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Rezensionen verfasst von
RaveDS (Dudenhofen)

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Limbo Messiah (Deluxe Edition inkl. DVD "Demons Galore")
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Wir hatten Bock zu ballern...", 30. März 2007
So pries Sänger Arnim schon im Vorfeld das neue Beatsteaks-Album in die Höhe, richtig krachen sollte es, noch heftiger werden als das erste Beatsteaks-Album 48/49!

Herausgekommen ist am Ende eine sehr melodische, aber dennoch harte Platte. Für jeden Musikgeschmack dürfte was dabei sein. Die richtig Harten werden wohl auf so Songs wie "Sharp, Cool and Collected" oder "Bad Brain" stehen.

Die groovigen hingegen werden mehr auf "She was great" oder "Cut off the Top" abfahren und die, die es etwas melodischer haben wollen dürfen sich an "Jane became insane", "Meantime" und "E-G-O" vergnügen!

Doch hier mal meine Einschätzungen zu den einzelnen Songs:

1. As I please (4/5)

Ein Album-Opener, der schon am Anfang die Messlatte sehr hoch hängt. Mit Galopp-Schlagzeug und melodischem Gesang ist es zwar kein typisches Eröffnungsstück wie "Big Attack" vom vorherigen Album Smack Smash, aber dennoch eine sehr tolle, poppig-harte Nummer, die zum immer-wieder-Hören einläd!

2. Jane became insane (5/5)

Die erste Single aus dem neuen Album. Das Lied ist ziemlich poppig, keine harte Uptempo-Nummer, wie es sie noch später auf der Platte geben wird. Die Idee, Schlagzeuger Thomas während dem Refrain ans Mikrophon zu lassen gibt dem ganzen Stück einen tollen Flair, der bei manchen vielleicht durch das Solo gestört wird, welches vielleicht etwas "gekünstelt" wirkt. Hier scheiden sich die Geister, ich erachte den Song als einen der stärksten Titel des neuen Albums! Man merkt hier auch leichte "Hives" und "Queens of the Stone Age"-Einflüsse!

3. Sharp, cool and collected (3/5)

Eine harte Uptempo-Nummer mit starkem Schlagzeug. Einige schöne Gitarrenriffs zwischendrin geben dem Titel einen schönen Klang. Besonders schön auch die Textstelle "If the whole World goes kaputt I can take it"! ;)

Mir persönlich hat der Titel nicht ganz zugesagt, wobei man sich sicherlich auch erst in ihn reinhören muss.

4. Meantime (5/5)

Ein sehr melodischer Song, der einen leichten Touch von Sommer und "guter Laune" hat. Nicht ganz so hart wie die anderen Songs, dafür sehr melodisch, vor allem der Refrain geht einem sofort ins Ohr. Insgesamt eines der besten Stücke des Albums, das durch Melodie und nicht durch Kraft glänzt! Auch Arnim gibt hier alles in dem Song, das vor allem auch durch schöne Gitarrenklänge auffährt!

5. Demons Galore (4/5)

Der Song haut nach etwas Bass und Schlagzeug-Gedümpel richtig rein. Eine etwas härtere Nummer, die dennoch nicht unmelodisch klingt, vor allem die Gitarren haben hier tolle Riffs bekommen und am Ende auch tolle Soli.

6. Cut off the Top (4/5)

Der Song schöner, melodischer Song mit Reggae-Einflüssen, klingt wirklich nicht schlecht! Nur das reine Bass- und Schlagzeug-Gespiele am Ende des Songs dürfte vielleicht nicht jedermanns Sache sein! Klingt zwar nicht "typisch Beatsteaks" (wenn man von sowas überhaupt sprechen darf), aber man erkennt dennoch sofort ihren Stil heraus!

7. Bad Brain (3/5)

Wieder eine eher härtere Nummer, bei der Sänger Arnim auf dem schmalen Grad zwischen "Schreien" und "Gesang" wandelt, wobei er anscheinend doch eher das Zweite bevorzugt! ;)

Das Schlagzeug hat hier einen schnellen Rythmus, was dem Song eine gewisse Power verleiht. Das urwaldmäßige Schlagzeug-"Solo" klingt auch schön exotisch und gibt dem Song an der Stelle für kurze Zeit ein anderes, überraschendes Gesicht!

8. She was great (5/5)

Für mich DIE Überraschung des Albums und der Beatsteaks generell! Arnim hat in diesem Song seine Falsett-Stimme ausgepackt und singt wie Justin Timberlake (wenn man es unbedingt vergleichen will ...).

Was einige jetzt beim Lesen abschrecken dürfte klingt im Song einfach nur genial! Ich hätte nie gedacht, dass mir so eine Art von Lied mal gefallen würde, aber was die Jungs hier an einfacher Melodie zu einem wundervoll groovigen Song verpackt haben, hat mich echt umgehauen! Der Song versprüht sofort gute Laune und läd geradezu zum Tanzen ein!

Eine wunderbare Nummer, die auch ein wenig an Jamiroquai erinnert und so total Beatsteaks-untypisch ist, dass es schon wieder typisch ist! Das zeigt einfach, dass in den Jungs unheimlich viel steckt!

Das Lied klingt wunderbar "tight" (wie die Beatsteaks es wohl nennen würden) und groovig, könnte man vielleicht noch am ehesten mit "I don't care as long as you sing" vergleichen!

Gegen Ende singt Arnim wieder normal, was sich ebenfalls wunderbar in den Song eingliedert! Ihr merkt, ich liebe dieses Lied! ;)

9. Soljanka (4/5)

Dieser Song klingt, als hätte man zwei verschiedenen Liedern zusammen geschnitten.

Der erste Teil des Songs klingt einfach total stark, melodisch, hart! Hier wurde auch ein wenig mit elektronischer Musik gebastelt, was man leicht im Hintergrund hört, das verleiht dem Song eine gewisse Spannung.

Ab ca. der Hälfte kommt es einem so vor, als wollte man den Song künstlich verlängern. Der ruhige Zwischenpart klingt sehr schön, danach ist es Geschmackssache. Mir hat der "zweite Teil" nicht zu sehr zugesagt, weswegen ich dem Song auch nur 4 von 5 Punkten gebe!

10. Hail to the Freaks (4/5)

Ein etwas düsterer Song, der dennoch nicht unter Melodie-Armut zu leiden hat. Sehr schön sind auch die Background-Vocals-Einlagen bei den Strophen!

Immer begleitet von einem schönen Gitarrenriff ist der Song sicherlich 4 Sterne wert!

11. E-G-O (5/5)

Gleich vornweg: Ein super Album-Ausklang! Der Song haut nochmal richtig schön rein, mit viel Melodie. In dem Song wechseln sich Arnim und die anderen beim Singen ab, der Song holt nochmal die kleinen Reste aus dem Album raus und lässt einen nochmal richtig die Lust auf Tanzen aufkommen! Vor allem die etwas ruhigere Stelle mit Soli gefällt mir textlich und melodisch sehr gut! Ein sehr gelungener Ausklang, der sofort zum Wieder-Anhören einläd!

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Fazit: Das wohl facettenreichste Album der Beatbuletten! Sie wollten sich nicht wiederholen und richtig reinhauen, was ihnen auch prima gelungen ist! Man erkennt, dass sich die Jungs wieder selbst übertroffen haben, sowohl was ihre Künste an den Instrumenten angeht, als auch ihre musikalische Weiterentwicklung. Was vielleicht einige stören, oder enttäuschen könnte, ist die Kürze des Albums (31 Minuten), was dem Album aber keinen Abbruch tut, da man die gebotene Länge wirklich voll ausgenutzt hat!

Sie haben geballert, sie haben gerockt, sie haben einiges dazugelernt und es sind dennoch die alten Beatsteaks geblieben, wie wir sie schätzen und lieben!


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