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Beiträge von MoonShining
Top-Rezensenten Rang: 56.678
Hilfreiche Bewertungen: 70
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Rezensionen verfasst von MoonShining (Münsterland/ Deutschland)
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5.0 von 5 Sternen
Gehört zum Unterrichtsmaterial in den Schulen, 6. April 2013
Im Geschichtsunterricht haben wir häufig darüber diskutiert, wie die Menschen im 3. Reich all die Greueltatetn "vor ihren Häusern" zu lassen konnten- es waren ja sicher nicht alle Nazis oder Mitläufer gewesen. Sicher können wir die gleiche Frage heute noch einmal stellen. Wie können wir im 21. Jahrhundert so etwas noch zulassen? Die Südkoreaner scheinen eher mit ihrem materialistischen Vorankommen in der Ellenbogengesellschaft beschäftigt zu sein, als etwa für die Flüchtlinge aus Nordkorea zu interessieren oder mit der Situation in Nordkorea zu beschäftigen. Die Medien rezitieren lieber die Drohungen der nordkoreanischen Propaganda statt Berichte über die KZs in Nordkorea und Menschenrechtsituation in Nordkorea zu berichten. Mich hat das Buch sprachlos gemacht - ich hatte dabei schon einige Erfahrungsberichte der Flüchtlinge aus Nordkorea gelesen. Das Buch ist ein Spiegel unserer Gleichgültigkeit und eine Mahnung zugleich. Ein Muss für zeitkritische und nachdenkliche Menschen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Wichtige Ergänzung zu einem Reiseführer, 6. April 2013
Der Autor, der mehrere Jahre in Südkorea für einen koreanischen Radiosender gearbeitet hat und eine Vielzahl von Deutschen als Interviewpartner hatte, die in Südkorea verbracht haben oder dort arbeiten und leben, beschreibt viele Alltagssituationen in zwei jungen fiktiven Koreabesucher. Er will damit den Reisenden nicht belehren, in dem er einfach schreibt, "Du sollst dies oder jenes nicht tun" sondern gibt auch die nachvollziehbaren Gründe warum das so ist. Es ist sehr verständnisvoll, respektvoll und teilweise sehr lustig beschrieben. Die Beispiele sind sehr reel und könnten durchaus hier oder dort schon im Öfteren tatsächlich passiert sein. Manchen hätte das Buch sicher viel geholfen, die unvorbereitet dorhin gereist sind und dort aus Verständnislosigkeit mit negativer Erinnerung nach Deutschland zurückgekommen sind oder gar die "schockierenden" Erlebnisse in einem Buch verarbeitet hat... Das Buch ist sicher eine wichtige Ergänzung zu einem Korea-Reiseführer.
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5.0 von 5 Sternen
Guter zuverlässiger Adsorptionsentfeuchter, 21. Januar 2013
Ich habe einige Jahre in einer Kellerwohnung gelebt, wo regelmässig enteuchtet werden musste (Querlüftung und Heizen reichten nicht aus). Hatte sowohl mit einem konventionellen Trockner (mit Kompressortechnik) auch als mit einem Adsorptionstrockner (beide Geräte von deLonghi) schlechte Erfahrung gemacht, weil beide nach Ablauf der Garantiezeit versagten. Also, wollte ich danach ein anderes Gerät von einem anderen Hersteller und bin auf dieses Gerät gestoßen. Das Gerät ist eher schlicht und vom Design her nicht so anspruchsvoll wie von anderen Hersteller aber arbeitet sehr zuverlässig. Mittlerweile habe ich das Gerät über 3 Jahre fast täglich im Einsatz. Ein Adsorptionsgerät hat den Vorteil, dass es nicht so laut ist wie Trockner mit Kompressortechnik. Ein Adsorptionsgerät basiert auf die Fähigkeit von Zeolithen Wasser zu adsorbieren, dabei wird das Material heiß. Inzwischen wird diese Technik auch in hochpreisigen Geschirrspüler eingesetzt. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Entfeuchtleistung auch bei relativ niedriger Temperatur nicht wesentlich absinkt, was bei Kompressortechnik der Fall ist. Ein Nachteil ist wohl der höhere Stromverbrauch. Ansonsten finde ich speziell bei dem Gerät sehr gut, dass es eine eingebaute Automatikfunktion hat, was auch wirklich gut funktioniert (stellt automatisch auf ca. 50% rel. Luftfeuchtigkeit ein), die Luft wird dabei etwas erwärmt (positiver Nebeneffekt im Winter), das Gerät sehr Kompakt ist und eine automatische Luftschwenkfunktion hat. Schließlich ist das Gerät so leicht, dass es mühelos transportiert werden kann (ein Kompressorgerät ist deutlich schwerer). Auch wenn das Gerät deutlich leiser ist als ein Kompressorgerät, würde ich nicht nachts im Schlafzimmer einsetzen. Der Lüfter ist auch im leisen Betrieb deutlich hörbar. Inzwischen wohne ich in einem Neubau und setze dieses Gerät weiter ein weil ein Neubau eben noch rel. hohe Luftfeuchtigkeit besitzt.
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3.0 von 5 Sternen
Durchschinttsprodukt, 9. September 2012
man sollte von dem Ergebnis von Ökotest nicht blenden lassen, denn sie testen nur die Inhaltsstoffe auf Bedenklichkeit auf Menschen und Natur, nicht aber ob das Produkt an sich etwas taugt oder nicht. Das Produkt würde ich als durchschnittlich bewerten. Von der Konsistenz könnte etwas dickflüssiger sein, aber das ist ja eher Geschmackssache. Das Produkt lässt sich gut verteilen und erfüllt, was ein Aftershave erfüllen soll - mehr aber auch nicht. Womit ich überhaupt nicht zufrieden bin, ist die Verpackung. Zwar lässt sich am Anfang gut dosieren, aber nach wenigen Wochen trocknet schon im Öffnungsbereich das Produkt aus, so dass das Dosieren schwieriger wird. Ich halte, diese Art von Applikationsform nicht ausreichend durchdacht. Es bleibt auch Reste des Produktes am Deckel kleben - das halte ich nicht für sehr hygienisch. Man sollte sich daher vorher gut überlegen dieses günstige Produkt zu kaufen, da hier aktuell nur als 4er Pack angeboten wird.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Wofür 5 Klingen?, 9. September 2012
man greift zu solchen Alternativen, weil die zwei großen Anbieter ihre Klingen überteuert anbieten. Aber ist dieses Produkt von dm tatsächlich so gut und günstig, weil sie keine so aufwendige Werbungen schalten - schließlich hat der Rasierer ja 5 Klingen? Ich habe dieses Produkt ca. 1 Monat lang getestet und muss sagen, dass ich total unzufrieden bin. Ich glaube gar, dass der Rasierer völlig falsch konstruiert ist, denn durch die zu leichtgängige Mechanik "kippt" der Rasierer zu leicht, so dass nicht alle Klingen auf der Haut anliegen. Dementsprechend sind die Rasierergebnisse ungenügend. Man muss also um ein optimales Rasierergebnis zu erzielen, die Klinge auf die Haut drücken und mehrmals über die Haut fahren. Zudem hält die Schärfe der Klingen nicht sehr lange. Nach wenigen Tagen wudert man sich, dass die Klingen so schnell stumpf geworden sind. Schließlich lässt sich die Klinge sehr schwer austauschen, weil die Mechanik klemmte. An die Entwicklungsabteilung von dm kann ich nur den Tipp geben, so ein Produkt vor Marktstart ausführlich testen zu lassen. Ansonsten macht man nur den Markennamen kaputt und bleibt als "Billigmarke" im Regal.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
An Lächerlichkeit nicht zu übertreffen, 2. März 2012
Ich habe zuvor einige Rezensionen hier durchgelesen und mich anstecken lassen dieses Produkt für meine Mutter zu erwerben. Es lief auch einige Wochen problemlos. Dann plötzlich bootete das Gerät immer neu und man konnte das Gerät nicht nutzen. Habe das Gerät dann an den Händler zurückgeschickt. Nach langer Wartezeit - weil angeblich Terratec nicht fägig war nachzuliefern, bekam ich endlich Ersatz. Mit großer Hoffnung habe ich dann das Gerät angeschlossen und fertigkonfiguriert. Aber es tat sich nichts. D.h. jedesmal meldet, das Gerät, dass verbunden wurde dann passierte wieder ein Auto-Reboot. Weder über Lan noch über WLAN funktionierte das. Also, hatte ich gedacht, vielleicht liegt es an meiner Netzwerkkonfiguration und habe meinem Bruder das Gerät ausgeliehen. Bei ihm das gleiche Problem. Weil das Internetradio ein Geschenk war und meine Mutter ziemlich verärgert war, habe ich inzwischen als Ersatz ein Logitech Squeeze Touch gekauft. Ausgepackt, angeschlossen, konfiguriert und es lief - das alles hat nicht 10 Minuten gedauert. Das Gerät läuft immer noch ohne Probleme. Derweil weigerte sich der Händer meine Erfahrung mit Noxon zu glauben(hätte ich ähnlich reagiert) und daher habe ich direkt bei Terratec angerufen. Ich solle das Gerät an Terratec schicken. Nur ca. 2 Wochen kam das Gerät wieder. Ausgepackt, angeschlossen und immer noch der gleiche Fehler. Angeblich hätten sie ein komplett neues Gerät eingepackt, was ich nicht glauben kann, da das Gerät Gebruachsspuren aufwies. Nach dem Fertigkonfigurieren sagt Noxon, dass es verbunden wurde, dann gibt es wieder Reboot. Und das wiederholt sich endlos. Ich kann es einfach nicht glauben, dass eine deutsche Firma sich so etwas erlaubt. 3 defekte Geräte in Serie und mieserable Garantieleistung. Da das Gerät von Logitech problemlos läuft, kann ich einen Fehler meinerseits ausschließen. Die Rezensionen hier sollen die potenziellen Kunden dazu anregen ein Produkt zu erwerben oder auch nicht zu erwerben. Ich habe von den vielen Rezensionen leiten lassen dieses Produkt zu erwerben und ich kann allen Usern raten, dieses Produkt nicht zu kaufen. Vielleicht hatte ich Pech und habe drei defekte Geräte in Folge erwischt. Aber wenn eine Firma so eine schlecht QM-Abteilung hat dann können die Produkte von der Firma auch nicht gut sein. Mal schauen, ob ich das Gerät zurückgeben kann - aber ich glaube kaum, dass ich Erfolg haben werde.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Amüsant aber sehr subjektiv, 26. April 2010
Das Buch ist kein Reiseführer über Seoul - die Hauptstadt Südkoreas. Das Buch ist auch kein Lehrbuch über ein Land, das so weit weg von Deutschland liegt, dass wir nur dann Meldungen in den Zeitungen lesen, wenn dort wieder einmal eine Krise gibt, weil Nord-Korea eine Drohung ausgesprochen hat oder weil in Süd-Korea Präsidentenwahl stattfindet. Ansonsten weiß man höchstens dass viele Produkte wie Autos, oder Monitore oder etwa Handys aber auch Containerschiffe aus dem Land der Morgenröte zu uns kommen. Weiß man aber über die Leute, die dort leben und über die Kultur des Landes? Wohl eher wenig. Diese Lücke möchte die Autorin schließen und gleichzeitig möchte sie ihre Ehrfahrungen, die sie dort gemacht hat, berichten. Sie schreibt amüsant und ich musste aus meiner eigenen Erfahrung über einige Dinge schmutzeln. Allerdings scheint in dem Buch die Perspektive der Autorin allzu dominieren. Sie beklagt sich an vielen Stellen, dass sie allein gelassen wurde. Als würde alles nur um sie drehen und die Gastgeber hätten nichts anderes zu tun. Außerdem spricht sie viele negative Dinge, die allerdings nicht typisch koreanisch sind, sondern überall passieren könnte an und ettiketiert diese Attribute als seien sie typisch koreanisch. Zumindest könnte der Leser so verstehen, wenn er liest - auch wenn die Autorin vielleicht nicht direkt so gemeint hat. Außerdem scheint sie nicht alle Eigenheiten der Koreaner verstanden zu haben. Womölgich hat sie nicht ausreichend Zeit gehabt das Land näher kennenzulernen. Sie hat z.B. wenig Verständnis dafür warum viele Koreaner die Japaner hassen, auch wenn die meisten Japaner mit dem Kriegsverbrechen in der Besatzungszeit sowie im 2. Weltkrieg nichts zu tun hatten. Während Deutschland mit der eigenen historischen Vergangenheit intensiv auseinander gesetzt hat, hat Japan es versäumt bzw. einfach verdrängt. Allerdings muß die Autorin auch verstehen, denn die Kultur in dem Land ist in der Tat deutlich anders und es ist nicht einfach sich dort so schnell "einzuleben". Daher pflegte sie eher mit ihren ausländischen Freundinen statt Kontakte zu den Einheimischen zu suchen. Im Übrigen könnte man an diesem Beispiel die "Parallelgesellschaft" nicht nur in Deutschland sondern an vielen Orten der Welt erklären. Zwar hat sie manche Dinge sehr spitz formuliert und sie nimmt auch kein Blatt vor dem Mund - aber ich finde trotzdem nicht OK, dass manche Koreaner sie im Internet scharf angegriffen haben. Manche Koreaner müssen lernen, mit Kritiken umzugehen. Ich finde trotzdem das Buch sehr amüsant und lesenswert als Einstiegslektüre. Wer allerdings das Land näher und intensiver kennenlernen möchte, sollte auch andere Erfahrungsberichte lesen. Am Besten allerdings: man reist selbst dorthin. Übrigens 2010-2012 ist Korea Visit Year.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Spiel gut - Leider Fehlproduktion erwischt! - Kopierschutz., 20. Oktober 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Mann kennt das Spiel aus Nintendo DS-Welt und das war auch der Grund, weswegen ich mir dieses Spiel erworben habe. Leider bemerkte ich nach der Installation, dass ich eine englische Version erwischt hatte. Obwohl das Handbuch, die Hülle sogar das CD-Cover auf Deutsch bedruckt war, war die Software komplett auf Englisch! Für mich wäre es kein Problem gewesen, jedoch ist meine Mutter überfordert mit ihrem schlechten Englisch noch englische Wörter zu merken, denn bei einigen Übungen geht es ja darum. Zudem mußte ich bemerken, dass die CD mit Kopierschutz versehen ist. So dauerte das Starten des Spiels fast immer eine Ewigkeit - extrem Nerven raubend. Hätten die Marketingleute von BBG Entertainment nicht andere Lösung einfallen lassen können? Ich wollte den Fehler des Produktes bei der Vertriebsfirma melden und stelle fest, dass die Internetseite nicht einmal Kontaktdaten veröffentlicht. Für Das Spiel hätte ich 4-5 Sterne verpasst. Aber wegen der schlampigen Qualitätskontrolle (falsche Lokalisierung auf CD), wegen der schlechten Umsetzung des Kopierschutzes sowie wegen der unmöglichen Internetpräsenz vergebe ich nur 3 Sterne und damit kommen sie noch gut weg. Sorry Dr. Kawashima - vielleicht suchen Sie das nächste Mal andere Partner aus.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Tom Hanks brilliert in Robinson Crusoe- Manier, 2. Februar 2002
Robert Zemeckis "Cast Away" ist keine plumpe Adaption des bekannten Abenteuerromans "Robinson Crusoe" von Daniel Dafoes auf die Gegenwart. Er ist ein zumindest ein gut recherchierter Abenteuerfilm, der dazu noch zum Nachdenken über unser Leben einlädt. Viele Südsee-Träumereien von ermüdeten Büro-Angestellten werden rasch verblassen und die in einer BBC-Sendung häufig gestellte Frage, "welche Utensilien würden sie auf einer einsamen Insel mitnehmen", würde sich erübrigen, wenn man den Film gesehen hat. Chuck Noland ein überaus engagierter FedEx-Angestellter (Tom Hanks) wird urplötzlich aus seinem Alltag gerissen, als er nach einem Flugzeugunfall als einziger Überlebender auf einer unbewohnten Insel strandet. Er ist nicht nur der geballten Kraft der Natur ausgeliefert sondern muß auch gegen die Einsamkeit und gegen Mutlosigkeit kämpfen. Er kämpft ums Überleben! Nach 4 Jahren Aufenthalt auf der verlassenen Insel entscheidet er sich sie aus eigener Kraft zu verlassen und schafft mit viel Glück die Rückkehr in die Zivilisation. Doch als er wieder nach Hause zurückkehrt, muß er feststellen, daß nicht nur viele Dinge im Umfeld sich geändert haben, sondern muß auch erkennen, daß er die Dinge im Leben mit ganz anderen Augen sieht... Robert Zemecki hat den Kampf eines Mannes gegen die übermächtige Natur sehr realistisch inszeniert. Sehr deutlich wird auch der innere Kampf des Mannes gegen die Einsamkeit durch die hervorragende Darbietung von Tom Hanks. Gegen die Betriebsamkeit der Zivilisation wirkt die Ruhe und Endlosigkeit des Meeres auf der einsamen Insel wie eine Zeitlupe. Dieser Gegensatz noch durch Geräuschkulisse (Strassenlärm vs Plätschern der Wellen) und Musik sowie durch die Kamerabewegungen und Panoramaaufnahmen verdeutlicht, gibt der Film den Betrachtern eine philosophische Hausaufgabe über unser Wertedenkens. Alles was wir in der Zivilisation als wichtig und erachtenswert halten, werden in einer anderen Umgebung wertlos und umgekehrt alles was wir für alltäglich halten und wenig Bedeutung geben, können auf einer verlassenen Insel lebenswichtig sein. Zumindest läßt der Regisseur für den Hauptdarsteller den Weg bzw. für die Zuschauer den Raum für weitere Gedankengänge offen. Neben dem sehr guten Film ist mir die zweite DVD aufgefallen, auf der das "Making of " nebst relativ ausführliche Interviews mit den Akteuren des Filmes enthalten sind. Positiv muß ich noch festhalten, daß diese Interviews sehr sachlich sind und nicht wie man sonst von anderen Filmen her kennt, wo die Interviews als Werbespots entpuppen- wohl ein Ausgleich für die zahllosen FedEx-Einblendungen im Film...
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Gattaca
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| DVD ~ Ethan Hawke |
| Wird angeboten von cook29 *Alle Preise inkl. MwSt* |
| Preis: EUR 7,29 |
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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Ein sehenswerter SF-Thriller, 1. Januar 2002
Gattaca ist mehr als nur ein spannender SF-Thriller. Dieser Film ist zugleich ein kritischer Blick der Möglichkeiten der Gentechnik von heute in die Zukunft projiziert. In der Zukunft laufen einige Dinge anders: Nur die gesunden befruchteten Zellen erhalten eine Chance geboren zu werden. Nur Menschen mit hervorragender Gensequenz haben eine Chance Karriere zu machen. Partnerwahl trifft man ebenso nach Attraktivität des Gentestergebnisses und Detektive verfolgen ihre Spuren nur nach Spurenmaterialien von Menschen - die sog. Invaliden werden bevorzugt als Verdächtige gehandelt. Rassismus oder andere Vorurteile gibt in dieser fiktiven Welt nicht aber es existiert dafür Genoismus. Vincent Freeman (dargestellt durch Ethan Hawke) ist ein natürlich erzeugter Mensch mit genetischen Schwächen, der träumt ein Astronaut zu werden. Dieser Traum kann er jedoch niemals verwirklichen, weil jeder Gen-test ihn als inakzeptables Risiko durchs Raster fallen würde. So beschließt er sich illegal die Identität eines anderen anzunehmen, der einen guten Gen-Quotienten aufweist. Mit Hilfe von Jerome Moroe (Jude Law), ein ehemaliger Sportler mit einer hervoragendnr genetischen Muster will Vincent in die Firma Gattaca einschleusen um dann seinen Traum zu verwirklichen. Dieser Traum scheint aber zu scheitern, als ein Projektleiter der Firma umgebracht wird. Gattaca ist ein spannender und zugleich intelligenter Film. Insbesondere hat mir die Atmosphäre im Film gefallen: die futuristisch anmutende Fassaden untermalt mit Farbenspielen, die manchmal sarkastisch bis melancholisch wirkenden Dialoge. Der Film ist auch ein Plädoyer für die Menschlichkeit und gegen die dem Perfektionismus anstrebende blinde Gentechnik-Gläubigkeit. Schade daß nur wenig Zusatzmaterial auf DVD zu finden ist. Neben der 1:2,35 Breitformat ist auf der anderen Seite der DVD die 4:3 -Fassung. Interessant zu erwähnen ist, daß aus der Kino-Version herausgeschnittener Abspann wieder unter der Rubrik "Dokumentation" auf der DVD auftaucht. Dort wird als Beispiel dargelegt, welche Genies nicht existiert hätten, wäre diese Fiktion Realität gewesen...
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