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Beiträge von Nico Schmitz
Top-Rezensenten Rang: 5.216
Hilfreiche Bewertungen: 610

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Rezensionen verfasst von
Nico Schmitz

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Enemy [Blu-ray] [Limited Collector's Edition] [Limited Edition]
Enemy [Blu-ray] [Limited Collector's Edition] [Limited Edition]
DVD ~ Jake Gyllenhaal
Preis: EUR 17,99

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Weitverzweigter und komplizierter, wenn nicht doch auch sehr gelungener Thriller, 19. Oktober 2014
Spätestens seit dem 2013 erschienen Mega-Hit Prisoners, dürfte jedem klar sein, dass der kanadische Filmregisseur Denis Villeneuve ein sehr einzigartiges Talent dafür hat, eine beklemmende und besonders dichte Atmosphäre zu schaffen. Eben selbiger hat sich nun mit seinem neuesten und gewagten Werk "Enemy" dazu bereiterklärt, das im Jahre 2002 publizierte Bestseller-Buch "Der Doppelgänger", von José Saramago, zu verfilmen.
Aber ob er mit diesem Filmchen wieder so einen Hit landet beim Zuschauer?

Auch in diesem Film stellt Villeneuve wieder einmal unter Beweis, dass er als Regisseur im Thriller-Genre richtig aufgehoben ist. Gleich schon zu Beginn erschafft er eine sehr düstere Grundstimmung, welche die 90 Minuten Laufzeit konstant aufrecht gehalten werden kann und den Spannungspegel von Anfang bis Ende hoch ansetzt.
Sein außerordentliches Talent dafür, Szenen kraftvoll und packend zu inszenieren, auch wenn gar nicht so viel auf der Leindwand stattfindet, ist einfach einmalig.
Die Stilmittel auf die Villeneuve hier zurückgreift, wie die Spinne oder aber die leicht vernebelte und drückende Luft die über der Stadt liegt, geben diesem Streifen eine ungemeine Originalität und das Klima des Films geht damit voll und ganz auf den Zuschauer über.

Jake Gyllenhaal, der hier gleich eine Doppelrolle spielt, konnte bereits in Prisoners zeigen, ein ernst zu nehmender und authentischer Darsteller zu sein. Gyllenhaal verleiht beiden Hauptfiguren so viele unterschiedliche Eigenschaften, dass, obwohl sich beide Charaktere so sehr ähneln, sie doch wie zwei vollkommen gegensätzliche Menschen wirken.
Für mich die beste Leistung seiner noch recht jungen Karriere.

Die Filmmusik, welche "Enemy" stilvoll untermalt, ist kennzeichnendes Merkmal und trägt auch zum düsteren Grundtonus bei, den der Film gleich zu Anfang anschlägt. Gemeinsam mit Villeneuves atmosphärischer, visueller Umsetzung, gibt das alles ein sehr harmonisches Zusammenspiel.

Dennoch muss man hier die Auflösung oder besser gesagt die zunächst unschlüssige Interpretation der Geschichte bemängeln, die sich durch die sehr stark symbolisierte Erzählweise nicht sofort nachvollziehen lässt und der Zuschauer so für eine gewisse Zeit im Dunkeln tappt.
Hier wäre zu empfehlen, im Internet nach einer aufschlussreichen Erklärung zu suchen, um auch den Ausgang vollends zu verstehen.

Fazit:
Ein visuell und musikalisch unglaublich stimmungsvoll umgesetztes, beinahe schon oscarverdächtiges Meisterwerk, dass durch tolle Darsteller und einen hohen, nie abfallenden Spannungsbogen punkten kann. Einzig dass "Enemy" etwas zu symbol-überhäuft daherkommt und die Enthüllung mehr Ratespiel als wirkliche Erkenntnis beim Zuschauer hervorbringt, ist doch ein klein wenig ärgerlich und macht das schöne Gesamtkonstrukt etwas instabil.
Wer sich dennoch auf einen atmosphärischen Streifen, mit vielen Mystery- und Thrillerelementen, wobei man sich doch stark mit der Materie des Films auseinander setzen muss, einlassen will, der ist hiermit bestens beraten.

3,5 Doppelgänger, die etwas zu mysteriös, aber durchwegs unterhaltsam daherkommen.


Teenage Mutant Ninja Turtles
Teenage Mutant Ninja Turtles
DVD ~ Megan Fox
Wird angeboten von brandsseller
Preis: EUR 6,79

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die neue Generation Ninja Turtles..., 18. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Teenage Mutant Ninja Turtles (DVD)
Nachdem die letzten Turtles Filme mehr schlecht als recht waren und die Fans der vier Ninja Schildkröten, nun endlich nach einem Comeback verlangten, sollte sie es schließlich auch bekommen.
Aber ist das Comeback denn auch gelungen? Nunja, es kommt auf die Betrachtungsweise an:

Wenn berühmt berüchtigter Filmemacher Michael Bay in einem Streifen mitwirkt, egal ob als Regisseur, Produzent oder gar Beides, bleibt immer ein gewisser Trash-Faktor am Endprodukt haften, was auch hier nicht anders ist.
Obwohl, wie man es natürlich von Bay gewohnt ist, die Effekte fantastisch aussehen und an sich einen hohen Unterhaltungswert haben, wirkt das ganze Drumherum mehr oder weniger unwichtig, wodurch Story, schauspielerische Leistung und Ernsthaftigkeit eher mager ausfallen.

Die Story ist nicht unbedingt das Hauptkriterium, das sollte jedem bei einem Film mit 4 sprechenden Ninjaschildkröten, in der Hauptrolle mit Megan Fox, klar sein, aber die Geschichte ist dann doch so banal und so einfach gestrickt, dass allerhöchstens Kinder bis 12 Jahre sich damit ausreichend unterhalten fühlen. Daher ist auch das Motiv des bösen und allseits bekannten "Shredder" wenig aufschlussreich und hat keine besondere Relevanz für die Entwicklung der Geschichte.

Zwei sehr große Probleme jedoch, die leider äußerst viel Raum in Anspruch nehmen, sind einerseits Megan Fox und die Glaubwürdigkeit des Films:
Fox ist hier so irrelevant und so unnötig wie sie es auch schon in den ersten beiden Transformers-Teilen war. Ihre untalentierte Gesichtsmimik bleibt den kompletten Film über immer gleich und zwischen angeturntem und erschrockenen Blick, bleibt so gut wie kein schauspielerisches Talent.
Wieder mal ein gutes Beispiel dafür, dass Fox lediglich dazu dient, ein guter Verkaufsschlager, aber weniger eine Notwendigkeit für das Endprodukt zu sein.

Auch hier schließt sich direkt das Problem der Glaubwürdigkeit an:
Zum einen ist das Drehbuch nicht besonders gut ausgearbeitet, da einige Abläufe eher zusammengewürfelt wirken, als dass sie flüssig ineinander übergehen und ein schönes Gesamtbild ergeben.
Die Jokes und One-Liner zünden nicht besonders gut und sind oft sehr unpraktisch platziert, da sie die eigentlich recht gelungene, leicht düstere Atmosphäre zerstören und eher aufgezwungen witzig daherkommen.
Und natürlich muss man hier auch wieder auf Megan Fox zurückgreifen, die mit ihrer talentfreien Darstellung dem Film noch das letzte bisschen Ernsthaftigkeit raubt, dass dem Film sowieso schon beinahe komplett fehlt.

Neben den vielen negativen Punkten, gibt es dennoch einige positive Dinge zu erwähnen:
Der Street-Look der Ninja Turtles ist zwar gewöhnungsbedürftig, besonders für Fans, passt jedoch absolut zur Atmosphäre und für einen Ninja Turtles Film, ist die Stimmung ungewöhnlich erwachsen.
Der Bösewicht Shredder sieht auch unheimlich toll gemacht aus und rein effekttechnisch, ist das hier erste Sahne.
Gute Darsteller wie Will Arnett und William Fichtner, die recht sympathisch daherkommen, sind ebenfalls mit von der Partie und liefern einen soliden Job ab, sowie die begleitende Musik von Komposiotionslegende Brian Tyler ist nicht zu verachten.

Fazit:
Nach viele Enttäuschungen und Reinfällen für Fans der Teenage Mutant Ninja Turtles, kommt es nun ganz auf die Betrachtungsweise an, ob man den Film gut oder schlecht findet:
Als großes Problem sehe ich einfach, dass man hier versucht einen Film für Erwachsene zu machen und damit vielen Fans auf den Schlips treten wird. Somit kommen die Schidlkröten, nicht so wie sonst, charismatisch und humorvoll daher, sondern eher gestellt komisch, als pizzafressende, alles niedermetzelnde Monster.
Solange man das nicht zu ernst nimmt, was der Film auch gar nicht sein will, wird man sicherlich gut unterhalten.
Wenn man jedoch den alten Cartoons der Serie treu bleiben will, ist man hier sicherlich auf dem falschen Dampfer.

3 von 5 Schildkröten, die als Next-Generation Ninjas nicht unbedingt jeden beglücken werden.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 27, 2014 1:42 PM CET


Die Tribute von Panem - The Hunger Games [Special Edition] [2 DVDs]
Die Tribute von Panem - The Hunger Games [Special Edition] [2 DVDs]
DVD ~ Jennifer Lawrence

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Film schießt sich selbst ins Knie..., 16. Oktober 2014
Als 2012 "The Hunger Games" in den Kinos startete, war ich nicht besonders interessiert und wollte zunächst erst einmal die Kritiken abwarten, da ich einen weiteren Abklatsch eines tollen Buchs, à la Twillight, witterte.
Vor kurzem dann, da ich es bis dato nicht fertig gebracht habe, mich auf eine höchstwarscheinlich 142 Minuten lange Dauerenttäuschung einzulassen, habe ich mir den Film dann doch angesehen.
Auch war mir nicht bewusst, wie man eine solche Geschichte in einen kindgerechten Film verpacken wollte.
Mein Eindruck ist, überraschenderweise, zunächst sehr positiv gewesen:

Schon zu Beginn rückt man Jennifer Lawrence, besser bekannt Katniss Everdeen, in den Vorderung, wodurch der Zuschauer sofort einen Eindruck vom Leben der Ms. Everdeen gewinnt und man zügig in der Story verankert ist.
Was auch sehr schnell, sehr positiv auffällt, ist dass Jeniffer Lawrence mit einer unglaublichen Wucht und Authentizität schauspielern kann. Sie haucht Katniss so viel Seele und Gefühl ein, dass man einfach nur vollkommen verblüfft ist, wie schnell man die Figur in sein Herz schließt.
Auch andere Charaktere wie Peeta, Gale und viele weitere, werden sehr solide geschauspielert, jedoch von Lawrences Performance vollkommen in den Schatten gestellt, was aber nichts ausmacht, da sie schließlich die Heldin und damit die Hauptfigur ist.

Rein inszenatorisch kann ich dem Film auch sehr viel abgewinnen:
Gary Ross gestaltet "The Hunger Games" spannend, gefühlvoll und man ist durchaus aufgeregt, zumindestens anfangs, wie sich die Geschichte weiter entwickelt.
Kein Wunder, dass die Geschichte rund um den Film mit einer so unglaublichen Schwungkraft daherkommt, da Gary Ross am Drehbuch fleißig mitgewerkelt hat und somit seine Regie, das Drehbuch und die tolle schauspielerische Leistung, wunderbar miteinander harmonieren können.
Außerdem hält man sich extrem stark an die Buchvorlage, was auch Fans der Romane zugute kommen sollte.

Bis dahin ist man für die erste Stunde außerordentlich gut unterhalten und meine anfänglichen Zweifel wären beinahe verpufft. Beinahe.

Ab da nämlich beginnen die 74. Hunger Spiele, und hier bestätigt sich leider meine schlimmste Befürchtung, dass der Film zu kindgerecht gemacht wurde:
Zu allererst muss ich sagen, dass es bei so einer Story beinahe unmöglich ist, einen spannenden, zugleich aber authentischen Streifen, und obendrein einen Film für Kinder zu schaffen.
Es geht hier um nichts anderes, als um blutige Gladiatorenkämpfe, ausgeführt von Jungen und Mädchen im Alter von 12 bis 18 Jahren, die nur zur Belustigung des Kapitols stattfinden.
Wenn man sich diese unglaubliche Geschichte auf der Zunge zergehen lässt und darüber nachdenkt, wie pervers und hässlich das ausgehen kann, in Bezug auf den Aspekt, dass sich hier kleine Kinder gegenseitig auf brutalste Weisen abschlachten, nur um zu überleben, dann kann das einfach kein kindgerechter Film werden.

Das Problem ist jedoch, dass man genau das versucht hat, nur um möglichst viel Kohle rauszuschlagen und man damit, zumindest bei vielen älteren Zuschauern, gescheitert ist:
Zum einen wäre da die mehr als, absichtlich wohlbemerkt, miserable Kameraführung und der unfassbar nervige Schnitt, der allein dazu dient, die brutalen Kampfszenen zu kaschieren und möglichst unkenntlich zu machen. Ich finde es muss nicht immer brutal in Filmen zugehen, da darf auch viel im Kopf stattfinden, aber das was hier gezeigt wird ist für kleine Kinder ohne Zweifel zu viel und für Erwachsene einfach zu wenig, oder besser gesagt, zu schlaff.
Es gibt Filme und Themen, die nicht für junge Zuschauer geeignet sind. Punkt. Leider hat man genau das getan - dabei rausgekommen ist dann Tribute von Panem.
Wenn ich mir vorstelle, dass man hier mit Begleitung eines Erwachsenen, schon ab 6 Jahren reingehen durfte, dann kann ich mir nicht oft genug an den Kopf fassen.

Fazit:
"The Hunger Games" ist allemal ein guter Film, da will ich nicht groß drumrum reden, aber der Film hätte auch ohne Probleme mit 5 Sternen glänzen können.
Es liegt nicht unbedingt an der fehlenden Brutalität, sondern viel mehr an der Verharmlosung der Thematik, zumindest ab der zweiten Hälfte, wodurch die Spannung enorm abnimmt. Es fällt damit auch umso schwerer, den Wirbel um die Spiele nachzuvollziehen, da sie ja eigentlich nur halb so schlimm sind. Zumindest im Film.

Nun, wem kann ich diesen Film also empfehlen?
Ich kann jedem raten sich "The Hunger Games" mal anzusehen und sich ein Urteil zu bilden, man sollte jedoch nicht enttäuscht sein, wenn man mehr von den tödlichen Spielen erwartet hat.

3 von 5 Tribute, die leider nur zu einem halbwegs spannenden Kampf, auf Leben und Tod, für ihre Distrikte antreten.


Annabelle
Annabelle
DVD ~ Annabelle Wallis
Preis: EUR 5,00

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geisteraustreibung die tausendste, aber bombastisch inszeniert..., 16. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Annabelle (DVD)
Da mich "The Conjuring" im letzten Jahr sehr positiv überrascht hatte und seit dem 2009 erschienen "Insidious", wieder mal viel frischen Grusel-Wind ins Genre hauchte, war ich umso erfreuter als ich von einem Spin-Off, rund um die schaurige Puppe Annabelle, hörte:

Anfängliche Skepsis gegenüber dem Spin-Off hatte ich aus zweierlei Gründen:
Zum einen sollte James Wan, der zuvor bei "Insidious" und "Conjuring" Regie führte, seinen Job an John R. Leonetti abgeben, der nicht gerade die Berauschendste aller Regisseur-Karrieren hat.
Zum anderen muss man ganz ehrlich zugeben: "Wen, der regelmäßig Horrorfilme schaut, kann solch eine Geistergeschichte noch vom Hocker reißen?"
Ich hatte mich allerdings getäuscht:

John R. Leonetti zeigt hier wirklich mal was in ihm steckt. Wo er zuletzt bei "Insidious" und "Conjuring" nur als Kamermann diente, weiß er nun genau was er zu tun hat, um gleich zu Anfang eine spannende Grundstimmung zu erzeugen und diese auch konstant aufrecht zu halten. Leonetti schafft hier direkt zu Beginn etwas, wo andere Horrorfilme erst einmal eine halbe Stunde zum Warm-Machen bräuchten.
Ganz besonders die Optik des Films ist ihm gut gelungen und trägt ebenfalls zum gelungenen Horror-Feeling bei, da man jederzeit das beunruhigende Gefühl hat, hinter jeder Ecke könnte etwas Böses lauern.

Auch James Wan, der hier zwar nur als Produzent tätig ist, verleiht dem Film das Gewisse etwas. Kenner von seinen Werken werden wissen was ich damit meine.

Einen ganz dicken Pluspunkt sammelt der Film auch noch, durch die wieder mal nervenzerreißende musikalische Untermalung seitens Joseph Bishara, der ein ganz besonderes Talent dafür hat, erzeugte Atmosphäre von Kamerabildern einzufangen und stimmungsvoll in Musik umzuwandeln. Etwas, dass man nur sehr sehr selten in Horrorfilmen erleben darf.

Einzig Gary Dauberman, der hier das Drehbuch schrieb, darf man einen Vorwurf machen. Er hat hier eine wirklich ausgelutschte Story aufgegriffen, jedoch, und das muss man doppelt und dreifach loben, unglaublich kreativ ausgemalt. Es gibt einfach Szenen, und da muss der Zuschauer natürlich auch wieder Leonetti danken, die so gruselig und furchterregend sind, dass alleine schon wenn ich daran denke mir ein Schauer über den Rücken läuft. Ich sag nur "Fahrstuhl-Szene".

Auch die Schauspieler, welche mir bis dato noch nicht bekannt waren, machen einen ungewöhnlich guten Job für ihre noch wenig populäre Karriere und geben ihren Charakteren, durch sensationelle Ausstrahlung und tolle Schauspielkunst, eine beachtliche Tiefe. So fiebert man andauernd mit den Darstellern mit und jeder unheimliche Moment, geht auch dem Zuschauer wortwörtlich unter die Haut.

Fazit:
Definitiv keine originelle Story, aber kreativ ausgeschmückt durch Gary Dauberman, wunderbar umgesetzt durch John R. Leonetti, atmosphärisch untermalt durch Joseph Bisharas atemberaubende Horrormusik und auch James Wan hinterlässt sein Gewisses etwas.
Horrorfans kann ich den Film aufjedenfall empfehlen, da auch wenn man, und da gehe ich jede Wette ein, die Story schon kennt, kann man sich problemlos auf diesen Film einlassen.
Trotzdem sollte jedem bewusst sein, dass hier mehr auf Grusel als auf Blut gesetzt wird. Wer also mehr Splatter und Gewalt will, sollte sich nach einem anderen Film umsehen.
4 von 5 Gruselpuppen, die so schauderhaft sind, dass sie einen überzeugend gruseligen Filmabend garantieren.


Erlöse uns von dem Bösen
Erlöse uns von dem Bösen
DVD ~ Scott Derrickson
Preis: EUR 5,99

4 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine echt originelle und spannende Story für Genre-Fans..., 15. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Erlöse uns von dem Bösen (DVD)
..., wenn heute Gegenteil-Tag wäre.

Dieses Jahr war ohnehin schon nicht das Beste Jahr für Horrorfilme, einerseits da es nur eine Handvoll auf die Kinoleinwand schaffte und andererseits, da diese Handvoll nicht gerade überwiegend gute Horrorfilme waren.
"Erlöse uns von dem Bösen" gehört da leider zu den weniger guten:

Zu allererst, und das muss man zunächst lobend erwähnen, ist die Optik des Films unglaublich gelungen. Alle Schauplätze sind wirklich sehr ästethisch ausgeleuchtet, und auch die Settings sind sehr detailliert und atmosphärisch gestaltet und besitzen dadurch immer einen leicht gruseligen Touch. Ebenfalls die "Splatter"-Effekte, beziehungsweise die etwas ekligeren Szenen, sehen sehr real aus und kommen auch authentisch rüber.

Des weiteren gibt es viele kleine Jumpscares, die äußerst clever platziert und eingesetzt werden. Sie kommen immer in genau den Momenten, wo man es am Wenigsten erwartet und hinterlassen so immer einen schnellen Pulsschlag beim Zuschauer.
Außerdem gefällt mir die schauspielerische Leistung von Edgar Ramirez sehr gut, der viele Akteure hier mit seiner Ausstrahlung in den Schatten stellt.

Obwohl das schon ziemlich wichtige Punkte in einem Horrorfilm sind, macht "Erlöse uns von dem Bösen" mindestens doppelt so viel falsch wie er gut macht:
Da wäre zum einen die mehr als plumpe und geradlinige Geschichte, mit der der Film daherkommt:
Es gibt Eric Bana, den Nichtsahnenden der auf Übernatürliches stößt, es jedoch für Spinnereien hält. Die Vorkommnisse häufen sich und er sucht schließlich Hilfe bei einem Exorzisten.
Mehr hat die Story nicht zu bieten, obwohl sowas schon aus diversen anderen Filmen bekannt ist, nur deutlich besser erzählt.
Der Film hält auch keine besonderen Überraschungen offen oder es gibt einen "Aha"-Moment beim Zuschauer.
Es gibt halt ein paar Besessene und denen muss der Teufel ausgetrieben werden. Das wars. Man ist nach den 2 Stunden Laufzeit im Prinzip genauso schlau wie vorher.

Genau das ist auch der Hauptgrund, warum einem die Charaktere in diesem Film herzlich egal sind, was für mich in Horrorfilmen ganz besonders kritisch ist. Man muss sich in die Personen hineinversetzen können, um einerseits in der Story verankert zu sein, aber andererseits auch um die Angst nachvollziehen zu können, die sie empfinden.
Das ist bei diesem Film einfach nicht möglich.
Hier finde ich auch Eric Bana, obwohl er eine klasse Schauspieler ist, eine vollkommene Fehlbesetzug. Da hätte man auch gleich Ben Affleck oder Christian Bale nehmen können.

Es gibt auch keine spannende Musik mit der der Film untermalt wird und das "Böse" im Film wird dem Zuschauer immer sehr offen gezeigt und bleibt nie im Geheimen. So verliert der Film schon sehr schnell an Reiz und nimmt sich damit selbst die Möglichkeit, den Zuschauer zu verblüffen.

Auch sehr nervig ist, dass der Film eigentlich gar nicht weiss wo er hin will. "Erlöse uns von dem Bösen" pendelt immer zwischen Horror- und Action-Genre, wobei dort immer eine gewisse Disbalance herrscht. Es kann also schon von vorneherein kein gutes Horrorfeeling aufkommen, da die Actionmomente immer wieder die Horrorstimmung, falls diese vorhanden ist, zerstören.

Fazit:
"Erlöse uns von dem Bösen" ist ein Film, der weder Horror- noch Action-Fans zufrieden stellen wird, da die Kombination aus beiden Genres nicht besonders gut ausbalanciert wird. Der Film ist ziemlich unsicher, ob er nun mehr Horrorfilm oder mehr Actionfilm sein will.
Des weiteren sind einem die Charaktere ziemlich egal, es fehlt für ein gruseliges Horrorfeeling eine musikalische Untermalung und die Story ist einfach nur dämlich und kann wirklich nur diejenigen überraschen, die noch nie in ihrem Leben einen Gruselfilm gesehen haben.
Einzig und allein die Optik, die tolle schauspielerische Leistung von Eric Bana, aber besonders von Edgar Ramirez und die gelungenen Jumpscares darf man hier lobend erwähnen. Jedoch geht all das in diesem Wirrwar von Genremix, leider unter.

Ich kann diesen Film niemandem wirklich empfehlen, auf die Gefahr hin dass man hier einfach seine Zeit verschwenden wird.
1,5 schaurige Geister, die doch lieber in Frieden ruhen sollen.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 18, 2015 9:48 PM CET


Sunwarrior Natürliches Reisprotein natural, 1er Pack (1 x 1000 g)
Sunwarrior Natürliches Reisprotein natural, 1er Pack (1 x 1000 g)
Wird angeboten von Fitness2002 Inc.
Preis: EUR 36,90

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Allergiker, Veganer und Sportler optimal, solange man kein Feinschmecker ist..., 12. Oktober 2014
Weil ich seit kurzem überwiegend vegetarisch esse und auch keine Eier und Milchprodukte mehr zu mir nehme, muss ich nun als Sportler meinen Eiweissbedarf durch Supplementierung ergänzen. Ich wollte jedoch ein ebenfalls vegetarisches und zugleich hochwertiges, gesundes Produkt und kein hochchemisches Pulver für wenig Geld. Ich stieß schnell auf das Reisprotein von SunWarrior, welches sehr gute Rezensionen in einigen Internetforen hatte, wodurch ich mich schlussendlich für den Kauf des Produktes entschied.

Als erstes muss ich die sehr gute Mischbarkeit des Produktes loben. Es gibt wirklich keine Klümpchen oder sonstiges, selbst beim Mischen mit einem Glas Wasser entstehen keine Klümpchen. Wirklich Top.

Die Werte des Proteins, mit 81 Prozent Eiweiss und 10 Prozent Kohlenhydrate, sind nicht der absolute Hammer, aber für ein veganes und so hochwertig produziertes Produkt, bei dem vor allem Wert auf gute Inhaltsstoffe gelegt wird, absolut in Ordnung.
SunWarrior Reisprotein ist somit aufjedenfall ein sehr guter Nahrungsergänzer.

Ich habe auch keine Blähungen gehabt, seitdem ich das Pulver 3 mal die Woche nehme, noch habe ich ein Problem mit meinem Unverträglichkeiten oder Allergien gehabt. Ich kann daher sowohl aus Internetforen, als auch aus eigener Erfahrung sagen, dass dieses Proteinpulver optimal für Allergiker ist oder Leute die Magenprobleme haben.

Und obwohl das alles so toll ist, gibt es ein kleines aber feines ABER:
Der Geschmack.
Ich habe einen Scoop in ein großes Glas Wasser gekippt, ordentlich verrührt und dran getrunken. Wisst ihr wie es schmeckt, an einer Schuhsohle voller matschiger Erde zu lecken?
Trinkt einen Schluck von der geschmacksNEUTRALen Version und ihr wisst es.
Da ich das Glas Wasser mit dem Pulver nach diesem einen Schluck natürlich nicht mehr runter bekommen habe, habe ich mir eine Banane dazu gemixt. Ich habe erneut dran getrunken und der Geschmack war trotzdem unerträglich.
Das ging so weit, dass ich am Ende 220 Gramm Bananen und 300 Gramm Erdbeeren mit der Flüssigkeit vermischt habe, um den Geschmack HALBWEGS zu neutralisieren, was jedoch immernoch nicht ausreichte und ich schlussendlich 150 Gramm Haferflocken und eine perverse Menge von 50 Gramm zuckerfreiem Kakao hinzufügen musste, um das Zeug einigermaßen runterzukriegen.
Es mag sich sehr überspitzt anhören, ist es aber nicht.
Und da dies hier so gesehen ein Nahrungsmittel ist und es ja auch ein bisschen auf Geschmack ankommt, muss ich leider einen Stern abziehen.

Ansonsten kann ich mich aber echt nicht beschweren.

Fazit:
Trotz des Geschmacks, bin ich mit diesem Produkt echt zufrieden, da man ja auch weiss wie hochwertig das Produkt als solches ist.
Dennoch rate ich, euch mit mindestens 350 Gramm Früchten für jeden Shake zu bewaffnen um die geschmacksneutrale Version von Reisprotein wirklich NEUTRAL zu machen.
42 Euro sind daher nicht gerade billig, aber abgesehen von Geschmack ist es den Preis wirklich wert, das muss man sagen.
Ich rate dennoch jedem der kein Allergiker ist sich eine geschmackliche Version dieses Pulvers, wie Vanille oder Kakao, zu kaufen, da man das warscheinlich besser runterkriegt.

4 von 5 Scoops, die ordentlich mit Früchten untergerührt werden müssen, den Kunden jedoch im Endeffekt zufriedenstellen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 17, 2014 1:35 PM MEST


Blackroll Orange (Das Original) - DIE Selbstmassagerolle inkl. Übungs-DVD, Übungsposter & Booklet
Blackroll Orange (Das Original) - DIE Selbstmassagerolle inkl. Übungs-DVD, Übungsposter & Booklet
Preis: EUR 29,90

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen So kann man auch sein Geld verdienen..., 12. Oktober 2014
Die Blackroll wurde mir schon von vielerlei Seiten empfohlen, besonders aufmerksam wurde ich auf die Blackroll als ich mit einer Verletzung beim Sport zu kämpfen hatte.
Eins schonmal vorweg, wie auch schon in anderen Rezensionen ausführlich erklärt:
Die Blackroll wird keine Wunder bei euch bewirken und eure, euch täglich quälenden Schmerzen, auf der Stelle beseitigen.
Es dient lediglich dazu, Verletzungen vorzubeugen, die Muskeln besser zu durchbluten und damit auf ein intensivens Training vorzubereiten, Verspannungen zu lösen oder aber, wie bei mir, Verletzungen UNTERSTÜTZEND entgegen zu wirken.
Sollte man also an starken und akuten Schmerzen leiden, rate ich jedem nicht in erster Linie die Blackroll, sondern einen professionellen Physiotherapeuten hinzuzuziehen.

An sich jedoch kann man sagen, die Blackroll hält was sie verspricht. Mittlerweile habe ich meine Verletzung, natürlich in Kombination mit professioneller und intensiver Hilfe eines Therapeuten, in den Griff bekommen. Die Rolle bietet nebenbei eine schöne und entspannende Abwechslung und ich kann so besser Verletzungen vorbeugen.

Die Härte der Blackroll, besonders wenn man Übungen auf dem Boden ausführt, ist gewöhnungsbedürftig. Benutzt man die Rolle jedoch 5 bis 6 mal in der Woche, sollte man die Übungen möglichst schmerzfrei ausführen können.

Die DVD zeigt noch einmal viele Übungen die man mit der Blackroll ausführen kann, jedoch denke ich dass es noch einige Übungen mehr gibt, wie man beispielsweise auf Youtube ebenfalls nachsehen kann.

Das Preis/ Leistungsverhältnis finde ich nicht unbedingt eine Frechheit, aber bei Produktionskosten von allerhöchstens 1,20 Euro hätten es auch 20 Euro getan. Aber hey, so kann man auch sein Geld verdienen.

Fazit:
Trotz des etwas zu hohen Preises, hält die Blackroll was sie verspricht.
Sie bewirkt keine Wunder, kann jedoch wunderbar unterstützen um Verletzungen vorzubeugen oder auch weg zu bekommen.
4 von 5 Blackrolls für einen zufriedenen Kunden.


Under the Skin [Blu-ray]
Under the Skin [Blu-ray]
DVD ~ Scarlett Johansson
Preis: EUR 8,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gefährlich, bizarr und sexy!, 10. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Under the Skin [Blu-ray] (Blu-ray)
Story:
Laura (Scarlett Johansson), ein außerirdisches Wesen, soll eine ganz besondere Delikatesse für ihre Artgenossen beschaffen: Menschenfleisch. Dabei verführt die mörderische Schönheit Männer, lockt sie bis zu sich nach Hause und überwältigt sie.
Doch je mehr Laura ihrem Tun nachgeht, entwickelt sie langsam Sympathien für die Menschen. Sie muss sich bald entscheiden ob sie ihren Auftrag zu Ende führen wird...

Bewertung:
Zu allererst möchte ich folgendes sagen:
Ich kann sowohl die 1 Stern Bewertungen, als auch die 5 Sterne Bewertungen nachvollziehen. "Under the Skin" weist einfach unglaublich viele Stärken auf, die meiner Meinung nach überwiegen, aber mindestens genauso viele Schwächen.

Dass Jonathan Glazer ein umstrittener Regisseur, aufgrund seiner "besonderen" Inszenierungen, ist, dürfte den Meisten bekannt sein. Mit "Under the Skin" nimmt er wieder auf dem Regiestuhl Platz und ich muss sagen, er leistet hier wirklich reife Arbeit Oder um es präziser auszudrücken:
Die Inszenierung ist überhaupt das, was den Film so gut macht.
Es gibt ziemlich viele "What the F**k-Momente", besonders die 5 minütige Einleitungsszene ist sehr ungewöhnlich, was jedoch absolut zur Thematik des "unbekannten Wesens" passt. Der Effekt wird noch verstärkt dadurch, dass man erst ganz zum Schluss das "außerirdische Wesen" zu sehen bekommt, womit immer Fragen offen bleiben und so der Reiz am Film nicht verloren geht.
Außerdem ist "Under the Skin" ein Film der wieder einmal zeigt, wie wichtig Filmmusik ist:
So bedrohlich und so ästhetisch zugleich, einfach ein Traum. Man bekommt jedes mal wenn die Musik wieder losgeht ein richtig beklemmendes Gefühl, bei dem sich einem der Magen umdreht. Vielen Dank an "Micachu", die für die Musik zuständig war.
Auch die Optik, die größtenteils sehr dunkel und grau gehalten ist, gefällt mir persönlich sehr gut und bestärkt nochmal das bedrohliche Gefühl, dass einen den Film über beschleicht.

Leider, trotz dieser sehr positiven und wichtigen Punkte, gibt es einige Dinge, die einen nicht loslassen und äußerst störend beim Film sind:
Da wäre zum einen, dass der Film unheimlich lange braucht um in Fahrt zu kommen. In der knappen Stunde, die der Film braucht um sich warm zu machen, gibt es durchaus einige spannende Momente die sowohl verstörend, ergreifend und schön anzusehen zugleich sind, jedoch denke ich dass eine halbe Stunde weniger dem Film gut getan hätte.
Weiterhin, und das hat mich persönlich extrem gestört, ist die Handlung sehr linear und kommt trotzdem nie richtig auf den Punkt.
Man hätte hier definitv mehr draus machen können, da man deutlich erkennen kann, dass die Leute hier Ahnung von ihrem Handwerk haben....
Naja, Chance vertan.

Fazit:
"Under the Skin" ist kein Streifen bei dem man tanzt vor Freude oder den man sich zwingend kaufen müsste.
Man erkennt viele Stärken, wie die grandiose Inszenierung und die sehr atmosphärische Filmmusik, aber auch gravierende Schwächen, wie die lineare und sich nur sehr langsam entwickelnde Handlung, die sicher ausbaufähiger gewesen wäre.
Empfehlen kann ich den Film aufjedenfall denjenigen, die nicht ganz so viel Wert auf eine ausgereifte Story legen, sondern viel mehr auf eine besondere und ergreifende Atmosphäre stehen oder man Scarlett Johansson mal nackt gesehen haben möchte.
Leute die sich mehr Story, mehr Tempo und mehr Brutalität erhoffen, sind hier ganz sicher auf dem falschen Dampfer.
3 von 5 menschliche Delikatessen, von denen man einmal aber nicht mehr gekostet haben sollte.


Chloe
Chloe
DVD ~ Julianne Moore
Preis: EUR 8,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Perfides Ehe-Spiel, 6. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Chloe (DVD)
Story:
Catherine (Julianne Moore) und David Stewart (Liam Neeson) führen eine nahezu perfekte Ehe. Als Catherine jedoch Verdacht schöpft, dass David ihr fremd gehen könnte, bittet sie das junge Callgirl Chloe um Hilfe:
Um zu testen ob ihr Mann wirklich treu ist, soll Chloe versuchen ihn zu verführen. Während sich schon bald Catherines Vertrauen gegenüber ihrem Mann immer mehr verschlechtert, scheint Chloe ganz eigene Pläne zu haben und die Sache gerät aus dem Ruder...

Bewertung:
Da sowohl die originelle Story, als auch der mehr als vielversprechende Cast, auf einen kleines Meisterwerk hindeuteten, hatte ich leider noch keine Ahnung was mich dann erwarten würde:
"Chloe" beginnt mit einer recht stilvollen und schönen Einleitung, bei der die attraktive Chloe, sowie das Privatleben von Catherine und David vorgestellt werden und man recht schnell in der Story verankert ist. Damit spart sich der Film gleich zu Anfang unnötig in die Länge gezogene Sequenzen, man weiß was Sache ist und es wird gleich mit der Story an sich durchgestartet. So weit so gut.
Als dann Catherine schnell den ersten Verdacht schöpft und das perfide Ehe-Spiel auch gleich beginnt, ist der Film immernoch sehr fesselnd und man ist gespannt worauf der Film hinausläuft.
Leider ist der Verlauf der Story genau die eine Variable, die dem Zuschauer schleunigst das Vergnügen am Film vermasselt und "Chloe" irgendwann nur noch zur Einschlaf-Hilfe dient:
Regisseur Atom Egoyan setzt einem ständig so offensichtliche Hinweise, die auf das Ende hindeuten, vor die Nase, dass man schnell erahnt worauf der Film hinausläuft und dem Zuschauer ebenso schnell der Reiz am Film vergeht.

Das "überraschende" Ende ist nämlich gar nicht so überraschend, braucht aber unglaublich lange um aufgebaut zu werden. Man hätte sich auch 30 der 96 Minuten Laufzeit einfach sparen können, da viele Szenen nicht unbedingt relevant für die Story sind, sondern lediglich dazu dienen, das Ende des Films einzuleiten.
So gerät "Chloe" des öfteren in die Redundanz und scheint auch nie ganz zu verstehen, dass die Botschaft beim Zuschauer mehr als deutlich angekommen ist.
Nicht mal eine Julianne Moore oder eine Amanda Seyfried(, die mit viel nackter Haut eine sehr gewagte Rolle spielt), können mit ihrer, wie immer gewohnt, authentischen Darstellung das wieder rausreißen, was Egoyan so grandios vergeigt.

Fazit:
Ein Anfangs nett konstruiertes Filmchen, was sich jedoch ab der Hälfte immer wieder in redundantischer Erzählweise verliert und somit ganz schnell wieder in sich zusammenfällt.
Die Auflösung und die "Überraschung" auf die "Chloe" hinausläuft ist wenig spektakulär und braucht zu viel Zeit, um aufgebaut zu werden.
Dennoch positiv zu erwähnen sind die schauspielerischen Leistungen seitens Liam Neeson, Julianne Moore und Amanda Seyfried - aber von einem eigentlich erwarteten Meisterwerk fehlt nahezu jede Spur.
2 von 5 Eheringe, die man sich nicht unbedingt anstecken muss.


The Walking Dead - Die komplette vierte Staffel - Uncut / Extended [Blu-ray]
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16 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel Verschenktes Potenzial..., 4. Oktober 2014
Worum es in "The Walking Dead" allgemein geht und was man dort zu erwarten hat, brauch man hier nicht noch weiter ausschlachten. Die vierte Staffel jedoch, liegt weit unter den Möglichkeiten der Walking Dead Crew und alles was in den vorigen Staffeln so extrem gestört hat, wird in der vierten Staffel noch viel schlimmer. Warum?

Die erste Hälfte der vierten Staffel (Folge 1-9), braucht erst einmal ein bisschen um in Fahrt zu kommen. Das ist man aber eigentlich schon von "The Walking Dead" gewohnt und man kann getrost drüber hinwegsehen.
Nachdem dann altbekannte, längst totgeglaubte Gesichter wieder auftreten, macht die Serie wieder so richtig Spaß und bekommt Suchtfaktor. Bis zur letzten Folge der ersten Hälfte, also Folge 9, wird dieser Spannungsbogen konstant gehalten und alles endet, wortwörtlich, in einem großen Knall. So weit so gut.

ABER:
Nun beginnt die zweite Häfte (Folge 10 bis Ende), welche überwiegend für Langeweile, Seufzer und große Redundanz sorgt, und die eigentlich gelungene erste Hälfte damit vollkommen kaputt macht:
Es passiert nahezu nichts. Das einzige was passiert ist, dass die Beteiligten nach Vorräten suchen und ein paar Zombies abknallen; Unterschlupf suchen und ein paar Zombies abknallen; Zum mehr als fragwürdigen Zufluchtsort "Terminus" marschieren und auf dem Weg dahin, wer hätte es gedacht, Zombies abknallen.

Man hätte hier wirklich einiges mehr mit einbauen können, wie zum Beispiel Flashbacks, interessante Gespräche oder aber den Fokus speziell auf einige Personen legen können, um sich besser mit ihnen identifizieren zu können.
Stattdessen stoßen die Protagonisten auf weitere Überlebende, die so unfassbar irrelevant und unglaubwürdig sind, dass ,man sich diese auch gleich hätte sparen können.

Nun komme ich aber auf das Problem zu sprechen, dass mir schon seit der zweiten Staffel ein großer Dorn im Auge ist, jedoch in der vierten Staffel noch deutlich schlimmer wird:
Die Szenen mit den Kindern Carl, Lizzie und Mika nehmen so unglaublich viel Zeit in Anspruch, dass man immer kurz davor ist auszurasten, weil die Serie dann überhaupt nicht aus dem Quark kommt. Die Handlungen, aber besonders die vollkommen hirnverbrannten Dialoge, die überhaupt nicht dem Alter der Kinder entsprechen, sind so dermaßen behämmert und bescheuert, dass man am liebsten den Regisseur und Produzent an den Haaren fassen und eine schießen möchte.
Ein kleines Beispiel:
Carl haut auch wieder in dieser Staffel Sprüche raus wie "Ich weiss was ich zutun hatte, ich musste es tun", um dann bei der finalen Folge zu flennen wie ein Mädchen? Äußerst abwegig, blöd und unauthentisch.
Wäre nur halb so schlimm, wenn es einfach nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen würde.

Fazit:
Obwwohl die erste Hälfte der vierten Staffel einen guten Start hinlegt, steht dies in vollkommenem Gegensatz zur zweiten Hälfte:
Langeweile, Wiederholung und sinnfreie Handlungen und Dialoge.
Ich hoffe dass die fünfte Staffel deutlich erwachsener, spannender und abwechslungseicher wird und endlich alle Kinder dezimiert werden, damit "The Walking Dead" endlich eine runde Sache wird.
Tut mir leid, dass ich das so sagen muss, aber es tut mir im Herzen weh wenn man so viel Potenzial verschenkt und das auch noch ohne jeden Grund.
3 von 5 Sterne, da diese Staffel zwar noch kanpp über dem Durchschnitt ist, aber stark seit der dritten Staffel abgebaut hat.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 10, 2014 11:00 PM CET


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