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Beiträge von Lulu
Top-Rezensenten Rang: 81
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Rezensionen verfasst von Lulu
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Äußerst klar und lesenswert, 19. Mai 2013
Das aus der Habilitationsschrift des Autors hervorgegangene Buch zu Grundlagen der Evolutorischen Ökonomik (Evolutionökonomik) besticht durch große Klarheit und - trotz wissenschaftlicher Stringenz - leichte Lesbarkeit. Neben Eric. D. Beinhockers Die Entstehung des Wohlstands. Wie Evolution die Wirtschaft antreibt gehört es für mich zu den interessantesten Büchern des Fachgebiets. Obwohl es bereits aus 1987 ist, wirkt es noch immer vergleichsweise aktuell. Wer sich einen raschen Überblick über die verschiedenen Beiträge zur evolutorischen Ökonomik (inkl. Schumpeter, von Hayek, Nelson Winter) und ihren grundsätzlichen Ansätzen (bis etwa Ende der 1980er Jahre) verschaffen möchte, ist bei diesem Buch genau richtig. Sehr gut hat mir auch die recht zwingende Argumentation gefallen, dass das Darwinsche Evolutionsmodell prinzipiell nicht auf ökonomische Evolutionsprozesse anwendbar ist. Ein entscheidender Grund liegt gemäß Autor in dessen von Malthus übernommenen Voraussetzungen (S. 83 ff.). Anders gesagt: Das Darwinsche Modell besitzt zu viele Limitationen, um komplexe ökonomische Entwicklungen modellieren zu können. Wenn man möchte, dann könnte man die Ausführungen als eine grundsätzliche Kritik an der Darwinschen Evolutionstheorie auffassen. Die wichtigsten Eigenleistung des Autors dürften vor allem im dritten ("Verhaltenswissenschaftliche Aspekte der Ökonomik - eine Grundlagendiskussion") und vierten Teil ("Individuelles Handeln und sozioökonomische Evolution - einige Implikate") zu finden sein, die in der Tat sehr lesenswert und interessant sind. Allerdings leidet der Text ein wenig darunter, dass zwar das Darwinsche Evolutionsmodell für den gegebenen Anwendungsbereich verworfen wird, es aber durch kein neues (verallgemeinertes) - wie etwa die Systemische Evolutionstheorie - ersetzt wird. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Fachdisziplin - wie die Biologie - ungemein profitieren würde, wenn sie ihre Ergebnisse auf der Grundlage einer abgestimmten Evolutionstheorie erzielen würde. Im besprochenen Buch ist das noch nicht der Fall.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Lesenswert, 19. Mai 2013
Ein lesenswertes Buch zur heutigen Ernährung, das auf ca. 250 Seiten neben einem Vorwort 21 kürzere, mitunter recht flott, unterhaltsam und durchaus kritisch verfasste Beiträge zu den Oberthemen "Einführung", "Naturstoffe", "Fleisches Lust - Fleisches Frust", "Lebensphasen", "Die Industrialisierung der Ernährung" und "Ist Essen gefährlich?" enthält. Bei den Artikeln handelt es sich um Ergebnisse, die aus dem Neuen Funkkolleg des Hessischen Rundfunks "Ernährung heute" hervorgegangen sind. Besonders gut haben mir die Beiträge von Frank Eckhardt "Zurück zu den Wurzeln! Die ursprüngliche Ernährung des Menschen", "Nur gute Butter? Der Streit ums richtige Fett" und von Eva Maria Siefert (insbesondere der Schlussbeitrag: "Wahn oder Wissenschaft? Ernährungsforschung in der Krise") gefallen. Zahlreiche Artikel enthalten interessante Fakten, die allerdings oftmals nicht ausreichend belegt werden. Gewünscht hätte ich mir mehr Informationen über die einzelnen Autoren. Ich vermute, dass es sich größtenteils um Journalisten handelt, ausgewiesen wird dies jedoch nicht (jedenfalls ist mir kein entsprechender Hinweis aufgefallen).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Große Oper, 19. Mai 2013
Mir gefällt das Cover des bekannten ABBA-Titels von der schwedischen Sängerin Sarah Dawn Finer sehr gut. Ich hörte ihre Version anlässlich des Eurovision Song Contests, Punkt Mitternacht konnte man den Song dann herunterladen. Der Sängerin gelingt eine sehr eigenständige Interpretation, die wohl auch aufgrund des etwas zurückhaltenderen Arrangements (im Vergleich zum Original) die Struktur der Komposition noch transparenter macht. Um es kurz zu machen: Von den beim ESC vorgetragenen Songs hatte nichts auch nur annähernd diese Qualität. In der Interpretation von Sarah Dawn Finer klingt der Song noch melancholischer als im Original. Über weite Strecken lässt sie es ruhiger, langsamer und gesetzter angehen, gegen Ende dann die große Oper. Mir gefällt ihre Interpretation sehr gut.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Appetitliche Bilder, einige nette Rezepte, sonderbare, viel zu komplizierte Theorie, 17. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Nach der Lektüre musste ich mir erst einmal eine Currywurst machen, um mich wieder zu beruhigen. Gute Theorien, egal ob es dabei um das Universum oder die Ernährung geht, sollten vor allem einfach sein. Die Theorie der beiden Autorinnen ist leider nicht einfach, sondern kompliziert. Sie macht Essen nicht einfach, sondern unnötig kompliziert. Kein Wunder, dass man vielen DGE-geschulten Ernährungsberaterinnen nachsagt, sie seien in Wirklichkeit essgestört. Menschen müssen essen, um Energie und Nährstoffe aufzunehmen. Je effizienter dies geschieht, um so besser, denn dann hat man mehr Zeit für andere (kulturelle) Tätigkeiten. Aus diesem Grund ist die Geschichte der Menschheit auch eine Geschichte der besseren Aufschlüsselung und Verwertung von Nahrung. Wir haben nicht das Feuer erfunden, um Nahrung unverdaulicher zu machen, sondern verdaulicher und ballaststoffärmer. Beispielsweise wird die in der Kartoffel enthaltene Stärke erst während des Kochens aufgeschlüsselt und für den Menschen verdaubar. Die beiden Autorinnen möchten den Prozess jedoch wieder ein wenig rückgängig machen: Man soll die gekochten Kartoffeln vor dem Verzehr erst abkühlen lassen, denn dann würde sich in ihnen "resistente" Stärke bilden, bei der es sich um unverdauliche Ballaststoffe handelt. Welch absurder, blähungsfördernder Vorschlag! Mal abgesehen davon, glaube ich das nicht. Mir geht ein kalter Kartoffelsalat genauso gut und vollständig runter wie heiße Bratkartoffeln oder warme Pellkartoffeln mit Butter. Dass man vom Kartoffelsalat vielleicht weniger schnell zunimmt, mag 2 Gründe haben: 1. Er ist kalt und enthält somit weniger Wärmeenergie. 2. Er enthält häufig hartgekochte Eier. Das sind nun wirklich Schlankmacher. Über die im Buch vorgeschlagenen Lebensmittel konnte ich nur den Kopf schütteln. Da ist die Rede von Linsen, Bohnen und sonstigen Hülsenfrüchten. Ferner von Vollkorn und grünen Bananen (oh mein Gott!). Die meisten Menschen tun sich damit schwer. Die Folgen (von den DGE-geschulten Ernährungsberaterinnen leider immer wieder übersehen): Die Menschen bekommen davon Blähungen und Bauchschmerzen und tauschen sie sehr schnell durch besser verdaulichere und ballaststoffärmere Kohlenhydrate aus, zum Beispiel Eis oder Kuchen. Erwähnt werden auch die nicht überall in Deutschland erhältlichen lateinamerikanischen Kochbananen. Die sind - wie Kartoffeln - selbstverständlich nur gegart genießbar (Platanos fritos). In Lateinamerika würden die Menschen übrigens auch keine grünen Bananen essen. Man kann es sich in diesen Ländern nicht leisten, ständig unverdauliche Ballaststoffe zu futtern, also warten die Menschen dort - wie bei uns - bis das Obst reif und genießbar ist. Erschreckend auch einige massive sachliche Fehler im Buch. Beispielsweise heißt es auf Seite 11 über Kohlenhydrate und Serotonin: "Wer Kohlenhydrate isst, fühlt sich weniger gestresst, ist ruhiger und glücklicher. Denn nach ihrem Verzehr werden im Gehirn 'Glücksstoffe' ausgeschüttet. Wie das funktioniert? Wissenschaftler erklären es sich in etwa so: Wenn wir Kohlenhydrate essen, produziert die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin, das wiederum eine erhöhte Ausschüttung von Tryptophan bewirkt. Diese Aminosäure ist ein Baustein des Glückshormons Serotonin." Daran sind gleich mehrere Dinge falsch. Zum einen sorgt Insulin nicht für eine stärkere Ausschüttung von Tryptophan, sondern Insulin transportiert die meisten Aminosäuren in die Zellen, mit Ausnahme von Tryptophan, was zur Folge hat, dass dessen Konzentration beim Transport ins Gehirn ansteigt und vor Ort eine verstärkte Produktion von Serotonin zur Folge hat. Zum anderen reden die beiden Autorinnen einmal mehr (wie so viele andere Kohlenhydratbefürworter) nur von den Vorgängen unmittelbar nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit. Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass einige Zeit nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit ein gegenläufiger Effekt eintritt (im Extremfall bis hin zur sogenannten postprandialen Unterzuckerung). Kohlenhydrate sorgen also nicht generell für einen Anstieg der Serotoninproduktion, sondern vielmehr für eine problematische Achterbahnfahrt, einem ständigen Auf und Ab und das ggf. x-mal am Tag. Auf diese Weise kann es unter kohlenhydratreichen Diäten leicht zu Depressionen kommen. Wie man längst weiß, sind kohlenhydratarme Diäten (wie z. B. die ketogene Diät) bei Depressionen wirksam: Sie halten das Serotoninniveau konstant, was besser ist. Weiter schreiben die Autorinnen: "Weil Serotonin im Gehirn außerdem für die Übertragung von Informationen zuständig ist, machen Kohlenhydrate nicht nur glücklich, sondern auch schlau. Je mehr Serotonin vorhanden ist, umso besser können Informationen von Zelle zu Zelle transportiert werden und wir können besser denken." Das ist schlichtweg falsch. Hinzu kommt, dass z. B. in der Migräneprophylaxe jahrzehntelang Serotoninantagonisten im Einsatz waren, die den Serotoninspiegel im Gehirn auf einem verhältnismäßig niedrigen Niveau hielten, um spontane zerebrale Übererregungen zu vermeiden. Ferner: Viele Menschen berichten überzeugend, dass sie unter kohlenhydratarmen Ernährungsweisen viel klarer und ausdauernder denken können. Die dabei stattfindende Umstellung in der Energieversorgung des Gehirns von Glukose auf Ketonkörper scheint zusätzlich ausgesprochen gehirnschützend zu sein und Krankheiten wie Alzheimer verhindern zu können (siehe z. B. Kokosöl (nicht nur) fürs Hirn!: Wie das Fett der Kokosnuss helfen kann, gesund zu bleiben und das Gehirn vor Alzheimer und anderen Schäden zu schützen; Klüger werden und Demenz vermeiden: Wie sich beides für Jung und Alt erreichen lässt!). Schießlich liest man im Buch der beiden Autorinnen: "Der Körper verlangt übrigens instinktiv nach Kohlenhydraten. Besonders stark macht sich das im Winter bemerkbar. Weil wir dann weniger Licht abbekommen als im Sommer, wird die natürliche Vitamin-D-Produktion behindert. Doch genau dieses Vitamin fördert den Bau von Serotonin. Um den Mangel durch eine vermehrte Tryptophan-Ausschüttung auszugleichen, steigt das Verlangen nach Süßem. Daher empfehlen Experten in der kalten Jahreszeit viele Spaziergänge bei Tageslicht." Wie bitte? Gegen Winterdepressionen können auch sogenannte Lichtduschen helfen. In denen ist das Vitamin-D-bildende UVB jedoch ausgefiltert. Lichtduschen sollten möglichst bei geöffneten Augen angewendet wird. Der eigentliche Wirkungsmechanismus funktioniert so: Bei Lichtmangel bildet der Organismus aus Tryptophan kein Serotonin, sondern das Schlafhormon Melatonin. Folglich fühlt man sich antriebslos und müde. Mit einer Lichttherapie kann man dem entgegenwirken. Mit Vitamin-D hat das herzlich wenig zu tun. Zwischendurch fragte ich mich, wann die aktuellen Erkenntnisse zur Bedeutung der Energieversorgung des Gehirns im Rahmen der Übergewichtsproblematik endlich auch bei den DGE-geschulten Ernährungsberaterinnen ankommen werden. Mit denen lassen sich nämlich viel flexiblere Diäten gestalten, als es die beiden Autorinnen versuchen. Bislang wird man überwiegend mit Diätvorschlägen konfrontiert, die entweder Hü oder Hott predigen. Entweder lebt man täglich kohlenhydratarm oder täglich kohlenhydratreich. In Wie Übergewicht entsteht ... und wie man es wieder los wird wird jedoch gezeigt, dass dies überhaupt nicht nötig ist. In der Tat sollte man - nach einer gewissen Übergangszeit - mindestens einen (besser zwei) strikt kohlenhydratarme Tage in der Woche einlegen, um die sogenannte Ketoadaption des Gehirns zu trainieren. Die restlichen Tage in der Woche könnte man sich dann aber durchaus so ernähren, wie es die beiden Autorinnen vorschlagen (wenn man es möchte). Diese Art der Flexibilität (oder sollte ich sagen: Kompromissbereitschaft) ist in den Ernährungswissenschaften leider noch immer völlige Fehlanzeige. Erst wenn die verschiedenen Ernährungsschulen beginnen, sich gegenseitig zuzuhören, könnte etwas Sinnvolles für den Endverbraucher herauskommen. Bislang ist so etwas nicht in Sicht. 3 Sterne für die hübschen Abbildungen und die wenigen ansprechenden Gerichte (z. B. den italienischen Salat für Eilige auf Seite 55 mit der leckeren italienischen Rohwurst Cabanossi: Hm, zum Reinbeißen). 0 Sterne für die zum Teil äußerst problematischen theoretischen Ausführungen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Überteuert und wenig erkenntnisreich, 16. Mai 2013
Die Artikel des etwa 230 Seiten starken Buches entstammen Vorträgen eines in 2007 in Jena abgehaltenen Symposiums zur "Evolution of Semantic Systems". Bedauerlicherweise geht es darin überhaupt nicht um Evolution. Lediglich in einem Artikel (von Stefan Artmann) kommt das Wort Evolution (bzw. evolutionär) vor. Der befasst sich aber im Wesentlichen lediglich mit Auffassungsunterschieden zwischen dem Pragmatismus von Peirce und Dewey, was höchstens von historischem Interesse sein dürfte. Hinzu kommen unterschiedliche Definitionen des Begriffs "Semantic System". Beispielsweise heißt es bei Dagfinn Follesal ("The Emergence of Reference"): auf den Seiten 2 und 3: "A system becomes a semantic system when it becomes endowed with meaning." Und präziser: "Not the physical system itself is semantic, but the system under an interpretation." Entsprechend folgert er: "One and the same structure can become many different systems." Sehr plastisch wurde das im Film Blow Up dargelegt: Darin zertrümmert der Yardbirds Gitarrist Jeff Beck bei einem Life-Auftritt seine Gitarre, woraufhin der Hauptdarsteller den ins Publikum geworfenen Gitarrenhals auffängt. Nach einer Verfolgungsjagd von zahlreichen an der Trophäe interessierten Fans, denen er entrinnen kann, wirft er den Gitarrenhals achtlos in einen Hauseingang: Für ihn war dies lediglich ein Teil einer zerstörten Gitarre, für die Fans hingegen ein Teil einer Gitarre, auf der Jeff Beck einmal gespielt hatte. Ganz anders - und wie ich meine sinnvoller - definiert Stefan Artmann in "Pragmatism and the Evolution of Semantic Systems" den gleichen Begriff (13): "Systems, natural or artificial, should be called 'semantic' if their behavior is internally controlled by the processing of signs." Kurz: Für Follesal sind (durch andere) "interpretierte" Systeme semantische Systeme, für Artmann hingegen "interpretierende" Systeme, was ein himmelweiter Unterschied ist. Also wenn man sich schon nicht auf die Grundbegriffe einigen kann, dann kann bei dem Thema eigentlich nicht viel herauskommen. Man wird solche Themen ohnehin nur auf der Grundlage einer tragfähigen Evolutionstheorie diskutieren können, die in der Lage ist, die Evolution semantischer Systeme zu modellieren. Doch welche sollte das sein? Die biologische Evolutionstheorie? Die einzelnen Artikel äußern sich zu der Frage nicht. In "Elements of a Semantic Code" weist Bernd-Olaf Küppers auf die zunehmende Bedeutung der Strukturwissenschaften hin, zu denen er neben der Informationstheorie auch die Kybernetik, Spieltheorie, Systemtheorie und Semiotik (S. 79) zählt. Und was ist mit der Evolutionstheorie? Mersch legt in Systemische Evolutionstheorie: Eine systemtheoretische Verallgemeinerung der Darwinschen Evolutionstheorie dar, dass Evolutionstheorie ebenfalls eine strukturwissenschaftliche Disziplin ist, allerdings nur dann, wenn sie abstrakt systemisch formuliert ist. Solche Themen werden in den Beiträgen jedoch erst gar nicht behandelt. Auf S. 81 versucht Küppers anhand eines Beispiels die Kategorien "Neuigkeit", "Selektivität" und "Komplexität" von Informationen zu verdeutlichen. Mal abgesehen davon, dass seine Kategorien einen stark redundanten Charakter besitzen, ließe sich all das mit den Begrifflichkeiten der Systemischen Evolutionstheorie viel einfacher und plausibler darstellen. Wie bereits gesagt: Der ganzen Thematik fehlt es an einer tragfähigen Evolutionstheorie, das ist das eigentliche Problem, zumal die Semantik von Informationen und somit von Systemen erst auf evolutionäre Weise entsteht. Erkenntnisreiche Ergebnisse sind deshalb bei der gewählten unevolutionären Herangehensweise nicht zu erwarten. Ein Wort zum Preis: Bei Books on Demand oder CreateSpace hätte man das Buch für deutlich unter 20 € publizieren können. Wissenschaftliche Ergebnisse sollten jedoch der Allgemeinheit zur Verfügung stehen, anstatt schon per Preispolitik für eine elitäre Abgrenzung zu sorgen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Wenn BCAAs, dann diese, 16. Mai 2013
Die BCAAs wurden mir von einem Bekannten empfohlen. Mir waren deren Mechanismus und Bedeutung vorher nicht bekannt gewesen. Umso überraschter war ich von der Wirkung: Sehr sehr erstaunlich. Man merkt sie selbst als ganz normale Schreibtischarbeiterin mit ansonstem gutem Bewegungsdrang. Ich kann damit beispielsweise viel länger unverkrampft am Schreibtisch sitzen. Das Produkt ist hochdosiert: 1100 mg BCAAs pro Kapsel im üblichen Verhältnis von 2:1:1 (L-Leucin/L-Isoleucin/L-Valin), d.h. 550 mg L-Leucin, 275 mg L-Isoleucin und 275 mg L-Valin. Außerdem sind etwas mehr als 0,2 mg Vitamin B6 in jeder Kapsel enthalten. Die Kapseln sind entsprechend relativ groß, lassen sich meiner Meinung nach aber gut schlucken. Wer nicht gerade ständig die Hanteln stemmt, dürfte mit einer geringeren Dosierung auskommen, als es der Hersteller auf der Packung empfiehlt. Einige Konkurrenzprodukte habe ich ebenfalls ausprobiert. Meine Meinung dazu: Wenn BCAAs, dann von Olimp, so einfach ist das.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ich bin verblüfft, 16. Mai 2013
An aktiven Wirkstoffen enthält dieses Produkt pro Kapsel nur Vitamin B6 (3,5 mg), Magnesium (150 mg) und Zink (10 mg). Dies sind Wirkstoffe, die ich auch sonst in einem Vitamin/Mineralstoffpräparat zu mir nehme, und zwar keineswegs in geringerer Dosierung. Mit viel Magnesium habe ich zudem meist eher Probleme, da es bei mir leicht abführend wirkt. Ich nehme nur eine ZMA-Kapsel eine Viertelstunde vor dem Einschlafen. Anschließend schlafe ich unglaublich tief und fest und ohne jede Unterbrechung. Nebenwirkungen/Unverträglichkeiten verspüre ich nicht. Ich frage mich: Ist da noch irgendein anderes heimliches, nichtdeklariertes Wundermittel drin? Ich bin wirklich verblüfft. Meiner Meinung nach ein weiteres Spitzensprodukt von Olimp.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Bestes Vitamin/Mineralstoffpräparat, das ich je hatte, 16. Mai 2013
Vitamin- und Mineralstoffpräparate habe ich schon viele ausprobiert. Meist hatten sie irgendwelche Nebenwirkungen, die sich relativ rasch zeigten: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Magenunverträglichkeit etc., um nur einige zu nennen. Dieses hier ist hochdosiert und sehr vollständig (z. B sind pro Kapsel 290 mg Vitamin C, 19,4 mg B1, 19,6 mg B2, 31 mg Niacin und 18,8 mg B6 enthalten, was viel ist). Die Packung enthält 60 Kapseln, und irgendwo liest man zur Dosierung: "Nur eine Kapsel pro Tag". Doch Vorsicht: Tatsächlich enthält die Packung 30 Vitaminkapseln (Farbe: Weiß) und 30 Kapseln mit Mineralstoffen und Spurenelementen (Farbe Blau). Von beiden Kapseln nimmt man täglich eine (ich nehme sie zusammen zum Mittagessen), sodass die Packung nicht für 60, sondern nur für 30 Tage reicht. Um es kurz zu machen: Das Olimp Vitamin/Mineralstoff/Spurenelemente-Präparat ist das beste, das ich je hatte. Ich merke nach der Einnahme überhaupt keine störenden Nebenwirkungen. Selbst die schnelle Verfärbung des Urins, die vielen Vitamin-B-Präparaten zu eigen ist, unterbleibt weitestgehends. Fitter fühle ich mich damit auch. Ich bin hochzufrieden. Mit dem polnischen Hersteller Olimp habe ich bislang nur gute Erfahrungen gemacht, insbesondere was die Qualität und Verträglichkeit seiner Produkte angeht. Ich halte ihn für einen der besten Produzenten von Sportnahrung und Nahrungsergänzungsmitteln weltweit. Mittlerweile ist es geradewegs so, dass ich bei einer Produkt- oder Nährstoffpräparatsuche immer erst einmal schaue, ob es das auch von Olimp gibt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Sehr angenehm, 15. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Das Shampoo lässt sich über den Klickverschluss leicht unter der Dusche entnehmen (kein lästiges Aufschrauben etc.). Man braucht nicht einmal viel, um es ordentlich zum Schäumen zu bringen, was mich überrascht hat. Der Pfirsich-Duft ist angenehm und langanhaltend, die Reinigungswirkung sehr gut (selbst bei einmaliger Wäsche). Aufgrund des fehlenden Silikons wirken meine Haare damit leichter und luftiger als mit meinen bisherigen Shampoos. Ich zögerte zunächst ein wenig, es mir zukommen zu lassen, denn ich befürchtete endlos langes Durchkämmen nach der Wäsche. Die Befürchtung bestätigte sich nicht. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass Frauen mit sehr langen, krausen und dünnen Haaren etwas andere Erfahrungen machen werden. Der Preis ist sicherlich nicht ganz ohne, ich werde aber vorläufig bei dem Produkt bleiben (sofern es weiterhin per Prime bestellbar ist) und es bezüglich Farbglanz beobachten. Dafür bin ich eine ganz gute Testkandidatin, denn ich ändere meine Haarfarbe immer mal wieder. Bislang bin ich in der Hinsicht sehr zufrieden. Auf der Flasche steht: "Für coloriertes Haar - auf der Suche nach Liebe". Woher wussten die das?
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I Am Legend
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| DVD ~ Will Smith |
| Wird angeboten von schnuppie83 |
| Preis: EUR 10,69 |
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Philosophische Betrachtungen über den Sinn des Lebens, 14. Mai 2013
Sci-Fi-Filme (dieser gehört eigentlich nur am Rande dazu) kommen oft mit einer Botschaft daher, dieser hier ganz besonders. Die Handlung finde ich durchaus spannend, die Szenerie (zerfallendes New York etc.) sehr gelungen, einzig die Zombies haben mich optisch nicht sehr beeindruckt. Ich finde, da wäre eindeutig mehr drin gewesen. Auch stellte ich mir ständig Logikfragen, die der Film nicht ausreichend beantwortete (Menschen gibt es nicht mehr, Elektrizität, sauberes Wasser und Benzin aber offenkundig in ausreichender Menge). Die darstellerische Leistung von Will Smith ist wie immer exzellent (der ganze Film ist im Grunde eine One-Man-Show). Er spielt einen Getriebenen, einen Man on Mission, jemanden, der all sein Tun der Rettung der Menschheit untergeordnet hat. Sehr aufschlussreich sein Dialog mit Anna (Alice Braga) über Bob Marley, der viel über seine innere Befindlichkeit verrät. Doch nun zur Botschaft. Es geht im Film um die Sinnfrage: Was will das Leben? Welche Ziele verfolgt es? Was treibt es an? Welchen Sinn hat es? Die darwinistische (biologistische) Antwort (so beispielsweise in Die 101 wichtigsten Fragen - Evolution zu finden) lautet: Der Sinn des Lebens besteht in der Weitergabe der Gene. Die Antwort des Films auf diese Fragen entspricht hingegen den Grundannahmen der Systemischen Evolutionstheorie: Es geht dem Leben vor allem um die Erlangung und den Erhalt (bzw. die Weitergabe) von Kompetenzen (z. B. von Wissen), und nicht so sehr um das eigene physische Überleben. Ganz entsprechend endet der Film mit den folgenden pathetischen Worten: "Im Jahr 2009 wütete ein tödliches Virus auf der Erde, das die Menschen an den Rand des Aussterbens brachte. Dr. Robert Neville widmete sein Leben der Suche nach dem Gegenmittel und der Rettung der Menschheit. Am 9. September 2012 um 20:49 Uhr entdeckte er dieses Gegenmittel und um 20:52 Uhr gab er sein Leben, um es zu verteidigen. Wir sind sein Vermächtnis. Dies ist seine Legende. Erhelle die Finsternis." Klarer kann man eine Film-Message nicht formulieren, zumal der Titel bereits Bezug auf sie nimmt. Zum "alternativen" Ende: Egal, ob nur auf Englisch oder auch auf Deutsch, das kann man total vergessen. Kitschiger und gutmenschelnder geht's kaum noch. Nur das originale Ende ist ein echtes, sinnhaftes und gelungenes Finale.
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