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Rezensionen verfasst von
Llewellyn709
(TOP 1000 REZENSENT)   

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Sigma 18-200mm F3,5-6,3 DC HSM OS stabilisiertes Objektiv (72mm Filtergewinde) für Nikon
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Preis: EUR 359,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen deutlich schlechter als erwartet, 7. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
[getestet an einer Nikon D7000]

Vorweg: Nachdem ich mehrere Superzooms ausprobiert hatte und mit keinem so recht zufrieden war, verwendete ich einige Monate lang das Tamron 18-270 VC als Notlösung für Reisen mit leichtem Gepäck. Zwar ohne große Begeisterung, aber immerhin lieferte es einigermaßen passable Bildqualität, wenn auch um den Preis eines miesen Autofokus. Letzteres (und ein zunehmender Zoom Creep) nervte mich mit der Zeit allerdings so sehr, daß ich schließlich entschied, mich von ihm zu trennen. In der Folge bestellte ich gleichzeitig das Sigma 18-200 OS und das Nikkor 18-200 VR II, um beide miteinander zu vergleichen und das bessere zu behalten.

Obwohl das Sigma 18-250 OS, das ich früher schon besessen hatte, mich nicht gerade vom Hocker riß (im direkten Vergleich mit dem Tamron 18-270 VC zog es den Kürzeren), entschloß ich mich, dem 18-200 OS eine Chance zu geben, zumal ich kurz zuvor einen positiven Testbericht und 1,2 wohlmeinende Kommentare darüber gelesen hatte.
Beim zweiten Kandidaten war es recht ähnlich: Ich hatte früher bereits das Nikkor 18-200 VR I und auch dieses überzeugte mich nicht wirklich - die Bildqualität war eher mau. Aber man ist schließlich nicht nachtragend, also gab ich dem Nachfolgemodell VR II eine Chance.

Ich hatte mir im Vorfeld ausgemalt, daß beide von der Bildqualität wahrscheinlich relativ nah beieinander liegen würden. Wenn das Sigma nur geringfügig schlechter wäre, würde ich es wegen des günstigeren Preises wahrscheinlich behalten, denn das Nikkor würde für den erheblichen Mehrpreis auch einen sehr deutlichen Mehrwert liefern müssen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich erlebte bei beiden Objektiven eine Überraschung.

Das Sigma 18-200 OS erwies sich zu meiner Enttäuschung als völliger Fehlgriff. Zwar war es gut verarbeitet, auch der AF erwies sich als flott und zuverlässig - aber was nutzt das, wenn die Bildqualität erbärmlich ist? Die Schärfe in der Bildmitte war bei den meisten Brennweiten und Blenden bereits grenzwertig und je näher es Richtung Bildrand ging, desto schlimmer wurde es. Sicher, man muß bei einem Superzoom Kompromisse machen - aber bitte nicht in so einem Ausmaß. 2 Sterne gibts für diese Entgleisung nur, weil noch schlechtere Superzooms existieren (aber nicht viele) und weil der AF in Ordnung ist.
Liebe Firma Sigma: Selbst wenn es sich bei diesem als Neuware gekauften Objektiv "nur" um ein Montagsgerät handeln sollte, so muß doch die Frage gestattet sein: Was ist mit Eurer Qualitätskontrolle? Existiert eine solche überhaupt? Und wenn ja, wie konnte eine solche Gurke irgendwelche Tests passieren? Oder geht ihr davon aus, daß Otto Normalverbraucher, der zu einem Superzoom greift, einfach keine hohen Ansprüche stellt (oder zu stellen hat)? Egal was hier zutrifft, mehr als 2 Sterne sind für so eine "Leistung" nicht drin.

Eventuelle Einschränkung: Die Wertung bezieht sich auf meine D7000 (16MP). Möglicherweise sieht das Sigma an einem 12MP oder geringer auflösenden Sensor etwas besser aus. Wunder würde ich aber auch dort nicht erwarten.

---
Bemerkung am Rande:
Daß es deutlich besser geht, beweist das Nikkor 18-200 VR II (siehe auch meine dortige Rezension). Der drastische Qualitätsunterschied hat mich selbst erstaunt - und nicht sonderlich erfreut. Mein Konto ächzt nun zwar wegen der eigentlich ungeplanten Anschaffung, aber das VR II ist wirklich jeden einzelnen Euro wert, den es kostet.

---
Update 17.04.2012:
Nach meinem Umstieg auf Sony bin ich inzwischen beim Sigma 18-200 HSM II gelandet. Es ist deutlich besser als die hier rezensierte Vorgängerversion und kommt bildqualitätsmäßig fast an das Nikkor ran. Wer also Sigma bevorzugt, sollte einen Blick auf die Version II des 18-200 HSM werfen, auch wenn sie ein paar € teurer als die alte Version ist.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 22, 2011 9:43 PM MEST


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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen endlich eine richtig gute Halterung, 4. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich gebe es zu: Vor dieser Halterung kaufte ich mir ein Billigst-Teil für ca. 8€, das sich als reine Katastrophe erwies. Natürlich nicht bei Amazon (da hätte ich ja wenigestens noch von schlechten Rezensionen vorgewarnt werden können). Tja, das war an der falschen Stelle gespart.

Wie dem auch sei, die Richter Kfz-Halterung ist das komplette Gegenteil: Robust verarbeitet und der Saugnapf (mit Hebel) hält bombenfest. Außerdem ist die Konstruktion tatsächlich fast völlig vibrationsfrei und preislich trotzdem noch relativ günstig. Das Galaxy S2 incl. Silikonhülle passt einwandfrei in die Halterung - und da sie verstellbar ist, wären auch größere Geräte (etwa zukünftige 5 Zoll Smartphones) kein Problem. Was will man mehr?

Fazit: Jederzeit wieder, klare Kaufempfehlung!


Samsung Original Akkublock (Li-Ion, 1.650 mAh) EB-F1A2GBUCSTD (kompatibel mit Galaxy S2, Galaxy R)
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Preis: EUR 6,75

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen miese Qualität, 4. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe 2 Akkus bestellt, beide sahen exakt wie Original Samsung Ware aus. Die Ernüchterung folgte allerdings schnell:

- einer war komplett defekt (Handy machte keinen Mucks, laden ging auch nicht)
- der zweite funktionierte, brachte aber weniger Leistung als das Original und brach gegen Ende (so ab ca. 35% Ladung) komplett ein und war innerhalb kürzester Zeit leer

Fazit: Extrem billig, aber man bekommt eben nur die Leistung, für die man bezahlt...wenn überhaupt. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, daß es sich um Nonames mit einem gefakten Samsung-Aufdruck handelt. Mit entsprechender "Qualität".
Keine Kaufempfehlung.


Nikon AF-S DX Nikkor 18-200mm 1:3,5-5,6 G ED VR II Objektiv (72 mm Filtergewinde, bildstab.)
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Preis: EUR 540,00

142 von 147 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen deutlich besser als erwartet - das derzeit beste Reisezoom, 27. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Seit letztem Jahr habe ich etliche Superzooms ausprobiert (Kameras: D5000 und D7000):

- Sigma 18-200 OS
- Sigma 18-250 OS
- Tamron 18-250
- Tamron 18-270 VC
- Tamron 18-270 VC PZD
- Nikkor 18-200 VR I
- Nikkor 18-200 VR II

Die Ergebnisse waren größtenteils enttäuschend, die Bildschärfe bewegte sich irgendwo zwischen mittelmäßig und katastrophal. Da ich mich auf Reisen aber defintiv nicht mehr mit 2-3 Wechselobjektiven abplagen wollte, begnügte ich mich bis vor einigen Wochen als Notbehelf mit dem Tamron 18-270 VC. Richtig zufrieden war ich mit diesem zwar nicht (einigermaßen brauchbare Bildqualität, aber mieser AF und nerviger Zoom Creep), aber alle anderen getesteten Objektive waren unterm Strich noch schlechter - sogar das Nikkor 18-200 VR I. Daher erwartete ich von dem Nachfolger VR II eigentlich nicht viel, zumal es hieß, daß die Optik unverändert zum VR I wäre.

Stimmt das wirklich? Ich bezweifle es. Es kann natürlich sein, daß mein altes VR I eine Gurke war (Serienstreuung gibts schließlich auch bei Nikon) - jedenfalls ist mein neues 18-200 VR II optisch um Klassen besser als die Vorgängerversion. Schärfe und Auflösungsvermögen unterscheiden sich im unteren Brennweitenbereich kaum von meinem sehr guten Tamron 17-50 2.8 VC. Bei den mittleren Brennweiten schlägt es sich ebenfalls wacker; zumindest mein Exemplar erwies sich dem preiswerten, aber guten Nikkor 18-105 VR klar überlegen. Im oberen Bereich konnte es beinahe mit meinem altehrwürdigen Nikkor 80-200 2.8D mithalten. Gegen 200mm wird es zugegebenermaßen etwas softer, aber immer noch OK. Voll aufgeblendet ist das 18-200 VR II zwar bei den meisten Brennweiten nicht übel, aber wenn die Aufnahmesituation es zuläßt, würde ich trotzdem Abblenden auf f8 empfehlen (Schärfegewinn). Letzteres ist in Kombination mit der superzoomtypisch eher schwächlichen Lichtstärke natürlich ein klarer Nachteil gegenüber 2.8er Zooms oder Festbrennweiten - aber der Vergleich ist nicht fair, denn hier geht es schließlich um eine ganz andere Klasse, nämlich DIE "eierlegende Wollmilchsau" unter den Objektiven. Es lebe das platz- und gewichtsparende Reisezoom! :)

Daß ich zur Verzeichnung des VR II nichts schreibe, hat einen Grund: Ich kenne sie nicht und sie interessiert mich auch nicht. Erstens kann die D7000 das intern korrigieren, zweitens können es z.B. Lightroom oder DxO auch automatisch erledigen. Meines Wissens gibt es sogar kostenlose Freeware, die das fertigbringt. Also heutzutage nur noch eine Nebensächlichkeit, kein kritisches Bewertungskriterium mehr, wie noch zu Analogzeiten.

Achja, noch ein wichtiger Punkt: Der Autofokus des Nikkor ist absolut erstklassig. Schnell und zuverlässig, so wie es sein soll - also genau das, was ich beim Tamron 18-270 VC vermißt habe und weswegen früher etliche Bilder in den digitalen Mülleimer wanderten.

Fazit: Klare Kaufempfehlung! Das Nikkor 18-200 VR II ist zwar ein teurer Spaß, aber jeden Euro wert. Wer keine Lust auf Objektivwechseleien hat, weniger Gewicht mit sich herumschleppen möchte und/oder einfach nur eine Urlaubs- bzw. Allroundoptik sucht, liegt hier richtig.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 27, 2012 4:59 PM CET


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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einwandfreies Original, 11. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir einige dieser Ladegeräte zugelegt, um sie an verschiedenen Orten zu deponieren, an denen ich mich regelmäßig aufhalte. Es handelt sich dabei trotz des günstigen Preises tatsächlich um originale Samsung-Ware (ich war erst skeptisch) und sie verrichten klaglos ihren Dienst. Vom optischen Eindruck her mag es zwar sein, daß es sich um gebrauchte bzw. refurbished Ladegeräte handelt, aber solange sie funktionieren, ist mir das egal. Klare Kaufempfehlung!

Anmerkung: Vor diesen Modellen hatte ich es zunächst mit kompatiblen Noname-Ladegeräten probiert (noch billiger). Obwohl diese grundsätzlich zwar funktionierten, hatten sie einige Nachteile:

1) deutlich klobiger
2) Ladestrom nur 500mA statt 700mA, d.h. sie laden langsamer
3) es kam bei Einstecken jedesmal eine seltsame Datenverkehr-Abfrage, welche für Ladegeräte nicht wirklich Sinn macht. Offenbar war ein für diesen Zweck überflüssiger Daten-Pin des Micro-USB-Anschlusses aktiv.

Zusammengefaßt: Die geringfügige Ersparnis bei NoNames lohnt sich nicht, lieber gleich das Original kaufen.


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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen erstklassige Hülle, 29. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer hätte das gedacht? Ich bin tatsächlich beeindruckt, und das von einer primitiven "Gummihülle".
Für mein S1 hatte ich noch einen Lederschuber, mit dem ich zwar grundsätzlich zufrieden war, aber das dauernde 'rein-raus' erwies sich als unpraktisch. Zwar hätte der Schuber beim S2 auch einigermaßen gepaßt, aber ich habe zum Glück 3 Silikonhüllen ausprobiert: Eine durchsichtige (fühlte sich gut an, sah aber richtig billig aus), eine rauchfarbene (besser, aber immer noch billig) und die schwarze (perfekt).

Das meine ich wörtlich: Sie sitzt wie angegossen, sieht edel aus und liegt bestens in der Hand. Der Nachteil des S2, daß es durch die angenehm dünne Bauform trotz der geriffelten Rückseite etwas 'rutschig' wirkt, wird ausgeglichen. Wer das S2 nicht kennt, hält die Silikonhülle einfach für einen originalen Teil des Smartphones. Trotz angelegter Hülle ist es übrigens immer noch dünner und leichter als die meisten Konkurrenzprodukte.

Sowohl die Rückseite (Kamera) als auch die Vorderseite (Display) sind durch die etwas erhabene Oberfläche der Silikonhülle besser vor Kratzern geschützt - wobei die diesbezügliche Gefahr eh gering ist. Wer mir nicht glaubt, möge einmal versuchen, mit einem Autoschlüssel, einem Schraubenzieher, einer Nadel oder einem sonstigen Metallgegenstand das Display zu verkratzen: Keine Chance. Das gilt sogar schon für ganz normales Glas (selbst Fensterglas ist härter als Metall), aber das hier verbaute Gorillaglas soll nochmals um ein mehrfaches kratzfester sein. Was man allerdings tunlichst vermeiden sollte ist, mit irgendwelchen Steinen darauf herumzuschaben - die können nämlich durchaus härter als Gorillaglas sein. Auch vor Displaybruch sollte man sich in Acht nehmen, die Gesäßtasche ist vielleicht nicht der ideale Aufbewahrungsort. Aber das nur am Rande, dafür kann die Hülle nichts. :)

Fazit: Kaufempfehlung, 5 Sterne.


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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen zu Recht ein Top-Smartphone, 19. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach einiger Zeit intensiver S2-Nutzung möchte ich hier meine ersten Eindrücke schildern. Zuvor hatte ich das S1.

- Rückseite/Akkuabdeckung:
Mir ist völlig unverständlich, warum hier einige Leute meinen, mosern zu müssen. Der Rückdeckel mag zwar bei einem flüchtigen Blick dünn und zerbrechlich wirken, aber das täuscht. Bei näherem Hinsehen stellt man fest, daß er aus fast unkaputtbarem, verbiege- und kratzresistentem Spezialplastik ist. Auch bei der Befestigung wurde mitgedacht: er rastet an mehreren Stellen ein, sitzt bombenfest und ist trotzdem, wenn man ihn an der zugedachten Stelle leicht anhebt, problemlos wieder abzunehmen. Auch mehrfaches Öffnen zwecks Kartenaustausch ist überhaupt kein Problem. Gefällt mir besser als beim S1 und diversen anderen Handys, auch ziehe ich es einem Alu-Deckel bei weitem vor. Samsung hat das genial gelöst, 5 Sterne.

- Gewicht:
Steht in direktem Zusammenhang mit der Gewichtseinsparung beim Rückdeckel und Gehäusematerial. Nichts quietscht oder knarzt, die Verarbeitung ist 1A. Nur 116 Gramm und ein 8,5 mm dünnes Gehäuse sind eine bemerkenswerte Leistung. Ähnlich wie das S1 ist das S2 damit gerade noch so eben Hemdtaschen-tauglich (was man von manchen Konkurrenzprodukten nicht wirklich behaupten kann). Wer leichte Handys bevorzugt, wird begeistert sein. Wer lieber schwere, vermeintlich "wertigere" Klötze mit sich herumschleppt, wird die Nase rümpfen. Von mir gibts 5 Sterne.

- Kamera:
Als Spiegelreflex-Besitzer bin ich hier natürlich besonders kritisch. Nein, ich vergleiche die Bilder nicht mit meiner DSLR, aber ein Vergleich mit Kompaktkameras muss erlaubt sein. Um es kurz zu sagen: Die S2-Kamera ist besch...eiden. Samsungs Datenblatt schweigt sich beharrlich zur Sensorgröße aus, aber ich schätze mal, daß es sich um einen 1/3" (oder noch kleineren) Sensor handelt. Das bedeutet in Kombination mit den 8MP: Bildrauschen bis zum Abwinken. Aber, oh Wunder, es rauscht ja gar nicht so stark? Nein, leider kein Wunder: Dank aggressiver Rauschunterdrückungsalgorithmen wird das Rauschen vergleichsweise gering gehalten - auf Kosten der Bilddetails. Wer befürchtet, an den matschigen Bildern sei eine zu starke JPG-Kompression schuld: Dem ist nicht so, es liegt an der extrastarken Rauschunterdrückung. Die Bildqualität ist nicht besser als bei der S1 (8MP sind viel zuviel für so einen mickrigen Sensor), liegt auf Billigst-Kompaktkamera-Niveau und genügt nur einfachen Ansprüchen.
Anders ausgedrückt: Wem ein Foto in Postkartengröße genügt, dem wird die Qualität normalerweise ausreichen. Wer dagegen eine Ausschnittvergrößerung möchte (oder gar das digitale Zoom verwendet), stößt schnell an die Grenzen des technisch Möglichen.

Fairerweise muß man zugeben, daß dieses Qualitätsproblem für fast alle Handy/Smartphone-Kameras gilt, hier gibt es nur ganz wenige spezialisierte Ausnahmen (z.B. Sony Ericssons K-Serie), die ein etwas höheres Niveau erreichen.

Dennoch: Die Kamera des S2 hat ihren Nutzen - nämlich dann, wenn man sonst gar keine Knipse dabei hätte. Ein weniger gutes Foto ist eben oft besser als gar keins. Unterm Strich ist die Kamera eine nette, begrenzt nützliche Zugabe (aber zumindest für mich in keiner Weise kaufentscheidend). Was ich allerdings als sehr praktisch empfinde, ist die zugehörige starke LED-Leuchte, die ich dank passendem App gelegentlich als Taschenlampe zweckentfremde. :)
Kamera 2 Sterne, LED-Lampe 5 Sterne.

- Akku:
Der bisherige Eindruck ist OK. Mindestens auf S1-Niveau, eher etwas darüber. Den Hype, der um die angeblich so superlangen Laufzeiten gemacht wurde, kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Ich finde die Akkuleistung ordentlich und für die gebotene Leistung angemessen, jedoch nicht überragend. Falls man das Gerät viel nutzt, ist es ungefähr ein Tag (maximal vielleicht eineinhalb Tage), also guter Smartphone-Standard. Wenn man die Stromfresser (WLAN, UMTS, Bluetooth, GPS, Display) ausgeschaltet läßt oder sehr sparsam nutzt, auch durchaus mehrere Tage. Viereinhalb Sterne.

- Geschwindigkeit:
Der 2 x 1,2 GHz Dualcore spielt hier seine Stärke aus. Im Vergleich zur 1 GHz Singlecore CPU im Galaxy S1 ist ein deutlicher Unterschied spürbar. Schnelleres Booten, schnelleres Browsen (vernünftige Verbindung vorausgesetzt), flüssigeres Multitasking, kaum Lags, mehr freier Arbeitsspeicher. 5 Sterne.

- GPS:
Ein Schwachpunkt des S1, über den ich mich geärgert habe. Nach ersten Versuchen schneidet das S2 hier deutlich besser ab, auch die vorinstallierte, simple Navi-App erfüllt ihren Zweck. Keine Verbindungsabrisse bisher, auch nicht bei Überlandfahrten quer durch die Pampa. Vorsicht: Die Navi-Funktion ist ein echter Stromfresser, ein Kfz-Ladekabel ist empfehlenswert (entweder Original kaufen oder bei einem Nachbau zumindest darauf achten, daß die vollen von Samsung spezifizierten 0,7A = 700mA Ladestrom bereitgestellt werden, sonst könnte es eng werden). Was soviel Strom frißt, ist übrigens weniger das GPS an sich, sondern die ständige Displaydarstellung. Aber das gilt für alle Navis und Navi-Handys. 5 Sterne.

- WLAN/Wi-Fi:
Merke keinen Unterschied zum S1. Leistung gut, Anzeige der Empfangsleistung aber ungenau und manchmal schwankend. Wer hier exakte Werte wissen will, kann sich ein spezialisiertes WLAN-App besorgen. 4 Sterne.

- GPRS/EDGE/UMTS/HSPA:
Merke ebenfalls keinen Unterschied zum S1. Empfangsleistung OK, aber nicht überragend. Mein 2 Jahre alter UMTS-Stick (Huawei E169) ist am selben Ort einen Tick besser, und wenn ich die externe Zusatzantenne an den E169 anschließe, deutlich besser. Für ein Handy ist die Leistung des S2 aber angemessen. 4 Sterne.

- Display:
WOW! Auch hier merke ich zwar keinen Unterschied zum S1, aber da bereits dessen Display absolut erstklassig war, sehe ich das nicht als Nachteil. Technisch gesehen gibt es zwar einige Verbesserungen, aber wie praxisrelevant diese sind, sei mal dahingestellt. Ein Wort noch zur Auflösung: 800*480 ist für diese Displaygröße VÖLLIG ausreichend, wer hier etwas anderes behauptet, hat entweder eine Sehstärke von 200% oder macht sich selber etwas vor. Ich bin kurzsichtig, d.h. ich sehe zwar auf die Ferne schlecht, aber dafür auf die Nähe besonders gut (und das ohne Brille): Das S2 stellt selbst allerwinzigste Schriften, die sich an der Lesbarkeitsgrenze befinden, noch sauber dar. Auch beim Reinzoomen ist alles gestochen scharf. Was will man mehr? Wer hier eine noch höhere Auflösung fordert, ist auf das Marketing einer gewissen Obstfirma hereingefallen.

Fazit:
------
Unterm Strich gebe ich dem Galaxy S2 4,5 Sterne - wegen des sehr guten Gesamteindrucks aufgerundet auf 5 Sterne.
Klare Kaufempfehlung! Denjenigen, die Geld sparen müssen, sei das ca. 200€ preiswertere Galaxy S ans Herz gelegt. Kann fast alles, was das S2 kann und ist immer noch ein tolles Gerät (welches ich nur schweren Herzens gegen das S2 ausgetauscht habe).

Achja, noch ein Tip: SAMSUNG i9100 GALAXY S II TPU SILIKON SCHUTZHÜLLE CASE COVER TASCHE IN SCHWARZ
Ich war zuerst skeptisch und wollte meine Ledertasche weiter benutzen, aber sie kommt einfach nicht an diese "Gummihülle" ran. Sitzt wie angegossen, sieht super aus und das S2 liegt viel besser in der Hand. Damit wird jede andere Tasche/Hülle überflüssig.


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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen geht so, 15. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir auf gut Glück (sprich: leichtsinnigerweise) jeweils einen Sixpack der vegetarischen Leberwurst und der vegetarischen Teewurst bestellt. Letztere war leider ungenießbar, die Leberwurst ist dagegen zumindest halbwegs akzeptabel. Zwar bei weitem nicht gut genug, daß ich mir Nachschub kaufen werde, aber zumindest erinnert sie geschmacklich tatsächlich ein wenig an Leberwurst.

Fazit: weniger zu empfehlen, es gibt bessere Alternativen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 3, 2013 5:05 PM MEST


Culinessa Vegetarische Teewurst, 6er Pack (6 x 120 g Dose) - Bio
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen würg..., 15. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe schon etliche vegetarische Beläge probiert, von Reformhaus-Ware bis hin zu Aldi-Aufstrichen. Die "vegetarische Teewurst" hat mich gereizt, da ich früher gerne Teewurst gegessen habe. Lange Rede, kurzer Sinn: Eine klare Fehlentscheidung, so etwas übers Internet im 6er-Pack zu bestellen. Nun sitze ich auf den 5 restlichen, miserabel schmeckenden Dosen (deren Inhalt übrigens nur mit viel Fantasie an Teewurst erinnert) herum und ärgere mich über die Geldverschwendung.

Fazit: Ungenießbar, schmeckt besch...eiden. 1 Stern.

PS: Die vegetarische Leberwurst aus gleichem Hause ist etwas besser und zumindest 3 Sterne wert.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 21, 2011 9:02 PM MEST


Kindle Keyboard, eReader, Wi-Fi, 15 cm (6 Zoll) E Ink Display, englisches Menü
Kindle Keyboard, eReader, Wi-Fi, 15 cm (6 Zoll) E Ink Display, englisches Menü

21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gut, aber noch Spielraum für Verbesserungen, 21. April 2011
Ich ließ mir den Kindle 3 (Kindle Keyboard") in der 6" WiFi-Version bereits letztes Jahr aus den USA schicken, sobald er dort verfügbar war. Seitdem habe ich etliche englische und deutsche Bücher auf ihm gelesen und mir eine Meinung gebildet. Meine Eindrücke zusammengefaßt:

+ lange Akkulaufzeit (wesentlich länger als bei Tablet-Computern)
+ entspiegeltes Display (viel besser als bei Tablets)
+ liegt gut in der Hand (leichter als Tablets)
+ Speicherplatz für Tausende Bücher
+ einfache Bedienung
+ e-Ink erstklassig lesbar, fast wie gedruckt (viel besser als hintergrundbeleuchtete Tablets, bei denen ich schon nach einer Stunde Lesen Kopfweh bekomme)
+ Gerät leicht und sehr dünn (8,5mm)
+ bei Amazon erworbene Bücher kann man jederzeit wieder kostenlos herunterladen, falls das Gerät kaputtgehen sollte oder verkauft wird
+ große Buchauswahl bei Amazon (hunterttausende englische Titel, zehntausende deutsche - Zahl wächst schnell)
+ selbst der billigste Kindle hat bereits WLAN integriert
+ Datenübertragung auch per USB möglich
+ kann per USB wie ein normales Laufwerk genutzt werden (Drag & Drop)

o kann PDF lesen (Darstellungsmöglichkeiten teils gut, teils verbesserungsbedürftig - hängt vom Dokument ab)
o kann Mobipocket-Format lesen (sehr ähnlich zum Amazon-Format)

- vereinzelte Abstürze der Gerätesoftware (sehr selten)
- proprietäres Amazon-Dateiformat (*.azw), das fremde" Reader nicht lesen können
- der Kindle beherrscht das verbreitete ePub-Format nicht

Die Minuspunkte sind für mich zwar nicht dramatisch, aber dennoch störend und führen, obwohl ich ansonsten mit dem Kindle zufrieden bin, zum Abzug von einem Stern. Manches dürfte sich problemlos per Firmware-Update beheben lassen - was das ePub Format angeht, bezweifle ich allerdings, daß Amazon das beabsichtigt. Man wird sehen.

Besonders wichtig ist mir Letzteres eigentlich gar nicht, denn die Buchauswahl bei Amazon ist riesig, es gibt immer mal wieder günstige Sonderangebote und die dauerhafte Speicherung sämtlicher Käufe kommt mir ebenfalls sehr gelegen, denn da entfällt es, sich um irgendwelche Sicherungen zu kümmern. Die Alternative wäre, aus X verschiedenen Quellen seine eBooks zu beziehen (die natürlich trotzdem DRM-behaftet sind) und - falls keine 100% aktuelle Sicherung existiert - bei einem etwaigen Gerätedefekt Bücher dauerhaft zu verlieren. Wer führt schon gründliche Aufzeichnungen, was er wann und wo gekauft hat? - ich jedenfalls nicht. :)

Unterm Strich kann ich den Kindle (mit den genannten Einschränkungen) weiterempfehlen und bereue den Kauf nicht. Allein schon die langfristige Platzersparnis mit der Unmenge an Büchern, die in das kleine Gerät passen, ist genial.
Sicher: Nostalgiker, die gerne ein ein normales Buch in Händen halten und das Rascheln des Papiers lieben, werden verächtlich die Nase rümpfen, aber ich sehe das pragmatischer. eBook-Lesegeräte stehen momentan an der Stelle, an der Digitalkameras vor 10 Jahren standen. Es mag sich bei uns (noch) um ein Nischenprodukt handeln, aber die Entwicklung ist nicht aufzuhalten und wird papierne Erzeugnisse zunehmend verdrängen. Vielleicht niemals vollständig, aber doch mehrheitlich.

In den USA explodieren die eBook-Verkäufe geradezu (Amazon verkauft bereits mehr eBooks als gebundene Bücher UND Taschenbücher), bei uns verläuft die Entwicklung derzeit noch etwas schleppender, nicht zuletzt dank dem zögerlichen Verhalten mancher Verlage und einer relativen Hochpreispolitik. Das wird sich sicher noch ändern und der kürzliche Preisverfall bei den eBook-Readern (gerade rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft) und der Erfolg von Tablet-PC's wird seinen Teil dazu beitragen.

Wie auch immer man zu dem Thema steht, eins ist sicher: Die Bäume, die dank eBooks nicht gefällt werden müssen, werden es uns danken. :)
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 13, 2011 12:32 PM MEST


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