Profil für Henri C. Ransford > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Henri C. Ransford
Top-Rezensenten Rang: 179.396
Hilfreiche Bewertungen: 91

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Henri C. Ransford
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Vom Forscher, der auszog, das Zaubern zu lernen: Meine Erlebnisse bei den Erben der Maya
Vom Forscher, der auszog, das Zaubern zu lernen: Meine Erlebnisse bei den Erben der Maya
von Rätsch Christian
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Lesenswert, mit einigen Bedenken, 19. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch weckte bei mir eher gemischte Gefühle. Von vornherein muß man die Mut and das Engagement des Autors betont begrüßen - er zögert nie, sich selbst in Abenteur zu stürzen, wo Normalsterblichen einfach zurückschrecken würden. Seine Untersuchungen führt er ehrlich und teilweise gründlich aus.

Leider macht er gelegentlich erstaunliche Fehler - z.B. wie wann er beschreibt, wie ein Krieger einen Vogel auf dem Wipfel eines 60m entfernten 40m hohen Baumes treffsicher abschiesst und dann voller Ehrfurcht sagt, niemand würde ihm bei seinem Jägerverein glauben, dass ein Krieger ohne weiteres bei "über 100m Abstand" so treffsicher zu sein vermag - hat er dann niemals vom Satz des Pythagoras gehört??

Er höhnt über eine Gruppe von US-Amerikanischen Touristen, welche ihn für einen Ureinwohner halten und staunen, dass er Englisch so gut spricht, ein unter den Umständen völlig verständlicher Irrtum, und gar kein Anlass zu schrillen Vorwürfen der 'Borniertheit'.

Gegen Ende des Buches beschreibt er die verschiedenen götter der Ureinwohner und scheint, bald fest daran zu glauben. Schön und gut, ich hätte jedoch vielleicht eine bessere und tiefergehende Diskussion erwartet - zB, könnte es sein, dass diese götter eigentlich irgendwie von den Gedanken der Ureinwohner kreiert werden, wie etwa Alexandra David-Neel's Tulpa?

Alles in allem lesenswert.


Das Labyrinth der Träumenden Bücher: Roman
Das Labyrinth der Träumenden Bücher: Roman
von Walter Moers
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,99

5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absonderliche Fantasie wie immer, 15. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist genau das, was man von Walter Moes erwarten darf: eine ausgelassene Fabel, absonderliche Bilder, usw.

Dieses Buch ist zwar nur der erste, 400+ seitige Teil eines grösseren Buches, bei der zweiteiligen Veröffentlichung haben der Autor und sein Verlag meines Erachtens doch richtig gehandelt.

Die vielen negativen Bewertungen kann ich einfach nicht nachvollziehen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 20, 2014 12:48 AM MEST


EXCESS: Verschwörung zur Weltregierung
EXCESS: Verschwörung zur Weltregierung
von Mathias Frey
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gelungen - bis auf ein paar Unstimmigkeiten, 14. Februar 2014
Ein ausgeklügeltes Buch mit solide gebildetem Ablauf, verfaßt von jemandem, der sich offensichtlich außerordentlich mit der jetzigen US politischen sowie wirtschaflichen Lage auskennt.

Das einzige Bedenken wäre vielleicht, dass ab und zu scheint es so, dass der Autor die USA weitaus mehr von Reportagen oder sonstigen Berichterstattungen in Europa oder auf jeden Fall im Ausland als vor Ort kennt, z.B. erdenkt er sich eine Anrede an einen Reisenden vonseiten Beamten der US-Einreisebehörde folgendes: 'Please follow us, Mister, we need to talk', obwohl US-Bedienstete nie jemanden mit 'Mister', sondern ausschließlich mit 'Sir' anreden würden.

Des Weiteren die grundliegende Prämisse des Buches ist etwas zweifelhaft - im Falle einer solchen Katastrophe, wie im Buch beschrieben, neigen die Amerikaner historisch eher dazu, die Reihen hinter dem Präsidenten zu schließen, anstatt zur Sezession bzw. übereiligen Verlassen des Schiffes zurückzugreifen (es mag wohl gelegentlich das Gegenteil in Europa sein, man denkt daran an was in Schotland usw. zZ geschieht)

Aber diese sind nur Nörgeleien. Als Roman und Thriller ist das Buch total gelungen.


Physik ohne Realität: Tiefsinn oder Wahnsinn?
Physik ohne Realität: Tiefsinn oder Wahnsinn?
von H. Dieter Zeh
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,95

14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überragend, 26. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieter Zehs voriges Buch über den Zeitpfeil war hervorragend, deshalb heranwagte ich mich an dieses Buch, obwohl ich des Titels wegen den Verdacht hegte, es könnte sich da vielleicht einfach um eine Reihe schlichter über-reduktionistischer Tiraden handeln.

Eine sehr angenehme Überraschung - das Buch bietet stimmige alternative Ansätze zu verschiedenen Themen, welche allzu oft als ausgetragen gelten, also als nicht mehr der Frage wert betrachtet und ohne weiteres angenommen werden - aber die eigentlich gar nicht schlüssig abgehandelt worden sind.

Unvermeidlicherweise werden nicht all die hier behandelten Themen erledigt, dies aber ist der Zweck des Buches auch nicht. Der Zweck besteht darin, intelligente alternative Gesichtspunkte und Denkweisen zu bestehenden Themen zu verhellen. In dem Sinne ist dieses Buch ein herausragender und unbedingt notwendiger Beitrag.


On the Road - Unterwegs
On the Road - Unterwegs
DVD ~ Sam Riley
Preis: EUR 7,99

10 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Trauriges Roadmovie, 2. November 2012
Rezension bezieht sich auf: On the Road - Unterwegs (DVD)
Diesen Film wollte ich so schnallen .... schön wär's.

Vielleicht liegt es daran, daß das Kerouac-Buch eigentlich gar nicht fürs Visuelle geeignet ist. Die im Buch interessanten Gespräche z.B. über Gott oder Nietzsche können kaum verfilmt werden, und wurden auch nicht. Das Gefühl der Möglichkeit der unendlichen Freiheit, der immer denkbaren Aufwärtskurve, der wide open spaces, das vom Buch mitunter so hervorging, ist hier vom trüben Versagen ersetzt.

Die ohnehin makellos gefilmten grafischen Szenen vermitteln nur ein Bild von beschränkten, argen, letzen Endes uninteressanten Losers, die sich um des bloßen Überlebens willen auch aufs bzw. Stehlen, ruhmlos an älteren Männern sich Verkaufen, usw. sich verlegen müssen, und welche die einzigen anständigen Leute in Ihrem Leben vernachlässigen - einschließlich deren eigenen Neugeborenen.

Es reicht, um einen dazu zu bringen, sich nach dem schlichten, bürgerlichen Leben zu sehnen.
Teilweise deprimierend.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 15, 2014 8:41 PM CET


Boomerang: Travels in the New Third World
Boomerang: Travels in the New Third World
von Michael Lewis
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 15,95

27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Reads like emails to his drinking buddies, 29. Oktober 2011
I've read all of Michael Lewis's books, and this one is astonishing.

As ever, the financial/economic analysis is spot on, and the author has an unerring knack for seeing through swirls of events and extracting the few watershed ones that lead to fateful developments. His description of the one decision that led to the Irish meltdown, for instance, is vintage Lewis.

But whatever happened to Michael Lewis? His comments on the countries he visits seem often gratuitously downputting, sometimes outright bigoted, and unwarranted. How did this manuscript go through without major editing? According to the author, most Icelanders are quote mousy-haired and lumpy unquote (well, I spent a week there, and from what I saw that's just a totally random description), the Greeks are all jaundiced and worse, we're treated to several astonishing, recurrent pages expounding forth as to how the Germans are deeply obsessed with human faeces (I lived in Germany for a couple of years and I can reassure you, this is utter random nonsense), somewhere he met with an official who happened to be trim and hairless and we're treated to several pages of how all 'fit white men who shave their heads' think and are and behave and what personal mantra they should have or not have. Did I pay good money to read such nonsense? Unbeknownst to us, was the author all along really a bigoted, provincial boeotian? Does the author believe he advances his own reputation with such fare? Totally puzzling. I'm still scratching my head.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 31, 2011 8:29 AM CET


Duden 01. Die deutsche Rechtschreibung: Das umfassende Standardwerk auf der Grundlage der neuen amtlichen Regeln: Band 1
Duden 01. Die deutsche Rechtschreibung: Das umfassende Standardwerk auf der Grundlage der neuen amtlichen Regeln: Band 1
von Dudenredaktion
  Gebundene Ausgabe

3 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die neuen amtlichen Rechtschreibregeln sind lächerlich, 2. Oktober 2011
Und stellen eine sinnlose, völlig unbegründete und grobe Entstellung der zuvor schönen deutschen Sprache dar.
Jetzt z.B. haben wir, u.v.a:

- 'Tief greifend' statt 'tiefgreifend', als ob man irgendwie tief in eine Tasche hinein griffe, statt einfach tiefgreifend zu handeln
- Überschwänglich statt überschwenglich - wieso, warum, ergibt sowas überhaupt Sinn?
- Litfasssäule statt Litfaßsäule

Usw. usw. usw.
Um Gottes willen.

Jedes Werks, welches mitmacht, können wir uns heilfroh entledigen.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 28, 2015 7:51 PM CET


Grenzen der Mathematik: Eine Reise durch die Kerngebiete der mathematischen Logik
Grenzen der Mathematik: Eine Reise durch die Kerngebiete der mathematischen Logik
von Dirk W. Hoffmann
  Taschenbuch

20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend, 27. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Hauptthema dieses Buches, nämlich 'die innewohnenden Grenzen der Mathematik' kann philosophisch, ja sogar praktisch, kaum fesselnder sein.
Es ist dem Autor gelungen, eine umfassende, kristallklare Übersicht des Themas zu vermitteln, samt einer ebenso überschaubaren Behandlung der notwendigen Beweisen, welche die Nebenthemen und das Hauptthema untermauern.
Und zwar ohne je dabei übermäßig zu vereinfachen, was darauf hindeutet, daß die wichtigsten Themen der heutigen Mathematik meistens ohne weiteres zugänglich sind.
Darüber hinaus ist das Buch munter, also alles andere als dröge.
Sehr empfehlenswert.


Irre! - Wir behandeln die Falschen: Unser Problem sind die Normalen
Irre! - Wir behandeln die Falschen: Unser Problem sind die Normalen
von Manfred Lütz
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Oberflächlich, und ganz und gar unüberzeugend, 21. Juni 2011
Es mag wohl sein, daß wir die Falschen behandeln, aber dieses Buch beweist es keineswegs. Es wäre viel besser gewesen, wenn dieses Buch seriöser gewesen wäre, und der Problematik wirklich etwas beigetragen hätte, statt schale, seichte Pop-Philosophie als würdiges Zeug auszugeben .....
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 23, 2011 12:12 AM MEST


Decoding Reality: The Universe as Quantum Information
Decoding Reality: The Universe as Quantum Information
von Vlatko Vedral
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 25,06

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Looking for the smoking gun, 2. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
An ambitious book, as it purports to answer nothing less than the ultimate questions of reality: why is there a reality in the first place, and where does it come from? The author intends to provide the ultimate answer to the infinitely recurrent or regressive questions of reality ("How and why did the beginning (of it all) happen ? If the answer is a Big Bang, then whence the Big Bang? If God, then how did God arise, and so forth, ad infinitum")

Does the book succeed ? If it did, it could qualify as nothing short of the greatest advance in physics, or for that matter in any science or philosophy, ever. Let's look at it.

First, a note about style.
The book is divided up in three parts.

The first part is written in a perhaps somewhat overly familar, chatty style, with a sprinkling of oft-lame jokes (e.g. "being insane does not exclude being intelligent, as half of my department can attest to"), overuse perhaps of the words 'I' and 'my', and oversimplifications which, as often happens, muddle up rather than clarify (e.g. " the information content I of an even is inversely proportional to the log of its inverse probability P of occurrence, hence: I= Log (1/P) " . Say again ? This means rather that I= È(ò)* Log (1/P) , where È is some to be defined lump-all function and ò a set of tbd variables. Setting a priori È(ò) to equal 1 is not warranted. Indeed, further on in the text the author examines some of the contributive influencing factors - the È(ò) part of the definition.)

Then there is the constant defining or explanation or rehashs of concepts that in 99% of the cases will be long familiar to the reader. The author is likely not at fault here, editors of popular science books seem to insist these days on simple reminders - however anyone who would read newspapers once in a while, and most definitely anyone who would pick up a book like this, would be familiar with those concepts already and belaboring them at length soon begins to look like padding. Indeed, the author states that if it weren't for redundancies he could have reduced the 200 pages of this book to 25 ! (maybe more like fifty or sixty perhaps by my reckoning.)

The second and third part get more into the meat of the author's argument, and as such the chatty style mostly disappears to give way to more gravitas.

Now everyone carries with them to some extent the bent of what their occupational focus is, and tend to see the world through that bias: rather often what the author labels as being 'information' seems to be semantics rather than substance. For instance, the whole argument about entropy describes exactly what entropy is also according to traditional thermodynamics - whether it be labelled 'information' or 'statistical thermodynamics' or anything else does not really matter at all as long as we understand what the concept describes. Relabelling it 'information', although quite OK, does not contribute substance.

The core of the argument (on page 201) I will not spoil here, but it's not wholly convincing on several grounds. First, although he does not further dwell on it, the author favors the 'Copenhagen' (or observer effect) interpretation of quantum physics, which is used to buttress & underpin his argument. It is however but one of several possible interpretations, not as yet settled as the ultimate interpretation. And some other interpretations would offer different routes to the emergence of reality from nothing. The author's scenario of the role of information as creating reality from information-induced "symmetry breaking ab nihilo" - in other words his argument is that pure nothingness can be bootstrapped into reality from randomly induced information about the nothingness- could be invalidated by other possible interpretations of quantum reality.

Another plank in the author's argument is the accommodation of infinites in a finite reality - an argument that a limited set of laws cannot account for an infinite set of events, some random and some deterministic. Again here - some interpretations of quantum physics would probably gainsay this view.

Overall - a great effort and an intelligent discussion. Whether it contains the smoking gun as to how reality may bootstrap itself - I shall leave to the judgment of other readers.


Seite: 1