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Rezensionen verfasst von
M. Decker
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Virus
Virus

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ist er denn nicht zu stoppen?!, 21. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Virus (Audio CD)
Tja, der Peter... ist schon der Wahnsinn, dass der Mann Hypocrisy, Pain, Produzieren und weiß der Geier was noch alles unter einen Hut bringt. Jedenfalls hat Herr "mein-Arbeitstag-hat-25-Stunden" Tägtgren mit "Virus" wieder mal ein absolutes Knalleralbum abgeliefert. Der gute Horgh macht sich an den Drums durchaus bemerkbar, denn es geht bei vielen Songs deutlich flotter zur Sache. "XVI" als "Intro" hätte man sich sicher kneifen können, aber wenn "War-path" losknüppelt, bleibt kein Banger mehr still sitzen. Was hier sicher auffällt, ist die dunkle Atmosphäre, die den Song recht unheimlich macht - aber was soll's, es gefällt.
Auch "Scruntinized" ist ein Stiefeltritt ins Gesicht: Death-Gefrickel vom allerfeinsten, mit Gary Holt(Exodus) an der Leadgitarre... klasse! "Fearless" schaltet definitiv einen Gang zurück, kann aber als schöner Midtempo-Brecher glänzen. Und schon folgt ein echtes Highlight: "Craving For Another Killing" ist einer von diesen richtig fiesen Ohrwürmern, die partout nicht aus dem Gehörgang verschwinden wollen - Suchtgefahr! "Let The Knife Do The Talking" hat einen sehr coolen Titel, will aber nicht so recht gefallen und bleibt daher als einer der schwächeren Songs zurück - unmittelbar danach folgt "A Thousand Lies", der den vorigen Song nur bedingt wieder gutmacht; auch nicht das gelbste vom Ei.
Mit "Incised Before I've Ceased" und "Blooddrenched" gibt's dann aber wieder 2 lupenreine Deathmetal-Nummern, die das kleine Tief durchaus verzeihen - so schließt auch "Compulsive Psychosis" mit tollen Melodien an.
Um den "Virus"(mit dem Peter Tägtgren übrigens uns, die Menschheit meint) abzuschließen, gibt es die wunderschöne(nunja, mehr oder weniger) Halbballade(?!) "Living To Die". Toller Refrain, tolle Melodien... aber halt. Was hat sich denn der Peter da gedacht? Ja, es gibt noch einen Song obendrauf, und zwar "Watch Out". Und der will auch gefallen, tolle Lead-Gitarre!
Wow, was soll man sagen? Die Bonus-DVD mit 12 tollen Livetracks(u.a. einer klasse Version von "Fire In The Sky") macht den "Virus" sicher zu einer der besten Platten dieses Jahr!
Also zurücklehnen, Anlage aufdrehen und ein bretthartes Stück Musik genießen!


Doomsday Machine
Doomsday Machine
Preis: EUR 19,59

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Maschine kommt!, 6. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Doomsday Machine (Audio CD)
Nach dem absolut genialen "Anthems Of Rebellion" hauen die Jungs(und Mädels) um Gitarrenduo Christopher und Michael Amott das nächste Langeisen aus der heimischen Produkionsstätte. Um es direkt vorweg zu sagen:
Ich bin in Besitz der Promoversion, die mir durch einen Verlag zugekommen ist. Jedoch wird sich diese kaum von der fertigen Version unterscheiden. Jedenfalls wird beim ersten Durchhören sofort eins klar: Arch Enemy haben noch eine ganz große Zukunft vor sich.
Das Intro ist, wie auch beim Vorgänger, sehr stimmig und leitet in den krachenden Opener "Taking Back My Soul" über. Was hier vor allem ins Auge(oder besser gesagt ins Ohr) sticht, ist die astreine und blitzsaubere Produktion. Diese ist jedoch nicht übertrieben, sondern klingt immer noch ehrlich und bodenständig, hier ist besonders das Schlagzeug hervorzuheben: druckvoll, glasklar, und was der gute Herr Erlandsson hinter den Kesseln abliefert ist, von den Amott-Geschiwstern(besonders Christopher) abgesehen, eine Kunst, die im modernen Deathmetal-Sektor ihresgleichen sucht. Wer sich das Album anhört, wird wissen was ich meine.
Jedoch wird dem Hörer kaum eine Pause gegönnt: besonders erwähnenswert ist auch die erste Singleauskopplung "Nemesis". Eine Ohrwurmmelodie jagt die nächste, die Instrumentalisierung ist - wie von Arch Enemy mittlerweile gewohnt - außergewöhnlich gut. Erwähnenswert sind noch das brilliante "I Am Legend/Out For Blood", das flotte "Skeleton Dance" und "Machtkampf". Obwohl hier kein Wort deutsch gesungen wird, macht sich die deutsche Frontfrau doch langsam bemerkbar.
Was macht dieses Album aber so einzigartig? AE scheinen es jedes mal zu schaffen, sich von Platte zu Platte zu steigern, vor allem musikalisch. "Doomsday Machine" ist aber auch wesentlich dunkler als die Vorgänger, und es ist definitiv derbe Kost.
Für Fans von Dark Tranquillity und Children Of Bodom ist dieses Album definitiv ein Pflichtkauf, und jeder angehende Gitarrero kann sich hier sicher noch die eine oder andere Technik abgucken!


Enemy of God
Enemy of God
Preis: EUR 11,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hart wie Kruppstahl, 18. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Enemy of God (Audio CD)
Und nach einer fast fünfjähirigen Pause meldet sich das Thrash-Urgestein aus dem Ruhrpott wieder zurück. Kreator können mit "Enemy Of God" eine ganze Reihe neue Register ziehen. Hier wird nämlich nicht lange gefackelt, sondern es geht Kompromisslos ab durch die Mitte. Zu Zeiten von "Endorama" sah das alles noch ganz anders aus, aber es scheint, als hätte sich Bandboss Mille besonnen. Und dass die Band sich den finnischen Flitzefinger Sami Yli-Sirniö an Bord geholt hat, war wohl einer der klügsten Züge. Passend dazu noch die Produktion von Andy Sneap, und das neue Langeisen musste einfach allen Erwartungen gerecht werden... und das wird es auch. Der Gesamteindruck ist recht rau und hart, wie man es von den alten Zeiten bisher gewohnt war. Also überrascht es auch nicht, dass man sich bei der Songauswahl auf die schnellsten und brutalsten Tracks konzentriert hat.
Alleine der Opener "Enemy Of God" spaltet Schädel, "Impossible Brutality" klingt sehr nach den alten Zeiten, "Voices Of The Dead" ist ein nahezu unvergänglicher Ohrwurm, und für "Murder Fantasies" holte man sich einen prominenten Gast ins Studio: Michael Amott von Arch Enemy zeigt seine Fähigkeiten an der Gitarre mehr als deutlich.
"One Evil Comes - A Milliom Follow" überzeugt mit einem sehr interessanten Text, und zum Abschluss gibt es mit "The Ancient Plague" nochmal auf die Mütze.
Was soll man also noch sagen? Eine Thrash-Bazooka wie sie im Buche steht... bloß wirkt es an manchen Stellen eine wenig zu aufgesetzt, gar schon überproduziert. Wer jedoch in den Genuss kommen konnte Kreator einmal live zu erleben wird wissen, dass die Band auf solche Aspekte nie bewusst Wert legen würde.
Man darf schon gespannt sein auf das nächste Werk, wenn Enemy Of God nicht schon die Spitze des Eisbergs gewesen ist.
Klasse.


Symmetric in Design
Symmetric in Design
Preis: EUR 7,99

5.0 von 5 Sternen Die neue Schule!, 8. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Symmetric in Design (Audio CD)
Der schwedische Deathmetal könnte nun endgültig den Durchbruch schaffen, denn was diese Formation aus der Göteborger Ecke hier abliefert, ist jenseits von Gut und Böse.
Die Band hat sich sehr kurzfristig formiert, es war eine spontane Idee des lokalen Studiogurus Jonas Kjellgren: ein paar Musiker um sich scharen um ein neues Projekt zu gründen. Innerhalb von 3 Monaten war dann schon das gesamte Album im Kasten... aber was für eins!
Der Gesang besser als bei Soilwork, die Gitarrenarbeit besser als bei In Flames - plus eine ganze Menge Ohrwürmer. Allein die Refrainmelodie vom krachenden Opener "Chaosweaver" bleibt beim ersten Hören hängen und macht ganz schnell süchtig.
Doch beschränken wir es nicht nur auf den einen Song: "Reborn", "Obscure Alliance", "Seeds Of Rebellion" und der Rest pushen den Langspieler; und was für Musiker interessant sein könnte sind die anspruchsvollen Gitarrensoli und -passagen; Jonas und Per schießen sich die präzisen Notenläufe nur so um die Ohren. Hier haben wir es mit einer wegweisenden Art des Todesblei zu tun. Denn so geschickt Melodie und Härte zu verbinden, ist meiner Meinung nach noch keiner Kapelle gelungen.
Was bleibt also abschließend zu sagen?
Hier steht eine Band, die eine große Zukunft vor sich hat, denn diese Debutscheibe ist eine Klasse für sich. Ich bin gespannt, ob dieses Jahr noch ein Album an diesem Standart kratzen kann.
Mehr als nur ein absoluter Geheimtip!


Ace Combat - Squadron Leader
Ace Combat - Squadron Leader
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 37,96

24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Asse fliegen wieder..., 13. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Ace Combat - Squadron Leader (Videospiel)
Als großer Fan der Serie konnte ich es natürlich nicht erwarten, endlich das fünfte "Ace Combat" in den Händen zu halten. Ich habe auch mit dem Gedanken gespielt, mir die NTSC-Version aus Amerika zu besorgen, jedoch habe ich diesen schnell wieder verworfen, da mir die PAL-Version dann doch kostbar war.
Und es haben sich alle meine Erwartungen bestätigt. Kein simpler Aufguss von Teil 4, aber auch nichts wirklich Neues - das war man von Ace Combat ja bereits gewohnt; auch der jüngste Zuwachs der Serie macht hier keine Abstriche. Jedoch ist es wie immer die Atmosphäre, die dem jedes mal aufs Neue seinen Reiz gibt. In 30 Missionen gilt es, mit einem von 50 realistischen Jets den Yuktobanischen Bösewichten das Handwerk zu legen; die Geschichte spielt in naher Zukunft und wird überzeugend durch sehr schöne Videosequenzen weitererzählt, und man darf sich auf einige Wendungen in der Handlung gefasst machen. Auch die Missionen sind äußerst abwechslungsreich, und es sind eininge klare Highlights dabei, z.b. "Weisser Vogel(Teil 2)" und natürlich das Finale, einfach Wahnsinn!
Diese Missionen muss man aber selbst gespielt haben, um diese Güteklasse von Spiel nachvollziehen zu können.
Was das Spiel aber sicher zu dem macht was es ist ist die butterweiche, flüssige Optik und der krachende Soundtrack der donnernden Jetturbinen, die Explosionen abgeschossener Feinde am Himmel und die ausgezeichnete englische Sprachausgabe - man darf sich also auf einiges gefasst machen.
Einziges Manko:
Man merkt an diesem Spiel sehr deutlich, dass die Playstation2 langsam ihre Leistungsgrenze erreicht hat, Viel mehr ist aus der Hardware nicht herauszuholen.
Jedocht fällt das nicht negativ ins Gesamtbild. Ace Combat "Squadron Leader" ist sicher ein Geheimtip!


Reload
Reload
Preis: EUR 9,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen To Fall In Love With Life Again..., 11. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Reload (Audio CD)
Bei diesem Album scheiden sich die Geister. Für die Einen ist es der schwache Nachschlag zum eh recht bescheidenen "Load", für die anderen das zweite geniale Puzzelteil dieser Ära.
Ist es doch, im vergleich zum Vorgänger, nicht mehr ganz so ruhig ausgefallen, sind die Songs zwar etwas unauffälliger, aber nicht minder schwach. "Fuel" z.b. ist ein klassischer Rocksong, "The Memory Remains" lädt zum Mitsummen ein - nicht zuletzt durch die exklusiv gefeaturte Marianne Faithfull, "The Unforgiven II" ist zwar nicht so gut wie sein Vorgänger, kann aber trotzdem - zumindest ansatzweise - an seinen Vorgänger anknüpfen. Eindeutig auffälligster Song ist "Low Man's Lyric", eine folklorisch angehauchte Ballade mit ruhigem Gesang und Dudelsäcken, aber der meiner Meinung nach Stärkste Song auf dem Album ist "Fixxxer". Genau wie auf dem Vorgänger "Load" kommt das dickste zum Schluss: ein 8-Minuten Schinken mit einem Hetfield/Hammett-Gitarrenduell, vielfältigem Gesang und einer wunderschönen Melodie.
Man könnte also behaupten, dass eigentlich nichts falsch gemacht wurde. Wurde es im Prinzip auch nicht, doch war es nicht noch ein Album vom Load-Schlag, was die Fans hören wollten. Viel zu monoton und zu Metallica-untypisch waren die Songs als dass man sie wirklich hätte Live Präsentieren können. Die alten Hits sind die besten, das steht außer Frage, aber es wäre eigentlich nur fair gewesen, dem neuen Stil auch ein bisschen Platz zu machen.
Trotzdem, "Reload" ist leider wesentlich unterbewertet. Auch der Musikkenner wird feststellen, das es hier nichts(oder nicht viel) zu bemäkeln gibt, leider kam doch alles zu aufgesetzt.
Aber, trotz allem: Kauftip.


Killzone
Killzone
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 19,96

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Referenz! Aber warum nur 4 Sterne?, 3. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Killzone (Videospiel)
Es ist sicher keine Neuigkeit mehr, dass Killzone derzeit die Speerspitze der realistischen Ego-Shooter auf der PS2 bildet. Als einer von 4 wirklich coolen Protagonisten gilt es, in der in Schutt und Asche liegenden Welt gegen die Helghast, eine Seperatistengruppe die vor zig Jahren einen Exodus von der Erde begangen hat, einen Weg zu finden und vor allem zu überleben.
Das gestaltet sich dank vieler mehr oder minder durchschlagskräftiger Waffen zwar als möglich, aber ein Zuckerschlecken ist es definitiv nicht. Die Gegner sind nämlich meistens zahlenmäßig überlegen und haben keine Hemmungen, auch einmal ein paar gepanzerte Fahrzeuge vorauszuschicken um aufzuräumen.
Die Story ist wirklich gut - und vor allem erschreckend realistisch - und glaubwürdig gestaltet; so könnten tatsächlich die Schlachtfelder der Zukunft aussehen. Um den Realismus beizubehalten, hat man auf futuristische Laserwaffen verzichtet und ist bei erstklassig animierten Projektilwaffen geblieben.
Die Grafik kann sich übrigens fast ausnahmslos überall sehen lassen. Besonders in den Außenarealen lässt die Engine ihre Muskeln spielen, es wachsen Pflanzen und Gras, Palmen wiegen sich im Wind und Wettereffekte erzeugen je nach Umgebung eine realistische Athmosphäre. Jedoch wirken einige Animationen, besonders die der Helghast, noch sehr unfertig, was das Spielgeschehen aber nur minimal stört. Jedoch ist es bei solch einem realistischen Spiel schon fast ein Dorn im Auge, wenn Gegner auf einmal halb im Boden verschwinden.
Dafür sind diese nicht nur sehr toll animiert, sondern bekommen von mir obendrauf noch den Titel "Coolste Bösewichte" verliehen.
Der Sound ist dagegen allererste Klasse. Vom Prager Sinfonieorchester eingespielt, wird die Musik effektiv und passend eingesetzt. Die Explosionen, Schussgeräusche aber vor allem die hervorragende deutsche Sprachausgabe setzen dem Ganzen noch die Krone auf.
Was mich am Spiel aber leider als einziges Stört, und wirklich als einziges: es ist leider viel zu kurz. Auch wenn man mit allen 4 Charakteren die Level nochmal abklappern darf um verschiedene Missionsziele zu haben; wenn man sich anstrengt kann man das Spiel in einer Nacht durchspielen - sogar auf "Schwer".
Dafür ist JEDE Minute fesselnd, es wird garantiert nicht langweilig. Killzone ist sicher Richtungsweisend, wenn sich doch bloß alle Entwickler 4 Jahre Zeit lassen würden würde es sicher mehr derart gute Spiele geben...


Trashed,Lost & Strungout
Trashed,Lost & Strungout
Wird angeboten von Music-Mixer
Preis: EUR 16,51

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein kleines Stück Perfektion..., 29. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Trashed,Lost & Strungout (Audio CD)
...aus der Schmiede der Hate Crew. Die neue Single "Trashed, Lost & Strungout" bedient den Fan von vorne bis hinten. Vom Titeltrack abgesehen gibt es noch einen weiteren Song, "Knuckleduster" - schleppend und heavy, sehr schön; und zwei Coverversionen, die im Bodom-Style sehr schön umgesetzt wurden. "She is beautiful" von andrew W.K. (gerade mal 3 Jahre alt) und "Bed of Nails" von Alice Cooper. Das Highlight bildet aber sicher der Titeltrack. Mit neuem Rhythmus-Gitarristen, noch schneidenderen Riffs, den altbekannten Drums und der exzellenten Keyboard- und Bassarbeit wird der Track zu einem besonderen Schmankerl für alle Metalfans.
Ebenfalls SEHR amüsant: die Bouns-Section. "Trashed & Lost in Helsinki" verspricht 20 Minuten beste Unterhaltung - der Band sind ihre Instrumente geklaut worden und sollen eine neue Single aufnehmen - das totale Chaos!
Als Oberbonus gibt's noch das Musikvideo obendrauf.
Diese Maxi ist jeden Cent wert! Kaufen!


Rainbow Six 3 (Tom Clancy)
Rainbow Six 3 (Tom Clancy)
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 19,95

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tom Clancy's letzter Streich!, 30. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Rainbow Six 3 (Tom Clancy) (Videospiel)
Der äußerst erfolgreichen, buchbasierten "Rainbow"-Reihe wird nun der dritte Teil hinzugefügt. Wie aus den Vorgängern bekannt, kommandiert man ein Team, meistens aus 4 Leuten bestehend - manchmal muss man auch als Duo in die Missionen ziehen - und muss Terroristen ausschalten, Geiseln befreien, Bomben entschärfen etc.
Die Story ist Tom Clancy-typisch gehalten. Splinter Cell ähnlich, aber nicht so tiefgängig, bedrohen Terroristen den Weltfrieden, und wiedermal ist das Team Rainbow die letzte Hoffnung.
Es verschlägt einen an die verschiedensten Orte auf der ganzen Welt. Erster Einsatz ist ein verschneites Bergdorf in der Schweiz, dann ist man im sonnigen Venezuela, auf einer Bohrinsel; und das absolute Highlight ist für mich der Level im verlassenen Alcatraz-Gefängnis. Grafisch wie soundtechnisch zeigt das Spiel hier seine Schokoladenseite. Wunderschöne Licht/Schatten-Spielereien, sowie ein toller orchestraler Soundtrack untermalen die traurige Atmosphäre in den verlassenen Gefängnishallen. Hierbei(und auch bei allen anderen Schauplätzen) haben sich die Entwickler übrigens nicht lumpen lassen und sind quer durch die Welt gereist, um sich zumindest Eindrücke der Schauplätze einzufangen und diese dann im Spiel umzusetzen. Jedenfalls ist das bestens gelungen.
Ein weiterer Pluspunkt ist eindeutig die KI - Zumindest die der Teamkameraden. Ihr Verhalten ist nicht nur sehr überlegt, sondern auch noch äußerst realistisch und glaubwürdig. Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, funktioniert die Spracherkennung mit Headset ausgezeichnet. Und damit ist das Spiel auch sehr fair gestaltet, denn es ist ja ein Taktik-shooter, in dem man mit seinen Kollegen kooperieren muss.
Die Steuerung ist genretypisch einfach, die 2 Sticks dienen zum laufen/umschauen des virtuellen Ding Chavez, gefeuert wird mit R1. Man kann seine Kollegen übrigens auch per Pad befehligen, ein Headset ist also nicht zwingend erforderlich. Es stehen dem Spieler insgesamt über 50 Schießeisen zur verfügung, von der MP5 bis zur M60 ist also alles dabei.
Kurzum: das Spiel mach nicht nur einen Heidenspaß, sondern sorgt auch für genügend Motivation, die zum wochenlangen spielen anregt. Was mir jedoch missfällt ist die leicht unkonstante Bildrate - manchmal, d.h. bei übermäßigem Hegneraufkommen wird das Spiel stellenweise nur schwer kontrollierbar.
Trotzdem: Pflichtkauf für alle Shooter-Fans.


Ride the Lightning
Ride the Lightning
Preis: EUR 12,98

5.0 von 5 Sternen Wie der geölte Blitz..., 28. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Ride the Lightning (Audio CD)
...flutscht der nächste Geniestreich von Metallica aus den Sweet Silence-Studios in Kopenhagen. Und diesmal gibt es, ebenso wie auf "Kill 'Em All", (immernoch) kein Wenn und Aber.
Eröffnet vom friedlichen, fast schon beängstigenden Intro der Dampfwalze "Fight Fire With Fire", das mit wohltuenden Akustik-Gitarren eingespielt ist, zerreisst ein gnadenloses Hetfield-Riff die Ídylle, um von Kirk, Cliff und Lars weiter nach vorne gepusht zu werden. Der nahtlose Übergang in den titeltrack "Ride The Lightning" gelingt, und die Riffs in dem song schrauben sich weiter und weiter nach oben, um in einem zweistimmigen Gitarrensolo langsam auskzuklingen.
Und im nächsten Song "For Whom The Bell Tolls" wird richtig deutlich, dass Metallica doch experimentierfreudigkeit beweisen. Eine mächtige Glocke schlägt 2 mal, und ein Beat, der zum Kopfnicken einlädt, begleitet von einem von Cliff Burtons legendärsten Bassläufen, setzt ein und gibt dem Song eine unverwechselbare Note - und hier setzt der aufmerksame Hörer einen Punkt: die Texte handeln nicht mehr von Leder oder Metal, sondern von Themen aus dem Leben. "Fight Fire..." z.b. erzählt von einer Welt, die im Chaos und (Atom)krieg versunken ist, der das Armageddon kurz bevor steht. "Ride The Lighning" ist aus der Perspektive eines Inhaftierten geschrieben, dem die Todesstrafe auf dem elektrischen Stuhl blüht, und der sich und seine Umwelt nach der Moral dieser Strafe fragt. Und "Bellz" (wie Metallica den Song selber abzukürzen pflegen) schließlich ist ein Anti-Kriegssong, der vor allem die Frage nach dem "Warum?" und dem Sinn hinter dem Morden stellt; das verstehen jedoch bleibt dem Hörer selbst überlassen.

Und noch eine Überraschung hält das Album parat: "Fade To Black"! Die erste Ballade, mal wieder aus James' Deder, wurde geschrieben, nachdem der Band vor einem Aufritt ihr gesamtes Equipment gestohlen wurde. Auch dieser Song steigert sich immer mehr in sich selbst hinein, um mit einem brillianten Hammett-Solo auszuklingen. "Escape" weiß nicht ganz zu überzeugen, trotz schöner Melodien und Gesang zieht sich der Song ein wenig in die Länge. "Trapped Under Ice" jedoch macht den Durchhänger wieder Wett und gibt richtig Gas, zweitstärkster Song auf dem Album. Und eindeutig die Nase vorn hat der (Live-)Klassiker "Creeping Death" - musikalisch sowie textlich ein geschliffener Diamant. Wenn James live das Publikum zur "Die! Die! Die!"-Passage anfeuert, kocht garantiert jede Halle!
Um den Silberling zu besiegeln, schließt das fast 9-minütige Instrumental "The Call Of Ktulu" das "Ride"-Kapitel ab.

Dieses Album ist musikalisch sowie kommerziell ein kleiner, aber wichtiger Schritt richtung Metal-Olymp für Metallica gewesen - unterm Strich ein weiterer brilliant aus der Schmiede der Frisco-Jungs.
Eine wirklich sinnvolle Ergänzung jeder Plattensammlung.


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