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Rezensionen verfasst von
"lavey3097"

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Phenomenon
Phenomenon

14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fly on, fly on UFO, 11. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Phenomenon (Audio CD)
Schenker, der Michael, der war drin und UFO waren auf einmal eine doppelt so starke Powertruppe. Das zeigte sich auch auf dem klassischen "Phenomenon" Album, dessen "Doctor, Doctor" zu einem der Rockhits schlechthin avancierte mit seinem trabenden Groove, seiner klassischen Gitarrenlinie und der "Doctor, Doctor, please..." - Refrainzeile. Daneben fanden sich andere Songs, die vielleicht nicht so spektakulär wirkten, dafür mehr Tiefgang offenbahrten. Von epischen Rock / Hardrock Mischungen über besinnlich balladeske Melancholie bishin zu melodischem Rocksound und bluesigen Momenten wurde alles geboten, was dem Hardrock der Mittsiebziger so an stilistischen Möglichkeiten vorlag. Michael Schenker brillierte solotechnisch, entfachte furiose Rhythmusläufe, verband Melodie und Härte zu grandiosem Riffing. Einprägsam und eingängig waren die Songs, keine Spur von bloßer Zurschaustellung des spielerischen Könnens, das hatten UFO nicht nötig. Die Frische und Lebendigkeit, vorallem die Leidenschaft in diesen Stücken, es ist auch fast 30 Jahre später noch spürbar. Genial!


Sorcery 2
Sorcery 2

4.0 von 5 Sternen Melodic Hardrock, 11. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Sorcery 2 (Audio CD)
Dies ist das zweite Album der Amis, die schon den Soundtrack zum kultigen "Stuntrock" Film gemacht haben. Der theatralische Hardrock des Debüts ist leichter verdaulichem AOR gewichen, welcher jedoch immer noch von hoher Qualität war. Gediegen mitreißende Songs gab es zu hören, die von den eingängigen Melodien und den kraftvoll erdigen Vocals des später bei House of Lords bekannt gewordenen David Glenn Eisley leben. Wer auf Bands wie Axe steht, sollte hier zugreifen. Gute Hardrockscheibe.


Spiral Castle
Spiral Castle
Wird angeboten von forever_rock-de
Preis: EUR 19,90

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Epicmetal vom Feinsten, 6. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Spiral Castle (Audio CD)
Knapp ein Jahr nach der Veröffentlichung der hervorragenden Comebackscheibe "Atlantis Rising" sind die Herren aus Wichita / Kansas mit einem neuen Album am Start, welches kompositorisch den geraden Weg zu ihren Wurzeln nimmt. Episch anmutende, fantasievolle Melodien finden sich hier eingebettet in ein variables, mit vielen Wechseln versehenes Rhythmusfundament, worauf letztendlich der beschwörende, leicht nasale Gesang des Meisters Mark Shelton thront. Manilla Road haben dem straighteren Power - und Heavymetal ihrer 80er Phase ein wenig abgeschworen, setzen mehr auf verspielte, recht entspannte Kompositionen, die sowohl durchdacht, als auch spontan wirken. Harte Riffs und majestätische Soli halten ihre Schöpfungen fest zusammen. Wie in Trance bearbeiten Manilla Road hier ihre Instrumente, die spirituelle Atmosphäre des Albums wird den Hörer in eine Art Kokon einspinnen und sanft hinforttragen. Brillant.


Dirty Power
Dirty Power
Preis: EUR 17,39

5.0 von 5 Sternen Gutter Rock 'n' Roll, 6. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Dirty Power (Audio CD)
Ein neuer Stern am amerikanischen Rockhimmel. Dirty Power klotzen rein mit einprägsamen Melodien, einer gewaltigen Portion Straßendreck unter den Fingernägeln und auf den Stimmbändern des Shouters, wuchtigen Gitarrenattacken und straighten, treibenden Beats. Hier gibt es keine komplizierten Spielereien, hier wird direkt das Feuer aus der Seele der Musiker über das jeweilige Instrument auf das Publikum übergeleitet. Man braucht nicht viel musikalischen Schnickschnack um eine wirklich mitreißende Scheibe zu erschaffen, Dirty Power beweisen das auf unwiderstehliche Art und Weise. Sie ziehen von der Geschwindigkeit her alle Register, sie lieben Riffs mit einer Menge Wumms, sie zelebrieren den Rock'n'Roll auf diese frech - frivole Art, wie es nur Leute tun können, die an das glauben, was sie da von sich geben. Dirty Power sind ehrlich, erdig, haben den Geist des Rhythm'n'Blues, des glammigen Hardrocks und des Punks in ihren Rawk, wie ich das nennen möchte, integriert und auch wenn sie das Genre nicht neu definieren, so beleben sie es, zeigen eine unglaubliche Frische. Killer!


The Journey Goes on
The Journey Goes on
Wird angeboten von forever_rock-de
Preis: EUR 19,90

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen More AOR Legends, 6. April 2003
Rezension bezieht sich auf: The Journey Goes on (Audio CD)
Wow, auch 22 Jahre nach ihrem legendären Debüt sind diese vier Engländer noch sehr sehr munter, vorallem in Bezug auf ihre Kreativität. Bombastisch angehauchter, von leidenschaftlich intonierten Melodien angetriebener Hardrock war und ist ihr Metier. Sie klingen auch mit 50 keineswegs gesetzter als vor 20 Jahren, dafür wesentlich reifer. Auf diesem Album findet man vom schnelleren Fetzer bishin zur balladesken Besinnlichkeit das komplette Programm einer melodischen Hardrockscheibe. Songs, die vor einprägsamen und vorallem handwerklich mit Hingabe und Klasse ausgeführten Riffs, furiosen Soli und majestätischen Gesangslinien nur so strotzen. Der Sound ist glasklar und doch lebendig. Über den Stücken schwebt eine Aura von Magie, die den andächtig lauschenden Fans den Atem rauben wird. Praying Mantis, sie sind noch immer da und sie werden lange noch nicht gehen.


Offering
Offering

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen AOR Legenden, 6. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Offering (Audio CD)
Schon der Opener "Rock'n'Roll Party in the Streets" macht den Weg der fünf Amis auf ihrem dritten Album klar. Etwas energetischer als auf den Vorgängern, doch keineswegs auch nur einen Milimeter vom melodisch harten Rock abrückend. Hier gibt es verdammt mitreißende Songs, "Silent Soldiers" ist einer, "Steal another fantasy" ein anderer, unkompliziert, eindringlich und voller Leidenschaft. Axe wußten damals, 1982, noch Songs für die Ewigkeit zu schreiben, die sich nicht nach glattgebügelter Stangenware anhörten, Songs mit einem eigenen Charakter. Das alles bekommt man auf "Offerings" im guten Dutzend zu hören. Ob nun Michael Osbournes (RIP 1984) melodische oder Bobby Barths raue Stimme, je nachdem was der Song an sich erforderte, wurden diese Herren als Leadsänger aktiv. Dazu gibt es Chöre, großartige Chöre, die Deine Seele noch nach Stunden gefangenhalten. Wenn man den direkten Vergleich mit dem heutigen Symphonicmetal sucht, man wird merken, daß der Axesche AOR Sound nicht zu schlagen ist. Auch wenn es nur Hardrock sein soll, es ist um ein Vielfaches wuchtiger als der speedige Pop der heutigen "Metalhelden". Axe rulen supreme, 1982, auf dem Höhepunkt ihrer Kreativität. Top Album.


Traveller
Traveller
Preis: EUR 19,41

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sci Fi Heavy Metal, 6. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Traveller (Audio CD)
Slough Feg sind zurück. Die vier Berufsirren aus San Francisco haben sich mit dem neuen Album zwar von ihren keltischen Elementen verabschiedet, den eigenwilligen Metal, dem sie schon immer verschworen waren, zelebrieren sie erneut mit höchster Hingabe. Viele vertrackte und doch so lebendige MEtalsongs mit Melodien von epischer Größe und kauzigem Gesang schenken sie ihren treuen Fans, die allesamt auf den Knien vor der Anlage rutschend dieser Scheibe lauschen sollten. Metal in seiner spirituellen Vollendung, mit irrwitzigen Leads und Riffattacken des Duos Mike Scalzi / John Cobbet, mit wilden, pumpenden Bassläufen von Neuzugang Adrian (wie er weiter heißt, weiß ich leider nicht)und den groovenden Rhythmen des Greg Haa ist hier Trumph. Textlich geht es um ein Sci Fi Rollenspiel der 70er, besser gesagt dessen Protagonisten und seiner Reise. Killer? Aber hallo. Wie gesagt, Slough Feg sind mehr Metal, weniger Celtic, aber sie sind SLOUGH FEG! Sofort kaufen...


Horrified (Reissue)
Horrified (Reissue)
Preis: EUR 19,46

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandmasters of Deathmetal, 16. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Horrified (Reissue) (Audio CD)
Repulsion waren wohl mit die Band, die dem heutigen Blastbeatdeathmetal den Weg planiert hat. 1986 wurden die achtzehn songs des vorliegenden Albums aufgenommen, leider erst 1989 und damit zwei Jahre nach dem wegweisenden Napalm Death "Scum" Album und immer noch ein Jahr nach Carcass'"Reek of putrefaction" veröffentlicht. Geboten wird pfeilschneller Deathmetal, primitive Riffs brutale, dennoch aber menschliche Vocals, welche mich an alte Thrashbands erinnern, treibendes, ungezähmtes Drumming und ein alles zermalmender Bass prägen dieses mörderische Album. 18 Stücke, wie gesagt, alles in knapp 30 Minuten heruntergebolzt, das spricht nicht wirklich für besonders filigrane Darbietungen, aber auch in der völligen Einfachheit der Musik kann eine Menge Magie stecken. Zu dem originalen Album kommt noch eine 65 Minuten dauernde Bonus CD mit sämtlichen noch greifbaren Demoaufnahmen der Band von 1984 (noch unter dem Namen Genocide) bis 1991. Die ersten Aufnahmen waren noch eher thrashig, ab 1991 dann ging man dem aktuellen Deathmetal nach, nicht ohne jedoch wirklich gute Songs zu schreiben, was schon immer bei Repulsion der Fall war. Ob nun auf dem Originalalbum oder der Bonus CD, Repulsion wußten nur zu gut, wie man packende Stücke schreibt, die nicht nur völlig entfesselt donnern, sondern auch als kleine Ohrwürmer mit Widerhakenqualität in den Gemütern der Hörer hängenbleiben.
Wer natürlich nicht auf solch brutale Musik abfährt, sollte sich fernhalten von dieser Doppel CD. Es könnte ihn direkt ins Nirvana prügeln.


Into the Grave
Into the Grave

5.0 von 5 Sternen Deathmetal, 16. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Into the Grave (Vinyl)
Dieses Album ist eine der brutalsten Deathmetalwalzen, die die Musikwelt wohl je gesehen hat. Grave waren nicht unbedingt die schnellste Band der gesamten Todesbleiszene, eine der wuchtigsten allerdings schon. Schon das Eröffnungsriff ist dermaßen brachial, dermaßen brutal und zerstörerisch, daß man im Grunde keine andere Deathmetalband brauchen sollte. Wurde diesem Album bei Erstveröffentlichung noch das Quentchen Originalität abgesprochen, so sollte man auf alle Fälle als Fan der Materie ein Ohr riskieren. Eingängige Songs, gute Melodien, grausamer, sehr tiefer Grunzgesang, ein knallharter Sound mit den berühmten "5-Halbtöne-tiefer" Gitarren und straighte Powerrhythmen prägen diese Scheibe von vorne bis hinten, umgemünzt in Songs, echte, gut strukturierte, bitterböse und düstere Metalsongs. Grave haben hier einen Klassiker des Metals geschaffen, den sie selbst niemals mehr wiederholen konnten. Es hat sich gelohnt, von 1986 bis 1991 zu warten und dann erst ein Album zu veröffentlichen. Grave waren leider nie die Genreleader, die sie eigentlich hätten sein sollen, aber was macht das? Einigen von uns sind sie in allerbester Erinnerung.


Yearning for the Grotesque
Yearning for the Grotesque
Wird angeboten von Social Discount
Preis: EUR 39,79

4.0 von 5 Sternen Deathmetal at best, 16. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Yearning for the Grotesque (Audio CD)
Ich mag nur wenige neue Deathmetalscheiben, eine davon ist das aktuelle Album der alteingesessenen Spanier Avulsed. Extrem tiefes Gegrunze und einige heisere Krächzer gibt es gesanglich, dazu die Knochen zermahlende Donnergitarren, explosive, abwechslungsreiche Rhythmen und eine Vielzahl an eindringlichen Melodiebögen, welche dem Material den letzen Schliff geben. Natürlich ist dieses Album nur für Deathmetalliebhaber zu empfehlen, geiler, weil songorientierter und einfach mitreißender, als viele der hyperprügeligen Amibands sind die Spanier auf jeden Fall. Sie wissen noch, daß DEATHMETAL ja zum Teil den Terminus METAL beinhaltet und dieses Wissen setzen sie wirklich gekonnt um. Spieltechnisch und klangtechnisch ist hier alles im grünen Bereich. Also, Daumen hoch!


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