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RB "RB" (NRW)

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Dakine Rucksack Duel, black, One size, 26 liters, 8130020
Dakine Rucksack Duel, black, One size, 26 liters, 8130020
Preis: EUR 67,09

4.0 von 5 Sternen Prima Rucksack, sofern man ihn günstig bekommt, 2. Februar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dakine Rucksack Duel (Ausrüstung)
Der Rucksack sagt mir von der Größe her sehr zu, ich trage damit meist neben dem Laptop ein Brettspiel oder auch mal einen Ordner und ein Buch herum. Besonders gelungen finde ich, dass das Laptopfach keinen Bodenkontakt hat, was den Inhalt auch ohne viel Polsterung beim Abstellen schützt.


[UK-Import]Star Trek Starfleet Science Division Badge Replica
[UK-Import]Star Trek Starfleet Science Division Badge Replica
Wird angeboten von filmwelt-shop
Preis: EUR 13,90

2.0 von 5 Sternen Billig, 2. Februar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Die Gegenstücke der beiden Pins zum Feststecken an der Kleidung haben nicht nur eine Spitze, die sich in die Haut bohrt, sondern halten auch nicht besonders gut. Das ist ärgerlich, denn außer zu halten muss so ein Anstecker ja nun echt nicht viel können.


Eldritch Horror Board Game
Eldritch Horror Board Game
Wird angeboten von Buy 4 Less
Preis: EUR 61,57

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spitze, 2. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Eldritch Horror Board Game (Spielzeug)
Eldritch Horror ist eine Art destilliertes Arkham Horror auf einer Weltkarte. Platzbedarf, Aufbauzeit und Verwaltungsaufwand sind geringer, das Spiel ist flüssiger. Während man bei Arkham Horror teils stark vom Spiel gelenkt Ereignissen ausgeliefert ist, ist man in EH selbst aktiver. Zeit ist jetzt ein offensichtlicher ein wesentlicher Faktor, die Anzahl Züge ist z. B. durch einen abzählbaren Stapel Karten begrenzt, so dass man mehr wie bei typischen Koop-Spielen darüber nachdenkt, welche Aktionen und Ressourcen wie viel Wert sind. Die Siegbedingungen sind einem klarer vor Augen, gleichzeitig wird aber immer nur eine von drei zufälligen Teilaufgaben für die Ermittler aufgedeckt.

Ganz neu sind z. B. die Begegnungen beim Nachgehen von Hinweisen (Clue-Tokens werden nicht mehr einfach aufgesammelt), laufenden Expeditionen (mit wechselnden Orten) und Gerüchten. Generell werden häufiger Proben verlangt, einige Typen der Begegnungskarten haben je nach Erfolg i. d. R vier Ausgänge. Die Gegenstände und Zauber sind gefühlt einfacher zu bekommen und mächtiger. Auch durch die Attributssteigerungen man hat eher das Gefühl, dass man die Charaktere weiterentwickeln etwas kann. Die vier mitgelieferten Großen Alten sind nicht mehr nur Gegner mit etwas unterschiedlichen Werten, sondern kommen mit ganz eigenen Aufgaben und Begegnungen. Damit sind es eigentlich mehr vollwertige Spielszenarien.

Insgesamt kann man Fantasy Flight Games nur dankend anerkennen, dass sie das beste aus AH genommen und ordentlich neue Ideen hineingebracht haben, ohne wie vielfach befürchtet eine Light-Version daraus zu machen. Ich freue mich schon sehr auf hoffentlich bald erscheinende Erweiterungen.


Heidelberger  HEI0600 - Descent: Die Reise ins Dunkel, 2. Edition
Heidelberger HEI0600 - Descent: Die Reise ins Dunkel, 2. Edition
Preis: EUR 44,95

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Witziges Spiel, jedoch kein Dungeon-Crawler, 14. Dezember 2013
= Haltbarkeit:3.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
Was man über Descent in der zweiten Edition wissen muss ist vor allem, was es nicht ist: Es geht in diesem Spiel _nicht_ darum, einen finsteren Dungeon voller Geheimnisse und Fallen zu erforschen, sich in der Dunkelheit gegen Gefahren zu behaupten und nur knapp mit dem Leben davon zu kommen. Statt dessen dient das Dungeon-Thema als Hintergrundkulisse für ganz verschiedene, taktisch durchaus anspruchsvolle Minigames.

Das typische Motiv des Erforschens ist in Descent 2 gar kein Thema, denn die Helden verfügen über die vollständigen Informationen (Kartenaufbau, platzierte Monster, Siegbedingungen, etc.). Nur ab und an gibt es (für beide Seiten) verdeckte Marker, unter denen der richtige gefunden werden muss. Der „Overlord“ ist demnach weniger Spielleiter als Gegenspieler mit eigener Partei.

In Descent 2 dreht sich alles um Zeit als wichtigste Ressource: Die Helden sind unsterblich und verlieren bei null Lebenspunkten nur einen halben bis ganzen Zug, bis sie wieder agieren können. Die Monster des Overlords sterben zwar, in den meisten Abenteuern kann aber pro Zug ein neues Monster eingesetzt werden, bis die Start-Anzahl wieder erreicht ist. Stimmungsvoll im Sinne des Dungeon-Themas ist das Spiel also nicht gerade, größtenteils haben die verschiedenen Spielchen vor diesem Hintergrund sogar etwas stark absurdes an sich.

Im Gegenzug zur thematischen Nähe bekommt man aber in den Abenteuern unerwartete Mechanismen: Z. B. spielt man mal Tower Defense und muss die rechts ewig respawnenden Goblins daran hindern, nach links durchzuflutschen. Oder man spielt eine Art Capture-the-flag und beide Seiten rennen wie verrückt auf ein paar Getreide-Tokens zu. Vom Overlord müssen z. B. Helden durch Berührung getagt werden oder Tokens rechtzeitig irgendwo hin gebracht werden (gerne auch mal an den unbesiegbaren Spielern vorbei, die man dafür möglichst jeden Zug erneut „töten“ muss, um ihnen Züge zu klauen). Teils kommen auch mal klassischere Elemente (Endgegner, verschlossene Türen), doch wenn man schon mal etwas wie einen Schlüssel finden muss, dann können plötzlich auch Helden am anderen Ende des Dungeons diesen nutzen.

Stört man sich nicht daran, wie das Dungeon-Thema verulkt wird, macht das Spiel aber sehr viel Spaß. Die einzelnen Aufträge sind für beide Seiten nicht ohne und gut ausbalanciert. Man muss mit seinen Ressourcen optimal haushalten, um das entscheidende Quäntchen schneller zu sein und die Siegbedingung eher zu erfüllen. Abwechslungsreich ist es auch, und man braucht keinen Spielleiter zum Verwalten irgendwelcher noch nicht erforschter Dinge. Die Spieler können hier sogar, anders als beim ersten Teil, einfach mit ins Quest-Handbuch gucken. Zusammen mit den verhältnismäßig einfachen Regeln und der recht kurzen Spieldauer pro Abenteuer kann man so unkompliziert Spaß mit verschiedenen taktischen Herausforderungen haben.


Pegasus Spiele 51945G - Robinson Crusoe - Abenteuer auf der Verfluchten Insel
Pegasus Spiele 51945G - Robinson Crusoe - Abenteuer auf der Verfluchten Insel
Preis: EUR 39,95

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste (mir bekannte) kooperative Brettspiel, 2. Dezember 2013
= Haltbarkeit:3.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Ich habe lange auf Robinson Crusoe gewartet und konnte auf der Spielemesse im Herbst 2013 endlich ein Exemplar ergattern. Dieses ist deutschsprachig, was im Nachhinein etwas schade ist, da die Übersetzung der ersten Erweiterung sicherlich noch einige Zeit dauern wird.

Robinson Crusoe halte ich für das bisher gelungenste Koop-Spiel, sofern man nicht mit Nicht-Brettspielern spielt oder es zeitlich knapp ist. In diesen Fällen würde ich weiterhin zum wesentlich unkomplizierteren Pandemie greifen. Was Robinson Crusoe gleich beim Auspacken und -testen auszeichnet ist insbesondere die Übereinstimmung von Story und Spielmechanismen. Mehr als bei anderen Spielen passen die Vor-, Nachteile, Ressourcen und Ereignisse zu den im Spiel erlebten Geschehnissen (vgl. die abstrakten Karten bei Battlestar Galactica und Pandemie, die Katapulte und Merlins bei Camelot, etc.). Und zwar so gut, dass man beinah gleichzeitig eine Rollenspielrunde draus machen kann. Man kann einfach richtig in das Abenteuer eintauchen, wozu auch das tolle, stimmungsvolle Artwork beiträgt.

Ein mir besonders wichtiger Punkt ist, wie gut die Spielmechanismen funktionieren. Und diese sind bei Robinson großartig durchdacht! Es gibt einerseits fast nie einen eindeutig richtigen Weg, um zum Ziel zu kommen. Man kann also weniger als bei anderen Spielen "durchrechnen", wie man vorgehen muss. Das reduziert auch Probleme mit "Alpha-Spielern", die immer gerne den anderen erklären möchten, wie sie "richtig" ziehen sollen. So kommt das Spiel komplett ohne die Verräter-Rolle aus, die sonst dieses Reinreden reduzieren soll. Andererseits ist es auch nicht so, dass man nicht einschätzen könnte, welche Gefahren auf einen zu kommen. Wenn man etwas vergeigt, hat man hinterher auch das Gefühl, dass man es hätte wissen müssen. Trotz der Zufallselemente bleibt das Spiel in der Regel also schwer aber nicht unmöglich oder kippt plötzlich unerwartet. Faszinierend ist auch, wie alles mit Spieleranzahlen von 1-4 skaliert, ohne dass sich merklich etwas an den Regeln ändert. Ich kenne sonst noch kein Spiel, das über solch eine Bandbreite ähnlich gut funktioniert.

Sehr schön finde ich auch die Szenarien. Ich habe in einer anderen Rezension gelesen, dass sechs Szenarien ja nicht viel seien. Das ist Quatsch, anderswo würde eines dieser Szenarien als komplettes Spiel verkauft. (Und mehrere offizielle und Fan-Gratisabenteuer sind bereits verfügbar.) Andere Warnungen bezogen sich auf die Spielanleitung: Ja, das Regelheft ist nicht überragend, aber auch nicht so schlimm wie dargestellt. Beim späteren Nachschlagen sucht man teils länger als gewohnt, man kommt aber trotzdem gut klar. Wichtiger ist in meinen Augen, dass die Regeln konsistent und durchdacht sind. Da es sich um ein einigermaßen komplexen Spiel mit vielen Regeln und Möglichkeiten handelt muss man es einmal anspielen und macht dabei viele Fehler und übersieht Dinge -- danach geht es aber. Es ist halt einfach so, dass ständig eine Menge Tokens verschiedener Art herumbewegt werden und der Weg zum Sieg alles andere als eindeutig ist. Aber wer mit der Komplexität von z. B. Arkham Horror klar kommt wird mit Robinson Crusoe sicher keine ernsthaften Probleme haben.

Ich halte Robinson Crusoe jedenfalls für ein absolutes Top-Spiel und warte schon auf die deutsche Erweiterung im nächsten Jahr. Falls es irgendwelche Fragen zum Spiel gibt, ergänze ich diese Rezension gerne.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 24, 2013 12:26 PM CET


Canon EF 40mm 1:2,8 STM Objektiv (52mm Filtergewinde) schwarz
Canon EF 40mm 1:2,8 STM Objektiv (52mm Filtergewinde) schwarz
Preis: EUR 187,70

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Scharfes Teil an APS-C, 12. September 2013
Ich bin Canon-Neuling und gerade dabei, mir eine erste Ausrüstung zusammenzustellen. Das Gehäuse wurde eine 7D, dazu sollte es als erste Objektiv ein leichtes Tele (zumindest am Crop-Sensor) sein. Während ich bereits das 50mm 1:1,4 USM bestellt hatte (Amazon brauchte locker zwei Wochen, irgendwas war im Lager durcheinander), fiel mir unerwartet das 40mm 1:2,8 STM als eBay-Schnäppchen in die Hände. Und wow, das Teil ist großartig! Es ist wahnsinnig kompakt, bei Portraits hat man mehr gefühlte Distanz zum Gegenüber. Das Objektiv verschwindet geradezu unter dem Blitz der 7D. Die Konstruktion fühlt sich sehr solide an, es hat ein Metallbajonett und einen extrem sanft und gleichmäßig laufenden Fokussierring (s. u.). Die sehr exponierte Frontlinse könnte es anfällig machen, die Mini-Gegenlichtblende empfielt sich evtl. Die Naheinstellgrenze ist im Gegensatz zum 50mm fantastisch. Der AF trifft präzise und eiert auch unter schlechten Bedingungen nicht bei mehrfacher Betätigung hin und her. Und das Beste zum Schluss: Das Auflösungsvermögen ist ein Traum und (bei gleichen Blendenwerten) dem 50mm/1:1,4 deutlich überlegen! Die Schärfe ist schon bei Offenblende der Hammer und die Verzeichnung am Crop-Sensor minimal (und wird von Lightroom korrigiert). Selbst die Blende ist runder als beim 50mm.

Die Besonderheiten des Antriebs per STM: Man fokussiert auch manuell indirekt über den Motor. Das fühlt sich erstaunlich gut und präzise an, hat jedoch den Nachteil, dass es nur bei eingeschaltetem Strom geht – also wenn das Belichtungsmesssystem arbeitet. Hier kommt eines meiner größten Probleme mit Canon überhaupt ins Spiel: Nach rund vier oder fünf Sekunden schaltet sich stets alles ab (und es gibt anscheinend keine Custom-Funktion für die Dauer?!). Nicht so schön ist, dass der Motor mit einem deutlich wahrnehmbaren Fiepen arbeitet und ist im Gegensatz zu guten USM-Linsen (meine zweite Optik wurde das 17-55mm 1:2,8, welches recht fix ist) eher träge ist. Das 50mm macht in dem Bereich allerdings auch keine besonders gute Figur.

Fazit: Dieses Objektiv, das ich eigentlich nach Eintreffen des 50mm/1:1,4 weiterverkaufen wollte, habe ich vollkommen unterschätzt. Während zumindest das mir vorliegende rund 1,5 mal so teure 50mm einen billig anmutenden Fokussierring mit zuviel Spiel zum Arbeiten sowie nervige AF-Probleme hat, während seine Auflösung dem APS-C-Sensor nicht ganz gerecht wird, ist das kleine 40er in jeder Hinsicht der Hammer! (Disclaimer: Ja, natürlich hat man zwei Blendenstufen weniger Spielraum. Und an Vollformat mag es wieder vollkommen anders aussehen.)
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 19, 2013 10:55 PM MEST


Elder Sign: Unseen Forces Expansion
Elder Sign: Unseen Forces Expansion
Preis: EUR 21,37

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sinnvolle Erweiterung, 10. September 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Unseen Forces ist eine rundum gelungene Erweiterung zu Elder Sign: Omens.

Pluspunkte:
* Es sind "Bugfixes" für einige Karten enthalten. Auch dass man nun zwei Gegenstände pro Runde kaufen darf fühlt sich ausbalancierter an.
* Die extraschweren Mythos-Karten erlauben eine Anpassung des (nach einer Weile nachlassenden) Schwierigkeitsgrades.
* Die Gegenstände sind wesentlich abwechselungsreicher, aber die wirklich zahlreichen neuen Abenteuer und das weitere Material sind auch nicht zu verachten.
* Unter anderem mit Fluch und Segen kommen (wenn auch nicht sonderlich folgenschwere) neue Spielmechanismen mit rein.

Minuspunkte:
* Noch immer agieren die Spieler quasi unabhängig, es gibt weiterhin keine neuen Möglichkeiten, sich aktiv zu unterstützen (außer anderen mit Sprüchen Würfel aufzuheben). Ein Tauschmechanismus für Items sollte rein, ohne dass es zu leicht wird.
* Die Verpackung hat in allen Dimensionen eine vollkommen andere Größe als das Hauptspiel. -.-


Canon EF 40mm f/2.8 STM, 6310B005AA
Canon EF 40mm f/2.8 STM, 6310B005AA
Wird angeboten von Foto Oehlmann
Preis: EUR 229,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Scharfes Teil, 10. September 2013
Ich bin Canon-Neuling und gerade dabei, mir eine erste Ausrüstung zusammenzustellen. Das Gehäuse wurde eine 7D, dazu sollte es als erste Objektiv ein leichtes Tele (zumindest am Crop-Sensor) sein. Während ich bereits das 50mm 1:1,4 USM bestellt hatte (Amazon brauchte locker zwei Wochen, irgendwas war im Lager durcheinander), fiel mir unerwartet das 40mm 1:2,8 STM als eBay-Schnäppchen in die Hände. Und wow, das Teil ist großartig! Es ist wahnsinnig kompakt, bei Portraits hat man mehr gefühlte Distanz zum Gegenüber. Das Objektiv verschwindet geradezu unter dem Blitz der 7D. Die Konstruktion fühlt sich sehr solide an, es hat ein Metallbajonett und einen extrem sanft und gleichmäßig laufenden Fokussierring (s. u.). Die sehr exponierte Frontlinse könnte es anfällig machen, die Mini-Gegenlichtblende empfielt sich evtl. Die Naheinstellgrenze ist im Gegensatz zum 50mm fantastisch. Der AF trifft präzise und eiert auch unter schlechten Bedingungen nicht bei mehrfacher Betätigung hin und her. Und das Beste zum Schluss: Das Auflösungsvermögen ist ein Traum und (bei gleichen Blendenwerten) dem 50mm/1:1,4 deutlich überlegen! Die Schärfe ist schon bei Offenblende der Hammer und die Verzeichnung am Crop-Sensor minimal (und wird von Lightroom korrigiert). Selbst die Blende ist runder als beim 50mm.

Die Besonderheiten des Antriebs per STM: Man fokussiert auch manuell indirekt über den Motor. Das fühlt sich erstaunlich gut und präzise an, hat jedoch den Nachteil, dass es nur bei eingeschaltetem Strom geht – also wenn das Belichtungsmesssystem arbeitet. Hier kommt eines meiner größten Probleme mit Canon überhaupt ins Spiel: Nach rund vier oder fünf Sekunden schaltet sich stets alles ab (und es gibt anscheinend keine Custom-Funktion für die Dauer?!). Nicht so schön ist, dass der Motor mit einem deutlich wahrnehmbaren Fiepen arbeitet und ist im Gegensatz zu guten USM-Linsen (meine zweite Optik wurde das 17-55mm 1:2,8, welches recht fix ist) eher träge ist. Das 50mm macht in dem Bereich allerdings auch keine besonders gute Figur.

Fazit: Dieses Objektiv, das ich eigentlich nach Eintreffen des 50mm/1:1,4 weiterverkaufen wollte, habe ich vollkommen unterschätzt. Während zumindest das mir vorliegende rund 1,5 mal so teure 50mm einen billig anmutenden Fokussierring mit zuviel Spiel zum Arbeiten sowie nervige AF-Probleme hat, während seine Auflösung dem APS-C-Sensor nicht ganz gerecht wird, ist das kleine 40er in jeder Hinsicht der Hammer! (Disclaimer: Ja, natürlich hat man zwei Blendenstufen weniger Spielraum. Und an Vollformat mag es wieder vollkommen anders aussehen.)


Tiffen Foto/Video Filter 77mm UV Protector Filter
Tiffen Foto/Video Filter 77mm UV Protector Filter
Preis: EUR 28,77

2.0 von 5 Sternen Mangelhafte Vergütung, 9. September 2013
Ich habe diesen Filter an einem Canon EF-S 17–55 1:2,8 verwendet und musste leider feststellen, dass die Vergütung nicht ausreichend war. Die Bildqualität ging in Situationen mit hohem Kontrast bzw. Gegenlicht rapide den Bach runter. Anders formuliert: Sobald Himmel mit drauf ist, wird das Bild matschig. Beim Test an einer brennenden Lampe hat sich diese sogar, anders als ohne Filter, deutlich als leicht versetztes Geisterbild gezeigt. Obwohl der Filter für die Größe recht günstig ist würde ich zu einem anderen Modell raten.


Canon EF-S 17-55mm 1:2,8 IS USM Objektiv (77 mm Filtergewinde, bildstabilisiert)
Canon EF-S 17-55mm 1:2,8 IS USM Objektiv (77 mm Filtergewinde, bildstabilisiert)
Preis: EUR 709,00

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viel Licht, viel Schatten, 30. August 2013
Diese Linse ist ein Extrem, das sicher nicht für jeden geeignet ist. Auf der Plus-Seite findet sich eine für ein Zoom hervorragende Optik, deren Schärfe und Auflösung ich für mit der einer günstigen Festbrennweite wie dem 50mm/1:1.8 vergleichbar halte. Die Lichtstärke ist beachtlich und die Randabdunkelung und Verzeichnung lassen sich herausrechnen, da z. B. Lightroom Profile mitbringt. AF und Stabilisator sind sehr gut, somit bleiben technisch kaum Wünsche offen.

Auf der negativen Seite „bezahlt“ man für die Leistung des Objektivs aber auch einiges. Neben dem Kaufpreis sind vor allem das erhebliche Gewicht und die Größe zu nennen. Mit Sonnenblende hat man ein Rohr von 17 cm Länge und maximal 11 cm Durchmesser und einer riesigen Frontlinse am Body. Das ist eine eindrucksvolle, aber nicht gerade unauffällige Angelegenheit, relativ ungeeignet für Street-Photography und bei Portraitsessions geradezu einschüchternd. Weitere Punkte sind die im Vergleich zur Optik unverhältnismäßig billige Verarbeitung (extreme Staubempfindlichkeit, nicht wetterfest, alles etwas wackelig, Zoomring vorne und MF-Ring hinten, Tubus fährt durch Eigengewicht beinah von selbst aus). Aufgrund des Staubproblems ist ein Schutzfilter anzuraten, was in Kombination mit einer riesigen Frontlinse und dem Weitwinkelbereich quasi eine Garantie für Probleme mit Streulicht ist.

Ideal ist das Objektiv also vor allem im Studio, wenn unkontrolliertes Licht, Schmutz und Gewicht keine Rolle spielen und man ein Zoom mit möglichst hoher Abbildungsleistung, Lichtstärke und Weitwinkelbereich bis zum 28mm-Äquivalent sucht.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 3, 2013 2:14 PM MEST


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