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Rezensionen verfasst von
MyandMar
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 100 REZENSENT)   

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Reer 98010 SoftTemp 3 in 1 kontaktloses Infrarot-Fieber-Thermometer
Reer 98010 SoftTemp 3 in 1 kontaktloses Infrarot-Fieber-Thermometer
Preis: EUR 36,98

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vorsicht heissssss...., 25. Februar 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Länge:: 0:24 Minuten

Zum Messen von Fieber oder erhöhter Temperatur nutzte ich bis dato nur ein herkömmliches Thermometer, das man sich unter die Achseln klemmte. Vor allem für Kleinkinder, wo Fiebermessen zumeist rektal ausgeführt wird, ist dies alles andere als angenehm. Wie praktisch ist dann solch ein Messinstrument, das völlig ohne Körperkontakt eingesetzt werden kann. Mittels Infrarotmessung erzielt man mit diesem Thermometer tatsächlich absolut verlässliche Werte, die meiner herkömmlichen Messmethode in nichts nachstehen. Sie sind absolut identisch.

Funktionalität:
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▶️ Die Bedienung des nur 112 g leichten und sehr gut in der Hand liegenden Thermometers ist absolut simpel und selbsterklärend, so dass es wohl kaum der beiliegenden ausführlich in Wort und Bild erklärenden Bedienungsanleitung Bedarf. Einfach die beiden beiliegenden AAA- Batterien einlegen und schon ist das Gerät einsatzfähig.

▶️ Wahlweise kann man die Körpertemperatur an der Schläfe (Messbereich: 32,0 - 42,9 °C) und auch die Objekt-/Umgebungstemperatur (Messbereich: 0 - 100 °C) messen. Dazu wählt man einfach die entsprechende Symboltaste (Gesicht/Haus), hält das Gerät in einem Abstand von 1 bis 6 cm zur Messstelle und betätigt den Knopf auf der Rückseite des Displays. Die Temperatur wird unmittelbar (nach ca. 1 Sekunde) im Display angezeigt.

▶️ Das Gerät speichert die letzten 19 Messwerte, die über die M-Taste (Memory) abrufbar sind.

▶️ Die erfolgte Messung wird außerdem mittels eines Pieptones akustisch signalisiert. Dieser Ton ist auch abschaltbar.

▶️ Nach 30 Sekunden schaltet sich das Thermometer selbstständig ab.

Fazit: Ich bin sehr zufrieden über die unkomplizierte und trotzdem genaue Messung von Temperaturen unterschiedlichster Art. Hoffentlich muss es zur Messung von erhöhten Körpertemperaturen nur selten zum Einsatz kommen.


Beurer FB 35 Fußbad
Beurer FB 35 Fußbad
Preis: EUR 43,40

4.0 von 5 Sternen Kein Leisetreter, aber insgesamt trotzdem angenehme Entspannung für die Füße, 22. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Beurer FB 35 Fußbad (Badartikel)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Länge:: 1:42 Minuten

Füße machen am Tag so einiges mit und es kann eine Wohltat für den ganzen Körper, den Geist und die Seele sein, selbige in eine warmes Fußbad zu tauchen. Das FB35 aus dem Hause Beurer massiert die gestressten Füße zudem nicht nur mit blubbernden Wasserblasen, sondern auch noch mit 16 integrierten Magneten, die im inneren Wannenboden eingesetzt sind, mit Infrarotlicht, Vibration und dem genoppten Boden.
Mein Test:

Das Äußere:
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Das Gerät wiegt ohne Wasser etwas über 2 kg.
- Außenmaße (B x T): 38 x 42 cm
- Fußbereich innen (L x B): 32 x 11 cm (in seiner Form dem Fuß angepasst, also nach vorn und hinten verjüngend)
- max. Wasserfüllmenge: 2,5 Liter
- vier große Gummisaugfüße für einen sicheren und vibrationsarmen Stand

Die allgemeine Anwendung:
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Die Anwendung ist denkbar einfach: einfach warmes Wasser bis höchstens zur Max-Markierung (die allerdings nicht sehr gut erkennbar ist) einfüllen (das Gerät besitzt keine Aufheizfunktion), Gerätestecker in die Steckdose und das Fußbad eingeschaltet. Schon fängt das Wasser kräftig an zu blubbern. Zusätzlich kann noch die Vibarationsfunktion zugeschaltet werden.

Generell empfiehlt sich als Unterlage einen weichen Teppich zu wählen, denn bei zugeschalteter Vibration übertragen sich die Schwingungen schon im angrenzenden Raum, vor allem wenn man Parkett oder Laminatboden hat. Hier hilft u. U. ein gummierte Yogamatte, welche die Schwingungen etwas abdämpft. Zugleich dient sie als Schutz vor doch von Zeit zu Zeit herausspritzenden Wassertropfen.

Nach dem Bad trägt man mit dem integrierten Griff das Fußbad zum Entleeren problemlos an die entsprechende Selle.

Die einzelnen Features im Überblick:
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► Sprudelmassage: Durch die Löcher im Fußbett wird Luft in das Wasserbad befördert. Die aufsteigenden Luftblasen sogen dabei für einen leichten Massageeffekt auf der Fußunterseite. Diese ist beim Beurer-Fußbad kräftig und sehr angenehm

► Vibrationsmassage: Bei der Vibrationsmassage wird das Gehäuse in leichte Schwingungen versetzt, was über die im Gerät integrierten Massagenoppen an die Füße über tragen wird. Diese ist zuweilen so stark, dass man diese Funktion nur begrenzt einsetzen mag. Aber sie ist wirkungsvoll.

► Magnetfeldtherapie: Mit Hilfe der Magneten geraten die Zellen in Schwingung, was ihre Zellmembrandurchgängigkeit deutlich erhöht. Dadurch wird der Zellstoffwechsel stimuliert und eine bessere Durchblutung gefördert, was sich zudem positiv auf das gesamte Immunsystem auswirken soll.

►Rotlicht: zur Entspannung, Verbesserung der Durchblutung, Schmerzlinderung, Anregung des Stoffwechsels, Förderung der Regeneration und Verbesserung der Dehnfähigkeit des Bindegewebes und der Muskeln

► Fußreflexzonenmassage: Die beiden (entfernbaren) Fußreflexzonen-Massagerollen sind leider zu klein, um sie effektiv zu nutzen. Sie sollen durch eine waagerechte Bewegung der Füße die Fußsohle stimulieren. Allerdings wurden sie genau im Bereich des Fußgewölbes (Fußbogen) angebracht, so dass ein gesunder Fuß sie kaum berührt, sondern sie die Fußsohle nur marginal "streicheln". Gleichfalls ist ein großflächigeres Darüberrollen ebenso kaum möglich, da der Längsspielraum (mit zunehmender Fußlänge) eingeschränkt ist.

► Aroma-Filter: Das Gerät hat einen abnehmbaren Aroma-Filter, in den man diverse Badesalze einfüllen kann und somit gleichzeitig eine Aroma-Therapie vornimmt.

► Pediküre-Einheit: In der Mittelkonsole zwischen den Füßen befindet sich die variabel einsetzbare Pediküre-Einheit mit drei unterschiedlichen Aufsätzen: ein Bürstenaufsatz zum Stimulieren der Reflexzonen in den Fußsohlen, ein Massageaufsatz und ein Aufsatz zum Entfernen von Hornhaut. Diese ist in meinen Augen jedoch ein wenig Spielerei, denn man muss mit den Füßen selbstständig über den jeweiligen Aufsatz rollen. Allerdings behindert der Tragegriff ein problemloses Darübergleiten, so dass man immer etwas versetzt agieren muss. Zudem besteht die Gefahr des Umkippens des Gerätes.

Geräuschentwicklung:
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Das Gerät ist definitiv kein Leisetreter und gibt mit gemessenen 75...80 dB schon ordentlich Gas. Mich persönlich stört dies allerdings nicht sehr und ich kann trotzdem während meiner Massage gut entspannen und dabei lesen oder (mit Headset) Musikhören.

Gesamturteil kurz und knapp:
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► (+ + + ) Das gefällt mir gut (+ + +):
- kräftige und angenehme Sprudelmassage
- effektvolle Vibrationsmassage
- Rotlicht zur Anregung der Durchblutung
- Magnetfeldtherapie zur Steigerung der Zellenergieversorgung
- geringes Gewicht- einfache Bedienung
- abnehmbarer Aroma-Filter für den Einsatz von Badesalzen

► (- - -) Das ist noch verbesserungswürdig (- - -):
- schlecht erkennbare Wasser-Maximalstand-Markierung (weiße Schrift auf weißem Untergrund)
- manuelle Fußreflexzonen-Massagerollen zu klein, diese liegen genau unter dem Fußgewölbe (Fußbogen)
- Geräuschentwicklung: nicht unbedingt ein "Leisetreter"

Fazit: Sowohl die Sprudel- als auch die Vibrationsmassage schätze ich bei diesem Fußbad als sehr gut ein. Auf den Nutzen der Rotlicht- und Magnetfeldtherapie vertraue ich anhand nachlesbarer Effekte in diversen Fachartikeln. Das Gerät ist relativ leicht und intuitiv zu bedienen. Einzig an der Lautstärkereduzierung und den derzeit uneffektiven Fußreflexzonen-Massagerollen muss noch gearbeitet werden. Alles in Allem trotzdem ein gutes Gerät.


The Friendly Swede Schleifenlose-Schnürsenkel (5 Paar)
The Friendly Swede Schleifenlose-Schnürsenkel (5 Paar)

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schleifenlos glücklich, 21. Februar 2015
Länge:: 1:23 Minuten

Als einigermaßen passionierte Radlerin haben sich bereits schon zweimal die – zugegeben – etwas zu langen Schnürsenkel meiner Sportschuhe in der Kette verfangen. Der Abstieg vom "Drahtesel" war alles andere als angenehm. Da kam mir dieses Angebot gerade recht ins Haus genschneit: Einfach in die Schuhe schlüpfen, das Band ohne Schleifenbinden festgezurrt und los.

Tatsächlich ist die Idee dieser schleifenlosen Schnürsenkel grandios. Die "Installation" selbiger erfolgt absolut einfach: Die Enden der knapp 119 cm langen, leicht elastischen Bänder sind zum besseren Einfädeln mit einer festen Kunststoffhülle ummantelt, so dass sie nicht ausdrieseln können. Einfach durch die Feststellöse und die Endkappe gefädelt, auf die entsprechende Länge gekürzt, zum Schluss die Enden verknotet und die Endkappe darüber geschoben.

Damit habe ich an meinen Sportschuhen ein schnell und einfach zu schließendes System gefunden, das mir auch beim Trekken oder Laufen gute Annehmlichkeit bietet. Die Bänder sind robust, dehnbar und wasserfest. Zudem sind sie mit einem Zug festgezurrt. Die Klemmöse hält die Schnürsenkel zuverlässig fest, ohne sich bei normaler bis sportlicher Tätigkeit zu lösen. Ein Druck auf die Feder, lässt das Ganze dann wieder lockern.

Zwei kleine Kritikpunkte möchte ich dennoch anbringen:
1. Das Einfädeln durch die Feststellöse gestaltet sich als sehr fummlige und zuweilen schwierige Prozedur. Zum einen ist der federgelagerte Druckmechanismus recht schwergängig, so dass man mit einer Hand seine Schwierigkeiten hat, die Feder entsprechend weit herunterzudrücken, zum anderen sind Bänderdicke und Durchfädelöffnung nicht optimal aufeinander abgestimmt (nicht genügend Spielraum im Inneren). Dadurch stößt das durchzufädelnde Band meist irgendwo im Inneren an und kommt nicht problemlos an die Austrittsöffnung.
2. Die Endkappen sind nicht groß genug, die verknoteten Enden der Bänder komplett aufzunehmen, so dass immer ein Teil freiliegt. Das schaut zum einen nicht so gut aus und zum anderen besteht die Gefahr des vorzeitigen Aufdrießelns der abgeschnittenen Enden. Eine etwas größere Endkappe, vielleicht mit einem aufklipsbaren Verschlussdeckel wäre die bessere Wahl.

Trotz alledem: Das schleifenlose Konzept gefällt mir. Und hier erhält man gleich fünf (farbige) Bänder in einem Set.


AmazonBasics Bluetooth-Stereo-Kopfhörer mit Mikrofon
AmazonBasics Bluetooth-Stereo-Kopfhörer mit Mikrofon

5.0 von 5 Sternen Minimalistisches Klangwunder mit erstaunlich ordentlichem Sound, 21. Februar 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Länge:: 0:41 Minuten

Ich war zunächst mehr als skeptisch, als ich mir dieses Headset bestellte. Was kann so ein Noname-Produkt mit diesen minimalistischen Abmessungen schon leisten, dachte ich mir. Doch ich wurde eines besseren belehrt. Man erhält hier tatsächlich ein klanglich recht überzeugendes Headset mit gutem Tragekomfort und guter, nach kurzer Eingewöhnungsphase intuitiver Bedienbarkeit. Mein Test:

Tragekomfort:
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Zugegeben, zu Beginn hatte ich einige Anlaufschwierigkeiten mit dem optimalen Sitz des Headsets. Eine Zeichnung in der Bedienungsanleitung kann als wertvolle Orientierungshilfe dienen. Der Bügel sitzt somit bestens etwas unterhalb der hinteren Kopfmitte. Die Ohrpolster üben nur einen ganz leichten Druck aus und stören überhaupt nicht. Sportliche Betätigung mit diesem Headset wie z. B. Joggen halte ich allerdings für nicht möglich. Dafür sitzt es dann doch zu locker und leicht auf dem Kopf und würde ständig verrutschen.
Aber man kann das nur 53 g schwere Headset durch den schmalen Bügel auch gut unter einer Mütze oder beim Liegen auf Bett bzw. Couch tragen, ohne dass es drückt.

Der Klang:
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Natürlich kann man mit dieser minimalistischen Bauart kein High End Klangwunder erwarten, aber in dieser Preisklasse lässt das Teil einen dann doch mit einigem (positiven) Erstaunen zurück. Auch bei maximal erträglicher Lautstärke (und die ist beachtlich hoch regelbar) klingt Musik nicht verzerrt, sondern kommt absolut sauber und klar differenziert zurück. Einzig die oberen Höhen fehlen dem Kraftzwerg etwas und natürlich wird man auch keinen satten tiefen "Bose-Wummmm-Bass" erwarten können. Im Grunde schwingt er leicht mittig, aber ohne dass dies den Klanggenuss übermäßig stört. Ein tatsächlich gut und breit auf aufgestellter sowie klarer Sound.

Die Bedienung:
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Die Bedientasten sind komplett auf der linken Ohrmuschel zu finden. Sie sind durch kleine Erhebungen mit dem Finger gut zu lokalisieren. Durch Doppelbelegungen wurde auf engstem Raum doch eine Menge untergebracht.

▶️ Die Lautstärkeregelung sowie die Titelwahl mittels Vorwärts- und Rücksprung liegen auf dem Rand, auf der Oberseite der Headset-Ohrmuschel. Einmal kurz angetippt für laut und leise, länger auf die Taste gedrückt springt zwischen einzelnen Titeln vor oder zurück.

▶️ Mittig auf der Ohrmuschel sind die Ein- und Ausschalttaste, Pause und Play, Bluetooth-Kopplung sowie die Tasten für Telefonie angebracht. Auch hier wurden den Tasten mehrere Funktionen überstülpt. Die Play-/Pause-Taste hat zugleich die "Anruf ignorieren"-Funktion intus. Hingegen sind bei der On/Off-Taste, die mittels eines kleinen Telefonhörers gekennzeichnet ist, die Anrufannahme, -beendigung (kurzer Tastendruck) sowie Anschalten (vier Sekunden gedrückt halten --> LED blinkt blau) und Ausschalten (zwei Sekunden gedrückt halten --> LED blinkt rot) hinterlegt. Zudem lassen sich mittels einer bestimmten Tastenkombination alle Einstellungen auf einen Schlag zurücksetzen.

▶️ Der Wechsel während eines Titels sowie Pause und komplett Ausschalten beendet die Tonwiedergabe nicht abrupt, sondern blendet den gerade abgespielten Titel mit ca. zwei Sekunden Verzögerung langsam aus.

▶️ Das Betätigen der Tasten wird bei jedem Druck mit einem leisen Piepton begleitet. Dies ist insofern recht sinnvoll, dass man durch die Doppelbelegungen der Tasten erkennt, ob die Aktion auch ausgeführt wird, stört mich aber beim Regeln der Lautstärke etwas.

Telefonie:
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Der Gegenüber am anderen Ende der "Leitung" ist sehr gut und klar zu verstehen. Auch wird mir von diesem gleichfalls ein sauberes und nicht verzerrtes Stimmenbild bescheinigt. Das Mikrofon, welches ebenfalls in der linken Ohrmuschel, an deren Unterseite integriert wurde, wartet offensichtlich mit einer gute Übertragungsfrequenz und Leistung auf.

Bedienungsanleitung:
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Die Bedienungsanleitung in Form eines kleinen Heftchens ist mehrsprachig gehalten. Ausführlich und gut verständlich und nachvollziehbar werden in Wort und Bild alle Funktionen erläutert.

Zubehör:
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Dem Set liegt ein USB-Kabel zum Laden des Headsets bei.
Zusätzlich wurden zwei Ersatz-Ohrpolster beigelegt.

Fazit: Der Preis dieses Headsets liegt in den USA derzeit bei 35 $. Bleibt zu erwarten, in welcher Charge es hier angesiedelt wird. Auf jeden Fall erhält man ein erstaunlich ausgereiftes und klanglich überzeugendes Headset, das meine anfänglichen Zweifel komplett ausgeräumt hat.


Braun HD380 Haartrockner Satin Hair 3 HD 380 Power Perfection solo
Braun HD380 Haartrockner Satin Hair 3 HD 380 Power Perfection solo
Preis: EUR 33,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Funktionell, praktisch, sehr gut!, 20. Februar 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Länge:: 0:58 Minuten

Die äußere Erscheinung:
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Ein formschönes, solide verarbeitetes und zudem funktionales Gerät hält man mit dem Braun HD380 in der Hand. Er verfügt über zwei Gebläsestufen (leicht und stark), drei Temperaturbereiche (lauwarm, angenehmes, von mir bevorzugtes Mittel und doch recht heißes Maximum) und noch eine Kaltstufe zum Fixieren der Frisur (diese wird von mir gegenüber anderen Geräten tatsächlich als kühl empfunden). Auf unnötigen Schnickschnack wurde verzichtet, einzig eine Stylingdüse wurde dem Gerät zugefügt.
Der Haartrockner liegt mit seinen 480 g (gemessen incl. der Aufsteckdüse) noch im genügsamen Mittelfeld. Die Gewichtsverteilung ist sehr gut, der Griff mit einem Durchmesser von 3,8 cm ist ergonomisch geformt und liegt sehr gut in der Hand.
Das Kabel mit 1,75 m Länge ist ausreichend lang.
Die Gebläsestufen entwickeln einen Lärmpegel von 70 bis 85 db (gemessen mit einer Lärmpegel-App). Vom persönlichen Eindruck her würde ich sagen, dass er sich nicht von anderen, gleichfalls von mir genutzten Haartrocknern, in punkto Lautstärke unterscheidet.

Wirkungsweise der Ionentechnologie:
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Haartrockner, die mit Ionentechnologie arbeiten, spalten die angesaugten Luftmoleküle auf. Im Gehäuse steckt ein Hochspannungsgenerator, der ein elektrisches Feld erzeugt, in welchem die Luftmoleküle negativ geladen, also ionisiert, und mit der mehr oder weniger heißen Luft an die Haare transportiert werden. Dort sorgen sie dafür, dass die Wasserstoffbrücken in den Wassertropfen aufgebrochen werden und so die Tropfen in kleinere Einheiten zerfallen. Ein Teil von ihnen wird vom Haar aufgenommen, der andere Teil kann schneller abtrocknen.
Der Vorteil: Dass ein Teil des Wassers von den Haaren absorbiert wird kann man vielleicht mit einem vertrockneten Lehmboden vergleichen. Er verfügt ebenfalls über eine grobe und schuppige Oberfläche und wenn Regen darauf pladdert, weiß jeder was passiert: das Wasser plätschert munter, feucht-fröhlich darüber hinweg. Erst fein verstäubte Feuchtigkeit ist in der Lage, in den Boden und eben auch das Haar einzudringen und die Oberfläche zu glätten und zu schließen. Der positive Effekt dabei: weiches, seidig-geschmeidiges und glatteres Haar mit neuem Glanz, das sich besser bürsten und frisieren lässt. Zudem soll ein besserer UV-Schutz bestehen, das Haar weniger zum Verfilzen oder Brechen neigen und sich nicht mehr so schnell statisch aufladen. Außerdem läuft das Trocknen auch noch stromsparend und damit umweltschonend ab.
► Mein persönlich festgestellter Effekt:
Tatsächlich ist das Haar gefühlt deutlich schneller trocken. Feines Haar - wie das meinige - trocknet auch mit niedriger Gebläsestufe im Schongang deutlich schneller als an Geräten ohne Ionenfunktion. Ich benötige mit diesem Gerät nur 5 Minuten zum Trocknen meiner langen Haare. Das Haar fühlt sich nach dem Föhnen geschmeidig glatt an und fällt angenehm in Form. Die ansonsten unvermeidliche Nachbehandlung mit Glätteisen (ich habe leicht gewelltes, zum Teil krissliges und fliegendes Haar) ist nicht mehr von Nöten.
Bei zu glattem Naturhaar, das eher etwas mehr Stand und voluminöse Fülle verlangt, würde ich die Ionenfunktion allerdings nicht empfehlen, da selbiges hernach eher zu platt am Kopf liegt.

Fazit: Mit dem HD380 von Braun hält man ein solides und formschönes Gerät zum Haaretrocknen in der Hand. Er arbeitet effizient und wirkungsvoll. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Ich bin sehr zufrieden.


James Tyler Herren Strickmütze, klassische Form mit Umschlag & Bommel, Gr. One size, Schwarz (Schwarz/Grau)
James Tyler Herren Strickmütze, klassische Form mit Umschlag & Bommel, Gr. One size, Schwarz (Schwarz/Grau)
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Hält die Ohren steif... nein... warm :-), 18. Februar 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Länge:: 0:45 Minuten

Der Winter ist zwar fast vorbei, aber so ganz ohne Mütze hält man es in den Morgenstunden doch noch nicht aus. Zudem beehrt uns Väterchen Frost bestimmt in einem Jahr wieder von Neuem ;-).

Mützen mit Bommel haben momentan Hochkonjunktur. Ich finde diese klassische Mode jedenfalls witzig und pfiffig. Die schwarze Strickmütze von James Tyler mit ihrem farblich abgesetzten Umschlag und der dazu passenden Bommel schaut jedenfalls recht nett aus. Das Strickmaterial aus Polyacryl ist strapazierfähig und dehnbar. Alle Nähte sind sauber verarbeitet. Es wurden keine Strickfehler entdeckt. Maschinenwäsche hält sie bei 40 °C problemlos aus.

Die Mütze ist unisex einsetzbar. Auch eine Frau schaut damit pfiffig aus. Sie passt sich den unterschiedlichsten (normal großen) Kopfformen sehr gut an. Zudem hält sie sehr gut warm und ist durch den flexiblen Umschlag variabel einsetzbar.


3M Dual Lock High-Tech Druckverschluss, 25 mm x 1,25 m, transluzent, SJ356025
3M Dual Lock High-Tech Druckverschluss, 25 mm x 1,25 m, transluzent, SJ356025
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Auch für "Handwerks-Legasteniker" ;-), 18. Februar 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Immer wieder stößt man an seine Befestigungsgrenzen, wenn man vielleicht keine Löcher bohren kann oder darf, aber trotzdem Stauraum bzw. Befestigungsmöglichkeiten an der Wand sucht. Egal ob es - wie in meinem Fall - der Temperaturfühler einer Wetterstation an einer mit Dachziegeln verkleideten Außen-Mansardwand oder aber eine kleine Garderobenleiste an der Wohnungstür ist: Bohren ist nicht möglich. Da kam dieser doppelseitige Druckverschluss gerade recht.

Das Funktionsprinzip:
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Der Druckverschluss ist im Grunde genommen nichts anderes als ein selbstklebendes Klettband. Man befestigt jeweils beidseitig (an der Wand und am zu befestigenden Gegenstand) einen je nach Tragkraft auf Länge geschnittenen Streifen, drückt diesen fest an, wartet 24 Stunden bis der Klebstoff "abgebunden" ist und fügt danach beide Teile zusammen. Zudem lassen sich die wirklich absolut sicher miteinander verbundenen Gegenstände problemlos wieder voneinander lösen, ohne dass sich die Streifen ablösen.

Einsatzmöglichkeit/Tragkraft:
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Egal ob Bilderrahmen, Steckdosenleisten, diverse Gerätschaften und Dosen in der Küche, Garderobenleisten oder Temperatursensoren im Außenbereich, die Einsatzmöglichkeiten sind unglaublich vielfältig, da das Band UV- und wetterbeständig ist. Sogar meinen Kosmetikkoffer zum Aufbewahren diverser Hautpflegegerätschaften wie Epilierer u. dgl. hält es sicher bei mir an der Wand.
Die Tragkraft gibt der Hersteller mit 300 g pro 10 cm Band an. Das ist schlichtweg hochgradig untertrieben, denn mein Köfferchen, das mit Inhalt stolze 1400 g auf die Waage bringt, bleibt nun schon eine Woche dort wo es platziert wurde, nämlich an der Fliesenwand: Verwendet habe ich nur einen Streifen von 6 cm.
Vor einem Einsatz an tapezierten Wänden würde ich allerdings abraten, es sei denn man möchte das Band nicht mehr entfernen. Denn dieses ist so stark mit selbiger verhaftet, dass es beim Ablösen wohl mehr als einem lieb sein kann mitreißt.

Fazit: Zwar ist dieser Druckverschluss mit 0,15 EUR pro cm Einsatzlänge (denn von der angebotenen Länge von 1,25 kommen letztendlich real ja nur 62,5 cm zum Einsatz) nicht gerade preiswert, aber durch vielfältigen Einsatzmöglichkeit und das sichere Fixieren diverser Gegenstände ohne Bohren wiegen dies wieder auf. Ich finde das "Klettband" jedenfalls klasse.


Herbaria Bittrio Kräuterelixier, 1er Pack (1 x 250 ml) - Bio
Herbaria Bittrio Kräuterelixier, 1er Pack (1 x 250 ml) - Bio
Preis: EUR 12,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Darf es doch ein bisschen bitter sein?, 16. Februar 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Länge:: 0:26 Minuten

Schon der Volksmund weiß: "Was bitter im Mund, ist für den Magen gesund." Doch irgendwie ist "bitter" aus der Mode gekommen und musste dem Süßen, Salzigen und Sauren den Vortritt lassen. Die unübersehbaren Folgen heißen z. B. Übergewicht, Verdauungsstörungen und Stoffwechselkrankheiten.
Nun bekam ich die Möglichkeit das Kräuterelixier Bittrio aus dem Hause Herbaria zu testen. Zugegeben, ich wusste im Vorfeld nicht wirklich etwas von der Wirkungsweise von Bitterstoffen und ihrem Nutzen für unser Wohlbefinden, außer vielleicht dem geflügelten Wort der "bitteren Medizin" und der Überzeugung, dass Arznei auch bitter schmecken muss, wenn sie helfen soll. Daher habe ich mich im Vorfeld dieser Rezension ein wenig schlau gemacht und möchte nach meiner persönlichen Einschätzung des Bitterelixiers ein wenig intensiver auf die positive Wirkung eingehen. Doch zunächst:

Meine ganz persönliche (Geschmacks-)Einschätzung:
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Die leicht bräunliche Flüssigkeit, von der man lt. Angabe des Herstellers 20 ml vor oder nach den Mahlzeiten zu sich nehmen soll, schmeckt tatsächlich - wie es der Name schon verrät - leicht bitter. Allerdings nicht so arg, dass man es als unangenehm empfindet. Wenn ich einen Vergleich anstreben würde, dann vielleicht wie ein Boonekamp, allerdings ohne Alkohol. Im Gegensatz zum Magenbitter aus dem Hause Underberg bleibt ein deutlich bitterer Geschmack einige Zeit länger im hinteren Gaumenbereich spürbar. Von seiner Konsistenz her ist der Bittrio nicht so "sämig", sondern tatsächlich dünnflüssig. Die von einigen Rezensenten festgestellte Süße empfinde ich persönlich kaum. Sicher sorgt allem Anschein nach der enthaltene Agavendicksaft für eine doch recht abgerundete Komposition. Das Elexier ist allerdings auch kein sogenanntes Leckerli, schmeckt aber nicht so grässlich wie vielleicht eine bittere Medizin. Ich empfinde das Schlückchen, das ich nun schon einige Zeit vor den Mahlzeiten zu mir nehme, als recht angenehm. Zudem tut es meinem nervösen Magen und Darm (ich leide immer wieder unter "Magengrummeln" und schmerzhaften Blähungen) wirklich sehr gut. Seit ich meinem Verdauungssystem regelmäßig diese Schlückchen gönne, haben sich meine Beschwerden deutlich gebessert!

Preis-Leistungsverhältnis:
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Sicher scheint der Anschaffungspreis zunächst recht hoch zu sein. Aber ich bekomme hier ein rein biologisches Elixier aus natürlichen Stoffen, ohne irgendwelche chemische Zusätze. Mit knapp 13 Becherchen kommt man auf einen "Schluckpreis" von einem Eu. Das ist nicht wenig, aber die 2…3 Euronen täglich sind mir mein tatsächlich besseres Wohlbefinden allemal wert. Ich werde mir dieses Kräuterelixier definitiv weiter kaufen. Und da kommen wir auch schon zu den etwas ausführlichen Gründen:

Bitterstoffe - Was ist das eigentlich und wie wirken sie
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Man kann Bitterstoffe durchaus als Naturarzneien bezeichnen. In einigen asiatischen Ländern wie China und Indien werden Speisen mit Bitterstoffen sogar gefördert, weil sie erfrischen, anregen, wärmen und die Geschmacksnerven aktivieren. Ihr Geheimnis liegt darin, dass sie die gesamte Verdauungstätigkeit spürbar anregen. Die Magen- Darmbewegungen werden gesteigert, die Magenentleerung wird beschleunigt. Bitterstoffe stimulieren die Ausschüttung von Gallen- und Pankreassaft, verbessern so die Verdauung von Eiweißen, Kohlenhydraten und Fetten und wirken leicht abführend. Durch ihre verdauungsfördernde Wirkung vermindern sie gleichzeitig Blähungen und hemmen Gärungs- und Fäulnisprozesse im Darm. Doch sie können noch viel mehr: durch eine Verbesserung der Resorption von Vitamin B12 aus dem Verdauungstrakt unterstützen Bitterstoffe sogar die Blutbildung. Sie fördern außerdem die Resorption der wertvollen fettlöslichen Vitamine A, D, E und K sowie von Eisen. Bitterstoffe regen die Basenbildung im Organismus an und wirken damit einer Übersäuerung des Körpers entgegen, die in unserer Zeit für viele Menschen zum Problem geworden ist und schon beinahe als Zivilisationskrankheit bezeichnet werden kann. Sie ist für viele Beschwerden verantwortlich, von Rheuma über Gicht, Haarausfall, Hauterkrankungen, Müdigkeit, Nervosität, Abwehrschwäche, Kopfweh, mangelhafte Durchblutung, Neurodermitis und Allergien.
Bitterstoffe sorgen dafür, dass der Säureüberschuss im Gewebe des Körpers abgebaut und ausgeschieden werden kann. Die Tatsache, dass bittere Kräuter basische Eigenschaften haben, machen sie doppelt wertvoll. Sie stellen das Säure-Basen-Gleichgewicht wieder her. Außerdem sind sie ausgezeichnete Entschlackungsmittel. Sie fördern auf sanfte Weise die Ausscheidung von Giftstoffen, von Wasseransammlungen, Schlacken und Verschleimungen, weil sich die Schleimhäute durch den bitteren Geschmack zuerst zusammenziehen und sich dann wieder ausdehen. Dabei können Gifte, Stoffwechselschlacken, Viren und Bakterien sowie Pilze leichter abtransportiert und ausgeschieden werden. Zudem sind Bitterstoffe Muntermacher für die Psyche.

Fazit: Der wässrige Pflanzenauszug von Herbario in Form des angebotenen Bittrio enthält durchweg Pflanzen, die reich an Bitterstoffen sind und die verdauungsanregende und z. T. entblähende Wirkungen haben. Ich konnte mich von der überaus positiven Wirkungsweise überzeugen und werde auch zukünftig das Elixier regelmäßig zu mir nehmen.


Pegasus Spiele 55120G - Aqua Sphere, Brettspiele
Pegasus Spiele 55120G - Aqua Sphere, Brettspiele
Wird angeboten von averdo24
Preis: EUR 32,42

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spielerisch anspruchsvolle (trockene?) Ingenieurwissenschaften, 15. Februar 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
+++ Das gefällt mir gut +++

► Die Idee
Forscherteams - jeweils bestehend aus einem Ingenieur, einem Wissenschaftler und jeder Menge programmierbarer Bots - sollen auf der Unterwasserforschungsstation Aqua Sphere eine neu entdeckte Kristallart erforschen und Wissenspunkte sammeln. Dazu haben sie allerdings nur eine begrenzte Menge Zeit zur Verfügung (exakt vier Arbeitsperioden). Doch nicht nur der Zeitdruck steht den Teams im Nacken, nein, sie werden auch noch von überaus nervigen Oktopoden daran gehindert, die ihre "Saugnäpfe" an all die hochwissenschaftlichen Gerätschaften, ja sogar an unsere Roboter heften und besabbern.

► Das Design und die Gestaltung
Dieses Brettspiel entpuppt sich als wahrhaft aufwendig gestaltet. Farbenfroh und detailreich wimmeln kleine Holz-Spielfiguren (Wissenschaftler, Ingenieur, Bots, Oktopoden) über die Unterwasserstation, die aus sechs Sektoren mit jedem Spiel wieder neu und anders zusammengesteckt wird. In deren Mitte befinden sich wiederum sechs Zentrumsplättchen, die definieren, welche Materialien in der Station zur Verfügung stehen (Zeitmarken, Kristalle und Oktopoden). Angedockt werden zudem unterschiedlichste Laborausbauten und Forschungskarten: ein Eldorado für den Wissenschaftler, der hier die Oberhand hat. Die Zentrale, in der die Ingenieure aktiv sind, liegt neben der eigentlichen Station. Diese wird mit Programmierungsplättchen bestückt, die durch Programmkarten festgelegt werden. Hier erfolgt das Programmieren der Bots, die wiederum auf einem separaten Spielertableau untergebracht sind und auf ihren Einsatz in der Forschungsstation warten, wo sie zuweilen auch mal an die Dockingstation müssen, um wieder "frischen Saft" zu tanken.
Alles wurde bei diesem Spiel mit einem auffallend Liebe zum Detail designt und gestaltet, wenn mitunter auch einen Tick zu viel (sh. dazu unter: "Das gefällt mit nicht so gut").

► Der strategische und logische Ausrichtung
Aqua Sphere ist kein Glücksspiel, sondern wird von der logischen und strategischer Planung seiner Spieler und den mannigfaltigen Regeln gelenkt. Wenn man diese einmal verinnerlicht hat (DAS allerdings dauert mindestens so seine drei bis vier Versuche), ist es regeltechnisch wirklich kein übermäßig schweres, sondern ein recht originelles Spiel, das allerdings den Gelegenheits- oder Glücks- bzw. reinen Spaßspieler schnell überfordern kann. Alle Mechanismen sind ungeheuer stark miteinander verzahnt, sodass man sich ganz gehörig das Hirn verzwirbeln kann ;-).

► Der Variantenreichtum
Das Spiel wird eigentlich nie langweilig. Alles ist ständig im Fluss und wird mit jeder neuen Runde anders. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, Siegpunkte zu erlangen. Durch unterschiedlichen Aufbau des Spielplans und zufällig ins Spiel kommende Spielelemente gibt es sehr viel Varianz, so dass für Wiederspielreiz ausreichend gesorgt ist. Auch wenn sie nicht im direkten Mittelpunkt steht, so ist dennoch von Zeit zu Zeit auch eine direkte Interaktion mit den Mitspielern gegeben.

► Die Bedienungsanleitung
Diese ist bei diesem Spiel wirklich sehr aufwendig und ausführlich gehalten. Satte 12 Seiten erklären alles genau und detailliert, was man wissen muss.

- - - Das gefällt mir nicht so gut - - -

► Das Ordnungssystem
Dem Spiel liegen zwar ausreichend Plastikbeutelchen bei, in denen man seine Utensilien sortenrein verstauen kann, eine Box mit getrennten Fächern hätte mir persönlich allerdings besser gefallen.

► Die z. T. verwirrende Komplexität und das starre Regelwerk
Viele kleine Bildchen und Details sowie eine mannigfaltige, zuweilen grellbunte Farbvarianz machen das Ganze zu Beginn schon recht unübersichtlich. Zudem erfordern die nicht ganz kleinen Abmessungen des Hauptspielfelds und diverser Nebenschauplätze wie Zentrale und Spielertableau von den eigentlichen Akteuren - den Spielern - allerhöchste Aufmerksamkeit und vor allem Überblick. Oft werden kleine Regeldetails übersehen, da sie im bunten Kuddelmuddel untergehen. Ich könnte mir vorstellen, dass der ein oder andere ob der mannigfaltigen Möglichkeiten und doch recht starren Regeln schnell die Freude am Spiel verliert.

Fazit: Aqua Sphere entpuppt sich als ein schöner Mechanismus eingebettet in ein unverbrauchtes Thema. Zu Beginn kommt es etwas mechanisch daher, doch nach einigen Partien und wenn man alles durchschaut hat, wird es nahezu genial. Ein Spiel mit angenehm spielerischem "Tiefgang" und trotzdem nicht ausufernder Spielzeit (in 60 Minuten schafft man es allerdings eher wohl nur zu zweit). Für den ein oder anderen mag es zu technisch daherkommen und zu wenig Fun bzw. Glücksspielspaß dabei sein. Wer Spiele mit latenten Zwängen nicht mag, die freies Entscheiden nahezu unmöglich machen, sollte hiervon die Finger lassen.


Deutschland, eine Winterreise
Deutschland, eine Winterreise
von Willi Winkler
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,95

4.0 von 5 Sternen Der Triumpf über die FDP oder: Der eisenharte Asphaltier, 14. Februar 2015
Aber abseits, wer ist's?
Ins Gebüsch verliert sich sein Pfad,
Hinter ihm schlagen
Die Sträuche zusammen,
Das Gras steht wieder auf,
Die Öde verschlingt ihn.

Willi Winklers Idee einer "Winterwanderung" durch Deutschland ist so neu nicht. Mit seinem hymnischen Gedicht "Harzreise im Winter", dem die obigen Zeilen entnommen wurden, bezieht sich z. B. auch unser Dichterfürst J. W. Goethe auf einen derartig unternommenen "Ritt" durch den Harz und die Besteigung des verschneiten Brocken im Dezember 1777. Literarisch verarbeitet er vor allem in der Schilderung frostiger und lebloser Landschaften eine (wie auch immer geartete) krisenhafte Situation und melancholisch-weltschmerzliche Stimmung. Und ein klein wenig kann man dies auch zwischen den Zeilen des ehemaligen "Spiegel"-Kulturchefs lesen, obwohl Winklers Ausgangssituation eine völlig andere Ursache zugrunde liegt.

"Am Anfang stand ein Gelübde, leichtsinnig abgelegt vor fast zwanzig Jahren. Wenn, so der fromme Wunsch, wenn die FDP doch endlich aus dem Bundestag fliegen würde, dann würde ich zum Dank eine Fußwallfahrt zur Schwarzen Madonna von Altötting unternehmen."

Das Unmögliche passierte im September 2013 und Willi Winkler macht sich umgehend daran, sein Versprechen einzulösen und die knapp siebenhundert Kilometer vom östlichen Rand Hamburgs in den Süden Deutschlands auf Schusters Rappen zu bewältigen. Was er auf seinem Ritt über öde Bundestraßen, weiche Nebenwege oder struppige Pfade von Lüneburg, Halberstadt, Jena, Hof oder Oberviechtach erlebt, kann der Leser auf knapp 170 Seiten in seinen zuweilen recht eigenwilligen Betrachtungen noch einmal nachverfolgen.

Vorgewarnt sei man allerdings. Denn in den Ausführungen des Autors darf man keineswegs eine idyllische Landschaftsbeschreibung durch tiefverschneite, romantische Wälder, raureifbehangene Zweige und weißgezuckerte Märchenlandschaften erwarten. Sein Schreibstil kommt eher einer bissig-sarkastischen, zuweilen ein wenig boshaften und auch schadenfrohen Momentaufnahme gleich (vor allem wenn es um den Anlass und die Partei mit dem gelb-blauen Farbeinschlüssen geht). Doch immer dann, wenn ihn die mitunter vorgefundene Öde zu verschlingen trachtet, würzt er das Ganze mit einer Prise Humor, witzigen Einwürfen und Betrachtungen. Erfrischend anders und mit einer gewissen Portion Schalk im Nacken würde ich Winklers Schreibstil bezeichnen.

..."geht man doch monadisch durch sie, durch diese Welt, mit der man zunehmend weniger zu tun hat."

Dass Deutschland im Winter nicht mit blühenden Landschaften aufwartet, darauf muss man sich gefasst machen. Hinzu kommen geschwollene Knöchel, Stützstrümpfe, immer wiederkehrende, trostlose Gewerbegebiete am Wegesrand, boshafte Autofahrer, "extra furchtbares" Essen oder wie ausgestorbenen wirkende Ortschaften. Doch Winkler mutiert erfolgreich zum "eisenharten Asphaltier" und kramt aus seiner Gedächtnistasche immer wieder interessante geschichtliche Fakten und Bonmots der jeweiligen Gegend.

Fazit: Willi Winklers fünfunddreißigtägige und 855 Kilometer zurückgelegte Strecke im Winter 2013/14 entpuppt sich letztendlich als sarkastisch-ironisches Memento, das ziemlich treffgenau unserem Land einen Spiegel vorhält. "Atheistischen Zonis", erzkatholischen Trachtenjodlern, streberhaft bellenden Kötern oder dem dumpfen Dröhnen diverser Autobahnen und Schnellstraßen stellt der Autor zuweilen weltverlassene Landstriche gegenüber, die Traumbildern gleichen, in denen "avaloneske Nebel" aufsteigen.
Und was passt jetzt nicht vortrefflicher als der Beginn von Goethes "Harzreise":

Dem Geier gleich,
Der auf schweren Morgenwolken
Mit sanftem Fittich ruhend
Nach Beute schaut,
Schwebe mein Lied.


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