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Dr. Christoph Drescher (Weyhe)
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Islam und Terrorismus: Was der Koran wirklich über Christentum, Gewalt und die Ziele des Djihad lehrt
Islam und Terrorismus: Was der Koran wirklich über Christentum, Gewalt und die Ziele des Djihad lehrt
von Mark A. Gabriel
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,90

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was ein intimer Kenner des Islam alles zu berichten weiß..., 10. September 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
In dier hier übliche Literatur über den Islam studiert, wird von den Autoren sicherlich sachlich korrekt informiert. Es werden verschiedene Begriffe erwähnt. Es fehlt allerdings der große Zusammenhang. Mark A. Gabriel ist als ehemaliger Imam und Professor an der Al-Azhar-Universität ganz zweifellos ein profunder Kenner des Koran und des Islam. Er schildert in einer sehr klaren und eindringlichen Sprache die Grundlagen dieser Religion, den Kontext, in dem die bereits erwähnten Begriffe zueinander stehen, und belegt dies alles mit den entsprechenden Zitaten aus dem Koran. Der Islam sei nicht nur eine Religion, sondern bilde zusammen mit der Gesetzgebung und der islamischen Staatlichkeit eine untrennbare Einheit. Widersprüchliche Feststellungen im Koran bezüglich des Umgangs mit den Andersgläubigen, insbesondere den Christen, erklärten sich dadurch, dass nach dem Prinzip "Nakh" nur die chronologisch letzte Fassung die gültige sei. Als Muslim solle man nicht wie anfänglich beschrieben mit Christen einen freundlichen Umgang pflegen, sondern eben diese als Ungläubige im Sinne des Dschihad mit den in der Scharia festgeschriebenen Methoden bekämpfen. Das sei die geltende verbindliche Auffassung. Der Islam sei keine Religion der Menschenliebe und Barmherzigkeit, wie dies immer wieder behauptet wird, zumindest, wenn es um den Umgang mit Andergläubigen gehe. Dies gelte nur gegenüber Muslimen. Der Dschihad sei das Grundprinzip des Islam. Er werde so lange fortgesetzt, bis die ganze Menschheit islamisiert worden sei. Die Ausbreitung des Islam erfolge keineswegs nur auf friedlichem Wege, sondern auch durch Gewalt bis hin zur physischen Vernichtung. Wer im Dschihad sterbe, komme sofort ins Paradies, alle anderen wüßten nie, ob sie am jüngsten Tag der ewigen Verdammnis anheim fielen. Dies erkläre die Todessehnsucht im Islam. Viele Muslime seien nicht radikal, seien aber erheblichen Pressionen durch die Strenggläubigen ausgesetzt. Wer den Islam buchstabengetreu leben wolle, lande unweigerlich bei den Auffassungen eines Osama bin Laden. Mark A. Gabriel gibt sich in seinem sicher sehr informativen Buch alle Mühe, seine Leser auf die erheblichen Gefahren, die von einer buchstabengetreuen Auslegung des Islam ausgehen, hinzuweisen. Es bleibt zu hoffen, dass sein Buch auch Gehör bei vielen politisch Verantwortlichen findet, die bisher von einer multikulturellen Gesellschaft träumen.

Ansmann 5207452 XC 3000 Energy Ladegerät für Micro AAA, Mignon AA Akkus
Ansmann 5207452 XC 3000 Energy Ladegerät für Micro AAA, Mignon AA Akkus
Preis: EUR 179,95

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein empfehlenswertes Gerät..., 9. Mai 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Das XC-3000 der Firma Ansmann ist trotz seines nicht geringen Preises ein empfehlenswertes Gerät. Vor dem Kauf habe ich natürlich die Beurteilungen der anderen Rezensenten gelesen, die sich an manchen Eigenschaften gestört haben. Manche haben das zu laute Lüftergeräusch bemängelt. Mein Desktopcomputer verfügt über vier Lüfter und macht deutlich mehr Krach als das Ladegerät. Das XC-3000 schaltet das Gebläse nach Beendigung des Ladevorgangs - nur der Rundzellen - aus. Ich bin mir auch nicht sicher, ob der Lüfter temperaturabhängig vielleicht sogar geregelt wird. Beim Laden von Li-Ion-Akkus bleibt das Gebläse aus. Was den Adapter für die Li-Ion-Akkus angeht, so verfügt mein Gerät über die neue Version. Ich verwende Block-Akkus von Canon und Sony. Der Akku wird dabei in die Halterung leicht eingespannt, damit man mit einem im Adapter befindlichen, herausnehmbaren Stift, der Ähnlichkeit mit einem Zahnstocher eines Schweizermessers hat, die federnden Kontakte des Adapters unter die Kontakte des Akkus schieben kann. Danach lockert man ein wenig die Federspannung der Halterung auf den Akku und drückt ihn auf die Kontakte. Dann kann die Ladung beginnen. Ich habe jedenfalls keine Probleme damit. Die bemängelte Ungenauigkeit bei den Akku- und Batterietestungen halte ich für nicht so bedeutsam. Wenn ich einen frisch geladenen Akku prüfe, zeigt das Gerät bei mehrfacher Messung 100% an. Wenn ich einen Akku messe, der eine Weile nicht benutzt wurde, scheint er sich zuerst in einer Art Dornröschenschlaf zu befinden. Bei mehrfachen Messungen, bei denen ein Strom fließen muss, kommt er wieder in Gang und die angezeigte Kapazität steigt an. Wenn das Gerät mal für einen Akku 30% und danach 40% anzeigt, was bedeutet dies in der Praxis? Eigentlich nur, dass sich der Ladungszustand zwischen 30 und 40% bewegt, und dass der Akku relativ leer ist und vielleicht geladen werden sollte. Was mich immer noch irritiert, sind die wirklich schwergängigen Bedienungstasten. Ich kann mir dies nur erklären, dass der Hersteller damit unbeabsichtigte Fehlbedienungen erschweren will.

Die Größe und das Gewicht des Geräts ist schon erstaunlich. Ich habe mich schon mehrfach gefragt, wie ich mein XC-3000 in meinem Gepäck verstauen soll, wenn ich eine Flugreise unternehmen will. Eigentlich ist es alternativlos.

Zu dem Refreshingprozess ist zu sagen, dass er bei drei Zyklen rund 20 Stunden dauert. Man sollte sich dafür einen Zeitraum aussuchen, in dem das Gerät nicht dringend benötigt wird.

Das Laden wie auch die Überprüfung der Kapazitäten und das Refreshen der Akkus ist natürlich eine Wucht. Ich nutze nicht so wenige Ni-MH-Akkus, die ich vorher mit einem normalen Ladegerät mit -delta-U-Technik geladen habe. Bei diesen Akkus, die teilweise auch in einem Blitzlicht beim Fotografieren, also mit hohen Entladeströmen, verwendet wurden, konnte ich einen relativ schnellen Ermüdungsprozess beobachten, den ich auf die recht starke Erwärmung der Batterien beim Laden zurückgeführt habe. Ich hatte immer das Gefühl, dass sie zu heiß wurden. Seitdem ich das XC-3000 einsetze und sie mit dem Refreshing-Programm "behandelt" habe, hat sich deren Ladekapazität meßtechnisch wieder normalisiert. Auch subjektiv machen die Akkus seither wieder einen deutlich leistungsfähigern Eindruck. Was nun die Li-Ion-Akkus angeht, bietet sich hier das gleiche Bild. Ich habe einen acht Jahre alten Kameraakku, der schon unzählige Ladezyklen hinter sich hat, und den ich eigentlich wegwerfen wollte, weil er in der Kamera schon nach wenigen Aufnahmen schlapp machte und sich mit dem Originalladegerät auch nicht mehr richtig laden ließ. Nachdem ich ihn mit dem XC-3000 mehrmals richtig aufgeladen hatte, schafft er nicht nur 30 - 40, sondern vielleicht 150 - 200 Aufnahmen. Gut, die volle Kapazität hat er nicht wiedererlangt. Aber kann man das bei einem so alten Akku noch erwarten? Allein schon aufgrund dieser Leistungen beim Aufladen und Wiederherstellen von Akkus hat das XC-3000 trotz der beschriebenen Macken die volle Punktzahl verdient, zumal es bei entsprechender Sachkenntnis eine lückenlose Überprüfung der Batterien ermöglicht, nicht nur der Akkus, sondern auch der Alkali-Mangan- und Knopfzellen. Das macht auch wirtschaftlich Sinn.

Luftgewehr Schiessen 2010: Fitness, Äußerer und innerer Anschlag, 3-Stellung, Aufgelegt, Bewegungsabläufe, Luftgewehr, Zielweg, Übungen, Psyche, Trainingssteuerung, Trainer.
Luftgewehr Schiessen 2010: Fitness, Äußerer und innerer Anschlag, 3-Stellung, Aufgelegt, Bewegungsabläufe, Luftgewehr, Zielweg, Übungen, Psyche, Trainingssteuerung, Trainer.
von Heinz Reinkemeier
  Taschenbuch

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für alle Sportschützen ein empfehlenswertes Buch, 4. Januar 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Das Buch "Luftgewehrschiessen 2010" ist eigentlich für alle Sportschützen interessant. Grundsätzlich unterscheiden sich das Schiessen mit dem Luftgewehr und dem Kleinkalibergewehr nicht so sehr voneinander. Die Visierung und die Schäftung beider Gewehre sind fast identisch. Die Bestimmungen der Sportordnung, die die Durchführung des portlichen Schiessens betreffen, sind bei beiden Waffenarten nicht sehr unterschiedlich. So sind die Informationen, die das Buch dem interessierten Leser bietet, von grundsätzlichem Wert für alle Schützen.

Das Buch bietet auf gut 200 Seiten in kompakter Form unzählige Informationen, ergänzt durch zahlreiche farbige Abbildungen. Man wird auf so manchen Fehler hingewiesen, der einem beim sportlichen Wettkampfschiessen unterläuft und das Ergebnis beeinträchtigt, ohne dass einem die Ursache bewußt wird. Man ärgert sich nur über sich selber und ist unzufrieden. Sicherlich könnte einen auch ein wirklich guter Trainer auf diese Fehler hinweisen, wenn man einen hätte. Leider sind in den meisten Vereinen solche Experten nicht vorhanden. So ist dieses ausführliche Kompendium nicht nur für den Anfänger eine Möglichkeit durch Selbststudium seine Schiesskünste zu verbessern. Es ist aber auch für den erfahrenen Schützen als Nachschlagewerk zu empfehlen.

Abgebrannt: Unsere Zukunft nach dem Schulden-Kollaps
Abgebrannt: Unsere Zukunft nach dem Schulden-Kollaps
von Hanno Beck
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Uns stehen aufregende Zeiten bevor..., 17. November 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Wer sich für die Ursachen der Finanzkrise, die Fehler der Politik, die zu der fortschreitenden Staatsverschuldung geführt haben und weiterhin führen, und die mögliche weitere Entwicklung interessiert, sollte dieses Buch unbedingt gelesen haben. Ganz besonders aber ist dieses Buch unseren Volksvertretern ans Herz zu legen, wenn sie nicht lieber darauf verzichten wollen, es zu lesen. Vielleicht ist ihre Politik ja alternativlos und der Inhalt des Buches nicht hilfreich.

Obwohl das Werk aus der Feder von zwei Finanzwissenschaftlern stammt, ist es nicht wie ein Lehrbuch der Nationalökonomie geschrieben, sondern schildert recht verständlich und anhand von Beispielen, beginnend mit dem Oberbankrotteur König Philipp II von Spanien, die zugrundeliegenden Sachverhalte. Vielen, die sich vorher noch nicht mit der Materie beschäftigt haben, werden manche Begriffe nicht bekannt sein. Das gibt sich später beim Einlesen. Bei den vorgetragenen Ansichten der beiden Autoren handelt es sich nicht um ihre ausschließlich persönliche Meinung. Vielmehr findet man die gleichen oder wenigstens ähnliche Auffassung auch in den Büchern anderer Autoren. Tenor des Buches ist, dass ein Staat kein Geld zu verschenken hat. Die Ausgaben des Staates könnten nur durch die Bürger über Steuern finanziert werden. Staatsnleihen würden den Zeitpunkt der Zahlung lediglich nach hinten verschieben. Investitionen seien stets unbedenklich, wenn davon ein volkswirtschaftlicher Nutzen zu erwarten sei. Sozialleistungen über Staatsanleihen zu finanzieren, sei fatal. Die staatliche Steuer- und Ausgabenpolitik müsse strikt auf Sparsamkeit ausgerichtet sein. Einen Platz für großzügige finanzielle Wahlgeschenke könne es nicht geben. Der Abbau der Staatsverschuldung insgesamt und nicht nur der weiteren Zunahme der Verschuldung sei zwingend geboten. Sicherlich werden werden diese Vorstellungen vielen Bürgern unseres Landes nicht gefallen, stellen sie doch viele liebgewordene staatlichen Leistungen in Frage. Aber die Wahrheit ist leider manchmal unbequem.

Erdogan - ein Meister der Täuschung: Was Europa von der Türkei wirklich zu erwarten hat
Erdogan - ein Meister der Täuschung: Was Europa von der Türkei wirklich zu erwarten hat
von Jürgen P. Fuß
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,80

14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr lesenswertes Buch...., 30. August 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Jürgen P. Fuß, fünf Jahre lang Herausgeber und Chefredakteur der einzigen deutschsprachigen Zeitung in der Türkei, ist sicherlich ein ausgewiesener Kenner der türkischen Gesellschaft und Politik. In seinem Buch schildert er anschaulich und sachlich(!)den Ausfstieg des Rezep T. Erdogan aus kleinen Verhältnissen und seine Wurzeln, einem autoritären, paternalistischem und stark islamischen Elternhaus. Er beschreibt, wie sich eine nationalistisch und islamische Gesellschaft von einer solchen mit chritlich-abendländischer Prägung unterscheidet. Erdogans politisches Denken sei stark von seinen "Ziehvätern" Necmettin Erbakan und Fetullah Gülen (letzterer war mir vorher unbekannt) beeinflußt, wobei er seine Strategie im Vergleich zu N. Erbakan insoweit verändert habe,als er seine Absichten verschleiere. Bei ihm klafften seine Reden und seine Taten auseinander. So sei es ihm anders als seinem Vorgänger Erbakan gelungen, den Einfluß des Militärs und der kemalistisch gesinnten Justiz auf die Politik zurückzudrängen. Dies sei mit den Erfordernissen, die sich aus den Beitrittsverhandlungen mit der EU ergäben, begründet würden, weil in einer Demokratie die Armee einer Kontrolle durch Regierung und Parlament unterworfen sein müsse. Allerdings sei dies bedenklich, weil die laizistisch und kemalistisch eingestellte Armee bisher immer ein Garant der Westbindung der Türkei gewesen sei. Trotz europäischer Proteste werde die Pressefreiheit durch Einflußnahme auf die Zeitungen und die Strafverfolgung unliebsamer Journalisten fortgesetzt eingeschränkt. Ein weiterer Grund für seine Bestrebungen, sich an die EU anzunähern sei, dass Erdogan bestrebt sei, durch Reden in Deutschland vor Deutschtürken - Almantürk - diese an seine (islamische)politische Linie zu binden und über die Religionsbehörde DITIB Einfluß auf die türkischen Kultur- und Moscheevereine zu nehmen. Seiner Auffassung nach hätten die Deutschtürken zuerst Türkisch, dann erst Deutsch zu lernen und sich in erster Linie als Türken zu fühlen und die Interessen der Türkei in Deutschland zu vertreten.
Dann schildert der Autor, dass der fortschrittliche Teil des Landes sich in einem schnmalen Streifen an der Westküste befinde, der Rest aber überaus rückständig sei, woran die herrschende AKP-Regierung nicht allzuviel habe ändern können (oder wollen?). Die türkische Wirtschaft sei in der EU auf lange Zeit nicht konkurrenzfähig.
Dies kann nur ein kurzer Abriß sein. Das Buch enthält unendlich viele Informationen über dieses fremde Land. Ich selbst habe einige Reisen in die Türkei unternommen und dabei manches eingehende Gespräch mit Einheimischen geführt, bin auch in touristisch wenig erschlossene Gebiete gekommen und habe beruflich öfters in Deutschland mit Türken Kontakt gehabt. Ich kann so manche Aussage des Autors aus eigenem Erleben bestätigen. Die Türkei ist eben nicht so, wie manche Verfechter der "Politischen Korrektheit" bei uns sie gerne sehen möchten.
Das Buch ist aus meiner Sicht absolut lesenswert und hat die fünf Punkte verdient, trotz einiger sprachlicher und drucktechnischer Unzulänglichkeiten.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein interessanter Vergleich...., 22. Februar 2009
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir vor etwa 4 Wochen einen Garmin nüvi 765TFM gekauft, weil ich eine längere Auslandsreise geplant habe. Meine Recherchen im Internet ergaben, dass etwa in Costa Rica oder Thailand nur Karten für Garmin verfügbar sind. Ich besitze sonst noch einen knapp 2 Jahre alten TomTom 910. Wohlgemerkt, dabei handelt es ich nicht um das aktuelle Modell. Der neue TomTom 940 kann sicherlich mehr. Dennoch hat mich der Vergleich zwischen beiden Geräten natürlich sehr interessiert. Bei dem Garmin 765 TFM hadelt es sich um ein flaches, nicht sehr schweres Gerät mit einem relativ großen Bildschirm, das man gut in die Tasche stecken kann. Dagegen ist der TomTom schwerer und das Gehäuse hat mehr Tiefe. Die Farbwiedergabe des nüvi ist sehr schön. Dafür ist das Bild beim TomTom etwas kleiner, aber schärfer. Markante Punkte wie der Fallturm an der Universität Bremen werden beim 765 angezeigt. Der Spurassistent - wie in der Abbildung - ist eine angenehme Einrichtung - erscheint aber nur bei großen Kreuzungen. Die Abbiegeanzeige links oben ist nützlicher, weil immer vorhanden. Sie zeigt neben der Entfernung auch die Fahrspuren und die zu nutzende Abbiegespur an, damit man sich rechtzeitig einordnen kann. Weitere Informationen wie Himmelsrichtung, gefahrene Kilometer uws. können durch Antippen der Geschwindigkeitsanzeige abgerufen werden. Der GPS-Sensor des nüvi wie auch der des TomTom reagiert sehr empfindlich und schnell. Beim TomTom dagegen ist die Anzeige auf dem Bildschirm deutlich detaillierter, auch ohne Antippen. Es werden die Straßen, die man gerade passiert, die Straße, die man eben befährt, die nächste Kreuzung, an der man abbiegen sollte, die nächste Autbahnabfahrt namentlich benannt. Die zu nutzenden Spuren lassen sich auf der Karte auch erkennen, wenn auch nicht so deutlich wie beim nüvi. Der Satellitenempfang wird ebenso wie Parkplätze, Tankstellen, Hotels auf der Karte von selbst angezeigt. Die Sprachansage ist beim Garmin reichlicher, beim TomTom auch gut, die Sprachqualität beim 910 ein wenig besser als beim 765. Bei der Routenwahl scheint der nüvi manchmal kleine Umwege zu wählen, anders als ein Konkurrent. Die Routenplanung über mehrere Staionen ist beim Garmin sehr schön; allerdings tut man sich bei der Auswahl von gewünschten Strecken oder Vermeidung von bestimmten Streckenabschnitten beim 910 wieder leichter, indem auf dem Bildschirm bestimmte Funktionen durch Antippen angeboten werden. Zum TMC-Empfang(RDS) ist zu sagen, daß sich beide Geräte nicht viel nehmen. Beim TomTom befindet sich auf dem Touchscreen rechts ein Balken, auf dem Verkehrshindernisse mit Entfernungsangabe und möglicher Verzögerung angezeigt werden. Der Garmin hat auf seinem Toucscreen einen grünen Button, der wohl eine ähnliche Aufgabe hat. Die Montage des TomTom an der Windschutzscheibe ist eher umständlich, Man muß zuerst den Saugfuß anbringen, dann das Stromversorgungs - und das Antennenkabel des externen TMC-Empfängers (3 Saugfüße) anbringen, dann das Gerät Buchse an Buchse an der Halterung befestigen und zuletzt den Saugfuß mit einer entschlossenen Drehbewegung am Feststellring fixieren. Beim Garmin ist die Aktion deutlich einfacher. Der Saugfuß wird mit einem Hebel an der Windschutzscheibe befestigt. Die Halterung des Geräts wird mit dem Stromversorgungskabel, in der sich auch die Empfangseinheit der TMC-Einrichtung befindet verbunden. Es müssen noch die beiden Saugnäpfe des daran hängenden Antennenkabels an der Scheibe angebracht werden. Die Halterung wird auf den Kugelkopf gedrückt, der nüvi eingehakt und ausgerichtet. Vorteil: es hängen weniger Kabel zwischen Lenkrad und Armaturenbrett herum. Dennoch ist der TMC-Empfang bei beiden Geräten gleich gut. Auf schlechten Straßen wackelt der TomTom aufgrund seines höheren Gewichts mehr als der Garmin. Grundsätzlich sollten beide Geräte vor Antritt einer Fahrt möglichst aufgeladen sein. Beide Geräte erwärmen sich während des Betriebes im Auto am Tage mehr, bei Nacht weniger. Besonders im Sommer kann ein solches Gerät ziemlich warm wenn, wenn die Sonne darauf steht. Lithium-Ion-Akkus können ein Aufladen unter hohen und niedrigen Temperaturen nicht gerade gut vertragen. Von daher sollte man sich ein externes Ladegerät gönnen, zumal wenn man zu Hause vor Antritt einer Fahrt eine umfangreichere Routenplanung vornehmen will. Den Kundendienst bei Garmin kann man leichter erreichen, obwohl mir bei beiden Firmen eine qualifizierte Hilfe bei Problemen zuteil wurde. Beide Geräte sind eigentlich einfach zu bedienen. Trotz gewisser Unterschiede im technischen Design erfüllen sie beide tadellos ihren Zweck. Der TomTom hat vielleicht noch einige Möglichkeiten mehr, der Garmin ein mehrprachiges Wörterbuch und einen zusätzlichen Rechner, den man als Taschenrechner oder für Umrechnungen nutzen kann. Wenn man eines der beiden Geräte besitzt, wird man sich kaum vorstellen können, daß es noch etwas Besseres gibt. In der Tat ist es für mich schwierig zu sagen, welches der beiden Geräte ich bevorzugen würde, zumal ich mich vor jeder längeren Fahrt frage, welchem Gerät ich den Vorzug gebe.

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