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Rezensionen verfasst von
Julian R. (München, Bayern)

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Kanex SnapX Switch für Apple Mac (2-Port)
Kanex SnapX Switch für Apple Mac (2-Port)
Preis: EUR 45,50

4.0 von 5 Sternen In Ordnung, aber etwas überteuert, 9. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nutze den Switch, um eins meiner 2 Displays zwischen Mac Pro und Gamingrechner hin- und herzuschalten. Endlich kein Herumgekrieche unterm Tisch mehr.

Die Schachtel macht definitiv mehr Eindruck als das Gerät selbst, denn die Box ist aus wirklich billigem Plastik (das spürt und hört man).
Die Kabel sind *sehr* steif, aber gerade ausreichend lang (je 5 ft heißt es auf der Verpackung) und sehen recht gut verarbeitet aus. Die Kontakte sind leider nicht vergoldet – bei fast 50 Euro hätte ich das schon erwartet. Nett allerdings, dass auf den MDP-Steckern kleine Plastikkappen aufgesetzt waren.

Der Clip auf der Unterseite stört etwas - nicht jeder will das Ding mittig an das Bildschirm-Standbein clippen - steht aber zum Glück nicht sehr weit ab.

Umschalten funktioniert bei meinem Modell tadellos und die Signalqualität ist 1A.

Anders als auf dem Produktfoto auf der Schachtel abgebildet sind die Indikator-LEDs am Gerät nicht blau, sondern weiß.

Fazit:
Wirkt an manchen Stellen etwas billig verarbeitet, erfüllt aber seinen Kernzweck absolut problemlos. (Langzeittest wird noch sehen, wie lange...)
Die beinahe 50 Euro ist das Teil allerdings nicht wert – eher 30.


be quiet! BK019 Dark Rock Pro 3 CPU-Kühler
be quiet! BK019 Dark Rock Pro 3 CPU-Kühler
Wird angeboten von okluge
Preis: EUR 82,90

4.0 von 5 Sternen Gute Leistung aber sperrig, 2. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Dark Rock Pro 3 kühlt bei mir einen i7-4790K auf einem Gigabyte Z97X-UD3H Black Edition Mainboard.

Allein schon mit der mitgelieferten Wärmeleitpaste (keine Ahnung welche Marke das ist, wenn überhaupt) kühlt das Ding schon ganz nett: In einem gut geheizten Raum im Winter ist die Kerntemperatur im Idle bei 26 Grad, nach 10 Minuten unter Prime95 maximal 71 Grad. (nicht übertaktet, nur Turbo Boost)

Inzwischen habe ich die Komponenten nochmal in ein neues Gehäuse gebaut - das Silent Base 800, ein gedämmtes(!) Gehäuse - und im Zuge dessen auch gleich beim Neueinbau eine neue Wärmeleitpaste verwendet, die Arctic MX-2, sowie die CPU auf 4.7 GHz übertaktet (Multiplier auf 47 für alle Kerne, Vcore +0.054). Mit der neuen WLP nimmt der Kühler der CPU nun deutlich mehr Wärme ab als zuvor. Temperaturen sind bei diesem Setup ca. 28-29°C idle und 48-51°C unter Last (Games).

Kerntemperaturen während "typischer Anwendungsszenarien" (= Gaming, anspruchsvolle Anwendungen) schiebe ich vielleicht dabei auch noch nach, schließlich ist das was bei Prime95 rauskommt ja wirklich extrem und nicht repräsentativ für die durchschnittliche "Last".

Material und Verarbeitung sind sehr gut, das gesamte Teil fühlt sich sehr wertig an (und sieht auch so aus). Allerdings sind die Lamellen extrem scharfkantig – sich beim Einbau in die Finger zu schneiden ist nicht schwer. Ein Handschuh ist sehr zu empfehlen beim Handling des Klotzes!

Lautstärke: Im Idle bzw. auf niedriger Drehzahl praktisch nicht hörbar, selbst bei offenem Gehäuse. Unter Last kann man den Luftzug hören... wenn man sich anstrengt. Bis meine neuen Komponenten kommen verwende ich Gehäuse/Netzteil aus Altbestand, beide übertönen den Kühler.

Falls jemand nach dem Durchlesen einiger Testberichte auf einschlägigen Seiten sich nun fragt ob mittlerweile die Drehzahlen der andersartigen (6-Pol) Lüfter korrekt ausgelesen werden: Ja! Scheinbar hat be quiet den wie in den Reviews erwähnten versprochenen Adapter bei neuen Exemplaren direkt verbaut.

Negative Punkte hat der Kühler aber auch:

- Unhandliche Installation.
Ich habe das Teil direkt aufs Mainboard geschraubt noch bevor ich alles ins Gehäuse gebaut habe, aber selbst so war es alles andere als einfach. Wie es gemacht werden muss ist mit der Anleitung sehr leicht zu verstehen, nur die Ausführung in der Praxis ist das Problem. Das ist hauptsächlich der Sperrigkeit und dem Gewicht geschuldet.

- Die schon erwähnte Sperrigkeit.
Gut, ich habe schon mal zumindest keine Probleme, den Kühler überhaupt vollständig in meinem Gehäuse unterzubringen, aber dennoch bestehen bleibt dass dieses Ding einfach alles überdeckt. Ist einmal alles im Gehäuse drin, wird es sehr schwer an wichtige Punkte auf dem Mainboard zu kommen: ATX12V oben bei den Ports, die CPU Fan-Header, sowie die RAM-Bänke.
Letztere sind bei Mainboard-Modellen mit 4 Bänken vollständig verdeckt, wenn der äußere Lüfter montiert ist; nimmt man ihn ab, sind immerhin "nur" die 2 dem Prozessor nähesten verdeckt. In den Slot ganz außen bekommt man mit ein bisschen Gefummel selbst bei montiertem Lüfter noch einen Riegel eingesteckt, weiter innen scheint es vom Platz her gerade noch möglich zu sein, wird aber mangels Sicht und Platz für die Hände ein schwieriges Unterfangen.
Auch die Höhe der RAM-Riegel kann zum Problem werden: Wer Riegel mit überdimensionierten Heatspreadern nutzt (z.B. Corsair Dominator, G.Skill RipJaws, ...) kann diesen Kühler gleich komplett abschreiben, denn die passen einfach nicht mehr unter den Kühler drunter. Ich selbst habe das Problem zum Glück nicht, da ich derartige Modelle potthässlich finde und lieber low profile RAM habe - ich nutze hier G.Skill Ares, die problemlos passen und noch ein paar Millimeter Spielraum nach oben haben.

Vergeben hätte ich gerne 3 1/2 Sterne, da das allerdings leider nicht geht runde ich auf 4 auf.


deleyCON Displayport zu mini Displayport Adapter - [ vergoldete Kontakte ]
deleyCON Displayport zu mini Displayport Adapter - [ vergoldete Kontakte ]
Wird angeboten von *MEMORYKING*

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert, 6. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir zwei DisplayPort male auf Mini DisplayPort female-Adapter gekauft, da ich meine neue GTX 980 an zwei 27" Apple LED Cinema Displays (MC007ZM/A) betreiben wollte.

Das Kabel selbst sieht recht solide aus und ist ziemlich steif, die Kontakte scheinen tatsächlich vergoldet zu sein. Die Steckerummantelung aus Plastik dagegen wirkt etwas windig.
Kabel und Steckerummantelung sind wie auf dem Bild zu sehen matt-weiß, nicht grau wie in anderen Rezensionen genannt.
Der DP-Stecker ist mit Widerhaken ausgestattet. Die MDP-Buchse passt perfekt – Die Kabel meiner Cinema Displays halten darin sehr gut.

Anders als in der Artikelbeschreibung angemerkt funktioniert dieses Kabel auch bei höheren Auflösungen als 1080p; ich kann beide vorher genannten Monitore auch über diese Adapter in ihrer nativen Auflösung 2560x1440 nutzen.

Die Signalqualität ist super, nichts zu beanstanden.

Vorsicht: die neuen Thunderbolt Displays funktionieren damit sehr wahrscheinlich nicht, da Thunderbolt zwar den selben Stecker wie MDP hat aber ein anderes Protokoll, das zusätzliche Elektronik in den Adaptern erforderlich machen würde.
"Alte" LED Cinema Displays (27", 24"), die tatsächlich einen reinen MDP-Anschluss haben, funktionieren.

Ich würde hier jederzeit wieder zugreifen.


Jetzt lerne ich PHP und MySQL: Der leichte Einstieg in die dynamische Webseiten-Programmierung
Jetzt lerne ich PHP und MySQL: Der leichte Einstieg in die dynamische Webseiten-Programmierung
von Giesbert Damaschke
  Taschenbuch

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Toller Ansatz, aber böse Patzer, 1. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch richtet sich an Einsteiger ohne Programmierkenntnisse, die zumindest elementare Grundlagen in HTML haben. Hier wird nicht gleich ohne große Umschweife irgendwie formell die Syntax "an den Mann gebracht", sondern gut erklärt die Brücke von den bisherigen Kenntnissen (HTML) zu PHP/MySQL geschlagen. Auch eine knappe, aber verständliche Erklärung, was "Programmieren" eigentlich ist, inwiefern sich PHP von anderen Sprachen unterscheidet und wie das Gespann PHP—HTML im Kern überhaupt funktioniert, ist vorhanden.

Sehr ausführlich und anschaulich – aber nicht so, dass man sich für nicht voll genommen fühlt, wie z.B. beim M&T-Autor Dirk Louis – wird im Folgenden die Syntax der Sprache langsam Stück für Stück in intelligenter, aufeinander aufbauenden Reihenfolge und anhand von vielen Beispielen erläutert. Häufig wird man direkt auf "Anfänger-Stolpersteine" gestoßen und erklärt, warum genau dies und jenes auf diese Weise nicht geht und wie man es richtig macht (zudem ist das letzte Kapitel ein Ratgeber zum Umgang mit Fehlern).
Nicht wenige der Beispiele sind darauf ausgelegt (und der Autor fordert auch ganz direkt auf) mit dem Code zu spielen, ihn zu variieren, um so ein "Gefühl" dafür zu bekommen wie die Dinge zusammenwirken – ein sehr guter Ansatz, finde ich.

Jedes Kapitel wird übrigens mit einer Zusammenfassung, einigen Fragen und Antworten sowie ein paar Aufgaben, deren (Muster-)Lösungen man im Anhang nachschlagen kann, abgeschlossen.

Ein Kapitel zu Grafikfunktionen fehlt leider und auch Tabellen mit einer Auswahl von weiteren, nicht direkt im Text angesprochenen PHP-Funktionen zu allen Bereichen, wie es sie in einem früheren PHP/MySQL-Buch von Markt & Technik einmal gab, sind nicht mehr vorhanden. Nicht einmal einen Verweis auf die online PHP-Dokumentation findet sich – ziemlich schwach.

Der zweite Block des Buchs dreht sich um MySQL: Vor der eigentlichen Nutzung mit PHP wird praktischerweise auch die Verwendung des Verwaltungs-Interfaces phpMyAdmin erklärt; das in diesem Kapitel vermittelte SQL ist grundlegend, aber nicht sehr umfangreich. Will man ernsthaft später größere Datenbankanwendungen entwickeln, kommt man um den Kauf eines spezialisierten Buchs nicht herum.

Auf sich potenziell ergebende Sicherheitsprobleme (eingebundene Dateien mit der anfangs propagierten .inc-Endung, SQL-Injections) wird zwar hingewiesen, aber nicht immer sofort bei der Einführung der jeweils zugehörigen Sprachkonstrukte. Ein expliziter Hinweis darauf, dass auch GET/POST-Parameter immer als "unsicher" angesehen werden sollten, um XSS zu vermeiden – für Neulinge keinesfalls selbsterklärend – fehlt leider völlig. CSRF ebenfalls, obwohl ich das noch eher hätte verschmerzen können. Auch einen Hinweis darauf, wie man Passwörter speichern sollte (salted & hashed statt im Klartext, wie es ein ahnungsloser Neuling wohl tun würde) sucht man mangels eines Beispiel-Projekts mit Benutzerlogin leider vergebens. Befasst sich der Leser nicht noch weiter mit PHP und bleibt dieses Buch die einzige Lektüre, die er dazu konsumiert, sind Angreifern bei dessen künftigen Webprojekten Tür und Tor geöffnet. In dieser Hinsicht sollte der Autor sein Buch dringend nochmals überarbeiten!

Im großen und ganzen kann ich das Buch nur sehr bedingt empfehlen:
- Es wird an vielen Ecken nur ein kleiner Bruchteil der im Alltag benötigten/benutzten Funktionen gezeigt, daher sollte man definitiv einen Blick in die offizielle PHP-Dokumentation werfen, um zu sehen "was da noch geht".
- Man sollte sich unbedingt im Internet über häufige Sicherheitslücken/Angriffspunkte informieren und lernen wie man entsprechend programmieren sollte, um derartiges zu verhindern bzw. sich zumindest bestmöglichst dagegen abzusichern.
Da war die 2005er Version dieses Buchs von Letzel und Betz doch um einiges besser.


Jetzt lerne ich C++ - aktuell zum neuen Standard C++11: Das komplette Starterkit für den einfachen Einstieg in die Programmierung
Jetzt lerne ich C++ - aktuell zum neuen Standard C++11: Das komplette Starterkit für den einfachen Einstieg in die Programmierung
von Dirk Louis
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die OS-Diktatur, 29. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist definitiv für absolute Programmierneulinge geeignet und hält von daher, was es auf dem Cover verspricht. Die Einleitung ist umfangreich und beantwortet viele grundlegende Fragen, die sich ein Neuling normalerweise stellt.

Das Buch ist in vier aufeinander aufbauende und im Komplexitätsgrad steigende "Kurse" unterteilt:

Der Anfang wird mit einem verständlichen, ausführlichen und anfängerfreundlichen Rundgang durch die grundlegendsten Sprachfeatures mit gleichzeitiger Beleuchtung der wichtigsten Konzepte und internen Vorgänge gemacht.

Im zweiten Teil werden die Funktionen der C++-Standardbibliothek vorgestellt; zudem wird mit Infos über das Aufsplitten von Programmcode auf mehrere Dateien darauf vorbereitet, etwas größere Programme zu schreiben.

Der dritte Teil erklärt das Konzept der objektorientierten Programmierung; nach den absoluten Grundlagen wird auch Polymorphie und Fehlerbehandlung behandelt.

Der letzte, als "Profikurs" bezeichnete Teil ist zu einem Drittel die Sammelstelle für alle kleinen – keineswegs ausschließlich hochkomplexen – Themen, die der Autor anscheinend nicht so recht auf die anderen Kapitel des Buchs aufzuteilen wusste. Dinge wie die ?:-Kontrollstruktur, binäre Operatoren und Rekursion sind hier meiner Ansicht nach fehlplatziert und hätten eher an die entsprechenden Stellen im Grundkurs gehört. Andere, im selben Atemzug genannte Dinge wie vorzeichenbehaftete Zahlen und Buffer Overflow, Tricks mit binären Operatoren und Funktionszeiger finden sich allerdings gerechtfertigterweise hier. Im weiteren werden noch fortgeschrittene Methoden der objektorientierten Programmierung, Gültigkeitsbereiche / Scope, Templates und die Nutzung regulärer Ausdrücke erläutert.

Der Anhang umfasst die Lösungen zu den im Buch gestellten Übungsaufgaben, Hinweise zu den Programmen auf der beiliegenden CD (Windows-only), Tabellen des ASCII- und ANSI-Zeichensatzes sowie eine 13-seitige Syntaxreferenz sowie eine Auflistung der Includes der C- und C++-Standardbibliothek mit einer kurzen Zusammenfassung, welche Funktionalität der jeweilige Teil stellt. Mithilfe dieser Namen finden sich im Internet einfach weiterführende Informationen.

Der Autor ist offensichtlich Windows-Hardliner; insbesondere die von ihm im Buch verwendete IDE Visual C++ wird ausführlichst und ohne nennenswertes Aufzeigen von entsprechenden Wegen für Alternativ-IDEs für andere Betriebssysteme eingebunden. Zwar wird in der Einleitung auch die grundlegende Verwendung von gcc auf der Kommandozeile unter Unix-artigen Systemen gezeigt (demonstriert mit SuSE Linux), was selbst mit den dürftigen zusätzlichen Erklärungen im Anhang allerdings für einen absoluten Neuling mitnichten ausreichend ist.
Das ganze Buch durch fühlt man sich als Nicht-Windows-User als Person zweiter Klasse behandelt und stellenweise irgendwie verloren. Angesichts der universellen Einsetzbarkeit von C++ ist das schon ziemlich enttäuschend.

Der Schreibstil ist hinsichtlich der Ansprache des Lesers etwas gewöhnungsbedürftig – manche Leute mögen es wohl, aber ich mag es nicht.

Fazit: Nur 2 1/2 Sterne (wegen Amazon aufgerundet auf drei) wegen des extremen Fokus auf Windows als Dreh- und Angelpunkt der eigenen Entwicklungsumgebung. Nutzern von Mac OS X oder einer Linux-Distribution würde ich zur Suche nach einem anderen Buch raten.
Windows-Nutzer, die nicht planen irgendwann einmal auf ein anderes Betriebssystem umzusteigen oder dafür zu entwickeln, können meine Wertung als 4 1/2 bzw. 5 Sterne interpretieren.


Jetzt lerne ich Java 7 - komplettes Starterkit für den erfolgreichen Einstieg in die Programmierung
Jetzt lerne ich Java 7 - komplettes Starterkit für den erfolgreichen Einstieg in die Programmierung
von Dirk Louis
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Brauchbares Einsteigerbuch, aber verbesserungsfähig, 29. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch ist von den Inhalten wie auch der Formulierung an absolute Programmieranfänger gerichtet und fängt wirklich fast bei Null an, damit hält es das Versprechen auf dem Cover. Lediglich eine kurze Einführung in die Grundlagen der Informatik vermisse ich hier noch, allerdings kompensiert die Ausführlichkeit des Buchs das zumindest zum Großteil.

Nach der Erklärung was Java und "Programmieren" eigentlich ist sowie der Einrichtung der Arbeitsumgebung geht es an die grundlegende Einführung zur Syntax und des Kernsprachumfangs von Java, gefolgt vom wichtigsten Thema, um erste nützliche Programme zu schreiben – Ein- und Ausgabe. Ein sehr großer Teil des Buchs beschäftigt sich ausführlich mit der GUI-Programmierung sowohl mit AWT als auch Swing, auf denen die folgenden Programmbeispiele zu Multimedia (Grafik, Bilder, Text, Animation) aufbauen. Java-Applets für die Einbettung in Webseiten erhalten ebenfalls ein Kapitel.

Im Anhang enthält das Buch neben Lösungen zu den Übungen in den Kapiteln noch eine Übersicht über die Standardklassen von Java. Diese enthält wegen des großen Umfangs lediglich die Paketnamen und eine kurze Beschreibung, wozu die Klasse da ist. So hat sie trotzdem ihre Nützlichkeit, da sich über das gewünschte Einsatzgebiet schnell der Name eines Pakets finden lässt, dessen Verwendung man wiederum anhand des Namens gut in der Dokumentation online nachschlagen kann.

Die Autoren sind offenbar Windows-Hardliner und beschränken sich sowohl im Bereich der ersten Einrichtung wie auch im weiteren Verlauf des Buchs bei den Programmierthemen darauf, nur in Microsoft-Richtung über den Tellerrand zu blicken – sehr schade und insbesondere beim Thema Datenbankanbindung enttäuschend, da das hier vermittelte Wissen in diesem doch recht essentiellen Bereich auf anderen Plattformen gänzlich wertlos ist. Alternativen für andere Betriebssysteme finden allenfalls vereinzelt als kurze Anmerkungen im Satz Einzug. Gerade bei einer sich so anbietenden Sprache wie dem plattformunabhängigen Java hätte ich mir etwas mehr professionelle "Universalität" erwartet und z.B. bei den Datenbanken – von mir aus auch neben proprietären Windows-Datenbanken – noch MySQL und SQLite vorgefunden. Eine nicht unerhebliche Enttäuschung, wobei ich das Buch als Ganzes trotzdem nicht als totalen Reinfall bezeichnen würde.

Der Schreibstil ist hinsichtlich der Ansprache des Lesers gewöhnungsbedürftig.

Zusammengefasst ist dieses Buch durchaus ein brauchbarer Einstiegspunkt für Anfänger, wenn auch Nicht-Windows-Nutzer sich selbst ohne Anleitung um die Einrichtung ihrer Arbeitsumgebung kümmern müssen und evtl. auf eigene Faust Wissen zur Handhabung von Datenbanken. Um die offizielle englische Java-Dokumentation kommt man nicht herum, das Buch ist keine vollwertige Referenz (und will das auch nicht sein, schließlich ist es ein Einsteigerbuch und kein Kompendium).

Von mir daher 3 1/2 Sterne; weil ich bei Amazon aber keine halben vergeben kann, runde ich auf 4 auf.


Ruby Cookbook (Cookbooks (O'Reilly))
Ruby Cookbook (Cookbooks (O'Reilly))
von Lucas Carlson
  Taschenbuch
Preis: EUR 47,50

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sinnvolle Ergänzung zum Standardwerk von Matz, 29. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir das Ruby Cookbook als Nachschlagewerk in Ergänzung zu Die Programmiersprache Ruby gekauft.

Das Buch enthält keine Einführung zu Ruby selbst – nicht einmal eine sehr knapp zusammengeraffte, wie in manchen anderen "Kochbüchern" der Fall – und konzentriert sich voll und ganz auf die eigentlichen "Rezepte", insgesamt 341, welche alle in die Schritte Problem/Lösung/Diskussion/Weitere Infos" unterteilt sind. Wo es aufgrund der Komplexität nötig ist, wird der Code äußerst ausführlich erläutert; externe Ressourcen werden noch für weiterführende Informationen angegeben.

Die ersten Kategorien betreffen die Standard-Datentypen und -Klassen (Strings, Zahlen inkl. Math-Funktionen, Datum und Zeit, Arrays, Hashes, Objekte, Module und Namespaces, Dir/File). Auch die Metaprogrammierung wird behandelt.
Darauf folgen noch eine ganze Menge weiterer Themen: CSV (inkl. XLS), XML, PDF, TAR-, ZIP- und GZIP-Verarbeitung, Grafik mit RMagick, Gruff und Sparklines, Verschlüsselung, Datenbanken und andere persistente Datenspeicherung, zudem ein extrem umfangreiches Kapitel über alle möglichen Netzwerkprotokolle und -Kommunikation sowohl als Client als auch als Server.

Ebenfalls enthalten ist ein umfangreicheres Kapitel über Ruby on Rails mit einer sehr knappen und informativen, aber trotzdem umzureichenden Einführung und einigen wenigen Rezepten, welche aber großteils eher den allgemeinen Umgang mit Rails behandeln. Jedenfalls ist dieses Buch kein Ersatz für eine Einführung wie Learning Rails 3 oder für das Rails Cookbook.

Weitere fortgeschrittene Themen: Unit Testing und Dokumentation, Web Services und Distributed Programming, Erstellen eigener Gems, Nutzbarmachung von Rake, Threading und seine Tücken sowie Lösungen dafür, Erstellung von Kommandozeilenprogrammen im Stil der klassischen Unix-Werkzeuge und GUI-Programmierung (Tk, wxRuby, Ruby/GTK, RubyCocoa), Erweiterung von Ruby (z.B. Nutzbarmachung von Java-Code unter JRuby und das Schreiben und Nutzen von C-Erweiterungen) sowie – extra für Sysadmins, aber auch so interessant – Automatisierung von allen möglichen Verwaltungsaufgaben.

Alles in allem eine sehr nützliche Hilfe für die kleinen Alltagsprobleme beim Programmieren mit Ruby, aber auch ein tolles Buch, um den eigenen Horizont zu erweitern (Gems, Rake, Rails) und zu sehen was es "da draußen" sonst noch so tolles für Ruby gibt.
Ein Buch, das definitiv neben Einführungsbüchern und/oder Standardwerk einen Platz als Referenz im Regal verdient hat.


Adaptare 36052 Grafikkarten-Stromadapter (PCI-e, 6-polig weiblich auf 2x 6+2-polig Stecker)
Adaptare 36052 Grafikkarten-Stromadapter (PCI-e, 6-polig weiblich auf 2x 6+2-polig Stecker)
Preis: EUR 6,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Brauchbar, 7. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schwer zu finden, diese Teile.

Ich verwende einen dieser Adapter in einem 2012er Mac Pro, um eine AMD 5770 und eine AMD 5870 gleichzeitig darin nutzen zu können. Da das 980W-Netzteil des Geräts die Belastung locker stemmt und nur nicht ausreichend PCIe-Stromstecker verfügbar sind, klappt die Nutzung der Karten mit diesem Adapter einwandfrei.

Die Kabel sind für meinen Einsatzzweck leider etwas lang, zudem stören die nicht benötigten und zur Seite weghängenden 2-Pin-Erweiterungen an den beiden Male-Steckern. Man bringt das Kabel aber mit ein paar Kabelbindern einigermaßen gut unter, ohne dass irgendwas in den Gehäuse- oder Grafikkartenlüfter reinhängt. Die Stecker passen gut, nichts klemmt.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 9, 2015 5:45 PM CET


Dr. Bott Mini DisplayPort Extension II mit USB 2 m
Dr. Bott Mini DisplayPort Extension II mit USB 2 m
Preis: EUR 29,02

5.0 von 5 Sternen Gut, 6. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Verbindet bei mir ein LED Cinema Display mit einem Mac Pro.
Die Kabel und deren Steckverbindungen fühlen sich hochwertig an und sind gut verarbeitet.
Kann das Produkt nur empfehlen.


Apple MC007ZM/A 68.6 cm (27 Zoll) LED Cinema Display (LED-Hintergrundbeleuchtung, Mini DisplayPort, Reaktionszeit 12ms, IPS-Technologie)
Apple MC007ZM/A 68.6 cm (27 Zoll) LED Cinema Display (LED-Hintergrundbeleuchtung, Mini DisplayPort, Reaktionszeit 12ms, IPS-Technologie)

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bester Bildschirm, 4. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem mir mein iMac 27" wegen eines Serienbaufehlers abgeraucht ist, bin ich vor kurzem auf einen Mac Pro umgestiegen - der standardmäßig natürlich keinen Bildschirm hat.
Da die sonstige Displayauswahl im Bereich 2560x1440 Pixel Auflösung eher mau und vom Design und den Features her noch mieser ist, kam selbstverständlich ein LED Cinema Display her. Da das neue "Thunderbolt" auf Bildquellenseite glücklicherweise rückwärtskompatibel zum "alten" MiniDisplayPort ist, bleibe ich auch mit diesem Display Apple-zukunftssicher und kann auch noch mein pre-Thunderbolt MacBook Pro anschließen, falls es mal nötig werden sollte. Im Gegensatz dazu funktioniert ein Thunderbolt Display nicht mit MiniDisplayPort-Bildquellen, so eines taugt also im Moment ziemlich wenig.

Auflösung an sich:
Genial - gerade wenn man an komplexen Dingen arbeitet ist es doch sehr hilfreich, mehrere Dateien nebeneinander geöffnet sehen zu können. 2560 Pixel versus 1920 Pixel in der Breite machen wirklich einiges aus.

Displaygröße an sich:
Groß genug um bei Filmen und Spielen Kinofeeling aufkommen zu lassen, klein genug um nicht all zu sperrig zu sein. Das Display ist außerdem schön dünn, wiegt allerdings ordentlich.

Auflösung im Verhältnis zur Displaygröße:
Bei Computern würde ich sagen ist diese Pixeldichte besser als Retina. Man sieht, wenn man nah ans Display herangeht, immer noch einzelne Pixel, aber diese sind angenehm klein um eben immer noch viel Detail auf wenig Fläche unterzubringen.

Die Hintergrundbeleuchtung ist schön gleichmäßig und vorallem - wenn man es will - verdammt hell.
Wegen dem "glossy" Finish schön satte Farben und starke Kontraste möglich, die Spiegelung hat mich allerdings auch schon beim iMac nie gestört. Man sollte den Bildschirm halt einfach intelligent im Raum positionieren. Durch die hohe Leuchtkraft werden aber sowieso die meisten Spiegelungen vermieden.
Die angegebenen 178 Grad Blickwinkel werden in der Tat gehalten. Merkliche Farbveränderungen sieht man bis zu den letzten paar Grad Blickwinkel keine.

Die Kabel reichen gerade so, um ein mittig auf einem Tisch stehendes Cinema Display mit einem rechts unterm Tisch stehenden Mac Pro zu verbinden. Sehr knapp bemessene Kabellänge.

Die eingebauten Lautsprecher entsprechen vom Klang her etwa denen aus den iMacs; im Vergleich zu einem "richtigen" 5.1-Lautsprechersystem sind sie natürlich nicht gerade der Hammer, aber für sich genommen haben sie einen echt guten Klang, abgesehen von einem recht schwachen Bass (klar, baubedingt passt natürlich kein sehr großer Subwoofer rein).

Kamera und Mikrofon: Gutes Bild, guter Klang.

Auf der Rückseite des Displays befinden sich noch 3 mit Strom versorgte USB 2.0-Ports. Da alle 3 am Ende durch nur ein einziges USB-Kabel zum Mac geleitet werden, kann man dort bei mehreren angeschlossenen Geräten selbstverständlich keine sonderlich schnellen Datentransferraten erwarten, aber für Dinge wie Tastatur und Maus sind sie wie geschaffen. Eine einzelne angeschlossene Festplatte oder USB-Stick liefert weiterhin vollen Durchsatz.

Zum Lüfter:
Kann ich nicht bestätigen. Hängt das Display an einem Mac Pro, hört man nichts und spürt auch nichts. Ebenso wenn ich mein 17" MacBook Pro zum Laden dranhänge.


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