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Rezensionen verfasst von
Linda99 (Bonn, Germany)
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   

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Mag-Lite LED Taschenlampe mit Endkappenschalter, 172 Lumen, nach ANSI Standard getest, 5 Betriebsmodi, titan-grau XL200-S3096
Mag-Lite LED Taschenlampe mit Endkappenschalter, 172 Lumen, nach ANSI Standard getest, 5 Betriebsmodi, titan-grau XL200-S3096
Preis: EUR 42,50

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles "Spielzeug" mit super Lichtleistung, 4. Dezember 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Meiner Tochter hat die Maglite sofort gefallen: Kaum hatte sie die 3 Batterien eingelegt (einfach mit der entsprechenden Kennzeichnung in die Führungsschiene) und schon konnte es losgehen, alle 5 Lichtvarianten wurden durchprobiert und begutachtet. Kein Problem, da es nicht unsere erste Maglite ist.

Aber Spaß beiseite und das Fazit gleich vorweg: Diese Maglite ist super verarbeitet, das matte Grau sieht prima aus und die Leuchtkraft überzeugt sofort. Dabei ist sie klein, handlich und passt in jede Tasche. Die verschiedenen Einstellungen wird man bei "normaler" Verwendung allerdings kaum benötigen.

Um sich mit den 5 verschiedenen Modi (Power-dimmbar, Blitz-Frequenz veränderbar, Nachtlicht mit Bewegungssensor, SOS, Morsen) vertraut zu machen, sollte man zunächst die Bedienungsanleitung genau lesen oder einfach das Video zu diesem Produkt ansehen. Danach ist alles kein Problem, mit einem einfachen On-Off-Klick geht die Lampe an, mit weiteren Klicks wählt man die verschiedenen Einstellungen. Hat man es später wieder vergessen, helfen die Symbole am Boden der Lampe. Besonders gut gefällt mir die Dimmfunktion (1x Drücken, Festhalten und die Hand dabei drehen), die als Memory-Funktion bei jedem erneuten Anschalten bestehen bleibt. Gerade bei Arbeiten im Haus benötige ich selten die volle Lichtleistung. Draußen strahlt die Maglite unheimlich weit, ich war beim ersten Ausprobieren regelrecht überrascht über die starke, neutral weiße Lichtleistung. Die Leuchtkraft des heutigen LED-Lichts ist überhaupt nicht mehr zu vergleichen mit den früheren Maglites oder auch mit anderen Taschenlampen.

Insofern eignet sich die Taschenlampe perfekt für Handwerksarbeiten, aber auch für abendliche Spaziergänge mit dem Hund oder Outdooraktivitäten. In normalen Alltagssituationen wird man die verschiedenen Einstellungen allerdings kaum nutzen. Die Nachtlicht-Funktion (bei Nichtbewegen wird Licht gedimmt, bei Bewegung der Lampe wieder volle Leistung) ist vielleicht hilfreich beim Zelten oder bei Stromausfall, das absolut grelle Blinklicht könnte zur Abschreckung/Selbstverteidigung genutzt werden, die SOS-Funktion will ich erst gar nicht ausprobieren müssen und Morsen kann ich auch nicht. Dennoch ist sie eine super Taschenlampe, die mit Batterien lediglich 113 g wiegt und auch aufgrund ihrer Größe problemlos mitgenommen werden kann. Selbst in kleinen Handtaschen findet sie noch Platz. Dabei ist die Sperrfunktion hilfreich, damit die Batterien nicht unnötig entladen werden. Die Batterien sind insgesamt eine günstige Angelegenheit, es kommen 3 handelsübliche AAA-Batterien zum Einsatz. Sie halten lange und als gängige Größe bekommt man sie fast überall zu kaufen. Im Lieferumfang sind direkt Duracell-Batterien enthalten.

Es gibt aber auch einige kleine Kritikpunkte: Mit der Maglite werden weder eine Nylonhülle (wie bei anderen Maglites) noch eine Handschlaufe mitgeliefert. (Hinweis: Diese Maglite kann auch mit einer Plastikbox bestellt werden, Preis ist dann höher.) Es gibt auch keine Öse, um eine Handschlaufe zu befestigen. Durch die absolut runde Form kommt sie auf glatten Oberflächen leicht ins Rollen. Ist aus meiner Sicht nicht schlimm, muss aber bei manchen Arbeiten beachtet werden. Ansonsten liegt sie gerade wegen der Form super in der Hand und ist mit einer Hand leicht zu bedienen. Die mehrfach bemängelte Plastikscheibe vor der LED ist aus meiner Sicht kein Problem, bei einem Sturz bricht sie vielleicht nicht so schnell wie eine Glasscheibe. Kratzer konnte ich darauf bisher keine feststellen.

Diese kleinen Kritikpunkte führen allerdings nicht zu einer Abwertung und ich kann als bekennender Maglite-Fan eine absolute Kaufempfehlung aussprechen. Man wird sicher jahrelang Spaß mit dieser Taschenlampe haben, egal ob man alle Einstellungen nutzt oder nicht. Allein die 10-jährige Garantie spricht für sich, meine Maglites halten bisher deutlich länger. Den UVP finde ich recht hoch, bei amazon ist sie erheblich günstiger zu bekommen.


Live
Live
Preis: EUR 18,98

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rainbow Theatre, London, 25th March 1977 (Benefit show), 19. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Live (Audio CD)
Auch ein typisches Live-Doppelalbum im Klappcover der 70er Jahre, das ich heute noch als Vinyl seit 1977 besitze. Aufgenommen im "Rainbow Theatre" in London für die Stiftung "Help A London Child" spielten Golden Earring hier eine sehr gute Show zusammen mit dem Hardrock-Opener "Widowmaker". Die Show wurde auch Anfang April 1977 von "Radio Capital" komplett ausgestrahlt.

Die Band hatte sich kurz zuvor mit dem sehr guten ex-"Cuby & The Blizzards"-Gitarrist Eelco Gelling verstärkt, der den Sound deutlich gitarrenlastiger machte und mit George Koymanns zusammen für spannendes Interplay der zwei Gitarren sorgte (so z.B. besonders gut bei "Vanilla Queen", "Con Man" oder "Mad Love Is Coming").

Die Auswahl der Songs fand ich immer sehr gut: vier Songs von Moontan (1, 5, 9, 10), einer von Seven Tears (2), einer von To the Hilt (6) sowie drei von Contraband (3, 7, 8).
Die Songs sind fast alle mit bis 11 Minuten recht lang, was häufig zu negativen Kritiken des Albums in der Fachpresse führte. Die Länge der Songs ist aber wohl der Zeit von Konzerten der 70er Jahre geschuldet, wo so etwas zumeist üblich war. Zumal wollte die Band sich wahrscheinlich mehr als Gitarrenband präsentieren, nachdem sie E. Gelling extra an Bord geholt hatten (der im übrigen aber recht bald verwunderlicherweise wieder ausstieg).

Wie auch immer, mich hat die Länge der Songs nie gestört, was ich auch heute noch so sehe. Es ist ein sehr gutes Live-Album der Band, das die Zeit von Golden Earring sowie deren Entwicklung bis 1977 wiedergibt.
Das Album hat rund 85 Minuten sehr gute Rockmusik ohne irgendwelche "Filler". Der Sound der CD entspricht für mich etwa dem der Doppel-LP, die auch für 1977 schon wirklich nicht schlecht war.

Die CD von "Red Bullet-Records" ist leider nur wie ein Bootleg aufgemacht, ohne die originale Artwork der Doppel-LP oder den damaligen Credits zum Album. Da das aber leider bei allen "Red Bullet"-CD's der Fall ist, möchte ich diese CD nicht abwerten, daher: ***** für die Musik, * für die CD selbst, die nur als billig gemacht zu bezeichnen ist. Das hat das Album wirklich nicht verdient. Aber wahrscheinlich wie immer, das liebe Geld, das es den Käufern aus der Tasche zu ziehen gilt.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 27, 2014 10:50 AM CET


Mag-Lite Mini Pro+ LED Taschenlampe, 245 Lumen, ANSI Standard getest, schwarz SP+P01H
Mag-Lite Mini Pro+ LED Taschenlampe, 245 Lumen, ANSI Standard getest, schwarz SP+P01H
Wird angeboten von 4Tools
Preis: EUR 38,50

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker mit modernen LEDs, 13. November 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Über die Qualität einer Maglite braucht man nicht viel zu sagen: Sie ist perfekt verarbeitet, äußerst robust, übersteht Stürze fast unbeschadet und kann auch Wasser gut vertragen. Neben dem Leatherman gehört sie zur Standardausstattung jedes amerikanischen Hand- und Heimwerkers. Auch draußen ist sie sehr gut zu nutzen, die Punkt- und Flächenstrahlung ermöglicht einen vielfältigen Einsatz, vom Spaziergang mit dem Hund bis zum Campen in freier Natur.

Das klassische Modell der Maglite kommt hier sozusagen in die neue Generation, mit LEDs fast unbeschreiblich hell. Nicht mehr zu vergleichen mit meiner alten Maglite, die ich schon seit Jahren benutze. Das schlichte Design ist geblieben, auch die üblichen 2 AA-Batterien kommen weiter zum Einsatz. Eine günstige Sache, sie halten lange und als gängige Größe bekommt man sie fast überall zu kaufen.

Die Taschenlampe kommt mit 2 Helligkeitsstufen (volle Power und reduzierte Batteriesparvariante) und 2 Lichtarten (Punktlicht und breiter Strahl) aus; keine weiteren Spielereien, wie Blinklicht oder Morsemöglichkeit, die man in der Praxis sowieso selten (oder nie) nutzt. Ich verwende meistens nur die Sparvariante, sie ist für viele Arbeiten vollkommen ausreichend. Dazu dreht man die Lampe zunächst mittels Drehring an, richtet sie senkrecht nach unten, stellt sie aus und erneut wieder an, schon ist der Sparmodus eingestellt.
Aber Aufpassen beim Kauf: Nur die Maglite Mini Pro+ hat die Sparvariante, die Pro hat lediglich die volle Powerstufe.

Die Kerzenfunktion funktioniert gut, man muss lediglich die Kappe abschrauben und die Lampe hineinstellen (sowohl im Sparmodus als auch im Powermodus möglich). Dürfte beim Campen ganz praktisch sein.

Alles in allem bekommt man eine super perfekte Taschenlampe, die lediglich 17cm lang ist und mit Batterien nur 118g wiegt. Noch zu erwähnen wäre, das im Lieferumfang selbstverständlich die Batterien enthalten sind sowie eine Nylonhülle, die man bequem am Gürtel befestigen kann. Als bekennender Maglite-Fan spreche ich eine absolute Kaufempfehlung aus. Man wird sicher jahrelang Spaß mit dieser Taschenlampe haben, die 10-jährige Garantie spricht für sich. Die Maglite ist in den USA allerdings erheblich günstiger zu bekommen.


LiteXpress LED Schreibtischlampe Desk Lamp 102 - 60 Nichia LEDs - energiesparend, dimmbar, modernes Metalldesign, eckig LXL9530X6
LiteXpress LED Schreibtischlampe Desk Lamp 102 - 60 Nichia LEDs - energiesparend, dimmbar, modernes Metalldesign, eckig LXL9530X6
Wird angeboten von 4Tools
Preis: EUR 59,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Modern, sparsam und schönes Licht, nicht nur für den Schreibtisch, 13. November 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Erster Eindruck beim Auspacken: Alles ist gut durchdacht, die Aluminiumteile sind zusätzlich mit einer Plastikfolie geschützt, ebenso wie der Sockel und die LED-Leiste. Die beiliegende Gebrauchsanweisung enthält alle notwendigen Informationen, ist in mehreren Sprachen abgefasst und leicht verständlich (keine mangelhafte Übersetzung wie bei vielen Lampen).

Der Zusammenbau der Lampe war kein Problem, es musste lediglich die Lichtleiste auf den Lampenarm gesteckt werden. Mittels eines Arretierungsknopfes wird die Lichtleiste fixiert und kann entsprechend in der Höhe eingestellt werden. Das gedrehte Kabel ermöglicht auch die Einstellung in einer niedrigeren Position. Seitliches Drehen ist allerdings nicht möglich, dies verhindert die eckige Form des Lampenarms. Das könnte stören, wenn sie auf dem Schreibtisch aufgestellt wird.

Durch das moderne, schlichte Design kann sie auch in jedem Wohnraum verwendet werden; ich habe sie im Wohnzimmer als Leselampe eingesetzt. Sieht super toll aus, das dunkelgraue, matte Aluminium in Verbindung mit den eckigen Formen passt perfekt zu meiner Ledercouch. Der Metallsockel, der kunststoffummantelt ist, hat eine Filzunterlage zum Schutz der Möbel. Optisch stört die Kunststoffummantelung nicht, sie passt farblich perfekt zu dem matten Aluminium des Arms und des Schaltknopfes. Vielleicht hätte ich mir den Sockel ohne Kunststoff gewünscht (zum Vergleich: der Sockel meiner Artemide Leuchte ist aus Aluminium).

Die Lichtleistung ist überzeugend: es ist ein helles, weisses Licht, sehr angenehm beim Lesen oder Arbeiten, dabei stufenlos dimmbar (10 Stufen). Die jeweilige Stufe wird durch blaue LEDs im Lampenfuss angezeigt. Nach dem Ausschalten geht die Lampe in den Standby-Modus (rote LED-Anzeige), wobei die zuletzt eingeschaltete Dimmstufe beim nächsten Anschalten erhalten bleibt. Das verbraucht natürlich auch Strom, ggf. muss man den Stecker ziehen. Ansonsten ist die Lampe durch die verwendeten LEDs sicherlich sehr stromsparend. Im Wohnzimmer habe ich die Lampe als Hintergrundbeleuchtung meistens nur in der kleinen Stufe, zum Lesen drehe ich sie etwas heller. Auch für einen normal großen Schreibtisch sollte die Lichtleistung ausreichen.

Etwas störend wirkt aus meiner Sicht das leichte Summen, wenn die Lampe gedimmt wird, nur bei voller Leistung ist das Geräusch nicht zu hören. Trifft allerdings auch auf andere Lampen zu, die mit einem Dimmer arbeiten.

Insgesamt kann ich die Lampe - nicht nur für den Schreibtisch - empfehlen. Der Preis bei amazon ist sehr gut, UVP relativ hoch.


Jacobs Momente Espresso Kapseln Classico, Intensität 7, 4er Pack (4 x 53 g)
Jacobs Momente Espresso Kapseln Classico, Intensität 7, 4er Pack (4 x 53 g)
Preis: EUR 11,96

3.0 von 5 Sternen Alternative für zwischendurch, 6. November 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Kaffee ist immer Geschmacksache und hier werden die Meinungen vielfach auseinander gehen.

Deshalb zunächst zu den Äußerlichkeiten: Die Kapseln sind aus Plastik gefertigt und haben einen Aludeckel. Sie passen perfekt in unsere Nespresso-Maschine (Gran Maestria, Krups XN8105), auch wenn sie sich optisch deutlich von den Nespresso-Kapseln unterscheiden (s. Vergleichsbild). Zusätzlich ist jede Kapsel einzeln in Plastikfolie verpackt. Diese weitere Verpackung schützt wohl das Aroma, denn beim Aufreißen der Plastikfolie riecht man sofort den aromatischen Kaffeeduft. Bei den fest verschweißten Nespresso-Kapseln dringt dagegen kein Aroma nach außen. Die 10 einzelnen Kaffeetütchen sind dann wieder in einer großen Pappschachtel untergebracht. Aus meiner Sicht ein bisschen zuviel Verpackung, Nespresso kann das deutlich besser und moderner sehen die Kapselstangen auch aus. Insgesamt entsteht zuviel Müll, allerdings kann alles über die gelbe und blaue Tonne entsorgt werden.

Geschmacklich ist der Kaffee aus meiner Sicht ok, im direkten Vergleich mit einer Nespresso-Kapsel derselben Stärke (Stärke 7) ist der Jacobs Kaffee nicht so kräftig im Aroma. Er wirkt dagegen ein bisschen langweilig. Aber wie schon anfangs ausgeführt, ist dies natürlich Geschmacksache. Die Crema ist sehr schön und der Kaffee ist auch als Latte Macchiato durchaus genießbar. Mein Mann bevorzugt kräftigen Kaffee, ihn hat er nicht überzeugt. Ich trinke vorrangig Nespresso-Kaffee der Stärken 4-5, insofern war er für mich ok.

Dies reicht aber nicht aus, um ihn ständig in unser persönliches Lieblingskapselsortiment aufzunehmen. Auch der nur geringfügig günstigere Preis im Vergleich zu Nespresso kann nicht überzeugen. Zumal man sich als Besitzer einer Nespresso-Maschine bereits am Anfang über die hohen Folgekosten bewusst ist. Wir werden sicherlich auch weitere Alternativen probieren, aber z. Zt. wohl eher als Alternative für zwischendurch.


Rockin' the Fillmore the Complete Recordings
Rockin' the Fillmore the Complete Recordings
Preis: EUR 27,99

29 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich gut...kaufen kaufen kaufen!!, 25. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zu "Fillmore Complete Rcordings":

Wahnsinn, dass die vier Konzerte nun endlich nach 42 Jahren vollständig ohne irgendwelche Edits und mit allem Bühnengeplauder, vorwiegend von Steve Marriott, veröffentlicht wurden. Jerry Shirley und Peter Frampton, die beiden Überlebenden von Humble Pie, haben da wirklich ganze Arbeit geleistet.

Nun könnte man sagen, wie langweilig, sich viermal die gleiche Set-List anzuhören. Ist aber überhaupt nicht der Fall, da die Songs von der Band immer anders variiert und gespielt wurden, sowohl vom Gesang als auch den Gitarren-Soli und der Länge der Songs. Und es gibt hier durchaus sehr gute Alternativversionen, so z.B. "Guilded Splinters" mit seinen langen Jam oder auch "Halleluja, I Love Her So", das irgendwo jedes Mal für mich anders swingt, je nachdem welches Konzert man gerade hört.

Das ist ähnlich bei "Made In Japan" im Vergleich zur 3-CD-Box Live In Japan 1972 von Deep Purple, die ja auch alle drei Konzerte aus Osaka und Tokyo vom August 1972 enthält und keinerlei Langeweile beim Hören aufkommt.

Die Intensität und Dichte der einzelnen Konzerte ist einfach unglaublich, man spürt förmlich das Knistern bei der Kommunikation der Band mit der Fillmore East-Crowd, die ihrerseits ebenso mitgeht und die Band zur Höchstleistung antreibt. Nach dem letzten Rolling Stone von der Late Show vom Samstag ruft Steve Marriott dem Publikum zu: "Thank you very very much, don't sit down, don't sit down, cause this is the last time we're gonna be playing here. Ever! And I don't forget it, I don't forget it, you know!"

Alle Versionen der Songs der ehemaligen Doppel-LP von 1971 sind auch hier vertreten und teilweise etwas länger, weil sie für die LP aus Laufzeitgründen beim Mixing gekürzt wurden.
Auch der Sound der Konzerte ist unglaublich gut und druckvoll. Wenn auch das Doppel-Album bereits einen sehr guten Klang hatte, so hat dieser hier noch mal sehr sehr deutlich zugelegt. Und ich habe die Complete Recordings heute lediglich als AutoRiP-Version aus der amazon-Cloud über meinen Compi-Monitor angehört. Auf der Anlage zu Hause dürfte der Sound einem genussvoll aus den Boxen um die Ohren blasen.
Das kann ich jetzt voll bestätigen, nachdem ich die Early-Show vom Freitag-Abend zu Hause in den Player eingelegt habe. Phänomenaler Sound, als wenn man vor der Bühne sitzt. Da kann, nein muss man die alte CD sofort weglegen, denn die hat sich soundmäßig hiermit absolut erledigt. Was die beiden zusammen mit den Ton-Ingenieuren aus den alten Multitrack-Tapes rausholen konnten, ist nur gewaltig. Wahnsinn!

Ganz abschaffen sollte man die Ur-CD jedoch nicht, da man sonst die gewohnte 23 Minuten lange Album-Version von "Guilded Splinters" nicht mehr hören kann. Diese Version wählte die Band von der "Second Show" vom Samstag, die für die Doppel-LP 1971 von 27 Minuten rund vier Minuten gekürzt wurde, damit sie auf das Vinyl-Format passte. Zudem wollte Peter Frampton beim Final-Mix, dass eines seiner Guitar-Solo getauscht wird mit einem Solo der Version des Songs von der "Second Show" vom Freitag. Man kann das bei der "Guilded Splinters-Version auf CD 4 hören von Minute 9 bis etwa Minute 10.25.

Die vier CD's sind alle einzeln in kleine Papphüllen eingeschoben, die wiederum alle in einer stabilen Pappbox mit Deckel liegen. Beigelegt ist ein sehr schönes und informatives 20-Seiten-Booklet in Hochglanz mit vielen Fotos in Farbe und Schwarz-Weiß onstage/backstage. Peter Frampton und Jerry Shirley erzählen dort, wie es bei den Konzerten im Fillmore East abging. Auch werden alle Songs von beiden erläutert.

Fanatics - wie ich - dieses Live-Klassikers kommen um eine Anschaffung dieser Box überhaupt nicht vorbei. Großes Lob auch an die Record-Company, so macht man das richtig! Peter Frampton erzählte in einem Interview dazu, dass er und Jerry Shirley die Aufnahmen aller vier Gigs unglaublich fanden, als sie die beide nach so vielen Jahren das erste Mal von den 24-Track-Tapes hörten. Der Beschreibung kann ich nichts mehr hinzufügen...außer, natürlich *****...mindestens für dieses Juwel!

Zum Original-Album "Rockin' The Fillmore":

Dafür kann es nur 5 Sterne geben. Für mich seit 1971 eines der allerbesten Live-Alben /CD. Da können nur noch mithalten Deep Purple's Made in Japan (25th Anniversary Edition), Allman Brothers At Fillmore East (Deluxe Edition), Waiting For Columbus (Deluxe Edition) von Little Feat, The Who's Live at Leeds (25th Anniversary Edition) und vielleicht noch 2-3 andere. Auf jeden Fall ein Album der Top-Ten der besten Live-Alben.

Kurz vor der Schließung des legendären "Bill Graham's Fillmore East" in NYC von Eddie Kramer aufgenommen in einer für damalige technischen Möglichkeiten erstaunlich guten Aufnahmequalität (dies ist allerdings bei vielen Fillmore-Konzerten der Fall). Frampton und Mariott in allerbester Spiellaune mit einer ebenso tollen Bass/Drums-Unterstützung von Jerry Shirley und Greg Ridley.

Die Songauswahl ist erste Klasse. Viel Blues, lange Jam, Gitarrenduelle ohne Ende und Steve Mariott mit einer nie besser gewesenen Stimme. Mein Gott, was muss der sich an diesen Abenden verausgabt haben. Und das jeweils "Two sets a night", wie das im Fillmore East/West immer der Fall war. Die Titel sind durchschnittlich sehr lang, so "Guilded Splinters" mit 24 Min., "Rolling Stone" mit 16 Min., "I Don't Need No Doctor" mit über 9 Min. und "I'm Ready" mit rd. 8 Minuten. Es kommt trotzdem keine Langeweile beim Hören auf, die Band wußte ihr Publikum zu unterhalten und zu begeistern. Und so kommt das auf der CD auch rüber.

"Guilded Splinters" beginnt mit einem wunderschönen Guitar-Intro von Peter Frampton, bevor die Band einsetzt mit dem Grundthema von Dr. John's Song. Der Mittelteil ist ein langer Jam für sowohl Frampton/Mariott, als auch Ridley/Shirley, die beide zusammen solo spielen und Steve Mariott mit seiner Harp einsetzt und für Bluesfeeling sorgt. Der Jam endet nach spannungsgeladenen 23 Minuten wieder mit dem Grundthema. Langeweile? Keine Spur!

Auch "Rolling Stone", auf "Rock On" gut 5 Minuten lang, wird hier zum langen Bluesjam, der kurz vor Ende in's Boogie-Tempo wechselt. Steve Mariott's Gesangsleistung ist hier spitzenmäßig.

Erste Klasse ist auch die Ray Charles-Nummer "(Halleluja) I Love Her So", die von der Band im Mittelteil des Songs richtig verswingt wird.

Fazit: Für mich die Beste von Humble Pie und eines der besten Live-Konzerte überhaupt! Unbedingt kaufen. Wenn man dann noch weiteres von Humble Pie (in dieser Besetzung) haben möchte, empfehle ich die Studio-Alben Rock on und Humble Pie, die ebenfalls erstklassig sind.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 13, 2014 9:59 PM CET


Original Album Classics
Original Album Classics
Preis: EUR 13,35

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blues und Rock'n Roll erster Güte 1969 - 1974, 9. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Original Album Classics (Audio CD)
Ebenso wie Original Album Classics enthält auch diese Version Original Album Classics fünf hervorragende Alben Johnny Winters aus der Zeit von 1969 bis 1974, die auch tatsächlich als Klassiker zu sehen sind und bis heute nichts von ihrer Faszination verloren haben.

Johnny Winter:
Johnny Winter hatte Ende 1968 zusammen mit Al Kooper und Mike Bloomfield in New York im Fillmore East gejammt und darauf hin einen lukrativen Plattenvertrag bei Columbia-Records bekommen.
Das erste Album nahm die Band 1969 in Nashville /TN auf und war ein fast reines Blues-Album, wobei er gekonnt Texas-Blues und Country-Blues mischte. Mit "Mean Mistreater" und "Good Morning Little Schoolgirl" enthielt das Album auch schon zwei seiner späteren Live-Klassiker der 70er Jahre. Bei "I'm Yours And I'm Hers" kann man schon hören, in welche Richtung seine weiteren Alben gehen sollten. Nämlich zu der Band "And" mit dem zweiten Lead-Gitarristen Rick Derringer (Johnny Winter And).

Die CD ist ein gutes Debutalbum, das sich in mehreren Hunderttausend Exemplaren verkaufte und mit Tommy Shannon (b) und Uncle John Turner (dr) sind die drei ein eingespieltes Trio. Mit dieser Band spielte Johnny Winter auch auf dem "Woodstock-Festival" im August 1969 (Johnny Winter: the Woodstock Experience).
Daneben spielen teilweise auch die Blues-Legenden Willie Dixon (upright b) und Shakey Horton (hp) mit, ebenso wie sein Bruder Edgar Winter (keys, sax) und einige Bläser.

Auch wenn er für mich später noch bessere Alben aufgenommen hat, so bleibt es insgesamt auch heute noch ein beeindruckendes Debut-Album (wenn man von The Progressive Blues Experiment absieht), das vom Sound und insgesamt trotz des Alters wirklich gut ist. Die drei Bonus-Takes der Einzel-CD sind hier aber nicht enthalten.
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Second Winter:
Kräftigen Blues und Rock'n Roll vom feinsten bekommt man hier geboten! Ursprünglich war dieses Album 1969 eine Doppel-LP, die als einzige auf der Welt nur mit drei Seiten bespielt war (meine Vinyl-Ausgabe sieht echt gut aus mit der blanken schwarzen Seite). Johnny Winter hatte die Titel mit seiner Band im Sommer 1969 in Nashville/Tenn. aufgenommen, wobei diese insgesamt für ein Single-Album zu lang, für eine ganzes Doppel-Album aber zu kurz waren. Da alle Titel aber sehr gut waren, entschloss sich seine Plattenfirma, ein Album mit drei Seiten zu veröffentlichen. Es sollte das letzte Album von ihm sein, das er in der Besetzung mit Tommy Shannon (b) und "Uncle" John Turner (dr) plus seinem Bruder (p, org, sax) einspielte.

Das Album ist ohne Ausnahme durchgängig klasse und geht - anders als sein erstes Album - schon ziemlich in Richtung Blues-Rock und Rock'n Roll, wobei Tommy Shannon die Musik von "Second Winter" als "Power-Blues" bezeichnete. Die beiden Outtakes der Sessions "Early In The Morning" und und das Instrumentalstück "Tell The Truth", beide sehr gut, sind hier leider nicht mit veröffentlicht worden. Auch fehlt natürlich das wirklich tolle Konzert der Deluxe-Edition vom April 1970 aus der "Royal Albert Hall" in London mit neun erstklassigen Titeln und 72 Minuten Blues und Rock'n Roll in einer sehr guten Sound-Qualität.
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Johnny Winter And Live:
Eine der besten, wenn nicht d i e beste CD von JW aus den frühen 70ern. Nur Captured Live (u.a. San Diego Sports Arena-1976) und Together (mit Edgar Winter vom selben Konzert) sind (live) ähnlich gut.

Zum Teil wurde die Platte 1970 im damals noch existierenden Vergnügungspark "Pirate's World" in Dania, Florida und "Fillmore East", NYC, mitgeschnitten und bietet (leider nur) Ausschnitte aus einigen "Höllenkonzerten". Die Band "And" bestand aus Johnny Winter (g, voc), Rick Derringer (g, voc), Randy Jo Hobbs (b) und Bobby Caldwell (dr, percussion). Der Einstieg des Albums ist "Good Morning Little Schoolgirl" mit einem Drum-Intro, dass wirklich fetzt. Das Zusammenspiel von Johnny Winter und Rick Derringer ist virtuos, wobei Rick Derringer ein absolut gleichberechtigter Leadplayer ist. Aber auch der Rest der Gruppe ist weit mehr als eine Bass/Drums-Unterstützung, denn das Zusammenspiel mit den beiden Gitarren ist erstklassig!

"It's My Own Fault", ein 13-minütiger Slow Blues, wieder mit einem klasse Wechselspiel der beiden Gitarristen. Bekannter von diesem Album sind "Johnny B. Good" und "Jumping Jack Flash", die man in den frühen 70ern sogar im "SWF 3 Pop Shop" hören konnte und die beide auf einer Single veröffentlicht wurden. Zwei wirkliche Rocker, die die Originale übertreffen!

Die andere Seite des Albums beginnt mit einem (6 Min.) Rockn' Roll-Medley, das zeigt, dass Rick Derringer nicht nur ein begnadeter Gitarrist, sondern auch ein mitreißender Sänger ist: "Great Balls of Fire" in "Long Tall Sally" in "Whole Lotta Shakin' Goin On". Das Publikum muss es förmlich aus den Sitzen gerissen haben. Spätestens hier bedauert man, nicht selbst live dabei gewesen zu sein. Auch "Mean Town Blues" (9 Min.) ist eine klasse Nummer mit einem Solo-Slide-Part von Johnny Winter und einem beeindruckenden Ende des Songs.

Sehr empfehlenswerte weitere CD dieser Band:
Seit 2010 gibt es jetzt endlich weiteres von den vier "Fillmore East"-Konzerten: Sony hat Live at Filmore East 3rd October 1970 veröffentlicht.
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Still Alive And Well:
Das sozusagen Comeback-Album von 1973 nach Johnny Winter's Drogenerkrankung geriet sehr gut. Die Band um Producer Rick Derringer (g), sowie u.a. Randy Jo Hobbs (b), Richard Hughes (dr) und dem Jazzflötisten Jeremy Steig spielen hier Kompositionen von J. Winter, R. Derringer, Dan Hartman sowie Jagger/Richards.

Für meinen Geschmack ist es das für mich kommerziellste Album, das Johnny Winter bis dahin eingespielt hatte. Das ist aber nicht negativ gemeint, da die Arrangements der Songs alle sehr gut sind und das Album insgesamt dadurch abwechslungsreich und frisch wirkt. Und der Albumtitel von Rick Derringer brachte es auf den Punkt, Johnny Winter war 1973 nach der nötigen Pause tatsächlich wieder still alive and well, was sich in seinem sehr gutem Guitar-Playing zeigte. Die beiden Bonus-Takes der Einzel-CD, From A Buick 6 und Lucille, sind hier mitveröffentlicht. Insgesamt ist es für mich eines der besten Studio-Alben des Guitar-Wizz.
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Saints and Sinners:
Das sechste Studio-Album von 1974 war neben den beiden anderen Alben "Still Alive and Well" (1973) sowie "John Dawson Winter 3" (1974) das letzte mehr rock-orientierte Studio-Album Johnny Winters, bevor er sich mit "Nothin' But The Blues", eingespielt 1977 mit der Band von Muddy Waters, wieder seiner Wurzeln besann, dem Blues.

Für "Saints & Sinners" wählte er Titel von Leuten wie Allan Toussaint, Chuck Berry, Leiber/Stoller, Van Morrison, Jagger/Richards sowie von ihm selbst. Aufgenommen wurde in NYC und L.A. mit Musikern beider Winter-Brüder wie Dan Hartman, Rick Derringer, Randy Jo Hobbs, Richard Hughes, Bobby Caldwell, den Brecker-Brothers und seinem Bruder.
Die CD ist wirklich durchgängig sehr gut, die Titel erstklassig arrangiert und das Hören macht einfach Laune (auch wenn das Album in den Kritiken oft nicht so gut wegkam).

Einzelne Titel hervorzugreifen ist daher schwierig, mir gefallen am besten "Stone County", der Rocker "Thirty Days", "Stray Cat Blues", ein tolles Stones-Cover, das dass Original förmlich wegbläßt, sowie Van Morrison's "Feedback on Highway 101". Aber auch der Rest hat durchweg seine Klasse. Da es ein Import ist, gibt's obendrauf noch mit "Dirty" einen Bonus-Titel (einige seiner 70er CD's wurden für den nordamerikanischen Markt mit Bonustiteln versehen, so leider nicht die europäischen Veröffentlichungen).

Das Album war leider nicht sehr erfolgreich, dafür aber die "Saints and Sinners-Tour" von Februar bis Juni 1974 durch die USA (Raisin' Cain: The Wild and Raucous Story of Johnny Winter).
Ich besitze neben der CD auch seit 1974 das Vinyl und lege die Platte (heute allerdings mehr die CD) regelmäßig ein. Ich kann daher nur zum Kauf empfehlen, eine insgesamt tolle Platte Johnny Winters, die unbedingt in die Sammlung gehört!
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Insgesamt eine sehr gute Zusammenstellung von frühen Alben Johnny Winters, die zudem auch von der Aufmachung der Reproduktion der LP-Cover zu glänzen weiß.
Von mir *****!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 14, 2013 8:55 PM MEST


Original Album Classics
Original Album Classics
Preis: EUR 10,67

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rock'n Roll und Blues erster Güte 1970 - 1980, 8. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Original Album Classics (Audio CD)
Alle fünf sind starke Alben Johnny Winters, die mich schon seit ihrer Veröffentlichung begleiten und die sich nie abgenutzt haben.

Johnny Winter And:
Erschien als sein viertes Album 1970 und war der Name seiner neuen Band mit dem Ausnahmegitarristen Rick Derringer, der mit den Ex-McCoys (Megahit Hang On Sloopy) neues Blut und Rock'n Roll in die Band brachte. Zugleich beschränkte er sich nicht auf die Rolle des Rythm-Guitarist, sondern spielte ebenso sein exzellentes Lead-Play als Gegenpart zu Johnny Winter. And war kein Blues-Album, sondern ausschließlich Rock mit guten Songs von ihm selbst, R. Derringer sowie einem Cover von Traffic.

Johnny Winter (voc, g)
Rick Derringer ( (voc, g)
Randy Jo Hobbs (b)
Randy Zehringer (dr)

Weiter sind sehr sehr gut mit dieser Band:Live Johnny Winter &-Live at the Fi
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John Dawson Winter III:
Auch fast ein reines Rock-Album und sein siebtes von 1974. John Dawson Winter III nahm er mit Randy Jo Hobbs (b), Richard Hughes (dr), Rick Derringer (g), Edgar Winter (key, sax) und den Brecker Brothers (tr,sax) in den Record Plant East-Studios in NYC auf. Für dieses Album wählte er Titel von John Lennon, Barry Mann, Allan Toussaint und eigene Kompositionen aus.
Mit J. Lennon's Rock'n Roll People, Rick Derringer's Roll With Me und Sweet Papa John enthielt das Album auch schon drei Klassiker, die auch 1976 auf Captured Live Höhepunkte setzten sollten. Und die Band hierfür war auch schon fast vollständig, lediglich der erstklassige Gitarrist Floyd Radford fehlte noch.

Auch die weiteren Songs des Albums sind allesamt klasse, das Album hat einfach keine Durchhänger beim Hören. Eines trübte das Ganze allerdings seit vielen Jahren: Nämlich, dass das Album - auch in den USA - out of print war und nur zu absoluten Traumpreisen angeboten wurde.
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Captured Live
Nach And Live von 1971 kam mit "Captured Live" 1976 das nächste erstklassige Live-Album von Johnny Winter heraus. Der war zu dieser Zeit seit Jahren Rockstar und spielte ordentlich Rock' Roll in großen Stadien: rauh, laut, hart und schnell. Mit ihm spielten damals der wieselschnelle Gitarrist Floyd Radford (g), Randy Jo Hobbs (b) und Richard Hughes (dr) und diese Band war im Zusammenspiel wirklich virtuos.

Von den ersten vier Titeln sind insbesondere "Bony Maronie" und "It's All Over Now" bemerkenswert und Adrenalin pur, die alle mir bekannten Cover-Versionen und die Originale weit übertreffen. Aber auch "Roll With Me" und "Rock'n Roll People" sind klasse, haben keine Längen und machen einfach nur Laune.
"Highway 61" (11 Min.) ist eine Power-Version des Bob Dylan-Titels und das hätte man wirklich live selbst erleben müssen, denn Rock'n Roll in dieser Güte hat Johnny Winter nach 1976 nie mehr gespielt. Aber auch der 10-Minuten Power Blues Sweet Papa John lässt wirklich keine Zeit zum durchatmen.

"Captured Live" gilt unter Johnny Winter Fans und der Musikkritik zu recht als eines der besten Live-Alben der 70er Jahre; und wenn man sich das Album anhört, weiß man warum!
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Nothin` But The Blues:
Johnny Winter hatte sich 1976 vom harten Stadium-Rock and Blues verabschiedet und seine heavy Band um den wieselschnellen Gitarristen Floyd Radford aufgelöst.
Von 1977 an widmete er sich überwiegend nur dem Blues und dem Beginn seiner mehrjährigen Zusammenarbeit mit Muddy Waters, auf dessen letzten vier Alben er vor dem Tod Muddy Waters nicht nur an den Reglern saß, sondern auch als Gitarrist mitspielte.

Nach den Aufnahmen zum ersten Muddy Waters-Album Hard Again spielte er 1977 mit der gleichen Band ebenfalls in The Schoolhouse (Privatstudio in Westport, Connecticut, von Produzent und Multiinstrumentalist Dan Hartman) sein eigenes Album Nothin' But The Blues ein. Es gibt acht erstklassig selbst komponierte und arrangierte Blues-Tracks plus Muddy Water's Walking Thru The Park als Live-Track zusammen mit Muddy Waters selbst.
Die Gitarrenarbeit von Johnny Winter ist ohne Ausnahme nur exzellent und von höchster Güte geprägt. Jeder Song stimmt, es ist ein lückenloses Blues-Album, das (leider nur) 34 Minuten absoluten Musikgenuss verspricht und hält. Ich halte es für eines der besten Blues-Alben, die J.Winter in der Zeit von 1969 ab veröffentlichte.

Die Band:
Johnny Winter (g, voc, acoustic Metal Body Guitars), Muddy Waters (voc), James Cotton (harp), "Pine Top" Perkins (p), Bob Margolin (g), Charles Calmese (b), Willie Smith (dr).
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Raisin Cain
von 1980 habe ich noch als Vinyl-LP und war mal wieder mehr ein Rock-Album nach den Blues-Jahren mit Muddy Waters. Immer etwas unbekannt und wohl auch unterschätzt wurde dieses Album, obwohl es durchaus einige Highlights zu bieten hat.

Aufgenommen mit Jon Paris (b, harp) und Bobby T Torello (dr) spielte er auch mit dieser - für mich guten - Besetzung in der Rockpalast-Nacht 1980.
Highlights sind für mich New York New York, The Crawl, Like A Rollin` Stone und Don't Hide Your Love. Aber zum kompletten Durchhören des Albums ist auch der Rest durchaus nicht schlecht.
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Insgesamt aus der Serie Original Album Classics eine sehr gute Auswahl von fünf erstklassigen Alben Johnny Winters, die auch von der Aufmachung der Reproduktion der LP-Cover zu glänzen wissen. Von mir *****!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 14, 2013 8:53 PM MEST


Live in Germany 1980
Live in Germany 1980
Preis: EUR 11,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Europa-Premiere in der Essener Rockpalast-Nacht 1980, 7. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Live in Germany 1980 (Audio CD)
Nur zur Einleitung dieser WDR-Rocknacht; wer es kennt, springt zum nächsten Absatz:

Mein Gott, was war das am 19./20.4.1980 eine fantastische Rocknacht, die ich live miterleben durfte. Erst Partystimmung mit "The Bluesband" (u.a.Tom McGuinnes-g, Paul Jones-h, Huggie Flint-dr), dann Joan Armatrading mit ihrer Klasseband (u.a. Rick Hirsch-g, Richie Hayward-dr, Dick Sims-key). Danach spielten Ian Hunter (g) und Mick Ronson (g) ein bemerkenswertes Konzert und dann hätte man eigentlich schon gegen 4.00 Uhr nach Hause gehen können, wenn als vierte Band nicht noch "ZZ Top" gespielt hätten, die damals kaum jemand in Europa kannte. Auch ich kannte sie nur aus einem Artikel im "Music Express", der ausführlich über die Band und deren Erfolge in den USA berichtet hatte und der Bill Gibbons als leidenschaftlichen Gitarrensammler von "Gibson Les Paul"-Modellen auswies.

Nach dem mexikanischen Intro mit dem flackernden ZZ Top-Logo legte die Band dann sofort los mit "I Thank You / Waiting For The Bus" und wohl fast jeder in der Grugahalle staunte nur angesichts deren Power aus Blues, Boogie und Rock'n Roll. Die Band spielte ihren Set dann mit einer Gewalt und Präzision, dass man alle wirklich guten Acts, die vorher in der Nacht gespielt hatten, mit einem Schlag vergessen hatte. Ich kann mich an kein Konzert einer Band erinnern, die ich vorher niemals gehört hatte, aber mich derart faszinierte und ich deren Musik einfach aufsaugte mit jedem weiteren Titel der ingesamt 22 gespielten.

Man darf nicht vergessen, dass die Band in den USA bereits 6 Alben (plus einer Best of) veröffentlicht hatte und dort ein absoluter Stadium-Act war und Superstardom genoss. Nach diesem Wahnsinnsauftritt ging es dann auch steil in Europa für die Band bergauf und der Rest ist ZZ Top-Geschichte und ein anderes Thema.
1980 drehte es sich für ZZ Top aber nur um die Musik und sonst nichts. Das änderte sich ja später, als die Band in die MTV-Video- und Hot Rods-Zeit entschwand mit "Plüsch-Gitarren" und ähnlichem mehr (was ihr allerdings noch mehr Erfolge bescherte).

Das Konzert hat mich immer begleitet seit 1980. Erst als Radioaufnahme eines Freundes auf einem TEAC-Tape, in den 80ern kam dann eine Doppel-CD als Bootleg des vollständigen Konzertes dazu (in recht guter Qualität). Die 90er Jahre brachten eine Bootleg-DVD des ganzen Konzertes, gepaart mit einem Festivalmitschnitt von Johnny Winter aus Dänemark 1984. Die Aufnahmen von ZZ Top waren allerdings nicht sehr gut, was mich damals aber nicht störte.
Und jetzt gibt es das Konzert ja zum Glück offiziell auf CD und DVD in - angesichts des Alters - guter Qualität.

Leider ist vollkommen unverständlich, dass die CD bei einer Laufzeit von rund 59 Minuten sechs Titel vermissen lässt. Zumindest hätte man die noch übrigen 20 Minuten mit weiteren Songs ausnutzen können; oder direkt als Doppel-CD veröffentlichen. Schade!
Die CD hat ein Faltblatt, in dem Peter Rüchel die Umstände des Konzertes kurz erläutert.

Für Fans der frühen Zeit der Band ist diese CD absolut ein Muss, zumal es nichts anderes offiziell aus der Anfangszeit der Band gibt (oder nicht veröffentlicht wurde).
Auf dem Wühltisch fand ich vor ein paar Jahren eine CD eines ihrer Konzerte vom 30.8.1980 aus dem Capitol Theatre in Passaic, NJ. Die Aufnahme (Soundboard) ist sehr gut, es handelt sich um einen Radio-Mitschnitt eines "King Buisquit-Flower Hour-Concert". Die Setlist des nicht vollständigen Konzertes ist allerdings identisch mit dem Rockpalast-Konzert.

Für mich ohne Frage eines der sehr guten Rockpalast-Konzerte insgesamt, das superklasse ist und auf das ich auch heute noch über 30 Jahre später nicht verzichten will.
Ohne Frage *****, wegen der Unvollständigkeit von mir nur ****, weil man bei der DVD das Ganze besser gemacht hat!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 14, 2013 8:52 PM MEST


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Preis: EUR 46,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Perfekt für unterwegs,..., 3. Oktober 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
...wenn kein WLAN zur Verfügung steht, z.B. im Urlaub oder bei Verwandtenbesuch ohne Netzanbindung. 10 Geräte können gleichzeitig betrieben werden; ich konnte es nur mit 5 testen: 3 Smartphones plus 2 Tablets. Mehr mobile Geräte gibt es in unserer Familie nicht. Funktionieren einwandfrei, wir konnten durch die vielen Nutzer keine langsame Geschwindigkeit feststellen, egal ob Surfen im Web oder online Spiele über Apps.

Die 1. Anmeldung fand ich etwas schwierig, die Anleitung war dabei wenig hilfreich. Aber irgendwie hat es funktioniert und alle Geräte konnten verbunden werden. Die App dazu habe ich mir ebenfalls geladen, sodass ich jederzeit den aktuellen Akkuladestand abrufen kann. Denn die Akkuladeanzeige am Gerät leuchtet entweder nur grün (aufgeladen) oder rot (niedriger Akkustand). Da hätte ich mir ein genauere Anzeige gewünscht, die wie bei den Smartphones die Akkuleistung in Prozent angibt.

Auch die Signalstärke wird am Gerät nur mit grün (starkes Signal), orange (schwaches Signal) oder rot (kein Signal) angegeben, jedoch nicht mit welcher Geschwindigkeit die Verbindung läuft. Dies kann ich nur über die Internetverbindung oder die App erkennen.

Ansonsten ist der Hotspot sehr handlich und passt in jede Tasche. Die angegebene Akkuleistung von 4 Stunden stimmt, ich habe es sofort ausprobiert. Ich benutze eine Prepaid-Karte von fyve, die mit dem entsprechenden Datentarif sehr gut funktioniert. Ich nehme den Hotspot oft mit ins Büro, um mein Tablet zu betreiben. Dabei ist der mitgelieferte Netzadapter sehr hilfreich, ich lasse den Hotspot den ganzen Tag am Strom, egal ob ich das Tablet nutze oder nicht.

Insgesamt empfehlenswert, wenn man auch unterwegs nicht aufs Internet


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