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Rezensionen verfasst von
Thor

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Die wilden Schwäne
Die wilden Schwäne
von Hohlbein Wolfgang und Heike
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Hohlbein seit Langem., 24. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die wilden Schwäne (Gebundene Ausgabe)
Es waren märchenhafte Romane wie "Die Bedrohung", "Der Greif", "Märchenmond" und ähnliche Bücher, die mich vor gut zehn Jahren zu einem Hohlbein-Fan gemacht haben. Leider wurden Gemeinschaftsromane von Wolfgang und Heike Hohlbein immer seltener, es kamen nur noch unterdurchschnittliche "Chronik"-Bände oder ganz schwache Romane wie "Infinity" oder "Iron Dead", die ich nicht einmal zu Ende lesen konnte, weil sie mich derart langweilten.

"Die wilden Schwäne" hat aber alles, was die Hohlbeins zur Höchstform auflaufen lässt. Zwar ist die Geschichte nicht selbst erfunden, wird aber hier bildreich, kurzweilig und hochspannend erzählt. Lange hatte ich dieses schöne Hohlbein-Erlebnis nicht mehr, aber diesmal kam ich wieder voll und ganz auf meine Kosten.


In The Lonely Hour (Deluxe Edtion)
In The Lonely Hour (Deluxe Edtion)
Preis: EUR 7,97

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Adele und Emeli Sande in männlich., 18. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: In The Lonely Hour (Deluxe Edtion) (Audio CD)
Erstmals fiel mir das Album von Sam Smith auf, als es in den Billboard Hot 200 mit Lana Del Rey um Platz 1 konkurrierte. Ich war froh, dass sich Lana durchgesetzt hat, aber damals wusste ich ja noch gar nicht, wie gut "In The Lonely Hour" ist und dass Sam Smith die 1 ebenso verdient gehabt hätte.

Das Album beginnt wuchtig mit dem fantastischen Hit "Money On My Mind", der es bis auf Platz 11 der österreichischen Single-Charts geschafft hat, ohne dass ich es mitbekommen habe. Jedenfalls ist dieser Opener etwas irreführend, denn der Rest des Albums klingt ruhiger, souliger und insgesamt recht balladenlastig. Letzteres meine ich aber durchaus nicht negativ, denn Sam Smith beherrscht sein Handwerk. Nicht nur seine Songs können fast mit den Perlen von seinen weiblichen Pendants wie Emeli Sande oder Adele mithalten, auch die Stimme des jungen Sängers ist überaus bemerkenswert; sogar seine Kopfstimme ist genial und er vermag damit Emotionen zu vermitteln. Manche Balladen, etwa "Not In That Way", haben mir sogar eine Gänsehaut beschert, was nur selten ein Song vermag.

Insgesamt finde ich das Album überhaupt nicht eintönig, wie weiter oben behauptet, auch wenn nur der bereits erwähnte Opener sowie "Like I Can" etwas mehr Tempo hineinbringen. Doch Smiths Stimme ist prädestiniert für das Singen großer Soul-Herzschmerz-Balladen, und daher soll er das gefälligst auch tun! :)

Ich verleihe eine knappe 6 für dieses bemerkenswerte Debüt-Album und freue mich schon jetzt auf das zweite Album. Wenn er sich noch ein Stück steigert, macht er damit dann vielleicht sogar Adeles "21" Konkurrenz.

Highlights:

Money On My Mind
Not In That Way
I'm Not The Only One
Like I Can


Trouble in Paradise
Trouble in Paradise
Preis: EUR 6,99

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich ist sie da - diese Platte wird mir nicht nur diesen Sommer versüßen!, 18. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Trouble in Paradise (Audio CD)
Bevor man sich das neue, erst zweite Album von La Roux zu Gemüte führt, könnte man sich vielleicht folgende Fragen stellen: Warum um Himmels Willen hat es fünf Jahre gedauert, bis nach der Veröffentlichung von „La Roux“, aus meiner Sicht eines der allerbesten Alben dieses Jahrhunderts, endlich der schwierige Zweitling veröffentlicht wurde? Warum sind dann erst recht nur neun Songs auf dem Album zu finden? Und wie lässt sich diese Wartezeit überhaupt rechtfertigen?

Zuerst wurde der Frontfrau Elly Jackson das Rampenlicht und der Rummel um ihre Person zu viel. Schlimmer noch waren aber die stimmlichen Probleme, an denen sie danach litt. Laut eigener Aussage konnte sie eine Zeit lang überhaupt nicht singen, ihr hohes Falsett beherrschte sie nicht mehr. Irgendwann aber erholte sich Elly und die Arbeiten am neuen Album begannen. Es kam jedoch zu Unstimmigkeiten zwischen ihr und ihrem Studiopartner Ben Langmaid. So gefiel Ben Ellys Gitarrenspiel bei dem Stück „Kiss And Not Tell“ nicht, von dem sie selbst aber begeistert war. Die Wege trennten sich; im Nachhinein stellte sich heraus, dass Elly darunter gelitten hatte, dass die Musik-Journalisten oft behauptet hatten, Ben sei der kreative Kopf des Duos und Elly „nur“ die Sängerin und das Aushängeschild. In Wahrheit hat sie großen Anteil an der Entstehung ihrer Musik und ist von ihrem Partner unabhängig.

Die geringe Anzahl an Songs auf dem neuen Album ist wohl dadurch zu erklären, dass Elly Jackson eine Perfektionistin ist. So lange nicht jedes Detail an den Songs stimmt und sie nicht das Gefühl hat, hier einen Hit produziert zu haben, dann ist sie nicht zufrieden. Filler gibt es bei ihr nicht. „Wenn ich bei einem Albumsong das Gefühl habe, den kann ich nicht als Single auskoppeln, dann frage ich mich, warum er dann überhaupt auf dem Album ist.“ Und sie hat Recht: Jeder der neun Tracks könnte ein Nummer-1-Hit sein, wenn die Charts nicht momentan so resistent gegen wirklich gute Popnummern wären.

Und genau damit lässt die sich das jahrelange, hoffnungsvolle und zugleich bange Warten auf das Comeback-Album rechtfertigen: Es enthält, wie schon das unglaublich geniale und zeitlose Debüt, Popmusik in Perfektion.

Doch wie klingt „Trouble In Paradise“? Nun ja, zwar merkt man beim ersten Ton, um welche Künstlerin es sich handelt, und Elly klingt immer noch, als wäre sie aus den 80ern in die Gegenwart gebeamt worden, aber der kompromisslose, infektiöse Synthpop, der nicht nur mich damals auf Anhieb in Verzückung und Euphorie versetzte, ist einem etwas wärmeren Sound gewichen, dem man mehr von Ellys Seele anhört. Dieser Eindruck entsteht unter anderem durch den Einsatz von echten Instrumenten, der bei „La Roux“ ja überhaupt nicht gegeben war. Selbstverständlich sind die Synthie-Elemente nicht gänzlich verloren gegangen, ganz im Gegenteil, sie spielen immer noch in allen Songs eine Rolle. Doch lediglich im Banger „Silent Partner“ treten sie derart dominant hervor wie beim Debüt.

Ebenso nicht verloren gegangen ist Ellys Gespür für eingängige Melodien, die sich sofort im Ohr festsetzen und doch nicht gleich wieder verleiden. Schon nach dem ersten Hördurchgang konnte ich sämtliche Refrains des Albums aus dem Gedächtnis abrufen. Zudem ist das Album diesmal abwechslungsreicher geworden als das Debüt. „Let Me Down Gently“ und „Paradise Is You“ sind die bezaubernden Balladen des Albums, doch die Uptempo-Nummern überwiegen. „Uptight Downtown“ überzeugt als erste Single und als Opener auf ganzer Linie, schon die ersten Takte reißen hier mit. „Kiss And Not Tell“ ist ein süßer Ohrwurm mit einem wunderbaren Refrain. „Cruel Sexuality“ klingt wieder völlig anders, zugleich entspannt und verzweifelt. Mit „Sexotheque“ kommt eine unfassbar gute Popnummer, wie man sie heutzutage leider viel zu selten hört. Ich würde gerne sehen, wie der Song auf die 1 geht. „Tropical Chancer“ wird seinem Namen mehr als gerecht, gehört zu den erfrischendsten Tracks auf dem Album und ist mein persönlicher Sommerhit. Man muss sich den Sommerhit schließlich nicht diktieren lassen, wie es so viele tun. Bei „The Feeling“ setzt Elly wieder ihren bekannten Falsett-Gesang ein, der auf dem Zweitling aufgrund der stimmlichen Probleme rarer geworden ist. Aber Ellys normale Stimme ist ja auch höchst angenehm.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich vergöttere La Roux und dieses Album!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 29, 2015 1:57 PM MEST


Whispers (Deluxe Edition)
Whispers (Deluxe Edition)
Preis: EUR 16,99

5.0 von 5 Sternen Meine bisherige Überraschung des Jahres!, 20. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Whispers (Deluxe Edition) (Audio CD)
Eigentlich war die einzige Album-Veröffentlichung, der ich in letzter Zeit entgegenfieberte, das lang ersehnte zweite Album "Ultraviolence" von Lana Del Rey. Dann stieß ich aber auf das neue Werk von Passenger und dachte mir, dass man da ja durchaus mal reinhören könnte. Die Vorabsingle "Heart's On Fire" ist ja nicht schlecht.

Dass man auf "Whispers" aber mit großartigen Singer-Songwriter-Nummern geradezu bombardiert wird, das hätte ich nun wirklich nicht erwartet, ist aber so. Schon der Opener "Coins In A Fountain" ist unwiderstehlicher Pop, ehe dann mit "27", einem amy-macdonald-ähnlichen Folkpop-Song, gleich das erste ganz große Album-Highlight folgt. Facettenreich und doch homogen geht es weiter: "Heart's On Fire" ist eine romantische, ruhige Ballade, bei "Bullets" ist eine Mundharmonika zu hören, "Golden Leaves" ist eine wahnsinnig schöne Streicherballade.

Auch die zweite Hälfte des Albums ist nicht frei von Highlights, ganz im Gegenteil. "Start A Fire" ist ein zweiter Beweis, dass Passenger den Folkpop wunderbar beherrscht. "Whispers" steigert sich nach einem gemächlichen Beginn in eine wahre Hymne und "Riding To New York" ist abermals eine mustergültige Ballade.

Und am Wichtigsten ist: Die Stimme von Mike Rosenberg gefällt mir mittlerweile ziemlich gut und drückt allen Songs freilich einen unverkennbaren Stempel auf.

Fazit: "Whispers" begeistert mich ungleich mehr als das auch schon sehr schöne Vorgängeralbum, welches den Hit "Let Her Go" enthielt. Ich würde mir wünschen, dass Passenger mit diesem Album ähnliche Erfolge feiern kann. Potentielle Hitsingles fehlen auf dem Album ja nicht, man müsste nur die richtigen Nummern (z. B. "27" oder "Start A Fire") auskoppeln.


X (Deluxe Edition) inkl. "I See Fire"
X (Deluxe Edition) inkl. "I See Fire"
Preis: EUR 13,99

23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gefällt mir besser als sein Debüt., 20. Juni 2014
Ed Sheeran habe ich lange unbeachtet links liegen gelassen. Sein Debüt-Album finde ich schwach, die Hobbit-Ballade "I See Fire" hat erst nach einiger Zeit mein Wohlwollen gefunden. Hätte ich mir nicht im Vorfeld den Vorab-Track "Bloodstream" angehört und Feuer und Flamme gefangen, dann hätte ich mir "x" vielleicht niemals angehört.

Aber "Bloodstream" veranlasste mich eben dazu, mir noch weitere Tracks des Albums anzuhören, und so fand ich auch an "Afire Love" und "Don't" Gefallen.

Inzwischen habe ich das ganze Album gehört und ich finde es erheblich besser als sein Debüt. Abgesehen von dem banalen "Nina" kann ich keine schwachen Songs ausmachen. Von feinfühligen Balladen über funkige Popnummern bis hin zu Rapsongs haben wir alles dabei; Ed Sheeran präsentiert uns sämtliche Facetten seines Könnens.

Somit gefällt mir "x" überraschend gut, daher verleihe ich eine solide 4 Sterne für das Multiplikations-Album. Ich bin schon gespannt, wie die nächsten Alben "-" und ":" klingen werden :)

PS: Die Bonus-Tracks auf der Deluxe-Variante bringen's meines Erachtens nicht, vor allem nicht das nervige "Take It Back" - ich begnüge mich daher mit der Standard-CD.

Highlights: "Bloodstream", "Photograph", "Don't", "Afire Love".


Ultraviolence (Limited Deluxe Edition)
Ultraviolence (Limited Deluxe Edition)
Preis: EUR 16,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lana Del Reys zweites Meisterwerk., 19. Juni 2014
Das mögliche Album des Jahres ist endlich erschienen und hat "Born To Die" nicht übertroffen. Von Enttäuschung ist bei mir dennoch weit und breit keine Spur, denn Pop-Göttin Lana beweist wieder einmal, wie himmlisch Melancholie und Schwermut klingen können.

Nach der Veröffentlichung des Growers "West Coast" ging es plötzlich Schlag auf Schlag. Eine Promo-Single nach der anderen, eine besser als die vorherige, wurden veröffentlicht und stimmten mich sogleich euphorisch, denn sie ließen ein wunderschönes zweites Album erwarten.

Die Songs von Lana Del Rey schaffen einen Tiefgang und eine Atmosphäre, wie man es von kommerziellen Popkünstlern eigentlich kaum kennt. In Verbindung mit ihrer grandiosen Ausnahmestimme, die einzigartig unter Milliarden ist, türmen sich hier Reihe an Reihe wunderschöne, emotionale Tracks auf. Lanas Stimme thront, manchmal zaghaft oder souverän in höheren Lagen, dann wieder mit ihrem tiefen Timbre, für welches ich sie besonders schätze, stets über den opulent produzierten Nummern.

Das Tempo des Albums ist, wie nicht anders zu erwarten, eher langsam, was sich im Grunde durch das ganze Album zieht. Zu behaupten, das Album würde gleichförmig klingen, wäre dennoch falsch. Jeder Song besitzt seinen eigenen Charakter, jeder Refrain sitzt und bleibt hängen, wie es schon bei "Born To Die" der Fall war. Auf "Ultraviolence" traut sie sich noch mehr mit ihrer Stimme zu spielen, was zu einigen beeindruckenden Resultaten geführt hat.

Aber was soll ich noch viel schreiben? Es ist wohl offensichtlich, dass Lana Del Rey weiterhin höchstes Ansehen bei mir genießt und ich "Ultraviolence" für einen mehr als würdigen Nachfolger von "Born To Die" halte. Punkt.

Highlights:

Ultraviolence
Brooklyn Baby
Old Money
West Coast
Sad Girl
Pretty When You Cry
Shades Of Cool


Do It Again
Do It Again
Preis: EUR 8,99

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Qualität vor Quantität., 24. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Do It Again (Audio CD)
Als ich las, dass das gemeinsame Album von Röyksopp und Robyn
aus nur 5 Tracks bestehen soll, war ich nur kurz enttäuscht, da ich
damals schon vermutete, dass die drei Künstler diese geringe Quantität durch
jede Menge Qualität wettmachen würden.

Schnell merkt man, dass es sich tatsächlich so verhält. Mit "Monuments"
entfalten sie einen epischen Electro-Knaller mit sehr viel Atmosphäre;
vielleicht einer der besten und einfallsreichsten Songs aus diesem Bereich in diesem Jahr.
Mit "Say It" folgt eine fulminante Beat-Spielerei mit hypnotischen Sounds,
denen man sich unschwer entziehen kann, wenn man erst einmal auf den
Geschmack gekommen ist. Erst mit Track 3 folgen zwei Songs, die offensichtliches
Hitpotential besitzen. "Do It Again" ist die geniale erste Single, welche die Vorfreude
auf das Minialbum geschürt haben. Fast noch einen Tick besser gefällt mir dann die
Electro-Ballade "Every Little Thing" - eine wunderbare Nummer! Den Abschluss des
Albums bildet wieder ein sehr langer Track, der sehr entspannt und ungemein angenehm
daherkommt, doch leider ohne Robyns immer gerne gehörten Gesang.

Fazit: Man bekommt auf diesem Minialbum ungleich mehr an musikalischem Einfallsreichtum
und herrlichen Beats zu hören als auf einem gewöhnlichen, herkömmlichen Popalbum.
Man muss sich "Do It Again" einfach anhören!


Ghost Stories
Ghost Stories
Preis: EUR 5,55

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderschönes, stimmiges Album., 18. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Ghost Stories (Audio CD)
Meine Erwartungen an das Album "Ghost Stories" von Coldplay wurden bei weiten übertroffen. Neben "I Never Learn" von Lykke Li ist es das beste, schönste und atmosphärischste Album, das ich in diesem Jahr bisher gehört habe.

Dabei hatte ich mit den ersten beiden Singles zunächst meine Probleme: Zu "Magic" habe ich erst nach vielen Hördurchgängen Zugang gefunden, und die Faszination von "Midnight" hat sich mir auch erst nach längerer Zeit erschlossen. Umso überraschender war es, dass mir das gesamte "Ghost Stories"-Album nun doch auf Anhieb gefällt. Schon nach wenigen Hördurchgängen war ich hin und weg.

Ich tu mich schwer, Vergleiche zu früheren Alben der Band zu ziehen. Das einzige Werk, dass ich bislang ganz gehört hatte, ist "Viva La Vida" - von den anderen Alben kenne ich nur die Singles. Aber es ist auch egal: "Ghost Stories" funktioniert jedenfalls wunderbar und klingt homogen. Jeder Song ist sehr gut, sie meisten sogar sehr stark, aber alle auf ihre eigene Weise.

Gesanglich gefällt mir Chris Martin auf diesem Werk wieder sehr gut, egal ob er ruhig oder kraftvoll singt. Die Klangstrukturen der Tracks sind ausgeklügelt und vermögen sehr viel Atmosphäre zu erzeugen. Im Besonderes möchte ich in diesem Zusammenhang die Songs "Midnight" und "Another's Arms" nennen, beides absolut betörende, wahnsinnig schöne Nummern.

Weniger wichtig, aber auch bemerkenswert finde ich die optische Aufmachung des Albums: Das Cover hat mir schon gefallen, als es veröffentlich wurde:

Fazit: Ein großartiges Album, wohl eines der besten, die im Jahr 2014 veröffentlicht wurden und werden.

Favoriten:

Another's Arms
Midnight
O
True Love
Ink


Food
Food
Preis: EUR 11,98

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nach den Electro-Ausflügen kehrt Kelis zum Soul zurück., 2. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Food (Audio CD)
Es kommt so gut wie gar nie vor, dass ich jeden einzelnen Song eines Albums für ein Highlight halte. Ein Album hat dies aber geschafft, und zwar "Flesh Tone", jenes Electro-Dance-Album, das Kelis im Jahre 2010 veröffentlicht hat. Diese Mischung aus den perfekt produzierten Electronic-Beats und Kelis' rauchiger Stimme finde ich auch vier Jahre später noch umwerfend.

Natürlich war mir schon lange klar, dass Kelis dieses Meisterwerk nicht wiederholen würde, zumal sie mit "Food" ja wieder in eine völlige andere musikalische Richtung geht, vermutlich eine, die ohnehin mehr ihrem Naturell bzw. ihrem natürlichen Talent entspricht. So klingt das Album soulig und funkig; eingesetzt werden vielfältige Instrumente, welche die Songs zumeist sehr pompös klingen lassen. Kelis' einzigartige Stimme veredelt natürlich wieder jeden einzelnen Song.

Natürlich gefällt mir "Food" lange nicht so gut wie "Flesh Tone", aber doch besser, als ich angesichts der Vorab-Singles erwartet hatte.

Highlights:

Change
Runnin'
Rumble
Dreamer


Shatter Me
Shatter Me
Preis: EUR 5,55

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lindsey legt spektakulär nach - ohne Qualitätsverlust!, 2. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shatter Me (Audio CD)
Endlich nimmt das Jahr 2014 musikalisch an Fahrt auf. Während ich gerade vom neuen Album von Lykke Li begeistert bin, trifft dies nun auch auf "Shatter Me" zu.

Alleine das Album-Cover ist schon ein Augenschmaus; in dieser Hinsicht wird "Shatter Me" in diesem Jahr schwer zu toppen sein. Auch der Titel des Albums gefällt mir; er klingt dramatisch und passt perfekt zum Cover und ist ja auch der Name des Album-Highlights.

Aber eine schöne Verpackung wäre nichts wert, wenn nicht auch der Inhalt stimmen würde. Und diesbezüglich lässt Lindsey Stirling einmal mehr kaum Wünsche offen. Abgesehen von dem etwas banal klingenden "We Are Giants", bei dem ich aber Grower-Qualitäten erahne und erhoffe, und dem nicht ganz geglückten Experiment in "Swag" bewegt sich "Shatter Me" auf ebendem hohen Niveau, das man bereits von Lindseys glänzendem Debüt gewohnt ist.

Lindsey schafft es auch diesmal, die Track-Namen alleine mit ihrer Violine und geschmackvoll eingesetzten Dubstep- und Electro-Sounds mit Inhalt zu füllen. So klingt etwa "Night Visions" genau so, wie es dem Namen entspricht. Nur bei "Shatter Me" und "We Are Giants" bedient sich Lindsey einer Gastsängerin, was gerade im ersten Fall zu einer wahren Bombe von einem Song geführt hat.

Um es abzukürzen: Kaum einer, dem das Debüt "Lindsey Stirling" gefallen hat, wird von "Shatter Me" enttäuscht sein!

Persönliche Favoriten:

Shatter Me
Beyond The Veil
V-Pop
Take Flight


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