Profil für florianpipper > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von florianpipper
Top-Rezensenten Rang: 3.633.390
Hilfreiche Bewertungen: 58

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
florianpipper

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Zimmer 483
Zimmer 483
Preis: EUR 5,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein reinhören wert, 28. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Zimmer 483 (Audio CD)
2 Jahre lang habe ich versucht, diese Band zu ignorieren. Erst nachdem mich eine Freundin wochenlang tot geschwärmt hat, dachte ich mir, ok, hör ich mir die Platte halt mal an.
Und, siehe da, so schlecht ist sie ja gar nicht. "Vergessene Kinder" und "Totgeliebt" sind im Grunde sehr gute Lieder. "Stich ins Glück" erinnert stark an "Come as you are" von Nirvana (liegt möglicherweise daran, dass die Bass Riffs beinahe identisch sind - bestimmt keine Absicht :)).
Jedoch befinden sich auch genug Lieder auf der Platte, welche nicht besser sind als etwas Geklapper auf der Gitarre, Drumbeats die man nach 2 Monaten Übung aus dem Ärmel schüttelt und etwas Gestöhne zwischen durch ("Wo sind eure Hände", "An deiner Seite", "Übers Ende der Welt").
Ob der Hype nun gerechtfertigt ist oder nicht - darüber lässt sich streiten. Musikgeschmäcker sind eben verschieden und hier handelt es sich nun mal um Musik für die (Teenie-) Massen.

JEDOCH sollte erwähnt werden (man siehe einige andere Rezensionen), dass diese Band keineswegs das Potenzial besitzt, sich in eine Reihe mit Led Zeppelin, den Rolling Stones, Iron Maiden oder ähnlichem zu spielen. Nicht im geringsten. Sie sind nicht besser als andere Jugendbands (was nicht abwertend gemeint ist!), sie werden lediglich gepusht.

Dies Platte ist bestimmt kein Meilenstein der deutschen Rockgeschichte, ein Reinhören ist sie aber alle mal wert.


The Elder Scrolls IV: Oblivion
The Elder Scrolls IV: Oblivion
Wird angeboten von schneidersoft
Preis: EUR 21,95

8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Spiel aber ..., 22. Juli 2007
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
... kein würdiger Nachfolger für Morrowind.

Die Handlung ist offensichtlich und lahm ... nunja das war bei Morrowind genauso, jedoch fand man dort Hintergrundgeschichten an masse für die man sich nur zu interresieren hätte brauchen. Darauf verzichtet Oblivion ganz. Einzig die Stories der einzelnen Gilden (vorzugsweiße die der Schwarzen Hand") sind einigermaßen spannend und durchdacht.
Das Kampfsystem ist gut gelungen, Magie und Schwert sind etwa gleichstark und die mögliche Kreation eigener Zauber (und auch Tränke) ist auch wieder gegeben.
Die Grafik ist sehr schön, wenn auch etwas öde auf Dauer.

Und hier komme ich zum Hauptmanko des Spiels: Die Welt und Missionen.
Die Welt sieht mehr oder weniger durchwegs gleich aus (schöne grüne Wälder wohin man Blickt) und bietet nicht den Hauch einer Abwechslung (in einem kleinen Teil im Norden liegt Schnee - jedoch kommt man dort so gut wie nie hin, wenn man es nicht darauf anlegt). Alles computereditierte Areale, versteht sich. Trist und Leblos. Kein Vergleich zum Konkurrenten Gothic 3.
Selbiges gilt für die Ruinen und Höhlen. Jede, aber auch wirklich jede, Ruine/Höhle sieht gleich aus. Wo man in Morrowind noch jede einzelne Erkunden wollte, vergeht einem hier schon nach der zweiten die Lust. Selbst Belohnungen für die Erkundungstour bleiben aus. Legendäre Gegenstände gibt es kaum und wenn, erreicht man sie nur durch die entsprechenden Hauptquests. Mir fehlt hier jegliche Motivation.
Auch in den Quests ist es nicht anders. Der gesamte zweite Teil des Hauptquests besteht daraus, in knapp einem Duzend tristen, höllenähnlichen Türmen und Vorplätzen (welche allesamt gleich aussehen) nach einem Stein zu suchen, der sich jedes Mal an der Spitze des Turmes befindet - erbärmliches Erweitern der Spielzeit.
Das Reisesystem ist ebenfalls schlecht gelungen. Statt Reisemittel" wie Boote oder Reittiere (auf fixen Reiselinien), teleportiert man sich nun zu beinahe jeden beliebigen Punkt den man bereits besucht hat. Spätestens hier geht das Rollenspiel Flair flöten.

Trotzdem ist Oblivion einen Kauf wert und man kommt auf etwa 40 Stunden Hauptquest und 100 Stunden Nebenquests (incl. Gilden).
Für alle Fans von Morrowind jedoch: Finger weg - greift lieber zu Gothic 3 (trotz den Bugs).


Iron
Iron
Wird angeboten von all-my-music-rheingau
Preis: EUR 17,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste was Folk Metal zurzeit zu bieten hat, 22. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Iron (Audio CD)
Auf dieser Scheibe findet sich alles, was man sich von Folk Metal wünschen kann:

Die Riffs sind knallhart und passen perfekt zur Atmosphäre des Albums.
Die Melodien sind stimmig und wunderschön gestaltet (von Gittare + Keyboards) und schwirren einem selbst nach Stunden noch im Kopf herum.
Das Schlagzeug ist wie immer großartig, bringt tolle Doublebass - Rhythmen und passt perfekt ins Bild (hier spielt noch Herr Fokin).
Der Gesang ... einzigartig ... meiner Meinung nach die beste Krächz" Stimme im Genre (wohlgemerkt hier ist immer noch Jari höchst selbst am Werk und nicht diese ähh ... naja Jari ist noch da, dass ist alles was zählt:)). Growls und Cleaner Gesang wechseln sich hervorragend ab.

Das ganze Album ist sehr hymnisch aufgebaut und durchgehend stimmig. Man fühlt von der ersten Sekunde an wieder heimisch" (sofern man das erste Album gehört hat).

Ob das Instrumentale Intro passt, darüber lässt sich streiten - mir gefällt es sehr gut.
Spätestens beim Übergang auf Iron" reist es jeden vom Hocken (alleine die Zeile but there is nothing that whskey can't cure" verdient schon den Kauf dieses Albums).
Mit "Tales of Revenge" liefern die Jungs aus Finnland den Höhepunkt des Albums, hier wird die Perfektion noch eine Stufe höher gehoben.
Danach Folgen vier fantastische Lieder, die sich zwar insgesamt nicht mit Iron" oder Tales of Revenge" messen können, sich aber keineswegs vor Amon Amarth und Co. Verstecken müssen.
Der Ausklang Tears" wird von einer Frau gesungen und ist durchgehend sehr ruhig und balladenhaft - Geschmackssache.

Meiner Meinung nach eines der Top 10 Metal Alben und ein Pflichtkauf für jeden der auch nur annähernd auf Metal steht.


Mafia (Software Pyramide)
Mafia (Software Pyramide)

22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf den Spuren von Al Capone, 24. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Mafia (Software Pyramide) (Computerspiel)
Lost Haven, ein fiktives Chicago der 30er Jahre, wird vom Banden Krieg bedroht. Auf der einen Seite stehen Sie mit ihrem Don, auf der anderen die korrupte Polizei und ein aufstrebender Don, welcher sich mit seinem Gebiet nicht zufrieden geben will. Ein gnadenloser Kampf um politischen und wirtschaftlichen Einfluss entbrennt. Die Story ist genial insziniert und kann selbst mit Filmgrößen wie "Der Pate" mithalten.
Die Grafik ist sehr gut, nur die Charakter-Modelle sind etwas Detail arm, und bringt die Atmosphäre eines Mafia-Epos hervorragend herüber. Ladezeiten treten nur zwischen den einzelnen Abschnitten der Missionen auf und sind auch dann sehr kurz gehalten.
Das Missions Design ist extrem abwechslungsreich, von Auftragsmorden über Manipulation von Autorennen bis zum eintreiben von Schutzgeldern ist alles enthalten.
Der Schwierigkeitsgrad ist hoch und das Spiel dementsprechend anspruchsvoll, was aber auch die Motivation für mehrmaliges Spielen anhebt.
Mafia ist vielleicht der beste 3D-Shooter aller Zeiten und nicht umsonst das "Spiel des Jahres 2003".
Wenn Sie sich schon immer mal als Mafiose fühlen wollten, sollten sie hier zugreifen. Wenn sie einfach nur auf gute Spiele stehen gilt dasselbe.


The Elder Scrolls III: Morrowind
The Elder Scrolls III: Morrowind

23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Rollenspiel mit gigantischen Ausmaßen..., 6. Dezember 2005
...doch da kann einem, auf Action bedachten Spieler, schon einmal langweilig werden. Wer also auf flotte Action ala Gothic steht, greift hier lieber nicht zu. Für Diejenigen allerdings, welche die (meiner Meinung nach) wahren Elemente eines Rollenspiels schätzen, ist Morrowind genau richtig. Die rießige Spielwelt und vielen Quests können Sie mehrere hundert Stunden vor den Bildschirm fesseln. In dieser unglaublichen Freiheit können Sie entweder den, rund 70 Stunden dauernden Hauptquest spielen oder einer der vielen Gilden beitreten (mit allen Missionen jede mindestens 20 Stunden lang) oder einfach durch die Wildnis ziehen und Daedra-Kultstätten oder alte Zwerden Ruinen erkunden.
Die Hauptstory ist bei sovielen Möglichkeiten allerdings etwas lahm geraten. Doch spielt man das Spiel etwas länger und genauer, so wird man feststellen, das die Entwickler rund um das Spiel eine richtige Vergangenheit des Landes Vardenfell aufgebaut haben. Legenden und Mythen von Zwerden, Vampiren oder Götterkulten die sogar Tolkins würdig wären.
Die Grafik ist für die damaligen Verhältnisse gut gelungen, nur die oft auftretenden Ladezeiten stöhren ein wenig.
Das Kampfsystem ist relativ einfach gehalten, sodass allerdings, wie oben erwähnt, die Action zu kurz kommt.
Die Charakterentwicklung ist beihnahe völlig frei, nur die Ausgewählte Klasse und das Sternzeichen beinflussen sie geringfügig.
Wer also auf lange, ausgedehnte und durchdachte Quests und Erkundungen steht und dafür auf Action verzichten kann greift hier zu. Alle anderen sollten lieber zu Gothic 2 greifen.


Seite: 1