Profil für Sepp > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Sepp
Top-Rezensenten Rang: 81.972
Hilfreiche Bewertungen: 456

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Sepp

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6
pixel
Lights Out
Lights Out
Wird angeboten von Bessere_Musik
Preis: EUR 18,84

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen U.F.O. am Höhepunkt es 70er-Rock, 11. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Lights Out (Audio CD)
Nach den schon genialen Alben "Force It!" (1975), "No Heavy Petting" (1976) folgte dieses Meisterwerk des klassischen Hardrocks: "Lights Out" stellt dann auch den Höhepunkt der "Mark II"-Besetzung von U.F.O. (erinnert das nicht ein wenig an Deep Purple ?!).
"Lights Out" ist ein durchweg gelungens Album in der klassischen Hardrock Besetzung mit Gitarre, Bass, Drum, Keyboard und Vocals.
Der Opener "Too Hot To Handle" ist ein geradlieniger Mainstreamrocker ohne viel Schnörkel und eingängiger Melodie.
"Just Another Suicide" rockt etwas düsterer daher - was dem Titel dann auch gerecht wird.
"Try Me" ist eine wunderschöne Ballade, bei der Michael Schenker seinem Bruder Rudolf von Scorpions in nichts nachsteht (ode hatte Michael es ihm vorgemacht ??). Das Solo am Ende: traumhaft!
Dann der Titeltrack "Lights Out": Hardrock vom Feinsten, Geniale Solis, Klasse Stimme und Stimmung - ein Rockklassiker !! Hier zeigen alle fünf Musiker ihre Stärken in geballter Rockladung! Live (Strangers In The Night) unschlagbar - mindestens genauso gut wie Deep Purple's Black Night.
"Gettin' Ready" - auf den ersten Reinhörer vielleicht das schwächste Stück - doch die Klasse mach sich beim genauen reinhören bemerkbar.
"Alone Again Or" - Gleichgültigkeit genial umgesetzt.
"Electric Phase" ist für alle Bass-Liebhaber - Pete Way im Vordergrund - traumhaft.
Zum (genialen) Abschluß (auf dem regulären Alben) kommt die Hymne "Love To Love" - hier ist das Spannungsfeld von "German Wunderkind" Michael Schenker an der Gitarre und Phil Mogg am Mikro auf dem Höehepunkt - und damit absolut genial (erinnert auch das nicht an Deep Purple: Blackmore - Gillan). Hier verbinden U.F.O. die genialität von Bands wie Pink Floyd und Deep Purple in ihrem ganz eigenem Stil - ganz ohne Kommerz !!


Love Metal
Love Metal
Preis: EUR 21,96

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seine Majestät ist zurück, 11. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Love Metal (Audio CD)
HIM wollten nach der ausgedehnten Europatour 2oo1 erst mal für zwei Jahre Pause machen - doch wir Fans müssen doch nicht so lange auf neues warten. Jetzt im April kommt die Single (Dank an MTV, die sie vorab schon senden darf !!) und irgendwann im Sommer das nächste Album.
Und wer das hier präsentierte Vorabmaterial hört, wird gespannt sein dürfen, was uns die Finnen wieder geniales präsentieren werden.
"Love Metal" ist 100 % HIM, satter Sound und erstklassige Stimme (wie gewohnt!) - die Pause hat nicht geschadet, es ist einfach nur schön, wieder guten Sound von den Jungs zu hören.
Hoffentlich kommt zum Album auch wieder eine Tournee.
Mein Tipp: VORBESTELLEN - KAUFEN - HÖREN - GENIESSEN !!!


Everybody Knows This Is Nowhere
Everybody Knows This Is Nowhere
Preis: EUR 13,90

36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen NY & Crazy Horse - zum ersten und genialsten ..., 2. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Everybody Knows This Is Nowhere (Audio CD)
Das zweite Album vom 23-jährigen Neil Young ist ein weiteres Meisterwerk mit ganz grossen Klassikern und wunderschönen Balladen.
"Cinnamon Girl" leitet das Album ein, eigentlich ein Rockklassiker, der heute noch genauso frisch wie vor 33 (!) Jahren klingt. Ebenso zu hören (sehen) auf der Red Rocks Live von 1999 - der Vergleich lohnt sich!
"Everybody Knows This Is Nowhere" als Titelsong ist melodiös leicht eingänglich, lockerer Folkrock, eben NY vom Feinsten.
"Round & Round (It Won't Be Long)" ist eine typische melancholische NY Ballade, die schöner nicht sein könnte. Abgesehen vom Text, kann hier jeder für sich seine (Liebe-)Geschichte oder das Alleinsein dazu fühlen (siehe auch unter seinem ersten Album "Neil Young").
"Down By The River" ist wie eine Hymne auf die Landstrasse, wenn Du alleine mit deinem alten Käfer runter fährst zum Fluss, um deine Gedanken zu ordnen ...
"The Losing End" ist wieder einer der typischen Songs um die Einsamkeit, im Kampf um Traurigkeit und Hoffnung ...
"Running Dry (Requiem For The Rockets)" - Neil Young kommt aus Kanada und hat sich sehr viel mit der Geschichte der Indianer befasst. (Siehe auch "Pocahontas" auf "Rust never sleeps", "Unplugged" und "Year of the Horse"). In diesm Lied hat er sein Gefühl für die verlorene Welt schon ausgedrückt, aber wie immer nie ohne Hoffnung.
"Cowgirl In The Sand" ist am Schluss dasnn der "Abräumer". Hätte es damals schon den Ausdruck "Grunge" gegeben, wäre dies eine Hymne geworden. Gitarrenrock vom allerfeinsten, frisch und spielfreudig. Allein deswegen ist es diese CD schon wert !!!!!!!!


Neil Young
Neil Young
Preis: EUR 21,99

12 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk an Debutalbum, 2. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Neil Young (Audio CD)
Nachdem Neil Young sich von Crosby Sills Nash trennte und seine Komositionen unter eigenen Namen veröffentlichte, sollte eine Solokariere beginnen, die beispielhaft ist. Es war das Jahr 1969, Woodstock hatte soeben Geschichte geschrieben, da schrieb Neil Young Songs, die so zeitlos und doch eindeutig Neil Young sind.
"The Emperor Of Wyoming" erinnert noch stark an die Hippie-Aera, doch schon Track Nr.2 "The Loner" wurde zum Klassiker (hier muß der Hinweis auf das Live-Album "Live Rust" kommen!).
Weiter hervorzuheben sin "The Old Laughing Lady" und "Last Trip To Tulsa".
Bemerkenswert ist vorallem die sparsame Instrumentation, häufig genügt die Stimme Neil's und der Klang seiner Gitarre vollkommen aus, um eine Stimmung zu schaffen, die grimmig-fröhlich ist, die in scheinbar sonderbaren Worten eine Melancholie vermittelt, die nie ohne Hoffnung ist.
In "Last Trip To Tulsa" reihen sich merkwürdige Geschichten aneinander, die sich alle mit der Einsamkeit auseinander setzen, mit der jeder Mensch konfrontiert ist. Ich wage sogar den Vergleich mit Tolkiens "Herr der Ringe", dessen elementare Auseinandersetzung mit Gut und Böse immer auf das einzelne Individuum bezieht. Trotz Gefährten oder Freunden, ist jeder auf sich gestellt, wenn es um die Fragen des Seins geht.
Neil Young hat dies von Anfang an so genial umgesetzt, das in diesem Album schon so deutlich wird.
Noch zwei Hinweise: in seinem zweiten Album "Everybody Knows This Is Nowhere" setzt er genau dieses fort - zum ersten mal mit den Crazy Horses. Einfach genial!
Und der Zweite Hinweis gilt einem Schriftsteller: Navid Kermani "Das Buch der von Neil Young getöteten" beschreibt einen jungen Vater, der mit Hilfe der Musik von Neil Young seine Tochter durch die "Drei-Monats-Kolik" schaukelt und mehr ....


Charmbracelet
Charmbracelet
Preis: EUR 10,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen . . . auf ein Neues . . ., 30. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Charmbracelet (Audio CD)
vor einem Jahr schon fast todgeglaubt, einerseits ein absolut schwaches Album, das nach dem 11.Sept. auch kaum jemand hören wollte, andererseits Magersucht und Tablettensucht ...
Miss Carey hat sich wieder gefangen und versucht an ihre erfolgreichen Jahre anzuknüpfen (was ihr noch nicht ganz gelingt). Sie wirkt frischer als in den letzten Jahren und auch wesentlich reifer, scheint es nicht mehr nötig zu haben, ihre Oberweite und ihre Musik künstlich aufzublasen. "Back to the roots" ist in ihrer Musik und in ihrer Stimme zu spüren - und bis zum nächsten Album ist sie wieder Mega-Frau no.#1 !!!
Zu empfehlen sind auf diesem Album vor allem wieder ihre Balladen - aber wem sag' ich das ...


Welcome
Welcome
Preis: EUR 15,67

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Black Sabbath meets Hendrix, 14. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Welcome (Audio CD)
Doyle Bramhall (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Bluessänger) läßt auf seinem aktuellen Album die Musik der 70er aufleben. Stimmlich erinnert er an den alten Ozzy Osbourne, nicht ganz so schräg, dafür etwas wuchtiger. Der Gitarrensound könnte beinahe vom Meister Hendrix selbst stammen. Diese Mischung macht die Musik aus: klarer unverschnörkelter (und un-vermixter etc.) Hardrock, tief aus der Seele eines Rockers.
So hat Doyle es auch nicht nötig, andere zu covern, er schreibt, spielt und singt selbst.
Für mich war (und ist) diese Platte eine echte Überaschung und Bereicherung - ich kann sie jedem empfehlen, der auf den guten Hardroch der 70er steht. Und dennoch klingt es keineswegs angestaubt oder gar veraltet. Als Anspieltipp gleich die nr. 1 "Green Light Girl" - und dann den Rest der Platte.
So muß gute Rockmusik sein!


Weld
Weld
Preis: EUR 8,99

18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen WELD - Welch Einmalig Lautes Ding, 14. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Weld (Audio CD)
... oder so könnte man dieses genial verrückte Werk bezeichnen.
Ich habe dieses Album bereits im Sommer '91 als Bootleg besessen (die Plattenfirma bekam damals spitz, dass sich die Tournee auch als Raubkopie super verkaufte und bracht genau das identische Material als DCD = Weld heraus), nachdem ich von den vorangegangenen beiden Alben „Freedom" und Ragged Glory" total begeistert war (wer hier überhaupt eine Rezession liest, wird die Alben kennen), musste ich den Livemitschnitt haben - und war enttäuscht und entsetzt (und zu unreif!). Doch einige Jahre später und nach mehrmaligen hören begriff ich diese Musik: einfach genial!!!
Als Intro der Klassiker „Hey Hey My My" (bedarf keiner Worte), das geniale „Crime in the city" und dann eine echte Rarität: Young sings Dylan's "Blowin' in the wind" - das muss man (+frau) gehört haben; das ist so schräg und doch sehr eigenwillig perfekt, dass es dem Herrn Dylan alle Ehre macht!
Später kommt dann „Cinnemon Girl": hier beweist NY, dass er ein genialer (sorry die Wiederholung) Gittarist ist, klasse Soli und ein (heute 33 Jahre altes) Lied, das keineswegs angestaubt ist,
Auf der 2. CD sind vor allem 2 Tracks hervorzuheben: „Like A Hurricane" (Welch eine Liebeserklärung!) und anschließend „Tonight's The Nigth" - NY vom Feinsten.
Die Klangqualität der CD verdient eigentlich nur 4 Sterne, doch alles andere ist voll im Lot!
Für Young Fans (und die, die's werden wollen) ist die DCD ein MUSS!!


Mr.Jones
Mr.Jones
Wird angeboten von hifi-max
Preis: EUR 8,05

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Tiger brüllt noch . . ., 5. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Mr.Jones (Audio CD)
Als Tom Jones 1988 von der Formation "Art OF Noise" dazu bewegt worden war, ihre Coverversion von "Kiss" (Prince) zu singen, war er plötzlich wieder im Geschäft. Zuvor noch als "Schwiegermutter-Delilah" (fast) Schmalzsänger abgetan, war die Richtung für die 90er klar: aktueller Sound, moderne Coverversionen und etwas mehr 'Speed' im Rhythmus - und mit dem 1994 erschienenen Erfolgsalbum "Lead and How to Swing with It" mit der g..len Single "If I Only Knew" ging die Rechnung auf. Für das 99er Album "Reload" wurde das Konzept noch konsequenter umgesetzt, mit Hilfe von Gastmusikern (Mouse T. - Sexbobmb, Cardigans, Van Morrison, Three Dog Night ...) edel verfeinert und perfekt vermarktet.
Nun, beim neuen Album "Mr. Jones" scheint die Vermarktung im Vordergrund zu stehen, die Auswahl der Lieder ist dürftig, da kann selbst der Meister Wycliff Jean nicht allzuviel herausholen - und diese Generationen sind dann doch etwas zu weit auseinander.
Der Tiger brüllt nicht mehr - er rappt & rockt - ziemlich schlecht ("Tom Jones International" - "Blck Betty").
Wer von Reload begeistert war, kann dem neuen Album wohl noch etwas abgewinnen, mir ist es zu kommerziell geworden, deshalb nur noch 3 Sterne.


America
America
Preis: EUR 7,99

20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen West-Coast-Classics vom Feinsten!, 5. November 2002
Rezension bezieht sich auf: America (Audio CD)
Das erste offizielle Album von America aus dem Jahre 1972. Dan Peek, Gerry Beckley, Dewey Bunnell sind das Herz dieser Formation, die (bis auf einige Studiomusiker) als Trio galten. Bereits bei der ersten Langspielplatte (so hieß das Zeug früher) haben sie den hohen Standart ihrer Musik erreicht. Alle drei spielen Gitarre, Bass, Keyboard ... und singen in harmonischen Stimmen die Musik, die als Wet-Coast-Classics in die Musikgeschichte eingehen sollte. Ihre Vorbilder waren u.a. CSNY (Crosby, Stills, Nash & Young); America brachte wie sie brachten amerikanischen Folk und melodiösen Gitarrenrock zusammen. Das Ergebnis ist bekannt:
"A Horse With No Name" ist ein wunderschöner Klassiker
"Sandman" nicht ganz so bekannt, aber genauso gut
"I Need You" ist eine wunderschöne Ballade ...
Wem Cat Stevens gefällt und guten Gitarrensound (meist "unplugged") mag liegt hier goldrichtig - oder nimmt die 1975 erschienene "Greatest Hits", da sind die besten Songs der ersten drei Alben drauf.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 1, 2010 10:26 PM CET


Past Times With Good Company (Doppel-CD mit Bonus Tracks)
Past Times With Good Company (Doppel-CD mit Bonus Tracks)
Wird angeboten von hotshotrecordsmailorder
Preis: EUR 14,94

4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ritchie Blackmore "unplugged", 2. November 2002
Nach ihren ersten drei Studio-Alben haben Blackmore's Night nun ein Live Album abgeliefert, das die diesjährige Tour (Fires At Midnight Acoustic Tour) wiederspiegelt. Mister Blackmore spielt überwiegend (der Name ist Programm) auf einer optisch dem Mittelalter getrimmten Gitarre, steht meist im Hintergrund und erweckte teilweise den Eindruck, es sei ihm wichtiger, dass weder er noch seine Lebensgefährtin fotografiert würden, als dem Publikum ein schönes Concert zu geben.
Nun ja, aus CD ist dies nicht zu hören, sonder da besticht Candice Night mit ihrer zauberhaften Stimme, wie bei den Studioalben zuvor auch schon. Was dann in der Musik (z.B. bei Fires At Midnight) an E-Gitarre vermisst wird (da gibt es tatsächlich kein E-Soli!), singt Miss Night wieder so super, dass man Ekelpaket Blackmore vergessen kann. Beim Concert spielt er dann die letzte halbe Stunde dann doch noch auf seiner E-Gitarre und rockte wie gewohnt durch seine musikalische Vergangenheit (jedoch ohne Songs von Deep Purple Mark II !).
Highlight auf dieser CD ist (wie amazon oben erwähnt) das "Soldier of Fortune", das Blackmore mit David Coverdale schrieb.
Fazit: Album ist zu empfehlen, die Studioaufnahmen sind gelungener.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6