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Rezensionen verfasst von
Falk Eichmann "falkeichmann"
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Devils Workshop
Devils Workshop

5.0 von 5 Sternen Ein leises Schmuckstück, 20. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Devils Workshop (Audio CD)
Kommt mit dem Alter manchmal die Weisheit? Die Wandlungsfähigkeit des Frank Black ist schier unvorstellbar.
Nachdem Velvety noch ein wenig den Stil einer Punkband mit Akustikgitarre am Lagerfeuer kolportiert, lassen die beiden Folgestücke den gealterten Glanz früher Tage scheinen - auch wenn die Erinnerung an diese schöner bleibt.
Das erste große Highlight - und derzeit einer der absoluten Topsongs überhaupt für mich - stellt dann "San Antonio, TX" dar. nach einem kurzen - filigran konstruiert wirkenden Gitarrenintro - singt Frank Black ---- eigentlich ein Kinderlied. Melodiös, total abgeklärt, wunderschön. Ein Mann, der um die Wiskeyflasche weiß, und sie nicht mehr braucht. Im Hintergrund leise eine Hammond und sporadisch ein Slidegitarre.
Der nächste Knaller folgt mit Bartholomew, musikalisch ein klassischer Rocksong klingt die Stimme so arg nach frühem Mick Jagger, aber ohne jegliche Arroganz (daß das jemals über Frank Black geschrieben werden würde).
Mit "Modern Age" kommt ein klassischer Rock 'n Roll Song - durchgängig.
Letzter Titel auf der Scheibe ist "Field of Marygold". Das Hauptmotiv mit ausnahmsweise schwerem Gitarrensound lehnt an die alten Balladen von Led Zeppelin und black Sabbath. Die Melodie, der Gesang und insbesondere der Refrain passen eher zu Lennon/McCartney. Die Mischung ist unglaublich. Absolut genial.
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The Infinite Circle
The Infinite Circle
Wird angeboten von thebookcommunity
Preis: EUR 39,98

7 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schock nach drei Takten, 11. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: The Infinite Circle (Audio CD)
Wer - wie ich - diese CD von Amazon empfohlen bekommt, weil er vorher von Peter Pettersons fundamental intustrialistischem Projekt „Sophia" das eine oder andere Werk erworben hat und unbedarft eine Kaufentscheidung trifft, beginnt nach den ersten drei Tönen der „infinite circle" mit hektischem Blättern im nett gestalteten Booklet der Neuerwerbung.
Mit der Erleichterung, daß dies doch nicht das Extrem der Wandlungsfähigkeit von Petterson ausbildet, stellte sich umgehend die (vorübergehende) Frage nach einem brauchbaren Entsorgungskonzept für das neu erworbene Produkt. Wobei sich nach dem Abklingen des ersten Schrecks zeigt, daß diese (Entsorgung) nicht notwendig ist.
Nehmen wir an, die CD sei der erste Versuch einer POP-Platte des -fiktiven aber nicht ausschließbaren- gemeinsamen Sohns von Lydia Lunch und Nick Cave. Ein/zwei stahlbesaitete Aksutikgitarren klampfen vorsichtig über einem zurückhaltendem E-Baß. Eine Hammond-Orgel jault untertourig im fernen Hintergrund. Das Schlagzeug arbeitet sparsam um die 60 BpM. Robin Proper-Sheppard nölt sich das Schicksal der Welt von der Seele.
So plätschern 10 schwermütige, sauber durchproduzierte, Songs am Ohr des geneigten Hörers vorbei.
Für die Suizidgefährdeten eine CD für die guten Tage; für den Rest eine CD für die nachdenklichen. Als POP-Platte (zum Glück) gescheitert.
Reinhörer ist Track No. 8 „within without".


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