Profil für Sicman > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Sicman
Top-Rezensenten Rang: 4.067.991
Hilfreiche Bewertungen: 114

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Sicman "SiC_mAn" (buxtehude (westabsurdistan))

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8
pixel
Keeper of the Seven Keys Part 1 (bonus track edition)
Keeper of the Seven Keys Part 1 (bonus track edition)
Preis: EUR 7,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Quantensprung, 5. Januar 2011
Im Helloween Lager hat sich seitdem Release des Debütalbums einiges getan. Die Band klingt eine ganze Ecke reifer und kompakter was vor allem Neuzugang Michael Kiske zu verdanken ist, der für die nächsten 6 Jahre das Mikro bei den Hamburger Speedstern schwingen sollte.
Wenn man sich die beiden Keeper Alben annhört (die übrigens beide gleich genial sind), wird einem klar das Helloween so groß wie Maiden hätten werden können.
Personelle Probleme und ein inkompetentes Managment machten der Band aber einen Strich durch die Rechnung.
An der Musik kann es jedenfalls nicht liegen.
Hier findet die Geburtsstunde des europäischen Power Metals statt der in den folgenden Jahren so große Adressen wie HammerFall, Stratovarius und Blind Guardian hervorbringen sollte.
Besonders hervorzuheben ist das 13 minütige Halloween welches man als Kai Hansens Masterpiece aus seiner Zeit bei Helloween bezeichnen kann.
Hier werden alle Vorzüge der Band perfekt auf den Punkt gebracht.
Das Stück klingt eingängig und komplex zugleich.
Mit den beiden Schlüsselepen war der Durchbruch zum greifen nahe aber wie so oft scheitern wir deutsche in diesem Moment.


Opium für's Volk [Jubiläumsedition Remastered]
Opium für's Volk [Jubiläumsedition Remastered]
Preis: EUR 8,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ....Die Zeit einfach zurückdrehen..., 21. November 2010
In meiner nunmehr 14 jährigen "Karriere" (Ok das klingt für die Veteranen unter euch wie ein Atemzug aber für mich ist das verdammt lang ;) als Rock oder Metal Fan gibts es kein Album welches mich so konstant durch mein bisheriges Leben begleitet hat wie "Opium fürs Volk".
Man kennt das manche Bands oder Alben quillen einem nach 'ner Zeit aus den Ohren.
Das ist bei dieser Cd aber für mich nicht der Fall.
Schon als ich Mitte der 90er als 3 Käse hoch die ersten Klänge von "Vater unser" vernommen habe (Ich hab damals tatsächlich geglaubt das die Kirche den Vater unser "Text" von den Hosen gecovert hätten) war es um mich geschehen und spätestens mit dem funkigen quasi Opener "Mensch" waren alle Dämme gebrochen.
Ich wurde endgültig mit dem Rock n' Roll Virus infiziert.
Nur "(Die) Fliege"(n) ist schöner... Cooler, zwischen Jazz und Punkrock pendelnder Song nebenbei.
Ebenfalls erstklassig: Das epische "Die 10 Gebote" welches sich textlich und musikalisch am besten mit dem im gleichen Jahr erschienene "Kirche" der Böhsen Onkelz vergleichen lässt.
"Böser Wolf" ist eine sehr traurige Ballade welches das leider immer noch aktuelle Thema des Kindesmissbrauchs anschneidet.
Super Gitarrenarbeit!
Danach folgt "Nichts bleibt für die Ewigkeit" und stellt textlich die Existenz des Menschen in Frage. Brachial brechen die Jungs um Frontmann Campino ins Wohnzimmer ein.
"Ewig wärt am längsten" ist ein Elektro Remix von "Nichts bleibt...." und erinnert etwas an Nine inch Nails. Allrrdings gibts zum Schluss nochmal die volle Schelle.
Unglaublich wie vielseitig das Album klingt ohne dabei die Homogenität aus dem Auge zu verlieren.
Hier ist echt alles dabei:
Spaßige Punkrock Hymnen ("Und so weiter", "Und wir leben", 10 kleine Jägermeister), ernste nachdenkliche Nummern mit stellenweise swingenden Rythmen:
("Der Froschkönig", absolut großartig: "Lügen" oder die Akustik Nummer "Viva La Revolution") oder mitgröhlkompatible Riffattacken wie "Bonnie & Clyde", "Paradies".
Jedes mal wenn ich die Platte höre sehe ich einen kleinen Furz der in seinem Zimmer Luftgitarre spielt und die Texte mitleiert/ brüllt oder sich wegen der unglaublichen Vielfätigkeit verwundert die Augen reibt.
Wenn ich unter Todesdrohung nur ein Album meiner Sammlung behalten dürfte, es wäre dieses.

Auch ohne diesen besonderen Status den dieses Album bei mir genießt muss man sagen das "Opium fürs Volk" ganz klar zu den allerbesten deutschsprachigen Rockalben überhaupt gehört und deshalb uneingeschränkt empfehlenswert ist.


The Metal Opera Pt 1 & 2 (Gold Edition)
The Metal Opera Pt 1 & 2 (Gold Edition)
Preis: EUR 21,99

5.0 von 5 Sternen Breitwand Bombast Metal Kino der Superlative!, 18. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was Tobias Sammet beim ersten Versuch geschafft hat, kriegen andere Musiker ihre ganze Karriere über nicht wirklich gebacken.
Das Unglaubliche an der ganzen Geschichte ist, dass Herr Sammet zu den Arbeiten der beiden Metal Operas gerade mal 23 (!!!) Jahre alt war.
Es spricht für sich, wenn Leute wie Michael Kiske sich von ihm überreden lassen bei einem derartigen Projekt mitzumachen.
Mittlerweile sind über 10 Jahre ins Land gezogen.
Eine ganze Dekade mit unzähligen Edguy- und Avantasia Scheiben die, die Konkurrenz in Sachen Melodischer Metal immer auf Distanz halten konnten.
Das ehemalige Label der beiden Bands lässt nun die Frühphase des Avantasia Projektes neu aufleben.
Wie soll man das besser machen als beide "Metal Opera" Alben mit Bonustracks in einem sehr wertigen Package neu zu veröffentlichen?
Obwohl, die Bonusstücke sind recht verzichtbar, das Hauptprogramm zählt!
Alle, die bis jetzt nur einen Teil der Metal Opera haben, sollten sich unbedingt dieses schöne Ding besorgen.
Viele behaupten das die beiden Cds zu den besten Avantasia Werken gehören, wobei ich die "The Scarecrow" mindestens genauso stark finde.
Hier wird das volle Programm des traditionellen Metals gefahren: Epische Nummrn jenseits der 10 Minuten Marke ("The Tower", "The seven Angels"), Speed Nummern, die nicht nur wegen Kiskes Gesang an alte Keeper Tage erinnern ("Reach out for the Light", "No Return, "Chalice of Agony"), knallharte Nackenbrecher ("The Final Sacrifice") oder wunderschöne Balladen wie "Farewell", "Inside" bzw. "In Quest for"und "Anywhere".
Die Songs sind meist recht straight aufgebaut, wurden aber mit viel Liebe zum Detail arrangiert so das man selbst nach 20 maligen Durchhören noch neu Elemente entdecket. Außerdem gibts immer wieder Überraschungsmomente, die die Alben in eine ganz neue Richtung lenken ohne dabei auch nur ansatzweise das Gesamtwerk zu verwässern.
Dank der sensationellen Melodien, dem großartigen Gastspiel sämtlicher beteiligter Musiker (U.a. Michi Kiske, Kai Hansen, Bob Catley, Rob Rock, Timo Tolkki uvm.) und der mitreißenden Musical ähnlichen Inszenierung gehören... nein SIND "The Metal Opera 1 und 2" die besten Melodic Metal Alben des letzten Jahrzehnts und werden jedem Helloween/ o. Classic Metal Fan die Freudentränen in die Augen treiben.
Versprochen!


Octavarium
Octavarium
Preis: EUR 10,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen DT goes Mainstream?, 18. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Octavarium (Audio CD)
Dream Theater sind schon eine unberechenbare Band. Da liefern sie mit "Train of Thought" ihr bis dato härtestes und dunkelstes Album ab nur um 2 Jahre später mit ihrem melodischsten u. kommerziellsten Longplayer aufzuwarten.
Octavarium ist das beste Album welches sie je gemacht haben findet Gitarrist John Petrucci.
Nun, diese Ehre gebührt (hier jetzt eines der ersten 3 Alben oder Scenes from a Memory eintragen).
Allerdings hat natürlich auch Octavarium seine Momente:
"The Root of all Evil" ist der dritte Teil von Mike Portnoys 12 Step Suite über seine besiegte Alkoholsucht.
Und für mich ist er auch der beste weil diese Nummer zwar ordentlich Druck nach vorne macht, ohne aber so aufgesetzt- aggressiv zu wirken wie "This dying Soul" (Teil 2).
Ebenfalls herausragend ist die tolle Radiorockballade "I walk beside you", die stark an U2 oder Colplay erinnert.
Klar, hier könnte man der Band kommerzielles Kalkül vorwerfen, aber solche Nummern gab es auf der "Images and Words" auch schon.
Das Highlight auf ihrer 8. Studiolangrille ist "These Walls", wo John Petrucci endlich wieder das gefühlvolle Gitarrenspiel für sich entdeckt.
Dem 24 minütigen Titelstück fehlt es hingegen an magischen Momenten, die es auf dem 42 Minüter "Six degrees of inner Turbulence" noch zuhauf gab.
Insgesamt würde ich "Octavarium" im Mittelfeld des Dream Theater Backkatalogs einsortieren.


Gods of War (Ltd. Edition, CD + DVD)
Gods of War (Ltd. Edition, CD + DVD)
Wird angeboten von Hausmusik
Preis: EUR 34,49

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Finger weg!, 15. November 2010
Also ich verstehe beim besten Willen nicht wie man diesem Album eine gute Bewertung geben kann.
"Gods of War" ist nichts anderes als eine EP die mit grottenschlechten Hörspielpassagen, strunzlangweiligen Intros u. Outros zu 'ner Pseudokonzeptplatte aufgeblasen wurde.
Wer allen ernstes Behauptet das diese Platte das Maß aller Dinge der Konzeptalben ist, hat wohl noch nie "Operation Mindcrime", "Streets" oder "Scenes from a Memory" gehört.
Das beste an der ganzen Sache ist aber die Tatsache, das zig der "richtigen" Songs schon im Vorfeld auf ner EP veröffentlicht wurden, so hat der Fan im Prinzip 4,5 wirklich neue Songs.
Und die sind so dermaßen 0815 das einem die Zehnägel hochrollen.
Einzig der wie immer großartige Eric Adams weiß zu begeistern.
Ziemlich ernüchternde Fakten, dafür das man 5 Jahre auf dieses Album warten musste.
Und der Sound?
Was hat der Joey da nur angestellt?
"Warriors of the World" hatte so einen druckvollen, glasklaren Sound aber "G.O.W." ist das totale Gegenteil davon.
Die Orchester Sounds klingen nach ner billigen Bontempi Orgel, das Schlagzeug... oder eher der Drumcomputer rattert drucklos vor sich hin.
Das ist wirklich True Metal wie er im Buche steht.
"Gods of War" kann man sich selbst mit der rosarotesten Brille nicht schönhören.
Und versteht mich nicht falsch, ich liebe den 80er Kram von Manowar aber das hier ist einfach nur ein Haufen Schmodder!


At the Edge of Time
At the Edge of Time
Preis: EUR 18,73

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Imaginations 2?, 31. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: At the Edge of Time (Audio CD)
Jaja von Blind Guardian sind wir einiges gewohnt, z.B. das wir Ewigkeiten auf ein neues Album warten müssen und dadurch die Erwartung bis ins unermessliche steigen.
Leider haben sie mich auf ihrem letzten Album doch etwas enttäuscht. "A Twist in the Myth" hatte zwar ein paar echte Kracher in petto aber im Gegenzug dazu auch viel zu viele 08/15 Nummern. Alle typischen B.G. Trademarks wie die Brian May Licks, die voluminösen Chöre oder die verschachtelten Aufbauten wurden meines Erachtens eher lieblos zusammengestückelt anstatt daraus mitreißende Bombastnummern zu inszenieren.
Na und um ehrlich zu sein ist das bei ihrer neuen Plattte auch nicht anders.
Das megepische "Sacred Worlds" ist allerdings ein Einstieg nach Maß und lässt innerhalb von 9 Minuten die schwache "...Twist" vergessen:
Großartige Melodien, viel Abwechslung, spannender Aufbau. Ein Fantasyfilm für die Kopfkinos!
Als dann bei "Tanelorn (Into the Void)" die schnelle Doublebass einsetzt, werden auch diejenigen erlöst, die bei den letzten 2 Outputs vergeblich auf ne' Speed Metal Nummer gewartet haben. Endlich lassen es Hansi & Co mal wieder richtig krachen!
Leider stellt sich dann die Euphorie bei mir erst mal ein.
Das gutklassige"The Road of no Release" erinnert stark an "Nightfall" ist aber vor allem im Rythmusbereich komplexer gestrickt. Im Direktvergleich mit dem Original zieht es aber klar den kürzeren.
Und danach schleichen sich die Durchschnittsnummern von einst wieder ins Programm. Man will mit komplexen Arrangements u. fetten Chören den Zuhörer fesseln aber so wirklich gelingen tut es nicht. Naja alles nicht schlecht aber das ist für eine so perfektionistische Band wie Blind Guardian einfach zu wenig.
Tiefpunkt des neuen Albums ist für mich das folkloristische "Curse my Name" ähnlich wie "Skalds and Shadows" vom Vorgänger eine 'wir tanzen um den Baum und haben uns alle lieb und der Großvater erzählt den Kindern alte Abenteuergeschichten'- Ballade.
Nach dem man sich durch 3 weitere eher langweilige Nummern gekämpft hat gibts mit "A Voice in the Dark" wieder ein gelungenes Thrash Metal Brett.
Slayer wären stolz auf die Krefelder...
Zum Schluss lassen es die Herren nochmal richtig krachen. "Wheel of Time" platzt vor Chören, Orchesterbombast und anderem Virlefanz aus allen Nähten. Dafür stimmt aber hier die Qualität. Am ehesten lässt sich der Track als "And then there was Silence" mit arabischen Einflüssen beschreiben.
Soundtechnisch ist "At the Edge of Time" ganz klar das bisher beste Album der Band. Alles klingt sehr organisch, druckvoll und transparent.
Fassen wir das ganze also zusammen:
Das neue Album der Bombast-Metal Band Nr.1 ist leider mal wieder nicht der erhoffte Überflieger vom Kaliber eines "Imaginations from the other Side" geworden.
Dafür sind aber die Highlights auf dem Album ("Sacred Worlds", "Tanelorn (into the Void)", "A Voice in the Dark" und "Wheel of Time") zu gut als das man von einer echten Enttäuschung sprechen könnte.
Die Klientel wird bedient aber die eher skeptischen Power Metaller treten auch mit dieser Scheibe nicht der "Gardienensekte bei".

Ganz knappe 4 Sterne ****


Dark Passion Play
Dark Passion Play
Preis: EUR 20,32

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Neubeginn (eine neutrale Rezesion!!!), 18. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Dark Passion Play (Audio CD)
"Tarja oder Annette?" Selbst nach 5 Jahren diskutieren die Fans immer noch in den einschlägigen Internet Foren.
Unbehelligt davon arbeitet die Band mit Eifer an einem neuen Album.
Um die Wartezeit zu verkürzen führen wir uns nochmal die aktuelle Scheibe "Dark Passion Play" zu Gemüte, dabei sei im Vorfeld erwähnt das dies die erste Nightwish Platte ist, die ich komplett am ganzen Stück hörte.
Sicher ein paar Nummern mit Tarja kenn ich auch aber im großen u. ganzen hab ich mir DPP mit neutralen Ohren reingezogen, kommen wir also zur Musik:

Der Opener, und ursprünglicher Namensgeber des Albums ist das spannungsgeladene 14 Minuten Opus "The Poet and the Pendulum". Ich finde die poppige Gesangsstimme von Annette Olzon ergänzt sich sehr gut mit dem Bombastischen Orchesterklängen, und dank der sehr fett produzierten Basicinstrumente kommt auch die Metaseite der Band perfekt zur Geltung.
Ich versteh sowieso nicht warum manche Leute behaupten, die Band gehöre nicht in Zeitschriften wie Metal Hammer o. Rock Hard rein, das ist völlig indiskutabel!
Anyway "The Poet and the Pendulum" könnte man als Herr der Ringe Soundtrack im Metalformat beschreiben. Das Stück überrascht mit vielen Tempo- u. Motivwechseln ohne dabei den roten Faden zu verlieren, atemberaubend! (10/10)

"Bye Bye Beatiful" ist der kleine Bruder von "Wish I had an Angel" ein harter Discostampfer mit einem tollen Duett zwischen Anette und Marco Hietala.
Und absolut ebenbürtig mit dem 2004er Original. (9/10)

"Amaranth" ist ein wunderbarer melodischer Stadion Rocker mit tollen Keyboard Motiven.
Das Stück macht absolut süchtig! :) (10/10)

Track Nr.4, das flotte "Cadence her last Breath", besticht durch seinen dramatischen Aufbau und dem tollen Refrain. (9/10)

"Master Passion Creed" ist textlich gesehen die Abrechnung mit der Ex Sängerin Tarja Turunen.
Nicht nur weil Basser Marco Hietala bei diesem Track alleine ins Mikro röhrt, gehört "MPC" wohl zu den härtesten Nightwish Nummern überhaupt.
Was für ein Brett! (8/10)

Nach dieser Abrissbirne kommt die Ballade "Eva" zum verschnaufen gerade recht , ein symphonischer Schmachtfetzen bei dem Annette per Download Song der Welt vorgestellt wurde.
Wenn ich ehrlich bin berührt mich dieses Grandpix Eurovision Songcontest Nummer nicht wirklich, dennoch grundsolide. (5/10)

Bei "Sahara werden orientalische Töne angeschlagen. Trotz guter Ideen will der Song aber nicht so recht zünden, das ist aber meckern auf allerhöchsten Niveau denn auf anderen Platten wäre diese Nummer das absolute Highlight. (7/10)

"Whoever brings the Light" fährt wieder die harte Power Metal Schiene und besticht durch das fette Riffing von Gitarrist Emppu Vuorinen. (8/10)

"For the Heart i once had" (8/10) ist ne tolle Power Ballade, die mir deutlich besser gefällt als "Eva" aber auch wieder nicht so gut wie...

..."The Islander" großartige Akustik Nummer mit tollen keltischen Klängen, da kommt Lagerfeuer Atmosphäre auf! :) (10/10)

Habe ich gerade keltische Klänge erwähnt?
Das Instrumental "Last of the Wilds" ist vollgestopft damit und einfach nur... ach es ist einfach nur zum heulen schön! ;) (10/10)

"7 Days to the Wolves ist ein gelungener Mid Tempo Track mit einem tollen groove zum mitwippen und Fäuste in die Luft recken.^^ (8/10)

Beim abschließenden "Meadows of Heaven" wird dann nochmal das volle Bombast Programm aufgefahren:
Orchester, (Gospel-) Chor und ganz große Gesten. (7/10)

Insgesamt betrachtet kann man hier wohl von einem konkurrenzlosen Album sprechen, auch wenn sich 1,2 nicht gaanz so tolle Nummern auf die Platte geschlichen haben. Etwas vergleichbares oder gar besseres als "Dark Passion Play" wird es im "Symphonic Metal mit Frauengesang" Sektor nicht geben... bis der Nachfolger erscheint.

Der perfekte Soundtrack für einsame Winterabende!


Heaven & Hell (Jewel Case CD)
Heaven & Hell (Jewel Case CD)
Preis: EUR 15,98

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Episch, kolossal, phänomenal, M O N U M E N T A L!!!, 14. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Heaven & Hell (Jewel Case CD) (Audio CD)
1980 war für Iommi & Co das Jahr 0, der totale Neubeginn. Es war abzusehen, dass es mit dem mittlerweile zum Drogenwrack verkommenen Ozzy Osbourne nur noch bergab gehen konnte. Die schwachen letzten Alben "Technical Ecstasy" und "Never say Die!" waren der beste Beweis dafür das der Lack ab ist. Als ein gewisser Ronnie James Dio (möge ihn der Metalgott für immer selig haben) bei den Hard Rockern Rainbow ebenfalls vor die Tür gesetzt wurde nutzte Tony Iommi die Gunst der Stunde ihn zu einer gemeinsamen Jam Session einzuladen. Nach der besagten Session stand "Children of the Sea" eines der besten Sabbath Songs aller Zeiten. Schließlich stieg Dio bei Black Sabbath ein und die Birminghamer Legende erlebte einen wundersamen zweiten Bandfrühling. Auf "Heaven and Hell" werden die Songs von allem unnötigen psychedelic Spielchen oder zähen Lavasounds befreit, stattdessen gibt es 8 kraftvolle Hard Rock Hymnen. Die damaligen New Wave of British Heavy Metal Bands wie Iron Maiden oder Def Leppard übten wahrscheinlich einen großen Einfluss auf die Fab Four aus denn frischer und unverbrauchter klang die Band noch nie! Der Opener "Neon Knights" ist ein brachialer Mid Tempo Rocker mit aggressiven Riffing und einem tollen Solo, "Children of the Sea" beginnt mit atmosphärischen Akustik Gitarren und entwickelt sich dann zu einem dramatischem Mini Epos, "Lady Evil" groovt einfach nur saugeil und der Titeltrack? Mein Gott was soll ich zu dieser Übernummer sagen? Das GÖTTLICHE Einstiegsriff, der dramatische Gesang von Dio der abwechslungsreiche Aufbau, der Schnelle Part am Schluss ach es reicht wenn ich sage kniet vor eurer Anlage und erlebt einen multiplen Jahrtausend Orgasmus (tz... als ob nur Frauen dazu in der Lage wären^^)... Heaven and Hell ist einfach eine Hymne für die Ewigkeit und hat nach gefühlten 1000 maligem hören nichts aber auch rein gar nichts von seiner eigreifenden Magie verloren!! Puh während die ruhigen Akustik Gitarren das Titelstück ausklingen lassen muss man erstmal kurz wieder bei Sinnen kommen. Da kommt einem die relaxte Nummer "Wishing Well" gerade Recht bevor es mit "Die Young" richtig schnell zur Sache geht. "Walk away" ist wiede ein entspannter fett groovender Rocker bevor das Album mit dem getragenen, wahrhaft epischen Loneley is the Word abgeschlossen wird. An alle die dieses Jahrhundert Album noch nicht in ihrer Sammlung haben:
1.) Schämt euch in Grund und Boden!!!
2.) Verschwendet erst gar nicht eure Zeit hier nach irgendwelchen Negativ Rezesionen zu suchen sondern holt euch dieses ÜBERalbum und erlebt 40 Minuten meterdicke Gänsehaut...

"They say that life's a carousel, Spinning fast, you've got to ride it well The world is full of Kings and Queens who blind your eyes and steal your dreams It's Heaven and Hell!!"
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 1, 2010 7:25 PM CET


The Glorious Burden/Ltd.
The Glorious Burden/Ltd.
Wird angeboten von MuMoS__Musik-Movies-Spiele__
Preis: EUR 28,90

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen das umstrittenste IE Album..., 1. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: The Glorious Burden/Ltd. (Audio CD)
Über kein Iced Earth Album wurde so heftig diskutiert wie bei "The Glorious Burden" und dabei lagen den Fans 2 explizite Dinge am Herzen. Zum einen die Gesangstil von Neuzugang Tim Owens der sich sehr stark vom Vorgänger Matt Barlow unterscheidet. Und um anderen die doch zum Teil arg konservativen Texte die ihren Gipfel beim Schmachtfetzen "When the Eagle Cries" fanden. Da hierüber schon so ziemlich alles gesagt wurde spar ich mir weitere Kommentare u gehe direkt ans eingemachte: Bandboss Jon Schaffer kündigte Ende 2003 vollmundig das "beste Album seiner Karriere" an u. viele bestätigten dies auch (siehe u.a Götz Kühnemunds Jubelreview im Rock Hard), aber es gab auch nicht wenige, die behaupteten, dass T.G.B. das bisher schwächste sei. Wie so oft liegt die Wahrheit dazwischen. "Decleration Day" macht als Opener schonmal ne gute Figur wobei der Refrain doch SEHR an Blind Guardians "Mirror,Mirror" erinnert. Ebenfalls gelungen ist die Singleauskopplung "The Reckoning (don't tread on me), ein fettes Trash Metal Brett mit einem grandios aufgelegten Tim Owens. Auch das groovige "Red Baron/Blue Max" weiß zu begeistern. Andererseits haben sich auch ein paar üble Schnitzer auf das Album geschlichen, z.B. die eingangs erwähnte Ballade "When the Eagle Cries" oder das stilistisch ähnlich gelagerte "Hollow Man". Wo auf älteren IE Werken solche Songs noch die absoluten Höhepunkte waren so langweilen diese auf T.G.B nur noch. Was das 32 minuten Epos "Gettysburg (1863)" betrifft: In der richtigen Stimmung sorgt das Stück schon für die ein oder andere Gänsehaut, im Nachhinein gefallen mir Sachen wie "Travel in Stygian", "Dante's Inferno" oder die original "Something Wicked..." Trilogie aber doch besser weil einem bei G. der "Fackeln im Sturm"- Pathos einen doch nach ner Zeit auf den Keks geht. Den Kauf der limited Edition lohnt sich nicht wirklich, zwar macht das Digipack einiges her aber auf die Bonustracks kann man getrost verzichten (US Hymne- für die Rednecks unter den IE Fans, "Greenface" agressiver Midtempo Song übee den Krieg im Dschungel.... oder sowas in der Art, u. die Akustikversion von "When the Eagle Cries" mit Backround Vocals von Matt Barlow).


Keeper of the Seven Keys-the Legacy
Keeper of the Seven Keys-the Legacy
Preis: EUR 11,50

4.0 von 5 Sternen Operation gelungen, der Kürbis lebt!, 30. September 2010
Ein Album Anno 2005 "Keeper of the seven Keys" zu nennen ist schon ein gewagtes Unterfangen. Zu groß ist der Schatten der beiden Original Schlüssel Epen zu sehr hat sich die Band weiterentwickelt um noch mal solche Hymnen wie Anno 87 bzw. 88 aufs Band zu hauen. Und dann gibts da noch die ewig gestrigen die meinen, Helloween würden ohne Kiske oder sogar ohne Kai Hansen nicht funktionieren. Doch dabei wird gern übersehn, das der Herr Deris ein ebenfalls erstklassiger Sänger und vor allem Komponist ist. Er hat halt einen ganz anderen Stil welcher aber trotzdem zu den Fischköppen passt. Anyway mit "Keeper of the seven Keys-The Legacy" legt die Deutsche Metal Legende n' ganz heißes Eisen ins Feuer. So enthusiastisch haben wir sie "Master of the Rings" nicht mehr erlebt. Da packt man mit dem Opener "The King for a 1000 Years" einfach so mir nichts dir nichts den besten Song der Deris Ära aus: Ein rund 14 Minütiger Epic welches den Glanz von "Halloween" u. dem Keeper 2 Titeltrack mit neueren moderneren Element vereint ohne dabei weder zu retro noch zu krampfhaft auf modern getrimmt zu klingen. Oder das fantastische "The Invisible Man" mit einem sphärischen, etwas an Savatage erinnerndem Mittelpart. Insgesamt sind die Songs sehr detalliert ausgefallen, erreichen- bis auf 2 Ausnahmen in ihrer Komplexität aber nicht wirklich Blind Guardian Niveau. Und das ist auch gut so! Auf Disc-2 gibt es mit "Occasion Avenue" ein weiteres Epos das genauso Stark wie "King for...." ist, nur geht er in eine ganz andere Richtung. Zwar gibt es auf der Platte auch ein paar Durschnittsnummern aber im großen und ganzen kann man wohl von der besten Scheibe seit der Keeper 2 sprechen. Der Sound ist auch klasse. So spielfreudig wie lange nicht mehr: Helloween- the keeper is back! ;)
Anspieltipps "The King for a 1000 Years", "The Invisible Man", "Pleasure Drone" "Mrs. God", "Occasion Avenue" und "Light the Universe"


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8