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Rezensionen verfasst von
Mischka-MV "mischka-mv" (Berlin)

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A.S. Création Papiertapete Dekora Natur 5, Steindekor mit Efeu, grün, weiß, 980434
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Wird angeboten von Wohn-Idee24
Preis: EUR 8,20

5.0 von 5 Sternen Super Ergebnis, 8. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sieht fabelhaft aus. Auch wenn Fototapete definitiv schwerer an die Wand zu bringen ist als Rauhfaser, lohnt sich der Aufwand.


RPGT® Doppelter Disco LED Licht DJ Moonflower Effekt Party Lichteffekt
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2.0 von 5 Sternen Handel sieht anders aus, 8. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auch wenn das Gerät funktioniert, ist Lieferung inakzeptabel. Keine echte Rechnung, keine Originalverpackung, keine Gebrauchsanweisung. Viele kleine Schalter sollen Muster und Funktionen der Leuchten beeinflussen. Aber welche Kombination (10 Schalter stehen zur Wahl) ist wofür da. Ich kann so nicht mal sagen, ob das Gerät das tut, was es soll (außer bunt zu leuchten). Trotz mehrmaligem Kontakt keine hilfe durch den Anbieter. Schade...


Hide and Seek
Hide and Seek
Preis: EUR 19,99

4.0 von 5 Sternen Und täglich grüßt das... Kanninchen, 7. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hide and Seek (Audio CD)
Als Fan und Besitzer sämtlicher Alben und EPs seit "Violet" habe ich lange mit mir gehadert, für ein TBM-Album "nur" 4 Sterne zu vergeben. Aber um eine halbwegs objektive Rezension zu schreiben und im direkten Vergleich mit den Vorgängeralben zu bleiben, muss man ja Nuancen darstellen können.

Den Weg einiger Rezensionen, sich erstmal darüber auszulassen, dass TBM kein Gothic Rock ist oder irgendein Teeniegedudel finde ich etwas daneben, da dies m.E. wenig mit einer Rezension zu tun hat. Was sind TBM oder was hört man auf "Hide and Seek" ist doch sicher viel kaufentscheidender.

In erster Linie hört der geneigte Hörer eine Mischung aus alternative Rockmusik (auf "Hide and Seek" kaum noch Industrial-Anleihen zu finden) mit eingängigen Riffs und Synth-Pop im Stile der 80er Jahre. Ob es sich in dieser Mischung (noch) um Gothic handelt, liegt wahrscheinlich im Auge des Betrachters. Fakt ist, dass die Mischung von Rock und Electronic im Gothic und Wave Bereich schon immer hervorstechendes Merkmal gewesen ist. TBM haben ihre Mischung gefunden, im Laufe der Zeit perfektioniert und zu einem hohen Wiedererkennungswert gebracht.

Allerdings liegt darin auch immer eine Gratwanderung. Der Wiedererkennungswert ist das eine. Die Weiterentwicklung das andere. TBM prodzieren auch mit "Hide and Seek" ein hervorragendes Album. Wer die Vorgänger mochte, wird auch dieses nicht schlecht finden. Allerdings zeigt "Hide and Seek" keine Höhepunkte mehr. Die Weiterentwicklung besteht am ehesten noch darin, dass die Band mit diesem Album mal ein sehr ruhigeres, zum fast nur elektronisch produziertes Album produzieren wollten. Es klingt daher noch 80er-Jahre-Poplastiger als alles bisher veröffentlichte. Bis auf "Down" gibt es kaum noch knallenden Rock zu hören. Bei "Play with Fire" muss man teilweise schon gut zuhören um die Gitarrenriffs zu hören.

Ich will damit nicht sagen, dass das schlecht ist. Wer jedoch Kracher wie "Blue" oder "Lovers End" erwartert, wird bis auf benanntes "Down" enttäuscht. Wer aber auf nostalgischen Synth-Pop steht, kann beruhigt zugreifen. Und wer bereits andere Alben der Band besitzt, kann nun in den Genuss kommen, ein TBM-Album für jede Stimmung zu haben. "Hide and Seek" ist eher für die ruhigeren Momente.


Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter
Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter
DVD ~ Ed Speleers
Preis: EUR 5,99

1.0 von 5 Sternen Wo sind hier die 100 Mio Produktionskosten?, 7. März 2013
Nach über 180 Negativwertungen ist es fast schon müßig, noch eine weitere Negativbewertung hinzuzufügen. Ich habe aber gerade den Film geschaut und kann mir ein paar Kommentare nicht sparen.

Wenn ein Film 100 Mio Dollar Produktionskosten verschlingt, erwarte ich eigentlich schon optische Glanzleistungen. Doch neben völlig unspektakulären Special Effects (OK, Sapphir war schon ganz nett animiert) wirkte vor allem die Kullisse wie auf einer Freilichtbühne gefilmt. Vielleicht bin ich vom Herrn der Ringe verwöhnt, das hier war wirklich billig. Auch die Schauspieler dürften eigentlich nicht die Unsummen verschlungen haben. Das "große" Schlachtengetümmel am Ende des Films war doch sehr überschauerbar. Und da man sich so was wie Unterscheidungsmerkmale der Völker gänzlich gespart, kam auch hierbei kostengünstig bei weg. Der größte Spareffekt hätte eigentlich beim Drehbuch entstehen müssen. Das ist so lückenhaft und entbehrt jeglicher Dramaturgie, dass es nur mal eben schnell in der Mittagspause geschrieben worden sein kann. Wie bei soviel Mittelmäßigkeit soviel Geld draufgehen kann, ist schleierhaft.

Man kann nun erneut dazu anheben und debattieren, wie nah Film und Buchvorlage beieinanderliegen sollten/ könnten/ müssten. Das ist sicher Geschmackssache. Fakt ist, dass Eragon auch ohne Kenntnis des Buches ein schlechter Fantasyfilm ist. Die Musik versucht an manchen Stellen großes Gefühlskino oder epische Breite zu untermalen, wo keines von beidem wirklich glaubhaft vermittelt werden kann (z.B. der Aufbruch von Rohan oder nach dem Ende der Schlacht, die gefühlt gerade mal 2 Minuten gedauert haben kann). Die Szenen wirken lieblos aneinandergereiht, als wollte jemand einfach nur schnell fertig werden. Die Charaktere sind beliebig und austauschbar (Eragon und Rohan waren doch fast komplett identisch). Inhaltlich dem Film zu folgen ohne Kenntnis des Buches müsste sogar bei eingefleischten Fantasy-Trash-Fans Kopfschütteln verursacht haben. Welche Rolle hat Brom im Film. Im Buch ist er anfangs ein angesehener Geschichtenerzähler und wird dann zu Eragons Lehrmeister. Im Film wirkt er wie der Dorfdepp und mehr nicht. Dass er Eragon großartig etwas beibringt, ist im Film nicht wirklich zu erkennen. Im Gegenteil: der Bauernjunge scheint über Nacht zu Superhelden zu mutieren und instinktiv kämpfen und zaubern gelernt zu haben.

Selbst wenn ich den Film nicht als Literaturverfilmung betrachte, ist er schon sehr übel. Als Literaturverfilmung betrachtet, plädiere ich für ein Remake. Hier kann es dann definitiv nur besser werden. Man sollte nur vorher bei der Regiseurwahl lieber etwas länger suchen. Wenn Peter Jackson keine Lust hat, ist vielleicht Chris Columbus (Harry Potter 1+2) zu haben oder ein Guillermo Del Toro (Pans Labyrinth, Hellboy).


Utopia
Utopia
Preis: EUR 14,98

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wo ist der innovative Sound geblieben?, 27. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Utopia (Audio CD)
In Strict Confidence haben sich seit Jahren von Album zu Album weiterentwickelt. Dennoch blieben sie sich bislang treu. Es war immer leicht, ihre Musik von anderen Bands zu unterscheiden. Ich fand zwar die Entwicklung auf dem Vorgängeralbum aufgrund der deutlichen Hinwendung zu mehr Gitarren gewöhnungsbedürftig, aber dennoch sehr gelungen. "Utopia" ist natürlich optisch wieder sehr gelungen, doch musikalisch bin ich enttäuscht.

Zugegeben, es ist kein wirklich schlechtes Album. Es klingt nur überhaupt nicht nach ISC. Ein bisschen Oomph, Eisbrecher, Megaherz und all die anderen im Fahrwasser von Rammstein schwimmenden Bands. Und der Rest klingt nach Within Temptation, Nightwish und Co. Wenngleich all die genannten Bands über ein großes Publikum verfügen und sicher auch keine schlechte Musik machen. So haben sie doch alle eines gemein: ihnen fehlt jeglich Innovation. Sie sind austauschbar und zum großen Teil inzwischen massenkompatibel. ISC standen bisher für eigenständige alternative Electromusik. Davon ist so gut wie nichts mehr da.

Und leider muss ich meinem Vorredner recht geben. Bezüglich der weiblichen Stimmgewalt driftet ISC in die Mittelmäßigkeit ab. Abwechslung im Gesang ist erfrischend. Auf "Utopia" freue ich mich aber ehrlich gesagt, über jede von Dennis gesungene Strophe.

Ich habe bisher jedes ISC-Album und auch viele (auch limitierte) EP's und Singles blind gekauft. Das nächste Album werde ich mir aber vorab genau anhören und dann entscheiden, ob ich es kaufe. Fest steht, dass ich die Single zu "Tiefer" nicht erwerben werde. Der Titel ist wie leider einige auf dem Album nur langweilig.

3 Sterne gibts dennoch, da wie schon erwähnt, das Album nicht ganz schlecht ist und mit "Morpheus" und "Justice" auch die "Holy"- und "Exile Paradise"-Ära wieder heraufbeschwören kann.


S.T.O.P. - Limited Edition
S.T.O.P. - Limited Edition
Preis: EUR 15,99

5.0 von 5 Sternen Wo And One drauf steht, ist And One drin, 13. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: S.T.O.P. - Limited Edition (Audio CD)
Also Steve Naghavi keinen Mut zu neuen Wegen zu bescheinigen, ist angesichts von S.T.O.P. und der Triebwerk EP nicht richtig. Schaut man sich die Historie aller bisherigen Alben an, ist er sich doch immer einem (wenn auch von den Fans stets geliebten) Sound treu geblieben. Innovation war noch nie das Ziel von And One, wie der Mastermind in Interviews auch stets zugegeben hat. Schaut man sich nun S.T.O.P. an, sind Titel wie AIGUA oder THE END OF YOUR LIFE wirklich unerwarter. Ich bin mir sicher, hätte man diese Titel einem And-One-Fan vorab ohne Kenntnis der Herkunft des Titels vorgespielt, hätte er diesen wahrscheinlich nicht And One zugeordnet. Auch die Zusammenarbeit mit Eskil von Covenant auf der Triebwerk EP (LOW) ist ein solches Beispiel. Für alle diejenigen, die And One in den letzten Jahren lieben gelernt haben, sollte SHOUTS OF JOY eine echt Hymne sein. Eine klasse Synthie-Pop-Perle wie man sie seit den 80ern nicht mehr zu hören bekommen hat. Auch S.T.O.P. THE SUN und KILLING THE MERCY sind genauso, wie And One schon seit Jahren klingt und auch noch in den nächsten Jahren klingen wird.

Für alle diejenigen, die EBM-Stampfern wie Metallhammer und Techno Man nachtrauern und gehofft haben, nun deren Renaissance erleben zu können, muss ich leider schreiben, dass diese bereits 20 Jahre her sind und And One bereits Mitte der 90er erkannt hat, dass der EBM seinen Zenit bereits überschritten hatte. And One sind Elektropop und den findet man auf S.T.O.P. haufenweise. Und selbst die etwas schwächeren Titel wie z.B. YOU WITHOUT A ME und THE 4 sind sauber produziert und stellen die Konkurrenz weit in den Schatten. Im Übrigen kann man insbesondere in dem ersteren deutlich hören, wer einen maßgeblichen Einfluss auf And One hatte. Denn hier verirrt sich die eine oder andere Huldigung an die großen Helden Depeche Mode.

Ich freue mich auf weiteren Output in dieser Qualität.


Awake the Machines Vol.7
Awake the Machines Vol.7
Preis: EUR 12,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weniger ist manchmal mehr, 30. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Awake the Machines Vol.7 (Audio CD)
3 CD's zum wirklich günstigen Preis - da kommt mal als Liebhaber elektronischer Klangerzeugnisse fast nicht mehr vorbei. Da ich die Reihe bereits seit der 4. Folge begleite und bisher sehr gute Erfahrungen gemacht habe, stand auch dieser Kauf nicht in Frage.

Enthusiastisch musste ich die CD's dann auch sofort nach dem Erwerb durchhören. Leider folgte nun eine erste Ernüchterung. Die Klasse der Vorgänger erreicht der Sampler nicht. Ohne es jetzt ausgezählt zu haben, sind wahrscheinlich genauso viele gute Titel auf den Silberlingen enthalten wie beispielsweise auf der Folge 4 (ich habe die nur in der 1CD-Version), nur werden diese nun auf die 3 Discs verteilt.

Das veröffentlichende Label Out of Line kann ja bestimmt nichts dafür, aber selbst von etablierten Bands wie Client, Hocico, Accessory oder Cephalgy sind nur mittelmäßige Tracks enthalten. Mit vielen Titeln kann ich gar nichts anfangen (Ordo Rosarius Equilibrio, Seventh Harmonic, Sombre Printemps). Irgendwie passen die zum sonst eher electrolastigen Out of Line-Label nicht.

Positiv fallen die Beiträge von The Birthday Massacre, Ashbury Heights, Dance or Die und Auto Auto auf. Auch von Angels & Agony wieder mal was zu hören erfreut. Überrascht (im positiven Sinne) war ich von Kirlian Camera. Selbst And Ones lieblos produziertes Shining Star schlägt viele Beiträge um Längen. Homotron ist einfach nur peinlich und soll hier auch nicht weiter kommentiert werden. Als artfremd aber trotzdem für die schwarze Seele angenehm hörbar sind dafür Scream Silence und Mina Harker. Rabia Sordas "Radio Paranoia" und Blutengels "Death is Calling" sind auch ganz gelungen, gefallen aber im Original mehr.

Alles in allem hätte ich etwas mehr erwartet. Vielleicht wäre weniger genau dieses MEHR gewesen...


La Parade Monstrueuse (Ltd.Fanbox)
La Parade Monstrueuse (Ltd.Fanbox)

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lange hatt's gedauert, 11. März 2010
Rezension bezieht sich auf: La Parade Monstrueuse (Ltd.Fanbox) (Audio CD)
als ein eingefleischter Fan und überzeugter Liebhaber elektronischer Klangereugnisse muss man natürlich die Limited Edition des neuen ISC-Langspielers sein eigen nennen dürfen. Lange hat das Warten auf das neue Album gedauert. Gleichwohl hingterließ das erste Durchhören etwas Skepsis. Viele Gitarren sind zu hören. Weit mehr als auf den Vorgängern, welche sich oft nur unterschwellig dieses Instrumentes bedienten.

Doch ich muss meiner Vorrednerin recht geben, die neue Instrumentalisierung passt sich wunderbar in die Klangwelt von In Strict Confidence ein. Sie wirkt vielseitiger und die Titel auch vielschichtiger. Ein Titel der das wunderbarbelegt ist "Ewige Nacht". So einen Titel gab es meines Erachtens in der Bandgeschichte noch nicht. Eine klavierbeherrschte Ballade, verträumt und melancholisch, die dann in ein Gothic-Rock-Finale einmündet, dass einem ein wohliger Schauer über den Rücken laufen lässt.

Aber auch die anderen Tracks sind genial und entwickeln sich beim öfteren Höhren sogar zum Ohrwurm. Zunächst fand ich "My Despair" ganz nett, jedoch im Vergleich zu früheren Werken wie "Zauberschloss", "Kiss Your Shadow" oder "Babylon" nicht wirklich nennenswert. Inzwischen bekomme ich die Melodie nicht mehr aus dem Kopf. "Snow White" und "One Drop" stehen dem in nichts nach. Auch die abwechslungsreichen Gesangsparts von Dennis' dunkler Stimme und den lieblichen Stimmen seiner beiden Bandkolleginnen schaffen ein Album, dass nicht langweilig wird. Im Gegenteil: einmal den CD-Player angestellt, muss die CD auch komplett durchlaufen.

Über das klasse Artwork und die Fan-Gimmicks brauche ich sicher nicht viel Worte verlieren. Schon "Holy" und "Exile Paradise" waren diesbezüglich eine Klasse für sich. Die Monsterparade steht den Vorwerken in nichts nach.

Trotz Dauerrotation in meinem CD-Player hoffe ich für das kommende Werk auf keinen weiteren Ausbau des aktuell beschrittenen rockigen Pfades, sondern wieder auf mehr düstere Elektroperlen.


Walking With Strangers
Walking With Strangers
Preis: EUR 18,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gothic ist jetzt rosa, 22. Februar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Walking With Strangers (Audio CD)
Da das Debüt in Deutschland erst im Nachhinein veröffentlicht wurde, war meine erste TBM-CD das "Violet"-Album. Und wie es so mit Neuveröffentlichungen ist, muss sich eine solche immer mit dem zuerst vernommenen Werken messen. "Walking With Strangers" muss diesen Vergleich auch nicht scheuen, auch wenn es keine einzelnen Highlights wie der Vorgänger aufweisen kann. Das neue Album wirkt vielmehr wie aus einem Guss. Die Titel fließen in einander, mal schnell mal langsam. Anders als beim "Violet" sind nun auch echte Balladen zu hören. Nach wie vor stellen TBM eine einmalige Synthese aus electronischen Klängen (die teilweise an die 80er Jahre erinnern) und rockenden Gothicsounds dar. Chibis Stimme hat sich ohne Frage weiter entwickelt und ist oftmals in ihrem zuckersüßen Klang ein krasser Gegensatz zum dröhnenden Gothic-Rock.

Fazit: die schwarze Szene bekommt wieder etwas Farbe.


Violet
Violet
Preis: EUR 17,99

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nieder die Klischees, 17. Februar 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Violet (Audio CD)
Gothic Rock ist gerade schwer im Kommen. Doch wie mit jedem Trend ist es leider auch mit dem ursprünglich alternativen Musikstil. Jeder will auf den Zug aufspringen und ein Plagiat folgt dem anderen. Und so klingen bald alle Gothic-Bands entweder nach Nightwish / Within Temptation oder Oomph / Rammstein. Alle? Nicht alle... Eine recht eigenwillige Combo aus Kanada schickt sich an eingetretene Pfade links liegen zu lassen.
Was da aus den Lautsprechern klingt ist wirklich innovativ. Zu den typisch sägenden Gitarrenriffs gesellen sich verspielte Synthie-Arrangements und eine recht wohlklingende, facettenreiche Stimme.
Wie unglaublich wandlungsfähig The Birthday Massacre klingen können, beweist z.B. "Blue". Eine Gratwanderung vom 80er Pop mit verspieltem Gesang zu einem geisterhaften Wispern und an Marilyn Manson erinnern Gitarrengewitter. Man kann auf dem Album verschiedene Musikstile und Einflusse von Electro bis School Rock wieder finden und dennoch klingt es wie aus einem Guss.
Anspieltipp: "Video Kid" und "Holiday"
Ich bin gespannt, wie die Band das noch toppen will...


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