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S. Matzanke "smatzanke"
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Rivers of London (Rivers of London 1, Band 1)
Rivers of London (Rivers of London 1, Band 1)
von Ben Aaronovitch
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Very British, 11. Juni 2012
Ein Roman, der fantastische Elemente, Magie und Geisterwesen in ein modernes London setzt, einen Kriminalfall darum herumstrickt und einen Zauberlehrling mit seinem Meister als Detectives bei der Metropolitan Police unterbringt. Ach ja, und die Vampire glitzern explizit NICHT im Sonnenlicht sondern werden mit Phosphor-Granaten entsorgt (so gehört das auch)! Das klingt entweder ziemlich abstrus oder verrückt-genial. Was ist "Rivers of London" (der Auftakt zu einer Serie rund um Police Constable Peter Grant und seinen Vorgesetzten DCI Nightingale) denn jetzt geworden?

In meinen Augen ganz klar verrückt-genial. Denn sämtliche handelnden Personen kommentieren die teils wirklich absurden Vorkommnisse - typisch britsch - lakonisch und mit einer gewissen Nonchalance und nehmen dadurch den Leser wie selbstverständlich mit. Die Existenz des Übernatürlichen wird innerhalb der "Met" auch keinesfalls verheimlicht, sondern lediglich nicht so recht gern gesehen bei den "normalen" Detectives. Grant und Nightingale wirken oftmals wie der sprichwörtliche, etwas seltsame Onkel bei der Familienfeier. Man wird nicht gerne mit ihm gesehen, aber er gehört eben dazu. Die Geschichte ist spannend und eigentlich aufgebaut wie ein "gewöhnlicher" Kriminalfall - nur eben mit dem Twist, dass ein Schlüsselzeuge ein Geist und der Hauptverdächtige ebenfalls nicht ganz von dieser Welt ist. Abzug in der B-Note gibt es allenfalls für das Finale, dass ich als ziemlich konfus aufgebaut empfand und bei dem ich mehrmals mit einem vernehmlichen "Hä?" zurückblättern musste.

Der Schreibstil ist modern ohne sich simpel anzufühlen und geprägt von einem feinen Humor, der einen Kontrast zu dem recht düsteren und brutalen Kriminalgeschehen bildet. Die Charaktere sind sympathisch und glaubhaft, wenn auch recht archetypisch angelegt. Sehr gut gelungen fand ich die Einbindung des Protagonisten als hilfreichen Ermittler und nicht lediglich als Sidekick des Magiers. Im Gegensatz zu Harry Potter (um einen anderen prominenten Zauberschüler zum Vergleich heranzuziehen), der praktisch von Tag 1 an ein magisches Wunderkind ist und die Endgegner mit seinen Erstes-Lehrjahr-Zaubertricks verfrühstückt, hat Peter Grant durchaus vor allem zu Anfang so seine liebe Mühe damit, auch nur eine müde magische Funzel zu fabrizieren. Trotzdem gelingt es ihm, durch die Tatsache, dass er einen eher technischen Blick auf die Dinge hat und dies auch auf Magie und das Übernatürliche anwendet, eigene Ideen zu entwickeln, die dem Fall entscheidend weiterhelfen. Schöne Sache und man darf gespannt sein, wie der Autor dies im nächsten Band glaubhaft fortführen kann.

Fazit: Wer gerne Romane liest, die fantastische Elemente mit der uns bekannten Welt gekonnt verknüpfen und fürchtete, dass es seit Frau Meyer nur noch blutarme Highschool-Glitzer-Vampire und Greenpeace-Werwölfe gibt, kann hier bedenkenlos und mit viel Vergnügen zugreifen!


Divinity II: Ego Draconis
Divinity II: Ego Draconis
Wird angeboten von Bossversand Multimedia Movie Game and Bookstore
Preis: EUR 38,28

37 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Haben wir noch Zeit fürs Balancing? - Nee, aber macht nix!, 27. Oktober 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Divinity II: Ego Draconis (Videospiel)
Eines vorweg: Ich hatte viele spaßige und unterhaltsame Stunden mit Ego Draconis und habe den Kauf auch nicht bereut. Warum trotzdem nur 3 Sterne? Weil ich definitiv keine uneingeschränkte Kaufempfehlung geben kann, so leid mir das auch tut. Denn es gibt einige gravierende Macken, die den Spielspaß immer wieder trüben und den Spielfluss hemmen. Den einen oder anderen wird es sicher den Spaß noch mehr vermiesen als mir. Aber der Reihe nach:

Ego Draconis ist ein Action-Rollenspiel mit Fantasy-Setting. So weit so bekannt. Auch der Grobablauf der schön inszenierten und durchaus unterhaltsamen Story reißt keine Bäume aus. Die Welt (Rivellon) wird von großem Bösewicht (Damian) bedroht, der Held zieht los, dem Kerl gründlich in die Suppe zu spucken. Ein paar interessante Twists gibt es dann aber doch, einer davon sogar zentrales Spielelement, nämlich, dass der Held im Verlauf der Handlung mehr oder minder aus Versehen vom Drachentöter zum Drachenritter wird und sich ab einem späteren Punkt dann in einen Drachen verwandeln und durch die Lande fliegen kann. Obwohl die Handlung auch ein paar Logiklücken aufweist (Mein persönlicher Favorit: Um die Drachentöter-Ausbildung zu beenden, muss man ein Ritual durchlaufen an dessen Ende man alles aus seiner Ausbildung vergisst. Das soll wohl erklären, warum der Held so schwächlich anfängt. Naja, vielleicht hätte man das besser gar nicht erklärt, als mit so einem Schwachsinn.), trägt sie durchaus zur Motivation bei. Außerdem gibt's das interessante Feature des Gedankenlesens, das immer wieder Geheimnisse aufdeckt, Fähigkeiten-Upgrades gibt und manchmal sogar zur Lösung (oder zum Finden) von Quests beiträgt. Forschergeist wird überall belohnt, obwohl die Welt recht klein ist, gibt es sehr viel zu entdecken. Allerdings ist das auch bitter nötig, denn wer nicht so vielen Quests wie möglich hinterherläuft, hat bald schwere Probleme mit seinen Gegnern. Die Nebenquests sind allerdings auch fast alle schön gestaltet und erzählen unterhaltsame Geschichten. Dann gibt's noch eine aufrüstbare Kreatur, die einen beim Kämpfen unterstützt, und den (ebenfalls erweiterbaren) Drachenturm, quasi das Hauptquartier des Helden.
Die Kämpfe zu Fuß laufen alle recht unterhaltsam mit einer guten Mischung aus überlegtem Vorgehen und Action ab. Die Dogfights in Drachengestalt sind da eher eine Enttäuschung. Die Steuerung ist einfach ungeeignet dafür, vor allem deshalb, weil das Fokussieren auf einen Gegner nicht funktioniert. Es gibt zwar eine "Lock"-Taste um einen Gegner anzuvisieren, bewegt der sich jedoch, verliert man den Lock. Stellt sich die Frage, wozu die Taste dann gut sein soll. Die meisten Luftgegner halten allerdings auch nicht viel Schaden aus, wodurch sich das Manko relativiert. Allerdings verbringt man dadurch auch zu viel Zeit im Pause-Modus, da man ständig im 3D-Raum seinen Gegner wieder suchen muss. Action sieht irgendwie anders aus.
Jetzt kommen wir zum ersten Manko und damit dem ersten halben Stern Abzug: Die Weltkarte und das Questlog sind viel zu oft nutzlos. Nebenquests geben häufig weder im Text noch auf der Karte einen Hinweis darauf, wo man nach dem Questziel suchen soll. "Irgendwo im Trümmertal" ist halt doch sehr vage, wenn man nicht mal eine Himmelsrichtung bekommt.
Der nächste halbe Stern geht beim Inventar flöten, dem ein bisschen mehr Übersicht gut getan hätte. Auch würde ich gerne Gegenstände beim Händler oder in der Questbelohnung mit meinen derzeit ausgerüsteten vergleichen. Leider kann ich das erst beim Anlegen derselben, auf die Art tätigt man so manche Fehlinvestition.
Und dann das größte Manko: Die Spielbalance. Das Spiel hat nämlich schlicht keine. Am Anfang ist der Schwierigkeitsgrad normal, hat man die ersten Quests gelöst, stellt man fest, dass man plötzlich gegenüber den Gegnern im Gebiet übermächtig geworden ist. Der nächste Teil der Hauptquest (Eroberung des Drachenturms) ist dagegen wieder bockschwer, auch wenn man sämtliche Nebenquests im Trümmertal erledigt hat. Am Anfang in den Orobas-Fjorden hab ich überhaupt kein Land gesehen, die nächsten 2 Level waren mehr als mühsam. Ist man mal wieder auf dem Level, auf dem das Spiel meint, dass man sein sollte, ist die Welt wieder in Ordnung, bis man plötzlich wieder übermächtig ist. Jetzt der Clou (deshalb ein Spiel erst bewerten, wenn man auch am Ende angekommen ist... ;) ):
Im End-Dungeon schafft es kein einziger Gegner, mir auch nur einen Schadenspunkt zuzufügen (!) und zwar bis zum absolut letzten Kampf. Dieser ist dann plötzlich so schwer, dass man überhaupt kein Land sieht, die Gegner prügeln von allen Seiten, betäuben, vergiften, verfluchen und teilen höllisch Schaden aus, der vor 5 Sekunden noch übermächtige Held hat plötzlich nicht mehr den Hauch einer Chance gegen seine Gegner. Der absolute Spaßkiller. Und ich bin nicht etwa besonders unfähig, guckt euch im Internet um, und stellt fest: Ja, der Endkampf ist so Grütze! Da fragt man sich wirklich, ob die Entwickler auch mal selbst versucht haben, das zu spielen...?!

Fazit:
Ein schönes Spiel mit Macken. Man braucht schon gerade im Mittelteil und im Endkampf (!!!) einiges an Frustresistenz. Auf der Haben-Seite steht dafür ein schönes Charakterentwicklungssystem, skurrile Charaktere, die typische Gegenstände-Sammelwut und eine exzellente Sprachausgabe. Mein Tipp: Wer das Spiel kauft und die o. g. Macken akzeptieren kann, macht die schönen Quests und prügelt sich mit Spaß zum Endboss vor - und nötigt dann seinen schlimmsten Feind dazu, den Endkampf zu spielen. :-)
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 25, 2011 8:17 PM MEST


Metroid Prime 3 - Corruption
Metroid Prime 3 - Corruption
Wird angeboten von schnellundbilligwarenhandel
Preis: EUR 19,88

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So macht man Shooter auf dem Wii !, 18. November 2007
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metroid Prime 3 - Corruption (Videospiel)
Soso, da ist sie also wieder, die coolste Frau, seit es Kampfanzüge und Videospiele gibt. Ja, meines Erachtens hängt Samus Aran auch locker Frau Croft in Sachen Coolness ab ;-). Und diesmal darf sie auf dem Wii hüpfen, schießen, sich zusammenrollen und Rätsel knacken. Was hat mich bei Samus' neuestem Ausflug in die Weiten des Alls am meisten beeindruckt? Vermutlich die Tatsache, dass man nicht nur Altbewährtes aufgekocht und in ein neues Gewand gepackt hat, sondern wirklich versucht wurde, der Serie neue Impulse zu geben. Woran man das merkt? Na, gehen wir doch gleich mal in medias res...

Das Spiel und die Story:

Das erste, was auffällt, sobald man das Spiel einmal gestartet hat, ist mit Sicherheit zum einen, dass man sich in Samus' Schiff wiederfindet. Dieses spielt dann auch eine zentrale Rolle im weiteren Verlauf und kann sogar, analog zu Samus' Kampfanzug, mehrere Male aufgerüstet werden. Und es offenbart gleich zu Beginn ein neues Feature: Es kann fliegen und landen, nicht nur abstürzen! ;-)Auch schön: Die Protagonistin schmeißt nicht gleich zu Beginn erstmal ihren ganzen Krempel weg, sondern hat bereits eine Basisausstattung, bestehend aus Space Jump Boots, Morph-Ball-Fähigkeit und natürlich dem Powerbeam und Scan-Visor. Trotzdem ist wieder viel Platz für neue Erweiterungen, u. a. den Röntgen-Visor, der diesmal mit noch cooleren optischen Effekten begeistert, die Missile- und Beam-Aufrüstungen (das aus den Vorgängern bekannte Waffenwechseln entfällt hier, vermutlich als Tribut an die kleinere Tastenauswahl der Wii-Controller) und natürlich dem PED, dem Phazon Enhancement Device, mit dem Samus in den Hyper-Mode wechseln kann, um richtig viel Schaden zu machen und unverwundbar zu werden. Dieser Modus knabbert allerdings beständig an ihrer Lebensenergie und birgt die Gefahr der Verseuchung, weshalb sein Einsatz mit Vorsicht zu genießen ist.
Was gibt's noch Neues? Achja, es gibt immer wieder Spielabschnitte, in denen Verbündete GF-Soldaten herumlaufen bzw. stehen, also NPCs, die einen nicht immer direkt ans Leder wollen. Auch neu: Die Zwischensequenzen haben eine Sprachausgabe spendiert bekommen, die allerdings auch bei der lokalisierten Fassung nur auf englisch zu hören ist. Die Sprecher machen aber einen durchweg motivierten Eindruck und die Untertitel für die deutsche Version geben das Gesagte korrekt wieder.
Die verschiedenen Schauplätze sind wunderschön designt und äußerst abwechslungsreich gestaltet, sowohl optisch, als auch von den zu erledigenden Missionen. Das Hilfe-System (ein über Funk sprechender Super-Computer), lässt einen eigentlich nie im Regen stehen, man weiß immer, was man als nächstes zu tun hat, um die Story voranzutreiben.
Die Bosskämpfe allerdings, schon immer das Highlight der Serie, fallen vom Schwierigkeitsgrad deutlich 'lascher' aus, als in den Vorgängern (vor allem der bockschwere erste Prime-Teil kommt einem hier in den Sinn). Einsteiger wird's freuen, denn die sehen schneller Land, als Veteran fehlte mir hier jedoch der 'Biss'. Das Design der Boss-Gegner ist dagegen wieder über jeden Zweifel erhaben, jeder erfordert eine etwas anderen, mal mehr, mal weniger komplexe Vorgehensweise.

Die Technik

Optisch macht MP3 einiges her: Wunderschöne Welten, mit üppiger Detailfülle und exzessivem Gebrauch von Bloom-Effekten und scharf gezeichneten Texturen entführen einen direkt in eine andere Welt. Die Weitsicht (oder die Illusion davon) in den Himmelsstadt-Levels ist schlicht atemberaubend, während insbesondere der letzte Schauplatz vor dem finalen Showdown an Fremdartigkeit kaum zu überbieten ist und eine unglaublich dichte Atmosphäre des Alleingelassenseins und der Bedrohung vermittelt. Auch der komplett in düsteres Rot und Rostbraun gehaltene Piratenplanet ist eine wahre Augenweide. Kleiner Wermutstropfen: An einigen Stellen tritt Kantenflimmern auf, die Grafik ist nicht für etwas höheres als Standard-PAL-Auflösung gemacht und die kaschierten Ladezeiten beim Öffnen der nächsten Tür kann durchaus auf Dauer nervtötend lange dauern.
Die Steuerung ist hervorragend gelungen; intuitiv, direkt und ohne Aussetzer dirigiert man Samus so souverän wie selten zuvor, für mich die bisher beste Shooter-Steuerung auf Konsole, die Dual-Analogstick-Variante, die sonst üblich ist, kann grad nach Hause gehen! Auch Schalter mit der Wii-mote betätigen und den Grapple-Beam mit Nunchuk auswerfen und benutzen klappen immer problemlos und erhöhen noch das 'Mittendrin statt nur dabei'-Gefühl des Titels.

Kurz- und Langzeitmotivation:

Wer sich weder besonders beeilt, noch herumtrödelt oder gar eine 100%-Rate anstrebt, der kann als 'Durchschnitts-Gamer' nach etwa 15-20 Stunden die Nachricht 'Mission Complete' über den Bildschirm flimmern sehen. Die Suche nach den letzten Archiv-Aufzeichnungen und versteckten Extras, für die man alle Schauplätze noch einmal akribisch abgrasen muss, sobald man sich voll aufgerüstet hat, wird noch viele Stunden mehr in Anspruch nehmen. Und natürlich, sobald der Schwierigkeitsgrad Normal bewältigt ist, wartet der Hyper-Mode, in dem noch mehr der begehrten 'Credits' warten. Diese sind eine Art Achievement-System Nintendo-style, mit dem man im Optionen-Menü verschiedene Extras (Artworks, Soundtracks...) kaufen kann.

Fazit:

Wenn Sie die Vorgänger mochten, werden Sie auch diesen Teil lieben. Alle Wii-Besitzer, die MP1 und 2 noch nicht kennen, werden hier vielleicht ihren Einstieg finden, da der moderatere Schwierigkeitsgrad für erheblich weniger 'Ich-ess-gleich-den-Controller'-Momente sorgt. Und da der Wii ja auch Gamecube-Scheiben verdaut, kann man die Vorgeschichte anschließend noch nachholen ;-).


Castlevania: Dawn of Sorrow
Castlevania: Dawn of Sorrow
Wird angeboten von Bossversand Multimedia Movie Game and Bookstore
Preis: EUR 43,00

69 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen My Home is my Castle..., 18. Dezember 2006
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Castlevania: Dawn of Sorrow (Videospiel)
...Oder: Wo Castlevania draufsteht ist auch Castlevania drin!

Das Spiel und die Story:

Die Charaktere sind Castlevania-Veteranen bereits aus dem GBA-Vorgänger 'Aria of Sorrow' bekannt, das Spielprinzip mit den aufsammelbaren Seelen besiegter Gegner ist aus ebendiesem Spiel genau so bekannt. Die Story ist ' Sie ahnen es schon ' ebenfalls aus quasi sämtlichen Castlevania-Teilen bekannt und auch genau so belanglos wie bisher. Aber mal ehrlich, zu behaupten, man würde Castlevania wegen der packenden Geschichte spielen ist ähnlich sinnvoll und glaubwürdig, wie wenn jemand sagt, er schaue Pornos wegen der geschliffenen Dialoge ;-).

Aber ebenso motivierend wie bisher ist das unverwüstliche Spielkonzept: Draculas riesiges Schloss (vulgo: Dungeon) zu erforschen, dabei immer neue Gegnertypen, manche ebenfalls liebgewonnene Bekannte (wie die Medusenköpfe und die Knochenwerfenden Skelette), andere wiederum völlig abgefahrene, neue Konzepte (wie der Paranoia-Boss, der aus einem Spiegel heraus mit einem durch drehbare Ablenkspiegel reflektierten Laserstrahl kämpft). Durch Besiegen dieser Gegner und Aufsammeln von Gegenständen und Seelen (quasi eine Art, sich Spezialfähigkeiten besiegter Gegner anzueignen) werden immer neue Bereiche des Schlosses zugänglich, die ' natürlich ' zu neuen Gegnern und Bossen führen.

So viel zum alten, jetzt zum neuen: Ähm, naja, die Liste ist recht kurz: Der Touchscreen des DS kommt bei ganzen 2 Features zum Einsatz und ist bei verschiedenen Spielern sogar recht umstritten. Zum einen ist da die Möglichkeit, Blöcke zu zerstören, um neue Wege zu öffnen (wird sehr selten genutzt) und zum zweiten müssen Bosse jetzt durch Zeichnen eines magischen Siegels endgültig besiegt werden. Mir hat das Feature ganz gut gefallen, aber das ist sicher Geschmackssache.

Zu guter Letzt der Schwierigkeitsgrad: Speicherstellen und Warpräume sind fair verteilt, die Bossgegner ebenfalls alle zu knacken, vor allem da man jederzeit pausieren kann, um Tränke zu schlucken. Aber als Veteran kennen Sie das ja schon...

Die Technik

Wunderschön gezeichnete, zweidimensionale Hintergründe und abwechslungsreiches Level- und Gegnerdesign, verbunden mit stimmungsvoller Musik: Auch hier setzt Dawn of Sorrow Altbewährtes fort und macht dies auch grandios. Die verbesserte Grafikpower des DS gegenüber dem GBA macht sich hier bemerkbar, einziger Wermutstropfen: Wer eine zeitlang auf dem DS gespielt hat, wird sich nur schwer überwinden können die (ebenfalls sehr guten) GBA-Spiele nochmal in den Slot zu stecken, es sieht einfach auf dem neuen Handheld um Längen besser aus ;-).

Ebenfalls auf der Haben-Seite ist die technische Umsetzung der Touchscreen-Features. Egal ob man sie jetzt mag oder nicht: Sauber gemacht sind sie allemal. Die Erkennung der Siegel ist einwandfrei und recht großzügig: Wer die Markierungspunkte halbwegs trifft und natürlich die Reihenfolge einhält wird nie dadurch gefrustet sein, dass er den Kampf aufgrund mangelhafter Steuerung nicht beenden konnte.

Kurz- und Langzeitmotivation:

Wer sich ranhält und nur die Abschnitte das Spiels durchläuft, die zum Beenden nötig sind, sieht in ca. 10-12 Stunden den Abspann für das bestmöglich Ende. Das schlechteste Ende ist sogar nach 8 Stunden erreichbar. Aber: Wer wirklich auch alle Geheimräume erforschen will, schlägt hier noch einmal einige Stunden drauf, wer dann noch alle Seelen, alle Goodies und die versteckten Bonusgegner sehen will, der kann locker 20 Stunden und mehr hier verbringen. Dann gibt es ja noch den Boss-Rush-Mode, den Julius-Mode und den Mehrspielermodus zu entdecken ' und dann kann man's ja nochmal spielen, weil's so schön war. So schnell lässt einen Draculas Schloss nicht aus seinem Griff, auch oder gerade weil der Nachfolger (Portrait of Ruin) bereits in den Startlöchern steht.

Fazit:

Zum Abschluss eine kleine Checklist, ob sich der Kauf für Sie lohnt:

Sie können "Castlevania ' Dawn of Sorrow" bedenkenlos kaufen, wenn Sie

a) Action-Adventures im 2D-Stil mögen

b) sich gerne von der Sammel- und Erforschungswut packen lassen

c) Sie das Fehlen einer spannenden und wendungsreichen Geschichte nicht stört

d) Sie einen oder mehrere der Vorgänger gespielt und geliebt haben

Sie sollten die Finger davon lassen, wenn Sie

a) ein 3D-Freak sind

b) eine packende Hintergrundgeschichte brauchen, um sich zu motivieren

c) Sie schon einen oder mehrere der Vorgänger nicht mochten oder Ihnen das Fehlen richtiger Neuerungen sauer aufstößt


Project Rub DS
Project Rub DS
Wird angeboten von Bossversand Multimedia Movie Game and Bookstore
Preis: EUR 18,99

61 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Total panne - aber saulustig!, 26. Juni 2006
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Project Rub DS (Videospiel)
Durch Reiben das Herz einer Frau gewinnen? Was soll das denn für ein Spiel sein??? Aber keine Angst, das ist bei weitem nicht so schlüpfrig wie es klingt, dafür aber herrlich abgedreht!

Das Spiel und die Story:

Der Hauptdarsteller verliebt sich auf den ersten Blick in eine reizende junge Dame - und um deren Herz zu erobern schließt er sich einer Supervorführtruppe, den "Rub Rabbits" an. Und in einer ganzen Anzahl Minispiele muss er seine Herzensdame mit waghalsigen Stunts (darunter verrückte Dinge wie Einradfahren auf schmalen Brücken über Wolkenkratzer oder in Einkaufswagen eine Straße hinunterbrettern ohne in ein Hindernis zu rasen) beeindrucken. Nach der Hälfte etwa hat er dann endlich sein Date, da wird die Schöne doch glatt von so nem dicken Hip-Hop-Heini entführt! Also auf zur Rettung in den zweiten Teil des Spiels! Doch nicht nur vor dem Entführer, sondern auch vor wildgewordenen Stieren, Haien und einer Fleischfressenden Pflanze will die holde Maid unter massiven Einsatz von Touchpen und Mikrophon beschützt werden.

Klingt gaga? Ist es auch! Ein wenig kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, die Entwickler hätten so einige "bewusstseinserweiternde Substanzen" während der Arbeit konsumiert. Aber der Funke springt definitv über: Das Spieldesign ist herrlich überdreht, mit oftmals erstaunlich fiesem Humor, die Aufgaben klingen meistens einfacher als sie tatsächlich sind, der Schwierigkeitsgrad zieht in einer sanften Lernkurve langsam an, wird aber niemals unfair. Dem einen oder anderen mag es sogar ein wenig zu langsam / zu leicht erscheinen - aber Spielspaß ist garantiert wenn man sich auf das depperte (hier eher positiv gemeint) Spielprinzip einlässt.

Die Technik

Der puristische Comicstil mag nicht jedermanns Geschmack treffen, passt aber wunderbar zur gesamten Aufmachung. Die Figuren und die Umgebung sind lediglich stilisiert und in kräftigen Farben dargestellt. Der Grafikprozessor des DS langweilt sich sicher bei "Project Rub" - aber sowohl Touchscreen als auch Mikrophon können zeigen, was man mit ihnen so alles anstellen kann. Ein Segelboot ins Ziel pusten zum Beispiel. Oder Wartende Passagiere an einer Bushaltestelle umkegeln. Bei all dem Rumgerubbel auf dem Touchscreen empfiehlt sich übrigens der Einsatz einer Schutzfolie zum Schutz des edlen Teils.

So skurril wie Grafikstil und Spielprinzip ist auch der Sound von "Project Rub". Zwar gibt es nicht viele Stücke und die vorhandenen wiederholen sich entsprechend oft, erstaunlicherweise geht die ein wenig an die Happy Tree Friends erinnernde Musik trotzdem durch die Kampagne hinweg nicht so schnell auf den Keks.

Kurz- und Langzeitmotivation:

Ich schätze, dass ein einigermaßen geschickter Spieler maximal 4-5 Stunden mit der Kampagne beschäftigt ist. Danach kann man das ganze nochmal in schwieriger durchspielen, bzw. im Memory-Modus die freigespielten Level in beliebiger Reihenfolge in Angriff nehmen. Leider fehlt ein Mehrspielermodus völlig, den findet man erst im Nachfolger "Rub Rabbits". Insgesamt würde ich die Spieldauer auf etwa 8-10 Stunden schätzen, wobei man das Spiel danach durchaus noch hin und wieder für eine schnelle Runde seines Lieblings-Mini-Games immer wieder hervorkramen wird.

Fazit:

Eine uneingeschränkte Kaufempfehlung würde ich für kein Spiel aussprechen - allerdings glaube ich, dass "Project Rub" tatsächlich einer sehr großen Spielergruppe gefallen sollte. Deshalb eine kleine Checklist:

Sie können "Project Rub" bedenkenlos kaufen, wenn Sie

a) Keinen großen Wert auf Grafikfeuerwerk legen und Sie einen stilisierten Comicstil nicht als unzumutbar empfinden

b) schon ewig nach einem Spiel abseits der ausgelatschten Pfade suchen

c) skurrilen und teilweise recht schwarzen Humor mögen

d) Sie die vergleichsweise kurze Spielzeit nicht übermäßig stört. (Besser kurz und knackig als lang und dabbisch, ne? *g*)

e) Ihren DS-Stylus noch nicht verschlampt haben ;-)

Sie sollten die Finger davon lassen, wenn Sie

a) bei einem Spiel in erster Linie was fürs Auge wollen

b) eine packende Hintergrundgeschichte brauchen, um sich zu motivieren

c) Sie Probleme mit der Handhabung des Stylus haben (wobei sich dann die Frage stellt, warum Sie überhaupt einen DS gekauft haben...)

d) Sie bei Monty Python oder der Rocky Horror Picture Show noch nie wussten, wo man da genau lachen sollte.


Samurai(Ltd.Edition CD+DVD)
Samurai(Ltd.Edition CD+DVD)

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nie machte der Weltuntergang so viel Spaß!, 4. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Samurai(Ltd.Edition CD+DVD) (Audio CD)
Für mich war "Samurai" die erste Begegnung mit den Apokalyptischen Reitern und sofort hat sie reingehauen. Nicht nur die enorme musikalische Vielfalt (ist das wirklich dieselbe Band, die "Der Teufel" und "Lazy Day" macht???). Von Knüppelhart bis Flowerpower ist alles dabei, vom kaum noch verständlichen Death-Metal-Gegrunze ( z. B. "Silence of Sorrow") bis zum lupenreinen Gesang (z. B. Refrain von "Der Teufel"), oftmals sogar innerhalb nur eines Stückes wird wild hin und her gewechselt. Wer jetzt denkt, die REiter wären demnach weder Fisch noch Fleisch, dem sei gesagt: Alles fügt sich irgendwie sehr harmonisch zu einem Ganzen und klingt tatsächlich nicht wie wahllos zusammengestückelt sondern wie aus einem Guss. Und eines ist ebenso klar herauszuhören: Egal wie doomig der Bass aus den Boxen tropft oder wie gnadenlos das Schlagzeug traktiert und die Stimmbänder gequält werden, die Jungs haben einen Riesenspaß bei dem, was sie tun. Im Gegensatz zur "traditionellen" Düstermucke machen die Songs fast ausnahmslos Laune - und zwar gute!
Einen Anspieltipp zu nennen fällt mir hier schwer, hm, sagen wir mal: Niemand fleht so geil um "Barmherzigkeit" und "Die Sonne scheint" macht auch viel Laune.
Wenn die Apokalypse so fröhlich daherkommt, dann kann die Welt von mir aus untergehen ;0) !!!


American Gods
American Gods
von Neil Gaiman
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,63

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Will man dieses Jahr nur 1 Buch lesen, sollte es dieses sein, 8. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: American Gods (Taschenbuch)
Ich habe das Buch gerade fertig gekriegt und ich bin dermaßen hin und weg - das war ich seit dem Herrn der Ringe oder der Unendlichen Geschichte nicht mehr! Wer halbwegs gut in Englisch ist, sollte es sich im Original geben, Gaiman ist einfach ein Meister!
Die Story:
Shadow hat gerade seine dreijährige Gefängnisstrafe abgesessen und freut sich darauf, ein neues Leben mit seiner Frau anzufangen, mit einem Job im Fitnessstudio seines besten Freundes. Einziger Haken an der Sache: Beide verunglücken tödlich bei einem Autounfall (man kann sich jetzt wahrscheinlich auch schon denken, warum die beiden zusammen im Auto fahren und von da ist es nicht weiter schwer, sich zusammenzureimen, wie der Unfall zustande kam...). Aber Shadow bekommt sofort und unerwartet einen neuen Job angeboten von dem geheimnisvollen Wednesday und ab da beginnt eine schräge Reise quer durch die USA und zurück und in eine andere, viel bizarrere Welt der Götter und Mythen. Er lernt Kobolde kennen und die Weber der Schicksalsfäden, und alte Gefängnisbekanntschaften entpuppen sich als wahrhaft "göttliche" Fügung. Ein Krieg der alten und neuen Götter (das Internet, die Medien...) ist entbrannt und Shadow steht mittendrin...
Wer sich mit der nordischen, keltischen, indianischen und afrikanischen Götter- und Sagenwelt nicht auskennt, wird hinterher kaum einen Deut schlauer sein. Er kann der Handlung zwar folgen, aber die meisten Hintergründigkeiten werden ihm verborgen bleiben. Aber vielleicht wird es ihn dazu animieren, sich in dieser Richtung mal kundig machen und das Buch mit neuem Hintergrundwissen noch einmal anzugehen. Wie bei Gaiman üblich, bekommt man beim ersten Lesen sowieso nicht alles mit.
Ebenfalls üblich bei Gaiman: Nichts ist natürlich so, wie es auf den ersten Blick scheint, auch nicht der Tod des Helden 150 Seiten vor Schluss, denn das muss ja nicht zwangsläufig bedeuten, dass man Shadow nie wieder sieht, ist es doch an und für sich "nur" Aufhänger für einen Blick in Gaiman's Jenseits-Vorstellung, die noch viel bizarrer, aber gleichzeitig auch viel simpler ist, als es uns gewisse alte Herren glauben machen wollen...
Und wer nach American Gods auf den Geschmack gekommen ist, dem lege ich dann natürlich noch den Sandman ans Herz. Der Hang zum Zweitbuch wird schließlich immer größer... :0)
In diesem Sinne: Sweet Dreams...


Dungeon Siege
Dungeon Siege
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 32,92

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Am Anfang spaßig, lahmer Endgegner, wo ist die Story???, 7. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Dungeon Siege (Computerspiel)
Am Anfang macht die simple Hack'n'Slay-Orgie durchaus Spaß und dass ich bis zum Dorf Stonebridge nicht wusste, worum es eigentlich geht, war auch zu verschmerzen. Übel wurde es, als ich feststellen musste, dass ich in Burg Ehb (letzter Level) immer noch keine Beziehung zu meinem Charakter (von den Mitstreitern ganz zu schweigen!) gefunden hatte, und so richtig von der Story oder einer Motivation meiner Heldin noch immer keinen Plan hatte.
Dass ich auf der Verpackung des Spiels lesen musste, was mir das Game selbst versäumt hat, zu sagen, z. B. dass der Hansel am Anfang, der mich auf die Mission schickt, mit mir verwandt war und ich jetzt plötzlich auf Rache für meine zerstörte Farm und Familie aus bin - das hat mir den Rest gegeben.
Für die Handvoll Subquests (die so spannend sind wie der sprichwörtliche ausgekaute Kaugummi) bekam ich nicht etwa ein tolles Unique Item, nein, sondern läppische 35 000 Goldstücke. Nicht, dass ich zu diesem Zeitpunkt bereits 2,5 Mio. hatte, für die ich mir wiederum nur durchschnittliche Ausrüstung kaufen konnte.
Die Grafik ist sehr schön, die Musikuntermalung stimmig, dafür gibt es einen Stern von mir. Den zweiten hab ich für das Goblin-Level vergeben, das wirklich spaßig ist und mit anspruchsvollen Gegnern aufwartet. Auch der Boss hat mich hier mehr als einen Anlauf gekostet.
Apropos Boss: Der Endgegner Gom, der aus noch ungeklärter Ursache die Weltherrschaft an sich reißen möchte - und das ist natürlich böse und muss verhindert werden - ist der popeligste Endgegner, den ich bis dato gesehen habe. Einfach draufkloppen bis er umfällt. Dann warten, bis er wieder aufersteht und wieder draufkloppen, bis er umfällt. Kein Trick, keine Unverwundbarkeit gegen bestimmte Waffen, einfach nur viele Lebenspunkte.
Fazit: SChade, schade, schade. Ein simples Konzept muss ja nicht unbedingt gleichbedeutend sein mit dieser gepfelgten langeweile. Hin und wieder ein Multiple-CHoice-Gespräch mit einem NSC, Gruppenmitglieder mit Persönlichkeit und die Möglichkeit zwischen mehr als zwei aktiven Zaubern zu wählen. Mehr hätte ich zunächst gar nicht verlangt für eine kurzweilige Unterhaltung. So: Finger weg, außer man hat gerade Lust auf ein Spiel, bei dem man den Kopf nur als Behälter für Augen und Ohren benötigt.


Wir warten auf's Christkind
Wir warten auf's Christkind
Wird angeboten von Obsessed-Records GmbH inkl-MwSt-Widerrufsbelehrung-AGB-unter-Verkäufer-Hilfe
Preis: EUR 18,95

20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anti-Kitsch, 5. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Wir warten auf's Christkind (Audio CD)
Für alle, denen das im November beginnende Glockengebimmel, der Coca-Cola-Truck und das Heile-Welt-Getue in den Medien gehörig auf den Sender geht, empfehle ich dieses absolut genial Hosen, äh, Rosen-Album für die Weihnachtszeit. "Auld Lang Syne" kann man sogar ohne Probleme unterm Jahr anhören und mitgrölen, ansonsten werden so ziemlich alle bekannten Weihnachtslieder verarztet, musikalisch gibt's bewährte Hosen-Kost, bei der man hört, dass die Band richtig Spaß beim Einspielen der Platte hatte.
Anspieltipps: "Weihnachtsmann vom Dach", "Leise rieselt der Schnee", "Weihnachten bei den Brandts" und "Hark! The Herald Angels sing". Bei letzterem unbedingt auf den Text hören!!!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 27, 2010 1:49 AM CET


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