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"lavey3097"

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Welcome to Metalland
Welcome to Metalland
Preis: EUR 13,72

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Holland Heavy Metal Squadron, 27. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Welcome to Metalland (Audio CD)
Das Heavy Metal Urgestein von de Nederlande ist zuruck mit ihre neue Album "Welcome to Metalland". Welch Uberraschung, die VORTEX mache noch immer die gleiche alte Stil von de Heavy Metal aus die Achtziger!
Mal den Spaß und den meinen grandiosen holländischen Akzent beiseite, VORTEX treten nach wie vor Arsch mit ihren wuchtigen, geradlinigen Metalstücken, die alles sind, nur nicht modern und schon gar nicht den aktuellen Modeströmungen verfallen.
Das fängt bei der rohen, lebendigen Produktion an, die die Band so zeigt, wie sie eben ist. Kein digitaler Schmonzes, bei dem man die Arbeit des Produzenten am Computer nicht vom Gestümpere der Musiker unterscheiden kann, keine Trigger beim Schlagzeug, sondern eine sehr natürlich wirkende Aufnahme der Band, wie sie auch auf der Bühne zu erleben ist.
Die Songs an sich sind geradlinig gestaltet. Weniger Breaks, gar kein pseudoprogressives Gefrickele, sondern einfach nur grandiose Spielfreude und jede Menge Feeling. VORTEX leben, atmen und zelebrieren den Spirit des alten Metals. Was sollten sie auch anderes tun? Sie sind noch alte Garde, zumindest Martjo (Brongers, Gitarre) und Jurjen (Tichelaar, Gesang).
Die Gitarren spucken noch nachvollziehbare, zum Teil sehr erdige, zum Teil beschwörende Riffs aus, die allesamt durch einprägsame Hooks und präzise Leadattacken glänzen. Die Riffs sind gerade, keine Spur von gewollt komplizierten Läufen. Die Songs an sich wirken sicherlich nicht innovativ, die eine oder andere Passage vermeint man schon gehört zu haben, auf Alben, die sicherlich ihre zwanzig bis fünfundzwanzig Jahre auf dem Buckel haben, aber zuerst wird man von Jurjens Gesang in seinen Bann gezogen, ziegenhaft, dämonisch, wie eine dunklere, metallische Version vom alten englischen Bluesman Roger Chapman.
Dann beginnen die Gitarren zu wirken und zeigen Eigenwilligkeiten bei der Verknüpfung der Läufe zum ganzen Song. Martjo und sein Counterpart Orion (Roos) vereinen ihre wuchtig schwingenden Akkordsäbel gerne zu mitreißenden Klangwogen, die den Metalmaniac auf ihrem Rücken vorantragen, derweil sie Trendgülle und Pseudometal hinfortspühlen. Dennoch neigen die beiden Kontrahenten im Ringen um den Platz des bandinternen Nummer Eins Gitarristen auch zu neckischen kleinen Soloduellen, bei denen sie sich gegenseitig die feurigsten Leadeskapaden um die Ohren schlagen. Technisch auf sehr ansprechendem Niveau natürlich, wobei sie das Feeling stets die Oberhand behalten lassen. In einem alten Metaller steckt eben mehr der alte Bluesman statt der klassisch geschulte Mathematiker. Ihr versteht schon...Gefühl...Leidenschaft...Hingabe!
Die Rhythmuscrew "Scary" Harry (Brinkmann, Bass) und Hank "The Tank" (Bosma, Drums) zimmert für Gitarren und Gesang ein solides Fundament, in dem sich kraftvoller Boogey, treibendes 4/4 Up Tempo oder tonnenschweres Stampfen zu einem unwiderstehlichen Groove vereinen, der den geneigten Hörer hypnotisieren und für sich tanzen lassen wird, bis dieser vor Erschöpfung zusammenbricht.
Ja, ich weiß, VORTEX sind sicherlich KEINE Revolution im traditionellen Metalbereich, das assoziiert aber auch schon die eben gebrauchte Genrebezeichnung, VORTEX stehen für Traditionen und mit diesen wird verdammt nochmal nicht gebrochen.
Tja, neben regulären acht Songs haben die CD und LP Fassungen noch unterschiedliche Bonustracks. Auf dem Vinyl wird mit "Rock Dreams" die allererste Eigenkomposition der Band in einer gelungenen Aufnahme von 1983 präsentiert, während auf der CD gleich ein ganzes Demo aus demselben Jahr steht. Da mir diese Version zur Rezension vorliegt, ist anzumerken, daß der Sound für ein 83er Demo sehr gut, schön erdig und warm, dabei schön heavy ist und daß die Band schon damals genau diesen Stil fuhr, allerdings nicht ganz so mystisch und heavy klang wie heutzutage. Gut gemachter Heavy Metal eben, damals schon fast Standard, aber dennoch mit dem ureigenen Charme.
Fans von urtypischem und immer wieder gerne gehörtem Eurometal der Marke OSTROGOTH, CROSSFIRE, PICTURE oder auch etwas verquereren Bands wie den frühen MERCYFUL FATE werden hier garantiert voll auf ihre Kosten kommen. HAMSTERFELL Kiddies und Speedsymphoniker sollten die Finger von VORTEX lassen, denn das hier ist purer METAL.


Doomsday for the Heretic
Doomsday for the Heretic

21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The return of the true metal warriors, 27. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Doomsday for the Heretic (Audio CD)
Kick ass, Alter! METAL INQUISITOR sind wieder da und ballern sich wieder ganz im Sinne der ursprünglichen Heavy Metal Lehre durch ihr Album, das zweite erst, obschon das killergeile Debüt schon drei Jahre zurückliegt. Nun, sei es drum, besser spät als nie, nicht wahr?
Und so wird es sicherlich niemanden verwundern, daß die Koblenzer sich natürlich nicht an aktuellen Trends schädlich gehalten, sondern schlichtweg einfach nur guten 80er Style Heavy Metal mit viel Hingabe und Liebe zum Detail erschaffen haben, der sich in elf eigenen Kompositionen und dem JUDAS PRIEST Cover "Invader" äußert. Und wenn ich 80er sage, dann meine ich die Jahre 1980 bis 1983.
Ein Killertrack wie "Star chaser" groovt sich mittelschnell mit leichtem Boogeyfeeling und verdammt mitreißender Melodie aus den Boxen. Andere Songs stampfen oder treiben in flotterem Tempo auf den Hörer zu und über ihn hinweg, so verdammt heavy sind sie. METAL INQUISITOR haben einen herrlichen alten Eurometaleinschlag, der mich immer wieder an Bands von SAXON über JUDAS PRIEST bishin zu PICTURE oder OSTROGOTH erinnert. Gute, erdige Melodien sind also vorprogrammiert und das lebendige und frische Feeling dieser Musik wird gut ins neue Jahrtausend transportiert.
METAL INQUISITOR sind nun wirklich nicht innovativ, aber das wollen sie auch nicht sein. Sie wollen ihre Lieblingsmusik spielen und das ganz so, wie die Musik einstmals gewesen ist. Sie nehmen dem Heavy Metal nicht das alte Rockfeeling, sind eben KEIN Powermetal, besitzen dafür aber umso mehr Persönlichkeit. Kein Geträllere, keine vertrackten, pseudoprogressiven Einlagen, kein unmelodisches Stakkatogeschramme, keine peinlichen Hymnenversuche, keine Elfengesänge, keine digitale Mistproduktion inklusive Rhythmusmaschine (Gruß an den Plüschgott von Fluff Saviour und all seine "Opfer"), sondern einfach purer, unverfälschter Stahl mit herausragenden Riff - und Rhythmusstrukturen und sehr individuellem, übrigens technisch hervorragend dargebrachtem Gesang.
Und sie haben sogar einen spassigen Bonustrack, dessen Ausrichtung sehr an AC/DC erinnert, was aber durchaus passt, denn die alten Australier hatten einen nicht geringen Einfluß auf den gesamten frühen Metal. METAL INQUISITOR sind hier in allerbester Form und ziehen ihr Ding schnurgerade durch, ohne sich von Modeströmungen verführen zu lassen. Warum sich prostituieren, wenn man auch lieben kann, oder?


An Eye to the Past
An Eye to the Past

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Trendrock geht unter und der Kult kehrt wieder..., 12. März 2005
Rezension bezieht sich auf: An Eye to the Past (Audio CD)
Das nenne ich mal eine Compilation. Das ist schon mehr als "nur" eine Compilation, das ist ein kleines Wunderwerk. Okay, gleich die eröffnenden "Search and Destroy" und "Escape the wrath" kennt man vom "Ascend from the cauldron" Kultalbum, doch das hier sind vollkommen andere Versionen, noch im ursprünglichen Line Up mit Basser Dave Galloway und Drummer Tom Brown eingezimmert, roher, noch wilder und irrsinniger als die späteren Albumfassungen und die waren sicher nicht von schlechten Eltern, wie viele stolze Besitzer der LP oder CD sicher bestätigen werden. Deadly Blessing, wer sie nicht kennt, der wird sie kennenlernen wollen, nein, kennenlernen müssen, sofern er sich Liebhaber wuchtigen, spielerisch höchstwertigsten Powermetals mit extrem hohem Gesang nennen möchte. Sänger Ski erreicht Lagen, die beinahe schwindelerregend sind, singt dabei jedoch stets nachvollziehbare, durchdringende Melodien und schenkt den Stücken ihre Persönlichkeit. Sein Nachfolger Larry Betson, der den Songs 8 bis 11 auf diesem Album seine Stimme leiht, kommt technisch leicht an Ski heran, nur ist sein Timbre noch ein wenig gewöhnlicher, was in diesem Fall natürlich auch schon GOTT bedeuten soll. Genützt hat es der Band ja leider wenig, aber Genies werden meistens erst nach ihrem Tod entsprechend gewürdigt. Oder auch vorher, wie hoffentlich in diesem Fall. Tja, nun, wir lassen das reguläre Album mal außen vor, es sollte bekannt und dementsprechend abgefeiert worden sein. "An eye to the past" vereint nun eben die bislang noch nicht veröffentlichten Songs, allesamt Sahnestücke technischen und doch einprägsamen Powermetals, der für die echten Freaks sicher sofort Ohrwurmqualitäten entwickeln dürfte, den etwas vorsichtigeren Bangern allerdings den einen oder anderen Hördurchlauf abringen wird. Deadly Blessing lagen schon immer fernab der Trends, damals waren es Glam und Thrash, heuer ist es der unsägliche Träller - und Symphonicmetal, wobei ich den Begriff "Metal" in Zusammenhang mit dem Gitarrenpop nicht gehört haben möchte. Egal, damals war es noch Stahl, was uns entgegenglänzte und diese Compilation stellt das eindrucksvoll unter Beweis. Deadly Blessing gehörten mit Crimson Glory, Toxic und dergleichen Bands in die Liga kraftvollen, technischen Powermetals, vor und nach ihrem leider einzigen Album. Die ungeschliffene Wucht der Demoaufnahmen erwischt den geneigten Hörer auf voller Breite. Klar ist der Sound nicht so fett wie bei den heutigen Digitalaufnahmen, dafür zeigen uns Deadly Blessing, wie perfekt sie ihre Instrumente beherrschen, wozu auch Skis Gesang zählt. Sie verstecken sich nicht hinter einer ebenso knalligen wie sterilen Produktion mit halbgaren Songs, sie schenken uns den kompositorischen Wahnsinn, manifestiert in wilden Riffs und packenden Arrangements. Liebhaber von nicht ganz geradlinigem US Powermetal sollten gar nicht erst weiterlesen, sondern sich das gute Stück sofort abgreifen. Waren Deadly Blessing schon 1988 eine Ausnahme in der Metalszene, so ist ihr Status heute legendär und das ohne die rosa Brille der die Gegenwart and Schönheit übertreffenden Vergangenheit.


Return of the Snow Giant
Return of the Snow Giant
Wird angeboten von -uniqueplace-
Preis: EUR 20,46

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen US POWERMETAL, 5. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Return of the Snow Giant (Audio CD)
Diese Legende im US Power/Speed Metal hat sich nach gut 12 Jahren Funkstille im Jahre 2000 reformiert, um jeden Ami-Metal-Fan im Bermuda-Dreieck zwischen Helstar, Ruffians, frühen Jag Panzer, Omen, Queensryche oder Hanker hüpfen zu lassen. Wobei OVERLORDE auch mal nix gegen einen eher NWoBHM-orientierten Part wie bei der Bandhymne haben. Nachdem sich die Band in den Achtzigern bereits mit einer 5-Track-Vinyl-EP im Underground einen Namen machen konnte, waren sie Anfang 1989 ja leider schon wieder Geschichte. Die Freundschaft der Mitglieder ging jedoch nie verloren und kurz vor der Jahrtausendwende fanden sich die Jungs wieder zusammen, dieses Mal mit dem ehemaligen SEVEN WITCHES-Frontmann Bobby Lucas, mit dem sie ein neues Demo mit vier Songs einspielten, das in der Metalpresse hervorragende Resonanz bekam. Doppel-Leads, geschickte Breaks und ein erstklassiger Sänger sind das Markenzeichen von OVERLORDEs "Return Of The Snow Giant", welches schließlich in epischen Hymnen wie 'Mark Of The Wolf', 'When He Comes' und 'Colossus (Island Of The Cyclops', allesamt neue Songs, seine perfekte Vollendung findet. Overlorde lassen dabei kompositorisch keine Facette des echten Metals aussen vor, geraten mit gefletschten Zähnen in einen Speedrausch, schaffen durch verspielte, verschachtelte Arrangements oder episch - ausladende Elemente eine zutiefst mystische Atmosphäre, die den Hörer in sich aufsaugt, nur um im nächsten Moment geradlinig hymnische oder bodenständig rockende Passagen anzubringen. Das Material ist kompositorisch mehr als ausgereift und der Gesang, nun, er besitzt technisch genügend Versiertheit, um mit sämtlichen Shoutern der größten Bands mitzuhalten, behält dabei aber seine sympathischen Eigenheiten und sticht so aus der Masse an gesichtslosen Clones meilenweit hervor. Und so gibt es allerhand Stoff zum Mitsingen feistem Bangen oder versunkenem Lauschen, oder besser gesagt, die Mucke, die traditionell schlagende Metalherzen höher schlagen lässt. Es vermengt sich auf „Return of the snow giant" heroischer US Power Metal mit historischem New Wave of British Heavy Metal. Eine mehr als interessante und besonders frisch klingende Mischung, von der Fans moderner Metal Stilrichtungen natürlich weit Abstand nehmen sollten. Mit „Snow giant" und der Bandhymne „Overlorde" haben es zwei sogar Songs der 1987er EP auf das neue Album geschafft. Technisch beeindruckende Attacken der Lead Gitarre und ein wirklich stark eingespielter Bass sind dabei zwei entscheidende Trümpfe, die gegenüber ähnlich ambitionierten Bands zu stechen vermögen. Besucher des Headbanger's Open Air können hier bedenkenlos zugreifen, denn genrefremde Einflüsse sucht man gottlob vergeblich und geile Ideen haben Overlorde nach wie vor. Richtig cooler Stoff wird hier verbraten, das sind Melodien, geschmiedet für die Ewigkeit, die eine große Menge Persönlichkeit und richtig Feuer besitzen. Für Liebhaber traditionellen Metals mit mystischen Fantasytexten gibt es keinen Weg an diesem Album vorbei, es sei sie verbinden diesen Stil mit symphonisch - epischem Hollywoodspeed aus Italien. Scherz beiseite, Overlorde sind absolut echt und ehrlich bei dem, was sie hier tun. Man weiß also noch, wie Stahl geschmiedet wird.


Time to Wonder
Time to Wonder
Wird angeboten von renditeplus
Preis: EUR 16,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 25 Jahre Teutonic Speed...und kein bischen grau geworden, 5. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Time to Wonder (Audio CD)
25 Jahre sind sie nun schon aktiv (Jubileum im Oktober) und es ist kein Ende abzusehen. Das leidige Schlagzeugerproblem wurde galant gelöst und nun befindet man sich auf dem Sprung zu neuen Großtaten. Nachdem Not Fragile im letzten Herbst mit ihrem Beitrag zu der "Masters of Metal" Split LP mit Z - Iron nach anderthalb Jahrzehnten wieder Vinylterritorium betraten, stehen die Zeichen für die sympathische Band auf Sturm und das neue Speedmetalinferno "Time to wonder", welches diverse Bands, sowohl aus der alten, als auch aus der neuen Teutonenmetalgilde einfach an die Wand bläst, wird diese Behauptung zementieren können. Sogar die Grande Dâme des deutschen Metals, Jutta Weinhold, ließ es sich nicht nehmen, auf dem epischen "Queen of the sea" als Sängerin zu gastieren, während Schlagzeuggott Mike Terrana für diverse Stücke als hochoktaniger Rhythmusantrieb gewonnen werden konnte, ohne nun die Leistung der anderen drei hier beteiligten Schlagzeuger nur ansatzweise schmälern zu wollen. Ja, Not Fragile legen hier einen fetten Brocken teutonischen Stahls hin, an dem sich die nationale Elite messen lassen muß. Die Klampfen braten mit jedem Jahr anscheinend fetter und die Geschwindigkeit wird auch nicht gezügelt. Beppo macht am Mikro nach wie vor eine gute, vor allem aber eigenwillige Figur, Du erkennst den Mann aus der Masse der gleichklingenden Teutonenjodler sofort heraus. "Time to wonder" strotzt wieder vor den bandtypischen Speedhymnen mit eingängigen Refrains und fürchterlich donnernden Rhythmen, die auch den letzten Zweifler überzeugen sollten. Ob nun Markus Köhn, Matthias Meßfeldt, Michael Link oder Mike Terrana, alle ihre bisherigen Drummer beginnen mit einem "M", selbst der Gast aus Amerika, sie alle sind zudem hier vertreten und lassen es krachen. Auf diesem soliden Fundament ballern Beppo und Marc mit ihren Gitarren säbelnde, die Wirbelsäule rauf und runter schrubbende Riffs in die Ewigkeit, während "Mr. Mania" Didy mit seinem brutal pumpenden Bass die Soundlöcher stopft und das rhythmische Fundament noch weiter festigt. Und neben dem oben schon erwähnten Epicbrecher mit prominenter Gesangsunterstützung gibt es noch eine Coverversion, Slade, wer hätte das bei Beppos musikalischen Vorlieben gedacht? Gut gemacht, full speed ahead wie immer, nicht ganz so spektakulär wie die Knaller vom "Yesterdays Heroes" Album, aber immer noch sehr heavy! Spielerisch gibt es nichts zu meckern, der Sound ballert, wie der Sound ballern soll. Urtypisch für diese Band also, ganz urtypisch und doch wieder so erfrischend. Not Fragile werden sicher ein paar neue Nasen überzeugen können, daß der alte Teutonenspeed immer noch unheimlich intensiv und ungezähmt aus den Boxen rauschen kann, ihre alten Fans werden hingegen für die langjährige Treue mit durchweg solide gutklassigem Material belohnt. Well done, Dudes!!!!!


Hauntings and Possessions
Hauntings and Possessions
Preis: EUR 18,39

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Powermetal Classic, 18. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Hauntings and Possessions (Audio CD)
Dieses Quartett aus Chicago hat sich dem klassischen US Powermetal verschrieben, der gerne zwischen geradlinigeren Headbangern und verwinkelterem Material pendelt, dabei aber immer eine klare Struktur und Linie behält. Spielerisch kann man auf der vorliegenden Scheibe keinen Grund zum Meckern vorfinden. Die jungen Herren zocken ihren Stoff mit immenser Leidenschaft herunter. Bass und Schlagzeug bilden ein solides Rhythmusfundament, welches auch gerne kleine Schnörkel offenbart und mit interessanten Figürchen zu glänzen weiß. Auf diesem Sockel thront mit stählerner Eleganz das Riffing. Heavy, melodiös, erbebend vor Spielfreude und erfüllt mit kraftvoll fließender Magie. Gitarrist Greg schrammt einen ungezähmten Akkord nach dem nächsten von seinem dampfenden Griffbrett, entfesselt einen brodelnden Klangstrom, der dem gebannt lauschenden Hörer entgegensprudelt. Die Krönung ist nun Sänger Bill, der früher bei den Undergroundmetallern Shadowlord (nicht die Südafrikaner) schon für Aufsehen sorgte und nun die perfekte Basis für seine Vocals gefunden hat, die gerne in hohen bis höchsten, nicht selten auch in mittleren Lagen die Sinne des Zuhörenden packen, sich in sie hineinfressen und ihn für ewig heimsuchen. Das ist Heavy Metal, so rein und inspiriert, man kann sich nicht daran satthören. Trotz der spielerischen Höchstleistungen der Band gibt es keine sinnlosen Frickeleien, statt dessen wird man von einem unzähmbaren Notensturm mitgerissen. Powermetal muß wie eine Armada viermotoriger Großbomber klingen, die gerade im Anflug auf Deinen Wohnort sind, diesen mit Tausenden und abertausenden von Tonnen Sprengstoff zu atomisieren und Ravensthorn treffen exakt diesen Punkt. Infernalisch, durchdringend infernalisch brennt sich ihr Metalsound durch die Gehörgänge bis tief in die Seele. Wo heuer zu viele vermeintliche Kameraden ins Lager der Industriellen übergewechselt sind, ist man über jede Band wie Ravensthorn doppelt so froh. So stehen Ravensthorn auch in vorderster Front, eingebunden in die geschickt gelegten Abwehrstellungen, den heranstürmenden Feind niederzumähen. Für jeden ziegenbärtigen Nu Metaller, der im gut gezielten Klangfeuer der Chicagoer Metalgangster verdientermaßen für immer liegen bleibt, gibt es zwei neue entmenschlichte Gestalten, die geifernd und brüllend diese Lücke schließen, doch man sollte nicht aufgeben, sollten noch so viele Mitstreiter zusammenbrechen. Wo Judas Priest als Verräter nur darauf warten, ihre Bastion an den Gegner zu übergeben, wo Spirit Web oder Omen bereits ausgeblutet und des Kampfes müde ihre Stellungen halten, da kommt eine Band wie Ravensthorn gerade rechtzeitig, die Stützpunkkette zu stabilisieren und vielleicht sogar den echten Metal wieder in die Offensive zu kriegen. Und da eilen schon Hanker als Unterstützung heran, hier schieben sich Battleroar gen HKL vor, Wotan übernehmen die linke Flanke und RAM marschieren lauthals singend herbei. Es geht doch! Und wenn sich dann im Oktober noch der Rottweiller bissig genug zeigt, werden die Zeichen wieder auf Sturm stehen und des trendigen Mannes Fahnen bald nicht mehr stolz im Winde flattern.


Minotauri
Minotauri

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Finnischer Götterdoommetal, 5. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Minotauri (Audio CD)
Neuer Stoff für die Black Widow Rec. Junkies. Minotauri aus Finnland sind endlich, endlich, endlich mit ihrem grandiosen selbstbetitelten Debüt am Start, nachdem sie schon Jahre im Windschatten ihrer großen Brüder Morningstar, der anderen Band des Gruppenleiters Ari Honkonen, segeln mußten. Here we go, Doom'n'Roll! Ganz klassisch wird hier der Zeitlupe gefröhnt, mit ultraschweren, düsteren Heavyriffs, die Dir das Blut in den Adern gefrieren lassen, zähflüssigen, wie festgefroren scheinenden Rhythmen und beschwörendem Gesang. Ein morbides Freudenfest für alle Doomjünger. Wunderschön sind die vielen kleinen Orgelpassagen, die sich hier und dort aus den Arrangements hervorzwängen und die ohnehin schon beängstigende Atmosphäre in ihrer Intensität noch verstärken. Ari geizt natürlich nicht mit Persönlichkeit und Einprägsamkeit bei den Songs, er weiß genau, wie man eine Komposition für die lange Reise in die Ewigkeit vorbereitet. Dabei kommen auch verstärkt schnellere Heavymetalelemente zum Einsatz, die dem Material einen furiosen Ausdruck verpassen. Kurze, prägnante Powersoli bei vielen der flotteren Passagen, liebevoll von den Bünden gestreichelte Melodiebögen bei den schleppenderen Momenten, gerne aber auch in umgekehrter Variante, bestimmen die Leadarbeit. Minotauri sind tatsächlich eine ganz ureigene Doommetalband geworden, die mit erstklassigen Kompositionen aufwarten kann und das Genre trotz ihrer urtypischen und orthodoxen Art vorantreibt, statt es der Stagnation zuzuführen. Aber das ist halt die Magie des Dooms, die durch die Adern des Herrn Honkonen treibt. Als Bonusschmankerl für alle Neueinsteiger gibt es auf Doppel LP und CD Version der Scheibe noch sämtliche im Voraus auf der ersten 7" von 2001 und der 10" EP von 2002 veröffentlichte Stücke zu bewundern, was es leicht macht, die Entwicklung der Truppe nachzuvollziehen, die Stilfindung der Band sehr gut beschreibt und einfach in genialer Weise Value for Money bietet. Den Doomfreaks sollte es leicht fallen, sich diesen morbiden Doommetalbastard in die Sammlung zu stellen, nein, ihm kniend zu huldigen.


From the Purple Skies
From the Purple Skies
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 84,95

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 70s Hardrock a la Deep Purple, Uriah Heep, 5. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: From the Purple Skies (Audio CD)
HEILIG! HEILIG! HEILIG!!!!!!! Nach Brocas Helm (unbestritten die Nummer Eins), Pentagram und Areknames (eine Mischung aus düster - doomigem Heavyrock und 70s Prog) die Nummer Vier im Kleeblatt. Und im Grunde nicht wesentlich unheiliger als die drei Treppchenkandidaten. Nein, also, das hier ist ein Monster, ein absolutes Monster. D'ya know what hardrock...no HAWDRAWK is? You will learn now! Das gute Stück hier, als LP und CD erhältlich, natürlich typisch für Black Widow Records mit gigantischem Cover, trägt den unbedarften Zuhörer tatsächlich dreissig bis fünfunddreissig Jahre zurück. Ich werfe Warhorse und Uriah Heep in die Runde und bekomme I Drive, Nightsun oder Bram Stoker zurückgepfeffert. Hardrock ist es, 2003 aufgenommen und doch so absolut original 70s, daß man sich als Fan der alten, noch echten Rawkbands gar nicht satthören kann. Statt stumpf grollender Stonerwalzen gibt es durchdachte Gitarrenarbeit, statt gedämpfter, weinerlicher Grunge - oder Nu Metal Melodicgesänge gibt es einen Shouter mit Charakter und Eiern, statt emotionslosen Aggressionen kanalisieren sich positive, konstruktive Wut, Leidenschaft, innigste Zuneigung und tiefste Melancholie in die dargebotenen Stücke, formen sich zu ansehnlichen Klanggebilden, deren höchst intensiver Melodienduft Deine Sinne betört, sie mit einem Film belegt, der ihnen Schutz vor der grellen und doch tristgrauen Realität bietet, an der nichts Inspirierendes mehr zu finden ist. Die Gitarrenarbeit kann sich mit allen großen 70er Legenden messen lassen, Mick Box von Uriah Heep, Richie Blackmore Ende der 60er, Legenden also, die gekonnt spieltechnische Höchstleistungen mit einem Höchstmaß an Gefühlen zum Klingen brachten. So geschieht dies auch hier. Mal reißt der Gitarrist einen wilden Akkord nach dem anderen vom Hals seiner Gitarre, dann dreht der den Regler weit zurück und streichelt zarte Melodien aus den Saiten heraus, kleine schwebende Läufe, die ergreifender kaum sein können, bevor es ihn wieder packt und er einem Berserker gleich seine Klampfe verprügelt. Mit Sinn und Verstand natürlich und mit Herz. Die Orgeln, Moogsynthesizer, Mellotrons und Pianos, die hier zum Einsatz kommen sind natürlich auch kaum mit dem typischen Billigkeyboard und seinem Zuckerwatteteppich zu vergleichen, welches aktuelle Generationen von Chartbreakerheavies gerne vollkommen uninspiriert dazu benutzen, ansatzweise hörbare Plüschgothicrocksongs total in die Grütze zu fahren. Sämtliche bei Wicked Minds verwendeten Tasteninstrumente haben eindeutig Leadcharakter, bauschen aber auch gerne als Ersatz für die Rhythmusgitarre mit brutaler Wucht die knackig treibenden Rawksongs auf, während sie Dich bei den ruhigen, sphärischen Parts sanft in einen knallrosapsychedelischen Traum hinüberwiegen. Bei der überragenden Pentagramcoverversion "Forever my queen", die sogar noch bösartiger knurrt als das ohnehin mörderische Original, wird die Orgel durch einen Ringmodulator gejagt, gerade bei der Passage, wo in der Pentagram Version Vinnie McAllister seine Les Paul zum Jaulen bringt. Das bei Wicked Minds nun entstehende Blubbern zwiebelt Dein Gemüt auf wunderbare Weise durch. Hammergeil! Neben diesem Heavyrocker von Pentagram haben sich Wicked Minds auch an Uriah Heep vergriffen, deren Erbe sie ohnehin in sich tragen. "Gypsy" vom 70er Debüt "Very 'eavy, very 'umble" wird gekonnt umgesetzt, wobei der Gesang nicht ganz akzentfrei, dafür aber verdammt sympathisch rüberkommt. Auch hier wissen Wicked Minds zu brillieren, setzen die nicht unkomplexe Instrumentierung der Vorlage bei ihrer Coverversion recht exakt um, nein, absolut exakt. Hier fließen die Passagen ineinander, ohne konstruierte Breaks, ohne abruptes Stoppen. Und nicht nur hier, auf der ganzen Scheibe ist dem so. Santmütige Momente erfahren eine Steigerung bishin zu berstenden, tonnenschweren Eruptionen, dieses nicht immer auf dem kürzesten Wege. Dennoch bleiben die Songs nachvollziehbar, werden ohne zuviel und zu sinnloses Gefrickel umgesetzt. Es sind mehr Klangorganismen denn mathematisch aufgebaute Notenkonstrukte. Niemand möchte je wieder von dieser Platte lassen, wenn man sie einmal gehört hat. Ach ja, auf Seite Vier gibt es mit dem achtzehnminütigen "Return to Uranus" eine Spacehymne, die sich gewaschen hat. Hier erschließt sich ein kleiner musikalischer Mikrokosmos dem geduldig seine Welten erforschenden Hörer. Und verdammt, es lohnt sich absolut.


Rage of War
Rage of War
Preis: EUR 18,47

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Don't wake up the sleeping dog...here comes Rottweiller, 3. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Rage of War (Audio CD)
Zwei Jahre nach ihrem grandiosen Livecomeback und der nachträglichen Veröffentlichung ihres klassischen 80er Materials auf der CD "Screams from the innocent" sind Rottweiller aus Seattle nun wieder da mit einem brandneuen, brandheissen Album. "Rage of War", könnte der Titel passender sein? Auch wenn die inzwischen etwas älteren Herren aus dem Nordwesten der USA nicht unbedingt die absoluten Speedorkane herausdonnern, ihrer brachialen Art kann man als Metalmaniac kaum etwas entgegensetzen. Grandios ist die Coverversion bzw. metallisierte Adaption des Johann Sebastian Bach Stückes "Toccata", einem der wohl bei Metalbands beliebtesten klassischen Themen, haben doch schon Cirith Ungol in ihrer unnachahmlichen Art dieser Komposition gehuldigt. Und dem wollen Rottweiller nicht nachstehen. Richie Van Zandts Akkordklingen zersäbeln glänzend Deine Bauchdecke, so wuchtig und trotzdem elegant schabt er sie beseelt vom Halse seiner Gitarre. Dem stehen Drumming und Bass nicht nach, legen ein solides Rhythmusfundament unter die tonnenschweren Riffgewitter und packenden Leads, geben der Gitarre sogar ein wenig den nicht ganz so geradlinigen Weg vor, indem sie gekonnt die Geschwindigkeit variieren und die Übergänge flüssig gestalten. So macht Metal doch Spaß. Spielerisch kann man an den Herrschaften also nicht herummäkeln, wie sieht es beim Gesang aus? Nun, Rottweiller wären nicht Rottweiller, wenn sie nicht einen überaus bissigen, seiner Kehle fiese und doch harmonische Klänge entlockenden Frontmann in ihren Reihen wüßten. Power pur versprüht dieser Mann, Martin Morin sein Name. Diese Band hat sich stilistisch keinen Deut von ihrem einstmals eingeschlagenen Weg abgewandt, die wuchtigen Powerbrocken in mittleren Geschwindigkeitsregionen, die einen wie ein Bulldozer überwalzen, kommen immer noch genauso packend und schön brachial aus den Boxen geklötert, wie man es sich nach dem "Debüt" gewünscht hat. Der neue Mann am Mikro gibt der Band zwar ein etwas anderes Gesicht, der Corpus ist jedoch der gleiche. Keine Trends, kein Happy Metal, keine modernen Einflüsse. Wenn man sie schon vergleichen will, dann mit Bands wie Tyrant US oder Ruthless, solchen scheppernden, ultraschweren Wuchtbrummen, die neben charakterstarken Songs zu schreiben auch immer wirklich brutal und doch nie zu extrem zum Tanze aufgespielt haben und diesen absolut magischen Ausdruck besaßen. Killer, einfach nur killergeil! Rar sind solche Bands geworden und somit umso wichtiger. Rottweiller sollte man nicht unterschätzen, die werden die Szene gut aufmischen und für einige offenstehende Münder sorgen.


Retroactive Abortion
Retroactive Abortion
Preis: EUR 21,04

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Give em some Napalm, Motherf...er, 22. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Retroactive Abortion (Audio CD)
Hell yeah, das ist dreckiger, wütender Hardcorepunk mit deutlich crustigem und grindigem Einschlag, dazu Elementen aus fettestem Streetrock. Hier geben sich Kevin Sharpe (ehemals Brutal Truth), Danny Herera (Napalm Death), Shane Embury (Napalm Death, Lock Up, Unseen Terror, Warhammer UK plus diverse Projekte)und King Buzzo Osbourne (The Melvins) die Ehre, wütenden, brachialen Lärm in Songs zu verpacken und auf die Menschheit loszulassen. Geradlinig und mit immenser Wut klopfen und schroten die vier inzwischen gesetzteren jungen Herren die Scheiße aus ihren Instrumenten, dabei bleiben sie spieltechnisch aber immer sehr exakt und wissen auch kompositorisch zu überzeugen. Mitreißende, eingängige Riffs und tosende Rhythmen sind hier an der Tagesordnung, Metalelemente gibt es keine, das ist eigentlich Punk pur, nur eben zumeist hyperschnell gespielt. 16 Songs in 27 Minuten, wenn das nicht von der großen alten Schule ist, dann weiß ich das auch nicht. Es macht einfach Spaß, diesem Album zu lauschen. Ich sage bewußt Album, auch wenn es für das CD Zeitalter doch recht kurz ist, aber es hängt ja immer von der Gesamtwirkung ab, ob eine Scheibe komplett wirkt oder nicht und das Venomous Concept Album tut dies. Besser 27 Minuten wirklich geile Songs, als 75 Minuten Spielzeit, von denen 40 Minuten mit Füllern aufgestockt sind, nur um der Albumlänge wegen. Vielleicht mögen das viele Leute nicht verstehen, aber das ist mir Latten! Wer auf Bands wie Terrorizer, Extreme Noise Terror, Discharge und Rorschach abfährt, der sollte sich dieses Stück Musik besorgen. Geiler kann man solchen Sound kaum spielen! Leaders, not followers!


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