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Sephiroooth

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Monster Hunter 3 Ultimate - [Nintendo Wii U]
Monster Hunter 3 Ultimate - [Nintendo Wii U]
Preis: EUR 45,68

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gigantische Monsterjagd, die leichte Schatten wirft, 8. April 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Als eingefleischter Monster Hunter-Fan wollte ich nun nach ca. 140 Spielstunden auch meine Meinung zu dem Spiel abgeben. Kurzum: Wer schon viele Rezensionen gelesen hat und nur eine kurze Meinung will, dem kann ich sagen, dass sich das Spiel für Vielspieler, die eine Herausforderung und eine sehr langes Spiel suchen, einfach nur lohnt. Der Preis ist die potenzielle Speilzeit alle mal wert. Nun zur detaillierten Rest:

Zuerst einmal eine kleine Anleitung für alle, welche diese Spielereihe noch nicht kennen. Monster Hunter ist ein Hack 'n Slay, in dem es in erster Linie um die Erfüllung von Quests geht. Diese Quest beinhalten, wie der Name des Spiels schon impliziert, primär die Jagd auf Monster. Zwar variieren die Questziele teilweise leicht (Transport bestimmter Güter, Sammeln bestimmter Objekte), jedoch ist der Fokus klar. Als Belohnung erhält man Ressourcen, die zum Aufwerten von Rüstungen und Waffen genutzt werden, was die einzige Art und Weise ist, seinen Charakter zu verbessern, da es kein Levelsystem oder ähnliches gibt.

Ich beginne mal mit der Steuerung, wobei ich mich nur auf die Steuerung mit einem Gamepad Pro beziehen kann. Diese kann ich auch nur empfehlen, da das Spiel ein sehr flexible Handhabung eines Controllers erfordert, weil oft schnell reagiert werden muss (Kamera justieren, Items auswählen, rollen, sprinten, etc.). Mit dem Standard-Controller der Wii U wird man, zumindest denke ich es mir so, nicht so gut spielen können, wie mit einem "richtigen" Gamepad. Zur Steuerung im Spiel muss man sagen, dass es sicherlich nicht die einsteigerfreundlichste ist. Man sollte sich als Neuling darauf gefasst machen, für das falsche Drücken von Tasten recht hard bestraft zu werden, da ein Fehler in bestimmten Situationen einen schon mal büßen lässt. Jedoch denke ich, dass jeder Spieler mit etwas Erfahrung die Steuerung als gut gelöst erachtet. Im Gegensatz zu den Vorgängern ist nun auch der Fokus auf ein Monster möglich, früher musste man dieses immer selbst durch Kamera-Management im Auge behalten. Da ich diese Funktion jedoch nicht nutze, kann ich nicht sagen, in wie weit sie sich lohnt.

Mein Tipp hierzu ist übrigens, falls vorhanden, den alten Classic-Controller der Wii zu nutzen. Erster Grund ist, weil er sich für das Spiel gut eignet und schlicht und einfach noch mit der Wii U kompatible ist, wodurch man sich den Kauf des neuen Pro Controllers spart. Zweiter Grund ist eher eine Verstärkung des ersten. Ich bin fast der Meinung, dass der alte Controller sich nicht nur gut, sondern sogar besser für das Spiel eignet, weil die Tasten einfach weiter auseinander liegen. Der neue Pro Controller hat ledier sehr eng aneinanderliegende Tasten, die zumindest bei mir anfänglich zu oftmals falschen Knopfdruck geführt haben. Ist aber nur ein Tipp und im Endeffekt alles Präferenz

Der nächste wohl recht wichtig Punkt ist die Grafik. Ich glaube, dass sich hier wohl auch die Meinungen spalten. Ich muss einigen Kritikern zustimmen und sagen, dass man erkennt, dass es ein Wii-Remake ist. Der Kern der Grafik ist sicherlich nicht zeitgemäß. Trotz alledem kann man nicht von schlechter Grafik sprechen und man muss schon eine deutliche Verbesserung anerkennen. Rüstungen und Waffen sehen echt gut aus, dasselbe gilt für die großen Primärmonster. Diese wurden, in meinen Augen, schon enorm überarbeitet und sind deutlich detaillierter. Das kann man von kleineren, unwichtigen Monstern leider nicht behaupten. Diese haben gefühlt noch ihre alten. matschigen Texturen. Eine Neuerung sind die dynamischen Schatten in diesem Spiel, die für mich wirklich eher ein Schatten auf das Spiel werfen, dazu später aber mehr.Die HD-Auflösung gefällt dafür besonders gut. Grundsätzlich würe ich die Grafik irgendwo zwischen PS3 und Wii ansiedeln. Davon sollte man sich aber auf keinen Fall einschrecken lassen, da das Gesamtpaket wirklich extrem stimmig wirkt.

Nun zum Kern des Spiels, dem Gameplay. Ich bin der Meinung, dass Monster Hunter eines der wirklich wenigen Spiele ist, die solch ein herausragendes Gameplay besitzen. Das Spiel hat einen gewisse Suchfaktor obwohl der Spielinhalt recht repetitiv ist. Es ist aber schlicht und einfach so, dass die Spielmechanik dafür sorgt, dass man ein und das selbe Monster ruhig 4-5 Mal machen kann, ohne dass es langweilig wird. Nicht zuletzt ist dies der riesigen Auswahl an Waffen geschuldet, sondern auch der wirklich coolen Verhaltensweisen der Monster. Jedes Monster ist anderes, reagiert bzw. agiert anders und ist in gewisser Form herausfordernd. Man kann in diesem Spiel nicht leveln oder sich leicht neue Waffen oder Rüstungen holen. Wenn man effektiv vorankommen will, muss man vor allem eins: lernen. Lernen und sich mit seinem Gegner beschäftigen. Trifft man das erste mal auf eins der größeren Monster, wird man mit stumpfem Draufprügeln nicht weiterkommen. Man muss eventuell lange Kämpfe eingehen, warten bis das Monster müde ist, um es dann anzugreifen. Es dann beispielsweise nicht dazukommen lassen, sich etwas zu essen zu jagen. Somit spielt auch das, wie ich finde, etwas magere Ökosystem eine Rolle. Und das macht den Reiz aus. Viele haben vor allem die Vorgänger als wirklich einsteigerunfreundlich empfunden, ich denke, in diesem Spiel wird man schon deutlich stärker an die Hand genommen und mehr muss auch nicht sein.

Noch ein kleiner Abstecher zu den Waffen. Es gibt viele verschiedene Waffen, von riesigen Großschwertern über Lanzen und Doppelklingen bis hin zu Fernkampf-Waffen, wie Bögen und Armbrüsten. Jede Waffe hat logischerweise Vor- und Nachteile und ich denke, dass für fast jeden das Passende dabei ist. Von jeder Art gibt es unzählige verschiedene, aus den Teilen der Monster gebaute Varianten. Für Leute mit wenig Zeit zum Spielen ein Fluch, für Jäger und Sammler mit Herzblut ein Segen, weil Rüstungen und Waffen einer der wichtigsten Variablen ist.

Zum Schwierigkeitsgrad kann man deshalb sagen, dass der Einstieg etwas zäh und langartmig ist und der Schwierigkeitsgrad eher langsam steigt, ab einem bestimmten Zeitpunkt dann aber sprunghaft ansteigt. Viele Fans der Serie werden den geringen Spielinhalt bemängelt haben von Monster Hunter Tri. Darauf hat Capcom mit einem nicht nur deutlich höherem Schwierigkeitsgrad im Endgame reagiert, sondern auch mit einem deutlich größeren Spielinhalt, was Waffen, Rüstungen, Monster und Items angeht, der dem enormen Spielinhalt des PSP Teils Monster Hunter Freedom Unite schon recht nahe kommt. Ich glaube, in Punkto Spielmotivation kommt jeder irgendwie auf seine Kosten, zumal auch Extrainhalte herunterladbar sind.

Wichtig ist auch den Online-Modus anzusprechen, weil er die Langzeitmotivation bildet. Ich denke, jeder Jäger, der einmal online gespielt hat, wird dies als sein neues Zuhause bezeichnen. Nach dem Starten des Netzwerkmodus' hat man die Auswahl einer Welt, die sich dann in verschiedene Lobbys mit je bis zu 100 Spielern aufteilt. Nach dem Betreten einer Lobby kann man dann einer Stadt beitreten oder selbst eine eröffnen. Mit bis zu 4 Leuten ist die Jagd möglich, wodurch der Spielspaß doch schon enorm steigt. Deutliche Verbesserungen zum Vorgänger: Städte können individuell benannt werden, so dass man leichter eine Stadt mit demselben Spielziel findet. Das Beitreten von Spielen von Freunden ist deutlich komfortabler geworden. Weiterhin ist relativ gutes Chatten nun möglich. Die Schrift im Wii-Teil war kaum lesbar damals und hat Chatten zur Qual gemacht. Das ist nun nicht mehr der Fall.
Leider reizt der Online-Modus in dieser Hinsicht noch nicht sein volles Potenzial aus. Das Chatsystem insgesamt ist eher nervig, weil jede Nachricht nur 30 Zeichen enthalten darf. Ich kann nur empfehlen, sich eine VoiceChat-Alternative zu suchen. Nervig ist, dass man vor dem Betreten der Stadt zwar sehen kann, ob der Ersteller auf einer Quest ist, aber nicht mehr sehen kann, um welche es sich handelt. Dadurch lässt sich ohne Erfragen nicht mehr einschätzen, ob sich das warten lohnt. Ich weiß nicht, warum diese Funktion entfernt wurde. Ich habe sie zumindest noch nicht wieder gefunden. Dies ist aber eher eine Kleinigkeit.

Nun zum absoluten Negativpunkt. Da ich nicht weiß, ob es nur bei mir so ist, soll dies auch nicht die Gesamtbewertung beeinflussen, aber erwähnt werden muss es trotzdem: die Performance. Die ist, zumindest bei mir im Gegensatz zum Vorgänger, absoluter Mist. Es gibt teilweise für meine Geschmack extreme Framedrops. Sprich, die Bildrate pro Sekunde sinkt extrem, so dass es sich anfühlt, als würde man in Zeitlupe spielen. Darum bin ich auch nicht begeistert von den dynamischen neuen Schatten, da sie nur unnötig viel Leistung kosten und man beim Spielen eh nicht drauf achtet. Besonders heftig ist es im Gebiet 5 auf der ersten Karte (Ödnisinseln), wenn man dort ein Monster im Wasserbereich bekämpft. Da fällt die Bildrate sicherlich 30 FPS auf gefühlte 15.

Man ist als Konsolenkäufer einfach darauf angewiesen, dass Spiele laufen und es ist eine Frechheit, Spiele zu produzieren, die nicht mit der Leistung der Konsole flüssig spielbar sind. Man ist dem Ganzen somit einfach ausgeliefert. Mich würde sehr interessieren, ob es bei anderen Spielern auch der Fall ist. Wer es nicht wirklich bemerkt, kann einfach mal testen, die Kamera dauerhaft zu drehen und den Blickwinkel zu ändern. Sprich, man dreht die Kamera und schaut in den Himmel, dann justiert man und schaut gerade aus und letztendlich nach unten. Anhand der sich ändernden Drehgeschwindigkeit bei fallenden FPS, lässt sich die Sache so ganz gut feststellen.

Der letzte Punkt ist, wie erwähnt, unter Vorbehalt zu betrachten. Vielleicht ist das auch nur ein Problem auf meiner Seite. Zusätzlich bleibt das Spiel immer spielbar! Ich spiele es schließlich auch schon seit 140 Stunden. Es ist einfach nur eine nervige Sache und für mich einfach ein extrem nerviger Punkt. Falls es der Fall sein sollte, wären 4 Sterne das Maximum, was ich vergeben würde.

Ansonsten kann man das alles nur mit einer Kaufempfehlung abschließen. Wer ein langes Hack 'n Slay will und einen hohen Schwierigkeitsgrad sucht, ein Jäger und Sammler ist, der davon nicht genug kriegen kann und gleichzeitig auf ein Fantasy-Setting mit extremem Fokus auf Gameplay ohne Story sucht, der kann ich getrost zugreifen. Auch an die, die nur Tri gespielt haben, denn das Spiel ist aufgrund des extremen Inhaltszuwachses als eigenes anzuerkennen.


Dark Souls - Limited Edition
Dark Souls - Limited Edition
Wird angeboten von Firefly-Entertainment
Preis: EUR 99,00

35 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Facettenreich, schwierig und doch fair: Es sind die kleinen Dinge, die glücklich machen!, 8. Oktober 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dark Souls - Limited Edition (Videospiel)
Nach nun einiger Zeit des Spielens muss ich sagen, dass Dark Souls durchweg gelungen ist. Das Spiel gilt als Nachfolger des überraschend erfolgreichen Demon's Souls und macht da weiter, wo sein Vorgänger aufgehört hat. Wer noch nicht den vollen Preis für Dark Souls zahlen möchte, dem kann man nur das rund um die Hälfte billigere Demon's Souls empfehlen, was eigentlich schon einen sehr guten Ausblick auf das hier rezensierte Spiel gibt. Gespielt haben muss man den Vorgänger jedoch nicht, da die Storys nicht aufeinander aufbauen.

Dark Souls verfolgt eigentlich eine ganz einfache Philosophie, die viele Spiele heute nicht mehr glaubwürdig verfolgen, nämlich: Es hält, was es verspricht. Und was hat es versprochen? Schwierige Level, ein aufwendiges Skill- und Waffensystem, viele Spielstunden, ein gut durchdachtes Onlinesystem und häufiges Sterben. Also vieles, was nicht in einem Casual-Spiel zu finden ist. In Dark Souls spielt man einen zombieartige Figur (im Spiel "Hülle" genannt), welche eine Art Auserwählter darstellt und ein gewisses Schicksal hat. Es gilt, sich einer großen Vielzahl von Gegner zu stellen, wobei die Palette von herkömlichen Skeletten bis zu merkwürdigen Baumwesen reicht. Doch dazu soll erstmal nicht zu viel verraten werden.

Vom Gameplay ähnelt dieses Spiel stark dem Vorgänger. Man hat zu Beginn die Auswahl zwischen einer Klasse und kann seinen Charakter äußerlich individualisieren. Wie anzunehmen, bestimmt die Klasse die Attributverteilung. So variiert es vom Haudrauf-Ritter zum flinken Vagabunden bis hin zu außergewöhnlichen Klassen, wie dem Pyromanen, oder für die ganz hart gesonnenen dem Bettler. Die Äußerlichkeit wirkt sich jedoch in keiner Weise auf den Charakter aus und beeinträchtigt nicht die Attribute, sprich es ist egal, ob man dick oder dünn ist. Zusätzlich lässt sich noch eine Spezialfähigkeit auswählen. Nach der Erstellung wird einem erstmal in einem Tutorial die, im Großen und Ganzen, gut durchdachte Steuerung beigebracht. Hier bemerkt man auch schon den Charakter des Spiels, wenn man von einer Falle erwischt wird, die einem (je nach Klasse) ruhig mal die Hälfte der Lebensleiste weghaut oder man sich schon schwer an 1-2 Gegner tut. Das Spiel ist einfach schwierig und erfordert geduldiges Vorgehen. Dabei gilt es nicht nur auf seine Lebensleiste zu achten, sondern auch auf die Ausdauer, welche zum Schlagen, Sprinten oder Blocken benötigt wird. Wer einfach draufhaut, wird nicht weit kommen und darf danach wieder an einem der wenigen Leuchtfeuer im Spiel weitermachen, welche die Speicherpunkte im Spiel darstellen. Jedoch muss man auch wissen, dass nach dem Speichern alle (bis auf wenige besondere) Gegner wieder auftauchen, was bedeutet, dass zwischezeitliches Speichern die Sache nicht erleichtert, so wie es in anderen Spielen der Fall ist. Beim Speicherpunkt wird auch der sogenannte Estus-Flakon aufgeladen, ein kleines Fläschen mit einer begrenzten Anzahl an Ladungen, die den Charakter heilen. Somit hat man nur eine sehr begrenzte Zahl von Heilsachen. Kräuter, welche einen heilenden Effekt haben, wie es im Vorgänger der Fall war, gibt es so nicht mehr. Das macht die Sache (wie erwartet) mal wieder nicht leichter. Ein innovatives Feature ist jedoch, dass hier im Prinzip jeder Spieler jedem helfen kann, denn ist man im Playstation-Network angemeldet, spielt man, mehr oder weniger unbemerkt, online und kann Nachrichten von Spielern lesen, welche sich als rote Schriftzeichen auf dem Boden bemerkbar machen. Dadurch lassen sich einige Stellen gut meistern, weil auf Fallen oder starke Gegner hingewiesen werden kann. Wer die Überraschung für sich behalten will, der liest diese Nachrichten einfach nicht. Man hat also eine gewisse angenehme Wahl.

Hat man dann die ersten Schritte gemacht und die ersten Gegner besiegt, wird man bemerkt haben, dass es für jeden besiegten Gegner Seelen gibt, mit denen es möglich ist, seinen Charakter zu leveln und seine Attribute zu erhöhen. Des Weiteren lassen sich mit Seelen bei den wenigen Händlern auch Waffen und Rüstungen ertauschen oder beim Schmied verbessern. Auch hier folgt das Spiel dem einfachen Prinzip: Je stärker der Gegner, desto mehr Seelen erhält man. Dies muss auch so sein, da sich die Anzahl der benötigten Seelen pro Levelanstieg immer deutlich erhöht und dies einen enormen Faktor für die lange Spieldauer ausmacht. Man kommt nicht darum herum, ab und an einmal zu verweilen und Seelen zu sammeln. Das Ganze nennt sich im Fachjargon "grinden" und nimmt oftmals viel Zeit in Anspruch. Wer darauf also keine Lust hat, für den wird Dark Souls nicht das richtige Spiel sein.

Grafisch macht das Spiel auch was her, die Level sind schön gestaltet und das Spiel besitzt im Gegensatz zum Vorgänger noch den ein oder anderen Lichteffekt mehr. Essenziell davon abheben tut es sich jedoch nicht, weshalb man keine Grafikbombe erwarten sollte. Beim Monsterdesign wurde jedoch nicht gepfuscht, diese wirken durchdacht und authentisch und erzielen auch die Wirkung, die sie sollen, was heißt, dass man durchaus erkennen kann, mit wem man sich anlegen sollte und mit wem eben nicht. Zur Aufmachung und Darstellung kann man also sagen, dass das Gesamtpaket durchweg stimmt.

Zu einem der eher negativeren Punkte zählt die Performance. Man merkt, dass die Hemmschwelle hier schon etwas überschritten wurde und hat deshalb an der ein oder anderen Stelle mit schon heftigen Lags zu kämpfen. Das ist schade, denn in diesem Spiel zählt eigentlich jeder Augenblick. Diese Stellen häufen sich in der ersten Zeit nicht extrem und es wird eigentlich nicht komplett unspielbar, jedoch merkt man den rapiden Abfall der sogenannten FPS (Frames per second = Bilder pro Sekunde) doch schon und man muss einfach sagen, dass es stört und das Gesamtbild trübt. Vielleicht lässt sich hier ja noch etwas patchen. Zusätzlich verwendet das Spiel die sogenannte Havok-Engine, welche für einen Großteil der Physikdarstellung eingesetzt wird und auch in Spielen wie Alan Awake, Bioshock oder Battlefield eingesetzt wird und eigentlich als recht robuste und schnelle Engine gilt. Jedoch muss man sagen, dass die zusätzliche Belastung der Ragdolls, also der toten Körper der Gegner, nicht hätte sein müssen, da auch dies die FPS deutlich runterreißt, vor allem, wenn sie auf komische Art und Weise kollidieren (Beispiel: Wenn viele Gegner aufeinander liegen und dann auf einer Kante abrutschen). Tote Gegner lassen sich wie in Demon's Souls immer noch auf nervige Art mitschleifen und veranstalten teilweise lächerliche Bewegungen dabei. Mich stört es nicht so sehr, für einige kann das jedoch ein bisschen die Atmosphäre zerrütteln. Das ist somit also wohl als neutral zu bewerten.
Ich will hier nun keinem sagen, dass das Spiel dauernd ruckelt und nicht spielbar ist, denn so ist es weißgott nicht. Jedoch hätte hier macht Acht gegeben werden müssen, vor allem wenn man bedenkt, dass im Coop-Modus noch einige Spieler dazukommen, die das Spiel belasten. Hier merkte man teilweise auch schon unangehneme Situationen, jedoch war das ganze noch nicht kritisch.

Die Vertonung ist hier ein weiteres Mal gelungen. Die Szenerie ist musikalisch eigentlich immer passend und schön unterlegt und die Stimmen der Charaktere passen gut zu ihren Erscheinungen. Dasselbe gilt für die Soundeffekte der Monster, Waffen oder der Umgebung, wie Türen oder große Tore. Obwohl das Spiel textlich komplett in Deutsch gehalten ist wurden die englischen Stimmen behalten und es sind auch diese nur verfügbar. Eine gute Wahl, denn dies gefällt vielen Spielern einfach besser, wie die GTA-Reihe zeigt. Hier gibt es also nichts zu meckern.

Wie schon erwähnt besitzt Dark Souls einen durchdachten Online-Modus, der von Coop zu Versus reicht. Durch die erwähnten Nachrichten auf dem Boden lassen sich auch bestimmte Rufnachrichten platzieren, mit denen ein Spieler einen anderen zur Hilfe in seine Welt rufen kann. Dasselbe geht auch andersherum, indem man in die Welt eines anderen Spielers eindringt und diesen bekämpt. Gekämpft wird übrigens um Menschlichkeit, welche dazu dient, sich wieder in einen Menschen zu verwandeln oder seine Leuchtfeuer zu verbessern und somit auch sein Heilfläschen, den Estus-Flakon.

Das Schöne an dem Spiel ist, dass man sich aufgrund des Schwierigkeitsgrades einfach über jeden noch so kleinen Erfolg freut, sei es, dass man etwas Gutes gefunden hat oder auch, dass man nur drei Gegner besiegt hat, um im Endeffekt nur einen Raum weiter zu kommen. Frust kommt selten auf, weil man den eigenen Tod fast immer am eigenen menschlichen Versagen festmachen kann, da zum Beispiel die Steuerung einfach sehr präzise ist. Ich fühlte mich nie unfair behandelt. Und die Motivation, immer weiter zu kommen, ist hier einfach enorm groß.

Als Fazit kann man sagen, dass dies ein geniales Spiel ist, jedoch hat es ganz klar eine bestimmte Anspruchsgruppe, nämlich Menschen, die gerne spielen und bereit sind, auch viel Zeit in dieses Spiel zu investieren. Menschen, denen es nichts ausmacht, dass locker mal 20-30 Minuten vorankommen mit einem Schlag zunichte gemacht werden. Leute, die sich mit solchen Ehrgeiz für ein Spiel intressieren können und sich auch mit dem Rest identifizieren können, sollten hier getrost zugreifen. Eine bessere Limited-Edition gibt es kaum für den Preis. Wer jedoch eher ein Spieler für zwischendurch ist, sollte hier lieber nicht sofort zugreifen, sondern es unbedingt vorher ausprobieren
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 11, 2011 7:37 PM MEST


Portal 2
Portal 2
Wird angeboten von Gameland GmbH
Preis: EUR 29,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgelebte, innovative Kreativität, 1. Mai 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Portal 2 (Computerspiel)
Nun, nach einigen Stunden Spielzeit bin auch ich bereit, Portal 2 zu bewerten. Und ich muss sagen, dass es mir wirklich sehr gut gefällt. Fangen wir also an:

Grafik
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Die Grafik basiert auf der bekannten Source-Engine, was bedeutet, dass es sicherlich das ein oder andere Spiel mit besserer Grafik gibt - keine Frage. Jedoch braucht sich das Spiel nicht zu verstecken, denn die Aufmachung ist durchaus gelungen. Schöne Lichteffekte, schöne Details und das alles ohne allzu hardwarelastig zu sein. Mir, dem die Engine sowieso sehr gut gefällt, macht der Anblick einfach Spaß.

Sound & Vertonung
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Ein Punkt, von dem ich besonders begeistert bin, ist die Geräuschkulisse sowie die gute Vertonung der Figuren. Meiner Meinung nach wirkt das ganze Spiel nicht nur authentisch, sondern ist verdammt unterhaltsam. Ob es nun die emotionsloswirkende und doch extrem gehässige KI GlaDos ist oder der kleine Helferbot Weathley: Die Sprüche sind einfach sehr unterhaltsam, weil eine Absurdität auf die andere folgt. Da macht Portal 2 da weiter, wo sein Vorgänger aufgehört hat. Dies bezieht sich auf die englischen Stimmen. Wovon ich hier nur etwas enttäuscht war, ist, dass der Untertitel an der ein oder anderen Stellen einfach nicht dem Gesprochenen entspricht, was jedoch wirklich nur vereinzelt vorkommt.

Gameplay
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Das Prinzip hat sich, wie zu erwarten war, nicht verändert. Man erhält schon schnell im Spiel die Portal-Gun, die man aus dem Vorgänger kennt und mit der man sich sekundenschnell von einem Punkt zum anderen bewegt. Jedoch haben sich die Entwickler einige Neuerungen ausgedacht. So gibt es zum Beispiel Lichtbrücken, eine Art Sprung- und Geschwindigkeits-Gel sowie einen Laser, welche es mithilfe der Portal-Gun sinnvoll zu verwerten gilt. An Kreativität und Innovation wurde hier in meinen Augen nicht gespart.

Sonstiges
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Zu anderen Dingen, wie zum Beispiel der Levelkonstruktion, kann man sagen, dass diese durchdacht wirkt. Es ist kaum möglich, irgendwo hoffnungslos stecken zu bleiben, weil man einmal ein Portal falsch gesetzt hat. Der ein oder andere wird wissen, dass es in Spielen oft mal vorkommt, dass man versehentlich irgendwo hingelangt, wo man ohne einen Neustart des Spiels einfach nicht wieder rauskommt. Dem ist hier Gott sei Dank nicht so.

Doch aufgepasst: Manch einem könnte das Leveldesign zu monoton sein und auch mit Ladezeiten sollte man sich anfreunden, denn praktisch nach jedem bestandenem Test, fährt man erneut eine Etage hoch/runter und es folgt eine kurze Ladezeit. Warum dies so ist, kann ich mir ehrlich gesagt nicht ganz erklären, eventuell, weil es auch direkt auf die Konsole portiert wurde und es so nicht so performancelastig ist. Auf jeden Fall sollte man sich damit anfreunden können oder man ist schnell davon genervt. Dasselbe gilt für den Schwierigkeitsgrad, welcher im Großen und Ganzen passabel, aber sicherlich nicht immer die größte Herausforderung ist, weshalb sich das Spiel relativ schnell durchspielen lässt. In dieser Hinsicht muss man selbst entscheiden, ob man das Geld für das Spiel ausgeben möchte.

Zum Multiplayer-Modus kann ich leider noch nichts sagen, da ich diesen noch nicht gespielt habe. Ich werde dies bei Zeiten als Nachtrag nachtragen.

Fazit: Mich hat das Spiel bis jetzt sehr gut unterhalten und ich denke, dass es wirklich eine innovative und kreative Abwechslung zum ein oder anderen Shooter ist, da der Markt ja von diesem Genre gerade regelrecht geflutet wird. Wem Portal 1 gefallen hat, der sollte bei Portal 2 auf jeden Fall zugreifen, es lohnt sich!
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 14, 2011 12:41 PM MEST


Need for Speed: Hot Pursuit - Limited Edition
Need for Speed: Hot Pursuit - Limited Edition
Wird angeboten von TICÁ
Preis: EUR 39,90

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Trotz einiger Schwächen ein gelungenes Spiel, 13. Dezember 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Das Spiel Need for Speed: Hot Pursuit ist in meinen Augen ein durchaus gelungenes Werk, was ich durch folgende Aspekte begründen möchte:

Die Steuerung
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Hingegen mancher Aussagen, kann ich den Punkt der misslungenen Steuerung nicht teilen. Ich denke, dass sich die Autos mit ein wenig Übung problemlos steuern lassen. Diese sind zwar sehr individuell hinsichtlich ihres Fahrverhaltens, doch es gibt eigentlich kein Auto, was sich auf keinen Fall steuern lässt. Die Eigenschaften der Autos, wie höheres Gewicht, kommen eigentlich gut zur Geltung. Das Driften klappt mit ein wenig Übung auch sehr gut. Ich muss gestehen, dass ich sonst nicht allzu viele Rennsimulationen gespielt habe und deswegen warscheinlich eine schlechtere Vergleichsbasis, als der ein oder andere habe, aber mir macht das Lenken wirklich keine Probleme oder ist der Frustfaktor in diesem Spiel.

Das Gameplay
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Das Gameplay ist im Großen und Ganzen auch nicht zu beanstanden. Macht fährt die Karriereleiter (im wahrsten Sinne des Wortes) entweder als Raser oder als Polizist hoch. Es gibt einige verschiedene Renntypen, wie zum Beispiel als Raser ein Rennen mit Polizeiverfolgung zu gewinnen oder eben das Gegenteil, als Polizist versuchen, ein Rennen zu verhindern. Das klassische Zeitfahren ist auf beiden Seiten vorhanden, jedoch beides mit unterschiedlichem Motiv. So muss der Polizist in einer bestimmten Zeit von Punkt A nach Punkt B gelangen, um einem Raser den Weg abzuschneiden. Insgesamt ist die Sache auch nicht immer leicht, weshalb einige sicherlich auch offline eine ganze Weile ihren Spaß haben werden. Für viele der Rennen stehen Hilfsmittel in Form irgendwelcher Manipulationsmittel zur Verfügung, wie Nagelbänder, bei Polizisten Straßensperren oder für die Raser einen zusätzlichen Turbo. Diese kleinen Hilfsmittel neben nicht zu sehr Einfluss auf das Spiel und bringen es nicht aus der Balance, machen aber durchaus Spaß und sorgen für Abwechslung.
Belohnt wird das Ganze immer mit neuen Rängen oder einem neuen Wagen. Dies geschieht sehr häufig, weshalb man auch sehr oft ein Erfolgsgefühl hat und eigentlich selten Frust ensteht, da man nicht immer gewinnen muss, um etwas zu erhalten.

Die Autos sind sehr individuell gestalten und, obwohl das Spiel von den Burnout-Machern ist, nicht einfach wegzuhauen, wie man es bei Burnout gerne gemacht hat. Es hat Charakteristika von Burnout - ist aber Need for Speed. Eine gelungene Mischung, die mir persönlich wirklich Spaß macht. Die in einigen Tests beschriebene Sprungfeder-Ki, sprich, dass Fahrer immer wieder kommen und sich kein Vorsprung aufbauen lässt, sei es, ob man nun in Führung liegt oder gerade versucht, aufzuschließen, ist lange nicht so ausgeprägt, wie ich es erwartet hatte. Es kommt nicht das Gefühl auf, dass die Gegner zu jeder Zeit wiederkommen würden, wie es bei Mario Kart gerne der Fall war.

Der Online-Modus
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Der Online-Modus weiß zu gefallen - keine Frage. Rennen mit echten Menschen sind eben doch eine Ecke lustiger. Es lässt sich auch eigentlich lagfrei spielen, wenn man nicht gerade was nebenbei downloaded, sprich: Der Netcode scheint in Ordnung zu sein. Die Rennen machen auch, wie schon gesagt, wirklich Spaß. Was meiner Meinung nur nicht hätte sein müssen, sind die nervigen Meldungen, wenn man Hot Pursuit spielt. Denn die linke Seite des Bildschirms wird dauerhaft mit irgendwelchen Ereignissen geflutet, wer wen nun mit welcher Waffe erwischt hat. Das nimmt einen enormen Teil des Bildschirms, einen enormen Teil des Sichtfeldes und daraus resultierend auch einen einen enormen Teil des Spielspaßes für diesen Modus, was sehr schade ist. Ich habe bis jetzt keine Möglichkeit gefunden, diese Meldungen abzuschalten, wäre aber dankbar für jemanden, der es vielleicht doch hat. Darum gibt es hier einige Anzüge von meiner Seite, da der Onlinemodus nicht optimal genutzt werden kann, ohne irgendwann vom Interface genervt zu sein.

Bugs
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Davon habe ich insgesamt zwar noch nicht viele gesehen, jedoch ist eines nervig, nämlich, dass es sein kann, dass die eigene Songlist, die sich in das Spiel implementieren lässt, neben der vom Spiel gestellten Musik gespielt wird und man dies nicht wirklich stoppen kann, ohne das Spiel neu zu starten. Wer sich bei FIFA 11 mal eine Playlist gemacht hat, dem wird das vielleicht auch mal passiert sein.

Umfang
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Um den Umfang von dem schon Beschriebenem noch mal zusammenzufassen, kann man sagen, dass das Spiel eigentlich alles hat, was ein gutes Rennspiel braucht - bist auf einen Splitscreen. Ich kann nicht nachvollziehen, warum man gerade bei einem Rennspiel so eine Funktion weglässt. An einer Konsole zu spielen scheint nicht mehr so sehr gefördert zu werden, was bei solchen Rennspielen eigentlich wenig Sinn ergibt. Wirklich schade drum und von meiner Seite aus das größte Manko.

Lustiges
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Die Polizeisprüche sind sehr lustig gewählt, da sie einerseits versuchen, seriösen Polizeifunk zu simulieren, aber andererseits gar keine Chance haben, dass dieser wirklich als solcher aufgefasst wird. Man stelle sich vor, man fährt als Polizist die aus Stahl und Geschwindigkeit manifestierte Dampfwalze von Auto, um Razer zu stoppen. Wenn man einen davon dann mit voller Geschwindigkeit auf die Hörner bekommt, dann fliegt der auch ordentlich los. Das Auto knallt gegen alles Mögliche in der Umgebung und zerstückelt ein wenig. Aber cool und rechtschaffend, wie die Polizei nunmal in diesem Spiel ist, kommt die Meldung "Habe dem Raser einen Strafzettel verpasst" oder "Der Raser hat einen Bußgeld erhalten". Ich weiß nicht, ob ich das als gut oder schlecht werten soll, weil es einfach immer wieder zu komisch ist, diese Sprüche in solchen Situationen zu hören. Meiner Meinung nach hat das schon einen großen Unterhaltungswert.

Fazit: Es ist ein Rennspiel, was für Abwechslung sorgt und eigentlich, bis auf den nichtvorhandenen Mehrspieler-Modus an einer Konsole, einen guten Umfang bietet. Der Online-Modus hätte jedoch besser sein können, weshalb das Spiel nicht die volle Anzahl an Sternen von mir erhält. Das Anspielen, Ausleihen oder auch Kaufen lohnt sich dennoch, wenn man sich mit diesen Punkten abfinden kann.


Red Dead Redemption (Uncut) - [PlayStation 3]
Red Dead Redemption (Uncut) - [PlayStation 3]
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 19,49

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungenes Westernabenteuer im GTA-Stil, 11. Juni 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Read Dead Redemption ist ein wirklich gelungenes Open-World-Spiel im GTA-Stil, welches zur Zeit des wilden Westens spielt. Man schlüpft in die Rolle von John Marston, einem ehemaligen Verbrecher, welcher eine Wandlung hinter sich hat und nun ein ruhiges Leben mit seiner Familie verbringen möchte. Jedoch entführen Agenten der Bundesbehörde seine Familie und zwingen ihn, alte Bekannte aus seiner kriminellen Vergangenheit zur Strecke zu bringen. Und hier fängt das Abenteuer an.

Grafik

Wie von Rockstar gewohnt, sieht das Spiel wirklich klasse aus. Ich habe einige Meinungen gelesen, in denen pure Enttäuschung geäußert wurde. Dies kann ich nicht nachvollziehen, da ich auch nicht mehr erwartet hätte, was dort geboten wird. Auch wurden Vergleiche mit dem Spiel "Call of Juarez" gemacht, was ich nicht verstehen kann, da es sich hier um völlig unterschiedliche Spieltypen handelt, nämlich um einen Egoshooter und ein riesiges Open-World-Spiel, in dem auch dementsprechend mehr dargestellt werden muss. Dessen sollte man sich bewusst sein.
Zur Ausgangslage zurückkommend: Man sollte nicht viel mehr, als GTA 4 erwarten, was die grafische Rafinesse angeht, jedoch ist die Landschaft wunderbar gestaltet und ich persönlich konnte das Westernfeeling nie vermissen.

Gameplay

Das Spiel besitzt eine sehr große Welt, die man entweder zu Fuß, mit dem Pferd oder auch mit verschiedenen Transportmittel, wie einer Kutsche oder dem eigenen Camp, durchqueren kann. Sie besitzt zudem einen westerntypischen Aufbau mit Städten, Bandenverstecken und allerlei drumherum, wie Überfällen von Gesetztlosen usw.
Auf welche Seite man sich schlägt, ist jedem selbst überlassen, denn John Marston möchte nur seine Familie wiederkriegen, egal, ob auf gutem oder schlechtem Wege. An dieser Stelle hat man also vollkommene Entscheidungsfreiheit. Dies wirkt sich dementsprechend dann auf den Ruf, sowie die Ehre aus. Nervig daran ist, dass man als bekannter Cowboy oft von Zufallsevents betroffen ist, welche mich persönlich auf Zeit nervten, weil sie zu häufig kamen und sich zusätzlich auch wiederholten. Ansonsten kann man dem linearen Spielaufbau folgen, indem man die Aufgaben bestimmter Leute erfüllt oder sich auch lustigen Nebenstorys widmen. Und hat man auch dazu gerade keine Lust, kann man einfach jagen gehen oder einfach mal einen Abstecher in den Saloon machen, um zu pokern, Blackjack oder Liar Dice zu spielen, denn durch bestimmte Aktionen ist es möglich, Kostüme freizuschalten, welche einen ensprechenden Effekt haben. Es gibt wirklich viele Möglichkeiten und Langeweile kommt so schnell nicht auf.

Musik und Sound

Gute und passende Soundeffekte und auch gute Musiktitel, nur manchmal etwas wenig nach meinem Geschmack. Teilweise wird die sehr prägnante Gefahrenmusik sehr lange gespielt, auch wenn die Gefahr bereits gebannt ist bzw. sich Gegner in großer Reichweite befinden. Ich empfand es teilweise als etwas nervig.

Engine

Bei der Engine soll es sich um eine verbesserte Version der GTA-Engine handeln, worauf ich besonders gespannt war. Die Engine kann sich sehen lassen, stößt jedoch teilweise an ihre Grenzen, wenn es zu großen Gefechten kommt. Denn hier kam es schon das ein oder andere Mal vor, dass beim Heranzoomen mit dem Scharfschützengewehr die Bildrate extrem stark gefallen ist und dies unschöne Ruckler zur Folge hat. Dies ist wohl auch ein Aspekt, weshalb grafisch einfach nicht mehr möglich wahr, um noch kurz darauf zurückzukommen.
Die Physik des Spiels funktioniert gut. Reiter oder Duellanten fallen realistisch, genau wie Kutschen oder Pferde.
Zudem reagieren Personen angemessen und nicht undefiniert, greifen also nicht einfach an wegen irgendeiner Sache, die es gar nicht gab. Keine Seltenheit in dem ein oder anderen Spiel.

Steuerung

Meines Erachtens nach ist die Steuerung gut gewählt. Ich selbst hatte nur etwas GTA 4 Erfahrung, kam jedoch sehr schnell damit zurecht. Die automatische Zielhilfe (die sich auch deaktivieren lässt) rundet die Sache dann auch noch ab. Hier gibt es eigentlich nichts zu kritisieren.

Multiplayer

Im Multiplayer gibt es viele verschiedene Spielmodi, die eigentlich ganz lustig sind. Ich selber habe sie nicht so intensiv gespielt, empfand sie jedoch als ganz gut und könnte mir vorstellen, dass dies für den ein oder anderen schon eine Langzeitmotivation sein könnte.

Bugs

Leider weißt das Spiel einige Bugs auf, die nicht gravierend sind, jedoch etwas nervig. Zum einen kam es schon vor, dass eine Kutsche einfach im Boden festhing und werden verzweifelt versucht haben, sie weiterzuziehen. Keine Seltenheit sind zudem fliegende Gegenstände, wie ein Koffer oder auch mal ein Wagenrad, welches seelenruhig in der Prärie rumschwebt. Nicht schlimm, aber das muss nicht sein.

Fazit: Eine klasse Story, gute musikalische Untermalung, viele Nebenaufgaben und ein wirklich gutes Feeling machen das Spiel wirklich spielenswert. Meiner Meinung wurde an alles Wichtige gedacht. Jedoch wirkt das Spiel an manchen Stellen etwas schlampig, weshalb es mir aufgrund der Macken nicht ganz fünf Sterne wert ist. Jedoch bekommt es von mir eine volle Kaufempfehlung.


Monster Hunter Tri - [Nintendo Wii]
Monster Hunter Tri - [Nintendo Wii]
Wird angeboten von games.empire
Preis: EUR 29,95

18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wären die Spiele vorher so gewesen..., 7. Mai 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
...dann wäre die Spielereihe hier heutzutage deutlich bekannter! Denn das Spiel besitzt auch endlich für die Europäer einen guten Online-Modus. Und gerade das ist es, was das Spiel so genial macht. Dazu später mehr. Aber erstmal:

Was ist Monster Hunter eigentlich?

Monster Hunter ist ein Spiel, welches dem Hack n' Slay-Genre zuzuordnen ist. Man spielt einen Jäger, welcher für sein Dorf (Offline und alleine) oder für eine Stadt (Online mit bis zu 4 Personen) sogenannte Quests, also Aufgaben bewältigt, welche zwischen dem Sammeln von Gegenständen und dem Töten prähistorischer Monster variieren. Dies findet in verschiedenen Schauplätzen statt, auf dem Land, sowie im Wasser, welche zusätzliche meist klimatische Herausforderungen bieten. Belohnt wird das Ganze mit Geld und Gegenständen, welche in die Verbesserung der Ausrüstung investiert werden können. Das als kleine Einleitung.

Grafik

Die Grafik setzt auf der Wii neue Maßstäbe. Dieses Spiel kann sich echt sehen lassen. Ich habe meine Wii noch nicht lange, habe aber schon andere Spiele auf dieser Konsole gesehen und hätte nicht gedacht, dass soetwas grafisch möglich ist. Man muss ehrlich sein und sagen, es ist kein Xbox oder PS3 Niveau, aber die Gestaltung und Kernelemente der Landschaft machen das Ganze einfach wunderschön. Schöne Ausblicke, sehr gutaussehendes Wasser und gut durchdachte Levelgestaltung. Hier gibt es nichts zu bemängeln von meiner Seite.

Musik und Soundeffekte

Muss einfach erwähnt werden, denn die musikalische Untermalung ist klasse. Dasselbe gilt für die Soundeffekte, welche sehr passend und authentisch wirken. Auch wenn man nur ein paar Pilze gesammelt hat, wirkt die schon fast epische Endfanfare schon sehr motivierend. Menschen, die mit den Ohren nicht nur hören, sondern auch sehen, werden hier auf ihre Kosten kommen!

Gameplay (Engine, Steuerung, Schwierigkeitsgrad, Abwechslung, Story...)

Da ich alle Vorgänger, die hierzulande erschienen sind, gespielt habe, kann ich die Unterschiede recht gut feststellen. Zuerst zur Engine, denn das Spiel gab es ja vorher immer nur für die Playstation Systeme und musste somit erst einmal portiert werden. Ich kann nur sagen, dass dies gelungen ist. Das Spiel läuft sehr sehr flüssig, es finden keine Framedrops statt. Die Entwickler haben wohl grafisch an der Stelle aufgehört, an dem es anfing, diese zu gefährden. Ich bin auf jeden Fall begeistert davon.
Die Steuerung ist gleichgeblieben zum den PSP-Teilen, man kann aber sogar noch die ganz alte aus dem ersten PS2 wählen. Dies gilt jedoch nur für den Classic Controller. Ich habe es nicht mit dem Nunchaku ausprobiert, kann aber jedem raten, den sich den Controller zuzulegen, den die Steuerung ist wirklich gut gelungen damit. Wäre preislich sogar noch unter einem PS3 Spiel. Der Preis ist also wirklich fair für das Spielerlebnis und die damit verbundene Spielzeit.
Nun zum Schwierigkeitsgrad. Die Serie galt schon immer als recht schwierig und auch dieser Teil ist nicht ganz einfach, aber ich glaube locker machbar, vor allem, da die Spieler nun die Möglichkeit haben, sich jederzeit Online Hilfe zu besorgen. Das erleichtert die Sache um ein Vielfaches.
Zum Aspekt Abwechslung muss man sagen, dass es hier ab einem gewissen Punkt nur noch etwas für Fans ist. Denn die Abwechslung besteht nicht in der Art der Quests, sondern in der Schwierigkeit. Quests werden sich nach einiger Zeit vom Inhalt wiederholen. Dessen sollte man sich bewusst sein. Dies heißt aber lange nicht, dass es nicht immer ein individuelles Erlebnis ist, nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass die eigene Jagdgruppe eigentlich ständig variiert. Langeweile kommt bei mir nach guten 75 Spielstunden noch nicht auf.
Der Aspekt Story ist auch hier kaum vorhanden, was bei den Vorgänger aber auch nicht der Fall war. Ich sage bewusst kaum, da es doch schon eine Steigerung zu den vorherigen Teilen gibt, die ich auch, zum ersten Mal in dieser Serie, etwas verfolge. Also wer eine tiefgehende Story möchte oder erwartet, der wird dies nicht bei Monster Hunter Tri finden.

Nun zu den Kritikpunkten:

Was ich zu bemängeln habe sind eher Kleinigkeiten, die man aber doch hätte ausbessern können. Zum einen hätte ich mir etwas mehr Kollider gewünscht, denn einige Waffen ragen immer noch in die Rüstungen herein, was eben nicht immer gut aussieht. Hier hätte ruhig etwas mehr Acht genommen werden können.
Der zweite Punkt ist die Schrift. Wer die Reihe nun nicht kennt und wirklich noch alles lesen muss, für den kann es schon mal anstrengend werden, da die Schrift doch sehr klein ist und einen komischen Kontrast hat. Das hätte, verglichen mit dem Rest, nicht sein müssen.
Der dritte Punkt betrifft die Chatmöglichkeit bzw. den Umfang im Online-Modus. Der Chat hätte ruhig Zeilenumbrüchen enthalten können und somit ein angenehmes Chatten ermöglicht, was ich als wirklich wichtig empfinde, da der Großteil des Spiels doch Online stattfinden sollte.
Dazu hätte ich es auch gut gefunden, Freunden, die offline sind, eine Nachricht schreiben zu können. Das sind einfach ein paar nervige Aspekte, die dem Spielspaß insgesamt aber keinen Abbruch tun (zumindest bei mir).

Fazit:

Wer ein langes Spiel haben möchte, in das wirklich Mühe gesteckt wurde, und ein Hack n' Slay Fan ist und auch einige Rückschläge verkraften kann, dem kann ich dieses Spiel wirklich nur empfehlen. Man sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, dass das Spiel wirklich viel Zeit in Anspruch nimmt, um es komplett durchzuspielen, weshalb Gelegenheitsspieler oder andere Spieler, die nicht so viel Zeit investieren können, über den Kauf nachdenken sollten. Meinen Geschmack hat dieses umfangreiche Spiel getroffen und erhält deshalb 5 Sterne.


Risen - [PC]
Risen - [PC]
Wird angeboten von online-shop
Preis: EUR 9,97

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es macht wieder Spaß..., 6. Oktober 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Risen - [PC] (Computerspiel)
sich in eine Fantasy-Welt zu begeben und in die Rolle eines namenlosen Helden zu schlüpfen. Endlich. Risen präsentiert sich einfach sehr gut, wie ein Sportler in Topform.

Grafik und Performance

Die Grafik erinnert stark an Gothic 3, ist sogar mit jener gleichzusetzen. Sie ist vielleicht nicht so gut, wie sie heutzutage sein könnte, aber die Entwickler haben aus Gothic 3 wohl gelernt und eingesehen, dass Performance wichtiger ist, als Grafik. Weshalb natürlich nicht die Rede von schlechter Grafik sein kann. Die Welt wirkt wieder endlich wieder liebevoll gestaltet, nicht dahingeklatscht, sondern durchdacht. Sie ist insgesamt auf jeden Fall gut genug für ein stimmiges Rollenspiel, aber nicht so gut, dass es bei jedem ruckelt. Ich halte es für sehr gut. Der einzige Kritikpunkt ist mener Meinung nach, dass die Pflanzen wieder recht groß sind. Passen zwar besser in die Welt, als ich dachte, nur hätte ich diese lieber wieder auf "Standartgröße" gehabt, auch wenn sie schwieriger zu finden wären.

Gameplay und Story

Klar, wer sagt, dass es sehr den alten Gothicstorys ähnelt, der hat nicht unrecht. Man findet sich als Gestrandeter ohne jegliche Vorgeschichte wieder, ist schwach, muss alles lernen. Aber das hat, zumindest in meinen Augen, immer den Reiz ausgemacht. Sich hocharbeiten zu müssen. Nicht wie bei Gothic 3 schon von Anfang an als "Der Schlächter von Myrtana" durch die Gegend zu streifen und wirklich alles mit blödem Draufkloppen lösen zu können. Bei Risen kämpft man zwar auch wieder mit der Maus, doch stumpfes Klicken der Linkstaste wird einem den Sieg hier nicht bringen. Und auch die Monster sind zu Anfang alles andere als leicht zu besiegen. Da kann schon manchmal Frust aufkommen, wenn man an ein oder zwei Wölfen nicht vorbeikommt. Da muss man diese dann auch mal auslassen und eben so weiterkommen.
Die KI hat bei mir immer super reagiert, auch wenn einige Monster manchmal wirklich schwer abzuhängen sind. Ein weiterer, wichtiger Pluspunkt ist, dass das Lesen und Zuhören wieder Spaß macht. Die Dialoge sind klasse, die manchmal schon zynische Art des Protagonisten einfach amüsant. Generell die Synchronisation ist, meines Erachtens nach, sehr gut.
Nun zu der warscheinlich ersten Frage, die bei einem Gothicnachfolger aufkommt:

Wie sieht es denn mit Bugs aus?

Da kann ich nur sagen, dass der Kammerjäger sehr gute Arbeit geleistet hat. Ich habe nun ca. 11 Spielstunden hinter mir und musste das Spiel noch nicht einmal neu starten, weil ich hängen geblieben bin oder etwas technisch nicht funktionierte. Es läuft bis jetzt einfach einwandfrei, was für mich ein klarer Indikator dafür ist, dass sie die Entwickler das Desaster von Gothic 3 zu Herzen genommen haben.

Fazit: Es macht wieder Spaß. Die Welt ist stimmig, die Story wirkt zwar bekannt, aber die es fesselt endlich wieder. Wer also Lust hat, sich als Gothicspieler in in eine bekanntwirkende Umgebung entführen zu lassen und keine Angst vor einem wirklich kernigen Abenteuer hat, dem kann ich diese Spiel nur ans Herz legen.


Neidlos
Neidlos

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber weniger ist manchmal mehr, 31. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Neidlos (Audio CD)
Ich habe Jaspers Musik schon vor einiger Zeit auf Youtube kennengelernt und war wirklich angetan. Darum habe ich mich entschlossen, auch sein Album zu kaufen. Für mich sieht es so aus:

Der Sonne entgegen
Ein toller Song, der Laune macht - keine Frage. Ist auch auf der Platte so, nur am Ende finde ich das Steigen der Tonlage einfach etwas unpassend. Insgesamt 4 von 5 Sternen hier.

Der HDL Song
Ein wirklich lustiges Lied, was die sicherlich auf viele Menschen zutrifft, die viel Zeit im Internet verbringen. Leider auf dem Album nicht so authentisch, wie es sein sollte. Zu viel "Gedudel" ist dort eingefügt worden, was so ein wenig den Fokus vom sehr guten Text nimmt. Hier 3 von 5 Sternen.

Nördlich
Tolles Lied einfach gesagt. Schön ruhig und entspannend, wie man es auch von seinen Livestücken kennt. Hier 5 von 5 Sternen.

In meinen Armen
Hier kommt das Feeling leider nicht so rüber. Vielleicht ja bei öfterem Hören, aber hier wirkt es wieder etwas vollgestopft. Hier 3,5 von 5 Sternen.

Neidlos
Hier war ich wirklich enttäuscht, denn Text, sowie Riff haben leichte, kosmetische Veränderungen erhalten - in meinen Augen leider nicht zum Guten. Der dynamische Anffang ist durch, meiner Meinung nach, abgehacktes Akkordgehaue ersetzt worden, was noch durch eine E-Gitarre (?!) unterstützt wird. Als Intro zum eigenlichen, dynamischen Riff wäre es wirklich sehr gut gekommen. Aber leider ist dem nicht so. Der Song ist eigentlich 5 Sterne wert, auf dem Album rettet ihn nur der Refrain auf 4 Sterne.

Hey Du
Das Lied gefällt einfach und kommt auch gut rüber. 4 von 5 Sternen.

Nicht die
Auch hier ist es gut gelungen, es auf Platte zu bringen. Es ist schön minimalistisch gehalten, wobei die Gitarre hier etwas lauter hätte sein können. Trotzdem von mir 5 von 5 Sternen.

Für Jéróme
Auch diese Lied ist gut geblieben und die kleinen Änderungen nehmen dem Lied nichts. 5 von 5 Sternen.

Lioba
Oder lieber Nieoba, denn dieses Lied werde ich wohl am meisten auf der Platte meiden? Diese Lied ist einfach zu überfüllt mit irgendwelchem Instrumenten und hebt sich zu sehr vom restlichen Stil ab. An und für sich live ein wirklich lustiges und gutes Lied, aber hier nicht. 2 von 5 Sternen.

Zu dem Rest der Lieder fehlt der Vergleich zur Urversion, doch kann man sagen, dass diese alle samt im Stile Jaspers sind. Auch wirken sie nicht so überfüllt, wie einige schon Genannte.

Fazit: Das Album ist ist nicht perfekt, nicht so, wie es sich viele vorgestellt haben. Es fehlen einige wirklich gute Lieder (aus meiner Sicht) und an einigen wurde einfach zuviel gemacht. Und trotzdem ist dieses Album wirklich toll. Jasper hat sich Mühe gegeben und ist, auch wenn einige etwas anderes sagen, noch immer Jasper und somit wirklich empfehlenswert. Es ist für wahr nicht so gut, wie es live auf Youtube ist, aber hey: Was ist schon besser, als live und die Gewohnheiten, die man angewöhnt?


Logitech G11 Gaming Keyboard
Logitech G11 Gaming Keyboard

5.0 von 5 Sternen Eine sehr schöne Tastatur, 1. Juli 2009
Ich habe mir diese Tastatur vor kurzer Zeit angeschafft und muss sagen, dass sie mir wirklich sehr gut gefällt.

Optik, sowie Haptik sind sehr schön. Diese Tastatur ist wirklich sehr gut anzuschauen und besticht klar durch ihre gute Verarbeitung. Die Anschlagdynamik ist sehr schön und präzise und sorgt für entspanntes Schreiben, also nicht nur was für den Gamer. Die 18 G-Tasten, welche sich durch gelieferte Software leicht mit Makros, also Befehlsketten, programmieren lassen, sind sehr praktisch, da es drei verschiedene Modi gibt, wodurch 54 verschiedene Kombinationen möglich sind, was aber eher für die Gamer interessant sein dürfte.
Das Lcd gefällt auch, welches drei verschiedene Stufen hat: Aus, schwaches Leuchten und starkes Leuchten.

Zudem hat die Tastatur Multimediatasten, womit leicht zwischen der Musik im Player hin und her geschaltet werden kann und die Kautstärke geregelt werden kann.

Zur Installation sei noch gesagt, dass diese einwandfrei geklappt hat. Die Tastatur wurde bei meinem Pc (Vista 32 Bit) sofort erkannt und konnte ohne Weiteres genutzt werden.

Fazit: Ich habe an dieser Tastatur nichts Negatives festellen können und gebe hiermit, trotz des doch recht hohen Preises, eine absolute Kaufempfehlung ab, denn diese Tastatur ist es wert.


Monster Hunter: Freedom Unite
Monster Hunter: Freedom Unite

42 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser denn je, aber..., 26. Juni 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Monster Hunter: Freedom Unite (Videospiel)
Ich habe bis jetzt alle Spiele der Monster Hunter-Serie, die hier in Deutschland erschienen sind, intensiv gespielt und muss sagen: Dieses Spiel ist mit Abstand das Beste. Ich habe das Spiel gestern schon im Laden kaufen können und somit schon etwas Spielzeit hinter mir. Fangen wir also an:

Die Grafik ist, wie schon bei seinem Vorgänger, Monster Hunter Freedom 2, einfach sehr gut. Ich habe, bis auf Final Fantasy: Crisis Core, kein Spiel gesehen, welches der Grafik dieses Spieles gerecht wird. Die Landschaft ist liebvoll gestaltet und alles ist sehr gut aufeinander abgestimmt. Die Figuren, welche ebenfalls durch ihr Aussehen bestechen, passen wirklich sehr gut in diese fiktive Welt, obwohl es durchaus untypischen Waffen für die dargestellte Zeit in dem Spiel gibt. Dazu später aber mehr.
Rein grafisch ist dieses Spiel also nur zu loben und daran lässt sich nichts aussetzen.

Das Gameplay in diesem Spiel ist sehr umstritten. Jemand, der sich in dieser Spielereihe nicht auskennt, könnte zu Anfang massive Schwierigkeiten haben, sich zurecht zu finden. Die Kamera wird, im besten Falle, mit dem digitalen Steuerkreuz gedreht, da dies die effizienteste Variante ist. Aber um dies umzusetzen, ist eine etwas unorthodoxe Haltung der Psp von Vorteil. Eben gewöhnungsbedürftig. Zwar ist das Zentrieren der Kamera auch mit der L-Taste möglich, doch leider sehr viel schlechter und in hektischen Kämpfen nicht zu gebrauchen.
Der nächste Punkt ist der schon oft angesprochene Schwierigkeitsgrad. Alle Spiele dieser Reihe waren, im Gegensatz zu manch anderen Spielen, recht schwierig und haben bei einigen, augenscheinlich, zu Frustration geführt. Und da kann ich nur sagen: Ich kann es nachvollziehen. Diese Spiele sind, ohne Erfahrung, sehr schnell frustierend. Es ist viel Zeit notwendig, die verschiedenen Monstertypen zu verstehen und sich eine gute Ausrüstung zu erarbeiten, womit ich gleich zum nächsten Punkt komme. Die Ausrüstung ist das A und O in diesem Spiel. Es gibt eine unglaubliches Reportoire an Waffen und Rüstungen, welche in Sets, das heißt jedes der fünf Rüstungsteile vom gleichen Typ, einen individuellen Bonus gibt. Dieser kann positiv, aber auch negativ sein. Der Charakter selbst kann nicht verstärkt werden durch Levelanstieg oder Attributveränderung. Dies ist, wie schon erwähnt, Grindingaction pur und erfordert Ausdauer.

Die Monstervielfalt ist sehr groß. So gut wie jedes Monster weist ein anderes Verhaltensmuster auf, welches es zu studieren gilt, um in dieser Welt zu bestehen. Dadurch entsteht nie Langeweile - zumindest die erste lange Zeit. Die Quests fangen jedoch nach einiger Zeit an, sich zu wiederholen, zumindest was den Inhalt angeht. Später muss man die selben Monster wieder töten, jedoch in deutlich stärkeren Varianten. Auch hier sei gewarnt, dass es wirklich nur was für Fans vom Hack n' Slay-Genre ist. Der Spaß jedoch vergeht so gut wie nie, wenn man den Multiplayer-Modus nutzt, welcher dem Spiel den größten Reiz gibt. Im Multiplayer-Modus kommt es das richtige Jagdfeeling auf, zusammen mit ein paar Freunden eine prähistorische Bestie zu erlegen. Da kann die Quest noch so gleich sein, das Spielerlebnis ist jedes mal anders und sorgt wirklich für eine Menge Spaß. Ich kenne kein Spiel, bei dem die Freude so groß ist, einen oder mehrere Mitspieler dabei zu haben. Denn hier kommt es wirklich auf Teamwork an.

Nun aber zum Interessanten, nämlich den Neuerungen. Viele nervige Kleinigkeiten wurden verbessert, zum einen kann jetzt direkt in die Truhe gekauft werden, was das lästige Laufen wirklich erspart. Jeder eingespielte Fan wird wissen, was ich meine. Zum andere ist nun das Aussehen der Waffen und Rüstungsteile beim Kauf direkt sichtbar, was nun nicht die tollste Verbesserung ist, aber doch sehr nett gemacht. Des Weiteren kann nun ein Felnyx, ein katzenartiges Wesen, welches vorher nur als Gegner auftauchte und im Vorgängerteil dann als Koch eingesetzt werden konnte, nun auch als Begleiter mit auf die Jagd genommen werden. Dies ist eine sehr lustige Neuerung, da dieses Wesen selbst Gegestände sammelt, welche ihr am Ende einer Mission erhaltet. Außerdem kämpft es selbst, wenn auch in meinen Augen etwas tollpatschig, mit Bomben und/oder einer Waffe. Dieses Tier kann zusätzlich außerhalb von Missionen durch gesammelte Erfahrungspunkte neue Fähigkeiten erlernen. Der größte Vorteil aber ist, dass es die Aufmerksamkeit des Gegners auf sich lenken kann und ihr somit kurz Zeit habt, in den Kämpfen etwas zu heilen oder andere Maßnahmen zu treffen. Dies senkt den Schwierigkeitsgrad doch schon an einigen Stellen. Auch ist es neu, dass man das Spiel zu einem gewissen Teil auf seiner Speicherkarte installieren kann, was die Ladezeiten an einigen stellen doch noch deutlich senkt. Auch gibt es neue Monster, was das Herz eines jeden eingefleischten Jägers höher schlagen lässt. Leider muss man dazu sagen, auch wenn ich noch gegen keines der besagten neuen Monster gekämpft habe, dass man schon sehen kann, welches Modell hinter dem Monster steckt, wodurch man nicht von völlig neuen Monster reden kann. Aber auf ein bis zwei neue Typen kann man sich trotzdem freuden. Zudem ist es wieder möglich, seinen Spielstand aus dem Vorgängerteil zu importieren, was für die meisten sicherlich ein Segen sein wird.

Anschließend möchte ich noch einige, eventuell, negativ wirkende Aspekte aufzählen.

Zum Aspekt Story sei gesagt, dass diese wirklic nicht vorhanden ist. Es ist kein Spiel, wo die Story interessiert, sondern es ist klar defininiert, worum es geht, nämlich um's Jagen. Wer nach einer Art Story sucht, ist hier also Fehl am Platz. Das Spiel ist aus dem oben genanntem Grund auch sehr linear in diesem Sinne. Zwar ist es komplex und die Kämpfe gegen viele Monster erfordern immer eine gewisse Taktik, doch geht es eben so gut wie immer um das Eine. Dazu kommt, dass das Spiel leider immer noch keine offizielle Internetunterstützung besitzt, was das Spie leider da einschränkt, wo es wirklich am besten zur Geltung kommt, nämlich im Multiplayer-Modus. Sehr schade drum.

Abschließend sei gesagt, dass ich meinen Spielstand nicht importiert habe und trotzdem keinerlei Probleme bei dem Spiel habe, was den Schwierigkeitsgrad angeht. Es ist also nicht zu schwer, wenn man sich etwas in das Spiel einspielt. Zur Hilfe gibt es für den ein oder anderen ja auch noch Anleitungen im Internet.

Fazit: Dieses Spiel ist durch die kleinen, aber feinen Verberssungen mit Abstand das beste der Serie. Der Inhalt ist riesig und die Spielzeit enorm. Sie rechfertigt den Kaufpreis allemal. Und, obwohl ich ein riesiger Fan dieser Reihe bin, muss ich es objektiv bewerten und kann maximal nur 4 Sterne geben, den das Spiel ist nicht für Spieler gedacht, welche nicht die Zeit haben, so viel zu spielen. Dazu kommt, dass der Multiplayer-Modus eben noch imemr nich optimiert wurde, wegen der Internetgeschichte. Auch werden viele diese Spiel eben wieder nur als "Erweiterung" der Vorgängerteile sehen, da es sich nicht essentziell geändert hat.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 25, 2010 4:41 PM MEST


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