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Top-Rezensenten Rang: 120.776
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Rezensionen verfasst von
Tilo Frenzel "flowering" (Leipzig)
(REAL NAME)   

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4 1/2
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Preis: EUR 13,99

5.0 von 5 Sternen Rückbesinnung, 30. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: 4 1/2 (Audio CD)
Es ist kein Meisterwerk, weil es kein in sich geschlossenes Werk in dem Sinne ist. Aber Song für Song gesehen kann man dennoch von Meisterwerken sprechen. Der Titel des Albums oder der EP ist ein wenig irreführend. Ich sehe 4,5 nicht als Zwischenalbum. SW zeigt hier, dass er mal eben zwischendurch Porcupine Tree auferstehen lassen kann - eben weil er es kann :D

Insbesondere My book of regrets, Vermillioncore aber auch Happiness III klingen sehr nach Porcupine Tree. So deutlich waren die Anklänge seit dem Ende des Projekts/der Band noch nie.

Das zeigt aber aus meiner Sicht auch, dass die Hoffnung auf ein "Comeback" von Porcupine Tree vergebens sein dürfte. Wenn SW danach ist, Porcupine Tree Songs zu spielen, dann macht er das einfach, völlig egal mit welchen Musikern. Vorliegend klingt das reifer und ausgefeilter als je zuvor.

Starke "Zwischendurch" Platte!


Wolfenstein: The New Order - [PC]
Wolfenstein: The New Order - [PC]
Wird angeboten von Kunoyo
Preis: EUR 11,69

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Macht Laune!, 31. Mai 2014
Endlich mal wieder ein Shooter, der mir richtig Spaß gemacht hat. An sich hätte er von mir fünf Sterne bekommen, aber in Relation zu anderen guten Shootern, wie Far Cry 3 oder Bioshock, dann doch ein klein wenig schlechter. Die Story hat was, die deutsche Vertonung halte ich für sehr gelungen. Und es ist wirklich ein sehr klassischer Shooter.

Die Grafik fand ich eigentlich sehr hübsch im Sinne von stilvoll. Klar haben wir hier keine Cry Engine, aber die muss man auch nicht immer haben, wenn das Ambiente, das Art Design, die Farben,das Szenario usw. liebevoll umgesetzt sind. Und das ist hier absolut der Fall. Vor allen Dingen die sehr unterschiedlichen Umgebungen sind sehr reizvoll und geben einem das Gefühl durch einen total abgedrehten bunten Film zu laufen. Auch ist ein entscheidender Pluspunkt dieses Spiels, denn es motiviert zum Weiterspielen, weil man unbedingt SEHEN will, was als nächstes kommt. Da fallen ein paar matschige Texturen nicht zu schwer ins Gewicht.

Ich sehe die Serie in guten Händen und hoffe, dass es so weiter geht. Die Story bietet Raum für einen schönen DLC oder sogar einen Nachfolger.


Samsung Galaxy Note 3 Smartphone (14,5 cm (5,7 Zoll) AMOLED-Touchscreen, 2,3GHz, Quad-Core, 3GB RAM, 13 Megapixel Kamera, Android 4.3) schwarz
Samsung Galaxy Note 3 Smartphone (14,5 cm (5,7 Zoll) AMOLED-Touchscreen, 2,3GHz, Quad-Core, 3GB RAM, 13 Megapixel Kamera, Android 4.3) schwarz
Wird angeboten von sbzubehoer
Preis: EUR 445,00

8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unterbewertet, 9. Februar 2014
Eigentlich wollte ich (noch) keine (vollständige) Rezension zum N3 verfassen. Will ich auch jetzt noch nicht, weil es so viel zu sagen gibt und das erst einmal geordnet gehört. Aber ich finde die Gesamtwertung hier als absolut unangemessen, weil es eine regelrechte Bewegung gibt, die diese Bewertung hervorruft, an den Sachlichkeiten jedoch absolut vorbei geht.

Für mich, nach jetzt 3 Monaten Nutzung gehört das Note 3 ganz vorne an die Spitze der Geräte, die derzeit auf dem Markt sind. Diskutieren kann man in Details. Auch dann jedoch bietet das Note 3 in meinen Augen das beste Paket. Sollte man durchaus würdigen. Wer sind denn die Mitbewerber? Aus dem eigenen Haus natürlich das S4. Bei HTC kommen zwei Modelle in Frage. Bei LG eines. Aus dem Hause Google mit Wohlwollen zwei. Ebenso bei Sony. Und Apple? Apple ist für mich angesichts der Displaygröße und des Fehlens jeglicher Widgets keine Alternative. Dann wäre höchstens noch der Blick über den Tellerrand zu Nokia.

Nach meiner Meinung kommt der nächste Konkurrent aus dem Hause LG. Aber das gegenwärtige Model ist es bedauerlicherweise nicht! Da fehlt zuviel. Auch Sony ist für mich noch keine Alternative. Das HTC one und max auch noch nicht.

Ich habe Verständnis für die Argumente gegen Samsung. Aber an wirklichen Alternativen mangelt es trotzdem :P Warten wir mal, was von Oppo kommt ;)


F1 2011 - [PC]
F1 2011 - [PC]
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 3,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen keine gute Balance im Schwierigkeitsgrad, 23. Juni 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: F1 2011 - [PC] (Computerspiel)
Tja, eigentlich geht das ja schon in die richtige Richtung, aber Codemasters könnte und sollte überall noch eine gehörige Schippe draufpacken. Rennspielpuristen werden wohl einen Modus vermissen, bei dem die Abstimmung des Autos mehr im Vordergrund steht, denn die Abstimmungsmöglichkeiten sind eher einsteigerfreundlich. Telemetriedaten stellt das Spiel leider gar nicht zur Verfügung. Derartige Optionen hätte mehreren und differenzierten Schwierigkeitsgraden anbieten können, aber F1 2011 bietet leider keinen Simulationsmodus.

Auch die übrigen, actionorientierten Schwierigkeitsgrade wirken jedoch für mich wenig ausbalanciert. Zwar kann man den Schwierigkeitsgrad in vielen einzelnen Punkten anpassen, aber was mich stört, ist das folgende. Ich spiele das Spiel mit einem Gamepad und nutze daher Fahrhilfen, wie die Traktionskontrolle. Wenn man diese nutzt sollte das aber nicht gleich dazu führen, dass das Spiel zu einfach wird. Selbst wenn die KI der Gegner auf das höchste Level eingestellt ist, fällt es irgendwie schwer, ein Rennen nicht zu gewinnen. Auch wenn das Fahrgefühl wunderbar ist und es Spaß macht, seine Runden in den Asphalt zu knallen und über Randsteine zu holpern, wäre es doch schön, dabei ein bisschen mehr vom Gegner, also von der KI, gefordert zu werden. Das ist in meinen Augen das große Manko dieses Spiels.

Grafisch gesehen sieht das alles sehr schön aus. Einmal mehr sieht die Nasse Fahrbahn richtig richtig gut aus. Im Hintergrund, sprich auf den Tribünen, könnte sich mehr tun. Die Animationen der Boxenchrew wirken auch etwas hölzern. Die Hardwareanforderungen fallen demgemäß auch vergleichsweise moderat aus.

Vom nächsten F1 spiel erwarte ich mir einen größeren Sprung, mehr Neuerungen, weniger Bugs (denn davon hat das Spiel, zumindest in der Releaseversion doch noch ein paar, wenn auch wenigere als der Vorgänger.


Sony Ericsson Vivaz Smartphone (UMTS, WLAN, 8.1 MP, HD-Video 720p)  Cosmic Black
Sony Ericsson Vivaz Smartphone (UMTS, WLAN, 8.1 MP, HD-Video 720p) Cosmic Black

2.0 von 5 Sternen mangelhaft, 16. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zunächst sei vorangestellt, dass ich kein Smartphone brauche, da ich (noch) nicht dem App-Wahn und der ständigen Internetverfügbarkeit verfallen bin. Ich hielt dieses Telefon für eine gute Alternative.

Insofern ist alles schön und gut. Das Telefon kann alles, was ich damit machen möchte, darüber hinaus verfügt es über eine Kamera, die richtig gute Fotos und anständige Videos macht.

Aber:

Nach einem halben Jahr fing das Telefon an, sich selbstständig zu machen und zwar in der Art, dass ich nicht einmal mehr eine SMS schreiben konnte. Da wurden Tasten selbstständig betätigt, ich konnte keine Nummern mehr wählen, ich wurde in Menüs geschickt, die ich gar nicht anwählen wollte etc. pp. Das Handy war komplett nutzlos und funktionsuntüchtig geworden. Ich tauschte das Handy also um. Nach zwei Monaten passierte genau das Gleiche. Der Fehler ist wohl auch bekannt und es soll wohl der Touchscreen, der sehr anfällig ist, dafür verantwortlich sein.

Und so etwas darf einfach nicht vorkommen.


Wer bin ich - und wenn ja wie viele? Eine philosophische Reise
Wer bin ich - und wenn ja wie viele? Eine philosophische Reise
von Richard David Precht
  Broschiert
Preis: EUR 14,95

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich hatte etwas anderes erwartet, aber ..., 2. Februar 2012
der Untertitel "eine philosophische Reise" hätte meine diesbezüglichen Erwartungen schon von Anfang an ausbremsen können.

Ich schätze den Autor als einen sehr klugen Kopf, doch erhoffte ich mir angesichts des interessanten Buchtitels etwas mehr als einen groben Abriss und die Vorstellung verschiedener Philosophischer Konzepte. Ich hatte von Precht etwas mehr eigene Gedankenspielerei und Gedankenspinnerei erwartet. Dass dies nicht sein Anliegen mit diesem Buch ist wurde mir dann aber auch nach den ersten Seiten sofort klar.

Ganz nachvollziehen kann ich den großen Hype um dieses Buch daher nicht. Es ist gut recherchiert, die einzelnen Komplexe und Fragen werden leicht verständlich dargestellt und in dieser Hinsicht stellt sich das Buch durchaus als ein guter Einstieg in die Welt der Philosophie dar. Dieses Buch ist ein guter Startpunkt um das geweckte Interesse zu vertiefen.

Schön finde ich den sauber aufbereiteten Anhang, wo Herr Precht dem Leser zu den einzelnen Kapiteln seines Buches weiterführende Literatur an die Hand gibt.

Angesichts dessen werde ich in die anderen Bücher Prechts erstmal reinschauen, bevor ich Sie mir vielleicht kaufe.

Fazit: Ein sehr kluger Kopf, von dem ich gern mehr eigene Gedanken gelesen hätte, führt den Leser wunderbar in sein Fachgebiet ein und stellt andere kluge Köpfe und deren Arbeit vor!


Fly from Here (Limited Edition inkl. DVD)
Fly from Here (Limited Edition inkl. DVD)
Preis: EUR 22,99

3 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen da wäre mehr drin gewesen ..., 1. Juli 2011
Yes ist und war eigentlich immer so etwas wie die heilige Kuh für mich. Meine Lieblingsband, wenn auch mit der Zeit nicht mehr jeden oder jeden zweiten Tag gehört. Kritische Rezis zu schreiben, vermied ich, lieber schwieg ich mich aus und gab jeder Platte noch einen Hördurchlauf und noch einen und noch einen.

Die Band hatte nochmal eine richtig gute Zeit, wie ich meine, als man mit Wakeman nochmal um die Welt tingelte und mit dem "großen Yes-Zirkus" nochmal das Publikum erfreut hatte. Als man dann entschloss, auf Biegen und Brechen nach dem Rückzug Wakemans und der gesundheitlichen Probleme Jons trotzdem weiterzumachen, ging das meiner Meinung nach in die Hose. Aber das hat ja nur bedingt etwas mit dem vorliegenden Album zu tun.

Es war im ersten Moment schön zu hören, wie Howe und Squire wieder in die Saiten griffen. Die haben es noch drauf keine Frage, beherrschen die ihr Handwerk. Auch von den Keys kamen überzeugende Töne. Der Gesang tut nicht weh. Aber wer hohe Türme errichten will, sollte zunächst ein breites Fundament legen und (nicht nur) daran krankt diese Platte ein wenig. Schon seit geraumer Zeit fiel mir Alan Whites uninspiriertes "Gekloppe" auf. Manchmal stelle ich mir einen Alan White im Studio vor, der immer weiter klopft und die Band spielt schon was ganz anderes. Schrecklich starr das ganze zuweilen. Das bietet natürlich kaum Raum für schöne/vertrakte Passagen. Stellenweise wirkt das ganze dann mehr bemüht als inspiriert. Steve Howe lässt hier und da richtig Freude aufkommen. Das ist mir aber nicht genug! Auch Squire glänzt nicht wirklich mit Ideen, was mich ein wenig erstaunt, da er immer Highlights setzte. Das Keyboardspiel von Downes wirkt ganz angenehm, insbesondere bei den Sounds hab ich schon schlimmeres gehört. Aber auch hier fehlen Einfälle! Zum Yes-Feeling tragen u. a. Howes Spiel und der Backround-Gesang von Squire bei. Einige Zutaten für ein gutes Yesalbum sind also durchaus vorhanden.

Aber die Art und Weise der Resteverarbeitung (und darum handelt es sich bei 70 % des Albums) gefällt mir überhaupt nicht. Hier werden Sachen aufgegriffen, die zu einem früheren Zeitpunkt nicht ausgewählt wurden. Eigentlich kann man hier gar nicht von einem Album sprechen, weil die Band keines geschaffen hat, sondern auf altes Material zurückgegriffen hat. Ja, das hat man früher auch schon gemacht, aber da wirkte das für mich nicht so offensichtlich. Man sprach so lange von dem neuen Album und dann verwurstet man alte Sachen. "The man you always wanted me to be", der ja neueren Datums ist, lässt kurz aufhorchen, dudelt aber zum Ende hin immer mehr so vor sich hin. Die Folgenummer weist nette Keyboardsounds auf, aber eine Melodie ist eigentlich gar nicht vorhanden. Einzig ein paar Gitarrenstellen von Howe lassen aufhorchen, die sind aber weit in den Hintergrund gemischt. Eine sehr lahme nichtssagende Nummer! Hour of need gefällt mir. Hier könnte man meinen Anderson hätte tatsächlich mitgesungen :D (der fehlt an dieser Stelle sehr) Die Solonummer von Steve ist in Ordnung.

Was bleibt? Nun, Potential ist da (obwohl ich bei White langsam ins Zweifeln komme). Die Jungs können immer noch spielen und kriegen auch eine recht gute Produktion zustande (abgesehen davon, dass mir der Mix zu undifferenziert und glatt ist). Allein an Einfällen mangelt es und ich habe den Eindruck, dass man sich für das neue Album keine Zeit genommen hat, sonst hätte man ja wohl nicht auf die Restekiste zurückgegriffen. Bleibt zu hoffen, dass Yes damit nicht wirklich gezeigt haben, zu was sie in Punkto Songwriting (noch) in der Lage sind.

Ich glaube auch nicht, dass das die letzte Yes-Scheibe ist, weil entgegen der hier geposteten Fehlinformationen ist keines der Mitglieder Anfang 70. Vielleicht sollte man mal nachlesen, bevor man so etwas niederschreibt! Ganz im Gegenteil, ich denke, dass dieses Album sehr forciert wurde, um dem gegenwärtigen Lineup den Hauch eines Interimslineup zu nehmen und ihm damit eine gewisse Legitimation zu geben, weiter in der Form zu touren.

Update: Der Bewertung einen Stern hinzugefügt ... weil beim letzten Song doch ein bißchen Yesfeeling aufkommt. Allerdings vermisse ich gerade jetzt schmerzlich Jon Anderson.

Bleibt zu hoffen, dass Yes, welche sich eigentlich dauernd wandeln und immer wieder für eine Überraschung gut ist, auch in Zukunft eine solche noch im Petto hat, die mich mehr von den Socken reißt, als dieses Album.

Wünschenswert wäre für mich eine Tour mit einer überraschenden Setlist und ein zwei Mitgliedern, die gerade nicht mehr dabei sind (und damit meine ich nicht die Buggles)
Kommentar Kommentare (10) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 19, 2011 7:02 PM MEST


Der Klavierstimmer
Der Klavierstimmer
von Peter Bieri
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,00

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen leise - ja, gewaltig - ja, langweilig - nie!, 23. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Klavierstimmer (Taschenbuch)
Mit ach so vielen Atributen könnte ich dieses Buch beschreiben! Wenn ich hier jedoch lese, dass die Geschichte zu konstruiert wirkt, dass es Längen gibt und ähnliches, dann kann ich dies nicht nachvollziehen. Vielmehr bin ich der Meinung, dass diejenigen, die so empfinden, zum falschen Buch gegriffen haben.

Ich habe auch zuerst "Nachtzug nach Lissabon" gelesen und meiner Meinung nach ist der Klavierstimmer nochmal ein ganzes Stückchen intensiver und emotionaler. Für mich das Buch, was mehr in mir berührt und bewegt hat.

Zuvor habe ich Autoren gelesen, bei denen ich dachte "Schreib, was Du willst, Hauptsache schreib!", weil mich eine Art des Schreibens und des Erzählens so gefangen genommen hat. Der Rahmen, die Geschichte selbst, spielte mitunter dabei nur eine untergeordnete Rolle, weil auf jeder Seite so viel zu lesen war. Zu diesen Autoren gehörte für mich zuletzt ganz vorneweg Richard Powers! Mercier hat dem ganzen noch eins drauf gesetzt und mich wirklich tief bewegt!


Das größere Glück. Roman
Das größere Glück. Roman
von Richard Powers
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist mir egal, worüber der Mann schreibt ..., 1. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Das größere Glück. Roman (Taschenbuch)
Hauptsache, er schreibt!

Mehr habe ich eigentlich zu diesem Autor nicht zu sagen. RP ist in meinen Augen einer der großartigsten Schreiberlinge der Neuzeit. Ja, seine Themen sind speziell. Das dachte ich mir zunächst auch. Ja, er betrachtet Alltägliches mitunter in sehr philosophischen Winkeln und lotet diese auch ordentlich aus. Nein, er schreibt nicht spannender, als das Leben selbst ist, aber das tut er mit einer mir noch nicht untergekommenen Intensität. Von mir aus kann der Mann über einen Dialog zweier Küchenstühle schreiben und ich würde es wahrscheinlich genießen. Wort für Wort! Satz für Satz.

Richard Powers ist ein Magier des Wortes. Der Mann schreibt einfach nur verdammt gut, so dass man jede Seite genießen kann. Da braucht es keinen konstruierten Handlungsbogen und man ist trotzdem bereichert. Einfach ob seiner ins Mark der Dinge treffenden Sätze und Betrachtungen.


Crysis 2 - Limited Edition (uncut)
Crysis 2 - Limited Edition (uncut)

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchschnittlicher solider Shooter, 26. März 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Erfreulich ist, dass Crysis 2 auch auf normalen Systemen flüssig läuft. Da hört es aber schon auf. Ich möchte nicht den Konflikt zwischen Konsole und PC überbeanspruchen, habe freilich dazu auch meine Meinung.

Aus diesem Grund will ich auf die Grafik gar nicht weiter eingehen. Die ist in Ordnung. Viele Spiele beschränken sich heutzutage auf die technischen Möglichkeiten der Konsolen und werden für den PC mitunter halbherzig umgesetzt (GTA). Das akzeptiert man als PC-Gamer und denkt sich "na wenigstens läuft es flüssig". Gut und schön, aber um des technischen Bonus beraubt, kann Crysis 2 im Vergleich zu direkten Konkurrenten, wie Dead Space 2 nicht wirklich punkten.

Man nimmt den Spieler nicht von Anfang an an die Hand zu einer großartigen Reise. Ich kann nur immer beide Dead Space Teile nennen! Sicherlich auch CoD und Consorten. Von einem Shooter erwarte ich einfach mehr! Auch der erste Teil war nicht herausragend, was das angeht, aber die virtuelle Welt war geil! Der zweite Teil ist in meinen Augen solides Mittelmaß.

Man sollte sich wirklich überlegen, ob man den Titel kauft. Es gibt eindeutig bessere Games - mit vergleichbarer Grafik ;)

Was gelungene Fortsetzungen angeht ... tja, was konnte man an dem ersten Teil als so gelungen betrachten, dass es fortgesetzt werden sollte ... da bleibt das Enviroment. Ein besseres Gesamterlebnis bot in meinen Augen schon damals das erste Modern Warfare. Das hat man auch solide bis zum heutigen Tage fortgesetzt und es weiß bis heute zu vergnügen. Bei Crysis hatte man keinen solchen Anknüpfpunkt bzw. nicht genügend danach gesucht.

Selbst Bioshock wurde gelungener fortgesetzt. Von Dead Space will ich gar nicht reden. Da sind eh Meilen dazwischen!

Fazit:
bombastischer Shooter, in Emmerich Manier mit Effekten und wirklich herausragendem Soundtrack aber ohne große Neuerungen und ohne viel Gefühl, Massenware! In Punkto Inszenierung jedoch der ähnlich gearteten Konkurrenz von CoD immer noch weit unterlegen.

Ich bevorzuge in sich atmosphärischere Titel und würde selbst - um im Genre zu bleiben, weil fast hätte ich noch Dragon Age ins Feld geführt - jederzeit Bioshock 1 einen weiteren Durchlauf gönnen, was einen ungleich größeren Wiederspielwert hat, als dem aktuellen Crysis


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