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Rezensionen verfasst von
Silke Rolf

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Black Mandel: Roman
Black Mandel: Roman
von Berni Mayer
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich düster und unglaublich gut!, 16. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Black Mandel: Roman (Taschenbuch)
Nachdem ich den ersten Teil der Reihe in zwei Tagen gelesen hatte, musste der zweite Band direkt folgen. Man muss den ersten nicht gelesen haben, es empfiehlt sich aber, um die Beziehung zwischen Singer und Mandel besser zu verstehen, wie einige Vorrezensenten bereits angemerkt haben.
Die Geschichte mutet sehr wirr und stellenweise grotesk an, aber wer sich einmal mit Black Metal und speziell der norwegischen Szene befasst hat, weiß, wie realistisch die Geschehnisse sind. Wie auch im ersten Teil erinnern einige Figuren stark an reale Personen: Ohne zu viel vorweg nehmen zu wollen, meine ich u. a. Gaahl (Gorgoroth), Count Grishnackh (Burzum) oder Fenriz (Darkthrone) unter den Schuhcremespachtlern wiedererkannt zu haben. Auch die Örtlichkeiten (Plattenladen als Szenetreff) und Geschehnisse (Mord, Kirchenbrand) erinnern natürlich an RL-Vorlagen. Dennoch ist die Geschichte eigenständig genug, um zu unterhalten und die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten.
Dieser Band ist aufgrund des Bezugs zum Black Metal vielleicht nicht so universal empfehlenswert wie der erste, ein Grundverständnis der Szene sollte schon da sein. Dann ist es aber eine klasse Mischung aus Krimi-Roman, Szeneportrait und Unterhaltung und sollte sofort weggelesen werden!


Mandels Büro: Roman
Mandels Büro: Roman
von Berni Mayer
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

5.0 von 5 Sternen Außergewöhnlich (und) gut!, 16. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Mandels Büro: Roman (Taschenbuch)
Ich habe das Buch in zwei Tagen gelesen, obwohl ich kein Krimi-Fan bin, das sagt ja schon recht viel. Die Geschichte, ohne den Inhalt an dieser Stelle widerzugeben, ist spannend erzählt und durchaus realistisch. Mich hat die Band bzw. das Opfer sehr stark an Rammstein erinnert und ich wundere mich, dass das hier in den Rezensionen bisher nicht aufgegriffen wurde. Das beginnt mit dem Namen des Sängers (Leo Tilmann vs. Til Lindemann), geht über die Qualität der Songtexte (Singer ist konstant genervt von dem platten Gereime; siehe z. B. Rammsteins „Du hast“) bis hin zu dem etwas seltsamen „Frauentausch mit Kindsfolge“, auf den ich nicht näher eingehen werde, um nicht zu viel vorweg zu nehmen. Eingefleischte Rammstein-Fans könnte dies eventuell etwas nerven; da ich den Hype um diese Band aber noch nie verstanden habe, spricht mir Singer stellenweise aus der Seele und ich fand es sehr unterhaltsam.
Die beiden Protagonisten sind sehr kauzig und man fragt sich manchmal, wie sie überhaupt jemals zusammen gefunden haben. Trotzdem sind beide auf ihre Art interessant und gerade im Zusammenspiel sehr unterhaltsam.
Ich fand die Geschichte sehr spannend und die Erzählweise erfrischend anders. Natürlich ist es manchmal seltsam, dass Singer so detailliert berichtet, was der Mandel erlebt. Durch regelmäßig eingestreute „… und das weiß ich, weil der Mandel es mir hinterher erzählt hat.“ wirkt es aber nicht unrealistisch. Der Erzählstil ist unkonventionell, grammatikalisch teilweise fragwürdig, orientiert sich aber an Umgangssprache und passt daher perfekt sowohl zu den Charakteren als auch zur Thematik.
Insgesamt ist das Buch für mich gelungene Unterhaltung und sowohl für Musikbegeisterte als auch Krimi-Fans absolut empfehlenswert!


Das Jetzt im Sterben - Begleitung bis zur Lebensgrenze
Das Jetzt im Sterben - Begleitung bis zur Lebensgrenze
von Gudrun Orlet
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Große Hilfe, 3. Juni 2013
Das Sachbuch fußt auf der Basis von persönlichen Einsichten und der Lebenserfahrung der Autorin: Sie vermittelt, dass jeder Abschied von einem anderen Menschen ganz individuell und persönlich ist. Es gibt keine Patentrezepte, aber hilfreiche Muster, die Frau Orlet einfühlsam aufzeigt. Im Fokus steht der innere Weg eines Menschen, die Bezogenheit auf sich selbst auf seinem Weg aus dem Leben.
Mich hat das Buch sehr ergriffen, da Frau Orlet einerseits sehr persönlich ihre eigene Geschichte schildert; andererseits schafft sie es, die Situation Sterbender so detalliert und nachvollziehbar darzulegen, dass es schon fast erschreckend ist. Sie schreibt sehr anschaulich, jedoch ab und zu etwas verschwurbelt, dadurch musste ich einige Sätze mehrmals lesen. Daher einen Punkt Abzug – inhaltlich hat mir das Buch sehr gefallen und es hat mir unheimlich geholfen. Ich kann es jedem empfehlen, der sich mit einer solchen Situation konfrontiert sieht.


Valerie und die Gute Nacht Schaukel
Valerie und die Gute Nacht Schaukel

5.0 von 5 Sternen Eine tolle Geschichte für Groß und Klein!, 3. Juni 2013
Eine tolle Schallplatte – ich bin ein spätes Kind der 80er und hatte nicht allzu viele, aber diese habe ich heiß und innig geliebt! Valerie kann bzw. möchte mal wieder nicht schlafen und schaukelt stattdessen. Und wie das bei Kindern nun mal so ist, schaukelt sie nicht einfach nur hin und her, sie schaukelt sich hinein in eine Traumwelt … durch den Orient, über den den Ozean, auf dem Bauernhof, beim Schlittenfahren und in den Zirkus. Die Musik ist sehr eingängig und ich mochte wirklich jedes Lied, kann sie teilweise heute noch. Die Geschichte, die die Lieder miteinander verspinnt, ist liebevoll erzählt, überfordert selbst kleinste Hörer nicht, und regt dennoch die Fantasie von Groß und Klein an. Ich kann es nur empfehlen!


Akupressur für die Seele: Die Soforthilfe mit 5 Punkten
Akupressur für die Seele: Die Soforthilfe mit 5 Punkten
von Pierre-Noel Delatte
  Broschiert

4.0 von 5 Sternen Trotz Fehler wirkungsvoll und empfehlenswert, 7. Februar 2013
Mir wurde das Buch empfohlen und ich war erst einmal skeptisch, denn die Empfehlung erschien mir maßlos übertrieben: Junge Frau mit Depressionen, wollte keine Medikamente nehmen und war nach Lektüre des Buches nach Eigenaussage zu 75 % geheilt. Aber ich kenne ihren Vater und vertraue ihm, daher bestellte ich mir das Buch und probierte es aus Neugier doch aus. Die große Überraschung: Es funktioniert wirklich!
Dr. Delatte beschreibt anschaulich und nicht allzu ausschweifend die Wirkung der Meridiane im Körper, die verschiedenen Punkte und wie sie mit der Drucktechnik beeinflusst werden können. Dazu schildert er eine ganze Reihe an Beschwerdebildern, die so behandelt werden können. Das alles in einer auch für Laien verständlichen Sprache; mit genug Infos, um eine Idee des Wirkprinzips zu erhalten, aber ohne unnötige seitenlange Ausführungen.
Ich mag es, mir selbst helfen zu können und lerne gerne Neues kennen, um mein Leben oder das meiner Familie oder Freunde erleichtern zu können. Das müssen nicht immer weltbewegende Erkenntnisse sein. In diesem Fall muss ich aber sagen: Es sollte wirklich jeder einmal ausprobieren!
ABER: Ich habe die Rezension von „Michi Buchfreund“ gelesen, der nur 1 Stern vergab, da die Punktebeschreibungen mit den Bildern teilweise nicht übereinstimmen. Ich hätte das nicht erkannt, da ich keinerlei Erfahrung in dem Bereich habe, aber das ist natürlich schon peinlich. Ich habe mich an den Bildern orientiert, und das hat gut funktioniert. Dennoch darf so etwas nicht passieren, deshalb einen Punkt Abzug.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 23, 2013 3:56 PM MEST


West Of Jesus - Wellenreiten, Wissenschaft und die Wurzeln des Glaubens
West Of Jesus - Wellenreiten, Wissenschaft und die Wurzeln des Glaubens
von Steven Kotler
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,80

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend gut und nachhaltig beeindruckend!, 10. Januar 2013
Ich kann das Buch nur empfehlen – eigentlich jedem. Es ist unterhaltsam, interessant und informativ, skurril und abgefahren, es stimmt nachdenklich und ist stellenweise brüllend komisch. (Naja, die Liebe kommt etwas kurz, aber sonst ist wirklich alles drin!)

Der Inhalt wird ja bereits im Klappentext beschrieben, daher spare ich mir eine ausführlichere Beschreibung an der Stelle. Der Schreibstil ist angenehm locker – von einem Journalisten würde man vielleicht anderes erwarten, aber in diesem Fall tut es dem Buch gut. Die Geschichte ist sehr persönlich, und man hat beim Lesen das Gefühl, ein Freund würde sie einem erzählen; journalistische Sachlichkeit wäre fehl am Platz. Denn die Geschichte hat es in sich: Ein junger Mann steht vor dem Nichts – beruflich, gesundheitlich und sozial – und schafft es, sich herauszuziehen, indem er sich an den einzigen Strohhalm klammert, der ihm geblieben ist: Surfen. Und da ihm das selbst unglaublich vorkommt, beschließt er, zu erforschen, wie es dazu kam. Bei dieser Reise werden so viele Themengebiete gestreift, so viele Aspekte des Lebens berührt, dass sich jeder angesprochen fühlt – Surfer, wissenschaftlich oder religiös Interessierte, Reiselustige und natürlich Menschen, die ebenfalls unter einer schweren Krankheit leiden.

Ich bin ehrlich: Mir wurde das Buch geschenkt, ich weiß nicht, ob ich es mir im Buchladen ausgesucht hätte. Aber jetzt bin ich so froh darüber, es gelesen zu haben, dass ich es jedem, wie bereits gesagt, nur empfehlen kann!


Himmelsgöttin
Himmelsgöttin
von Christopher Moore
  Broschiert

5.0 von 5 Sternen Prädikat: Knaller!, 8. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Himmelsgöttin (Broschiert)
Was ich an Christopher Moore so liebe, sind die absolut abgefahrenen Geschichten, die er sich ausdenkt und mit einem nebensächlichen Humor beschreibt, wie es sonst – meines Wissens bzw. Erachtens – niemand kann. Die Figuren werden nicht in ihren Eigenarten seziert und analysiert und bleiben dennoch nie oberflächlich. So auch hier: Tuck der Pilot ist eigentlich ein Loser, Alk, billige Frauen und mit dem pinkfarbenen (!) Flieger angeben – mehr passiert in seinem Leben nicht. Aber die Art und Weise, wie er Kimi und Roberto, Sepie, Sarapul und die andern Haifischmenschen ins Herz schließt, wird mit keinem Wort explizit erwähnt – und das macht das Buch so hinreißend. Kein triefender Herz-Schmerz, kein oberflächliches Triple-X-Geballer, sondern gewitzt und durchdacht, spannend und kurzweilig. Und durch die tropische Kulisse der perfekte Urlaubs- oder Sommer-Sehnsucht-im-Winter-Roman! Moore ist einfach eine klasse Klasse für sich!


Lernstörungen bei Kindern: Ursachen ganzheitlich erkennen - nachhaltige Lösungen finden
Lernstörungen bei Kindern: Ursachen ganzheitlich erkennen - nachhaltige Lösungen finden
von Brigitte Vogt
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,80

4.0 von 5 Sternen Endlich mal ein GUTER Ratgeber!, 8. Oktober 2012
Mir wurde das Buch weiterempfohlen und mein Fazit lautet: Definitiv empfehlenswert! Einiges ist natürlich nicht neu (wir essen zu viel Zucker, wir bewegen uns zu wenig etc.), hier hätte man eventuell etwas Platz sparen können. Aber viele andere, bisher unbedachte Zusammenhänge werden ausführlich erläutert – Atmung, Zahnspange, Nahrungsmittelunverträglichkeiten usw. Was ich gut finde, ist, dass man viele Tipps gleich umsetzen kann. Gerade wenn man einen stressigen Familienalltag hat, fehlt oft die Zeit um verschiedene Termine auszumachen, den Kindern wieder eine neue Methode anzupreisen, dann gibt es eventuell enttäuschte Hoffnungen etc. Bei meinem Sohn hatten sich mehrere Ursachen miteinander verknotet. Nach einer Ernährungsumstellung, gezielten Bewegungsmaßnahmen und einer Hausaufgabenbegleitung hat sich sein Spiegel um eine Note gebessert. Er spielt zwar nach wie vor lieber mit seinen Freunden anstatt Hausaufgaben zu machen, aber jetzt hat er keine Angst mehr davor!


Im Rhythmus der Stille: Wie ich mir die Welt der Hörenden eroberte
Im Rhythmus der Stille: Wie ich mir die Welt der Hörenden eroberte
von Sarah Neef
  Gebundene Ausgabe

20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider enttäuschend!, 19. September 2012
Eins vorneweg: Ich bin tief beeindruckt von Frau Neefs Lebensgeschichte und -leistung. Wenn man sich selbst einmal beobachtet, wie oft man sich am Tag über Kleinigkeiten ärgert oder genervt ist, weil man jetzt auch noch dies oder das erledigen muss und das mit Sarah Neefs Alltag vergleicht, wird man sehr schnell sehr kleinlaut. Alle Achtung!

Aber diese Rezension bezieht sich auf das Buch, nicht auf ihr Leben, und da man leider nicht keinen Stern vergeben kann, wird es eben einer. Die Begründung ist auch ganz einfach: Erstens finde ich das Buch schlecht geschrieben und zweitens kommt Frau Neef durchweg unsympathisch rüber.

Zum Beispiel schildert sie, wie schwierig der Schulalltag für sie war, welche Probleme sie hatte, wie viel Unverständnis Ihr entgegen gebracht wurde usw. Wie sie dennoch versucht, sich mühevoll auf schwierige Klausuren vorzubereiten, obwohl sie physisch wie psychisch angeschlagen ist. Und das Kapitel endet mit dem Satz, dass sie die Klausur zurück erhält – mit einer 1. BÄM!

Erinnern Sie sich an die Mädchen in der Schule, die immer nach der Klausur erschüttert die Hände über dem gut frisierten Kopf zusammenschlugen und mit weit aufgerissenen Kulleraugen versicherten, diesmal wirklich, also richtig wirklich, alles verhauen zu haben – um eine Woche später verschmitzt lächelnd und pseudo-beschämt errötet „Ups“ zu hauchen, während sie die14 Punkte verkünden? Jap, das waren alles Sarah Neefs. Das Buch strotzt nur so vor einer pseudo-versteckten Sich-eigentlich-schon-ziemlich-geil-Finderei, dass ich es teilweise schwer erträglich fand. Ich schließe mich meinen Vorrezensenten an, Frau Neef wirkt authentisch – aber bezogen auf meine Schilderungen wird es dadurch leider nur schlimmer.

Alle Darstellungen des familiären oder schulischen Umfelds sind extrem egozentrisch – vielleicht bringt das ihre Behinderung mit sich, das kann ich nicht beurteilen. Aber bei allem Verständnis, was sie zurecht für sich beansprucht, so habe ich kein Wort des Verständnisses oder der Nachsicht für ihr Umfeld gelesen. Wenn sie sich erschüttert über das ignorante Verhalten ihrer Cousine zurückzieht, kann ich sie durchaus verstehen. Da ich selbst mit einer geistig behinderten Cousine aufgewachsen bin und weiß, wie schnell man als gesundes „normales“ Kind daneben in der Familie untergehen kann, habe ich mich aber gefragt: Warum reagiert die Cousine so ablehnend? Wieso möchte sie Sarah keine Sonderrolle zugestehen? Hier hätte ich mir einfach mehr Tiefe oder Differenzierung gewünscht.

Noch mal: Sie hat Außerordentliches geleistet und tut es noch, und dafür gebührt ihr jeder Respekt. Allerdings finde ich es grundlegend falsch – und in gewisser Weise auch diskriminierend –, jemandem automatisch positiv oder wohlwollend zu begegnen, nur weil er eine Behinderung hat. (Schönes Beispiel hierzu bietet übrigens die Serie „Off Centre“, erste Staffel Folge 16, in der alle schockiert sind, dass die Freundin einer Protagonistin zugleich gehörlos UND ein Miststück sein kann.) Daher kann ich meine Vorredner in keinster Weise nachvollziehen – beeindruckendes Leben, definitiv, aber das Buch hat mich durchgehend genervt.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 6, 2014 11:52 AM MEST


Eddie Would Go - Die Geschichte von Eddie Aikau, Hawaiianische Surflegende und Pionier des Big Wave Surfing
Eddie Would Go - Die Geschichte von Eddie Aikau, Hawaiianische Surflegende und Pionier des Big Wave Surfing
von Stuart Holmes Coleman
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,80

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 5 Sterne für ein Aloha, 21. März 2012
Dieses Buch kann man getrost als die Surfer-Bibel bezeichnen - wer's nicht gelesen hat, kann an Land bleiben. Es ist nicht einfach die Biografie von einem der bekanntesten Surfer aller Zeiten, seiner Familie, Freunde und Mitstreiter. Es ist viel mehr: Es beschreibt die Anfänge des Surfens, die Geschichte Hawaiis, seine Annektierung an die USA und das ganz besondere Verhältnis der Hawaiianer zu ihrer natürlichen Umgebung, geprägt von größtem Respekt für die Natur und tiefer Ehrfurcht den Ahnen, Geistern und Göttern gegenüber. All das macht dieses Buch unterhaltsam, faszinierend und nachdenklich stimmend zugleich - ich konnte das Buch kaum weglegen, um zur Arbeit zu gehen. ;o)
Eddie schien nicht nur ein super Surfer, sondern auch ein toller Mensch gewesen zu sein. Deshalb empfehle ich das Buch uneingeschränkt auch Nicht-Surfern. Wer es gelesen hat, weiß warum.


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