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Rezensionen verfasst von
wohadu "wohadu" (nrw)

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Bose ® SIE2i ® Sport Headphones - Blau
Bose ® SIE2i ® Sport Headphones - Blau
Preis: EUR 149,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 129€ für Kopfhörer? Echt jetzt?, 13. Juli 2014
Bisher habe ich mit dem Apple In-Ear Headset hervorragend trainiert. Das ging kaputt. Also musste Ersatz her.
Die vielen Bewertungen des BOSE Systems haben mich zum einen neugierig, allerdings auch stutzig gemacht:
So sind Einige über alle Maßen begeistert, Andere finden Schwächen, die man bei 9 € Kopfhörern vermuten würde - jedoch nicht bei einem 129€ Headset.

Intro:
Um eines vorweg zu schicken: Musik ist für viele Menschen nicht gleich Musik: Mir sind sogar schon Menschen begegnet, die MP3's, deren Bitrate 192 unterschreitet, als klanglich "grausam" bezeichnet haben und der Meinung waren, sie könnten die Unterschiede zu besser codierten Dateien heraushören...
Wenn ich Sport mache, höre ich Musik um mich abzulenken, und nicht um ein überallemaßenunvergleichliches Klangerlebnis zu geniessen.

Was tut man in diesem Fall am besten? Ab in den nächsten BOSE-Store und einfach mal beraten lassen und das Ding ausprobiert.
Hier gibt es also jetzt einen weiteren Erfahrungsbericht:

Design und Sitz:
Zuerst ist das SIE2 etwas ungewohnt, da die In-Ear Hörer das Ohr fast gar nicht berühren, sondern durch die Gummifassung über die Ohrmuschel gespannt werden. Dabei sitzen diese allerdings so fest, dass man gar nicht auf die Idee kommt, die Hörer könnten aus dem Ohr fallen. Dabei entfällt auch das unangenehme Drücken, welches bei In-Ear Hörern schonmal vorkommt. Die Ohreinsätze verhindern, dass Wasser ins Ohr gelangt.

Sound:
Klanglich - verglichen mit dem iPhone 4S Headset - sind die SIE2 ein Quantensprung nach vorne. Der Sound ist satt, klar und die Bässe sind tatsächlich existent (bei Rock und House Musik). Sofern es eine Niveausteigerung bei Kopfhörern dieser Dimension geben kann, wird sie auf jeden Fall erreicht.

Abschirmung:
Oftmals habe ich gelesen, dass der Sound nicht laut genug wäre um Umgebungsgeräusche auszublenden: Richtig daran ist, dass die Kopfhörer nicht abschirmen. Also bei leiser Musik kann man sich trotzdem noch unterhalten. Drehe ich den Ton voll auf, würde ich nicht mal mehr einen vorbeifahrenden Güterzug hören.

Lieferumfang:
Das SIE2 kommt mit einem relativ kurzen Kabel daher, dessen Länge für die Benutzung der ebenfalls im Paket enthaltenen Oberarmtasche konzipiert ist. Eine Verlängerung liegt allerdings bei, um den Player auch in der Tasche, am Gürtel oder anderswo zu tragen. Die Ohreinsätze gibt es ebenfalls in 3 verschiedenen Größen. Die Reebok Armtasche bietet einen sehr guten Spritzwasserschutz (nach einem Platzregen war das Telefon immernoch trocken) und ist in verschiedenen Größen verfügbar.

Kompatibilität:
Das SIE2i hat eine iPhone Fernbedienung und Freisprecheinrichtung. Die Steuerung (Rufannahme, Mikrofon) funktionieren an einem Samsung Galaxy S4 ebenfalls, für die Lautstärkenregelung sind Android-Phones leider nicht geeignet.

Fazit:
129€ sind ne Menge Geld. Doch dafür bekommt man ein stylisches Headset, das (für Menschen mit Standard-Ohrmuschel) einen exzellenten Sitz bietet sowie einen dem Verwendungszweck angemessenen Sound entwickelt. Die nicht vorhandene Abschirmung der Außengeräusche fällt einem nicht-hörgeschädigten nicht auf.
Das Zubehör ist wertig und auch wenn ich bisher Ausdauersport ohne Oberarmtasche mache, glaube ich, dass ich mich sogar daran gewöhnen kann. Die Fernsteuerung funktioniert (bedingt) an anderen Geräten auch.

Und das beste kommt zum Schluss:
BOSE gibt dem Käufer eine 3-Jahre-Sofort-Austausch-Garantie: Kaputt? Ab in den Laden und es gibt ein neues Set.
Das ist Fair - denn beim Sport kann dem Gerät so einiges passieren - da ist Wasser unter Umständen das kleinste Übel.


Deutschland von Sinnen: Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer
Deutschland von Sinnen: Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer
von Akif Pirincci
  Broschiert
Preis: EUR 17,80

32 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesen! Lesen! Lesen!, 30. April 2014
Radikal? Ja!
Kritisch? Auf jeden Fall!
Lesenswert? UNBEDINGT!!!!

Akif Pirincci - der Romanautor - vergreift sich im Ton. Und zwar gewaltig.
Statt Geschichten zu erzählen, schmeisst er dem Leser ein Werk auf den Tisch, das schonungslos mit unserem Land, den gewachsenen Strukturen, den Dingen, die uns (respektive: unserer Politik) wichtig zu sein scheinen, umgeht.

Dabei tritt er, was ich sehr wichtig finde, einen Schritt zurück und betrachtet das Gesamtbild mit dem nötigen Abstand, den unsereins und unsere Politiker bisweilen vermissen lassen.

Er trifft dabei vielleicht nicht jedes mal die geschickteste Wortwahl, so dass es mich nicht wundert, dass er auf einen kleinen Verlag zur Veröffentlichung dieses Werkes zurückgreifen musste, nachdem die großen Verlage allesamt gekniffen haben.

So auch der ein oder andere verbale "Ausrutscher" unser durch die Medien permanent stimuliertes Empfinden für das "politisch korrekte" bis an die Schmerzgrenze reizt, bleibt nach der Lektüre des Buches ein einziges Wort stehen:

RESPEKT!

Respekt für so viel Offenheit!
Respekt für so viel Ehrlichkeit!
Respekt für den Mut, mit dieser Kritik an die Öffentlichkeit zu gehen: Denn die Veröffentlichung von solcher Kritik - gerade gegenüber den betreffenden "Gruppierungen" führt in unserem Land eigentlich immer dazu, dass eine Welle der gespielten und inszenierten Empörung über den Autor hereinbricht (selbst wenn diejenigen, die öffentlich am lautesten "Nazi, Nazi" schreien, dem Autor wahrscheinlich, still und heimlich im Keller, zustimmen.

Meiner Meinung sollte dieses Buch zu einer Pflichtlektüre werden. Für jeden Politiker, für jeden Bürger dieses Landes - egal ob politisch interessiert oder nicht - eigentlich für jeden Menschen, der in diesem Land das Lesen gelernt hat.

Kritik ist eben unbequem. Und hart. Und manchmal erschreckend. Übertreibungen sind übrigens als ein Stilmittel der Kritik zu verstehen und keineswegs als eine radikale Ansicht! Denn wer in der heutigen Zeit gehört werden will, der muss übertreiben, denn Kritik im Stile von "Hören Sie mal, also ich denke, meiner Meinung nach ist das, was sie da machen, mit Verlaub gesagt, wenn Sie gestatten, nicht besonders gut"... will keiner Lesen!


Royal Black, scharfes, schwarzes Chili - 10 Samen
Royal Black, scharfes, schwarzes Chili - 10 Samen
Wird angeboten von exotic-samen
Preis: EUR 1,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Keimrate knapp 50%, 12. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die bestellten Samen kamen schnell:
Verpackung ist schön gewählt (Papiertütchen mit Bild und Aufdruck des Inhaltes)
Die Keimrate ist - verglichen mit anderen Sorten - sehr niedrig, auch beim Wachsen benötigt die Royal Black viel mehr Zeit als Chili-Kollegen.


Ocimum basilicum - Basilikum "Red Rubin Improved" - 50 Samen
Ocimum basilicum - Basilikum "Red Rubin Improved" - 50 Samen
Wird angeboten von exotic-samen
Preis: EUR 1,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Keimrate, Pflanzen tun sich allerdings schwer, weiterzuwachsen., 12. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die bestellten Samen kamen schnell und sind qualitativ gut:
Verpackung ist schön gewählt (Papiertütchen mit Bild und Aufdruck des Inhaltes)

Die Keimrate ist hoch (>75%), allerdings ist es nicht ganz so leicht, die Pflanzen zum weiterwachsen zu bewegen.


Seltene, sehr scharfe Chili-Sorte mit Aprikosenaroma - Scotch Bonnet gelb, yellow - 20 Samen
Seltene, sehr scharfe Chili-Sorte mit Aprikosenaroma - Scotch Bonnet gelb, yellow - 20 Samen
Wird angeboten von exotic-samen
Preis: EUR 1,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Saatgut, Keimrate > 90%, 12. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die bestellten Samen kamen schnell und sind qualitativ gut:
Verpackung ist schön gewählt (Papiertütchen mit Bild und Aufdruck des Inhaltes)
Die Samen sind zu 100% gekeimt - nun weiss ich gar nicht, wohin mit den ganzen Pflänzchen ;)


Die Unersättlichen: Ein Goldman-Sachs-Banker rechnet ab
Die Unersättlichen: Ein Goldman-Sachs-Banker rechnet ab
von Greg Smith
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die Abrechnung, die keine Abrechnung ist..., 19. Dezember 2013
In seiner Biografie "Why I left Goldman Sachs" - "Die Unersättlichen" überhäuft Autor Greg Smith den Leser mit Lobpreisungen auf sein Unternehmen, präsentiert Anekdoten aus seiner (auffällig) beispiellosen Laufbahn, erzählt von seinem Privatleben und führt uns in jüdische Gebräuche ein - nur das Hauptthema kommt ein wenig zu kurz: Wo zur Hölle ist die Abrechnung??

Aber der Reihe nach:
Wenn schonmal jemand aus dem internationalen Bankengewerbe genug "Arsch in der Hose" hat, um Fakten auf den Tisch zu legen, ist das grundsätzlich nicht verkehrt, weiß heutzutage doch oftmals selbst innerhalb eines Unternehmens die eine Hand schon nicht, was die Andere gerade tut. Ein Blick hinter die Kulissen einer Bank, die für die USA so wichtig ist, dass sie in den Status einer Staatsbank erhoben wurde, kann sicherlich nicht schaden - könnte man meinen.

Doch in dieser Hinsicht enttäuscht Greg Smith auf ganzer Linie:
In über zwei Dritteln des Buches geht es hauptsächlich bzw. ausschließlich um den Autor selbst, wie er sich aus Südafrika in die Wall-Street Elite hocharbeitete. Dabei fallen ihm die Gelegenheiten quasi permanent in den Schoß - begonnen beim Stipendium in Stanford. Es folgen Praktikumsstellen, deren Tätigkeitsbeschreibung manchen Job-Senior vor Neid erblassen lassen würden, sowie die (offenbar) nie gefährdete Einstellung bei einer der größten Banken der Welt. Auch hier scheint für Smith tagtäglich die Sonne: Jeder seiner Schritte führt in die richtige Richtung, Fehler unterlaufen dem Job-Einsteiger keine (...) und jede Entscheidung, die er trifft, enpuppt sich retrospektiv zu einem Jackpot. Bricht eine Abteilung in sich zusammen, ist die nächste, in der Smith unterkommt natürlich wieder die Allerbeste, mit den nettesten und lehrreichsten Kollegen. Zusagen für Stellen erhält er sogar, weil er einen Chef mit einem Crash-Kurs in Zulu beeindrucken kann...
Durch die Erzählung des Über-Ich, also aus der Gegenwart muss der Leser schon ein sehr lockeres Gemüt besitzen, um nicht das ganze Buch als eine Lobeshymne Smiths auf sich selbst abzutun. Dabei sind den Steigerungen keine Grenzen gesetzt: Aus Tipps für den Mandanten werden Leitfäden, aus simplen Marktanalysen werden Empfehlungen für alle Kunden (mit Milliardeneinlagen) und sogar Trainingsunterlagen, die jedem Mitarbeiter der Bank auf den Weg gegeben werden. Seine eigene Entlohnung, "nur" knappe 500.000 US$ (und mehr) stellt Smith als gute Grundlage, allerdings zu wenig, um beruhigt zu Leben, dar...

Garniert wird die Story mit vielen Anekdoten aus dem Leben, Unterhaltungen und der permanenten Betonung der jüdischen Wurzeln des Autors, der die eigenen Gebräuche und den Ablauf jedes Feiertages ausgiebig schildert (was für die Story komplett ohne Belang ist).

Der eigentliche Skandal - der natürlich zu diesem Zeitpunkt bereits medial ausgeschlachtet ist, kommt viel zu kurz. Erst will Smith von alldem nichts mitbekommen haben, dann relativiert er zum Teil die rabiaten Machenschaften der Bank und wird nicht müde, sich selbst und seine Abteilung als die Gutmütigen der Bank zu präsentieren, die zum Ende hin sogar dafür abgestraft werden, dass Sie im Interesse der Kunden auf höhere Gewinne verzichtet haben.

Alles in allem ist das Buch eine kurzweilige Biografie, die einen Microabriß dessen liefert, was in einer Großbank tagtäglich so passiert, ohne dabei zu tief ins Detail zu gehen oder Einzelheiten genauer zu erklären (dazu wird der Leser wohl nicht 'klug genug' eingeschätzt). Und so sind wir nach dem Lesen des Buches so Klug wie zuvor.

Die Absicht des Autors, dieses Werk zu veröffentlichen erschliesst sich mir nicht - seiner Karriere ist es bestimmt nicht sonderlich förderlich.


Ich arbeite in einem Irrenhaus: Vom ganz normalen Büroalltag
Ich arbeite in einem Irrenhaus: Vom ganz normalen Büroalltag
von Martin Wehrle
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

5.0 von 5 Sternen Wäre es nicht so traurig, wäre es extrem lustig., 9. Juli 2013
Das Buch lag eine ganze Weile bei mir herum, bevor ich mich dazu durchringen konnte, damit anzufangen.

Und schon fangen die Schwierigkeiten an: Wie soll man eine Rezension schreiben, über ein Buch, dass auf der einen Seite sehr unterhaltsam, ja geradezu amüsant geschrieben ist und mit vielen wahnwitzigen Geschichten aufwartet - aber auf der anderen Seite die Augen öffnet und die bitterste Wahrheit, die einen normalsterblichen tagtäglich heimsucht, so schonungslos aufdeckt?

Jedes zweite Beispiel von 'geistlos' anmutenden Verhaltensweisen von Chef oder Konzernleitungen lässt sich auf der eigenen Arbeitsstelle nachweisen - jeder selbst hat genannte Beispiele unter Garantie schon erlebt.

Auch wenn es ein frommer Wunsch ist, der mich zu dieser Aussage treibt, ist mein Vorschlag:
Dieses Buch muss eine Pflichtlektüre, mindestens eine Stunde Coaching bei Herrn Wehrle sollte ein jährlicher Pflichttermin für JEDEN Manager mit Personalverantwortung sowie jeden Mitarbeiter von Personalabteilungen sein...

Hier werden einem - schonungslos - die Augen geöffnet und (leider) auch die Ohnmacht der Angestellten vorgeführt, die man so gerne nicht sehen würde.


GUMMIERTES HARDSKIN HÜLLE FÜR HTC RADAR (SCHWARZ)
GUMMIERTES HARDSKIN HÜLLE FÜR HTC RADAR (SCHWARZ)
Wird angeboten von Clickjunkie

5.0 von 5 Sternen Gutes Case für einen guten Preis, 19. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bereits das zweite mal habe ich mir dieses Case zugelegt.
Nach etwa einem Jahr sind mir die dünnen Kunststoffteile an Microfon und Laut- Leise-Tasten gebrochen.

Die Hülle ist optisch ansprechend und lässt das Handy sogar noch besser aussehen, ganz davon ab, dass es viel besser in der Hand liegt.


Der schwarze Tod
Der schwarze Tod
von Wolfgang Hohlbein
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen (entscheidendes) Zwischenspiel ohne echte Highlights, 30. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Der schwarze Tod (Gebundene Ausgabe)
Ist es möglich, in einer Buchreihe von Highlight zu Highlight zu schreiben ohne nachzulassen?
Nein. Auch wenn der Leser annehmen mag, dass Hohlbein das beste aus der Chronik der Unsterblichen herausholen will, fällt mein persönliches Fazit zum "Schwarzen Tod" leider mittelmäßig aus.
Davon ab, dass der Leser wieder - wie gewohnt - von Hohlbeins unverkennbaren Art in die Geschichte gezogen wird, unterscheidet sich das Handeln der Protagonisten der Story erheblich - verglichen mit den Vorgängern.
Es bleibt beispielsweise völlig unerklärt, warum Abu Dun im Verlauf der Geschichte immer mehr abdriftet - so doch die Verwandlung der Charaktere "innerhalb" eines Momentes vonstatten geht.
Auch - wie mein Vorredner bereits bemerkte - ist der so leichte Übergriff von Frederic auf die vermeindliche Göttin Meruhe etwas wiedersprüchlich - denn hier sollte das Kräfteverhältnis anders verteilt sein. Auch die Tatsache, dass die Geschichte jetzt ohne die beiden Figuren auskommen muss (wenn nicht etwas unvorhergesehenes geschehen ist), ist schade - war das Handeln von Andrej doch bisher auf die Suche nach Maria und seinem Sohn fokussiert.

Da kam es eigentlich gerade recht, dass mit Corinna (nun schon zum zweiten mal) eine weitere potentielle Figur für mehr als einen Band auftauchte - die jedoch - wie ihre Vorgängerin - vor Toreschluß wieder von der Bildfläche ausradiert wurde.

Insbesonders Andrejs zögerliches Verhalten macht die Handlung sehr fad. Warum lässt sich der Unsterbliche mehrfach von sterblichen nahezu vierteilen, wenn er doch in einem Wimpernschlag verheerenderen Schaden anrichten könnte? Man bekommt das Gefühl, dass der große Schwertkämpfer so langsam das geistige Rentenalter erreicht hat, und sich lediglich unter größtmöglichen Verletzungen zu verteidigen sucht, anstatt durch die Reihen der Gegner zu wüten, wie es Abu Dun gottseidank ab und zu andeutet. Sogar ins Gefängnis geht er freiwillig...
Auch hatte ich gehofft, dass sich die beiden Krieger hier und da mal wieder einen Dämon einverleiben würden, um neue Fähigkeitsebenen zu erreichen.

So macht es Hohlbein erneut wie mit dem vielzitierten Thor, der nach der Story so klug ist wie zuvor.

Dass die Handlung auf den letzten 6 Seiten ihren Höhepunkt erreicht und dann quasi mit dem Buch endet ist ebenso schade, wie die Tatsache, dass der Folgeteil an anderem Ort und Stelle ansetzt, ohne dass es weitere Erklärungen gibt.


Nike+ Sports Kit - TUNE YOUR RUN
Nike+ Sports Kit - TUNE YOUR RUN

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Himmel hoch jauchzend und zu tode betrübt, 20. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Nike+ Sports Kit - TUNE YOUR RUN (Misc.)
Eigentlich wollte ich dem Nike+ Kit 5 Sterne geben. Und Keinen. Und das am besten gleichzeitig.

Ich fange mit dem Positiven an:
Das Kit ist leicht zu installieren und funktioniert quasi auf Anhieb. Der Motivationseffekt ist sensationell und die Läufercommunity auf der Nike-Website kann schon für eine gewisse "Nötigung" sorgen (so sie denn auch gewollt ist).
Mit 30€ halte ich das Gesamtpaket aus Sensor und Sender auf gar keinen fall für zu teuer - auch wenn der Sensor nach 1000 Stunden auszutauschen ist. Ein Motivationstrainer kostet in der Stunde mehr.

Aber: (und hier kommen die Kritikpunkte, gewichten muss diese jeder für sich selber...)
a) Der Sensor passt wunderbar in Nike Schuhe. Bei anderen Modellen muss man etwas "frickeln". Ich hatte ursprünglich angenommen das Ding geht mit GPS. Tut es aber nicht. Bewegungs, Druck und Beschleunigungsmesser sind die Instrumente. Daher kann man den Sensor leider nicht ans Bein kleben oder im Socken deponieren. Er sollte zentral im bzw. am Schuh angebracht sein. (Kit's kann man hier bestellen - ich habe mir mit einem elastischen breiten Gummiband und Garn selber eine Befestigung gebastelt). Inzwischen sind die Streckenangaben +/- 10m genau. Wackelt das Gerät misst es falsch.
b) Der Sensor MUSS kalibriert werden. Ich habe anfangs eine (empfohlene) 400m Kalibrierung vorgenommen - trotzdem lag die Messung locker 1/4 daneben - aus 12,5 gelaufenen wurden 10 gemessene Kilometer. Die Kalibrierung nach einem langen Lauf ist genauer - seither stimmen die Werte.
c) Der iPod...
Meiner ist ein nano...
lässt sich
1) mit feuchten Fingern nicht sonderlich gut steuern.
2) reagiert manchmal ätzend langsam, was gerade in der "Sportsituation" nicht besonders hilfreich ist (denn ich will ja nicht erst noch 20 Tasten drücken müssen, um zu....)
3) wackelt man mit dem Finger auf dem Multitouch Rad und trifft nicht sofort die Menü Taste - ist das Laufergebnis mitsamt Zeit KOMPLETT WEG. (es wird auch nicht zwischengespeichert) Nun ist es ja schon so, dass man das Training beendet, wenn es zu Ende ist - und nicht erst nachdem man geduscht hat. Da finde ich es erbärmlich, dass ein kleinster Wackler dafür sorgt, dass man plötzlich im Hauptmenü ist - und noch schlimmer dass man nicht wieder ins (!noch nicht beendete) aktuelle Training zurückwechseln kann.
4) Die Ansagen beschränken sich nur auf die angepeilten Ziele:
Läuft man nach Strecke - wird die zurückgelegte bzw. noch zurückzulegende Strecke angesagt usw. Zwischenzeiten z.B. zur Hälfte oder regelmäßig sind nicht vorgesehen und lassen sich auch nicht togglen. Nach dem Beenden bekommt man allerdings direkt eine ganze Geschichte an Daten erzählt. Meiner Meinung verbesserungswürdig. Interessant ist es schliesslich, WÄHREND des Laufens z.B. die Kilometerzeit zu bekommen - nicht nach dem Lauf. Das kann ich auch an meiner eigenen Uhr ablesen.

5 Sterne.
1 Stern.

Entscheiden sie selbst.


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