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Rezensionen verfasst von
Claudia Junger "Krimi & Co." (GT/NRW)
(REAL NAME)   

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Übertötet!: Schockmorde eines eiskalten Frauenkillers
Übertötet!: Schockmorde eines eiskalten Frauenkillers
Preis: EUR 0,89

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bemüht brutale Story voller Fehler. Nicht zu empfehlen., 10. April 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Zugegeben: Mich ziehen Schlagworte wie "Bestseller-Potenzial 2014" und "Jetzt so spannungsstark wie nie!" ja magisch an. Ganz besonders, wenn diese Aussagen vom Autor selbst kommen. Also habe ich 89 Cent investiert und mir dieses eBook gekauft. Die 89 Cent hätte ich doch mal lieber in den Gulli geworfen, dann hätte ich es wenigstens noch klappern gehört.

Wenn diese Version die "Korrigierte Neuauflage" ist, dann tun mir alle anderen Leser richtig leid, die dieses Buch vorher gelesen haben. Ich fange mal mit der absolut schlechten Formatierung an: Die Seitenränder sind viel zu groß (1,5 cm links und 2 cm rechts). Aber ok, damit könnte man zur Not ja leben.

Aber die Fehler? Der Autor schreibt in der wörtlichen Rede zum Beispiel "du" stets groß. Sehr befremdlich. Dann las ich Sätze wie: "Als die Bedienung das Glas hinstellen wollte, machte sie eine unglückliche Handbewegung, weil sie durch Schirners Stieren zwischen ihre Beine verwirrt war und das Getränk kippte auf die Hose des Gastes.", "Doch es war ein Peanuts gegenüber den Gewinnen, ...", "An seinen Fingern funkelten dicke Ringe und sein Blick spiegelte eine gewisse Freundlichkeit aus, die jedoch nicht herzlich wirkte, sondern hinter der man ein zielstrebiges Kalkül vermutete." und mein Favorit: "Harley schnitt seine Entenbrust mit konzentriertem Blick in mehrere Stücke, schaute kurz auf, schob sich ein Stück in den Mund und zermalmte es mit einem Schließen der Augen. "Mister Schirner", sagte er in beschwichtigender Tonlage, die von einem gewissen lapitaren Unterton untermalt wurde: "Sie haben keine Garantie". Es geht endlos so weiter. Ich habe irgendwann auch aufgehört, die fehlenden oder falsch gesetzten Satzzeichen zu zählen.

Sollte denn wenigstens die Story dieses Thrillers mit "Bestseller-Potenzial" gelungen sein? Und was ist mit der angekündigten Spannung? Unglaubwürdige Personen, hölzerne Texte, Gossensprache und Begriffe wie "S/M" machen noch keinen Thriller aus. Vor allen Dingen, wenn die Gossensprache oder auch die Schilderungen der sexuell motivierten Verbrechen dann auch noch so misslingen, dass man als Leser darüber lachen muss. Auch muss der Autor von dem Begriff "Übertötet" wohl total begeistert sein, denn er verwendet ihn sehr oft. Zu oft. Ich fand sehr wenig in dem Buch spannend, höchstens manche Satzstellungen. Nein, ich kann dieses Buch niemandem empfehlen. Leider ist es bei Amazon nicht möglich, keinen Stern zu vergeben. Hätte ich aber sehr gerne.


Aufs Leben, die Liebe...und meinen Tod
Aufs Leben, die Liebe...und meinen Tod
Preis: EUR 3,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Moderner und spannender Krimi mit viel Herz und Erotik. Ein Lesevergnügen., 6. April 2014
Sam Bennet hat mich wirklich überrascht und zwar positiv. Ihren Krimi "Aufs Leben, die Liebe ... und meinen Tod" habe ich in einem Rutsch gelesen, es war unmöglich, ihn aus der Hand zu legen. Am Anfang dachte ich kurz, ich sei in einer Art "Chick-Lit-Krimi" gelandet, aber weit gefehlt. Die Autorin hat einfach eine sehr erfrischende Art zu schreiben. Wer eine spannende und gut erdachte Story, interessante Personen, knisternde Erotik und ein überraschendes Ende mag, der sollte hier unbedingt zugreifen.

Ich habe einen Punkt abgezogen, da die Rückblenden in einer etwas helleren Schrift dargestellt wurden, die auf meinem eBook-Reader nicht besonders gut lesbar war. Aber das wird, laut Autorin, so schnell wie möglich korrigiert. Ganz klare Leseempfehlung, ich würde sehr gerne mehr von dieser Autorin lesen.


Die unterirdische Sonne
Die unterirdische Sonne
Preis: EUR 13,99

5.0 von 5 Sternen Erschreckend, düster und doch voller Hoffnung. Ein unglaublich berührendes Buch., 31. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die unterirdische Sonne (Kindle Edition)
Was passiert "oben", wenn die Jugendlichen im Alter von 11 bis 18 Jahren einzeln oder zu zweit aus dem Keller geholt werden? Was wird ihnen angetan? Wie schlimm ist es? Anfangs wird das nicht sofort klar. Denn wer darüber redet oder auch nur flüstert, der stirbt. So lautet die Anweisung.

Ich mag hier nicht spoilern, aber gerade das, was hier nicht gesagt wird, ist richtig schlimm. Der Autor schildert die Ängste der Kinder, ihre Gedanken, Wünsche und Hoffnungen so plastisch, dass das Grauen greifbar wird und man als Leser mit jedem einzelnen Kind mitleidet. Geradezu fassungslos liest man über ihre verzweifelten Versuche, irgendwie mit der furchtbaren und ausweglosen Situation zurecht zu kommen, ohne den Verstand zu verlieren. Sehr selten hat mich ein Buch so mitgenommen und berührt. Man mag an einigen Stellen einfach gar nicht mehr weiterlesen, empfindet sich geradezu als Voyeur. Und trotzdem blättert man Seite um Seite um, nur um zu wissen, wie es denn weitergeht.

Ich bin nicht sicher, ob Jugendliche ab 16 schon ermessen können, was dieser Keller und "oben" für die gefangenen Kinder wirklich bedeutet. Als Erwachsener hat man ja einen ganz anderen Blick auf bestimmte Dinge. Ich kenne einige Leser, die nicht gut etwas über Gewalt gegen Kinder lesen können und wollen. Für sie und für empfindliche Seelen ist dieses Buch nicht geeignet. Mich wird es jedenfalls noch eine ganze Weile nicht loslassen.


Mängelexemplare: Dystopia
Mängelexemplare: Dystopia
Preis: EUR 4,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielschichtige, erstklassige Kurzgeschichtensammlung, 28. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Mängelexemplare: Dystopia (Kindle Edition)
“Dystopie” ist ein sehr interessantes Genre und wimmelt oft von untoten Wesen. Und nun muss man als Leser noch wissen, dass die Vorgabe zu dieser Anthologie hieß: “Keine Zombies und keine Vampire”. Daran haben sich alle Autoren gehalten. Hervorheben möchte ich die gelungenen Illustrationen von Julia Takagi und natürlich das tolle Cover von Timo Kümmel. Richtig interessant sind auch die Entstehungsgeschichten, die die Autoren jeweils am Ende ihrer Story erzählen. Arthur Gordon Wolf schrieb zusätzlich zu “Sahnesperlinge” ein kurzes Vorwort. Nach dem Nachwort bzw. den beiden Nachworten, erwartet den Leser noch ein besonderes Bonbon: Eine längere Leseprobe von Torsten Scheibs “Göttersturz”. Die Fortsetzung kann ich kaum erwarten …

Hier nun ein paar Sätze zu den einzelnen Geschichten:

Tim Svart – No. 2/209/197/613: Sag ich’s oder sag ich’s nicht? Ist Schweigen Gold? Traurig.

Jennifer Jäger – Clara – Wissen ist Macht: Ab und zu sollte man sein Licht unter den Scheffel stellen. Erschreckend.

Uwe Vöhl – Creationen in Samt und Tod: Zeigt her eure Kleider. Die glitzernde Modewelt einmal anders. Verstörend.

D. J. Franzen – Der Nomade: Kann denn Liebe Sünde sein? In diesem Fall ist es eher Sex. Mystisch.

Jana Oltersdorff – Das schlafende Schloss: Es war einmal … Vergesst die Gebrüder Grimm. Schaurig.

Lisanne Surborg – Rosa Schaum: Keine Macht den Drogen! Oder vielleicht manchmal doch? Tragisch.

Andreas Zwengel – Souljacker: Wer mit dem Teufel isst, braucht einen sehr langen Löffel. Sehr böse.

Vincent Voss – Wellen: Ich hoffe sehr, dass das “Von-Seidlitz-Syndrom” niemals auftritt. Entsetzlich.

Regina Müller – Larventräume: Wer wollte nicht schon einmal wissen, was Tiere denken und fühlen? Visionär.

Arthur Gordon Wolf – Sahnesperlinge: “Harry Potter Sprüche” für unartige Kinder. Gemein.

Michael Dissieux – Dagnin: Auch das Blut eines Untoten ist dicker als Wasser. Ergreifend.

Xander Morus – Der Vollstrecker: Ein moderner “Mad Max” hat es voll drauf. Spannend.

Thomas Backus – Schicksal: Ein ganz klassischer Fall von Gruppendynamik. Moralisch.

Constantin Dupien – Das Ende: Wann ist der richtige Zeitpunkt, zu gehen? Düster.

Moe Teratos – Die Schrecken: Sci-Fi Story vom Feinsten; “Alien” lässt grüßen. Blanker Horror.

Stefanie Maucher – Ella: Die Liebe geht mitunter seltsame Wege. Ergreifend.

Manfred Schnitzler – Der rote Tod: Zur falschen Zeit am falschen Ort. Sarkastisch.

Markus K. Korb – Rattenjagd: Nichts ist so, wie es scheint. Manchmal lohnt ein zweiter Blick. Packend.

Fazit: Vielschichtige, erstklassige Kurzgeschichtensammlung. Ganz klare Leseempfehlung.


Deiner Seele Grab: Kommissar Dühnforts sechster Fall (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi, Band 6)
Deiner Seele Grab: Kommissar Dühnforts sechster Fall (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi, Band 6)
von Inge Löhnig
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstklassiger, spannender, gut erzählter Kriminalroman. Bitte mehr davon!, 26. März 2014
"Deiner Seele Grab" greift ein aktuelles Thema auf: Die Betreuung von alten Menschen. Inge Löhnig ist eine großartige Erzählerin, bei ihr passt jedes Wort; jeder Ausdruck stimmt einfach. Dieser Krimi ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und kommt zudem ohne unnötige Brutalität aus. Der Leser taucht direkt ins Geschehen ein, rät mit und wird doch aufs Glatteis geführt. Alle Personen sind authentisch und eine sich zart anbahnende Liaison passt perfekt in die Story. In diesem Krimi steht nicht die Ermittlungsarbeit im Vordergrund, vielmehr wird sehr viel Wert auf Leben und Umfeld der handelnden Personen gelegt. Ich kann abschließend nur sagen, dass ich mich bereits auf den nächsten Fall des sympathischen Ermittlers Konstantin Dühnfort freue. Dieser Reihe geht auf keinen Fall die Luft aus, ganz im Gegenteil. Klare Leseempfehlung.


Teutotod: 31 Kriminelle Geschichten
Teutotod: 31 Kriminelle Geschichten
von Günther Butkus
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

4.0 von 5 Sternen Gelungene kriminelle Kurzgeschichtensammlung rund um die Stadt Bielefeld in OWL. Lesen!, 18. März 2014
Die "Bielefeld-Verschwörung": (Die Bielefeldverschwörung ist eine Satire, die die Existenz der Stadt Bielefeld anzweifelt, um die in sich geschlossene unangreifbare Argumentationsstruktur von Verschwörungstheorien auf humorvolle Weise herauszustellen. Sie wurde erstmals 1994 im deutschsprachigen Usenet veröffentlicht, kursiert seither als Dauerwitz im Internet und wurde so Teil der Internet-Folklore, die zur Netzkultur gehört. Quelle: Wikipedia)

Gäbe es die Stadt Bielefeld nicht (sh. oben: Die Bielefeldverschwörung), würden die 31 kriminellen Kurzgeschichten ja nur wenig Sinn machen. Günter Butkus beweist mit der Auswahl der Autoren und deren Stories zumeist ein glückliches Händchen. Nur wenige der Kurzgeschichten waren nicht mein Fall, sie gefielen mir weder vom Stil, noch vom Plot. Das Gros jedoch ist spannend, humorvoll, skurril, gemein und macht einfach nur Spaß.

Ein Tipp: Wer nach den ersten sieben Geschichten denkt, es geht vergleichsweise "harmlos" weiter, der sollte auf jeden Fall die achte Kurzgeschichte "Club Candlelight" von Hans-Jörg Kühne lesen. Doch Vorsicht, diese Story hat es in sich, sie ist sehr brutal.Weiterhin finde ich "Schwarzweiß" von Anne Kuhlmeyer und "Der Anhalter" von Markus Winter sehr gelungen.

Namenhafte Autorinnen und Autoren sind in dieser Anthologie vertreten: Volker Backes, Mechtild Borrmann, Glauche / Löwe, Hans-Jörg Kühne, Sandra Niermeyer, Hellmuth Opitz, Que Du Luu, Reitemeier / Tewes, Norbert Sahrhage, Uwe Vöhl, Stefan T. Gruner, Pia Faller, Dietmar Bittrich, Thorsten Knape, Lena Klassen, Michael Helm, Frank Göhre, Anne Kuhlmeyer, Gerald Hagemann, René Paul Niemann, Marlene Koch, Dieter Fleiter, Sandra Niermeyer, Andrea Gehlen, Jörg Kleudgen, Marcus Winter und Eike Birck. Ich kann diese Sammlung jedem Krimifan empfehlen; wer Bielefeld nicht kennt, wird erstaunt sein, wie kriminell es dort zugeht ...


Labyrinth der Puppen: Thriller
Labyrinth der Puppen: Thriller
Preis: EUR 4,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fängt stark an, lässt aber nach der Hälfte spürbar nach, 14. März 2014
Zugegeben: Das erste Drittel dieses Buches hat mich absolut begeistert und gepackt. Die Story fand ich interessant und extrem spannend, die bis dahin aufgetretenen Figuren skurril und gut erdacht. Die Atmosphäre in dem Kaufhaus kam unglaublich gut herüber und die Horrorelemente waren sehr gut plaziert.

Doch dann nahm die Story eine Wendung, die mir nicht mehr gefiel. Wenn ich etwas gar nicht mag, dann sind das "Moralpredigten und Botschaften" in (Horror-)Thrillern. Ein erhobener Zeigefinger und Spiegel, die dem Leser vorgehalten werden. In diesem Fall dann Konsumverhalten und Schönheitswahn. Als mir das klar wurde, verging mir die Lust am Lesen. Dabei ist es nicht so, dass nicht erstklassige Ideen gut umgesetzt wurden. Doch sieht man das alles unter dem Aspekt, was die Autoren damit ausdrücken wollen, macht es einfach keinen Spaß mehr. Dieses Buch kann man lesen, man muss es aber nicht. Wirklich schade, denn die beiden Autoren haben meiner Meinung nach Talent. Vielleicht lassen sie ihre Moral beim nächsten Buch beiseite, dann könnten sie einen erstklassigen Horror-Thriller abliefern.


Der Kuss der grünen Fee: Kriminelle Absinth-Geschichten
Der Kuss der grünen Fee: Kriminelle Absinth-Geschichten
von Ulrike Bliefert
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anspruchsvolle, historische Kurzgeschichten rund um die "Grüne Fee". Absolut lesenswert., 14. März 2014
Zunächst einmal muss ich sagen: Was für ein schönes Buch. Cover, Lesebändchen, Druck: Die Ausstattung ist einfach nur erstklassig.

Und auch der Inhalt enttäuscht nicht: Ulrike Bliefert, selbst mit einer großartigen Geschichte in dem Buch vertreten, wählte zehn kriminelle Werke deutschsprachiger Autoren aus. Die Besonderheit: Alle Geschichten spielen zur Blütezeit dieses Getränkes, von 1797 bis ungefähr 1913.

Der Leser sollte aber keine "normalen" kriminellen Kurzgeschichten im Sinne von Mord und Totschlag erwarten, es geht hier durchaus feinsinniger zu. Sämtliche Geschichten haben zudem einen wahren historischen Kern, der jeweils im Anschluß aufgezeigt wird. In den Stories werden so zum Beispiel die mutmaßlichen "Erfinder" dieses ungewöhnlichen alkoholischen Getränkes Teil einer Erzählung oder es wird das ergreifende Schicksal einer jungen Kleinwüchsigen, damals noch "Liliputanerin" genannt, geschildert.

Mir haben sämtliche Geschichten sehr gut gefallen und ich kann dieses kleine Buch jedem Fan anspruchsvoller Unterhaltung nur ans Herz legen. Ganz klare Leseempfehlung und ein tolles Geschenk für Absinth-Fans.

Fazit: Anspruchsvolle, historische Kurzgeschichten rund um die "Grüne Fee". Absolut lesenswert.


Gift
Gift
von Peer Meter
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,90

4.0 von 5 Sternen Einige Zeichnungen konnten nicht überzeugen und die Story hat zwischendurch Längen, 13. März 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gift (Gebundene Ausgabe)
Mit "Gift" habe ich die Serienmörder-Trilogie des Autors Peer Meter beendet. Aus folgenden Gründen ist dieses Buch für mich der schwächste Teil der Reihe: Zum einen finde ich die Zeichnungen nicht ganz so gelungen wie bei "Vasmers Bruder" und "Haarmann". Es ist natürlich alles Ansichtssache und ihr Talent möchte ich Barbara Yelin auch nicht absprechen, aber für mich wirkten einige der Zeichnungen einfach nicht ausgereift. Ich fand sie oft eher kindlich gezeichnet. Zum anderen muss ich sagen, dass ich mir schon etwas mehr Informationen über Gesche Gottfrieds Taten gewünscht hätte. Auch fand ich einige Passagen etwas langatmig und weniger interessant. Sicherlich, es geht in dieser Trilogie nicht vorrangig um die Gewalttaten, sondern eher um die Umgebung, in der die Verbrechen verübt wurden und um das Ausmaß der psychischen Erkrankungen der drei Serienmörder. Alle drei Bücher sind auch Zeitstudien und spiegeln die Moral und die Gesetze vergangener Zeiten. Gerade wenn es sich um das damalige Frauenbild handelt, ist man als Leserin doch mehrfach entsetzt. Wie oben bereits gesagt, ist "Gift" für mich der schwächste Teil der Trilogie. Da ich "Vasmers Bruder" und vor allen Dingen "Haarmann" hervorragend fand, liegt die Latte allerdings auch ziemlich hoch. Klare Leseempfehlung auch für "Gift".

Fazit: Einige Zeichnungen konnten nicht überzeugen und die Story hat zwischendurch Längen. Trotzdem kann ich das Buch empfehlen.


Vierter Stock Herbsthaus
Vierter Stock Herbsthaus
Preis: EUR 2,99

4.0 von 5 Sternen Wer "Spukhaus-Geschichten" mag, ist hier absolut richtig. Unheimlicher Roman mit interessanter Story., 11. März 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vierter Stock Herbsthaus (Kindle Edition)
"Vierter Stock Herbsthaus" ist nach "S3, Spuk in der Bibliothek" das zweite Buch, welches ich von Oliver Susami gelesen habe. Wie schon bei "S3", suggeriert der Autor dem Leser, dass es sich hierbei um eine wahre Geschichte handelt. Dieser Meinung bin ich zwar nicht, fand das Buch aber trotzdem richtig gut.

Oliver Susami schafft es mühelos, dem Leser die bedrückende Stimmung, die in dem Herbsthaus herrscht, zu vermitteln. Er kommt dabei mit erstaunlich wenigen Stilmitteln aus. Über kleinere Logikfehler konnte ich hinwegsehen, die Story ist einfach zu spannend und zu unheimlich. Die enthaltenen Horrorelemente fand ich sehr gelungen und teilweise auch verstörend. Warum am Anfang des Buches so oft betont wurde, dass Lena lesbisch ist, verstehe ich allerdings bis heute nicht.

Auch wenn leider am Ende ein paar Fragen offen blieben: Mich hat "Vierter Stock Herbsthaus" ausnehmend gut unterhalten und ich spreche eine ganz klare Leseempfehlung aus. Leser, die an übersinnliche Dinge glauben, sollten hier unbedingt zugreifen. Aber auch Skeptikern wird das Buch sicherlich gut gefallen.


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