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Beiträge von Anna Verano
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Hilfreiche Bewertungen: 542

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Rezensionen verfasst von
Anna Verano

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LG Electronics VR 34408 LV Staubsauger
LG Electronics VR 34408 LV Staubsauger
Preis: EUR 399,97

5.0 von 5 Sternen Gut durchdacht, gut gemacht., 15. Juni 2016
Dies ist mein dritter Staubsauger-Roboter. Die ersten beiden waren sehr günstig, aber jeweils schon kurz nach der Garantiezeit kaputt. Diesmal habe ich lange verglichen und viele verschiedene Modelle angeguckt. In den meisten Elektromärkten dominiert eine einzige Marke - wie heisst sie noch? Soomba, Tangoo oder so ähnlich ;-) - aber mit der konnte ich mich nicht anfreunden. Nach viel Vergleichen, Lesen von technischen Daten und Rezensionen habe ich mich für den LG 34408LV entschieden.

Etliche Details waren für mich ausschlaggebend, dieses Gerät zu nehmen. Jetzt, wo ich es im Einsatz habe, stellen sie sich als ungeheuer praktisch heraus:
- Der LG ist viereckig, nicht rund wie die meisten anderen Saugboter, und kommt dadurch besser in die Ecken.
- Er hat 2 Seitenbürsten, nicht nur eine.
- Er hat eine rotierende Bürste an der Unterseite und kann dadurch Schmutz vom Boden besser aufnehmen (einige bauähnliche Bots verzichten auf die untere Bürste und beschränken sich auf das Einsaugen des Drecks, der von den Seitenbürsten zugefächelt wird).
- Die untere Bürste ist leicht zu entnehmen und reinigen, man muss dafür nicht mit einem Werkzeugkasten anrücken.
- Der Staubbehälter ist sehr groß, hat einen Griff, und um ihn rauszunehmen, muss man nur die obere Klappe mit einem Knopfdruck zu öffnen.
- Verglichen mit anderen Saugbotern ist der LG relativ leise.
- Er hat ziemlich viel Power. Das kann man daran merken, dass er auch schon mal einen Stuhl beiseite schiebt, der ihm im Wege steht. Alles in allem geht er aber aufgrund seiner Sensoren mit Möbeln und Wänden pfleglich um.
- Auf Teppichböden schaltet er automatisch in den Turbo-Modus.
- Als kleines Gimmick kündigt er Anfang und Ende der Reinigung mit einem Tusch an! Sprechen kann er auch. (Man soll das aber auch abstellen können.)

Jetzt habe ich den LG seit 6 Wochen in Gebrauch und bin damit super-glücklich. Ich lasse ihn ca. 3 mal pro Woche saugen, und er erledigt seine Arbeit zuverlässig. In den gefliesten Bereichen reinigt er bestens (auf harten Böden funktionieren fast alle Saugboter gut, das wusste ich bereits aus Erfahrung mit den Vorgängern). Was mich erstaunt und freut, ist, wie gut er auch mit Teppichboden klar kommt. Ich bin jedes mal verblüfft, wie viel Staub und Flusen er dort aufsammelt.
Mein Eindruck: Ein Gerät, das sich in vielen gut durchdachten praktischen Details von der Konkurrenz unterscheidet. Hier hat sich jemand mal wirklich Gedanken gemacht. Alles in allem: eine glatte 1. Ich hoffe, dass er lange hält.


Tote Mädchen lügen nicht
Tote Mädchen lügen nicht
von Jay Asher
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen nicht überzeugend, 20. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Tote Mädchen lügen nicht (Taschenbuch)
Zur Geschichte: Clay erhält per Post eines Satz Kassetten. Sie stammen von Hannah, einer Mitschülerin, die kurz zuvor Selbstmord beging. Jede der insgesamt 13 Kassetten richtet sich an eine Person; darauf beschreibt Hannah, warum und wie diese Person an ihrem Selbstmord mit schuld war.
Im Grunde ein interessanter Plot. Aber ein gutes Buch ist nicht daraus geworden.
Warum mich das Buch nicht angesprochen hat:

Hannahs Gründe erscheinen mir nicht überzeugend, nicht mal ansatzweise plausibel. Ist es wirklich ein Grund, sich umzubringen, wenn man von einer Mitschülerin gebeten wird, zu einer Party mitzukommen, sich dann aber herausstellt, dass die nur eine Mitfahrgelegenheit suchte? Oder weil man von einigen Jungs blöd angemacht oder sogar angegrapscht wurde? Hannah wurde von einigen Mitschülern nicht immer nett behandelt, aber es gab auch andere, die sie mochten, die ihr helfen, die mit ihr befreundet sein wollten. Doch sogar denen gibt sie eine Mitschuld an ihren Tod. Zwar hat sie die angebotene Hilfe brüsk zurückgewiesen, klagt aber auf den Kassetten darüber, die anderen hätten es gefälligst hartnäckiger versuchen sollen. Wenn der Autor schildern wollte, wie ein Mädchen durch ihre Mitschüler gemobbt und in den Tod getrieben wird, so ist das nicht gelungen. Die geschilderten Auslöser sind Lappalien. Menschen, die wirklichen Mobbing-Attacken ausgesetzt sind, müssen Hannahs Sorgen wie Hohn vorkommen.
Vielleicht wollte der Autor aber gar nicht die Schuld der Mitschüler an Hannahs Tod anprangern, sondern die Gefühlswelt eines empfindsamen, depressiven Mädchens schildern. Doch auch das ist nicht geglückt. Hannahs Schilderungen sind die eines normalen Teenager mit den üblichen pubertären Problemchen. Ihre Geschichte bleibt oberflächlich, Hannahs Beweggründe unverständlich.
Die Struktur des Buches macht es dem Leser nicht leicht. Hannahs Tonaufzeichnungen sind eingebettet in Clays Gedanken und Gefühlen, während er sich die Kassetten anhört und dabei in der Stadt die Orte besucht, an denen Hannah gewesen ist. Diese beiden Ebenen sind so eng ineinander verflochten sind, dass man immer wieder Gefahr läuft, den Faden zu verlieren. Da hilft auch das unterschiedliche Schriftbild - kursiv für Hannahs Stimme von Kassette, normal für Clays Gedanken und Aktionen - wenig.

Die vielen positiven Bewertungen kann ich nicht nachvollziehen. Das Buch ist weder bewegend, noch hat es eine Botschaft.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 1, 2016 1:29 AM MEST


Die Kunst, einen Drachen zu reiten: Erfolg ist das Ergebnis deines Denkens
Die Kunst, einen Drachen zu reiten: Erfolg ist das Ergebnis deines Denkens
von Bernhard Moestl
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Kunst, einen Drachen tot zu reiten, 10. Januar 2016
Das Buch behandelt gedankliche Fallen, mit denen man dazu neigt, sich selbst das Leben schwer zu machen. Das Ganze ist nicht in trockenem psychologischen Jargon formuliert, sondern verpackt in die Metapher des Drachens, angereichert mit fernöstlich anmutenden Weisheiten. Diese Idee fand ich äußert charmant, sie war für mich, nachdem ich in der Buchhandlung die ersten Seiten überflogen hatte, der Anlass, mir dieses Buch zuzulegen.

Wie ich dann beim weiteren Lesen gemerkt habe, hat das Buch inhaltlich wenig zu bieten. Es gibt etliche Plattitüden, z. B. "auf die eigene Kraft vertrauen", "nicht jammern", "sich nicht über das Verhalten anderer ärgern" und so weiter. Hier und da interessante Denkansätze, die aber in weitschweifigen Betrachtungen und einem Wust unpassender Beispiele untergehen. Die Metapher des Drachen trägt nicht weit und wird schnell ermüdend.

Nach einer anderen Weisheit - keiner fernöstlichen - heisst es: Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab. Leider hat der Autor nicht gemerkt, dass der Drache längst tot war und ihn über mehr als 200 langweilige Seiten weiter geritten.


Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags: Richtig ausmisten - Gerümpelfrei bleiben
Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags: Richtig ausmisten - Gerümpelfrei bleiben
von Karen Kingston
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Esoterische Allgemeinplätze, 6. Dezember 2015
Entrümpeln, Ausmisten, alten Kram loswerden - das habe ich mir vorgenommen, es ist auch dringend nötig. Darum hat mir eine Freundin dieses Buch geschenkt. Leider habe ich damit nichts anfangen können.
Was mir an diesem Buch nicht gefällt:

- Es ist eine Mogelpackung. Es enthält kaum konkrete Tipps zum Entrümpeln. Die wenigen Hinweise sind so banal, dass man auch selber drauf kommt (z. B. beim Entrümpeln die Sachen in verschiedene Kartons zu sortieren). Anstatt Tipps zu geben, WIE man entrümpelt, wird der Leser immer nur davon überzeugt, DASS er entrümpeln soll. Die positiven Effekte des Entrümpelns werden lang, breit und in den glühendsten Farben geschildert. Was eher überflüssig ist, denn der Leser hat das Buch ja gekauft und ist deshalb bereits motiviert.

- Es tritt mit immer gleichen Aussagen über 200 Seiten auf der Stelle und ist damit selbst ein echtes Zeit-Gerümpel. Für den Inhalt hätten 20 Seiten locker gereicht!

- Es ist ziemlich esoterisch angehaucht. Ständig ist von Energieflüssen, aufgestauten Energien, Energiefeldern, unsichtbaren Energiewelten die Rede.

- Es schürt überzogene Erwartung. Da wird das Beispiel eines Mannes angeführt, der sein "Wohlstands-Bagua" aufgeräumt habt und daraufhin reich wird. Oder das einer Frau, die ihr Schlafzimmer entrümpelt und anschliessend den Mann fürs Leben kennen lernt. Geht's auch eine Nummer kleiner? Mehr Platz, mehr Übersicht, mehr Wohlfühlen, das ist doch auch schon mal was.

- Im letzten Drittel des Buchs wird das Entrümpeln auf körperlich-geistig-seelische Ebene übertragen. Da geht es um Darmreinigung (nein, kein Tippfehler, wirklich Darmreinigung), und es gibt die Aufforderung, "anstrengende Freunde" aus seinem Bekanntenkreis "auszusortieren". Sorry, ab da fand ich es völlig abstrus.

Eigentlich halte ich die Kernaussage für wahr, hilfreich und nützlich: Entrümpeln kann Platz und Kraft für Neues freisetzen und immens befreiend sein. Aber dieses Buch hat mir weder gefallen noch geholfen. Ich kann es nicht weiterempfehlen.


Die Adipositas-Epidemie als politisches Problem: Gesellschaftliche Wahrnehmung und staatliche Intervention (Perspektiven kritischer Sozialer Arbeit)
Die Adipositas-Epidemie als politisches Problem: Gesellschaftliche Wahrnehmung und staatliche Intervention (Perspektiven kritischer Sozialer Arbeit)
von Friedrich Schorb
  Taschenbuch
Preis: EUR 49,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Übergewicht aus einem soziologischen Blickwinkel, 25. November 2015
Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass Übergewicht in den letzten Jahren massiv zugenommen hat und sich gerade zu einem globalen Problem ersten Ranges entwickelt, mit erheblichen gesundheitlichen, psychosozialen und finanziellen Folgen. Oder - vielleicht doch nicht?
Friedrich Schorb knöpft sich das Problem der "Adipositas-Epidemie" aus dem soziologischen Blickwinkel vor. Es geht in diesem Buch nicht um eine Kritik an undisziplinierten Essern oder um die beste Methode, abzuspecken. Vielmehr untersucht Schorb, wie das Bild von Übergewicht als einer weltweiten Epidemie entstanden ist und welche gesellschaftlichen Gruppen ein Interesse daran haben, das Schreckensbild von der Adipositas-Epidemie aufrechtzuerhalten und weiter zu befeuern. Und dabei geht er mit wissenschaftlicher Gründlichkeit vor - kein Wunder, das vorliegende Buch ist praktisch seine Doktorarbeit. Es wird deutlich: wie viele Phänomene ist auch die (vermeintliche oder tatsächliche) Adipositas-Epidemie in erster Linie eine Frage der gesellschaftlichen Wahrnehmung. Die Akteure in diesem Spiel haben ihre eigenen Ziele und ihre eigene Agenda - Mediziner, Pharmafirmen, Politiker, Medien, es gibt sogar eigene Vereinigungen mit dem einzigen Ziel, die globale Fettleibigkeit zu erforschen und bekämpfen.
Das Buch ist, weil es sich um eine sozialwissenschaftliche Dissertation handelt, ziemlich lang und voller Referenzen auf andere Arbeiten. Dennoch ist es erstaunlich flüssig zu lesen - mit kleinen Abstrichen: Worte wie "Diskurs" oder "Ätiologie" gehören nun mal offensichtlich in so eine Arbeit.
Zum gleichen Thema, kürzer und spritziger geschrieben ist Schorbs Buch Dick, doof und arm: Die große Lüge vom Übergewicht und wer von ihr profitiert - das bei seinem Erscheinen bei weitem nicht die Resonanz erhielt, die es verdient. Und das mittlerweile (ausser als als Kindle-Version) leider nicht mehr erhältlich ist.


Die Logik des Irrtums: Wie uns das Gehirn täglich ein Schnippchen schlägt
Die Logik des Irrtums: Wie uns das Gehirn täglich ein Schnippchen schlägt
Preis: EUR 21,99

3.0 von 5 Sternen Irrtum mit System, 24. November 2015
Menschen denken und handeln bei weitem nicht immer rational. Davon handelt dieses Buch. Dabei geht es nicht einfach darum, dass Irren menschlich ist und Fehler nun mal vorkommen. Die Art und Weise, wie dumme Entscheidungen getroffen werden, hat System. In diesem Buch werden typische Denkfehler und die Situationen, in denen sie auftreten, umfassend beschrieben - für meinen Geschmack teils schon zu ausführlich. Vieles wiederholt sich. Und nicht alle Argumente und Rechenbeispiele fand ich überzeugend.
Wer von Begriffen wie "Repräsentationsheutistik", "Confirmation Bias" oder "Ankereffekt" noch nie etwas gehört hat, wird einige Erkenntnisse aus diesem Buch mitnehmen können. Wer bereits ähnliche Bücher zu diesem Thema kennt - z. B. Dan Ariely (Denken hilft zwar, nützt aber nichts), Rolf Dobelli (Die Kunst des klaren Denkens), Mai und Rettig (Ich denke, also spinn ich) oder Daniel Kahneman (Schnelles Denken, langsamens Denken) - wird kaum etwas Neues erfahren.


Ganz oben Ganz unten
Ganz oben Ganz unten
von Christian Wulff
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die verlorene Ehre des Christian W. - ein Lehrstück, 23. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Ganz oben Ganz unten (Gebundene Ausgabe)
Die Geschichte hinter dem Skandal, der von Dezember 2011 bis Februar 2012 die Republik in Atem hielt und schliesslich in Wulffs Rücktritt mündete. Hier erzählt aus Sicht des Betroffenen.
Zum Buch besteht aus zwei Teilen:
Teil 1, ca. 150 Seiten: Wulffs politischer Werdegang, die Wahl zum Präsidenten, die ersten 100 Tage im Amt.
Kann aus meiner Sicht auch übersprungen werden.
Teil 2: ca. 90 Seiten: Die Beschreibung der "drei Tsunami-Wellen", die den Skandal ausmachten. Spannend, aufschlussreich, mit Informationen, die so nicht in der Zeitung standen. Wer sich für die Hintergründe der damaligen Ereignisse interessiert - und das dürfte auf die Leser dieses Buches zutreffen - für den reicht es völlig, nur diesen Teil zu lesen. Wer dagegen mit Teil 1 beginnt, wird womöglich entnervt aufgeben, bevor es spannend wird.

Es wird deutlich, dass Wulff nur einen einzigen "Fehler" gemacht hat: er hat die Macht des mächtigsten Mediums Deutschlands, der BILD-Zeitung, falsch eingeschätzt. Vielleicht wollte er sie auch nur nicht anerkennen. Er glaubte, selbst entscheiden zu können, ob er ihren Wünschen / Anordnungen(?) nachkommt oder nicht. Und Wulff hat nicht rechtzeitig die Konsequenzen gezogen. Er hätte gleich nach den ersten Anschuldigungen zurücktreten können. Doch er fühlte sich im Recht, wollte im Amt bleiben, und so hat er die Macht von BILD mit voller Wucht zu spüren bekommen. BILD ist in diesem Fall auch wirklich zu Höchstform aufgelaufen und hat es diesmal geschafft, nicht nur den Boulevard, sondern eine große Zahl weiterer Medien und schliesslich sogar die Staatsanwaltschaft hinter sich zu bringen. Strategisch-methodisch: eine Glanzleistung der BILD. Ein Lehrstück für alle, die sich dafür interessieren, wie "öffentliche Meinung" zustande kommt.

Vielleicht sollten wir alle einfach zur Kenntnis, dass in diesem Land nun mal nicht das Volk regiert, nicht die Politiker, schon gar nicht die Vernunft, sondern BILD und ihre Satelliten. Im Nachhinein, im Lichte des Wulff-Skandals betrachtet, war Herr Köhler wohl weitsichtiger. Er hat gleich nach den ersten kruden Anschuldigungen hingeworfen. Das war damals bei vielen Außenstehenden auf Unverständnis gestoßen. Aber so hat er die bevorstehende Schlammschlacht - die er vielleicht hatte kommen sehen - vermieden.


Warum Einstein niemals Socken trug: Wie scheinbar Nebensächliches unser Denken beeinflusst
Warum Einstein niemals Socken trug: Wie scheinbar Nebensächliches unser Denken beeinflusst
von Christian Ankowitsch
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,95

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nah an der Küchenpsychologie, 19. Oktober 2015
Der Einfluss des Körpers auf das Denken - das ist ein spannendes und praxis-relevantes Thema. Dachte ich, und griff deshalb zu diesem Buch. Es hält durchaus einige verblüffende Erkenntnisse bereit: Unbegründetes Lächeln hebt die Laune, Trampolinspringen kann Depressionen lindern. Der Gang von einem Raum in einen anderen führt zu Vergesslichkeit. Und ob ein Bewerber als mehr oder weniger kompetent eingestuft wird, hängt auch vom Gewicht der Unterlage ab, auf dem der Personalchef die Bewerbungsunterlagen liegen hat.
Trotzdem, die gelieferten Erkenntnisse waren mir zu unscharf und zu dünn. Zwar zitiert der Autor wissenschaftliche Studien zuhauf, doch seine daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen und Interpretationen können nicht immer überzeugen. Sie enthalten viele Allgemeinplätze, und teilweise schrammen sie haarscharf an der Küchenpsychologie vorbei. Zahlreiche Abschweifungen und Ausschmückungen, Relativierungen und Spekulationen verwässern den Fokus, und oft wusste ich am Ende eines Kapitels nicht mehr, was der Autor eigentlich sagen wollte. Der Schreibstil soll vermutlich locker wirken, stellenweise wirkt er aber genau deswegen arg gezwungen.
Ein gutes Thema, aus dem man mehr hätte machen können.


Patient im Visier: Die neue Strategie der Pharmakonzerne
Patient im Visier: Die neue Strategie der Pharmakonzerne
von Caroline Walter
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,00

5.0 von 5 Sternen Ernüchternd und erschreckend, 5. Oktober 2015
Dass die Pharmaindustrie bei den Methoden, ihre Erzeugnisse an den "Kunden" zu bringen, nicht zimperlich vorgeht, dürfte mittlerweile bekannt sein. Doch die manipulativen Mittel, die dieses Buch beschreibt, lassen dem Leser endgültig das Blut in den Adern gefrieren. "Big Pharma" ist mehr und mehr bestrebt, für ihre Arzneien direkt beim Patienten zu werben, obwohl dies in Deutschland - aus gutem Grund! - untersagt ist. Doch die Pharmaunternehmen setzen immer ausgeklügeltere Methoden ein, trotzdem ihre Pillen und die zugehörigen Heilsversprechen direkt beim Patienten bekannt zu machen: Internetauftritte im Deckmantel von Patienteninformation, Unterwanderung von Selbsthilfegruppen, (vermeintlich redaktionelle) Beiträge in der Presse, Beschäftigung von Pharma-Agenturen, Lobbyarbeit in Berlin und Brüssel.
Fatal daran ist, dass Patienten, die Verantwortung für sich selbst übernehmen, die sich objektiv informieren wollen (z. B. über das Internet oder durch Gespräche mit Leidensgenossen), keine Chance haben: Man kann keiner Institution trauen. Therapieempfehlungen richten sich sehr wahrscheinlich nach den Rendite-Interessen einer Industrie, häufig, ohne dass es den Beratern selbst klar ist.
Die im Buch unterschwellig ausgesprochene Empfehlung, sich nicht durch Informationen aus dem Internet verrückt machen zu lassen und statt dessen dem eigenen Arzt zu vertrauen, hat einen bitteren Beigeschmack - auch der ist oft von der Pharmaindustrie beeinflusst. Letztlich bleibt nur die Schlussfolgerung übrig, dass es kaum vertrauenswürdige Quellen gibt. Man kann nur hoffen, niemals ernsthaft krank zu werden und dem Medizinbetrieb ausgeliefert zu sein.

P.S.: Immerhin gibt es ganz am Ende des Buches ein paar Hinweise auf einige wenige unabhängige Anlaufstellen für Ratsuchende: z. B. die "unabhängige Patientenberatung Deutschland" (UDP) oder das "Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen" (IQWIG).


Wiko Rainbow Smartphone (12,7 cm (5 Zoll) Display, 4GB interner Speicher, Android 4.2) neon gelb
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Wird angeboten von stroeherwarenhandel
Preis: EUR 89,85

4.0 von 5 Sternen Solides Smartphone mit 4 GB ROM, 2. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein solides, robustes Smartphone mit exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis. Den Lobreden der bisherigen Rezensionen kann ich mich nur anschliessen.
Ein Grund, dieses Wiko-Smartphone bei Amazon zu bestellen, war eine Rezension von Juni 2015, die schilderte, dass das Rainbow ab sofort mit mehr Speicher ausgeliefert würde ("Jetzt mit 8 GB!"). Zumindest bei mir hat das nicht geklappt: Das Rainbow hat laut Beschreibung 4 GB, und genau die habe ich auch bekommen.


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