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Rezensionen verfasst von
Falk Eichmann "falkeichmann"
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Demon (Digipak)
Demon (Digipak)
Preis: EUR 20,40

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Konsequente Weiterentwicklung, 21. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Demon (Digipak) (Audio CD)
Was die Norweger hier wieder hinlegen, ist für mich die konsequente Weiterentwicklung des Weges, den sie auf der Missa Atropos beschritten haben. Ruhig, konsequent und kraftvoll, ohne auch nur eine Sekunde langweilig zu werden.
Das Ganze wird getragen durch die so ultraprägnante wie angenehme Stimme von Jan Henrik Ohme. Unter allen Bands, die sich derzeit im Bereich Artrock/Progressive herumtreiben, ist Gazpacho ganz vorne einzuordnen.


LEGO Mindstorms 8547 - 2. Generation - Mindstorms NXT 2.0 D
LEGO Mindstorms 8547 - 2. Generation - Mindstorms NXT 2.0 D

15 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Für MAC-Nutzer ungeeignet, 25. Dezember 2011
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Eigentlich sind die Mindstorms ein richtig tolles Lermspielzeug. Meine 13-jährige Tochter hatte sie sich gewünscht und ist sehr aktiv am Basteln mit den verschiedenen Bauvorschlägen. Leider ist die mitgelieferte Software für den MAC inkompatibel mit aktuellen Flash-Versionen (ab Flash 10.irgendwas). So stellt sich dem Nutzer die Frage, ob er entweder NXT betreiben will, oder irgendetwas anderes auf dem Rechner.

Die von Lego bereit gestellten Patches haben das Problem eher verschlimmert. Ein Trauerspiel für Lego, dass ein solcher Fehler offensichtlich seit Monaten bekannt ist und nicht behoben wird. Bin schwer enttäuscht.
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 13, 2012 6:56 PM CET


Kasimir von Käsebleich
Kasimir von Käsebleich
von Angela Sommer-Bodenburg
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gähnende Langeweile, 17. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Kasimir von Käsebleich (Taschenbuch)
Selten habe ich mich beim Vorlesen eines Buches so gelangweilt. Von einer Handlung konnte ich nicht viel erkennen. Die ständigen und penetranten überflüssigen Wiederholungen der Aussagen in schlichten Fragesätzen sind unerträglich. Die Formulierungen sind miserabel. Der einfache Wortschatz ist eine Zumutung.


Qnap TS-419P NAS-System ohne Festplatten (4-Bay, iSCSI, SATA II, USB, eSATA, Ethernet) schwarz
Qnap TS-419P NAS-System ohne Festplatten (4-Bay, iSCSI, SATA II, USB, eSATA, Ethernet) schwarz

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle, 26. Oktober 2010
Ich habe mir das TS-419P vor einigen Monaten gekauft, nachdem ich Probleme mit Datenverlusten bei einem PC hatte, die in einer äußert aufwändigen und zeitintensiven Restauration geendet hatten.
Mein Ziel war es, in einem gemischten PC/MAC-Umfeld einen sicheren Datenhafen mit einem Raid-5 zu haben, auf den alle Teilnehmer permanent ihre Daten spiegeln.

Die PC-Nutzer sollten mit Rreplikator arbeiten, die MAC-Nutzer mit Time-Machine.

Bestückt habe ich das NAS mit 4 x 1,5 TB WD15EARS-Platten, die auf der Kompatibilitätsliste von QNAP aufgeführt waren.

Installation und Inbetriebnahme des NAS gingen vom PC aus einfach vonstatten. Dürfte vom MAC aus ebenso sein. Nach der Erstinstallation benötigt das NAS eine Weile (über Nacht?), um die PLatten als Raid 5 zu formatieren.

Anschließend läuft alles soweit. Time-Machine kann auf die standardmäig angebotenen Volumes nicht speichern. Ich habe dazu dann fü jeden MAC ein iSCSI-Laufwerk eingerichtet, dieses vom MAC aus formatiert, und nun konnte auch Time-Machine sichern. Nicht schön, aber es geht.

Nach drei Monaten durchgängigem Betrieb, wenig Betriebsgeräusch dabei, Plattentemperaturen konstant unterhalb 40°C hat sich die erste WD verabschiedet. Garantiefall. Ich habe die Platte getauscht und das Raid hat sich selbständig wieder aufgebaut. Sehr schön.

Nach weiteren drei Monaten meldet sich die nächste Platte als defekt. Ich habe sie in einem PC mit allen WD-Tools geprüft und sie schien i.O. Zurück im RAID wird sie auch akzeptiert, fällt nach einigen Stunden erneut aus, und das ganze System geht in den degradierten Modus und Read only. Die Platte läuft im PC einwandfrei und ich sichere alle Daten vom Raid über USB auf externe Platten. Das dauert extem lange (ca. 1 Woche für 3 TB). Außer per USB ist das RAID nicht mehr ansprechbar oder extremst langsam.

Nach der Datensicherung habe ich mehrere Firmwareversionen ausprobiert, um das Gerät wieder zum Laufen zu bringen. Hierbei war unter der neuesten Firmware 3.3.3 kein Login in das NAS möglich, egal ob PC, Mac, Firefox, Safari, Opera oder IE. Zumindest ging dann vom PC aus über den QNAP-Finder die Installation einer älteren Firmware Letztendlich zeigt sich, dass grundsätzlich jede Platte in Bay 4 nach 4-6 Stunden Betrieb als fehlerhaft ausgeworfen wird, dabei aber in den anderen Bays problemlos läuft.
Die schnell reagierend QNAP-Hotline hat sich meinem Verdacht zu einem Hardwaredefekt angeschlossen und die Rücksendung über Amazon empfohlen. Das ist der aktuelle Status.

Leider hat die ganze Aktion mein Vertrauen in ein Raid-System als Backup nachhaltig beschädigt. Ich werde mir wohl wieder ein QNAP hinstellen aber sicher werde ich mich dabei nicht mehr fühlen. Deshalb: Drei Sterne für ein Gerät, was ohne den Ausfall 5 bekommen hätte.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 20, 2010 1:03 AM CET


Pentax Optio A40 Digitalkamera (12 Megapixel, 3-fach opt. Zoom, 6,4 cm (2,5 Zoll) Display, Bildstabilisator) schwarz
Pentax Optio A40 Digitalkamera (12 Megapixel, 3-fach opt. Zoom, 6,4 cm (2,5 Zoll) Display, Bildstabilisator) schwarz

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ernüchterndes Produkt, 27. Mai 2009
Ich habe zwei Kameras gelauft und ein davon verschenkt.

- Die verschenkte Kamera verliert grundsätzlich nach dem Ausschalten die Datums- und Uhrzeiteinstellungen. Diese müssen nach jedem Einsschalten (NICHT Batteriewechsel) neu eingegeben werden.
- die zweite Kamera ist nach 4 Wochen Betrieb und etwa 200 Fotos komplett kaputt gegangen. Der Monitor zeigt die alten Bilder noch an, aber beim Versuch neue Fotos aufzunehmen, werden die Bilder komplett schwarz. Der Sensor scheint defekt zu sein.

Ich werde beide Kameras zurück geben. Das war mein Versuch, mal ein anderes Produkt/Marke zu kaufen als bisher, und der Versuch ist auf voller Breite gescheitert.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 13, 2009 9:26 AM MEST


Lion bluemedia BM-3263 Festplatte 120.0  GB USB 2.0
Lion bluemedia BM-3263 Festplatte 120.0 GB USB 2.0

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen funktioniert, aber die Begeisterung bleibt aus, 7. Januar 2008
Der in der einen Rezension beschriebene Fehler mit den 4 GB Karten scheint raus zu sein. Von meiner SAN-Disc 4GB CF Karte läd das Gerät problemlos die Daten runter. Zumindest, wenn die Karte nur halbvoll ist. Mehr habe ich nicht probiert. Der Akku-Schacht lät sich weiterhin nicht öffnen.

Vorteile: Klein, ganz schick, einfach zu bedienen. Der Akku scheint so zwischen 10 und 20 Kartenentladungen (1 und 4 GB) mitzumachen. Dürfte also auch für die RAW-Fotografen über den Tag reichen. In den Urlaub würde ich das kleine Steckernetzteil aber mitnehmen.
Für jeden Entladevorgang wird ein neuer durchnummerierter Ordner angelegt, auf den der gesamte Inhalt der Karte kopiert wird. Der Benutzer hat keine Möglichkeit, dieses Vorgehen zu beeinflussen; letztlich kann er also auch keine Fehler machen. Das führt natürlich dazu, dass Bilder, die zwischenzeitlich nicht von der Karte gelöscht wurden, anschließende mehrfach in der Photo-Bank stehen.

Nachteile: Der CF-Kartenslot ist eine Katastrophe. Die Karte muß fast ohne mechanische Führung auf die nahezu ungeschütz im Gehäuse liegenden Pins gesteckt werden. Einmal wackeln beim Aufstecken, und das Gerät dürfte hin sein. Ebenfalls dürfte jeder kleinere Gegenstand, wie eine Münze, der da in die Nähe gelangt, den Slot sofort zerstören. Das Gerät muß folglich in einem Case transportiert werden. Ich habe mir einen Slotschutz aus Aluminium mit Velcro-Scharnier gebastelt, so dass sich das Gerät auch wieder in der Tasche transportieren läßt.

Die Anmeldung des Gerätes über USB unter Windows XP Professional ist fehlerhaft unmgesetzt. Es erscheinen im Explorer nacheinander zwei Laufwerke unter "devices with removable storage", die NICHT ansprechbar sind und nach einiger Zeit meldet sich dann unter Hard disc Drives ein drittes Laufwerk an, auf dem man seine Daten findet. Passiert in dieser Form bei mir auf diversen Rechnern. Habe aber keine anderen Betriebssysteme probiert.

Wenn der CF-Slot ordentlich geschützt wäre, die Karte beim Einstecken geführt würde und die Anmeldung unter Windows sauber umgesetzt wäre, hätte ich dem Gerät sicher 4 Sterne gegeben, vielleicht sogar 5, weil der Preis absolut in Ordnung ist.


Just fun - Reitkurs für Erwachsene: Schon der Anfang ist leicht!
Just fun - Reitkurs für Erwachsene: Schon der Anfang ist leicht!
von Heike Lebherz
  Taschenbuch

8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sehr primitiv, 1. Dezember 2007
Zwischen den Zeilen ist eine schwer erträgliche Pferdevernarrtheit zu lesen, die mir nicht hilft, ein Pferd zu reiten. Die Sprache ist sehr simpel. Die Wiederholungen und negativen Anmerkungen über Reitlehrer fehl am Platze. Die Anekdoten sehr merkwürdig. Selbstverständlichkeiten, wie Sorgfalt bei der Auswahl einer Reitschule langatmig. Die Erklärungen zum Reitanfang unvollständig. Zwischendurch zu viel "Müsligedöns".


Microsoft LifeCam Webcam VX-1000 Schwarz (original Handelsverpackung)
Microsoft LifeCam Webcam VX-1000 Schwarz (original Handelsverpackung)

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen einfache Installation; Funktion in Ordnung, 10. April 2007
Ich habe die Kamera unter Win XP-Home SP2 installiert. Erst die CD in den Schacht und die Software installieren; anschließend die Kamera anstecken. Eine gute Idee ist, dass der USB-Stecker mit einem Aufkleber blockiert ist, auf dem noch mal auf die Reihenfolge hingewiesen wird. Das habe ich auch schon anders gesehen.

Die Kamera hält auf einem 19"-Flatscreen nur mäßig, weil der Fuß genau so mäßig konstruiert ist. Hätte man besser machen können, ohne dafür Geld in die Hand zu nehmen. Das Mikrofon ist nicht besonders empfindlich, reicht aber für eine ordentliche Verständigung aus, wenn man laut spricht. Das Bild ist für Telefonate ausreichend und recht weitwinklig aufgenommen. (für die Nicht-Fotografen: das Bild sieht etwas so aus, wie es die Kloschüssel sieht, wenn man da reinschaut). Ich habe die Kamera mit Skype ausprobiert und alles lief auf Anhieb ohne Probleme. Echtes Plug and Play.

Die Software versucht ständig auf das Internet zuzugreifen und ich bin eine Weile damit beschäftigt gewesen, meine Firewall anzuweisen, genau das zu unterbinden. Die Kamera funktioniert trotzdem. Scheint ein Fluch der Microsoft-Software zu sein.

Punktabzug von 5 Sternen wegen des mäßigen Haltes auf dem Flatscreen, der dauernden Internetzugriffsversuche, der mittelmäßigen Empfingdlichkeit von Mikrofon und der Weitwinkelcharakteristik der Optik.


Songs from the Labyrinth
Songs from the Labyrinth
Preis: EUR 18,45

32 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großes Erstaunen über eine außergewöhnlich Platte, 10. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Songs from the Labyrinth (Audio CD)
Tja! Da überrascht der alternde Held der eigenen Jugend mit einem Bekenntnis im Booklet, seit 20 Jahren ein Freund der Musik des einzigartigen John Dowland zu sein und überrascht heuer mit einer denkwürdigen Einspielung.

Gemeinsam mit dem etablierten Lautenisten Edin Karamasov spielt Sting eine überzeugende Auswahl des "Best Of" aus dem Werk des großen englischen Lautenisten ein und greift dabei neben dem Gesangspart auch zur zweiten Laute.

Vorweg: Wer die klassische gesangliche Interpretation von Dowland hören mag, sollte beispielhaft zu John Potter greifen. Für die Laute sind meines Erachtens die Aufnahmen von Paul O'Dette wegweisend. die vorliegende Aufnahme ist anders.

ersten Gesangsstück "Can she excuse my wrongs" greifen die Beiden zu einem gefährlich hohen Tempo, was letztendlich gelingt, von leichten Schleuderspuren in der Laute nach der letzten Strophe einmal abgesehen.

Zwischen den einzelnen Werken folgen immer wieder im autenischen Altenglisch gelesene Zitate aus Briefen von Dowland an Robert Cecil.

Die Stimme von Sting klingt durhweg rauchig belegt, streckenweise zu monoton, in der tiefen Lage teilweise sicher nicht optimal für die Musik, zumindst sehr ungewöhnlich.

Wenn er die Möglichkeit erhält, nur geringfügig an Höhe zu gewinnen, entfaltet sich eine wunderbare Stimmung, bereits im Klassiker "Flow my tears".

Highlights sind allerdings die mehrstimmigen Stücke, z. B. "Fine knacks for ladies", wo Sting mit Sting Hintergrund singt.

Ebenfalls außerordentlich sind die Stücke für zwei Lauten ohne Gesang, die "Battle Galliard" noch reichlich konventionell eingespielt; herausragend mit einer für die Laute teilweise absurden aber faszinierenden Tongebung das "Forlorn Hope Fancy".

Über alle Zweifel erhaben und begeisternd ist die absolute saubere Intonation im Gesang, die maßgeblich zur positiven Bewertung der Platte beiträgt. Alles in allem ein sehr zu empfehlendes Werk für jeden, der auch abseits der klassischen Interpretation interessiert ist.


Reflections I
Reflections I
Preis: EUR 11,66

26 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neue Musik für Geige allein in perfekter Ausführung, 28. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Reflections I (Audio CD)
Das erste Werk der CD ist „anthemes pour violon seul“ von Pierre Boulez. Bereits im ersten Takt überascht eine impulsive Tonfolge, die im ersten Moment den Gedanken einer zerspringenden Geige aufkommen läßt. Anschließend wird das Stück ruhiger, es folgen wilde Pizzicato Attacken, meditative und gesangliche Phasen, gefolgt von teils atonalen mehrstimmigen Sequenzen. Das Spiel von Carolin Widmann ist höchst souverän. Die Interpretation wegweisend.

Als nächstes Werk folgt die „Sonate No 2“ aus den Six sonates Op. 27 pour violon seul von Eugene Ysaye. Sicher ein Klassiker. Persönlich verfüge ich nur über die Aufnahme von Lydia Mordkovich zum Vergleich. In der Obsession gefalen mir die Takte 8 und 9 nicht, die meines Erachtens etwas zu ruppig gespielt sind. Traumhaft dagegen das zurück genomen Tempo unter „meno mosso“ mit einem ideal hervorgehobenen Kontrapunkt. Im „danse des ombres“ ein wunderschön weiches Pizzicato von orchestraler Klangcharakteristik. Die „les furies“ agogisch breit ausgespielt mit sehr zurückhaltendem Tempo, was dem Stück den live oft zur Schau gestellten Reißercharakter nimmt. Die kontrapunktischen Arpeggien weich und wie im ersten Satz perfekt ausgespielt. Man sieh den alten Bach noch in der Geige sitzen.

Anschließend folgen „6 Capricci per violino“ von Salvatore Sciarrino. Diesel knüpft wohl an die berühmten Capricci von n. Paganini an. Selbiges endet aber bereits beim Titel. Ich kannte das Werk vorher nicht, habe insofern auch die Noten nicht vorliegen, bin aber rundherum begeistert, was an Tönen man einer Geige entlocken kann. Im ersten „Vivace“ wird die Geige in den ohen Tonlagen nur zart gestreichelt und gewischt. Das zweite „Andante“ folgt mit geisterhaften Flageoletts und Flautando-Sequenzen.

Über die 6 Caprizzi verteilt erzeugt Carolin Widmann hier eine klangliche Bandbreite, für die Kollegen von Unterhaltungmusik ganz Schränke voller Elektronik auffahren.

Als viertes Werk folgt die „Sonate No 4“ ebenfalls aus dem o.g. werk von Ysaye. Wiederum extrem sensibel gespielt. Im zweiten Satz wieder diese Pizzicato. Schon dafür lohnt sich der Kauf dieser CD. Alle drei Sätze sind sehr zurückhaltend, quasi kammermusikalisch gespielt. Carolin Widmann scheint während der Ausführung mehr in sich , das Werk und in ihr Instrument zu hören, als den großem Effekt proben zu wollen. Dieser meditative Charakter gibt die Stücke meines Erachtens bestens dar.

Die letzten drei Stücke auf der CD sind die „etudes 1-3“ von Jörg Widmann, dem Bruder der Künstlerin. Etude 1 überrascht zu Anfang mit einer Sequenz, die das Stimmen der Geige imitiert. Das Werk ist extrem nachdenklich. Wenige impulsive Ausbrüche werden durch lange Pausen aufgefangen. In etude 2 wird die Geige durch den Gesang der Ausführenden unterstützt. Es entstehen dadurch interessante Effekte, die bei Verwendung der Geige allein so nicht darstellbar gewesen wären. Die etude 3 ist ein sehr schnelles Stück, aus überaus komplizierten, tonal wenig greifbaren Läufen. Auch hier überzeugt die Künstlerin durch eine extrem zurückhaltende, und trotzdem souveräne Spielweise.

Wer sich auch nur annähernd für die Geige als Instrument und für neue Musik interessiert, für den sollte diese CD ein absolutes Muß sein. 5 Sterne ohne Einschränkung.


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