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Rezensionen verfasst von
Wally the Green Monster

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Buried In Violence
Buried In Violence
Preis: EUR 11,97

4.0 von 5 Sternen Volle Kanne moderner US Thrash Metal!, 23. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Buried In Violence (Audio CD)
Groovig, riffig, agressiv, fett produziert, und gute Soli sind auch verbastelt worden. Product of Hate debütieren mit "Buried in Violence" meiner Meinung nach absolut erstklassig. Jeder Song Moshpitfutter! Abwechselnd räudig keifendes Geshoute bzw. brutales Gegrowle am Micro und kreative Saitenzupfer an den Gitarren und am Bass, und ein schneller Ballermann in der Schießbude ergeben die erste Thrashüberraschung 2016.
Für fünf Sterne müsste man noch ein bisschen Innovation beimischen und / oder vielleicht mal ein oder zwei Genres weit über den Tellerrand hinausschauen und sich dort mit frischen Ideen versorgen. Bester Track? Buried in Violence, der Titeltrack, oder Monster, da bin ich noch unschlüssig! Das Album hält allerdings über die komplette Spielzeit das was es ab dem ersten Takt verspricht - Vollgas Thrash ohne Gnade auf die Fresse!! Ach ja Ozzys Perry Mason wurde als Closer cecovert!


Battalion Of Demons
Battalion Of Demons
Preis: EUR 11,97

4.0 von 5 Sternen Brutal, Riffig, Griffig!, 23. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Battalion Of Demons (Audio CD)
Wer seinen Thrash brutal schnell und eher gegrowlt als geshoutet mag kommt an dieser CD des mannheimer Quintetts Raw nicht vorbei! Von Track eins bis zwölf gehts hier mit Vollgas durch den Riff Gemüsegarten und auch die Soli kommen nicht zu kurz. Einzig wegen der kurzen Spielzeit von nur 34 Minuten gibts den einen Stern abzug, da hätte man vllt noch ein oder zwei weiter Stücke mit drauf packen sollen. Bester Track ist meiner Meinung nach, Last Breath, der zugleich auch der längste auf dem output der Kurpfälzer ist.
Du magst Sodom, Holy Moses und ähnliches? Dann kauf diese CD!


Titanic Mass
Titanic Mass
Preis: EUR 16,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwedischer Melodic Metal! Gotta luv it!, 23. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Titanic Mass (Audio CD)
Wenn sich fünf Schweden zusammen tun um als Melodic Metal/Rock Band zu musizieren kann erfahrungsgemäß nichts schlechtes dabei herauskommen. So auch im Fall des neuesten Outputs, namens "Titanic Mass", von Dynazty. Ohrwurm Garantie über die gesamte Spielzeit. Der Opener "Human Paradox", dessen Melodien einen, nach der Einleitung, über Strophe, Bridge und erst Recht im Refrain vollkommen fesseln, ist dabei noch nichteinmal das Beste Stück auf dieser Scheibe. "Untamer Of Your Soul" das als zweites auf die Gehörknöchelchen losgelassen wird kommt ebenso mit guten Melodien daher, aber ist ein bisschen härter / riffiger, und ebenfalls einfach klasse. Der dritte Titel "Roar of the Underdog" haut in die gleiche Kerbe, und gefällt ebenfalls. Der Titeltrack "Titanic Mass" wurde an die vierte Stelle des Outputs gesetzt, und überzeugt durch Minimalismus da sich die Leadgitarre hier bis auf ein gutes Solo merklich zurückhält und der Rhythmusabteilung mit leichter Keyboarduntermalung viel Raum geboten wird. Die fünfte Nummer "Keys To Paradise" kommt wieder verspielter aber dennoch packend und treibend ums Eck, ein rundum toller Track! "I Want To Live Forever"... Die Antwort auf Queens "Who Wants To Live Forever"? Eher nicht... Halb bzw. Powerballade... kann man machen... muss man aber nicht, das Solo nach dem Break hätte ein wenig ausführlicher ausfallen dürfen, dann wäre ich vllt. auch von diesem Stück voll gepackt worden, so ist das wohl der für meinen Geschmack erste leicht abfallende Titel, aber ich komm mit Balladen grundsätzlich eher schwer zurecht, von daher mag das für andere durchaus anders zu sehen sein. "The Beast Inside" holt mich wieder voll ab, da stimmt wieder alles! Die achte Nummer "Break Into The Wild" ein abwechslungsreiches Stück mit Tempiwechseln, klasse Soli und eingängigem Refrain! "Crack In The Shell" auch wieder eher riffig denn melodiös, auch wieder mit tollen Soli! Als zehnter Streich kommt dann "Free Man's Anthem" daher, tempomäßig größtenteils auf der Überholspur, Packt mich in jedem Takt des Machwerks. Vor allem der Hymnische Refrain schießt einen in andere Umlaufbahnen. Einziges Manko das Fadeout zum Schluß, sowas will ich nicht hören, da muß man mit besseren ideen einen Song abzuschließen daherkommen! Zum Schluß wird uns noch ein balladeskes Machwerk namens "The Smoking Gun" geboten... Da muß ich wieder sagen muß ich eigentlich nicht haben, der Schnulzfaktor ist ein wenig höher als bei "I Want To Live Forever", aber so seh ich halt das wie oben schon erwähnt bei Balladen.
Fazit: Ein absolut tolles Album. Wer Bands wie Unisonic, Civil War oder ARP zu seinen Favoriten zählt sollte zugreifen, oder zumindest mal ein probehör Ohr riskieren.


Jomsviking (Ltd. Hardcoverbook)
Jomsviking (Ltd. Hardcoverbook)
Preis: EUR 17,99

12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber definitiv kein Death Metal mehr!, 27. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Jomsviking (Ltd. Hardcoverbook) (Audio CD)
Amon Amarth setzen Ihre Entwicklung zur Power Metal Band weiter fort. Mit Death Metal hat allerhöchstens noch der Gesang von Herrn Hegg zu tun, alles andere ist guter Powermetal. Die Songs einzeln zu zerpflücken ist hier nicht vonnöten, denn eins ist nach wie vor klar, auf die Bremse getreten wird selten! Die Songs sind vom objektiven Standpunkt sowohl kompositorisch alls auch arrangementmäßig genau da wo ich sie im Vorfeld erwartet habe, Melodiös mit Twin Guitars usw.. Irgendwie war ja abzusehen, daß die Jungs keine Rückschritte in Richtung härte gehen werden, das mag dem Death Metal Puristen, der beispielsweise Obituary oder Bolt Thrower eher auf den Plattenteller schmeißt als Arch Enemy, sauer aufstoßen, mir gefällts ganz gut! Der Grund warum es dennoch nur für vier und nicht für fünf Sterne reicht liegt daran, daß Heggs Stimme mit der angebotenen Musik nicht wirklich komplett korrespondiert, sondern da und dort wie ein Fremdkörper wirkt. Wenn ich Power Metal Melodien und Arrangements höre, dann muß/sollte meiner Meinung nach auch gesanglich in diese Richtung gegangen werden. Nun ist es ein Power / Death Metal Crossover geworden. Vielleicht sollte man es "Very Melodic Death Metal" nennen, ich weiß es nicht. Gut, leider nicht sehr gut, ists allemal. Ein weiterer Pluspunkt, wie bei Amon Amarth üblich, ist, daß jede Textzeile auch für Genre ungeübte Ohren verständlich gegrowlt wird, und somit wenn die Englischkenntnisse vorhanden sind, das Textheftchen zum Verstehen der Songs nicht benötigt wird. Wer normalerweise Heavy bis Power Metal hört kann gern ein Ohr riskieren, wer eher Death Metal bevorzugt, der sollte seine Finger wahrscheinlich lieber weglassen, denn komplizierte Tonskalen, und brachiales Gebolze finden sich auf diesem Output der Schweden nicht ein. Das Duett mit Doro Pesch ist wohl Geschmackssache, dem einen wirds gefallen, der andere wird mit den Augen Rollen, im Konzept, des angebotenen Materials, hat es wohl durchaus seine Daseinsberechtigung.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 10, 2016 12:42 AM MEST


Ghostlights
Ghostlights
Preis: EUR 23,98

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Ghostlights" zu Deutsch Irrlichter!, 29. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ghostlights (Audio CD)
Los gehts mit dem zum Vorentscheid für den Eurovision Song Contest angemeldeten Stück "Mystery Of A Blood Red Rose",daß Tobi eigentlich für Meatloaf geschrieben hatte, der aber wohl für die Album Aufnahmen nicht zur Verfügung stand, oder nicht mitmachen wollt, was auch immer. Tobi singt es also selber, und wie immer sehr gut. Wenn ich mir allerdings in diesem Lied aber Meatloafs Stimme vorstelle, wäre es wohl nocheinmal eine Klasse besser, da es genau den Sound Trifft den man von Meatloaf's Hits kennt!
Der zweite Track "Let The Storm Descend Upon You" ein epischer Zwölfminüter gesungen von Tobi, Jorn Lande (Masterplan / Ark usw.) Ronnie Atkins (Pretty Maids), Robert Mason (Lynch Mob / Warrant). Facettenreich, teils kraftvoll, teils Gefühlvoll klasse Solo im letzten Viertel. Das Zusammenwirken der vier Ausnahmesänger ist unbeschreiblich!
Im dritten Titel "The Haunting" singt Dee Snider (Twisted Sister u.a.) den Hauptpart, Tobi einen eher kleinen Teil dieser Powerballade! Dees Stimme Passt wie die Faust aufs Aug' zu der ihm zugedachten Rolle des Albtraums.
Weiter gehts mit einem zu Beginn stampfigen Song "Seduction of Decay". Geoff Tate (Queensryche / Operation Mindcrime) duelliert sich hier stimmlich mit Tobi! Zwischendurch wirds immer wieder mal softer bzw. ruhiger bis hin zu fast balladesk, ein kurzes Solo, vorm Finale.
"Ghostlights" der Titeltrack, melodiös, kraftvoll, typischer Powermetal. Michael Kiske (Ex Helloween / Unisonic u.v.m.) die göttliche Stimme aus dem hohen Norden Deutschlands zusammen mit Tobi und Jorn Lande der einen zugegeben sehr kurzen Part (drei Zeilen) in diesem Meisterwerk beisteuert! Der bisher beste Track auf dem Teil!
Herbie Langhans (Sinbreed) dessen Stimmfarbe genial zu der ihm zugedachten Rolle der Finsternis passt gibt sich hier als Tobis Counterpart die Ehre. Geheimnisvolle Stimmung wird hier im rockig wavigen Gewand des Tracks verbreitet. Gefällt mir fast noch besser als das vorhergehende Ghostlights!
Vollgs nach vorn gehts bei Master Of the Pendulum wo Marco Hietala (Nightwish) sich zusammen mit Tobi austobt. Schnell, für Avantasia Verhältnisse hart, und in Meinen Ohren verdammt gut.
"Isle Of Evermore" mit der unvergleichlichen Stimme von Sharon del Adel (Within Temptation) die als Muse einen balladesken Dialog mit Tobi hält! Ein tolles Duett, sogar für meine Ohren, die Balladen normalerweise ablehen!
Die neunte Nummer "Babylon Vampires" in der Robert Mason seinen zweiten Auftritt an Tobis Seite verzeichnet, wieder ein schöner melodiöser Powermetalkracher. Im vierteiligen Solo, welches hier wirklich zelebriert wird, tritt neben den beiden Hauptgitarristen auch Bruce Kulick (Ex-Kiss uvm.) in Erscheinung.
Der zehnte Track "Lucifer" bringt uns den dritten Auftritt von Jorn Lande. Eine zu Beginn noch gefühlvollere Ballade als Isle Of Evermore. Pianos, Streicher... bis plötzlich unerwartet der Song beginnt vollgas nach vorn zu rocken. Klasse gemacht!
"Unchain The Light" hier stehen Ronnie Atkins und Michael Kiske an Tobis Seite, richtig poppiger Metal... viel Keyboard, softe Gitarren allerdings treibende Drums. Der bisherige Schwachpunkt, da können auch Kiskes Stimme und Kulicks Solo nix dran retten.
Bob Catley (Magnum) misst sich in "Restless Heart And Obsidian Skies" mit Tobi. Ein weiterer Song der stilmäßig an Meatloaf's Hit's erinnert.
"Wake Up To The Moon" der Bonus Track der Ltd. Edition, uiuiuiui noch so ein Pop Trum! Na ja! Hier singen Tobi, Ronnie, Jorn, Michael, Bob, Robert und zum Schluss Alle. Gefällt mir abgesehen vom Solo auch nicht!
Die Zweite CD beinhaltet 11 Live Songs von verschiedenen Alben des Avantasia Projekts!

Fazit: 13 Tracks, davon nur zwei die Mir nicht gefallen, da kann ich nur sagen geiles Teil! Avantasia hat voll abgeliefert. Wem Avantasia bisher gefallen hat, dem Gefällt auch diese Scheibe. Ich will sie nicht vergleichend in die Discographie der vorigen Alben einordnen, denn bei diesen Konzeptalben ist man schliesslich immer irgendwie im Korsett des Konzepts gefangen, und von daher lass ichs einfach!


Rulebreaker (LTD. Digipak + DVD)
Rulebreaker (LTD. Digipak + DVD)
Preis: EUR 17,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Regeln? Es gibt Regeln?, 22. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rulebreaker (LTD. Digipak + DVD) (Audio CD)
Seit Ralf Scheepers damals bei "Gamma Ray" den Fronter gab, kann ich nicht umhin die Scheiben zu kaufen auf denen sein Organ den Ton angibt. Und auch diesmal wurde ich nicht Enttäuscht. "Primal Fear" haben nun auch mit ihrem elften Album, den erwarteten Sound getroffen.

Zum Sound: Ein Mix aus Powermetal und "klassischem" Heavy Metal wird einem hier geboten. Auf der CD ist kein Track in irgendeiner Weise ein Fall für die Skiptaste. Jeder der auf treibende, groovende Sounds, geile Melodien, tolle Refrains, gute Soloarbeit und usw. steht wird perfekt bedient! Ralfs Gesang setzt dem Ganzen dann noch die Krone auf.
"Angels of Mercy" eröffnet die Scheibe. Hier wird nach einem kurzen Intro, mit aggressivem Riffing und fettem Groove ein guter Einstieg in das geschafft was uns noch auf der CD erwartet. Ein kurzer ohoho part wurde auch eingebaut. Passt!
Track No. 2 "The End Is Near" kommt ein wenig rockiger aber keineswegs schlechter und ebenfalls recht aggressiv daher. Im Solo bei ca 2/3 Laufzeit wirds dann mal bisserl melodiöser und schneller, danach gehts weiter wie davor! Sehr gut!
"Bullets & Tears" heisst der nächste Treffer den Burschen landen, auch wieder rockiger Heavy Metal wie "The End is Near" zuvor, allerdings ein wenig melodiöser.
Der Titeltrack "Rulebreaker", ebenfalls eine rockige Metal Nummer. Fast wäre ich geneigt das ganze einen Stampfer zu nennen, aber dazu ists einerseits im Refrain zu melodiös und andererseits in sonstigen Verlauf eine Nuance zu schnell! Nicht unterschlagen darf man hier auch die klasse Soloarbeit. Hut Ab, Hammer Stück!
"In Metal We Trust" hier wird der komplette Power/True Metal Klischeegemüsegarten umgegraben. Joey DiMaio hätte seine helle Freude...
Das sechste Stück "We Walk Without Fear" eine über zehn Minuten lange Hymne. Anhören wirken lassen! Ich will hier ausnahmsweise nicht spoilern was man zu erwarten hat.
"At War With The World" hier wirds wieder aggessiver, vor allem vom Gesang her. Den Sound an sich darf man durchaus Melodiös nennen. Der Fade Out am Ende ist schade, hätte man besser machen können.
"The Devil In Me" der achte Streich, ein Stampfer allererster Güte! Accept lässt grüssen! Auch die Ohohohoh Chöre in dem Track erinnern mich sehr stark an die Großmeister des Teutonenstahls aus Solingen! Besser gehts kaum! Bester Track der Scheibe!
Song Nummer neun "Constant Heart" kommt zu Beginn mit Vollgas daher! Double Bass Drums, straight nach vorn die Gitarren. Zwischendrin wirds abwechslungsreich, mit interessanten Breaks und Übergängen! Scheepers Röhre leistet auch wieder beachtliches!
Als zehntes Stück wird uns nun die unvermeidliche Ballade "The Sky Is Burning" Präsentiert. "Ei drüber" ich mag diese Schmalzer zu 90% einfach nicht. Wer jedoch mit Schmusesongs was anfangen kann, dem wirds wohl gefallen. Als Dosenöffner funktioniert diese aber schätzungsweise nicht!
"Raving Mad" In der Normalversion der CD der Rausschmeisser. Hammer Teil! Mehr sog i net!
Der erste Bonussong, "Final Call" fährt den Drehzahlmesser dann zu Beginn in den roten Bereich! Kurzes stampfendes Zwischenspiel und wieder voll aufs Pedal! Melodic Speedmetal wird einem hier geboten! Wahnsinn! Hätte man anstatt der Ballade auf die Jewelcase Version packen müssen! ;-)
Der zweite Bonustrack und insgesamt letzte Song auf der Scheibe "Don't Say You've Never Been Warned" Ein Melodiöses, schnelles, eingängiges Stück Powermetal, mit einem hammermässigen Refrain!

Fazit: Hier gibts absolut nichts zu Meckern. Geile Songs. Hammermäßig Produziert und beim Mastering die Dynamik des Sounds auch noch übriggelassen und nicht wie heutzutage oft, ob gewollt oder nicht, einfach niederkomprimiert!
Mir gefallen "The Devil In Me", "RuleBreaker", "Raving Mad" und "Final Call" am besten.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 20, 2016 5:25 PM MEST


Dead End Paradise
Dead End Paradise
Preis: EUR 16,99

4.0 von 5 Sternen Thrash Metal aus Niederbayern!, 19. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dead End Paradise (Audio CD)
Mynded, aus Straubing liefern mit ihrem Debut "Dead End Paradise", klassischen Thrashmetal ab. Ab der ersten Note werden hier keine Gefangenen gemacht. Ich spar mir mal alle Songs einzeln zu zerpflücken, aber soviel sei gesagt, wer auf Old School Thrash Metal mit viel Groove und gehörig Drive steht der wird sicher nicht enttäuscht werden. Der Sänger sollte sich in sein Organ vielleicht noch die ein oder andere neue Facette miteinbauen. So ist leider alles recht monoton zusammengeshouted, das tut jedoch der Qualität dessen was Mynded hier Musikalisch abliefern keinen Abbruch, denn Ihre Instrumente beherrschen die vier Burschen. Ich hab auch bei keinem der 10 Stücke, die sich über eine Knappe Dreiviertelstd. verteilen, den Eindruck, daß man bekannte Riffs neu präsentieren würde oder ähnliches. Manchmal verblüffen sie einen sogar mit unerwarteten Schelmereien, die man an der ein oder anderen Stelle nie so erwarten würde. Also Hut ab vor diesem Thrash Debut aus Niederbayern!


Desecreator
Desecreator
Preis: EUR 15,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Oldschool oder Old's cool?, 19. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: Desecreator (Audio CD)
Der Schwedenfünfer "Ambush" heizt mit seinem zweiten Album "Desecrator" Fans des gepflegten 80er Jahre Metalsounds kräftig ein. Die abwechslungsreiche Scheibe ist qualitativ absolut hochwertig, wie man es von Schwedischen Bands grundsätzlich erwartet, und meistens auch geliefert bekommt. Von rockigen Tracks ("Southstreet Brotherhood", "Night Of Defilers", "The Chain Reaction"), über typische Heavy Metal Songs ("Posessed by Evil", "Desecrator", "Master Of The Seas") bis hin zu schnellen Doublebassnummern ("Rose Of The Dawn", "Faster") und einem fast episch anmutenden Stück ("The Seventh Seal") ist alles dabei was man zum exzessiven Haare fliegen lassen braucht!. Gutes Riffing, Klasse Soli, die nicht übertrieben lang daherkommen, und eine geile, facettenreiche, Stimme am Micro. Mittlere bis hohe Stimmlage bietet Sänger Oskar Jacobsson dem geneigten Hörer, mit der er sich hinter niemand zu verstecken braucht! Wo in Schweden gibts bitte den Zaubertrank der immer wieder aufs neue solche Goldkehlchen daherbringt?
Nur ist es leider so, daß kaum einer der neun Songs vllt. abgesehen vom oben schon erwähnten "Southstreet Brotherhood" wirklich lange nach hören der CD in den Gehirnwindungen verweilen mag. Da müssen die Burschen noch ein wenig an ihren kompositorischen Fähigkeiten, die bei allen Tracks der CD durchaus erkennbar, aber auch absolut ausbaufähig sind, arbeiten. Vielleicht mal die "native" Nummer schreiben, könnte hier durchaus helfen! Ebenfalls erwähnenswert ist, daß dies ein balladenfreies Album ist! Wie schön!
Die Scheibe ist auch relativ gut produziert, wobei es, wie heutzutage bei vielen Produktionen, schon ein wenig an Dynamik fehlt, so sehen Produktionen heutzutage nunmal aus, damit muß man auch bei vielen bekannteren Bands leben!
Für fünf Sterne reichts leider noch nicht, aber ich denke wenn die Jungs so weitermachen, wird das nicht mehr allzulange auf sich warten lassen!


Destructive
Destructive
Preis: EUR 16,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Fans von "Blind Guardian" (wie sie früher mal geklungen haben), "Gamma Ray," oder "Wizard", 18. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Destructive (Audio CD)
Destructive Ways, von den Schweizern Gonoreas, die Sound mässig am ehesten mit Blind Guardian vor der Entwicklung Richtung Progressive Metal vergleichbar sind, ist eine Rundum gelungene, gut produzierte und facettenreiche Portion Powermetal.

Ich werd hier jetzt nicht Song für Song durch den Wallyschen Rezensionswolf jagen, es sei nur soviel gesagt: Das Powermetal Rad wird hier nicht neu erfunden, eher ein wenig zurückgedreht, aber das macht mir gar nichts aus, ich find das gut, und will das so hören. Wer auf Innovation, Progressivität, komplizierte Tonskalen usw. steht der wird hier nicht fündig!
Die einzelnen Songs kommen mal "rasend" mal "stampfend" daher. Die Gitarrenarbeit ist gute Hausmannskost (gutes Riffing, tapping Soli usw.) aber nicht überzubewerten! Highlight ist definitiv die abwechslungsreiche Stimme von Leandro Pacheo, die jedem Song ein gewisses Etwas verleiht, und sich hinter kaum einem der Protagonisten des Genres verstecken muss! Er singt in einer Liga mit bekannten Powermetal Frontern wie Andy B. Franck, oder Christopher Bowes. Die Champions Leage dieser Zunft mit Kiske, Cans, Kürsch usw, erreicht er aber nicht wirklich!
Beim ersten mal durchhören hatte ich bis zum Schluß die Hoffnung, ein Balladenfreies Album erwischt zu haben. Aber da haben mich die Herren Schweizer ganz schön an der Nase rumgeführt, denn der letzte Track ist genau das. Eine Ballade. Zu meiner Verwunderung allerdings rein Instrumental. Nichts berauschendes, wie, meiner Meinung nach, 90% aller Balladen.
Der grösste Kritikpunkt an diesem Album sind allerdings die Fade Outs bei einigen Liedern am Ende! hier sollten sich die vier Helvetier fürs nächste Album was anderes einfallen lassen!
Fazit: kein Meilenstein! Aber wie oft gibts die denn schon? Ein solides, handwerklich gut gemachtes Powermetal Album mit klarer Tendenz in Richtung mehr davon bitte!
Wie schon in der Überschrift gesagt: Fans von "Blind Guardian" (wie sie früher mal geklungen haben), "Gamma Ray", oder "Wizard" werden hier richtig bedient!


Starwolf-Pt.II: Novastorm (LTD. Digipak)
Starwolf-Pt.II: Novastorm (LTD. Digipak)
Preis: EUR 16,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Musik zum Buch von Victor L. Pax Teil 2, 18. Januar 2016
Messenger, treiben seit 1990 ihr Unwesen und Starwolf Pt. II Novastorm, ist ein geniales Stück Powermetal.
Epischer Fantasy Powermetal im Science Fiction Gewand, ähnlich wie bei Gloryhammers letzter Scheibe, Space 1992 Rise of the Chaos Wizard, nur meiner Meinung nach noch ein bisserl besser!

Konzeptionell mussten sich die Jungs natürlich an die Literarische Vorlage für die Texte halten. "Starwolf Novastorm" von Viktor L. Pax gibt die Story dieses zweiteiligen Messenger Epos vor.

Nun zum Wesentlichen der Musik.
Der Opener "Sword of the Stars" ein kraftvoll, hymnisches Stück Musik das dem Powermetal Fan sofort ein freudiges Grinsen ins Gesicht zaubert. Geht ab wie a Zapferl, so will ich das hören
"Privateers Hymn" haut in die gleiche Kerbe ohh oho oh ho oh oho oh ho oh oho ohhh ho... usw... der über live Kracher beim richtigen Publikum! :-D
Der dritte "Song Wings Of Destiny", beginnt Ruhig, um dann, untermalt von Bläsern die wahrscheinlich aus dem Keyboard stammen, das Tempo anzuziehen. Die Flügel der Bestimmung fliegen in genau die richtige Richtung. Zwar etwas schwächer als die ersten beiden Stücke des Albums, aber immer noch erstklassig, vor allem im letzten drittel wo das Thema des des zweiten Songs ohoh usw. instrumentalisiert wieder aufgenommen wird.
"Frozen" eine Ballade wird uns als nächstes serviert, wer meine Rezensionen kennt, weiß was ich von Balladen halte... Es gibt ein paar die gute "Dosenöffner" sind, aber die meisten gehören für mich in die Kategorie *WÜRG*. Aber der, der Balladen mag, wird hier, wenn er mit dem, in diesem Lied, teilweise gepressten Hochtongesang von Francis Blake klarkommt, fündig.
Track Nr. 5 "Novastorm" bläst einen vom ersten Ton an Weg wie ein Hurricane. Geiler, schneller, treibender Powermetal. Bis im Refrain etwas die Handbremse angezogen wird, aber nur um uns die nächste Strophe wieder mit "Wahnsinniger Geschwindigkeit" um die Ohren zu hauen. Perfekt!
Der nächste Volltreffer in den "Unendlichen Weiten" heisst "Pleasure Synth" ein zu Beginn Midtempo Kracher, der im Verlauf einige Tempiwechsel durchlebt und mal schneller mal langsamer daherkommt, aber nie Balldesk immer schön zwischen Mid- und Highspeed...
"Captains Loot", der siebte Streich auf dem Album, wieder hymnisch im Refrain und vollgas nach Vorn in den Strophen. Dazu klasse Soloarbeit an der Gitarre ab ca. der Hälfte des Tracks. Die kraftvolle Bridge nach dem Solo haut einen dann vollends aus den Latschen, bis das überaschende Ende ein wenig wie aus nem alten Piratenfilm daherkommt. Genial!
Bei "Warriors Ride" der achten Nummer wird im ersten Drittel auch wieder voll aufs Pedal gedrückt, der flogende kurze downtempo Break, erhöht nur noch den Eindruck, daß dieses klasse Stück Musik mit Lichtgeschschwindigkeit durch den Hyperraum fliegt! Granatenstark Hoschis!
"Wild Dolly" startet mit einer Van Halen anleihe. Ansonsten auch wieder Episch, kleine Tempi- und Stimmungswechsel im Verlauf machen den Song äusserst interessant! Hey... Hoh Hey... Ho Ohhohoh Ohhohoh usw... Mir gefällts tierisch gut!
Der leider letzte Song, "Fortress of Freedom": Erst ein kurzes Fanfarenintro, dem ein weiterer genialer Epischer Song mit einem tollen hymnischen Refrain garniert wurde folgt, und das wohl glückliche Ende der Odysse durch die Galaxie verkündet.

Fazit: Wer Epischen Powermetal, wie es Gloryhammer mit "Tales From The Kingdom Of Fife" erschaffen haben, mag, generell Bands wie "Freedom Call" bzw. Projekte wie "Avantasia" zu seinen Favoriten zählt, oder möglicherweise mit "Helloween" zu Hansen/Kiske Zeiten aufgewachsen ist, der wird hier zur vollsten Zufriedenheit bedient.
Wenige CD's haben mich in der letzten Zeit schon beim ersten durchhören so beeindruckt wie diese Scheibe. Eigentlich müsste ich hier sechs Sterne geben!


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