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Rezensionen verfasst von
Sepp

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Life-Live
Life-Live
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 45,95

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rock'n'Roll still Alive-life, 14. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Life-Live (Audio CD)
Das letzte Album von Thin Lizzy - mit einem von Drogen bereits gezeichnetem Phil Lynott (V). Er war der Kopf und die Stimme der Band. Mit John Sykes (g - Ex-Whitesnake) hat er kurz vor Schluss die Formation nochmal ganz auf Vordermann gebracht.

Die Konzertmitschnitte verdienen eigentlich 5*****, doch die Aufnahme ist leider etwas zu dumpf, was immer wieder störend wirkt. Und nach "Life And Dangerous" (1976/77) ein ähnliches Meisterwerk abzuliefern, ist kaum möglich. Doch es zeigt die ganze Schaffensphase von einer in Deutschland oft unterschätzten Super-Band. Und selbst Phil Lynotts heroingeschwängerte Stimme/Stimmung passt letz-endlich (Wortspiel!) genial zu dem Sound, den die Band hier abliefert.

Am meisten fällt im Vergleich zu "Life And Dangerous" auf, dass Phill Lynott versucht, dem Hardrock der 80er gerecht zu werden und der Sound wesentlich härter rüberkommt, als noch 5/6 Jahre zuvor.

Einzelne Songs aus dieser "Best of Live" herauszuheben ist schwierig, alle zu behandeln zu lang.

Als unbedingten Anspieltipp von CD 1 eins empfehle ich Holy War (Nr. 5, wenn auch in dieser Aufnahme zu dumpf), das zeigt, zu welchen Meisterwerken diese Band fähig war. Track 1-4 und 6 sind sowieso Klassiker.

Auf CD 2 reihen sich mit Track 1-4 ebenfalls Klassiker aneinander, dann kommt "Sun Goes Down": vielleicht spürte Phil damals schon, das seine Sonne auch bald ausgehen würde. Er legt hier soviel Hoffnung und Verzweiflung in seine Stimme, das man Gänsehaut bekommt. Nach der Aufmunterung "Emerald" gehts melancholisch weiter, und in "Black Rose" passt diesmal soger die eher schlechte Aussteuerung. Bei "Still in love with you" ist schon fast ein Taschentuch notwendig, bevor er zum Schluss sagt/singt, was er wirklich ist/war: "Rocker".

Fazit: Wem Thin Lizzy gefällt, liegt hier genau richtig, ein grandioser Abschied eines großen Rockers!!!


Lovedrive (1979)
Lovedrive (1979)

15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen vom Insider zur Weltspitze ..., 29. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Lovedrive (1979) (Audio CD)
Nach relativ erfolgreichen 70ern (vor allem in Japan) änderten die Scorps etwas ihren Sound, der für vier Alben (Lovedrive, Animal Magnetism, Blackout, Love At First Sting) und den weltweiten Durchbruch gut sein sollte. „Lovedrive“ noch eher bei den Insidern, musikalisch jedoch schon wegweisend, zeigt die Qualitäten, für die Scorpions überall in der Welt den deutschen Hardrock verkauften (bis heute über 60 Mio. Tonträger). Klaus Meines Stimme ist ausgereift, Rudolf Schenker und Matthias Jabs finden musikalisch zueinander (auch wenn Michael Schenker zeitweise mitmischt), der Sound stimmt einfach, auch wenn die analoge Technik dies noch nicht so gut verewigt hat.

„Loving You Sunday Morning“ zeigt bereits, wo es in den nächsten Jahren langgehen soll: Mainstream Rock mit melodiösen Parts, die eingängig sind und gefallen. (Ob Bon Jovi da abgeschaut hat?)

„Another Piece Of Meat“ ist ein schnelles Rockgestüm (gutes E-Gitarren Solo) aus den 70ern, der zeigt, wo die Scorps herkommen. Hätte auch auf der "Taken By Force" (1977) draufsein können.

„Coast To Coast“ (instrumental) ist sehr gitarren- und basslastig. Hier beweist sich der geniale Sound aus Rhythm und Lead–Guitars (Schenker/Jabs), den die Scorpions in den nächsten Jahren ständig verbessern.

„Can’t Get Enough“, schneller Hardrock, die Scorpions zwischen den 70ern und 80ern. Klaus Meine schreit richtig gut.

„Is There Anybody There“ – hatten die Scorpions schon eine Vorahnung, dass auch in Europa der Reggae kommt? Melodiöses Rockstück mit Reggaerhythmus. Heute von vielen Radiostationen gerne gespielt, da der Song sehr eingängig ist und „good vibration“ hat.

„Lovedrive“ als Titelsong zeigt alle Qualitäten, die Scorpions Anfang der 80er so erfolgreich machten: Mainstreamrock vom Feinsten, Hardrock ohne zu lärmen, satter Sound ohne zu nerven!!

„Holiday“ ist der erste der legendären „Schiebern“ (Slowrock, etc.), die die Scorps auf den nächsten Alben zur Rockgeschichte machten. Wobei Holiday wohl der herausragendste ist, da sein Gitarrensolo die Qualitäten eines „Hotel California“ hat, nur etwas härter ….

Fazit: Lovedrive ist der erst Longplayer, mit dem Scorpions die 80er einläuten, und das gewaltig. Ein Kultalbum, das seinesgleichen bei AC/DC und Co. sucht.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 22, 2012 10:38 PM CET


Lovedrive
Lovedrive
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 29,62

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit Vollgas von den 70ern in die 80er, 15. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Lovedrive (Audio CD)
Nach relativ erfolgreichen 70ern (vor allem in Japan) änderten die Scorps etwas ihren Sound, der für vier Alben (Lovedrive, Animal Magnetism, Blackout, Love At First Sting) und den weltweiten Durchbruch gut sein sollte. „Lovedrive“ noch eher bei den Insidern, musikalisch jedoch schon wegweisend, zeigt die Qualitäten, für die Scorpions überall in der Welt den deutschen Hardrock verkauften (bis heute über 60 Mio. Tonträger). Klaus Meines Stimme ist ausgereift, Technik und Sound stimmen einfach.

„Loving You Sunday Morning“ zeigt bereits, wo es in den nächsten Jahren langgehen soll: Mainstream Rock mit melodiösen Parts, die eingängig sind und gefallen. (Ob Bon Jovi da abgeschaut hat?)

„Another Piece Of Meat“ ist ein schnelles Rockgestüm (gutes E-Gitarren Solo) aus den 70ern, der zeigt, wo die Scorps herkommen. Hätte auch auf der "Taken By Force" (1977) draufsein können.

„Coast To Coast“ (instrumental) ist sehr gitarren- und basslastig. Hier beweist sich der geniale Sound aus Rhythm und Lead –Guitars, den die Scorpions in den nächsten Jahren ständig verbessern.

„Can’t Get Enough“, schneller Hardrock, die Scorpions zwischen den 70ern und 80ern. Klaus Meine schreit richtig gut.

„Is There Anybody There“ – hatten die Scorpions schon eine Vorahnung, dass auch in Europa der Reggae kommt? Melodiöses Rockstück mit Reggaerhythmus. Heute von vielen Radiostationen gerne gespielt, da der Song sehr eingängig ist und „good vibration“ hat.

„Lovedrive“ als Titelsong zeigt alle Qualitäten, die Scorpions Anfang der 80er so erfolgreich machten: Mainstreamrock vom Feinsten, Hardrock ohne zu lärmen, satter Sound ohne zu nerven!!

„Holiday“ ist der erste der legendären „Schiebern“ (Slowrock, etc.), die die Scorps auf den nächsten Alben zur Rockgeschichte machten. Wobei Holiday wohl der herausragendste ist, da sein Gitarrensolo die Qualitäten eines „Hotel California“ hat, nur etwas härter ….

Fazit: Lovedrive ist der erst Longplayer, mit dem Scorpions die 80er einläuten, und das gewaltig. Ein Kultalbum, das seinesgleichen bei AC/DC und Co. sucht.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 28, 2010 2:22 PM MEST


Cobblestone Runway
Cobblestone Runway
Wird angeboten von -uniqueplace-
Preis: EUR 21,93

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesen - Kaufen - Hören - hören ..., 4. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Cobblestone Runway (Audio CD)
Zu Mr. Sexsmith brauch ich nicht mehr viel zu schreiben, das haben genug andere Rezensoren getan.
Da ich ein Hörer der "Alten Schule" bin, fällt mir eher der Vergleich mit Mr. Dylan ein. Ein geniales Album, nicht unbedingt eingängig beim ersten Mal, aber grandios bis zur letzten Note. Er versteht es, seine Melodien und Texte einfach zu begleiten und doch (wie Bob Dylan) sie genial zu arrangieren und instrumentieren.
Für alle "Songwriter"-Fans der 60er und 70er, die schon lange auf etwas neues warten, das trotzdem so vertraut rüberkommt wie vor vilen (20-30) Jahren, kann ich nur empfehlen: reinhören - kaufen - hören - hören ...


The First Cut Is the Deepest
The First Cut Is the Deepest
Wird angeboten von zoreno-deutschland
Preis: EUR 5,07

0 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Cat Stevens contra Best Of, 12. März 2004
Rezension bezieht sich auf: The First Cut Is the Deepest (Audio CD)
Die Single wurde von der Best Of ausgekoppelt - eine CD, wie man sie heute leider oft findet: nimm 13 - 14 alte Songs und klatsch noch 1-2 neue drauf, fertig ist eine Best Of - und Fans kaufen, da sie auch die neuen Stücke wollen. Naja, die Fairness sei mal dahingestellt ...
Mit diesem Song hat sich Miss Crow bei mir ihren guten Ruf verdorben: Sie sing langweilig und macht aus einem echten Klassiker von Cat Stewvens eine Einschlafnummer. Wenn Remake, dann bitte das von Rod Steward, durch den dieses Lied zu Weltruhm gelangte.
Und Miss Crow: bitte wieder gute Musik (auch Covers von mir aus), was viele vorherige Alben beweisen, dass Sheryl Crow für das Prädikat "besonders wertvoll" steht.


On Stage (Rmst)
On Stage (Rmst)
Preis: EUR 7,99

31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im 70ies Rock ist dieses Album ein absolutes Muss!, 16. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: On Stage (Rmst) (Audio CD)
Das Offizielle Livealbum nach den ersten zwei Studioalben. Ursprünglich auf Doppelvinyl, hier als Einzeil-CD - ohne Outtakes! Die Tour war noch in der genialen Besetzung Blackmore - Dio - Powell - Bain - Carey durchgeführt und aufgenommen worden. Für mich ist es ein absolutes Hammeralbum, die Liveinterpretationen stellen die Studioaufnahmen allesamt in den Schatten.
„Kill The King" - beginnt mit dem typischen Rainbow Konzert Intro „Over The Rainbow" aus dem gleichnamigen Film mit Judy Garland. Dann setzen die Drums ein und das Konzert beginnt. Immer mit Power! Kill The King war auf der Tour schon der Opener, obwohl es als Studioversion noch nicht zu haben war (erscheint auf dem Folgealbum „Long Live Rock'n'Roll" 1978 - allerdings ohne Tony Carey und Jimmy Bain).
"Man on The Silver Mountain" Medley - inklusive einem „Blues"-Song (auf keinem Studioalbum) und Starstruck. Dio spielt mit seiner Stimme, lockert den Rockklassiker auf (was er noch heute auf seinen Konzerten macht mit wechselnden Stücken aus seiner Kariere). Klasse gesungen!
"Catch The Rainbow" - über 15 Minuten Ballade vom Feinsten, die geniale Symbiose zwischen Blackmore und Dio. Eine Ballade, die ganz leise beginnt, die live noch viel mehr unter Haut geht, Gitarre und Stimme sind so harmonisch und gefühlvoll. Dio wechselt ständig von Kopf- zu Bruststimme und umgekehrt, dass es nur so eine Freude ist.

„Mistreated" - von der Deep Purple Mark III Besetzung (Original auf dem Album „Burn"). David Coverdale und Deep Purple werden überhaupt nicht vermisst, einfach genial.
„Sixteenth Century Greensleeves" - hier zeigen Rainbow, wohin es mit ihrer Musik gehen soll: viel Bass, geniale Solis und die Powerstimme von Dio. Welches Potential in diesem Lied steckt, zeigen Rainbow vor allem live (noch besser auf der „Live In Germany" 76, DCD).
„Still I'm Sad" - ein Yardbirds-Cover, in der Studioversion noch als Instrumental (leider). Was Dio mit diesem Lied auf diesem Album anstellt ist nur noch genial. Das ist Powerrock aus den 70ern vom Feinsten. Und dafür sind sogar diese 11 Minuten zu kurz.
Dieses Livealbum brilliert mit einer Spielleidenschaft, die vor allem nach Dio's Weggang nicht mehr bei Rainbow zu hören war. Der Egozentriker Ritchie Blackmore weiß zwar, was er kann, ist jedoch in seiner Personalpolitik voll daneben. Denn nach dieser Tournee Jimmy Bain und Tony Carey rauszuwerfen grenzt fast an Dummheit. Das folgende Studioalbum „Long Live Rock'n'Roll kann dank Dio und Powell das hohe Level halten.
Für den Liebhaber des 70ies Rock ist dieses Album ein absolutes Muss!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 1, 2013 12:39 AM MEST


Love Metal
Love Metal
Wird angeboten von GMFT
Preis: EUR 14,99

1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seine Majestät ist zurück, 15. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Love Metal (Audio CD)
HIM wollten nach der ausgedehnten Europatour 2oo1 erst mal für zwei Jahre Pause machen - doch wir Fans müssen doch nicht so lange auf neues warten. Jetzt im April kommt die Single (Dank an MTV, die sie vorab schon senden darf !!) und irgendwann im Sommer das nächste Album.
Und wer das hier präsentierte Vorabmaterial hört, wird gespannt sein dürfen, was uns die Finnen wieder geniales präsentieren werden.
"Love Metal" ist 100 % HIM, satter Sound und erstklassige Stimme (wie gewohnt!) - die Pause hat nicht geschadet, es ist einfach nur schön, wieder guten Sound von den Jungs zu hören.
Die Tournee findet jetzt im April endlich statt, nachdem HIM als Support von Ozzy osbourne geplant waren. Großer Vorteil: Ihre Show wird nicht auf 60 Minuten reduziert sein. (Und in München gibt's schon ein Zusatzkonzert!)
Mein Tipp: KAUFEN - HÖREN - GENIESSEN !!!


Ritchie Blackmore's Rainbow (Re Release)
Ritchie Blackmore's Rainbow (Re Release)
Preis: EUR 5,99

24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein MUSS für den Fan des 70ies-Rock, 15. Februar 2004
Das erste Album von Rainbow, bekannterweise die Band von Richie Blackmore, der kurz zuvor bei Deep Purple ausstieg und dieses Album schon geplant hatte. Richie kannte die Musiker der Band ELF, die sich soeben getrennt hatten und bot einigen Musikern an, bei seinem neuen Projekt mitzumachen. Herauszuheben ist hier Ronnie James Dio, der den Sound von Rainbow auf den ersten drei Studioalben prägte. Blackmore und Dio ergänzten sich hervorragend, was dieses Meisterwerk hervorragend verdeutlicht und mit 5 Sternen belohnt wird.
„Man On The Silver Mountain" - ein Rockklassiker, der die Ära Rainbows beginnt. In der Studioversion noch etwas ruhiger als bei späteren Liveaufnahmen, doch schon mit all der Power, die Rainbow in die Rockwelt setzte.
„Self Portrait" - die Verbindung zu Deep Purple Mark III ist nicht zu überhören - und doch ist es schon 100% Rainbow. Ein schön getragener Rocksong (über 20 Jahre später nimmt Blackmore es mit seiner aktuellen Band Blackmore's Night auf, bei dem es seine Lebensgefährtin sing - wunderschön!)
„Black Sheep Of The Family" - Wenn nicht Dio den Text geschrieben hätte, könnte man eine Anspielung auf die vergangenen Jahre mit Deep Purple interpretieren. Ein melodischer und eingänglicher Song, sehr typisch für das erste Album.
„Catch The Rainbow" - die geniale Symbiose zwischen Blackmore und Dio. Eine Ballade, die unter die Haut geht. Zwar noch sehr „studiolastig", doch wunderschön. Live (On Stage) ist es der Hammer, Gitarre und Stimme sind so harmonisch und gefühlvoll .... kuscheln, kuscheln, kuscheln ...
„Snake Charmer" - wieder ein ganz typischer Song für Rainbows Anfänge. Auch hier ist die musikalische Verwandtheit zu Deep Purple Mark III zu hören (denn auch diesen Sound hat Richie geprägt).
„The Temple Of The King" - eine weitere Ballade, völlig verkannt. Ein absolut klasse Song, Dio zeigt, was er mit seiner Stimme (anstellen) kann. Melancholisch schön, sparsam, aber effektvoll instrumentiert.
„If You Don't Like Rock'n'Roll" - reist einen nach „The Temple Of The King" wieder aus den Träumen und bringt Dich zurück zum Rock. Dies wird im nächsten Lied gesteigert:
„Sixteenth Century Greensleeves" - hier zeigen Rainbow, wohin es mit ihrer Musik gehen soll: viel Bass, geniale Solis und die Powerstimme von Dio. Welches Potential in diesem Lied steckt, zeigen Rainbow dann vor allem live (In Germany 76, DCD).
„Still I'm Sad" - ein ---Cover, in der Studioversion noch als Instrumental (leider), denn was Dio mit diesem Lied auf der „Live On Stage" anstellt ist nur noch genial. Das ist Powerrock aus den 70ern vom Feinsten.
Wie sich zeigt, sind hier viele Studiovorlagen, die auf diversen Livemitschnitten noch besser werden, trotzdem ist dieses Album ein MUSS für den Fan des 70ies-Rock. Denn live fehlen auf jeden Fall „Self Portrait" und „The Temple Of The King".
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 18, 2009 10:37 AM MEST


Rising
Rising
Preis: EUR 8,39

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein der Rockgeschichte, 15. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Rising (Audio CD)
Das zweite Album von Rainbow - und für mich der Rainbow-Sound schlechthin. Blackmore und Dio ergänzen sich so genial, im Vergleich zum ersten Album sind hier dann intensiv Keyboards eingesetzt (Tony Carry!). Zwar sind nur 6 Songs darauf (ca. 32 min.) - doch die sind ihr Geld mit jeder Sekunde wert. Blackmore spielt mit seine genialsten Solis und Dio hat eine solche Krafft in seiner Stimme, dass ich dafür sogar 6 Sterne geben könnte.
„Tarot Woman" - Der Opener ist immer wichtig - und hier absolut gelungen. Tony Carry's Keyboards tragen den Sound von Richtie Blackmore und Ronnie James Dio, Cozy Powell an den Drums ist weltmeisterlich. Mit Jimmy Bain am Bass ist die Erfolgsformation von Rainbow komplett. (Dies gilt verkaufstechnisch nur für Europa, den in USA hat das hier kaum jemand interessiert).
"Run With The Wolf" - locker, flockig, rockig, guter Hardrock der 70er.
"Starstruck" - Hardrock vom Feinsten, eingängige Melodie ohne Kompromisse.
"Do You Close Your Eyes" - ein spaßiger Song, aber keineswegs abwertend, typischer Rocksong von Rainbow, Cozy Powell hämmert, was die Drums halten ...
"Stargazer" & "A Light In The Black" - beide Songs mit über 8 Minuten - früher die zweite Seite des Vinylalbums. Ähnlich von der Machart und doch zwei unterschiedliche Stücke: treibender Bass, hämmernde Drums, wilde Keyboards, geniale Dauersolis und Dio's Powerstimme, ohne Pause, gnadenloser Powerrock mit Hang zum Schwermut, ganz ohne Traurigkeit. Das ist keine Musik zum Hören, das musst Du erleben!!
Mit diesem Album hebt sich Ritchie Blackmore auf jeden Fall von Deep Purple's Sound ab, findet seinen eigenen Weg, spielt das, was er am besten kann. Noch ist die Band jung, die Musik leidet noch nicht unter Blackmore's Ego, ganz im Gegenteil, Rainbow setzt mit diesem Album neue Maßstäbe in der Rockmusik: filigraner Hardrock in der klassischen 5er Besetzung (v,g,b,k,d). Ein Meilenstein der Rockgeschichte (der seine direkte Fortsetzung in „Rainbow On Stage" findet).


Misdemeanor +3 (Remastered)
Misdemeanor +3 (Remastered)

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen verkanntes Album einer ehemaligen Supergruppe, 15. Februar 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Misdemeanor +3 (Remastered) (Audio CD)
1985 erschien dieses (unbedeutende) Album von UFO. Paul Raymond stieß wieder zur Gruppe, Phil Mogg's Stimme sind die vergangenen 17 Jahre mit UFO bereits anzuhören. Es ist keineswegs ein Erfolgsalbum, auch nicht zu vergleichen mit den 70ern und der Besetzung mit Michael Schenker.
Doch genau genommen (und hingehört) stört dies überhaupt nicht. Die stark verjüngte Band schafft die Brücke aus den 70ern hinein in die 80er sehr gut. Die Songs sind eingänglich, sehr melodisch und rocken angenehm. Zwar sind keine Gassenhauer zu finden, doch das gesamte Album klingt rund und gut produziert. Dass es der Band damals Spaß gemacht haben muss, zeigt sich an dem erschienenen Live-Album zu dieser Scheibe (ebenfalls sehr zu empfehlen!).
„This Time" - ist ein rockiger Opener, der gut ins Ohr geht und sich vom Poser-Sound der Zeit abhebt.
„One Heart" - Phil Mogg beweißt, dass auch seine etwas belegte Stimme seine guten Reize hat. Melodisch-rockig geht das Stück gleich ins Ohr.
„Night Run" - Sehnsucht, so wie es UFO schon immer vertonen konnte - der Abschied von der Strasse...
„The Only Ones" - die erste Ballade auf der Scheibe. Vielleicht das einzigste Stück, bei dem man Michael Schenkers Gitarre vermissen könnte - trotzdem schön.
„Meanstreets" - der härteste Song des Albums, rockt gut, nur die einfallslosen Drums mindern den Eindruck.
„Name Of Love" - mit diesem gleichnamigen Titel hatten U 2 kurz zuvor einen Erfolg - ansonsten haben die Stücke nicht viel gemeinsam, denn UFO hat es nicht als Single ausgekoppelt und somit keinen Erfolg - doch es ist eines der besten Songs des Albums. Wäre auch ein guter Album-Titel gewesen, spricht für das Gesamtwerk, einfach schöner Rock.
„Blue" - hier zeigen UFO, dass sie den Sprung in die 80er bestens gemeistert haben. Wäre der Song von Loverboy gespielt worden, wär's wohl erfolgreich geworden.
„Dream The Dream" - die zweite Ballade - schön! Atomik Tommy spielt feine Gitarre.
„Heaven's Gate" - mein Favorit. Schöner Rocksong mit vielen Tempowechseln, gut arrangiert. Im Auto auf der Landstrasse ...
„Wreckless" - beginnt als Ballade, endet im Rock, melodisch, knackig. Erinnert an Kanadischen Rock aus dieser Zeit. Ein wirklich starker Abschluss für ein Album, das mehr Beachtung verdient (hätte).


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