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An

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Oleander - Vom Lesen und Töten: Kriminalroman
Oleander - Vom Lesen und Töten: Kriminalroman
Preis: EUR 4,99

3.0 von 5 Sternen Auf den ersten 85 Seiten: kalt, distanziert, unübersichtlich; danach dann besser, spannender, interessanter, 20. Juni 2016
Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war mein Interesse sofort geweckt, das Buch klang wirklich interessant! Bücher, eine Schnitzeljagd, Thriller-Element – super! Leider war es dann doch nicht so super wie erhofft.

Ich muss leider sagen, dass ich vor allem mit den ersten 100 Seiten (der eBook Version, die bei mir 233 Seiten hatte, also eigentlich entspricht es eher 85 Seiten) erhebliche Probleme hatte, danach war es dann besser.

Meine Probleme:

- Die Sprache. So viele Fachbegriffe und eine so hochgestochene Sprache! Ich habe durchaus alles super verstanden, aber es hat meinen Lesefluss doch gestört, es irgendwie kalt, distanziert und sachlich gemacht. Und es war für mich doch irgendwie unrealistisch, dass man in Wirklichkeit so sprechen sollte. (Wobei ich hier aber direkt anmerken muss – wie ich dann langsam kapiert habe, macht das im Rahmen der Geschichte durchaus Sinn – gestört hat es mich aber leider trotzdem.)

- So viel wörtliche Rede! Uff. Es ist leider öfter vorgekommen, dass ich erst mal keine Ahnung hatte, wer da eigentlich gerade spricht, weil es nicht oft dabei steht – was aber auch stilistisch schlechter gewesen wäre. (Ich sehe gerade meine Notizen durch – Da steht 2. Wer spricht? 3. … 4. Wer zur Hölle spricht!? – Es war nicht beabsichtigt, es doppelt zu nennen…) Nach diesen 100 Seiten ging das dann um einiges besser, nachdem ich mich erst einmal daran gewöhnt hatte, die Sprachweisen (durch „Nich“ und „Ächhem“ wurden zumindest zwei deutlich) erkannt hatte und die Charaktere ein bisschen kannte.

- Das wäre das nächste – die Charaktere. Ohne den Stammbaum am Anfang wäre ich absolut verloren gewesen, das gesamte Buch über. (Aber – es gibt einen Stammbaum :D). Was einmal daran liegt, dass man von Anfang an mit allen Charakteren gleichzeitig beworfen wird und zweitens die Charakterisierung so ihre Zeit braucht. (Die Charaktere waren durchaus unterschiedlich/unterscheidbar, aber das kam eben erst mit der Zeit. Was auch daran liegt, dass man so gut wie gar keine Einblicke in die Gefühlswelt dieser bekommt – ich persönlich mag das nicht so gerne, hat aber in dieser Geschichte durchaus seinen Sinn.) Außerdem habe ich leider auch absolut keinen Zugang zu den Figuren gefunden – was auch die Spannung vermindert hat (und dann ist eben jemand gestorben – joa. Okay. Hat bei mir nichts bewirkt…)

- Die Gesprächsthemen. Die Charaktere sprechen sehr viel. Es sind ja auch Menschen, die sich dem Wissen und Büchern usw. verschrieben haben. Ist ja recht interessant, aber die Story selbst kommt damit eben nicht voran. Ich hatte eher das Gefühl, dass der Autor unbedingt einige Themen ansprechen wollte, die ihn interessieren – z.B. Nietzsche, Aberglaube, Bücher/Filme, die Neupublikation von ‚Mein Kampf‘, Religion.
Uhm. Es stirbt jemand aus der Familie. Noch jemand. Und niemand reagiert besonders emotional darauf? Im Gegenteil, sie machen einfach weiterhin ihre Witze/ignorieren es einfach?

Jetzt aber mal zum positiven Teil:

- Auch wenn es sehr viel Gerede war, sehr philosophisch – es war durchaus auch interessant und hat immer mehrere Seiten/Meinungen zu den Themen dargestellt. Finde ich gut!

- Außerdem hat der Autor auf jeden Fall Ahnung, wovon er da spricht. All diese Themen und Bücher und Autoren und Philosophen… Gebildet ist er auf jeden Fall. :D

- Das Konzept generell ist sehr interessant… auch die Familie Oleander. Ich will nichts verraten, aber je mehr man über sie erfährt, desto interessanter und einleuchtender wird das Ganze.

- Die eigentliche Handlung wird immer mal wieder von „Interlogen“ unterbrochen, fand ich gut.

- Es ist durchaus irgendwie spannend, es gibt mehr oder weniger unerwartete Wendungen.

- Zwischendurch musste ich auch immer mal wieder lachen. An zwei, drei Stellen wird auch die vierte Wand durchbrochen, fand ich interessant.

- Die Gespräche waren durchaus realistisch, mit all den Abschweifungen und allem.

- Das Zitat von Oscar Wilde am Ende: „Jede Beschäftigung mit irgendwelchen Vorstellungen darüber, welches Benehmen richtig oder falsch ist, zeugt von eingeschränkter geistiger Entwicklung.“

Fazit: Die ersten ca. 85 Seiten habe ich gebracht, um irgendwie in die Geschichte reinzukommen und fand es entsprechend nicht gut, zu kalt, distanziert, unübersichtlich. Danach wurde es dann aber besser, spannender, interessanter.

Was Jan Büchsenschuß noch (u.a.) selbst über das Buch schreibt:

„[..] Damit ist dieser Roman nicht nur eine Hommage an das Bücher-Lesen, sondern auch eine Liebeserklärung an die antiquarischen Kostbarkeiten, die ihren Wert […] in der individuellen Patina [haben], die mehrere Generationen von begeisterten Lesern an ihnen hinterlassen haben.


Dem Horizont so nah (Liebesroman, Drama)
Dem Horizont so nah (Liebesroman, Drama)
Preis: EUR 3,49

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow. Danke für diese Geschichte - unglaublich berührend, sie zeigt einem die Welt aus einem ganz anderen Blickwinkel., 15. März 2016
Dieser Roman hat dafür gesorgt, dass ich diese Nacht um zwei Uhr nachts weinend in meinem Bett saß… sehr berührend.

…ich weiß gar nicht, wie ich anfangen soll – die Gefühle, die die Geschichte bei mir ausgelöst haben, überwältigen mich immer noch. Dass es autobiografisch ist, verstärkt das noch.

Nachdem ich die XXL-Leseprobe (findet ihr hier) gelesen hatte, war mir klar, dass ich das Buch lesen wollte. Ich mochte den Schreibstil, Jessica und Danny hatten mir bereits in ihren Bann gezogen.

Während der nächsten ca. 100 Seiten hatte mich das Buch zunächst noch nicht komplett überzeugt – ich kam mit der Einstellung von Jessica nicht so ganz klar und es war auch noch nicht so spannend, dass ich unbedingt hätte weiterlesen wollen. Aber das hat sich dann schnell geändert, Jessica hat sich verändert, ich habe die Hauptpersonen ins Herz geschlossen und ich kam nicht mehr von der Geschichte los, habe bis spät nachts gelesen und war dann erst mal viel zu aufgewühlt, um schlafen zu können.

“Die Autorin erzählt von einem Leben zwischen Optimismus, Hoffnung und Angst. Offen, ehrlich und mit Weitsicht erzählt sie eine tiefsinnige Geschichte und bringt dabei mehr als nur ein Tabuthema zur Sprache.” Diese Worte sind nicht von mir, beschreiben es aber sehr gut. Wie man aus den Infos zum Buch teilweise herauslesen kann, ist Danny aus seiner Kindheit traumatisiert, aber das ist längst nicht alles. Danny, Jessica und Christina… da kommt einiges zusammen. Ich möchte hier nicht mehr verraten, finde es aber super, dass die Autorin ihre Geschichte mit all diesen Themen aufgeschrieben hat.

Durch dieses Buch habe ich selbst einige neue Erkenntnisse gewonnen und sehe ein paar Dinge in der Welt durchaus anders. Es hat mich beeinflusst und ich bin dankbar dafür. Das Buch schafft awareness. Eine Krankheit spielt auch eine große Rolle – und auch hier habe ich einiges dazugelernt. Jessica Koch hat es hier geschafft, den Leser gut über diese Krankheit zu informieren, ohne dass es zu wissenschaftlich werden würde.

Toll finde ich auch, dass sie einen Teil des Erlöses für das Buch spenden möchte – wofür erfährt man am Ende des Buches, würde sonst zu viel verraten – aber ich kann sagen, dass ich das vollkommen unterstütze und überlege, ob ich das Buch nicht auch noch kaufe – einfach um das zu unterstützen und weil das Buch eben wirklich gut ist.

Ich habe mit den Menschen in dieser wahren Geschichte mitgefiebert, mitgeweint, mitgelacht, mitgeliebt,… es war spannend, lustig, traurig, erschütternd, Augen öffnend, toll.

Was ich auch toll fand, ist die Ehrlichkeit hinter allem – solch eine Geschichte so aufzuschreiben und zu veröffentlichen, erfordert auch einiges an Mut und ich bin dankbar dafür.

Fazit: Ein fantastisches Buch, dass man unbedingt lesen sollte… es ist eine wunderbare Geschichte über Liebe, Freundschaft, Vertrauen, Schmerz, Verzweiflung, Lebensfreude, die Ungerechtigkeit des Lebens, Mut, Kraft, das Leben selbst, Loszulassen, … es öffnet einem die Augen und zeigt einem die Welt auf eine ganz andere Weise.

Huh. Ich bin immer noch überwältigt.


Entscheidungen treffen: 10 praktische Methoden für bessere Entscheidungen
Entscheidungen treffen: 10 praktische Methoden für bessere Entscheidungen
Preis: EUR 2,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein guter und kurzer Ratgeber, der bei Entscheidungssituationen in allen Lebenslagen Hilfe bietet., 24. Februar 2016
Der Ratgeber ist sehr übersichtlich gestaltet. Wie auch bei anderen Ratgebern von Madame Missou kann man auf jeden Fall sagen, dass für die Länge des Ratgebers (ca. 45 Minuten Lesezeit – das finde ich persönlich auch sehr angenehm) recht viel Inhalt darin ist.

Die Informationen sind mit anschaulichen Beispielen umrahmt, durch die einem doch einiges noch mal klarer wird und einem persönlich auch helfen kann.

Schön fand ich auch, dass das Büchlein einem verschiedenen Möglichkeiten und Methoden zeigt und vor allem auch auf viele verschiedene Lebenssituation eingeht und Rat gibt – so fühlte ich mich durchaus auch als Schülerin mit unmittelbar bevorstehenden Lebensentscheidungen (Studium? Beruf?) angesprochen, aber auch für andere Altersgruppen gibt es Tipps.

So gibt es auch erst allgemeine Tipps und am Ende nochmal spezieller zu Situationen nach der Schule, Berufswahl, Umzug/Berufswechsel, Heirat, Kinder bekommen,… Hilfe zur Entscheidung.

Insgesamt ließ der Ratgeber sich angenehm lesen und hat mir auf jeden Fall auch hilfreiche Anregungen zu momentanen Entscheidungsfragen in meinem Leben gegeben.


SOS - Liebe kann schwimmen
SOS - Liebe kann schwimmen
von Emma Lots
  Broschiert
Preis: EUR 9,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen super witzig und echt, die Charaktere sind sympathisch, die Story schön, es ist spannend - toller Roman. :), 17. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: SOS - Liebe kann schwimmen (Broschiert)
Nachdem mir "Telefonseelsorge" schon wirklich gut gefallen hatte, habe ich sehr gefreut, als ich die Mail mit der Anfrage zur Rezension bekam. Und was soll ich sagen, ich wurde ganz sicher nicht enttäuscht. Denn nachdem ich gestern Abend dann angefangen habe, es zu lesen, habe ich erst wieder aufgehört, als ich durch war. ;)

Ich mag den Schreibstil und Humor von Emma Lots. Die Charaktere sind sympathisch, keineswegs perfekt und vor allem echt. Die Beschreibungen, Handlungen und Gedanken der Charaktere waren für mich immer vollkommen nachvollziehbar. Und immer mal wieder habe ich gedacht - ja, genau! Das denkt man in so einer Situation, aber in Büchern liest man es nur selten, sehr gut hier also.

Die Geschichte ist durchgehend immer wieder witzig, einige Male musste ich auch wirklich laut auflachen. Aber der Roman besteht keineswegs bloß aus den lustigen Charakteren oder Gedanken und Handlungen dieser, die Geschichte selbst ist auch einfach schön. Vor allem eben Mia, aber auch ihre Zimmergenossin Nina. Ich lese nicht oft Liebesromane, andere Genres gefallen mir grundsätzlich besser, aber wenn er gut geschrieben ist, dann gerne. Und das ist hier der Fall.

Die Idee der Geschichte finde ich übrigens sehr interessant, so eine Reise würde ich auch mitmachen. :D

Ich hatte erst etwas Angst, dass die Liebesgeschichte langweilig werden könnte oder zu sehr in bekannte Muster abrutscht, aber stattdessen war sie neu, geheimnisvoll, spannend und hatte immer mal wieder ein paar (überraschende) Wendungen. (Dazu fällt mir auch gerade auf: Das hatte ich beim ersten Roman kritisiert, dass es sehr vorhersehbar war, das war hier besser. ;) ) Auch das Ende hat mir gut gefallen.

Also ich freue mich schon auf den nächsten Roman. ;)

Fazit: Emma Lots' Schreibstil ist super witzig und echt, die Charaktere sind sympathisch, die Story schön, es ist spannend - toller Roman. :)


The Amazing Book is Not on Fire: The World of Dan and Phil
The Amazing Book is Not on Fire: The World of Dan and Phil
von Dan Howell
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,95

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toll, kreativ, wunderschön gestaltet und lustig, 7. Januar 2016
Wie ich auf die beiden gestoßen bin & wer sie sind:

Dan Howell und Phil Lester sind zwei inzwischen ziemlich bekannte YouTuber. Ich selbst habe erst vor nicht allzu langer Zeit mal in ein Video von Dan reingeschaut, weil er auf Tumblr so beliebt ist, und dann gleich noch ein paar, da ich es so lustig und Dan so sympathisch fand. Unausweichlich stieß ich dann kurz darauf auf Phil, als er in einem der Videos auftauchte, schließlich wohnen sie zusammen und sind beste Freunde. Ich werde hier jetzt nicht erst noch groß darüber schreiben, was die beiden eigentlich für Videos machen – es ist lustig und vom Alltag inspiriert, VLog mäßig, eher für Zuschauer im Alter von 14 bis Ende 20 und alle darüber, die sich als Fangirls/-boys oder Nerds/Geeks sehen oder irgendwie „Kind geblieben“ sind? Schaut einfach mal in die Videos rein, falls ihr sie nicht kennt.

Erster Eindruck:

So, das Buch. Es ist toll. Ich habe noch nie ein so schönes und kreativ und liebevoll gestaltetes Buch in den Händen gehalten. Schon von außen sieht es schön aus – normalerweise wirken viele Farben eher zu aufdringlich zu bunt, aber hier ist es einfach schön. Aber dann habe ich es aufgeschlagen und mal ein bisschen geblättert – jede Seite ist anders gestaltet und ist auf ihre Weise schön. Zum jeweiligen Seitenthema passend.

Als ich angefangen habe, die Widmung zu lesen, haben die beiden mich schon zum Lachen gebracht. Ein Ausschnitt:

[…] “I dedicate this book to myself because I wrote it.”
“Dan, you can’t dedicate your book to yourself.”
“Why not? I don’t want this to be like a boring awards show speech where I just thank people that already know how I feel about them and leave, that’d be pointless.” […]
“We’re already arguing and the book hasn’t even started yet.”
“They’re gonna start playing the awkward stop-talking music soon.” […]

Bereits hier sieht man schon etwas, was ich toll am Buch finde: Man sieht als Leser auch den Prozess, wie das Buch entstanden ist, man fühlt sich, als wäre man dabei oder als würde man gerade eins ihrer Videos schauen. Das ist auch das ganze Buch über sie und macht es eben alles sehr viel lustiger.

Zum Inhalt:

Man begleitet die beiden mit dem Buch von ihrer Geburt/Kindheit an bis zu ihrer heutigen Situation, zwischendurch hat immer wieder viele Fotos oder andere kreativ gestaltete Seiten. Text und Nicht-Text ist auch gut ausgeglichen.

Unter anderem hat man z.B. Seiten als Phil’s Tagebuch, die High School und Universitäts-Zeit der beiden, wie sie zum Videos machen gekommen sind, künstlerisch gestaltete Seiten mit lustigen/beliebte Zitaten aus ihren gemeinsamen Videos, ihre Apartments mit gemaltem Grundriss, ein Quiz “Which Phil and Dan Dining Chair are you?”, ihre BBC Radio One Anfänge, ihr Treffen mit One Direction, “Reasons why Dan’s A Fail”und “Things Phil thought were true that are not true”, Behing the Camera, Tipps für YouTube-Beginner, ihre Ängste, ihre Japan-Reise, die Geschichte, was wirklich in Vegas passiert ist, kreative Dinge wie das “One Word Story Game”, “YouTube Video Idea Generator”, ein kurzer Anime mit den beiden als Hauptcharakter, die “7 Second Writing Challenge”, Fanfictions, die die beiden selbst geschrieben haben, lustige Sätze, die beim Schreiben des Buches gefallen sind, …

und vieles mehr.

Was ich denke:

Es hat wirklich Spaß gemacht, das Buch zu lesen, es liest sich leicht und ist sehr abwechslungsreich. Was ich eben toll fand, war, dass es einem vorkommt, als würde man daneben sitzen, während die beiden das Buch gerade schreiben. Außerdem merkt man auch deutlich, wie gut die beiden befreundet sind, wie wichtig ihnen diese Freundschaft ist, wie sehr sie es lieben, YouTube Videos zu machen und wie viel Mühe sie sich damit geben.

Natürlich ist es auf Englisch, aber das sind die Videos ja schließlich auch. Also wer die Videos von den beiden mag, für den ist auch das Buch etwas. Man muss kein absoluter Mega-Fan sein (bin ich ja auch nicht), ich denke, es reicht einfach, dass man ihren Humor mag und sie irgendwie sympathisch findet, dann ist auch dieses Buch interessant und lustig.

Und weil ich es nicht oft genug sagen kann: Es ist so wunderschön gestaltet!

Für mich waren auf jeden Fall sehr viele neue Informationen dabei. Wie das für langjährige Fans der beiden ist, kann ich leider schlecht beurteilen, aber anhand dessen, was die beiden auch so zu den Topics geschrieben haben, wird auch für die noch vieles neu sein.

Fazit: Ein tolles, kreatives, wunderschönes, lustiges, interessantes Buch, das allen, die die Videos von Dan und/oder Phil gut finden, gefallen wird, das sich angenehm liest und Einblick in das Leben der beiden YouTuber gibt.


Zornröschen (MIRA Star Bestseller Autoren Romance)
Zornröschen (MIRA Star Bestseller Autoren Romance)
von Liv Jansen
  Broschiert
Preis: EUR 9,99

2.0 von 5 Sternen Langwierig, unrealistisch, zu überzogene Charaktere - aber schöne Botschaft dahinter., 17. November 2015
Klappentext:

'Eines Tages werden wir uns an allen rächen!', sagte Charlotte wütend.
'Nein!', sagten Gerti und Anne. 'Nicht eines Tages! Jetzt!'

Gerti, Charlotte und Anne ' drei Frauen, die nicht nur unterschiedlich alt ' 31, 52 und 72 ' sondern auch sonst sehr eigen sind: Die Putzfrau Gerti kommt aus ärmlichen Verhältnissen und saß wegen angeblichen Mordes an ihrem Mann unschuldig im Gefängnis. Die Werbetexterin Anne hatte angeblich Firmeninterna weitergegeben und wurde aus dem Job gemobbt, und die mondäne Unternehmensberaterin Charlotte soll Steuern hinterzogen haben. Dadurch sind all drei Frauen auf der Straße gelandet. Und weil sie sich bestens verstehen, tun sich zusammen und schwören Rache.

Meine Meinung:

Ich fürchte, das ist das erste Buch, das ich über Blogg dein Buch bekommen habe, dass ich schlecht bewerten muss. Aber leider kann ich einfach kaum etwas Positives daran finden.

Offensichtlich fand ich den Klappentext ja grundsätzlich interessant, sonst hätte ich mich nicht für das Buch beworben. Doch schon auf den ersten Seiten wurde mir klar, dass es im weiteren Verlauf noch deutlich besser werden müsste' Noch hatte ich Hoffnung. :D Der Anfang zog sich ziemlich erst einmal werden verschiedene Personen vorgestellt, warum die drei auf der Straße gelandet sind, wie sie sich kennen lernen. Zwar erfährt man einiges über die Personen, aber wirklich Zugang zu ihnen konnte ich nicht finden.

Nun. Dann dachte ich, okay, jetzt wird es besser. Es wurde etwas spannender, aber wirklich das Bedürfnis, weiterlesen zu müssen, hatte ich nicht. Leider wurde mir auch keine der Personen wirklich sympathisch. Es kommen auch noch mehr dazu, es bleibt nicht bei den drei Damen (Anne, Charlotte und Gerti). Aber ich fand, die einzige Person, die man tatsächlich wirklich kennen lernt, ist Charlotte. Aber auch da ist es immer bei mir so ein hin und her gewesen ' mag ich sie jetzt? Mag ich sie nicht?

Die anderen Personen, die mir vielleicht sympathischer gewesen wären, werden zwar durchaus auch beschrieben, ihre Vergangenheit wird klar, Anne zumindest hat auch immer mal ein Kapitel, das aus ihrer Sicht (weiterhin 3. Person) geschrieben ist. Aber abgesehen davon, bekommt auch sehr wenig von den Gefühlen der drei mit.

Mein größtes Problem war wohl, dass es alles so unrealistisch ist. Nicht der ganze Betrug, dass die drei auf der Straße landen und sich kennen lernen sondern der ganze Rest. Dass sie so viele Leute finden, die helfen wollen und hier Verbindungen haben und da Geld haben und dort Wissen haben. Das Charlotte ihren Chagall verkauft bekommt. Dass ihre Pläne sich fast schon von alleine verwirklichen.

Aber auch unrealistisch und viel zu überzogen sind vor allem die Charaktere. Dass gleich beide Männer in dem Alter sich in Charlotte verlieben. Besonders Adalbert ist unerträglich und einfach viel zu extrem geschrieben. Die Figuren sind allesamt Extreme. Klar, sie sind nicht nur Schatten von Charakteren ' aber so ist es eben auch nicht realistisch, eher nervig. Und vor allem: Ihre Handlungen und Aussagen in Verlauf des Romans passen nicht zusammen. Es ist, als würde sich die Autorin zwischendurch immer mal wieder umentscheiden, wer genau ihre Charaktere eigentlich sein sollen.

Z.B. ist Anne mal die Weinerliche, die dauernd jammert und will, dass man ihr und ihren Problemen Beachtung schenkt, die Charlotte hinterherdackelt. Und dann ist sie plötzlich die starke Geschäftsfrau, die den bösen Ex-Mann von Charlotte verführt und in die Firma angestellt wird, indem sie dort provokativ und selbstbewusst auftritt. Wenn das eine Entwicklung darstellen würde ' in Ordnung. Aber hier wechselt es leider ständig hin und her'.

Oder Cäsar. Der am Anfang unglaublich dumm rüberkommt und total gewaltbereit und darauf fokussiert ist ' und dann hat er plötzlich BWL und Germanistik studiert und wirkt auch einfach intelligenter. Dann aber wieder gröber' naja.

So musste ich mich leider immer eher dazu zwingen, das Buch zu lesen. Der Schreibstil der Autorin hat mir leider gar nicht zugesagt. Dafür habe ich hier mal ein paar Beispiele'

Die ständigen Wiederholungen. 'Ich will es zurückhaben, zurückhaben!' (S. 183) (Trotzanfall einer erwachsenen Frau, die einmal ein sehr erfolgreiches Geschäft geführt hat.) 3 Zeilen weiter: '>Sch, sch, sch<, machte Anne. >Alles wird gut. Alles, alles wird gut!<' (S. 183)
Das ist zwar wohl persönlicher Geschmack, aber ich hasse es, wenn Lachen oder Weinen durch wörtliche Rede mit Hahahah oder Buuuhuu beschrieben wird. 'Alle drei machten: >Hahaha!<' (S. 185) & '>Buuhuu<, machte Lumpi.' (S. 192)
Dass Gerti immer wieder ihren einen Satz wiederholen muss. Es ist wohl extra so, nervt auch die anderen Charaktere, aber es ist einfach zu viel des Guten. '>Ich kapiere nichts<, sagte Gerti. >Aber ich bin ja auch nur die verurteilte Mörderin.< Sie suhlte sich jedes Mal in diesen Worten.' (S. 189)
Auch Charlotte hat so etwas, was es nicht gerade besser macht. Bei ihr ist es das '>Wir müssen uns unbedingt später noch mal zusammens'< >Lass uns bitte in Ruhe mit deinem zusammensetzen<, sagte Cäsar genervt.' (S. 189).
Aber um fair zu sein: Es gab auch gute Sachen. Die Story an sich war ganz nett, das Ende war schön (wenn auch super unrealistisch, weil das ganze Buch nur aus Zufällen und Glück und Unwahrscheinlichkeiten besteht), die Listen von Charlotte, die nochmal einen Überblick über die Handlung gegeben haben, die Kapitel aus den verschiedenen Sichten, es gab immer mal wieder auch witzige Stellen.

Was ich auch gut fand und was das Ganze noch ein bisschen gerettet hat: Die Message dahinter. Gegen Egoismus und Betrug, für Freundschaft, Zusammenhalt, Gleichberechtigung, Gerechtigkeit, Hilfe für Bedürftige.

Fazit:

Langwierig, sehr unrealistisch, zu überzogene Charaktere, von denen ich zu keinem eine Bindung aufbauen konnte ' aber eine schöne Botschaft dahinter.


Die Unfassbaren - Now You See Me
Die Unfassbaren - Now You See Me
DVD ~ Jesse Eisenberg
Preis: EUR 4,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen (4 1/2 Sterne), 5. November 2015
Rezension bezieht sich auf: Die Unfassbaren - Now You See Me (DVD)
Inhalt:

Wie raubt man eine Bank aus, ohne selbst anwesend zu sein? Ganz einfach: Man ist Magier und lässt die Dinge für sich arbeiten. Das Illusionisten-Quartett “The Four Horsemen” verblüfft zur Faszination des Publikums mit jeder Menge High-Tech in seinen Live-Shows. Als kleine Überraschung erhalten die Zuschauer am Ende das Geld, das die Magier gerade auf einem anderen Kontinent einem Wirtschaftskriminellen und seiner Bank abgeluchst haben. Reine Illusion oder was steckt dahinter? Das sollen FBI-Agent Dylan und Interpol-Agentin Alma herausfinden.

Meine Meinung:

Ich habe den Film inzwischen zweimal gesehen. Beim ersten Mal dachte ich, ich hätte so gut wie alles verstanden, aber beim zweiten Mal schauen hat sich dann doch noch das ein oder andere geklärt. Speziell im Hinblick auf das Ende war es interessant, den Film noch einmal zu schauen.

Der Film beginnt gleich mit einem Zaubertrick, den den Zuschauern des Films gilt – und somit, wie ich finde, einen tollen Einstieg in die Stimmung des Films bietet. Fand ich sehr gut.

Man verfolgt die Geschichte größtenteils aus der Sicht des FBI-Agents Dylan (Mark Ruffalo) und damit auch der Interpol-Agentin Alma, die mir übrigens sehr sympathisch war. Aber man hat auch immer mal wieder Szenen, in denen man bei den “vier Reitern” ist – ohne allerdings, dass etwas über ihre Shows verraten wird.

Gleichzeitig hat man auch noch zwei weitere wichtige Personen – den Finanzier der vier Illusionisten Athur Tressler (Michael Cane) und Thaddeus Bradley (Morgan Freeman), der in seinen weit verbreiteten Videos die Tricks verschiedener “Magier” aus ihren Shows aufdeckt. Durch diesen erfährt man auch nach und nach, wie die Tricks zustande kamen.

Ich fand den Film spannend – wie die Agents versuchen, dass alles zu verstehen, dann die Shows selbst, die auch sehr beeindruckend sind, die Frage nach der Person, die die vier zusammengebracht hat und warum diese vier das alles überhaupt machen, wenn sie das Geld noch nicht einmal behalten. Und dann natürlich auch die Verfolgungsjagd – zu Fuß und per Auto, spannend und gut gemacht.

Was auf jeden Fall auch ein großes Plus ist: Der Film ist durchgehend lustig. Immer wieder musste ich lachen, und das auch nicht nur bei bestimmten Personen, sondern generell. Die Charaktere fand ich eigentlich auch alle sehr interessant, es waren alles eigene Persönlichkeiten, andere Menschen – der Cast ist sowieso toll.

Was ich allerdings nicht so gut fand, ist das Ende. Ich fand die Auflösung einfach unlogisch und wenig spektakulär – erst recht, als ich den Film das zweite Mal gesehen habe. Aber nun gut, so schlecht ist es jetzt auch nicht. Außerdem denke ich auch nicht, dass die Fähigkeiten von Merritt McKinney (Woody Harrelson) so realistisch sind, aber das hat mich nicht großartig gestört.

Fazit: Insgesamt macht es einfach Spaß, den Film zu schauen, die Zaubershows und Tricks zu genießen, mitzufiebern und mitzulachen. Toll gemacht, super Schauspieler, nur das Ende fand ich unrealistisch.


Die Scherben der Wahrheit
Die Scherben der Wahrheit
Wird angeboten von Audible GmbH

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Verwirrend, nicht sonderlich spannend, zu viele Charaktere & Handlungsstränge, 31. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Die Scherben der Wahrheit (Hörbuch-Download)
Inhalt:

Als Paul Hopwood die Schüsse hört, ist es bereits zu spät. Das Auto, auf das gefeuert wurde, kommt von der Fahrbahn ab, rast auf ihn zu und tötet ihn. Die Polizei geht davon aus, dass Paul das zufällige Opfer eines Initiationsritus wurde, wie er unter Jugendgangs keine Seltenheit ist. Doch die hochschwangere Helen kann nicht glauben, dass ihr Mann auf so sinnlose Weise ums Leben kam. Als sie eine unbekannte Nummer auf Pauls Handy entdeckt, steht Helen plötzlich vor der Frage: Wer war der Mann wirklich, mit dem sie ihr Leben geteilt hat?

Meine Meinung:

Ich habe noch nicht so viele Hörbücher gehört, aber bisher haben sie mir alle gut gefallen – dieses jedoch konnte mich nicht besonders überzeugen.

Die Handlung der Geschichte beginnt nicht, wie man vielleicht nach dem Klappentext erwartet, mit der Geschichte ab dem Unfall, sondern ein paar Wochen davor. Zwar beginnt es mit dem Unfall selbst, allerdings noch ohne Namen oder weitere Informationen und dann beginnt die eigentliche Handlung. Man lernt Paul ein wenig kennen – allerdings bleibt er sehr mysteriös und man erfährt nicht wirklich viel über ihn – außer, dass er irgendein größeres Geheimnis hat. Mir persönlich war er unsympathisch. Helen lernt man etwas besser kennen.

Außerdem werden aber auch noch einige andere Personen eingeführt, die wiederum verschiedene Handlungsstränge haben. Ein Handlungsträger ist der dunkelhäutige Theo. Hier haben wir einerseits Abschnitte mit ihm bei seiner Familie (Freundin & Sohn) und andererseits als Mitglied einer Gang – viele weitere Namen also.

Ich fand es vorrangig sehr verwirrend. Ich kam einfach nicht mit den vielen Personen und Handlungssträngen klar und hatte immer mal wieder keine Ahnung, wer jetzt eine Person, von der gesprochen wurde oder die auch gerade selbst da war, überhaupt ist, oder was generell gerade passiert. Und normalerweise bin eher ich diejenige, die dann anderen die Zusammenhänge erklärt, weil sie es nicht verstanden haben.

Dann war für mich auch die Sprache ein negativer Punkt. So viele Schimpfwörter, die unterirdische Ausdrucksweise, “Gossensprache” – bäh. Das war einfach unangenehm, es sich anhören zu müssen. Vielleicht hätte ich das in einem Buch weniger schlimm gefunden, aber bei dem Hörbuch musste ich es eben auch noch mit Betonung und allem wirklich hören. Es wäre sicher auch längst nicht so schlimm gewesen, wenn es sich auf die Gang und die ärmere Gegend beschränkt hätte, schließlich passt es da ja doch zu – aber auch bei den Polizeibeamten & Freunden von Paul und Helen war es nicht wirklich besser, das hat mich dann doch gestört.

Katja Danowski hat gut gelesen, denke ich – allerdings wird sie wohl nie meine Lieblingssprecherin werden. Das liegt aber nicht an ihren Fähigkeiten, ich mag einfach andere Stimmen lieber, das ist wohl einfach Geschmackssache.

Insgesamt war die Story leider auch nur teilweise spannend. Am Anfang hatte ich Probleme, hineinzufinden, dann wurde es etwas spannender – aber es blieb so im Mittelbereich. Nur wenn es speziell um Helens und später dann, wenn man ihn besser kennt, Theos weiteres Schicksal geht, hat es mich wirklich interessiert. Außer diesen beiden blieben die anderen Charaktere leider auch recht flach, man hat sie nicht wirklich kennen gelernt, sie blieben mysteriös – ich habe auch sonst niemanden sympathisch gefunden oder konnte in irgendeiner Weise eine Bindung aufbauen.

Die Auflösung um das Rätsel um Paul letztendlich fand ich auch eher lasch. Da hätte ich doch etwas spannenderes erwartet, aber es wurde in ein paar Sätzen erklärt und gut war’s. Nun ja.

Fazit: Leider größtenteils verwirrend durch zu viele Charaktere und Handlungsstränge, sehr viel weniger spannend, als es hätte sein können, zu viel “Gossensprache”.


Edge of Tomorrow - Live.Die.Repeat
Edge of Tomorrow - Live.Die.Repeat
DVD ~ Tom Cruise
Preis: EUR 5,00

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, toll umgesetzt, 6. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Edge of Tomorrow - Live.Die.Repeat (DVD)
Regisseur: Doug Liman; Drehbuch: Christopher McQuarrie, Jez Butterworth, John-Henry Butterworth; Erscheinungsjahr: 2014; Genre: Science-Fiction, Action; FSK: 12, JMK: 12; Länge: 113 Minuten; Produktionsland: USA, Großbritannien, Südkorea; Hauptdarsteller: Tom Cruise, Emily Blunt

Inhalt:

In nicht allzu ferner Zukunft überrennen Außerirdische die Erde. Die Aliens sind den Menschen sowohl technisch als auch intellektuell überlegen. In einer verzweifelten Selbstmordmission bündelt die Menschheit alle verbliebenen Kräfte und startet die entscheidende Offensive.

Major Bill Cage (Tom Cruise) verfügt über keinerlei Kampferfahrung, als er ohne Vorwarnung zu einem Einsatz abkommandiert wird, den man nur als Selbstmordkommando bezeichnen kann. Cage wird innerhalb weniger Minuten getötet, landet aber unbegreiflicherweise in einer Zeitschleife, die ihn dazu verdammt, dasselbe grausige Gefecht ständig aufs Neue zu durchleben: Wieder und immer wieder muss er kämpfen und sterben …

Doch mit jeder Auseinandersetzung gewinnt Cage an Erfahrung und reagiert immer versierter auf die Gegner, wobei ihn die Kämpferin Rita Vrataski (Emily Blunt) von den Special Forces tatkräftig unterstützt. Indem sich Cage und Rita dem Kampf gegen die Außerirdischen stellen, ergibt sich aus jedem wiederholten Einsatz eine neue Chance, die Alien-Invasoren zu überwinden.

Meine Meinung:

Als ich den Film vor ein paar Wochen super günstig in Dänemark habe stehen sehen, musste ich ihn einfach mitnehmen. Dadurch konnte ich ihn sogar auf Englisch schauen. Meine Erwartungen waren zwar nicht übermäßig hoch, aber durchaus auch nicht gerade niedrig – aber der Film hat sie übertroffen.

Das Prinzip ist wohl jedem bekannt – wie in “Täglich grüßt das Murmeltier” erlebt die Hauptperson einen Tag immer und immer wieder. Hierbei wird der Tag allerdings durch den Tod neugestartet. Der Film beginnt mitten im Geschehen – die Alien-Invasion ist bereits in vollem Gange, manche Länder wurden bereits aufgegeben, die Menschen sind dabei, ihren Planeten zu verlieren und schließen sich im Angesicht dieser gemeinsamen Bedrohung zusammen. Das fand ich schon mal gut und anders – in den meisten Filmen hat man ja doch alle Anfänge der Invasion mit drin, die Länder sind sich alles andere als einig usw.

Cage (Tom Cruise) ist am Anfang nicht besonders sympathisch. Schwach, feige und trotzdem arrogant. Nun, das ändert sich, schließlich erlebt er einiges und da kann man gar nicht anders. Ich fand auch, dass man diese Veränderung sehr schön gesehen hat. Nicht nur an den Sachen, die er gesagt hat oder wie er sich verhalten hat – selbst äußerlich. Am Anfang des Films dachte ich noch, wie sehr Tom Cruise doch in diesem riesigen Anzug untergeht, wie klein er wirkt. Aber das ändert sich, mit der Zeit wird der Anzug viel mehr ein Teil von ihm und es sieht einfach anders aus.

Gerade auch zu diesen Anzügen – die meisten werden das wissen, aber die Schauspieler hatten auch tatsächlich diese unglaublich schweren Anzüge an und mussten damit ihre Szenen spielen. Ist auf der DVD auch in den Extras mit drauf. Dadurch sieht es eben auch doch noch mal ein Stück echter aus als wenn es CGI gewesen wäre.

Besonders die Umsetzung des Prinzips der Zeitschleife fand ich gut. Das kann schnell langweilig werden, wird es hier aber ganz und gar nicht. Es wird immer wieder anders gemacht. Am Anfang hat man noch den Tag von Anfang an wieder und wie Cage damit umgeht, aber das ändert sich. Dann sieht man mal nur spätere Ausschnitte, nur wichtige Dinge, nur das, was sich verändert. Dann gibt es auch mehrmals gravierende Erkenntnisse/…, die den ganzen Ablauf nochmal komplett ändern. Und teilweise erfährt man auch erst nach einiger Zeit, dass das, was man gerade sieht, gar nicht zum ersten oder zweiten Mal passiert. Sehr gut gemacht jedenfalls.

Sowohl Tom Cruise als auch Emily Blunt haben sehr gut gespielt. Emily Blunt hatte ich bisher nur in “Lachsfischen im Jemen” gesehen, was mir bis gerade aber auch gar nicht bewusst war. :D Dort spielt sie aber ja auch eine ganz andere Rolle. Aber die Rolle der Kämpferin hier hat sie toll umgesetzt. Auch die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden fand ich sehr interessant – schließlich lernt sie ihn ja jeden Tag aufs Neue erst kennen, während er immer und immer wieder damit umgehen muss. Besonders daran hat man an manchen Stellen die Intelligenz Rita Vrataskis bemerkt, ein toller Charakter.

Gut, die Logik hat nicht so ganz immer gepasst, aber das war auf jeden Fall noch in einem akzeptablen Rahmen. Das Ende war dann doch sehr Hollywood-Mission Impossible-Klischee-like, aber da das nur die allerletzten Minuten betrifft, fand ich auch das recht gut zu verkraften. War schon okay.

Insgesamt ist der Film sehr spannend, es passiert viel – mehr, als man vielleicht erst einmal annimmt, auch die Aliens sind recht interessant, es wir keine Sekunde langweilig, es gibt tatsächlich eine Handlung, die sich durch all diese Zeitschleifen zieht.

Fazit: Ein sehr guter, interessanter Action-Science-Fiction Film mit interessanten Charakteren, Spannung, Handlung, guten Schauspielern und einer tollen Umsetzung der Idee.


Vergiss nicht, dass wir uns lieben
Vergiss nicht, dass wir uns lieben
von Barbara Leciejewski
  Broschiert
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Ein spannender, guter Liebesroman mit Thriller-Elementen., 1. Oktober 2015
Klappentext:

Ein Mann und eine Frau erwachen zur gleichen Zeit an verschiedenen Stellen desselben Waldes. Beide ohne Gedächtnis. Auf der Suche nach Hilfe treffen sie schließlich im einzigen Haus einer paradiesischen, aber menschenleeren Gegend am Meer aufeinander. Was wie ein Krimi beginnt, wird zu einer bewegenden Liebesgeschichte über zwei Menschen, die – losgelöst von allem – nur noch für den Moment und füreinander leben. Doch was, wenn eines Tages alle Rätsel gelöst werden und die Vergangenheit zurückkehrt? Wie stark ist die Macht der Liebe wirklich?

Meine Meinung:

Das Thema hat mich von Anfang an gleich interessiert – zwei Menschen, die sich an nichts mehr aus ihrer Vergangenheit erinnern? Gedächtnisverlust lockt mich sowieso immer. Was aber ja noch nicht heißen muss, dass das Buch auch gut ist – ist es aber.

Am Anfang sind die Kapitel noch abwechselnd aus der Sicht der beiden geschrieben, das wird dann aber zusammengefasst – hat auch gepasst. Ich fand auch die Reaktion der beiden auf ihren Gedächtnisverlust, das Haus, dass sie plötzlich finden, das erste Aufeinandertreffen und auch den weiteren Verlauf sehr gut geschrieben und auch realistisch. Man merkt, dass die Autorin sich einige Gedanken dazu gemacht hat, wie man sich in so einer Situation fühlen würde und was man vielleicht noch wüsste und was nicht – z.B. auch wie man mit Begriffen wie “schön” oder ähnlichem umgeht – wie soll man denn etwas als schön bezeichnen, wenn man keinen Vergleich aus der Vergangenheit hat?

Ich habe am Anfang etwas gebraucht, mich an den Schreibstil zu gewöhnen, aber dann ging es irgendwann ganz flüssig. Die Umgebung, in der die Geschichte spielt, ist auch wunderschön beschrieben, da würde ich am liebsten auch gleich hin :D

Die Geschichte ist von Anfang an spannend und bleibt es auch, da man zusammen mit den beiden immer mehr Dinge entdeckt. Auch am Ende fand ich bestimmte Reaktionen und Handlungen der Personen sehr realistisch und habe mich selbst darin wiedergefunden.

Wer hier allerdings mehr einen Thriller erwartet, liegt falsch. Es ist doch vorwiegend eine Liebesgeschichte – aber eben mit Thriller-Elementen. Auch die Auflösung ist recht kurz gehalten, aber das fand ich nicht schlimm, es hat so einfach zu dem Buch gepasst.


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