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Rezensionen verfasst von
Boris (Essen, Germany)

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Folge 01-Das Grauen schleicht durch Bonnards Haus
Folge 01-Das Grauen schleicht durch Bonnards Haus
Wird angeboten von dodax-shop
Preis: EUR 11,65

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Larry Brent zum fünften!, 1. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Larry Brent zum fünften! Nach Europa mit einer Hörspiel und einer Hörbuchversion, der R&B Company mit einer Hörspiel und Winterzeit mit einer Pseudohörbuchserie, kommt nun die zweite Pseudohörbuchreihe von Winterzeit.

Es scheint wohl aus rechtlichen Gründen als Hörbuch zu firmieren.
Laut Booklet wird es gelesen von Brigitte Carlsen (die auch bei Winterzeit die Erzählerin bei Pater Brown ist). Diese wurde gewählt, weil Sie stimmlich an Marianne Lochner, die erste John Sinclair Erzählerin des Tonstudio Brauns erinnert. In der ein oder anderen Situation könnte man wirklich meinen man hört „Die Nacht des Hexers“, das gefällt mir.

Es gibt allerdings unterstützende Sprecher der szenischen Lesung und das sind immerhin 26! Darunter der Großteil des Sherlock Holmes Chronicles Cast. Leider werden diese unterstützenden Sprecher nicht mit Rollennamen genannt, sondern nur aufgelistet. Deswegen kann ich auch nicht sagen wer Larry Brent spricht, ich konnte es leider nicht zuordnen, sorry.

Die Geschichte selber spielt in den 80er Jahren, laut Booklet um eine einigermaßen logische Kontinuität zu der Serie mit den „neuen Fällen“ zu gewährleisten.
Es gibt also keine Handys, dafür aber Autotelefone.

Schön ist die wirklich zeitlose Geschichte, in der solche Kleinigkeiten überhaupt nicht auffallen, toll. Als Grundlage wurde die überarbeitet Version des Romans genommen und nicht wie bei der Europalesung der unbearbeitete Roman.

Zur Story selber muss ich wohl nicht viel sagen, hier haben wir die Mutter aller Gruselromane.
Immer noch eine echt gute Geschichte, da wird mir wieder mal bewusst wie schlimm die „neuen Fälle“ sind, und da kommen noch einige schlimme Hörbücher auf uns zu.
Dan Shocker hat schon wirklich großartige Romane verfasst.

Im Booklet werden bereits die 5 kommenden Folgen angekündigt. Es soll sich um eine chronologische Vertonung handeln, man hält sich also an die Reihenfolge der Silber Grusel Krimis und nicht der eigenständigen Larry Brent Serie. Allerdings wird Folge 5 Die Todestreppe sein und Folge 6 Nachts, wenn die Toten kommen. Man bedient sich bei den Titeln also an den von Shocker angedachten Titeln, feine Sache.

Ich gebe 4 Sterne, für 5 Sterne fehlt trotz der sehr guten Story und der wirklich gut gewählten Sprecher noch ein wenig. Insgesamt also 2 Stunden 42 Minuten überzeugende Unterhaltung.
Unschön ist natürlich dieses ätzende DigiSleeve. Dias guckt man schief an und schon gibt es Knicke und Dellen, und die beiden CDs sind schwer aus den Hüllen zu holen. Positiv zu erwähnen sind noch die Covergalerie und die Optik der CDs, lasst euch überraschen.

Ich werde der Serie treu bleiben. Oh und wo Platz für 4 Sherlock Holmes Serien ist ist auch Platz für 3 Larry Brent Serien!


Zombies im Orient-Express (02) (Original Dan Shocker Hörspiele)
Zombies im Orient-Express (02) (Original Dan Shocker Hörspiele)
Preis: EUR 13,98

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen auch Teil 2 überzeugt, 20. Mai 2012
Endlich ist er wieder da.
Spezialagent X-Ray 3 alias Larry Brenti st zurück und mit ihm die PSA und seine Gegner.

Folge 1 und 2 basieren auf Roman 110 der eigenständigen Serie namens Zombies im Orient Express.
Aus der Serie von Europa aus den 80er Jahren ist als einziger Sprecher Michael Harck als Zeitansage übrig geblieben, der übrigens auch das Jahr angibt - die Handlung spielt im Jahre 2011.

Ansonsten haben wir es ausschließlich mit neu ausgewählten Sprechern zu tun. Schön, hier wird ein neuer Ansatz gefunden. Die Sprecher finde ich sehr gut gewählt, Herr Löwenberg gibt einen tollen Larry Brent ab. Die Stimme ist männlich markant, klingt aber auch sehr sympathisch.
Über David Nathan und Karen Schulz-Vobach muss man keine lobenden Worte mehr verlieren. Top!

Da hat man sich im Vorfeld eindeutig Gedanken gemacht.
Das Soundgewand ist wie gewohnt bei R&B Hörspielen wuchtig und gut eingesetzt, hier hat Wolfgang Strauss wie gewohnt Topqualität abgeliefert.
Wer die Serie Faith Van Helsing kennt kann sich sicher ein gutes Bild machen was ich meine.

Die Handlung ist klassisch Shocker, blutig, direkt und mit einem Schuss Humor.
Zitat: Bei Larry brenntŽs" , so stelle ich mir das vor

Der untote Killeraffe in Folge 1 läßt einen schon ein wenig an Die Doppelmorde in der Rue Morgue" von Edgar Allan Poe denken, ist nur nicht ganz so subtil.

Viel Zeit wird mit der Einführung der Charaktere verbracht. Larry bekommt hier wie angekündigt ein wenig mehr Tiefe verliehen. Gesamt gesehen ist die Folge 1 eine Einleitung. So richtig richtig los geht es mit Folge 2, allerdings erst nach einer kurzen Einleitung was bisher geschah.
Danach geht es mächtig zur Sache, ein Virus, etliche Untote und ein großer Knall zum Schluß. Mehr will ich garnicht verraten.

Mir gefällt auch der Verweis auf Faith Van Helsing.
Ich habe die Sammler Variante vorliegen mit den Postern, Button und Aufklebern sowie der Gruseltruhe und dem Gruselwasser. Top!
Das Gruselwasser ist übrigens das gleiche wie der Bloody Faith Energy Drink und wenn ich nicht total daneben liege ist es Red Bull, oder?

Eine tolle Idee sind auch die Wendecover, so kann man sich zwischen den neuen Bildern von Timo Würz und den genialen Bildern von R.S. Lonati entscheiden. Ein schönes Gimmick, nicht nur für die Altfans.

Fazit: Kurzweilig und sehr überzeugend, ein mehr als gelungener Einstieg mit frischen Sprechern und einem bombastischen Sound.

Endlich eine zeitgemäße und begeisternde Umsetzung von Dan Shockers Bestsellern.
Drücken wir die Daumen das noch sehr viele Episoden erscheinen werden.


Die Rückkehr (01) (Original Dan Shocker Hörspiele)
Die Rückkehr (01) (Original Dan Shocker Hörspiele)
Preis: EUR 12,98

4 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein gelungener Neutstart - mit der Hoffnung auf mehr Folgen, 20. Mai 2012
Endlich ist er wieder da.
Spezialagent X-Ray 3 alias Larry Brenti st zurück und mit ihm die PSA und seine Gegner.

Folge 1 und 2 basieren auf Roman 110 der eigenständigen Serie namens Zombies im Orient Express.
Aus der Serie von Europa aus den 80er Jahren ist als einziger Sprecher Michael Harck als Zeitansage übrig geblieben, der übrigens auch das Jahr angibt - die Handlung spielt im Jahre 2011.

Ansonsten haben wir es ausschließlich mit neu ausgewählten Sprechern zu tun. Schön, hier wird ein neuer Ansatz gefunden. Die Sprecher finde ich sehr gut gewählt, Herr Löwenberg gibt einen tollen Larry Brent ab. Die Stimme ist männlich markant, klingt aber auch sehr sympathisch.
Über David Nathan und Karen Schulz-Vobach muss man keine lobenden Worte mehr verlieren. Top!

Da hat man sich im Vorfeld eindeutig Gedanken gemacht.
Das Soundgewand ist wie gewohnt bei R&B Hörspielen wuchtig und gut eingesetzt, hier hat Wolfgang Strauss wie gewohnt Topqualität abgeliefert.
Wer die Serie Faith Van Helsing kennt kann sich sicher ein gutes Bild machen was ich meine.

Die Handlung ist klassisch Shocker, blutig, direkt und mit einem Schuss Humor.
Zitat: Bei Larry brenntŽs" , so stelle ich mir das vor

Der untote Killeraffe in Folge 1 läßt einen schon ein wenig an Die Doppelmorde in der Rue Morgue" von Edgar Allan Poe denken, ist nur nicht ganz so subtil.

Viel Zeit wird mit der Einführung der Charaktere verbracht. Larry bekommt hier wie angekündigt ein wenig mehr Tiefe verliehen. Gesamt gesehen ist die Folge 1 eine Einleitung. So richtig richtig los geht es mit Folge 2, allerdings erst nach einer kurzen Einleitung was bisher geschah.
Danach geht es mächtig zur Sache, ein Virus, etliche Untote und ein großer Knall zum Schluß. Mehr will ich garnicht verraten.

Mir gefällt auch der Verweis auf Faith Van Helsing.
Ich habe die Sammler Variante vorliegen mit den Postern, Button und Aufklebern sowie der Gruseltruhe und dem Gruselwasser. Top!
Das Gruselwasser ist übrigens das gleiche wie der Bloody Faith Energy Drink und wenn ich nicht total daneben liege ist es Red Bull, oder?

Eine tolle Idee sind auch die Wendecover, so kann man sich zwischen den neuen Bildern von Timo Würz und den genialen Bildern von R.S. Lonati entscheiden. Ein schönes Gimmick, nicht nur für die Altfans.

Fazit: Kurzweilig und sehr überzeugend, ein mehr als gelungener Einstieg mit frischen Sprechern und einem bombastischen Sound.

Endlich eine zeitgemäße und begeisternde Umsetzung von Dan Shockers Bestsellern.
Drücken wir die Daumen das noch sehr viele Episoden erscheinen werden.


Kiss of Death
Kiss of Death
Preis: EUR 16,63

26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk, 22. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Kiss of Death (Audio CD)
Motörhead liefern den Todeskuss. Ist das positiv oder negativ?

Für mich persönlich ist die Qualität der letzten Motörhead Alben immer eine Achterbahnfahrt gewesen.

Auf das geniale, vor allem textlich überzeugende Overnight Sensation folgte das mittelmäßige Snake Bite Love.

Auf das heftige und brachiale We are Motörhead folgte das unfertige Hammered. Und was folgt auf das

nackenbrechende Inferno, die wohl heftigste Rockplatte dieses Jahrtausends?

Diesmal folgt ein fetter Schlag ins Gesicht!

Und zwar ein ganz, ganz feiner, gemeiner und einfach einer, den man gerne nimmt.

Kick Ass Rockmucke!

Kiss of Death steht seinem Vorgänger in nichts nach und manifestiert Motörheads Position als die absolute Nummer Eins

im Rock and Roll Bereich. Was die Jungs da abliefern ist schlicht umwerfend.

Der Sound ist unglaublich heftig und dreckig. Produzent Cameron Webb hat ein feines Händchen um aus dem Trio den besten Sound rauszuholen. Die Gitarre ist heftig, der Bass ist dominant, dreckig und auf den Punkt, unterstützt aber immer die Gitarre und nimmt ihr nicht den Raum. Und das Schlagzeug, ja das Schlagzeug zerkloppt oder vielmehr verkloppt einfach alles. Produktionstechnisch ganz großes Kino! Hut ab.

Sucker

Der Opener ist ein Brecher, der in der klassischen Tradition von Stücken wie Terminal Show und See me burning steht.

Der vielleicht schnellste aber auch sperrigste Song der Platte mit einem bitterbösen Text. Ich weiß zwar nicht wer in den Zeilen gemeint ist aber da hat es sich wohl jemand richtig mit der Band verscherzt.

Zitat: Into the Palace or into the Pit, we think youŽre just fill of s... .

One Night Stand

Worum es in diesem Song geht dürfte wohl jedem klar sein. Die Nummer selber ist ein absoluter Partyknaller. Wer bei dem Teil nicht abgeht hat etwas verpasst. In Tradition von Songs wie DonŽt waste your Time oder Love for Sale wird hier der klassische Rock and Roll zelebriert.

Devil I know

Nach One Night Stand der nächste Rock and Roll Brecher. Vom Aufbau her ähnlich wie Shut you Mouth aber eine ganze Spur dreckiger und direkter. Was für ein fetter Groove. Wen es bisher noch nicht gepackt und oder wer bis jetzt nicht mit den Füssen wippt dürfte tot sein oder

auf Pop stehen. Nebenbei plückt Lemmy sein erstes Bass-Solo seit Love canŽt buy you money von der Rockeiche.

Trigger:

Die nächste Uptemponummer im klassischen Motörhead Stil. Dennoch gibt es hier eine überraschende Neuerung. Der zweistimmige Melodiebogen von Phil klingt teilweise schon fast nach Maiden und gibt diesem wüsten Stampfer genau das was er braucht um aus der Masse heraus zu stechen. Ungewohnt aber richtig gelungen. Weiter so.

Under the Gun

Die Bluesnummer der Scheibe. Nach Keys to the Kingdom und You better run haben die Jungs wohl ihre Vorliebe für astreinen Blues entdeckt. Der Beat erinnert stellenweise an War for War vom Sacrifice Album hat aber genug eigene Identität um zu überzeugen.

God was never on your side

Sicherlich die herausragende Nummer dieser CD. Textlich bitterböse, musikalisch zwischen Blues und Ballade angesiedelt gibt es hier eine große Überraschung. Das überzeugende Solo wird nicht von Phil, sondern von Poison Gitarrist C.C. DeVille gespielt und das sehr beachtlich.

Spricht natürlich für das Selbstbewusstsein der Band und speziell von Phil anderen Gitarristen hier solch einen Showcase zu bieten.

Auf Inferno durfte ja schon Steve Vai ran. Ich bin entzückt! Vielleicht bringt dieser Song den Jungs endlich ein breiteres Publikum und größeren kommerziellen Erfolg.

Living in the past

Der passende Titel für alle Fans, die immer noch denken, dass Motörhead seit Ace of Spades keine geile Scheibe mehr gemacht haben.

Gechwindigkeitsmäßig im Midtempo-Bereich angesiedelt fühlt man sich hier als würde man knietief durch Schlamm waten.

Grandiose Nummer. Der Gesang von Lemmy klingt böse und unterstützt durch die tiefe Gitarre von Phil ergibt das ein tödliches Stampf-Cocktail.

Christine

Die Boogey Nummer mit Anleihen an DonŽt lie to me, Going to Brazil und Dr. Love.

Die Blaupause eines fetten Rock and Roll Songs, mehr muss man da nicht sagen.

Sword of Glory

Der nächste Uptempo-Banger mit abgehacktem Riffing. Hier werden ähnlich wie bei Trigger schöne Melodiebögen eingebunden.

Musikalisch lässt sich der Song in etwa mit Voices from the war vergleichen. Besonders gefällt hier das teilweise zweistimmig gespielte Solo, so etwas gab es bei Motörhead vorher nicht.

Be my Baby

Der Song wird von einem Riff eröffnet, das bei hoher Lautstärke wie ein Schlag ins Gesicht kommt. Brilliant!

Der Groove ist unwiderstehlich, der Gesang wieder tief, das Solo zweistimmig ......kurzum: ausrasten erbeten.

Kingdom of the Worm

Die krasseste Nummer der Platte. Der Beat ist ähnlich vertrackt wie bei Sacrifice oder Assassins nur wird das ganze hier noch auf die Spitze getrieben. Absolut heftige Nummer. Lustig ist, dass Lemmy hier nachher tatsächlich Kingdom of the Wörm und nicht Worm singt. Nette Idee. The Kingdom of the Dead, Hey!

Going to down

Zum Abschluss noch einmal Uptempo, zu vergleichen musikalisch in etwa mit Better off Dead, textlich mit We are Motörhead.

Nach zweieinhalb Minuten ist der Songs eigentlich vorbei es folgt das Riff aber noch für eine gute Minute in der Mikkey noch mal richtig zulangt. Live ist die Nummer bestimmt ein absoluter Killer.

Fazit: Ein Meisterwerk!! Je länger das Trio zusammen spielt desto besser werden sie.

Wer diese Scheibe nicht mag, mag keinen Rock and Roll.

Die Scheibe ist wie aus einem Guss, es gibt keinen Ausfall. Ich hab sie bestimmt schon 30mal komplett gehört und bin immer noch begeistert.

Die Band bewegt sich zwar im gewohnten Rock-Gerüst bringt aber einige Neuerungen wie die zweistimmigen Gitarren mit in den üblichen Sound. Gaststars sind immer gerne gesehen und dürfen glänzen. So muss Rock sein. Ich freue mich schon auf die Tour im November und Dezember und hoffe, dass sie mehr als nur 2 Songs der Platte spielen werden.


Kiss of Death
Kiss of Death
Preis: EUR 9,47

22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk, 20. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Kiss of Death (Audio CD)
Motörhead liefern den Todeskuss. Ist das positiv oder negativ?

Für mich persönlich ist die Qualität der letzten Motörhead Alben immer eine Achterbahnfahrt gewesen.

Auf das geniale, vor allem textlich überzeugende Overnight Sensation folgte das mittelmäßige Snake Bite Love.

Auf das heftige und brachiale We are Motörhead folgte das unfertige Hammered. Und was folgt auf das

nackenbrechende Inferno, die wohl heftigste Rockplatte dieses Jahrtausends?

Diesmal folgt ein fetter Schlag ins Gesicht!

Und zwar ein ganz, ganz feiner, gemeiner und einfach einer, den man gerne nimmt.

Kick Ass Rockmucke!

Kiss of Death steht seinem Vorgänger in nichts nach und manifestiert Motörheads Position als die absolute Nummer Eins

im Rock and Roll Bereich. Was die Jungs da abliefern ist schlicht umwerfend.

Der Sound ist unglaublich heftig und dreckig. Produzent Cameron Webb hat ein feines Händchen um aus dem Trio den besten Sound rauszuholen. Die Gitarre ist heftig, der Bass ist dominant, dreckig und auf den Punkt, unterstützt aber immer die Gitarre und nimmt ihr nicht den Raum. Und das Schlagzeug, ja das Schlagzeug zerkloppt oder vielmehr verkloppt einfach alles. Produktionstechnisch ganz großes Kino! Hut ab.

Sucker

Der Opener ist ein Brecher, der in der klassischen Tradition von Stücken wie Terminal Show und See me burning steht.

Der vielleicht schnellste aber auch sperrigste Song der Platte mit einem bitterbösen Text. Ich weiß zwar nicht wer in den Zeilen gemeint ist aber da hat es sich wohl jemand richtig mit der Band verscherzt.

Zitat: Into the Palace or into the Pit, we think youŽre just fill of s... .

One Night Stand

Worum es in diesem Song geht dürfte wohl jedem klar sein. Die Nummer selber ist ein absoluter Partyknaller. Wer bei dem Teil nicht abgeht hat etwas verpasst. In Tradition von Songs wie DonŽt waste your Time oder Love for Sale wird hier der klassische Rock and Roll zelebriert.

Devil I know

Nach One Night Stand der nächste Rock and Roll Brecher. Vom Aufbau her ähnlich wie Shut you Mouth aber eine ganze Spur dreckiger und direkter. Was für ein fetter Groove. Wen es bisher noch nicht gepackt und oder wer bis jetzt nicht mit den Füssen wippt dürfte tot sein oder

auf Pop stehen. Nebenbei plückt Lemmy sein erstes Bass-Solo seit Love canŽt buy you money von der Rockeiche.

Trigger:

Die nächste Uptemponummer im klassischen Motörhead Stil. Dennoch gibt es hier eine überraschende Neuerung. Der zweistimmige Melodiebogen von Phil klingt teilweise schon fast nach Maiden und gibt diesem wüsten Stampfer genau das was er braucht um aus der Masse heraus zu stechen. Ungewohnt aber richtig gelungen. Weiter so.

Under the Gun

Die Bluesnummer der Scheibe. Nach Keys to the Kingdom und You better run haben die Jungs wohl ihre Vorliebe für astreinen Blues entdeckt. Der Beat erinnert stellenweise an War for War vom Sacrifice Album hat aber genug eigene Identität um zu überzeugen.

God was never on your side

Sicherlich die herausragende Nummer dieser CD. Textlich bitterböse, musikalisch zwischen Blues und Ballade angesiedelt gibt es hier eine große Überraschung. Das überzeugende Solo wird nicht von Phil, sondern von Poison Gitarrist C.C. DeVille gespielt und das sehr beachtlich.

Spricht natürlich für das Selbstbewusstsein der Band und speziell von Phil anderen Gitarristen hier solch einen Showcase zu bieten.

Auf Inferno durfte ja schon Steve Vai ran. Ich bin entzückt! Vielleicht bringt dieser Song den Jungs endlich ein breiteres Publikum und größeren kommerziellen Erfolg.

Living in the past

Der passende Titel für alle Fans, die immer noch denken, dass Motörhead seit Ace of Spades keine geile Scheibe mehr gemacht haben.

Gechwindigkeitsmäßig im Midtempo-Bereich angesiedelt fühlt man sich hier als würde man knietief durch Schlamm waten.

Grandiose Nummer. Der Gesang von Lemmy klingt böse und unterstützt durch die tiefe Gitarre von Phil ergibt das ein tödliches Stampf-Cocktail.

Christine

Die Boogey Nummer mit Anleihen an DonŽt lie to me, Going to Brazil und Dr. Love.

Die Blaupause eines fetten Rock and Roll Songs, mehr muss man da nicht sagen.

Sword of Glory

Der nächste Uptempo-Banger mit abgehacktem Riffing. Hier werden ähnlich wie bei Trigger schöne Melodiebögen eingebunden.

Musikalisch lässt sich der Song in etwa mit Voices from the war vergleichen. Besonders gefällt hier das teilweise zweistimmig gespielte Solo, so etwas gab es bei Motörhead vorher nicht.

Be my Baby

Der Song wird von einem Riff eröffnet, das bei hoher Lautstärke wie ein Schlag ins Gesicht kommt. Brilliant!

Der Groove ist unwiderstehlich, der Gesang wieder tief, das Solo zweistimmig ......kurzum: ausrasten erbeten.

Kingdom of the Worm

Die krasseste Nummer der Platte. Der Beat ist ähnlich vertrackt wie bei Sacrifice oder Assassins nur wird das ganze hier noch auf die Spitze getrieben. Absolut heftige Nummer. Lustig ist, dass Lemmy hier nachher tatsächlich Kingdom of the Wörm und nicht Worm singt. Nette Idee. The Kingdom of the Dead, Hey!

Going to down

Zum Abschluss noch einmal Uptempo, zu vergleichen musikalisch in etwa mit Better off Dead, textlich mit We are Motörhead.

Nach zweieinhalb Minuten ist der Songs eigentlich vorbei es folgt das Riff aber noch für eine gute Minute in der Mikkey noch mal richtig zulangt. Live ist die Nummer bestimmt ein absoluter Killer.

Fazit: Ein Meisterwerk!! Je länger das Trio zusammen spielt desto besser werden sie.

Wer diese Scheibe nicht mag, mag keinen Rock and Roll.

Die Scheibe ist wie aus einem Guss, es gibt keinen Ausfall. Ich hab sie bestimmt schon 30mal komplett gehört und bin immer noch begeistert.

Die Band bewegt sich zwar im gewohnten Rock-Gerüst bringt aber einige Neuerungen wie die zweistimmigen Gitarren mit in den üblichen Sound. Gaststars sind immer gerne gesehen und dürfen glänzen. So muss Rock sein. Ich freue mich schon auf die Tour im November und Dezember und hoffe, dass sie mehr als nur 2 Songs der Platte spielen werden.


The rising of the living dead (02)
The rising of the living dead (02)
Wird angeboten von popde
Preis: EUR 10,74

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungen, 20. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: The rising of the living dead (02) (Audio CD)
The Undead Live

Hier haben wir sie also The Undead Live Trilogie der R&B Company.

Hier meine Einschätzung des Dreiteilers.

Die Verpackung/das Layout/die CDs:

Die Illustrationen sind wie gewohnt von Timo Wuerz, was eigentlich schon alles sagen sollte.

Neu ist, dass es Wechselcover gibt und man dementsprechend optisch wählen kann wie die Hörspiele im Schrank stehen.

Ich persönlich habe mich für die heftigeren Cover entscheiden, die mich dann doch eher ansprechen.

Besonders gefällt mir das Variantcover von Folge 3

Die Spielzeit:

CD1 45 Minuten, CD2 45 Minuten, CD3 70 Minuten

Ich habe mir die Hörspiele an einem Stück angehört und muss sagen, dass die Zeit richtig verflogen ist, also es sind keine Längen vorhanden.

Zur Handlung:

Angelos Destinos gerät dank der Hilfe seines tumben Penisdenker-Kumpels Larry J. Deville in einen Banküberfall mit anschließender Geiselnahme, Verfolgungsjagd und Schießerei mit der Polizei. Dummerweise bereiten sie dabei mehr oder weniger die Rückkehr von Ahriman vor, dem sogenannten Weltenverschlinger. Ja, und dann müssen die Jungs die Konsequenzen tragen und sich mit Untoten, Werwölfen, Vampir-Hexen, Tripper-Nymphen, der Nachtschicht der Polizei, Nekrophallus und sich selbst rumschlagen.

Die Sprecher:

David Nathan, nicht schon wieder war mein erster Gedanke. In letzter Zeit hört man ihn ja in fast jedem Hörspiel und Lübbe Audio und LPL nutzen ihn intensiv für ihre Hörbücher. Aber ein Sprecher wie David Nathan ist tatsächlich in der Lage wieder absolut zu überzeugen und das vollkommen und ohne Ausnahme. Besonders gefallen hat mir sein Auftritt auf CD3, als er es mit einem ganz bösen Kerl zu tun hat (ich will hier nicht spoilern, wer es ist).

Randolf (Eddie Murphy) Kronberg liefert für mich auch eine herausragende Leistung. Ich gehe davon aus, dass bei seinen unglaublichen Textbeiträgen so einige Aufnahmen in schallendem Gelächter untergegangen sind. Herrlich seine Bankräuberrede für Rick Person (Detlef Bierstedt), sein Umgang mit Frauen (das Wort Frau kennt Larry vermutlich gar nicht, er gibt sich mit Pussy oder Schlampe zufrieden), die Suche nach seinem Penis, alles einfach herrliche Situationen, die für einen Lacher immer gut sind. Fast schon legendär ist sein Ausruf auf die Frage was denn da am Himmel fliegt Sind das Engel? Nein, das sind die Tripper-Nymphen! Ha Ha ha, hat mir sehr gut gefallen.

Anna Carlson ist für mich die Überraschung des Hörspiels. Ihren Auftritt finde ich sehr überzeugend und kann nur hoffen, dass man sie demnächst öfter hören wird.

Peter Gröger als Ahriman liefert dann auch eine beeindruckende Leistung, so wie ich eigentlich keinen Sprecher erwähnen kann, der sich auch nur die kleinste Blösse gegeben hat. Erzähler Wolfgnag Strauss hat einige sehr schöne Auftritte, vor allem im Intro von Folge 1 hat da aber auch einen kleinen Schmunzler reingebracht. Ich höre bei ihm immer gewaltich statt gewaltig. Aber, who cares. Die Gesamtleistung ist schließlich ohne Frage top.

Die Effekte:

Wolfgang Strauss (zuständig für den Sound)sagte mir, dass er eine Schwäche für Explosionen hat und das hört man. In diesem Hörspiel knallt es an allen Ecken und Kanten. Man dürfte hier diesbezüglich definitiv neue Rekorde aufgestellt haben. Positiv finde ich allerdings, dass die Schießereien und Explosionen auch ins Hörspiel passen und nicht einfach als Selbstzweck vorhanden sind. Gut gelungen sind auch andere Szenen wie z.B. die Streichholzszene am Anfang.

Im Endeffekt wie gewohnt eine, für meinen Ohren, fehlerfreie Performance.

Fazit:

Wer sich für Filme wie Dawn of the Dead oder Armee der Finsternis, die Stimmen von Hollywood-Stars, gute Effekte, lässige Sprüche oder auch einfach nur für gute Hörspiele begeistern kann liegt hier absolut richtig. Die R&B Company hat mit Faith ja schon sehr starke Hörspiele abgeliefert und mit The Undead Live geht es auf diesem hohen Niveau weiter.


The Undead Live: The living dead ride again
The Undead Live: The living dead ride again
von Russel & Brandon Company
  Audio CD

5.0 von 5 Sternen Der gelungene Abschluss, 8. Mai 2006
The Undead Live

Hier haben wir sie also The Undead Live Trilogie der R&B Company.

Hier meine Einschätzung des Dreiteilers.

Die Verpackung/das Layout/die CDs:

Die Illustrationen sind wie gewohnt von Timo Wuerz, was eigentlich schon alles sagen sollte.

Neu ist, dass es Wechselcover gibt und man dementsprechend optisch wählen kann wie die Hörspiele im Schrank stehen.

Ich persönlich habe mich für die heftigeren Cover entscheiden, die mich dann doch eher ansprechen.

Besonders gefällt mir das Variantcover von Folge 3

Die Spielzeit:

CD1 45 Minuten, CD2 45 Minuten, CD3 70 Minuten

Ich habe mir die Hörspiele an einem Stück angehört und muss sagen, dass die Zeit richtig verflogen ist, also es sind keine Längen vorhanden.

Zur Handlung:

Angelos Destinos gerät dank der Hilfe seines tumben Penisdenker-Kumpels Larry J. Deville in einen Banküberfall mit anschließender Geiselnahme, Verfolgungsjagd und Schießerei mit der Polizei. Dummerweise bereiten sie dabei mehr oder weniger die Rückkehr von Ahriman vor, dem sogenannten Weltenverschlinger. Ja, und dann müssen die Jungs die Konsequenzen tragen und sich mit Untoten, Werwölfen, Vampir-Hexen, Tripper-Nymphen, der Nachtschicht der Polizei, Nekrophallus und sich selbst rumschlagen.

Die Sprecher:

David Nathan, nicht schon wieder war mein erster Gedanke. In letzter Zeit hört man ihn ja in fast jedem Hörspiel und Lübbe Audio und LPL nutzen ihn intensiv für ihre Hörbücher. Aber ein Sprecher wie David Nathan ist tatsächlich in der Lage wieder absolut zu überzeugen und das vollkommen und ohne Ausnahme. Besonders gefallen hat mir sein Auftritt auf CD3, als er es mit einem ganz bösen Kerl zu tun hat (ich will hier nicht spoilern, wer es ist).

Randolf (Eddie Murphy) Kronberg liefert für mich auch eine herausragende Leistung. Ich gehe davon aus, dass bei seinen unglaublichen Textbeiträgen so einige Aufnahmen in schallendem Gelächter untergegangen sind. Herrlich seine Bankräuberrede für Rick Person (Detlef Bierstedt), sein Umgang mit Frauen (das Wort Frau kennt Larry vermutlich gar nicht, er gibt sich mit Pussy oder Schlampe zufrieden), die Suche nach seinem Penis, alles einfach herrliche Situationen, die für einen Lacher immer gut sind. Fast schon legendär ist sein Ausruf auf die Frage was denn da am Himmel fliegt Sind das Engel? Nein, das sind die Tripper-Nymphen! Ha Ha ha, hat mir sehr gut gefallen.

Anna Carlson ist für mich die Überraschung des Hörspiels. Ihren Auftritt finde ich sehr überzeugend und kann nur hoffen, dass man sie demnächst öfter hören wird.

Peter Gröger als Ahriman liefert dann auch eine beeindruckende Leistung, so wie ich eigentlich keinen Sprecher erwähnen kann, der sich auch nur die kleinste Blösse gegeben hat. Erzähler Wolfgnag Strauss hat einige sehr schöne Auftritte, vor allem im Intro von Folge 1 hat da aber auch einen kleinen Schmunzler reingebracht. Ich höre bei ihm immer gewaltich statt gewaltig. Aber, who cares. Die Gesamtleistung ist schließlich ohne Frage top.

Die Effekte:

Wolfgang Strauss (zuständig für den Sound)sagte mir, dass er eine Schwäche für Explosionen hat und das hört man. In diesem Hörspiel knallt es an allen Ecken und Kanten. Man dürfte hier diesbezüglich definitiv neue Rekorde aufgestellt haben. Positiv finde ich allerdings, dass die Schießereien und Explosionen auch ins Hörspiel passen und nicht einfach als Selbstzweck vorhanden sind. Gut gelungen sind auch andere Szenen wie z.B. die Streichholzszene am Anfang.

Im Endeffekt wie gewohnt eine, für meinen Ohren, fehlerfreie Performance.

Fazit:

Wer sich für Filme wie Dawn of the Dead oder Armee der Finsternis, die Stimmen von Hollywood-Stars, gute Effekte, lässige Sprüche oder auch einfach nur für gute Hörspiele begeistern kann liegt hier absolut richtig. Die R&B Company hat mit Faith ja schon sehr starke Hörspiele abgeliefert und mit The Undead Live geht es auf diesem hohen Niveau weiter.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 8, 2009 9:18 PM MEST


The Undead Live: The rising of the living dead
The Undead Live: The rising of the living dead
von Russel & Brandon Company
  Audio CD

5.0 von 5 Sternen Wiederum gelungen, 8. Mai 2006
The Undead Live

Hier haben wir sie also The Undead Live Trilogie der R&B Company.

Hier meine Einschätzung des Dreiteilers.

Die Verpackung/das Layout/die CDs:

Die Illustrationen sind wie gewohnt von Timo Wuerz, was eigentlich schon alles sagen sollte.

Neu ist, dass es Wechselcover gibt und man dementsprechend optisch wählen kann wie die Hörspiele im Schrank stehen.

Ich persönlich habe mich für die heftigeren Cover entscheiden, die mich dann doch eher ansprechen.

Besonders gefällt mir das Variantcover von Folge 3

Die Spielzeit:

CD1 45 Minuten, CD2 45 Minuten, CD3 70 Minuten

Ich habe mir die Hörspiele an einem Stück angehört und muss sagen, dass die Zeit richtig verflogen ist, also es sind keine Längen vorhanden.

Zur Handlung:

Angelos Destinos gerät dank der Hilfe seines tumben Penisdenker-Kumpels Larry J. Deville in einen Banküberfall mit anschließender Geiselnahme, Verfolgungsjagd und Schießerei mit der Polizei. Dummerweise bereiten sie dabei mehr oder weniger die Rückkehr von Ahriman vor, dem sogenannten Weltenverschlinger. Ja, und dann müssen die Jungs die Konsequenzen tragen und sich mit Untoten, Werwölfen, Vampir-Hexen, Tripper-Nymphen, der Nachtschicht der Polizei, Nekrophallus und sich selbst rumschlagen.

Die Sprecher:

David Nathan, nicht schon wieder war mein erster Gedanke. In letzter Zeit hört man ihn ja in fast jedem Hörspiel und Lübbe Audio und LPL nutzen ihn intensiv für ihre Hörbücher. Aber ein Sprecher wie David Nathan ist tatsächlich in der Lage wieder absolut zu überzeugen und das vollkommen und ohne Ausnahme. Besonders gefallen hat mir sein Auftritt auf CD3, als er es mit einem ganz bösen Kerl zu tun hat (ich will hier nicht spoilern, wer es ist).

Randolf (Eddie Murphy) Kronberg liefert für mich auch eine herausragende Leistung. Ich gehe davon aus, dass bei seinen unglaublichen Textbeiträgen so einige Aufnahmen in schallendem Gelächter untergegangen sind. Herrlich seine Bankräuberrede für Rick Person (Detlef Bierstedt), sein Umgang mit Frauen (das Wort Frau kennt Larry vermutlich gar nicht, er gibt sich mit Pussy oder Schlampe zufrieden), die Suche nach seinem Penis, alles einfach herrliche Situationen, die für einen Lacher immer gut sind. Fast schon legendär ist sein Ausruf auf die Frage was denn da am Himmel fliegt Sind das Engel? Nein, das sind die Tripper-Nymphen! Ha Ha ha, hat mir sehr gut gefallen.

Anna Carlson ist für mich die Überraschung des Hörspiels. Ihren Auftritt finde ich sehr überzeugend und kann nur hoffen, dass man sie demnächst öfter hören wird.

Peter Gröger als Ahriman liefert dann auch eine beeindruckende Leistung, so wie ich eigentlich keinen Sprecher erwähnen kann, der sich auch nur die kleinste Blösse gegeben hat. Erzähler Wolfgnag Strauss hat einige sehr schöne Auftritte, vor allem im Intro von Folge 1 hat da aber auch einen kleinen Schmunzler reingebracht. Ich höre bei ihm immer gewaltich statt gewaltig. Aber, who cares. Die Gesamtleistung ist schließlich ohne Frage top.

Die Effekte:

Wolfgang Strauss (zuständig für den Sound)sagte mir, dass er eine Schwäche für Explosionen hat und das hört man. In diesem Hörspiel knallt es an allen Ecken und Kanten. Man dürfte hier diesbezüglich definitiv neue Rekorde aufgestellt haben. Positiv finde ich allerdings, dass die Schießereien und Explosionen auch ins Hörspiel passen und nicht einfach als Selbstzweck vorhanden sind. Gut gelungen sind auch andere Szenen wie z.B. die Streichholzszene am Anfang.

Im Endeffekt wie gewohnt eine, für meinen Ohren, fehlerfreie Performance.

Fazit:

Wer sich für Filme wie Dawn of the Dead oder Armee der Finsternis, die Stimmen von Hollywood-Stars, gute Effekte, lässige Sprüche oder auch einfach nur für gute Hörspiele begeistern kann liegt hier absolut richtig. Die R&B Company hat mit Faith ja schon sehr starke Hörspiele abgeliefert und mit The Undead Live geht es auf diesem hohen Niveau weiter.


The Undead Live: The return to the living dead
The Undead Live: The return to the living dead
von Russel & Brandon Company
  Audio CD

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragendes Hörspiel, 8. Mai 2006
The Undead Live

Hier haben wir sie also The Undead Live Trilogie der R&B Company.

Hier meine Einschätzung des Dreiteilers.

Die Verpackung/das Layout/die CDs:

Die Illustrationen sind wie gewohnt von Timo Wuerz, was eigentlich schon alles sagen sollte.

Neu ist, dass es Wechselcover gibt und man dementsprechend optisch wählen kann wie die Hörspiele im Schrank stehen.

Ich persönlich habe mich für die heftigeren Cover entscheiden, die mich dann doch eher ansprechen.

Besonders gefällt mir das Variantcover von Folge 3

Die Spielzeit:

CD1 45 Minuten, CD2 45 Minuten, CD3 70 Minuten

Ich habe mir die Hörspiele an einem Stück angehört und muss sagen, dass die Zeit richtig verflogen ist, also es sind keine Längen vorhanden.

Zur Handlung:

Angelos Destinos gerät dank der Hilfe seines tumben Penisdenker-Kumpels Larry J. Deville in einen Banküberfall mit anschließender Geiselnahme, Verfolgungsjagd und Schießerei mit der Polizei. Dummerweise bereiten sie dabei mehr oder weniger die Rückkehr von Ahriman vor, dem sogenannten Weltenverschlinger. Ja, und dann müssen die Jungs die Konsequenzen tragen und sich mit Untoten, Werwölfen, Vampir-Hexen, Tripper-Nymphen, der Nachtschicht der Polizei, Nekrophallus und sich selbst rumschlagen.

Die Sprecher:

David Nathan, nicht schon wieder war mein erster Gedanke. In letzter Zeit hört man ihn ja in fast jedem Hörspiel und Lübbe Audio und LPL nutzen ihn intensiv für ihre Hörbücher. Aber ein Sprecher wie David Nathan ist tatsächlich in der Lage wieder absolut zu überzeugen und das vollkommen und ohne Ausnahme. Besonders gefallen hat mir sein Auftritt auf CD3, als er es mit einem ganz bösen Kerl zu tun hat (ich will hier nicht spoilern, wer es ist).

Randolf (Eddie Murphy) Kronberg liefert für mich auch eine herausragende Leistung. Ich gehe davon aus, dass bei seinen unglaublichen Textbeiträgen so einige Aufnahmen in schallendem Gelächter untergegangen sind. Herrlich seine Bankräuberrede für Rick Person (Detlef Bierstedt), sein Umgang mit Frauen (das Wort Frau kennt Larry vermutlich gar nicht, er gibt sich mit Pussy oder Schlampe zufrieden), die Suche nach seinem Penis, alles einfach herrliche Situationen, die für einen Lacher immer gut sind. Fast schon legendär ist sein Ausruf auf die Frage was denn da am Himmel fliegt Sind das Engel? Nein, das sind die Tripper-Nymphen! Ha Ha ha, hat mir sehr gut gefallen.

Anna Carlson ist für mich die Überraschung des Hörspiels. Ihren Auftritt finde ich sehr überzeugend und kann nur hoffen, dass man sie demnächst öfter hören wird.

Peter Gröger als Ahriman liefert dann auch eine beeindruckende Leistung, so wie ich eigentlich keinen Sprecher erwähnen kann, der sich auch nur die kleinste Blösse gegeben hat. Erzähler Wolfgnag Strauss hat einige sehr schöne Auftritte, vor allem im Intro von Folge 1 hat da aber auch einen kleinen Schmunzler reingebracht. Ich höre bei ihm immer gewaltich statt gewaltig. Aber, who cares. Die Gesamtleistung ist schließlich ohne Frage top.

Die Effekte:

Wolfgang Strauss (zuständig für den Sound)sagte mir, dass er eine Schwäche für Explosionen hat und das hört man. In diesem Hörspiel knallt es an allen Ecken und Kanten. Man dürfte hier diesbezüglich definitiv neue Rekorde aufgestellt haben. Positiv finde ich allerdings, dass die Schießereien und Explosionen auch ins Hörspiel passen und nicht einfach als Selbstzweck vorhanden sind. Gut gelungen sind auch andere Szenen wie z.B. die Streichholzszene am Anfang.

Im Endeffekt wie gewohnt eine, für meinen Ohren, fehlerfreie Performance.

Fazit:

Wer sich für Filme wie Dawn of the Dead oder Armee der Finsternis, die Stimmen von Hollywood-Stars, gute Effekte, lässige Sprüche oder auch einfach nur für gute Hörspiele begeistern kann liegt hier absolut richtig. Die R&B Company hat mit Faith ja schon sehr starke Hörspiele abgeliefert und mit The Undead Live geht es auf diesem hohen Niveau weiter.


Inhuman Rampage
Inhuman Rampage
Preis: EUR 13,67

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammergeil, 23. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Inhuman Rampage (Audio CD)
Ich habe den ersten Song "Though the Fire and Flammes" eher zufällig mal auf Premiere im Hard Rock Radio gehört und dachte "oh, schöne Melodie, netter Gesang, ordentlich Geschwindigkeit, dummer Text, fette Produktion, typischer Melodic oder Power Metal halt". Doch dann kam der Solopart und ich dachte "Herrje, die beiden können spielen und machen es auch!"
Etliche Bands habe gute technische Fähigkeiten, lassen diese aber entweder a.) nie raus oder b.) völlig unpassend.
Hier dienen die herrausragenden Fähigkeiten der Gitarristen den Songs, was vor allem durch den hohen Melodieanteil deutlich wird. Respekt dafür! Ich habe die CD seit 3 Tagen und bestimmt schon 7 mal am Stück gehört.
Bisheriges Fazit: Topalbum, ich werde mir wohl mal die anderen CDs besorgen müssen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 16, 2010 4:58 PM MEST


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