Profil für CvH > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von CvH
Top-Rezensenten Rang: 2.913
Hilfreiche Bewertungen: 983

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
CvH "AOR-Rezensionen" (Köln)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20
pixel
REV Ritter 003001208 2 Fam-Sprechanlage UP/AP, alu
REV Ritter 003001208 2 Fam-Sprechanlage UP/AP, alu
Wird angeboten von Ledslife Versand
Preis: EUR 56,79

1.0 von 5 Sternen (Namens)Schildbürgerstreich reloaded, 20. Januar 2015
Schon der 1-Familien-Produkt-Typ leidet unter folgendem Problem:

Die Umstände, die die Einarbeitung des Namensschilds macht, sind abenteuerlich. Andere Anlagen - auch vom selben Hersteller - beschreiben in der Bedienungsanleitung, wie man das Namensschild einsetzt und grundsätzlich funktioniert dass so, dass man auch bei montierter Außensprechanlage später mal realativ simpel ein verwaschenes oder ausgeblichenes Namensschild austauscht, indem man einfach an der vorgesehenen Nut an der Klarsichtabdeckung diese mit einem Schraubenzieher aushebelt, das Schild austauscht und die Abdeckung wieder eindrückt.

Bei diesem Modell hat sich REV aber eine viel anspruchsvollere Variante ausgedacht:

Das Namensschild läßt sich nur einsetzen, wenn man den Vorderteil der Außenanlage komplett abmontiert, die mit Kabeln vebundene Platine von innen von einem zebrechlichen Kunststoffstativ abschraubt, das Stativ für den Klingelknopf, die Feder für den Klingelknopf und den Klingelknopf ausbaut, das Kunstoffstativ aus dem Gehäuse und den dort vorgesehenen Führungschienen herauszieht, dann das Namensschild einlegt und alles wieder einbaut. Um die ganze Aktion dann richtig spannend zu machen, ist all das in der Bedienungsanleitung mit keinem Wort erläutert oder bebildert. Da darf man zur Belohnung selbst drauf kommen und hoffen, dass man bei der Bastelarbeit dann nichts an Platine und angelöteten Kabeln beschädigt.

Ich freu mich schon darauf, wenn ich das in ein paar Jahren wieder machen darf, wenn die Schrift verblichen ist...

Genau die gleich Konstruktion weist auch diese 2-Familien-Anlage auf. Allerdings bekommt man hier für den doppelten Preis noch ein echtes Mysterium dazu spendiert: Die Außenanlage der 2-Familien-Anlage bietet genau Platz für ein Namensschild. Sie können natürlich zwei Namen auf die kleine Fläche fummeln. Brauchen Sie aber eine Anlage für zwei Wohnparteien mit zwei Klingeln, dann sollte man sich nicht von der Bezeichnung "2 Fam-Sprechanlage" täuschen lassen.


REV Ritter 003001108 1 Fam Sprechanlage UP/AP, alu
REV Ritter 003001108 1 Fam Sprechanlage UP/AP, alu
Wird angeboten von Ledslife Versand
Preis: EUR 50,02

1.0 von 5 Sternen (Namens-)Schildbürgerstreich, 20. Januar 2015
Ich weiß nicht, ob die Anlage funktioniert, wetterfest ist und lange hält. Ich bin schon vor der Außenmontage bedient. Das liegt ganz banal an den Umständen, die Einarbeitung des Namensschilds macht. Andere Anlagen - auch vom selben Hersteller - beschreiben in der Bedienungsanleitung, wie man das Namensschild einsetzt und grundsätzlich funktioniert dass so, dass man auch bei montierter Außensprechanlage später mal realativ simpel ein verwaschenes oder ausgeblichenes Namensschild austauscht, indem man einfach an der vorgesehenen Nut an der Klarsichtabdeckung diese mit einem Schraubenzieher aushebelt, das Schild austauscht und die Abdeckung wieder eindrückt.

Bei diesem Modell hat sich REV aber eine viel anspruchsvollere Variante ausgedacht:

Das Namensschild läßt sich nur einsetzen, wenn man den Vorderteil der Außenanlage komplett abmontiert, die mit Kabeln vebundene Platine von innen von einem zebrechlichen Kunststoffstativ abschraubt, das Stativ für den Klingelknopf, die Feder für den Klingelknopf und den Klingelknopf ausbaut, das Kunstoffstativ aus dem Gehäuse und den dort vorgesehenen Führungschienen herauszieht, dann das Namensschild einlegt und alles wieder einbaut. Um die ganze Aktion dann richtig spannend zu machen, ist all das in der Bedienungsanleitung mit keinem Wort erläutert oder bebildert. Da darf man zur Belohnung selbst drauf kommen und hoffen, dass man bei der Bastelarbeit dann nichts an Platine und angelöteten Kabeln beschädigt.

Ich freu mich schon darauf, wenn ich das in ein paar Jahren wieder machen darf, wenn die Schrift verblichen ist...


Through the Eye of the Tiger: The Rock ‘n’ Roll Life of Survivor’s Founding Member
Through the Eye of the Tiger: The Rock ‘n’ Roll Life of Survivor’s Founding Member
von Jim Peterik
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,20

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Went the distance, now I'm back on my feet..., 28. Oktober 2014
Biographien der Frontmänner und Sidekicks der großen Bands der klassischen Rockmusik gibt es ja mittlerweile wie Sand am Meer: Clapton, Wood, Genesis, Richards, Tyler, Perry, Hagar, Stanley, Gramm, Springfield, Criss, Frehley, Kramer, Daisley etc.. Auch haben sich bereits einige jüngere Kaliber der härteren Musik als Schreiber verdingt oder kündigen es an: McKagan, Slash, Sixx, Kiedis, Idol, Collen, Malmsteen...

Viel Selbstzerstörisches, Exzentrisches, Tragisches und Gößenwahnsinniges hat man da erfahren dürfen. Aber auch manch spannendes Detail über die letzten fünf Dekaden Rockgeschichte. Wer kennt wen, wer war mal mit wem auf Tour und auch nach dem Konzert unterwegs, wer hat für wen mal Songs geschrieben oder an Projekten gearbeitet, die bisweilen bis heute nicht das Welt der Licht erblickt haben.

Jetzt hat sich auch ein wahrer, großen Teilen vor allem Europas unbekannter Rockdinosaurier an die schriftlich niedergelegte Selbstbetrachtung gewagt. Jim Peterik hat jüngst seine bislang nur auf Englisch und als Paperback veröffentlichte Biographie veröffentlicht. Dieses Buch ist eine wohltuende Abwechslung zu einigen der genannten (Selbst)darstellungen. Seitenlage Abhandlungen über ausschweifende Partykarrieren, den nach Jahren nachfolgenden gesundheitlichen und persönlichen Niedergang, Promiskuität, Größenwahn oder überzogene Kollegenschelte wird man in diesem Buch vergeblich suchen. In aller erster Linie bietet Peterik einen spannenden Streifzug durch über fünfzig Jahre Rockgeschichte an. Angefangen mit seiner schon erfolgreichen Band IDES OF MARCH, dem absoluten - durch zahlreiche Abstürze geprägten - Höhenflug mit den AOR-Göttern SURVIVOR, der Phase der Selbstfindung als Solist, Songwriter und Initiator von Projekten wie WORLD STAGE, LIFEFORCE und den PRIDE OF LIONS:

Peterik hat viel zu erzählen über das Rockbusiness, Mechanismen in einer schwierigen Band, die Tiefe Befriedigung, Musik zu schaffen und - auf den ersten Blick spießig - mit einer Partnerin durch ein Rock' n' Roll-Leben zu schippern. Erstaunlich ist, was da so in 50 Jahren als Profimusiker an Erlebnissen zusammen gekommen ist. Er war als Vorgruppe für LED ZEPPELIN, HEART und BOSTON unterwegs und später mit SURVIVOR für STYX, REO SPEEDWAGON, TRIUMPH und gar BRYAN ADAMS. Da kommt die eine oder andere unterhaltsame Anekdote zusammen. Er schrieb Hits für 38 SPECIAL, SAMMY HAGAR, CHEAP TRICK, BEACH BOYS und LYNYRD SKYNYRD. Auf 1.000 veröffentlichte Songs, an denen er mitgewirkt hat, beruft er sich. Das ist für Fans dieses Genres alles spannend zu lesen.

Noch spannender wäre es dann aber doch gewesen, wenn Peterik das komplizierte Bandgefüge der Band SURVIVOR etwas genauer und ausführlicher beleuchtet hätte. Sicherlich wird deutlich, dass vor allem zwischen ihm und Frankie Sullivan ein schon sehr früh problematisches Verhältnis bestand. Auf der einen Seite funktionierte man als Songwriter-Team außerordentlich gut und fabrizierte Welthits (Eye Of The Tiger, Burning Heart, Moment Of Truth) und viele Songs, die jedenfalls in den USA die Charts stürmten (Is This Love, I Can't Hold Back, High On You). Anderseits ist da auch von Rivalität, Neid und Mißtrauen die Rede. Ich selber kann heute meine erste und einzige Live-Erfahrung im Kölner E-Werk 1993 in der Tat in einem anderen Licht sehen. Peterik hatte sich seinerzeit wirklich keinen Meter von seiner Keyboard-Burg entfernt, obwohl er als Haupsongwriter und passabler Gitarrist und Sänger sicher auch mal einen Spot im Frontlicht verdient gehabt hätte. Warum ist diese Band mit diesem genialen Gespür für massentauglichen Radiorock nie so bekannt geworden, wie manch andere Zeitgenossen wie FOREIGNER oder JOURNEY?

Leider schweigt er sich auch zu den in Fankreisen schon fast legendären 'Fire Makes Steel'-Sessions und zu anderen Fragen (Existieren von Dave Bickler Demos zu den VITAL SIGNS-Songs?) sowie zu der - ohne ihn stattfindenden - SURVIVOR-Reunion mit den beiden Erfolgssängern Bickler und Jamison in den letzten Jahren bis zum Ableben Jamisons ziemlich oder völlig aus. Man erfährts nichts Genaueres über die Arbeiten zum CROSSROAD MOMENTS-Album mit Jimi Jamison und wie der Gastbeitrag von Bickler zu 'When Rock Was King' zustande kam.

Also insgesamt ist das eine lesenwerte Biographie eines Vollblutmusikers, die erfreulich unaufgeregt daher kommt, mitten im Leben und mit sich im Reinen steht und einem die ein oder andere Unappetitlichkeit anderer Biographien erspart. Ein bißchen Salz in der Suppe - man kann auch sagen 'schmutzige Wäsche' - fehlt aber doch. Weltweit dürfte das Buch vermutlich nur unter beinharten SURVIVOR-Fans Abnehmer finden. Die hätten sich sicher noch das ein oder ander Detail mehr gewünscht...


Live at Firefest
Live at Firefest

5.0 von 5 Sternen Ein Live-Vermächtnis..., 1. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Live at Firefest (Audio CD)
Jimi Jamison, der jüngst verstorbene Vokalist, hat in den letzten vier Dekaden karrieremäßig eine wahre RocK`N`Roll-Achterbahnfahrt hingelegt: erste Ausrufezeichen mit den Rockern TARGET, Anfang der 80er ein viel zu kurzes Ausrufezeichen mit den Hardrockern COBRA gemeinsam mit dem Gitarrenvirtousen Mandy Meyer (ASIA, HOUSE OF LORDS, KROKUS, KATMANDU, GOTTHARD, UNISONIC), Beinahe-Gillan-Ersatz bei DEEP PURPLE, inoffizielles viertes Mitglied bei ZZ TOP, ein Welthit mit dem Bay Watch-Titelsong 'I'm Always There', minder beachtete ('When Love Comes Down') und erstklassige Soloalben ('Empires', 'Crossroads Moment'), Leihstimme für Fred Zahl's ONE MAN's TRASH, Promotion-Auftritte bei Andrea Kiwel im ZDF-Fernsehgarten und ... natürlich... sein Megaerfolg mit der AOR-Legende SURVIVOR als Nachfolger von Dave Bickler. Vor allem in den USA haben die Melodic Rocker aus Chicago in den 80ern unter Jamison's Mitwirkung richtig abgeräumt: Burning Heart (Rocky IV), Moment Of Truth (Karate Kid), High On You, I Can't Hold Back, Is This Love, The Search Is Over...

Auf drei exzellenten Alben (Vital Signs, When Seconds Count, Too Hot to Sleep) schuf die Band, die nie so richtig in war, bleibende Meilensteine im AOR. Danach gab es viel Streit, Austritte aus der Band, wechselseitige Klagen ob der weiteren Verwendung des Bandnamens, halbgare Versöhnungen (Reach), erneute Trennungen und Zerwürfnisse mit dem - jedenfalls mal schwierigen - Bandoberhaupt Franke Sullivan sowie seit zwei Jahren die Reunion gemeinsam mit dem Erstsänger Dave Bickler. Diese Jahr sollten die Liveaktivitäten die Band sogar wieder einmal nach Europa führen. Aufgrund des unerwarteten Todes wird daraus nun nichts mehr.

Erstaunlich ist, dass weder Jamison als Solist noch die Band Survivor es über die lange Karriere geschafft haben, ein paar anständige Live-Dokumente ihres Schaffens zu hinterlassen. Von SURVIVOR existiert ein Fernseh-Mitschnitt von 1985 aus Japan, der auch auf CD als 'Extended Versions' veröffentlicht wurde. Von Jamison als Solist gibt es eigentlich nur diesen Live-Mitschnitt seines Auftritts auf dem Firefest in Nottingham/ UK aus dem Jahr 2010. Der hat es aber in sich...

Allerdings liegt diese weniger an einer repräsentativen, nur 12 Tracks umfassenden Songauswahl. Dafür werden doch zu viele Hits (Broken Promises, Popular Girl, The Search Is Over, Moment Of Truth, I Can't Hold Back) ausgespart und auf der anderen Seite Songs, die unter die Bickler-Ägide bei SURVIVOR fallen, eingebaut. Sei es drum, das Herausragende an diesem munteren Streifzug durch die eigene Karriere ist sicher die Klasseform, in der sich Jamison befand und die wirklich bemerkenswerte Arbeit des Gitarrenasses Tommy Denander (SAYIT, DEACON STREET PROJECT, RADIOACTIVE, TOTO, MALMSTEEN etc.). Wird über die Live-Auftritte von SURVIVOR seit Jahren reklamiert, dass sich das egozentrische Bandoberhaupt Sullivan es sich nicht nehmen läßt, die Live-Auftritte durch bis zu zwanzig Minuten lange Blues-Soli auf Kosten ein, zwei weiterer Songs zu verhackstücken, erlaubt es sich Denander zwar auch, den ein oder anderen Song durch ein paar Intro-Licks, ausgedehnte Soli und Outro-Eskapaden zu verlängern. Denander macht das aber so geschmackvoll und mit offensichtlicher Liebe und Hochachtung dieser Songs, das es ein wahre Freude ist.

Wer sich von den livehaftigen Fähigkeiten eines der besten Sängers des Genres posthum ein Bild machen will, wer 'the golden Throat' (Sullivan) in guter Form und Leidenschaft erleben will, macht hier keinen Fehler. Zugreifen, vermutlich wird es nicht viel anderes von Jamison in dieser Form geben...R.I.P. Jimi Jamison.

Tracklist:


Best
Best
Preis: EUR 8,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weder Best Of noch Greatest Hits!, 11. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Best (MP3-Download)
Der Mann ist eine Ikone. Es gibt wenige Sänger, die über vier Dekaden Karriere in populärer Musik zurückblicken können und immer noch im Stande sind, Aussagekräftiges mitzuteilen. Waite hat mit dem Klassealbum 'Rough & Tumble" nach diversen lustlosen Zusammenstellungen einiger neuer und vieler alter Tracks (Hard Way, Downtown Journey of a Heart) noch einmal richtig auf den Putz gehauen und mit Kyle Cook (Matchbox20) und Luis Maldonado einen fuminanten Streifzug durch den Classic Rock, AOR-Balladen und countryseelige Moritaten gewagt. Keines seiner Alben seit Figure in a Landscape - immerhin von 2001 - hatte derartige Tiefe.

Leider verfällt der Meister aber immer wieder alten Lastern und haut die eine oder andere mediokre Compilation heraus. Vor Jahren fragte man sich, was die wirre Zusammenstellung auf 'The Hard Way' sollte, nur um dann mit 'Downtown - Journey Of A Heart' noch einmal einen etwas spannnenderen Aufguss alter Hits und einiger belangloser Reprisen zu bekommen. Damit nicht genug nervt der Vokalist auch mit unbefriedigenden Live-Alben: dem kurzen und der Karriere, was die Songauswahl betrifft, nicht gerecht werdenden In Real Time folgte das zwar knackigere, aber noch kürzere #Live - Access All Areas#.

Seit 2001 stehen also einem tollen Studioalbum zwei komische Compilations und zwei unbefriedigende Live-Alben gegenüber. Diese mickrige Bilanz wird jetzt noch verschärft durch diesen Release: das ist weder Fisch noch Fleisch. Waite kolportiert auf seiner Homepage zwar gerne, dass er keine Greatest Hits veröffentlichen wollte, sondern, dass es ihm darum ging, seine besten Songs aufzubieten. Das kann man ihm aber nicht wirklich abnehmen. Hier hat man eher den Eindruck, dass die paar Innovationen der letzten Alben ('Missing You'-Duett mit Alison Krauss, 'The Hard Way') und 'Rough & Tumble'noch mal Promotion erfahren sollen.

Gleich vier der 18 Tracks stammen nämlich vom letzen Release. Das Band-Kapitel BAD ENGLISH wird gänzlich ausgespart. Tolle Tracks seiner Solo-Karriere wie 'Restless Heart', 'These Times Are Hard For Lovers', 'Don't Lose Any Sleep', 'Welcome To Paradise' oder 'The Choice' fehlen gänzlich. Für Enthusiasten mögen dann die Neueinspielungen zweier THE BABYS-Tracks und die Akkustikversionen von 'Bluebird Cafe' und dem megararen 'I'm Ready' von Interesse sein. Die Neueinspielung von 'Missing You' ist vollkommen überflüssig...

Fazit: Für eingefleischte Fans zu wenig Neues, für neue Fans oder Neugierige zu wenig repräsentative Tracks, um die facettenreiche Karriere des Vokalisten vernünftig zu illustrieren. Allerdings sind die bisherigen Zusammenstellungen 'Falling Backwards' oder "Essential" auch nicht wirklich überzeugend. Vermutlich fehlen Waite schlicht die Rechte, einen munteren Streifzug durch seine gesamte Karriere veröffentlichen zu können.

Die CD kann man sich auf der Homepage des Sängers noch physisch im Pappschuber, derzeit auch noch mit Originalautogramm bestellen.


First Strikes 1978-1979
First Strikes 1978-1979
Wird angeboten von Ginger Music - Progressive Rock
Preis: EUR 15,45

3.0 von 5 Sternen Kleinod - aber nur für Sammler!, 10. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: First Strikes 1978-1979 (Audio CD)
Bevor DEF LEPPARD mit den Megasellern 'Pyromania (Deluxe Edition)' und 'Hysteria' richtig durchstarteten, hatten sie mit ihrem zweiten Album 'High 'N' Dry' bereits einen Achtungserfolg erzielen können. Das von der Band lange Zeit selbst nicht sonderlich geliebte Debüt 'On Through The Night' hingegen blieb breiteren Hörerkreisen weitgehend unbekannt und hat erst jüngst eine späte Ehrung erfahren, als die Truppe als ihre eigene Vorgruppe DEAD FLATBIRD im Rahmen der Aufnahmen zu Viva! Hysteria einige Songs vom Debüt intonierte. Noch unbekannter, tweilweise auch obskur sind einige Songs, die aus der Pre-Debut-Phase stammen. Dabei handelt es sich um folgende Raritäten:

- 'Good Morning Freedom': Veröffentlichung nur als B-Seite der Single 'Hello America'
- 'Heat Street', 'See The Lights' und 'Glad I'm Alive': Veröffentlichung gegen dem Willen der Band auf dem Bootleg "First Strike" der mittlerweile kaum noch käuflich erhältlich, geschweige denn bezahlbar ist.
- 'Tomorrow Seems Like Yesterday', 'Warchild' und 'Beyond The Temple': Demos, die neben Live-Songs, auf dem inoffziellen Bootleg 'Warchild' erschienen.
- 'Medicine Man': Die Urversion von 'Rock Rock (Til You Drop)', die bislang offensichtlich nur als Live-Boot kursiert.
- 'When The Rain Falls': Vorläufer von 'Let It Go'.

Diese Zusammenstellung macht - leider nur - Teile dieser Raritäten nunmehr zu einem akzeptablen Preis beziehbar. Sie umfasst u.a. die drei Tracks der "The Def Leppard EP", alle Tracks des Bootlegs 'First Strike', die B-Seite 'Good Morning Freedom' sowie sechs rare Live-Tracks von 1979. Mit insgesamt 19 Tracks kann man auch nicht meckern, wenn gleich man schon berücksichtigen muss, dass einige Tracks doppelt (live und als Demo) enthalten sind. Die Soundqualität ist ordentlich und man kann hier einer Band in ihrer Sturm- und Drangphase lauschen, die noch weit von der Perfektion und Hitdichte ihrer Platin-Seller entfernt agiert und doch deutlich von der NWOBHM und einer weltbekannten australischen Starkstromtruppe beeinflußt scheint. Ob man die Demos von Songs wie 'Wasted' oder 'Ride Into The Sun', die beide später auf regulären Alben erschienen sind, wirklich braucht, ist sicher diskutabel. Für Sammler und Die-Hard-Fans ist das eine an sich unverzichtbare Sache. Wer DEF LEPPARD allerdings wegen Kaugummi-Pop-Rocks a la 'Let's Get Rocked' schätzt, wird eher unangenehm überrascht sein. Schade ist, dass die drei raren Tracks vom Warchild-Bootleg und die beiden anderen Tracks nicht enthalten sind. Das wäre dann ein perfekter Rundumschlag über die gesamte Frühphase gewesen.


Viva! Hysteria
Viva! Hysteria
Preis: EUR 21,99

23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Circus Comes To Town, 18. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Viva! Hysteria (Audio CD)
Es gab in den letzten Jahren viel Anlaß, die Veröffentlichungs- und Tourpraxis der früheren Platin-Helden zu beanstanden. Lediglich zwei reinrasssigen Studioalben im neuen Jahrtausend stehen eine Vielzahl mal mehr, mal weniger fragwürdiger Veröffentlichungen gegenüber:

- Nicht alle der drei Deluxe-Veröffentlichungen ihrer Albumklassiker boten ebenso wie die Compilations Best of und Rock of Ages: the Definitive Collection wirklich Neues.
- Das Live-Album Mirror Ball-Live & More war weder Fisch noch Fleisch. Die drei neuen Tracks boten Lichtblicke (Undefeated), Mittelmaß (It's All About Believin) und Peinliches (Kings Of The World), die Live-Setlist kaum Überraschungen und die DVD fiel viel zu knapp aus.
- Die unterhaltsame Crossover-Veranstaltung mit Taylor Swift erschien nur als DVD.
- Die Band investierte lieber Zeit in Nebenprojekte (Down 'Z' Out, Man Raze, Last In Line) oder nahm aus rechtlichen Gründen alte Hits neu auf.

Live fanden Def Leppard bis auf wenige Ausnahmen in den letzten Jahren ausschließlich, da aber auch vor allem kommerziell sehr erfolgreich in der neuen Welt statt.

Auf den ersten Blick verhieß die Ankündigung, nunmehr ihre 11 Konzerte andauernde Residenz in Las Vegas zur Huldigung des Bandklassikers 'Hysteria' in Ton und Bild festzuhalten, wenig Spannendes.

Dieses Boxset macht aber doch richtig Freude. Während die ersten sechs Tracks und der Titelsong des Multisellers auch heute noch zur festen oder regelmäßigen Live-Setlist gehören, fanden Tracks wie 'Gods of War' kaum oder im Falle von 'Don't Shoot Shotgun', 'Run Riot', 'Excitable' und 'Love and Affection' so gut wie nie live statt. Die komplette Darbietung des Magnum Opus führt einem noch einmal vor Augen, dass die Jungs seinerzeit einen Monolithen der Rockgeschichte gesetzt haben. Auch wenn man nicht weiß, inwieweit technisch nachpoliert wurde, beweist die Truppe, dass sie vielleicht besser als je zuvor ob all ihrer Erfahrung in der Lage ist, auch komplexere Songtüfteleien eines Mutt Lange live ansprechend umzusetzen. Hut ab für den Mut, sich diesem Unterfangen zu stellen und es so bravourös zu lösen.

Besonderes Lob verdienen die Fünf aber auch, weil sie auf der zweiten CD einige echte Live-Schmankerl anbieten. Sie traten vor dem Durchspielen des 'Hysteria-Albums' als ihre eigene Vorgruppe 'Ded Flatbird' auf und kramten fast schon vergessene Nummern (On Through The Night, Rock Brigade) oder völlig Obskures (Good Morning Freedom, B-Seite der 'Hello America'-Single) hervor. Daneben wurden Songs kredenzt, die zwar immer mal wieder live dargeboten wurden, es aber nie in Stammrepertoire der Leoparden geschafft haben. Ich für meinen Teil hätte mir da zwar noch etwas mehr Wagemut gewünscht und z.B. auf das schon unerträglich überrepräsentierte ,Action' wieder einmal gerne verzichtet. Statt ,Slang', ,Let It Go' oder dem oft gespielten ,Bringin' on the Heartbreak' hätte man auch mal ein `Paper Sun' von `Euphoria', oder `White Lightning', `She's Too Tough', ,Stand Up' oder ,Tonight' vom völlig übergangenen ,Adrenalize' bzw. ,Now' oder ,Four Letter Word' von ,X' anbieten können. Da aber bereits jetzt Gerüchte kursieren, dass die Leps eine zweite Residenz in Vegas, auf der ein oder gar zwei weitere Alben im Fokus stehen sollen, halten werden, kann es sein, dass man sich bestimmte Tracks schlicht aufsparen wollte. Man wird sehen.

Das Sahnehäubchen dieses Boxsets ist aber sicher die DVD. Schließlich ist dies nach dem mittlerweile steinalten Video ,In the Round - In Your Face" erst das zweite offizielle Live-Bilddokument der Truppe, wenn man die DVD aus ,Mirror Ball' mal außer Acht läßt. Klasse gefilmt, eine dynamische Show, ,Good Morning Freedom' mit dem The Who-Intro, die Reminiszenz an den Riffmeister Steve Clark im Intro zu ,Gods Of War' - ganz großes Kino. Als unterhaltsame Draufgabe wird noch ein schönes Akustik-Medley aus den Tracks `Where Does Love Go When It Dies', `Now', `When Love & Hate Collide', `Have You Ever Needed Someone So Bad' und `Two Steps Behind', das bislang in 2012 nur als I-Tunes-Single erhältlich war, spendiert.

Wenn man das so umsetzt, dann darf der Zirkus gerne noch mal in der Glitzerstadt halt machen und sich vielleicht 'Pyromania' einmal vornehmen. Die italienischen Melodic-Rock-Spezialisten haben sich diesmal auch nicht lumpen lassen und für eine schöne Verpackung inklusive vielen Bildern (Wynona und Billy Idol lassen grüßen) und Grußworten der Band gesorgt. Das ist bei den Grenzgängern nicht unbedingt Standard...
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 3, 2013 12:24 AM CET


The Other Side of Everest: Climbing the North Face Through the Killer Storm
The Other Side of Everest: Climbing the North Face Through the Killer Storm
von Matt Dickinson
  Gebundene Ausgabe

3.0 von 5 Sternen Keine Konkurrenz zu Krakauers Klassiker, 16. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dickinson kann zu der Tragödie, die sich am Everest 1996 ereignete, gar nicht viel Informationen beitragen, was schlicht daran liegt, das er sich im gleichen Zeitfenster auf der Route von der Nordseite befand. Wer also mehr um das Drama um Rob Hall, Scott Fisher, Beck Weathers etc. wissen möchte, kommt um Jon Krakauer's 'Into Thin Air' und Boukrejew's Replik 'The Climb' nicht vorbei. Wer aber mehr über eine Besteigung über die Nordroute erfahren möchte, macht mit diesem durchaus persönlich geschriebenen Bericht aber keinen Fehler. Lesenswert.


Himalayan Quest: Ed Viesturs on the 8,000-Meter Giants
Himalayan Quest: Ed Viesturs on the 8,000-Meter Giants
von Ed Viesturs
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Der Abstieg ist Pflicht - das Bilddokument zu Viesturs Reiseberichten!, 15. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ed Viesturs hat mich mit seinen Büchern 'No Shortcuts To The Top" und seinem Bericht über seine K2-Besteigung gefesselt. Unter vielen Egozentrikern und Egomanen, die sich auf die höchsten Berge dieses Planeten bemühen, vermittelt Viesturs einen durchweg symphatischen und im Umgang mit der Ntur äußerst respektvollen und vor allem reflektierenden Eindruck. Da ist jemand dankbar, extreme Natur auf sehr bescheidene Weise erleben zu dürfen. Unterstützt von David Roberts erzählt Viesturs fesselnd zu seinen Expeditionen auf der Welt höchste Aussichtspunkte.

Dieser Bildband unterstützt die Lektüre seiner packenden Berichte. Hier findet sich erstklassiges Bildmaterial zu allen Achttausendern. Auch rare Photos von alten Weggefährten wie Rob Hall, Scott Fisher und Veikka Gustafsson sind enthalten. Gut aufgemacht und visuell vielleicht nur durch Kaltenbrunner's "2 x 14 Achttausender" getoppt.


Die Radsport-Mafia und ihre schmutzigen Geschäfte
Die Radsport-Mafia und ihre schmutzigen Geschäfte
von Tyler Hamilton
  Gebundene Ausgabe

24 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vom Saulus zum Paulus, 14. November 2012
Viele Radprofis der Ära, die jetzt durch die UCI gerne als die schwarze Ära vergessen gemacht werden möchte, haben sich als Autoren oder Geschichtenerzähler verdingt: Riis, Armstrong, Millar, Landis, Jan Ullrich. Über andere gefallene Stars ist von dritter Seite mehr oder weniger gelungen geschrieben worden: Marco Pantani, Ullrich (Klaus Blume/Des Radsports letzter Kaiser?), Kohl (Grenzwertig: Aus dem Leben eines Dopingdealers). Braucht es da jetzt eine weitere Beichte eines Fahrers, der wie viele seiner Kollegen zunächst beharrlich die Unwahrheit vertreten hat, um dann letzten Endes doch aufzufliegen? Eigentlich nicht, denn wenn man einiger Maßen bei Verstand ist, sollte man seine Zeit und sein Geld grundsätzlich nicht auch noch in Bücher von Akteuren dieser zweifelhaften Szene investieren.

Für den Radsportfan und Leser der anderen angesprochenen Werke ist Hamiltons Beichte allerdings insoweit von Bedeutung, als dass sie hilft, das wirre Geflecht der Darstellungen aus hoffnungslos naiv geschriebenen Fanbüchern, einseitiger Legendenbildung, dummdreisten münchausenesken Schwindeleien und weitgehender Enthaltung zu ordnen und das eigene Bild abzurunden.

Mit Daniel Coyle hat Hamilton ein kompetenten Co-Autor, der seinerzeit schon durch das objektive Buch Lance Armstrong's War angenehm aufgefallen ist, gefunden. Kompakt, schenll lesbar arbeitet Hamilton seine Doping-Karriere ab. Die Darstellung ist detailreich und konzentriert sich keineswegs darauf, mit Lance Armstrong abzurechnen. Annahmen sind als Annahmen gekennzeichnet und Coyle ergänzt viele Passagen mit interessanten oft querverweisenden Fußnoten, um bestimmte Einschätzungen jedenfalls mit weiteren Indizien abzurunden. Das führt an der einen oder anderen Stelle auch dazu, dass Coyle sich in Widerspruch zu seinem Co-Autor setzt. Hamilton legt vor allem seine eigene Vorgehensweise beim systematischen Doping offen. Soweit auch immer wieder Einblicke in Verhaltensweisen und die Person Armstrongs gegeben werden, wird man auffallend viele Parallelen zu Coyles Wahrnehmungen in Lance Armstrong's War aber auch anderer Zeitzeugen wie Landis finden. Viele Anekdoten im Zusammenhang mit Armstrong - wie die Attacke auf einen aggressiven Autofahrer - mögen für sich betrachtet ungeheuerlich klingen, passen aber letztlich genau in das Bild, dass man von dem (ehemaligen) Tourrekordsieger in anderen Veröffentlichungen From Lance to Landis: Inside the American Doping Controversy at the Tour de France und über Armstrongs Selbstdarstellung in Presse und Bild über die Jahre gewinnen durfte. Interessant sind insbesondere die Ausführungen zu den Vertuschungstaktiken und die Darstellung, wie sich die Doping-Gewohnheiten über die Jahre von team- zum fahrergesteuerten EPO-Konsum, von Dosierungen bis zum Grenzwert zu schnellabbaubaren Mikrodosierungen und dem Übergang zu CERA und Eigenbluttransfusionen verändert und vor allem dem Vorgehen der Fahnder angepaßt haben. Hamilton bestätigt die Überzeugung vieler, dass die Dopingfahndung letztlich immer im Hintertreffen ist.

Konnte man aufgrund des Rückzugs Armstrongs vor wenigen Wochen noch vermuten, dass das Buch die einzige Gelegenheit bleiben könnte, etwas mehr über die Einzelheiten zu erfahren, die Gegenstand des USADA-Verfahrens waren, hat sich das sich diese Informationsexklusivität des Buches seitdem erheblich relativiert, da die USADA die Überlassung ihrer Untersuchungsergebnisse an die UCI ja medienwirksam mit der Veröffentlichung der Zeugenaussagen im Internet kombinierte. Man hat also seit Erscheinen der englischen Ausgabe dieses Buches Gelegenheit gehabt, sich auch die zahlreichen anderen Aussagen von Zeitzeugen zu Gemüte zu führen. Das ändert aber nichts daran, dass Hamilton's Buch natürlich flüssiger zu lesen ist als seitenlange Vernehmungsprotokolle.

Man mag Hamilton unterstellen, er nutzt mit dem Buch seine letzte Möglichkeit, nach seiner gescheiterten Karriere noch ein paar schnelle Dollar zu machen. Vermutlich ist das auch eines der Motive für dieses Buch. Hielt er sich unmittelbar nach der Veröffentlichung in der Öffentlichkeit noch etwas zurück, hat er in den vergangenen Wochen vermehrt die Öffentlichkeit gesucht und kräftig - auch in Richtung Jens Voigt und Jan Ullrich - nachgelegt. Letzteres steht ihm zwar nicht mehr ganz so gut zu Gesicht, weil er - obwohl sehr viel, wenn nicht alles dafür spricht, dass er auch mit diesen Mutmaßungen richtig liegt - mit diesen Akteuren nie gemeinsam gefahren ist und anders als in der causa Armstrong keine Tatsachen vorbringt.

Richtig Schlimmes kann ich daran aber nicht erkennen. Ob Hamilton reich damit wird, entscheidet die Käuferschaft. Wenn das Buch prosperiert, dann wird Hamilton vermutlich zunächst einmal Löcher stopfen müssen, die seine aufwändige Verteidigungsstrategie gerissen hat. Außerdem zahlt Hamilton für einen entsprechenden Ertrag einen hohen Preis, läßt er doch die Trägerhosen weit runter und räumt mit sich selbst erfrischend schonungslos auf. Man mag Hamilton -schon in seiner aktiven Zeit kein lautsprecherischer Unsymphat - glauben, dass es ihm (auch) darum geht abzuschließen und für die Irreführung der interessierten Radsportöffentlichkeit genauso öffentlich über diese Publikation Abbitte zu leisten. Die Schilderungen sind glaubhaft und Hamilton sammelt Punkte in Bezug auf seine lädierte Glaubwürdigkeit. Da gibt es nur wenig Jammern und auch nicht den Versuch, vor allem andere oder das System allein verantwortlich zu machen.

Fazit: Eines der besseren Bücher des Genres und eines, das in seiner Art auch dem ein oder anderen Akteur seiner Zeit gut zu Gesicht gestanden hätte. Peter Winnen's Post aus Alpe d'Huez. Eine Radsportkarriere in Briefen und Paul Kimmage's Raubeine rasiert. Bekenntnisse eines Domestiken bleiben aber unerreicht und eine Nominierung für den William Hill Sports Book of the Year Award ist doch etwas hoch gegriffen


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20