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Rezensionen verfasst von
Galland (Oberhausen)

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The Royal Tenenbaums [VHS]
The Royal Tenenbaums [VHS]
VHS

5 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn man will aber nicht kann ..., 22. April 2007
Rezension bezieht sich auf: The Royal Tenenbaums [VHS] (Videokassette)
... nennt man es Kultur.

Rezensenten möchten einen Film "gut" finden und betonen deshalb dessen hohen "Kulturwert" ... was wiederum den Rezensenten adeln soll. ;)

Die Einschätzung, es handele sich um eine skurrile Komödie voller "schräger Vögel" ist eher seine Schwäche: der Film erinnert an ZAZ-Komödien, nur das hier, quasi als Anti-These, "schräge Vögel" und ihre "Skurrilität" als Bedeutungs-Bombardement eingesetzt werden. Bezeichenend ist die anfängliche Darstellung der Kindheit der Tenenbaum-Kinder, da ohne dieses Präludium der gesamte Film überhaupt keine tragfähige Aussage, kein Konzept hätte.

3 Sterne gibt es, weil hier ein Ensemble-Film vorgestellt wird, in dem ein Dutzend erstklassiger Schauspieler abseits von Mainstream-Unterhaltung spielen darf und weil der Film als Gegenentwurf zu Hollywood-Produktionen gesehen werden kann.

Der Film ist kein Meisterwerk, weil die Skurrilität über Drehbuchschwächen hinweghelfen muß und für europäische Zuschauer um Längen hinter "Anspruchs-Kino" zurückbleibt. Papas Kino ist tot ... die 70-iger Jahre allerdings auch ...


Puppenmord. SZ Krimibibliothek Band 26
Puppenmord. SZ Krimibibliothek Band 26
von Tom Sharpe
  Taschenbuch

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker, 18. April 2007
Ein Buch, das - was selten genug geschieht - kongenial verfilmt wurde.

"Puppenmord" ist wohl Sharpes humoristisher Höhepunkt: Gagdichte, "Schreibe", überhaupt das "literarische Niveau" sind weder von Vorgängern, noch von späteren Romanen erreicht worden.

Es gibt natürlich legendäre Pointen wie die Darstellung eines Rohrschach-Tests, die jedem Leser unvergessen bleine werden.

"Puppenmord" ist ein wirklich, wirklich gutes Buch.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 6, 2008 10:35 PM CET


Russlands Krieg: 1941 - 1945
Russlands Krieg: 1941 - 1945
von Richard Overy
  Gebundene Ausgabe

5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein Meisterwerk, 18. April 2007
Overy liefert mit dieser Fleißarbeit eine Gesamtdarstellung über die Geschichte der deutsch-sowjetischen Kriegshandlungen während des 2. Weltkriegs. Mit vielen Details ergänzt er die "westliche" historische Literatur durch ausführliche Darstellungen über die Sowjetunion.

Anders als in "Wurzeln des Sieges" frönt Overy nicht mehr so wenig reflektiert und nahezu unkritisch einer Vive-la-russie-Stimmung: der GuLag und andere Repressionsinstrumente werden erwähnt. Trotzdem ist man -gerade als deutscher Leser- ein wenig irritiert, wenn die stalinsche Massenunterdrückung und der -mord quasi in einen historischen Kontext gestellt werden, der unsensibel als "Der Russe kennt die Knute" daherkommt.

Dieser leichte Hang zur Relativierung ist nur ein Schwachpunkt.

Weitaus gravierender ist, daß Overy praktisch nichts an Innovation, an neueren Forschungsergebnissen präsentiert: es ist seine große Schwäche, daß er kaum einmal zum Kern, zum Wesen einer Fragestellung vorstoßen kann.

Overy weiß in Wirklichkeit nichts über Wirtschaftsplanung, strategische polit. Fragen werden kaum erörtert und strukturtheoretische Ansätze, die die Darstellung der "Stalin-one-man-show" auf ein realistisches Maß reduzieren und zu (macht-)politischer Analyse der sowjetischen Gesellschaft führen, sucht man bei ihm vergeblich.

Das Buch ist, wie gesagt, eine ungeheure Fleißarbeit aber sie liefert nichts, was die aktuelle Forschung bereichern könnte.


Tödliche Flut - Scimitar SL-2: Roman
Tödliche Flut - Scimitar SL-2: Roman
von Patrick Robinson
  Taschenbuch

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein arabischer James Bond, 15. April 2007
Patrick Robinson liefert wieder als "Täter" einen arabischen Superhelden, dessen Fähigkeiten beeindrucken sind.

Dieses Buch ist allerdings das schwächste seiner Thriller-Reihe. Man hatte den Eindruck, daß Robinson ein bißchen die Lust am Schreiben ausging und er deshalb die Story "in die Kiste" fallen ließ: die verbreitete Endzeit-Katastrophe via Sturmflut, die überdreht-offensichtliche Kritk an "demokratischen" US-Präsidenten, die wenig glaubhaften Entscheidungen der (iranischen)Gegner, so plump zu reagieren ... und vor allem das seeehr magere Ende, wo "schnell-schnell" die Gefahr beseitigt wurde.

Schwach !


In tödlicher Mission, H.M.S. Unseen
In tödlicher Mission, H.M.S. Unseen
von Patrick Robinson
  Gebundene Ausgabe

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein arabischer Held, 15. April 2007
Ich schäme mich !

Da weiß ich, daß der Autor schwer erträgliche Schwarzweiß-Malerei, in der die Rollen der "Guten" und der "Bösen" holzschnittartig festgelegt sind, betreibt und bei einem "kritischen Europäer" solch Hurra-Patriotismus Ablehnung hervorrufen muß - und dennoch wird man als Leser in die gut geschriebenen Robinson-Thriller regelrecht "eingesogen".

Man kann eines seiner Bücher selten vor der letzten Seite weglegen und so fühlt man sich, wie wohl manche Frau beim Schokoladeessen während einer Diät: man hat (intellektuelle) Schuldgefühle ... aber Spaß gemacht hat es dennoch.

Darüberhinaus:

Robinson verwendet als (negativen) Helden einen Moslem und liefert damit eine thriller-technische Wertschätzung, die nicht gering geachtet werden sollte. Ein arabischer Superheld, wenn auch für "die Bösen" - beachtenswert !


Tokio Killer: Thriller
Tokio Killer: Thriller
von Barry Eisler
  Taschenbuch

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut geschriebener Thriller, 13. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Tokio Killer: Thriller (Taschenbuch)
Barry Eisler liefert einen sehr unterhaltsamen Thriller. Sein Erzähltalent, sein nahezu ästhetisierter "Held", ein japano-amerikanischer Auftragskiller, machen Lust auf mehr.

Punkt- bzw. Stern-Abzug gibt es, weil die Handlung nicht unbedingt glaubhaft ist.


In Stahlgewittern
In Stahlgewittern
von Ernst Jünger
  Gebundene Ausgabe

10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krieg als Erlebnis, 13. April 2007
Rezension bezieht sich auf: In Stahlgewittern (Gebundene Ausgabe)
Jünger ist der Protagonist eines ästhetischen Konzeptes, den "Krieg an sich" als Ereignis, Erlebnis, Menschwerdung zu betrachten... und das im 20. Jahrhundert als dem Zeitalter der Massengesellschaft, mit seinen "gewaltigen" und entgrenzenden Erscheinungen.

Insofern ist "In Stahlgewittern" sowohl Abbild einer konkreten gesellschaftlichen, polit. und kulturellen Disposition wie es "uns" in unserer Zeit keinen Handlungsrahmen, keine Deutung von Ereignissen mehr liefern kann.

Daß allerdings "Haltung" -oder sagen wir doch besser gleich "Gesinnung"- ein Ausweis für "gute Literatur" sein soll, ist hanebüchen: Jüngers Werk steht meilenweit über den vergleichbaren Arbeiten von EMR oder A. Zweig. Wie Vertreter von "Anklage" oder "Menschlichkeit" auf das Gemetzel des Weltbügerkrieges reagiert haben, als der Tod von den Schlachtfeldern in die Städte, zu Frauen und Kindern geholt wurde, ist bekannt ...

Eines macht den Frontoffizier Jünger zumindest sympathisch: daß er keine pseudo-humanitäre Motivation dafür benennt, ein Rädchen im Getriebe des Schlachtens gewesen zu sein - auch etwas, was ihn von den meisten Schriftstellern seiner Zeit unterscheidet. 5 Sterne.


Der Erste Weltkrieg
Der Erste Weltkrieg
von Michael Salewski
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 37,90

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Warum wurde es geschrieben ?, 12. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Erste Weltkrieg (Gebundene Ausgabe)
Das große Spät-Werk des Kieler Professors Salewski.

Natürlich kann man es lesen und seinen Nutzen daraus ziehen. Allerdings fehlt Salewski, vllt. mit der Herkunft aus einer Vorlesung erklärbar, der brillante Gedanke. Sein Buch ist weder die beste Übersicht über den ersten Weltkrieg, noch werden originelle Gedanken wie im nur wenige Jahre vorher erschienenen Buch von Niall Ferguson entwickelt.

Was man ihm zugute halten kann ist, daß er im deutschsprachigen Raum für eine "Normalisierung" der Beschreibung dieser "Urkatastrophe" steht, wie sie seit den 60igern nicht mehr üblich war.

Fazit: zuviel, um es einfach zu ignorieren, zu wenig, um es zu einem "Markstein" werden zu lassen.


Stupid White Men: Eine Abrechnung mit dem Amerika unter George W. Bush
Stupid White Men: Eine Abrechnung mit dem Amerika unter George W. Bush
von Michael Moore
  Taschenbuch

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich bin betroffen, 12. April 2007
Ja - ein unterhaltsames Buch. Ja - vieles in den USA, insbesondere unter der jetzigen Regierung, gefällt mir nicht.

Aber abgesehen von dem missionarischen Eifer, den sich Moore wahrscheinlich von irgendwelchen konservativen Fanatikern abgeguckt hat, wirken diese Anklagen auf die Dauer ein wenig nervend.

Bei allem Beifall für Moore, bei aller Hysterie über die schlimme, schlimme Bush-Regierung wird sich nach der nächsten Wahl Ernüchterung einstellen.

Ist der ewige Böse nicht mehr da und die "eigenen Leute" an der Regierung, kommt man schnell in Erklärungsnot, insbesondere wenn die "Gegner" als dumm und unfähig oder das eigene "Lager" als klug, liberal und edel dargestellt wurde.

Natürlich kann man sich wieder an "Dolchstoß-Legenden" festhalten aber auch in Italien ist man nach dem Regierungswechsel schnell auf "Normalmaß" zurückgestuft worden.

Fazit: Moore liefert auch hier keine wirkliche polit. Analyse. Bisher haben sich die Bush-Kritiker immer noch nicht wirklich an die Tatsache herangewagt, daß a) jenseits der Bereicherung der Reichen auch "Demokraten" an sicheren Energielieferungen interessiert sind und im Konflikt keine Abstriche von imperialer Politik machen werden und b) das neo-konservative Sendungsbewußtsein eher an FDR als an traditionelles konservatives Denken anknüpft; auch von FDR hätte die "Achse des Bösen" erfunden werden können.


Harald Schmidt: Eine Biografie
Harald Schmidt: Eine Biografie
von Mariam Lau
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unterhaltsam, 11. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Harald Schmidt: Eine Biografie (Taschenbuch)
Wem soll man es schon recht machen: den Lesern, die einen TV-Entertainer als ihr "Idol" bezeichnen oder denjenigen, die tatsächlich eine "Biographie" erwarteten oder gar den Journalisten/Publizisten, die sich am Phänomen Harald Scnmidt zuweilen abarbeiteten aber bisher noch keinen rechten Zugang, oder, besser: Wertung, gefunden haben ?

Man muß Laus Meinung über Schmidt, seine "Methode" oder das Nachkriegskabarett nicht teilen aber die Autorin liefert sicherlich mehr als die meisten Spiegel-, Zeit- oder sonstigen Artikel: es gelingt ihr, Harald Schmidt in einen Kontext zu stellen.


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