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Rezensionen verfasst von
Bernd Röthlingshöfer (Weingarten)
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Risotto Reis von Reishunger, Bio Carnaroli, Italien, Piemont, (3kg) - [in allen Größen erhätlich: Von 200g bis 9kg]
Risotto Reis von Reishunger, Bio Carnaroli, Italien, Piemont, (3kg) - [in allen Größen erhätlich: Von 200g bis 9kg]
Wird angeboten von Reishunger
Preis: EUR 14,95

5.0 von 5 Sternen Toller Risotto-Reis, 30. Oktober 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Damit gelingt Risotto wie es werden soll. Toll, dass es von Reishunger auch Großpackungen gibt . Da kaufe ich preiswert meinen Jahresvorrat.


Keramag iCon Waschtisch weiß KeraTect; 60
Keramag iCon Waschtisch weiß KeraTect; 60
Wird angeboten von Heim & Bad
Preis: EUR 165,30

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 26. März 2013
Die KeraTect-Beschichtung ist ein einziger Reinfall. Um keinen Deut besser als die andere Standardkeramik in meinem Haushalt. Eher das Gegenteil ist der Fall. Schlechte Erfahrungen habe ich mit dem Kundendienst von Keramag gemacht. Erst eine Veröffentlichung meiner Kritik bei Facebook brachte ihn zum Antworten. Allerdings ohne auf meine Fragen einzugehen - abgespeist wurde ich mit den üblichen Werbeaussagen. Auf Nachfassen beschied man mir: Wir können nichts mehr für Sie tun.


Hervorragend positioniert (Erfolgreich Selbstständig): Wie Sie erreichen, dass Kunden Sie finden. Wirkungsvolles Selbstmarketing statt teurer Akquise. Mit den 20 besten Marketinginstrumenten
Hervorragend positioniert (Erfolgreich Selbstständig): Wie Sie erreichen, dass Kunden Sie finden. Wirkungsvolles Selbstmarketing statt teurer Akquise. Mit den 20 besten Marketinginstrumenten
von Elke Fleing
  Broschiert
Preis: EUR 17,90

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer anziehend ist, braucht keine Akquise, 26. Januar 2010
"Nie mehr Kaltakquise" schreiben die Autorinnen gleich zu Beginn in ihrem Businessratgeber. Das werden viele gerne hören, denn beliebt ist das Klingelputzen bei den meisten Jungunternehmern ja gar nicht. Aber wie soll das gehen?

Die Antwort des Buches ist einleuchtend: "Schaffen Sie ein Unternehmen mit Sogkraft." Die möglichen Kunden müssen zu Ihnen wollen, nicht umgekehrt. Nichts anderes habe ich in meinem eigenen Buch beschrieben, wie nämlich das alte Unterbrecher-Marketing, das die Umworbenen nervt, zum anziehenden Marketeasing wird. Elke Fleing und Momo Evers zeigen das praxisnah und anhand von Regeln und Checklisten einfach und nachvollziehbar auf. Von der Website bis zur Teilnahme an Messen oder Business-Wettbewerben gehen sie die möglichen Maßnahmen durch. Klassische Werbung kommt da übrigens ganz zum Schluss. Mit Recht, denn die ist teuer und wenig wirksam.
Wer sich als Selbständiger also bislang immer mit der Ausrede drückte, für Werbung fehle ihm das Geld, der muss sich jetzt was Neues einfallen lassen. Denn der Ratgeber steckt voller Werbemethoden, die sich auch mit wenig Geld, aber dafür der richtigen Idee umsetzen lassen.


Die Google-Ökonomie: Wie Google die Wirtschaft verändert
Die Google-Ökonomie: Wie Google die Wirtschaft verändert
von Veit Siegenheim
  Broschiert

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesen und Handeln, 11. August 2007
Warum steigt Google in den Markt für Navigationssysteme ein? Wieso kauft Google ein Telekommunikationsunternehmen? Wird es bald ein Google-Handy geben? Wie sieht Googles Modell für die Schaltung und Bezahlung klassischer Werbung aus?

Google wird die Wirtschaft verändern und die wenigsten Leute haben eine Ahnung davon, was passieren wird. Das Buch gibt einen umfassenden Einblick in die Strategien und Aktivitäten des diskret operierenden Suchmaschinenriesen.

Ich will es kurz machen: lesen! Das Buch ist keine Perle der Prosa, dafür randvoll gespickt mit Informationen, die helfen ein besseres Bild von Googles Strategien zu gewinnen. Und das ist verdammt wichtig. Denn als erstes krempelt Google die Erlösmodelle der Werbebranche um. Das schafft so nebenbei ganz neue Werbemöglichkeiten für kleine und kleinste Unternehmen. Und das Schönste: die meisten sind kostenlos oder auch mit kleinem Budget bezahlbar.

Meine Meinung: Unternehmen, die am schnellsten begreifen, welche innovativen Chancen Google bereits heute bietet um den Endverbraucher zu erreichen, werden profitieren.


Die Ideenmaschine: Methode Statt Geistesblitz - Wie Ideen Industriell Produziert Werden
Die Ideenmaschine: Methode Statt Geistesblitz - Wie Ideen Industriell Produziert Werden
von Nadja Schnetzler
  Gebundene Ausgabe

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Einblick in die Ideenwerkstatt, 13. Oktober 2006
In Werbe- und PR-Agenturen sind Ideen etwas ganz Alltägliches. Sie entstehen als geniale Einzelleistungen eines Kreativen, im Austausch von Texter und Art Director oder im Teamwork beim Brainstorming. Alles Ideenfindungsprozesse, die funktionieren. Aber zeigen sie auch den besten, den günstigsten und kürzesten Weg zum Ziel? Nadja Schnetzler meint: Nein. Sie ist Gründerin der Schweizer Ideenfabrik BrainStore und behauptet, die besten Ideen wie am Fließband industriell herstellen zu können.

Was sich anhört, wie eine sanfte Provokation, wird beim Lesen des Buches mit jeder Seite plausibler. Es sind zwar mehr oder weniger die üblichen Tools der Ideenfindung, die sie uns vorstellt. Aber wir merken, entscheidend ist die professionelle Durchführung des gesamten Ideenfindungsprozesses. Je konsequenter die verschiedenen Phasen der Ideenfindung voneinander getrennt, je sorgfältiger und professioneller jede Phase bearbeitet wird, desto wahrscheinlicher wird, dass am Ende eine erfolgreiche Idee herauskommt.

Nehmen wir nur mal das Briefing. Ohne ein glasklares Briefing wissen die Ideensucher nicht, was sie ermitteln sollen. Ohne Briefing weiß der Auftraggeber nicht , wie er die Ergebnisse bewerten soll. Und ohne Einbeziehung der späteren Entscheider werden die später generierten Ideen allzu häufig abgeschmettert. Außerdem tabu sind Briefings, die einfach zu viel enthalten. Ihr Extratipp: versteht ein Zwölfjähriger das Briefing? Dann geben Sie grünes Licht.

Das Besondere an der BrainStore-Methode ist die Mischung des Creative Teams, der Gruppe der eigentlichen Ideenfinder. Eines Teams das mit Hilfe von Brainstormings oder anderen Kreativtechniken in wenigen Stunden Hunderte oder Tausende von Ideen produzieren soll. Dabei mischt sie Experten von Kundenseite, mit Jugendlichen aus der großen BrainStore Kartei. Das Zusammenprallen der Welten verrückt Blickwinkel und Maßstäb, macht laterales Denken und unkonventionelle Lösungen erst möglich. Insider und Outsider sammeln die Rohideen. Das funktioniert, rasend schnell, wie sie anhand zahlreicher Beispiele beweist.

Ideen sind für alle da. Ideen, die so einfach produziert werden können, müssen nicht ängstlich behütet werden. Nadja Schnetzler plaudert daher offen aus dem Nähkästchen. Neben dem altbekannten Brainstorming kommen in ihrer Firma auch Techniken wie Brain Writing, Brain Station, Brain Racing oder Brain Charting zum Einsatz. Allesamt passend für den Agentur-Werkzeugkoffer.

Doch der Herstellungsprozess geht weiter. Nach der Ideenfindungsphase folgt die Verdichtung und schliesslich die Ideenselektion. Welche Idee macht das Rennen? Was stellen wir dem Entscheider vor? Auch hier stellt sie eine Vielzahl von Werkzeugen vor, die sicherstellen sollen, dass nicht subjektive Befindlichkeiten oder spontane Mehrheitsbekundungen doch noch einer schlechten Idee aufs Podest verhelfen.Nur das Beste zählt. Erst dann geht es zum Kunden.

Ideen können erst wirken, wenn sie verkauft werden. Wie man die Ideen für die Präsentation aufbereitet, wie am Ende professionelle Texter und Layouter zur Darstellung der Ideen eingesetzt werden und wie man seine Auftraggeber auf die finale Präsentation einstimmt – auch dies findet sich in diesem Ratgeber.

Fazit: Beinahe wäre mir das Wort Pflichtlektüre entfahren. Aber das wird einem Buch, das mit Hilfe zahlreicher Fallbeispiele und Anekdoten so unterhaltsam daherkommt, gar nicht gerecht. Die Ideenmaschine ist eine Spaßlektüre, die Sie an einem Wochenende lesen und Ihren Mitarbeitern in die Hand drücken können. Schlagen Sie darin nach, wenn Ihre Brainstormings an einem toten Punkt angekommen sind. Oder wenn Sie das unheimliche Gefühl beschleicht, an Ihrem Ideenentwicklungsprozess noch eine ganze Menge verbessern zu können. Ja, ich weiss: Das Buch ist eine gekonnt in Buchdeckel gekleidete PR-Broschüre der Firma BrainStore. Aber auch die derzeit beste Anleitung für Ideensucher überhaupt.


Storytelling: Das Harun-al-Raschid-Prinzip Die Kraft des Erzählens fürs Unternehmen nutzen
Storytelling: Das Harun-al-Raschid-Prinzip Die Kraft des Erzählens fürs Unternehmen nutzen
von Karolina Frenzel
  Gebundene Ausgabe

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vom Kalifen lernen, 13. Oktober 2006
„Wer Geschichten erzählt, begeistert Mitarbeiter und Kunden. Und wer zuhört, lernt sie besser kennen und verstehen. Das lässt sich hervorragend im Unternehmen nutzen: für Präsentationen, Öffentlichkeitsarbeit und Markenführung, in Organisationsentwicklung und Change-Prozessen.” Der Klappentext verspricht eine umfassende Darstellung dessen, wie Geschichten in Unternehmen genutzt werden – und der Inhalt löst das Versprechen auch ein.

Geschichten haben eine starke Kraft, ohne eine einfache und einleuchtende Geschichte keine Mund-zu-Mund-Propaganda, ohne Story kein guter TV-Spot. „Haben Sie eine gute Story” fragten die Risikokapitalgeber zu Beginn des New Economy Booms die jungen clearasilgesichtigen Firmengründer, die schnurstracks an die Börse wollten. Stories sind vermutlich mächtiger als man bislang dachte. Sie sind das was lose Inhalte zusammenhält, Gesagtes erst merkfähig macht und Philosophien und Prinzipien zur Weitergabe an Dritte auf den Weg bringt.

In Werbung und PR ist das natürlich längst bekannt. Stories bilden den roten Faden, anhand derer Kreative ihre Ideen entwickeln. So haben die Autoren des Buches auch keine Mühe, wie zum Beleg die Geschichten ein paar eindrucksvoller Tv Spots zu erzählen. Trotzdem bleibt das Buch gerade in diesen Kapiteln hinter den Möglichkeiten zurück. Gerade die Entwicklung von Gründerstories, die Untersuchung von Legenden und Gerüchten, die in Werbung und PR eine zunehmend große Rolle spielen, wäre ein spannendes Unterfangen gewesen. Aber die Intention des Buches ist eine andere. Es bietet weite weniger Hinweise und Anregungen zur Erfindung von Geschichten als vielmehr den Appell zum Zuhören. Das Harun-al-Raschid-Prinzip ist schließlich der Untertitel des Buches. Harun al Raschid war ein Kalif, der sich jeden Abend als Kaufmann verkleidet unters Volk mischte und den Geschichten lauschte, die dort erzählt wurden. Was er dort über die Gewohnheiten und Nöte seiner Untertanen erfahren hat, war weitaus wertvoller als die Ratschläge seiner vermeintlich weisen Berater im Palast.

So ist das Buch auf den Seiten am stärksten, wo es darauf hinweist, wie man in das Unternehmen hineinhört und die Menschen einfach von ihren Erlebnissen miteinander, von Abteilungen, Kunden und Lieferanten erzählen lässt. So manche Unternehmen haben diese Form des Erzählens ritualisiert, etwa wenn ausscheidende Mitarbeiter, sogar Praktikanten beim Austritt aus der Firma ihre Erfahrungen berichten sollen. Veränderungsprozesse im Unternehmen finden im Zuhören einen guten Anfang und werden durch das gemeinsame Erfinden von Geschichten so gestartet, dass sich ganze Belegschaften damit identifizieren und sich integrieren können. Aus alten Geschichten neue machen, Geschichten als Frühwarnsysteme begreifen oder Vortragspower mal ohne Power Point entwickeln – das sind handfeste Beispiele dafür, wie man seine eigenen Mangament- und Präsentationsfähigkeiten besser einsetzt.

Fazit: Unternehmenskultur wird anhand von erzählten Geschichten nur allzu deutlich. Wer dies erkennt, zuhört und analysiert, erfährt über den wahren Zustand einer Firma mehr als aus jeder Bilanz.


Re-imagine!, deutsche Ausgabe
Re-imagine!, deutsche Ausgabe
von Tom Peters
  Gebundene Ausgabe

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Knallbunt und kompromisslos, 13. Oktober 2006
Tom Peters hat Mitleid mit dem armen Braun. Wie Winston Churchill. Er steht auf knallbunte Farben. Auf knallbunte Worte, knallbunte Ideen und knallbunte Taten. Vielleicht ahnen Sie es bereits. Dies ist kein gewöhnliches Wirtschaftsbuch. Es ist weder ausgewogen noch neutral. Es ist parteiisch, kompromisslos und an den meisten Stellen laut.

Es ist ein Bilderbuch, ein Pamphlet und eine Fundgrube von Ideen, Anstößen, Zitaten, Fakten. Mit der Dringlichkeit eines sechzigjährigen Managementgurus geschrieben, der offensichtlich meint, das Wichtigste in aller Deutlichkeit sagen zu müssen, um den Richtungswechsel im Denken noch miterleben zu können.

Am offensichtlichsten wird der knallbunte Ansatz im Layout: da gibt es Hervorhebungen mit Farben und Schriftgrößen, kleine und große Bilder, äußerst lebendige Marginalspalten, Anekdoten neben Zahlenreihen, großformatige Bilder oder Pfeile die quer über den Seiteninhalt verschossen werden. Fast ein bisschen so, als wäre das frühe Focus Layout zwischen Businessbuchdeckeln wiedergeboren.

Tom Peters fordert in seinem Buch nichts weniger als das völlige Neu-Erfinden von Unternehmen, Leistungen, Produkten, der Politik oder des Selbstmanagements. Die Zeiten sind chaotisch, eine Haltung die vielen seit dem 11. September bereits im Bewusstsein dämmert. Die Globalisierung als zweischneidiges Schwert, der internationale Terrorismus, der Jobvernichtung in den westlichen Gesellschaften, das Voranschreiten von IT und New Economy in noch ungeahnte Dimensionen – Tom Peters meint, mittlerweile müsste jeder Blinde sehen, wohin de Reise geht. Ohne Veränderung wird es ungemütlich, wenn nicht gar tödlich.

Das Buch selbst wirkt wie ein Artilleriefeuer aufs Hirn. Es ist ein sprunghaft, anekdotisch und chaotisch und hält dennoch in seinen 12 Kapitel glasklare Botschaften bereit: Zum Beispiel: Die notwendige Transformation von Firmen in der New Economy, die Wandlung vom Lösungsanbieter zum Erlebnisanbieter, Design als die Seele des Geschäfts, die Erfindung schöner Systeme, das ultimative Wertversprechen für Marken, die überleben wollen bis hin zu den billionenschweren Trends. Billionenschwere Trends? Der Vormarsch der Frauen in die Chefetagen, die Kaufkraft der geburtenstarken Jahrgänge.

Ein Businessbuch, das neben neuen Marken und neuen Werten auch neue Persönlichkeiten von Führungskräften und Mitarbeitern fordert. Ohne die Transformation zur Marke Ich fliegen die Menschen etagenweise aus den aufzulösenden Krawattensilos.

Die neue Businessordnung? Müssen wir wohl schleunigst selber machen. Denn das Buch gibt zwar zahlreiche Hinweise, wie wir auf die anstehenden Veränderungen reagieren können, letztendlich sind wir im Wandel selbst gefordert. Das hat bereits zahlreiche Leser der amerikanischen Ausgabe verstört reagieren lassen. Da gibt es den ernst gemeinten Rat, das Buch keinesfalls von Anfang bis Ende durchzulesen. Oder den Hilfeschrei: Kann mir mal einer erklären, worum es in diesem Buch geht? Um Veränderung. Nicht um Orientierung.

Fazit: Gegenüber dem neuen Werk von Tom Peters sehen herkömmliche Businessbücher wie Tranquilizer aus. Ein prallvolles und begeisterndes Buch, das Kreativität fordert und stimuliert. Kaufen!


Website Boosting: Suchmaschinen-Optimierung, Usability, Online-Marketing
Website Boosting: Suchmaschinen-Optimierung, Usability, Online-Marketing
von Mario Fischer
  Broschiert

17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was braucht man mehr?, 12. Oktober 2006
„Ich habe mir zum Ziel gesetzt, dass es Ihnen Spaß machen soll, dieses Buch zu lesen“ schreibt Mario Fischer gleich im Vorwort. Ziel erreicht, würde ich sagen. Mir hat es einen Heidenspaß gemacht, das Buch zu lesen – es kommt in einer lockeren Schreibe daher, die ich mir von deutschen Autorenkollegen öfter wünsche. Ein leider noch viel zu einsamer Lichtblick unter der Flut der Fachbücher und Ratgeber zu Werbe-, Marketing- und Websitethemen.

Wer das Basiswissen rund um Websitegestaltung, Suchmaschinenoptimierung oder anders gesagt „Erfolg im Web“ leicht verständlich, vollständig und hochaktuell griffbereit haben möchte, soll sich das Buch sofort auf den Schreibtisch legen. Schritt für Schritt wird erklärt, wie was funktioniert oder wie man es umsetzt. Mario Fischer, der eigentlich Prof. Dr. Mario Fischer heißt und an der Fachhochschule Würzburg lehrt, ist es ein Anliegen, dass man das Dargebotene nicht nur annimmt, sondern auch selbst nachvollziehen kann und somit versteht. Da blitzt also doch der Lehrkörper des Professors durch. Für Leser mit fortgeschrittenen Kenntnissen mag manche Erklärung daher überflüssig sein – na und? Durch den Unterhaltungswert der Beschreibungen wird dies stets wettgemacht.


Viral Marketing: Wie Sie Mundpropaganda gezielt auslösen und Gewinn bringend nutzen
Viral Marketing: Wie Sie Mundpropaganda gezielt auslösen und Gewinn bringend nutzen
von Sascha Langner
  Gebundene Ausgabe

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Fallbeispiele!, 4. November 2005
Endlich: ein deutsches Buch über Viralmarketing! Während das Thema ja in den USA schon seit Jahren mehr und mehr an Fahrt gewinnt, steht das Thema virales Marketing hierzulande wohl noch ganz am Anfang. Sascha Langner, bestens bekannt vom Online-Magazin marke-x bietet einen guten Einstieg in dieses - auch vielen Werbeprofis - unbekannte Thema, das zudem häufig mit Vorurteilen belegt ist ("Mundpropaganda kann man nicht beeinflussen", "Mundpropaganda kostet nichts" usw.).
Es erläutert die Grundlagen des viralen Marketings, zerlegt es in seine Bestandteile wie Virus, Kampagnengut, Rahmenbedingungen, Weiterempfehlungsanreize, und gibt Empfehlungen zur Planung und Umsetzung einer Viralmarketing-Kampagne.
Sehr ausführlich dargestellt sind die Fallstudien, die rund die Hälfte des Buches ausmachen. Hier werden erfolgreiche und weniger erfolgreiche virale Kampagnen regelrecht seziert. Für den aufmerksamen Leser sind diese von besonderem Gewinn, denn sie verschaffen Insidererkenntnisse. Auch das ist hervorzuheben: Das Buch ist gut strukturiert, flüssig geschrieben und aufgrund der Zusammenfassungen nach jedem Kapitel mit vielen weiterführenden Links die ideale Ausgangsposition für weitere Recherchen zum Thema. Also wie geschaffen für Werbungtreibende, die endlich wissen wollen, warum das „Blair Witch Project" jeder kennt oder was die K-fee Shock-Spots bewirkt haben. Mein Tipp: Kaufen!


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