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Rezensionen verfasst von
Linda99
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   

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Philips BRT383/15 BikiniGenie Bikini-Trimmer
Philips BRT383/15 BikiniGenie Bikini-Trimmer
Preis: EUR 27,54

3.0 von 5 Sternen Schwächen in der Funktion, 27. Mai 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der Philips Bikini Trimmer ist optisch sehr ansprechend in weiß/lila und liegt gut in der Hand, von der Funktion her ist er leider nur bedingt zu gebrauchen: Trimmen klappt perfekt, Rasieren eher nicht.

Eigentlich war der 1. Eindruck sehr gut: Der Bikini Trimmer wird mit verschiedenen Aufsätzen geliefert, die sich leicht wechseln lassen, zusätzlich mit einem praktischen Stoffbeutel. Er ist auch unter der Dusche einsetzbar; dank des fast komplett gummierten Griffstückes liegt er auch bei Nässe sehr gut in der Hand. Der anfangs etwas strenge Plastikgeruch verflog nach einiger Zeit.

Die Batterie im unteren Teil des Gerätes lässt sich leicht einsetzen (im Lieferumfang enthalten), auch wenn mir ein Akku grundsätzlich lieber gewesen wäre. So benötigt man allerdings überhaupt keinen Stromanschluss und kann den Bikini Trimmer überall mit hinnehmen. Um ihn ständig in der Handtasche mitzunehmen, ist er mir aber etwas zu groß. Da könnte ich mir eher den Trimmer von Braun vorstellen, der schlanker und leichter ist.

Das Trimmen mit dem Philips BikiniGenie funktioniert sehr gut, egal ob mit den Aufsätzen für 3/5 mm oder ganz ohne Aufsatz. Es geht schnell und gründlich, durch den schmalen Trimmkopf kommt man bequem überall hin. Die kleinen Kunststoffaufsätze lassen sich leicht wechseln, gekennzeichnet sind sie durch die Bezeichnungen M und L. Problematisch wird es, wenn man nach dem Trimmen die kurzen Härchen ganz abrasieren will, mit dem Scherkopf ist das kaum möglich. Auch nachdem ich mehrfach langsam über die jeweiligen Stellen gegangen bin, wurde kaum etwas abrasiert. Übrig blieben kurze Stoppeln und eine leicht gerötete Haut. Selbst unter den Achseln konnte ich keine besseren Ergebnisse erzielen. Die Nassrasur mit meinem einfachen Gillette geht insgesamt deutlich schneller und gründlicher.

Wer ein praktisches Gerät zum Trimmen sucht, wird mit diesem Philips sehr gut bedient; bei der Rasur sollte man aber nicht zuviel erwarten. Insofern erscheint mir der Preis recht hoch.


Tefal K09104 Talent Brotmesser 20 cm
Tefal K09104 Talent Brotmesser 20 cm
Preis: EUR 24,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Preis-Leistungsverhältnis, 25. Mai 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Mit dem Tefal Brotmesser bekommt man ein gutes Messer zu einem fairen Preis, das mit allen möglichen Brotsorten fertig wird. Es geht problemlos durch harte Krusten und bei weichem Brioche gibt es fast perfekte Scheiben, es krümelt nur wenig ab.

Das Brotmesser ist recht schwer, fühlt sich dadurch wertig an und liegt gut in der Hand, selbst bei
nassen Händen. Der mattschwarze Kunststoffgriff sorgt für den nötigen Halt. Die Verarbeitung ist ingesamt gut, allerdings fühlen sich die eingelegten Stahlstreifen im Kunststoffgriff etwas rauh an.

Grundsätzlich ist das Messer spülmaschinengeeignet, aber selbst der Hersteller empfiehlt Spülen von Hand. Das habe ich auch gemacht, dennoch gab es nach mehrmaligem Gebrauch bereits leichte kleine Flecken auf der Klinge. Nicht weiter schlimm, man kann sie mit Putzstein entfernen (leicht darüber wischen).

Insgesamt ein gutes Messer, das ich empfehlen kann. Passend zu dem Brotmesser gibt es noch weitere Messer aus der Serie Talent von Tefal.


Philips HD9340/00 Viva Collection Glaswasserkocher hochwertiges Schott Duran Glas, 2200 W, 1.5 L
Philips HD9340/00 Viva Collection Glaswasserkocher hochwertiges Schott Duran Glas, 2200 W, 1.5 L
Preis: EUR 68,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Qualität, Design nicht überzeugend, 22. Mai 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der recht hochpreisige Wasserkocher von Philips ist solide und gut verarbeitet. Er verfügt über alle wichtigen Standardfunktionen, wie z.B. automatische Abschaltung, 360 Grad Sockel, kabellos und innenliegendes Heizelement.

Darüber hinaus zeichnet ihn der Glaskörper von Schott aus, durch den man das Wasser wunderbar sprudeln sieht (eine LED-Beleuchtung als zusätzliche Spielerei wie bei anderen Herstellern wäre noch nett). Das Wasser kommt dadurch nur minimal mit Kunststoff in Verbindung, lediglich am Kalksieb lässt es sich nicht ganz vermeiden. Insofern recht gut gelöst für alle, die Bedenken haben, dass Schadstoffe in das Wasser übergehen könnten.

Das Glas macht den Wasserkocher allerdings recht schwer, mit einem Inhalt von 1,5l hat man schon ein ordentliches Gewicht in der Hand. Der dicke, etwas klobig wirkende Griff gibt aber genügend Halt und Stabilität. Mit der Taste oben am Griff öffnet sich der Deckel leicht und man kann bequem Wasser einfüllen. Die Öffnung zum Einfüllen des Wassers ist ausreichend groß, zum Reinigen oder um Wasserflecken abzuwischen aber zu klein, da selbst schmale Frauenhände kaum hineinkommen. Insofern kann man nach der Benutzung nur den Deckel offen lassen, damit die Feuchtigkeit verdunstet. Unschöne Kalkflecken, die man durch das Glas natürlich schneller sieht, kann man durch regelmäßiges Entkalken beseitigen.

Die Wasserstandsanzeige ist auf dem Glas perfekt abzulesen, praktisch ist die zusätzliche Mengenanzeige für Tassen (1-5 Tassen). Durch die 2200 Watt ist der Philips recht schnell, die maximale Menge von 1,5l bringt er in ca. 4 Minuten, 50 Sekunden zum Kochen (kalt aus dem Wasserhahn). Durch die recht große Tülle lässt sich das Wasser gut ausgießen, nichts läuft daneben, auch kein Nachtropfen. Durch das dicke Glas bleibt das Wasser sehr lange heiß, bei erneutem Aufkochen kann man dadurch Zeit und ein wenig Strom sparen. Aber Vorsicht, das Glas wird außen sehr heiß, der Griff bleibt dabei kalt und kann gut angefasst werden.

Lediglich das Design des Wasserkochers finde ich ein wenig bieder. Die Kombination aus Edelstahldeckel und Glas ist eigentlich sehr gelungen und wirkt recht edel, aber das weiße Kunststoffunterteil (naturweiß) des Behälters passt aus meiner Sicht einfach nicht dazu. In Edelstahl hätte es sicher besser harmoniert. Auch der weiße Kunststoffgriff ist sehr dick und lässt den Wasserkessel insgesamt wuchtiger erscheinen. Zusätzlich wurde zur Akzentuierung grauer Kunststoff verwendet, der gerade das Sockelelement recht einfach aussehen lässt.

Wen das Design nicht stört, erhält ansonsten einen sehr guten Wasserkocher, der seine Arbeit solide erfüllt, aber preislich nicht gerade günstig ist. Auf alle Fälle macht es Spaß, ihm beim Kochen des Wassers zuzusehen.


camel active Pier 19, Herren Derby Schnürhalbschuhe, Braun (nut/tobacco), 44 EU (9.5 Herren UK)
camel active Pier 19, Herren Derby Schnürhalbschuhe, Braun (nut/tobacco), 44 EU (9.5 Herren UK)
Preis: EUR 110,00

5.0 von 5 Sternen Schönes Styling und sehr bequem, 21. Mai 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Da dies auch nicht mein erstes Paar Camel-Schuhe ist, wusste ich von vornherein, dass gute Qualität zu erwarten ist. Und das ist auch beim Modell „Pier“ der Fall. In tabakbraunem, weichen Wachsleder mit abgesetztem hellen Sohlenrand ist der Schuh ein Hingucker. Links und rechts sind jeweils zwei 3 cm breite Streifen aus braunem Velourleder eingelassen, die in Verbindung mit mehreren Ziernähten dem Schuh ein gutes Styling gibt.

Das Futter ist aus weichem, rot-braun-kariertem Stoff, das nicht nur gut aussieht, sondern auch Tragekomfort bietet. Bei der ersten Anprobe war schon klar, dass der Schuh superbequem ist und man mit dem auch mit Sicherheit längere Spaziergänge unternehmen kann, ohne dass er unbequem wird. Selbst wenn man ihn den ganzen Tag trägt, bestätigt sich diese Vermutung: der Schuh drückt nirgends und ist gewichtsmäßig sehr leicht, dass man ihn am Fuß im Prinzip gar nicht merkt.

Mir gefällt auch gut, dass der Schuh vorne etwas spitzer ist und nicht – wie häufig andere Modelle dieser Freizeitschuh-Art – vorne mehr rund ist, was für mich dann optisch den Schuh mehr wie einen Turnschuh aussehen lässt. In Verbindung mit der schlanken und schmalen Optik sieht der Pier doch wie ein Halbschuh aus, den ich auch gut im Büro tragen kann.

Da ich sehr lange Schnürbänder nicht mag, in die man erst einen Doppelknoten binden muss, damit das Schnürband nicht auf den Boden hängt, ist die Länge für mich noch ausreichend. Wenn man einen hohen Spann hat, wird das Schnürband aber tatsächlich schnell zu kurz sein (was sich aber ja schnell ändern lässt).

Das Leder des Schuhes macht auf mich auch keinen empfindlichen Eindruck, ich habe es einfach mit einem wasserabweisendem Spray eingesprüht. Für sehr feuchte und matschige Waldgelände mag dieser Schutz nicht reichen, aber für so ein Gelände ist der Camel Pier ja auch nicht gemacht.

Insgesamt ist dieses Modell für mich ein modischer Schuh, der sehr gut und zeitlos aussieht, zudem superbequem ist und gute Camel Active-Qualität erwarten lässt.


Tefal A19912 Ideal Fischpfanne 36 cm oval
Tefal A19912 Ideal Fischpfanne 36 cm oval
Preis: EUR 30,44

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekte Bratergebnisse, nicht nur für Fisch geeignet, 19. Mai 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Eine sehr gute Pfanne, die für Fischfans fast ein Muß ist, aber auch für die Zubereitung anderer Gerichte perfekt geeignet ist. Mit einer Antihaft-Versiegelung, bei der nichts fest klebt und anbrennt, und einem praktischen Thermospot, der anzeigt, wann die richtige Brattemperatur erreicht ist. Groß, aber angenehm leicht, und alles wird wunderbar knusprig, gleichzeitig gesund, da man mit wenig Fett braten kann. Insofern eine rundum gelungene Fischpfanne, noch dazu zu einem sehr guten Preis.

Ich habe im Laufe der Jahre einige Pfannen verschlissen, meistens wurde die Antihaft-Beschichtung unansehnlich, sodass sie nicht mehr zu gebrauchen waren. Am langlebigsten waren jeweils Pfannen von Tefal. Sie waren auch allesamt recht leicht, erzielten aber immer gute Bratergebnisse. So auch diese Fischpfanne, der 1. Test brachte knusprige Schnitzel hervor. Vielleicht nicht ganz passend, aber die Familie war begeistert. Danach gab es natürlich Fisch, große Seelachsstücke, die genügend Platz in der ovalen Form hatten.

Um perfekte Bratergebnisse zu erzielen und eine gleichmäßige Wärmeverteilung zu gewährleisten, benutzt man am besten die Platte auf dem Ceranfeld, die sich vergrößern lässt. Allerdings ist das in der Regel die hintere Herdplatte, sodass trotz des recht kurzen Griffes die vordere Platte nicht gleichzeitig genutzt werden kann. Der Griff wird übrigens nicht warm und die Pfanne lässt sich dank der geriffelten Fläche im Griff gut halten.

Praktisch finde ich, dass man nicht zwangsläufig Pfannenwender aus Silikon verwenden muss, sondern auch solche aus Edelstahl möglich sind, allerdings darf man nicht mit einem Messer in der Pfanne schneiden. Es wird empfohlen, die Pfanne mit der Hand zu spülen, sie ist aber auch spülmaschinengeeignet. Bei mir kommt sie immer in die Spülmaschine, es hat ihr bisher nicht geschadet. Die Verarbeitung ist insgesamt sehr gut, hergestellt in Frankreich.

Es gibt eigentlich nichts zu kritisieren, sodass ich diese Fischpfanne nur empfehlen kann. Bezüglich der Langlebigkeit kann ich nur auf meine bisherigen guten Erfahrungen mit Tefal Pfannen vertrauen.


Saeco HD8862/01 Minuto Kaffeevollautomat (Cappuccinatore) schwarz
Saeco HD8862/01 Minuto Kaffeevollautomat (Cappuccinatore) schwarz
Preis: EUR 433,30

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kompakter Vollautomat für die kleine Küche mit deutlichen Schwächen, 17. Mai 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Eigentlich sieht der Saeco Kaffeevollautomat ganz schick aus, durchgehend schwarz und kleiner und schmaler wie andere Vollautomaten. Gut, er ist komplett aus Kunststoff, aber damit unterscheidet er sich kaum von hochpreisigen Modellen. Deutliche Schwächen offenbaren sich jedoch im täglichen Gebrauch, z.B. die klapprige Vorderfront, die nicht dicht schließt und dauernd eine Fehlermeldung produziert.

Positiv:
Es werden durchweg gute Kaffeegetränke produziert: Espresso mit ausgeprägter Crema, Capuccino mit festem, leckerem Milchschaum. Die ersten Versuche sind allerdings nicht genießbar, die Maschine benötigt etwa 10 Tassen, um das optimale Aroma zu entfalten. Mit meiner derzeitigen Lieblingssorte (Incahuasi Crema, Rewe Feine Welt) habe ich durchweg wohlschmeckende Getränke produziert.
Kompakte Größe, schlichtes Design (bißchen plastikhaft) mit übersichtlichem Display.

Negativ:
Wiederholte Fehlermeldung (in rot), nicht nur bei der erster Inbetriebnahme, dass die Abtropfschale und der Kaffeesatzbehälter vollständig in das Gerät einzusetzen und die Servicetür zu schließen ist (obwohl das bereits der Fall war). Die Meldung lässt sich nur durch Drücken gegen die Vorderfront beheben, da man ansonsten das Gerät nicht in Betrieb nehmen kann.
Keine "One Touch-Funktion", um mit nur einem Knopfdruck z.B. einen Cappuccino zu machen.
Bedienungsknöpfe etwas schwergängig.
Kaffeebohnen nicht luftdicht im Behälter verschlossen.

Im Einzelnen:

Nachdem ich die anfängliche Fehlermeldung, die auch im täglichen Gebrauch immer wieder kommt, überlistet hatte, war die Inbetriebnahme des Gerätes sehr einfach (ich hatte allerdings auch schon einmal einen anderen Saeco-Vollautomat, der vom Aufbau selbst und der Brühgruppe sehr ähnlich war): Links Wasser in den Behälter einfüllen, rechts Kaffeebohnen in das Mahlwerk geben und schon kann man nach einem kurzen automatischen Spülzyklus/Entlüftung des Systems den ersten Cappuccino herstellen.

Die Bohnen werden bei dem Gerät leider nur mit dem einfach aufliegenden Plastikdeckel geschützt, der keine Gummidichtung oder Schließmechanismus hat, um das volle Aroma der Kaffeebohnen zu schützen. Schade, denn gerade Kaffeebohnen sollten luftdicht verschlossen sein, da das Aroma der Bohnen wichtigste Voraussetzung für einen wirklich guten Kaffee ist. Das ist bei teuren Geräten fast immer selbstverständlich und sollte auch bei einer Markenmaschine in dieser Preisklasse besser gelöst sein.

Der Mahlgrad der Bohnen kann am Mahlwerk an der kleinen gelben Drehschraube eingestellt werden (nur bei laufendem Mahlwerk). Man benutzt dazu den Griff des Kaffeemesslöffels, der als Hebel auf die Drehschraube aufgesetzt werden kann. Die Maschine brüht auch Kaffee und Espresso mit bereits gemahlenem Kaffee, der per Messlöffel durch die kleine runde Öffnung im Deckel der Mahlwerkabdeckung gegeben wird (etwas fummelig, da man den Deckel aufhalten muss, um gleichzeitig mit dem Messlöffel Kaffeemehl in die kleine Öffnung zu geben). Es darf allerdings nur immer ein Messlöffel eingefüllt werden, sonst blockiert die Kaffeeausgabe und der "überdosierte" Kaffee wird in den Kaffeesatzbehälter entleert.

Der Kaffeeauslauf an der Vorderseite selbst ist je nach Tassengröße und -höhe verschiebbar. Bei einer kleinen Espressotasse ist der Auslauf selbst in der untersten Einstellung dennoch deutlich zu hoch und der auslaufende Kaffee spritzt schon ziemlich umher.

Es gibt hier - im Gegensatz zu hochpreisigeren Geräten - keinen Milchbehälter, den man vorher mit Milch befüllen muss. Hier wird der automatische Milchaufschäumer mit einem Plastikschlauch an die vordere Wasserdüse angeschlossen, dessen Schlauchende direkt in die Milchtüte oder anderen Behälter gesteckt wird. Dann die Taste "Cappuccino" (rechts oben) drücken und nach kurzer Aufheizzeit strömt aus dem Aufschäumer heiße Milch in die Tasse. Allerdings ist die Bezeichnung der Taste irreführend, da sie suggeriert, es würde per Tastendruck ein kompletter Cappucino hergestellt. Dem ist aber nicht so, es wird lediglich Milch ausgegeben.

Man sollte dabei immer beim Gerät bleiben, da die Milchausgabe manuell per Knopfdruck gestoppt werden muss (links oben Taste "Espresso"). Ansonsten wird die automatische Ausgabe erst nach 3 Minuten beendet: Wenn man Glück hat, ist die Milchtüte vorher leer, wenn man Pech hat läuft die Tasse dabei über, sollte man nicht beim Gerät stehen. Nach der Milchausgabe muss die Taste "Espresso" ein weiteres Mal gedrückt werden, um die Kaffeeausgabe zu starten; vorher kann man noch die gewünschte Kaffeeintensität mit der Taste "Aroma" einstellen.

Wenn nur 1-2 Kaffee mit Milch benötigt werden, ist der Aufwand aus meiner Sicht noch in Ordnung, bei 5 oder mehr Kaffee finde ich es lästig, die ganze Zeit neben dem Gerät zu stehen, um die Ausgabe der Milch zu überwachen. Da ist die "Einmal-Drück-Funktion" anderer Geräte zum komplett fertigen Cappuccino deutlich entspannter und komfortabler, man kann gleichzeitig andere Tätigkeiten erledigen, wenn man z.B. Besuch hat. Missgeschicke, wie übergelaufene Tassen weil man nicht ständig an der Maschine steht, kommen dabei auch nicht vor.

Nach der Kaffeezubereitung steckt man den Milchschlauch in ein Gefäß mit klarem Wasser und startet die Milchausgabe erneut, um die Wasserdüse, Schlauch und den Aufschäumer zu spülen: Fertig ist die Reinigung! Das System mit dem Schlauch in der Milchtüte oder Behälter mag optische Mängel haben, ich finde es aber gut, schnell und funktionell, zudem halte ich es für hygienisch. Denn die Milchbehälter bei anderen Vollautomaten müssen nach Benutzung auch gründlich gespült werden. Darüber hinaus sollten die Behälter alle 2-3 Tage zur gründlichen Reinigung in ihre Einzelteile zerlegt werden. Das ist auch Arbeit, wie ich aus eigener Erfahrung weiß.

Der Milchaufschäumer muss - wie auch bei anderen Saeco-Kaffeeautomaten - monatlich mit dem als Zubehör erhältlichen"Saeco Milk Circuit Cleaner" gründlicher gereinigt werden. Dabei soll er - wie in der Bedienungsanleitung beschrieben - in seine Einzelteile zerlegt werden, um sie mit lauwarmen Wasser zu reinigen. Das Zerlegen ist anfangs etwas tricky und benötigt leichten Kraftaufwand, aber es funktioniert.

Das wöchentliche Reinigen der Brühgruppe ist einfach: Die gesamte Brühgruppe (und die kleine Auffangschale darunter) herausnehmen und unter lauwarmen Wasser ordentlich spülen, anschließend trocknen lassen und wieder einsetzen (aufpassen, dass die kleine Auffangschale korrekt eingesetzt ist, da sonst die Brühgruppe nicht mehr passt).
Nach jeweils 500 Tassen oder einem Monat Betriebsdauer ist die Brühgruppe nach Spülen und Trocknen mit dem beiliegenden Schmierfett zu schmieren (seitliche Führungen und Welle der Brühgruppe). Die Brühgruppe muss darüber hinaus zusätzlich monatlich mit Kaffeefettlöser-Tabletten (als Zubehör separat erhältlich) gereinigt werden.

Die tägliche Reinigung des Kaffeesatzbehälters und insbesondere der Abtropfschale finde ich gewöhnungsbedürftig, wenn ich das mit meinem früheren Saeco-Gerät vergleiche. Es muss die ganze untere Einheit nach vorne herausgezogen werden, was wegen der Größe (ca. 38 cm x 21 cm) vorsichtig geschehen sollte, besonders wenn die Abtropfschale (nur etwa 2,5 cm hoch) gut mit Wasser gefüllt ist. Da muss man beim Transport zum Waschbecken schon aufpassen, dass nichts daneben läuft.
Es gibt bei dem Gerät leider keine elektronische Anzeige, dass die Abtropfschale geleert werden muss, lediglich ein roter Schwimmer zeigt an, dass dies zu tun ist. Teurere Geräte haben hierfür vielfach sogar eine elektronische Sperre, die den weiteren Betrieb des Gerätes blockiert, wenn die Abtropfschale oder der Kaffeesatzbehälter voll ist.

Insgesamt gesehen geht die sich wiederholende Fehlermeldung bei einem Gerät in dieser Preisklasse m.E. gar nicht und entschuldigt sich auch nicht damit, dass man diesen Fehler ja auf die eine oder andere Art "überlisten" kann. Hier müsste Saeco auf jeden Fall nachbessern.

Die für mich ziemlich umständliche Zubereitung von Milchkaffee, Cappucino u.ä. Getränken ist sicherlich individuell Ansichtssache. Da ich die praktische und zeitsparende "One Touch"-Funktion von anderen Kaffeeautomaten kenne, ist dieses System der Herstellung von Milchkaffee bei dieser Saeco für mich persönlich nicht geeignet.

Es stellt sich natürlich immer die Frage, wieviel Geld man in eine Kaffeemaschine investieren möchte und kann. Denn daraus leitet sich ja ab, wie komfortabel so ein Gerät dann in der praktischen Anwendung im Alltag arbeitet. Daher ist das auch eine Entscheidung, die jeder für sich selbst treffen muss.


Tefal A70546 Duetto Kochtopf Ø 24 cm, induktionsgeeignet
Tefal A70546 Duetto Kochtopf Ø 24 cm, induktionsgeeignet
Preis: EUR 49,83

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Großer Topf in guter Qualität mit kleinen Schwächen, 12. Mai 2015
4,7l Fassungsvermögen, dieser Topf ist sehr gut geeignet für größere Fleischgerichte oder um Nudeln für eine Familie zu kochen. Für den täglichen Gebrauch bei mir eher nicht, da benutze ich kleinere Töpfe (2-3l, 20 cm). Trotz der Größe ist er recht leicht, dennoch gut wärmeleitend. Allerdings braucht man schon einige Zeit, um die entsprechende Menge Inhalt (z.B. Nudelwasser) zu erwärmen. Dabei ist er optisch ansprechend mit Edelstahlgriffen und Glasdeckel, geeignet für alle Herdarten. Mit 2 Einkerbungen (sozusagen vorne und hinten am Topf) als praktische Ausgießhilfe, an denen man sich allerdings schnell verbrennen kann, da sie beim Kochen gleichzeitig als Öffnungen für den Dampfaustritt dienen.

Die Sieblöcher im Deckel sorgen zusätzlich für bequemes Abschütten, z.B. bei Kartoffeln oder Gemüse. Sie sind unterschiedlich groß, d.h. auf der einen Seite des Deckels ca. 0,6 cm Durchmesser, auf der anderen Seite kleiner (ca. 0,3 cm). Ich bevorzuge die Seite mit den größeren Löchern, gerade Nudelwasser lässt sich einfach schneller abschütten.

Gleichzeitig erweisen sich die Kerben im täglichen Gebrauch aber eher als unpraktisch, denn es gibt so 2 Öffnungen für den Dampfaustritt. Das mag bei einem Topf nicht stören, bei mehreren gleichzeitig auf dem Herd wird es schon schwieriger. Ich hatte 3 Töpfe in Benutzung, jeder dampfte aus 2 Löchern vor sich hin. Da wird es schon gefährlich heiß, wenn man die Deckel anheben will, man muss schon aufpassen, dass man sich nicht verbrennt. Auch liegt der Deckel nicht sehr fest auf, sondern wackelt leicht hin und her, schließt aber dennoch ausreichend ab.

Die Griffe des Topfes wirken recht zierlich, sind aber stabil und auch für Männerhände ausreichend groß. Sie werden nicht zu heiß; nach 1 Stunde Kochzeit kann man sie noch bequem anfassen. Sehr heiß dagegen wird der Knauf des Deckels, bereits nach kurzer Zeit ist er ohne Topflappen nicht mehr anzufassen. Die Schraube am Deckel sitzt nicht allzu fest und sollte ein wenig nachgezogen werden, damit in der Spülmaschine kein Wasser in den Deckel läuft.

Die Innenskalierung ist praktisch (in Liter und qt.), ich nutze sie in der Praxis aber eher selten. Wie alle Edelstahltöpfe zerkratzt der Topf innen recht schnell. Unschöne Kalkflecken oder bläuliche Verfärbungen durch Nudelwasser kann man sehr gut entfernen, indem man Zitronensaft mit etwas Wasser aufkocht.

Diesen Topf gibt es übrigens auch in einem Set (3 unterschiedlich große Töpfe mit Deckel + Stielkasserole) zu einem guten Preis.


Tefal A70544 Duetto Kochtopf Ø 20 cm, induktionsgeeignet
Tefal A70544 Duetto Kochtopf Ø 20 cm, induktionsgeeignet
Preis: EUR 44,14

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Größe für den täglichen Gebrauch, 12. Mai 2015
Ein praktischer Topf in der gängigen Größe 20 cm, 2,7l, der in meinem Haushalt am meisten zum Einsatz kommt, insbesondere für Nudeln, Gemüse, Eintöpfe oder auch Fleischgerichte. Der Topf ist leicht, trotzdem gut wärmeleitend und optisch ansprechend mit Edelstahlgriffen und Glasdeckel; geeignet für alle Herdarten und auch im Backofen (bis max. 260 Grad, Glasdeckel ofenfest bis 175 Grad). Mit 2 praktischen Einkerbungen für bequemes Ausgießen, die gleichzeitig als Öffnung für den Dampfaustritt dienen, an denen man sich aber auch schnell verbrennen kann.

Die 2 Einkerbungen, sozusagen vorne und hinten am Topf, sind in Verbindung mit den Sieblöchern im Deckel ganz praktisch, Kartoffeln oder Nudeln lassen sich bequem abschütten. Die Sieblöcher sind unterschiedlich groß, d.h. auf der einen Seite des Deckels größere Löcher (ca. 0,6 cm Durchmesser), auf der anderen Seite kleinere (ca. 0,3 cm). Ich bevorzuge die Seite mit den größeren Löchern, das Nudelwasser lässt sich einfach schneller abschütten.

Gleichzeitig erweisen sich die Kerben im täglichen Gebrauch aber eher als unpraktisch, denn es gibt so 2 Öffnungen für den Dampfaustritt. Das mag bei einem Topf nicht stören, bei mehreren gleichzeitig auf dem Herd wird es schon schwieriger. Ich hatte 3 Töpfe in Benutzung, jeder dampfte aus 2 Löchern vor sich hin. Da wird es schon gefährlich heiß, wenn man die Deckel anheben will, man muss schon aufpassen, dass man sich nicht verbrennt. Auch liegt der Deckel nicht sehr fest auf, sondern wackelt leicht hin und her, schließt aber dennoch ausreichend ab.

Die Griffe des Topfes wirken recht zierlich, sind aber stabil und auch für Männerhände ausreichend groß. Sie werden nicht zu heiß; nach 1 Stunde Kochzeit kann man sie noch bequem anfassen. Sehr heiß dagegen wird der Knauf des Deckels, bereits nach kurzer Zeit ist er ohne Topflappen nicht mehr anzufassen. Die Schraube am Deckel sitzt nicht allzu fest und sollte ein wenig nachgezogen werden, damit in der Spülmaschine kein Wasser in den Deckel läuft.

Die Innenskalierung ist praktisch (in Liter und qt.), ich nutze sie in der Praxis aber eher selten. Wie alle Edelstahltöpfe zerkratzt der Topf innen recht schnell. Unschöne Kalkflecken oder bläuliche Verfärbungen durch Nudelwasser kann man sehr gut entfernen, indem man Zitronensaft mit etwas Wasser aufkocht.

Diesen Topf gibt es übrigens auch in einem Set (3 unterschiedlich große Töpfe mit Deckel + Stielkasserole) zu einem guten Preis.


Tefal A705A8 Duetto Topfset 7-teilig, induktionsgeeignet
Tefal A705A8 Duetto Topfset 7-teilig, induktionsgeeignet
Preis: EUR 128,93

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Günstiges Topfset in guter Qualität, 12. Mai 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ein praktisches Topfset, das seinen Zweck erfüllt und aus 4 verschieden großen Töpfen besteht, die man im täglichen Gebrauch gut nutzen kann. Die Töpfe sind leicht, trotzdem gut wärmeleitend und optisch ansprechend mit Edelstahlgriffen und Glasdeckeln. Sie sind geeignet für alle Herdarten und können auch in den Backofen (bis max. 260 Grad, Glasdeckel ofenfest bis 175 Grad). Als Set auf Grund des niedrigen Preises zu empfehlen, auch wenn sie Schwächen in der Benutzung haben, z.B. 2 Dampföffnungen, an denen man sich schnell verbrennen kann. (Ingesamt aufgerundete 4 Sterne.)

Gängige Topfgrößen: 24 cm (mit 4,7l sehr groß, z.B. für Fleischgerichte oder Nudeln für eine Familie), 20 cm (Gemüse, Nudeln oder kleinere Eintöpfe, für mich die praktische Standardgröße) und 16 cm (klein, 1,3 l, für Kartoffeln, Saucen, Gemüse). Praktisch, der Deckel des kleinsten Topfes passt auch auf die Stielkasserole (16 cm).

Die Griffe wirken recht zierlich, sind dennoch stabil und auch für Männerhände ausreichend groß. Super, sie werden nicht zu heiß; auch nach 1 Stunde Kochzeit kann man sie noch bequem anfassen. Sehr heiß dagegen wird der Knauf des Deckels, bereits nach kurzer Zeit ist er ohne Topflappen nicht mehr anzufassen. Die Schrauben an den Deckeln sitzen nicht allzu fest und sollten ein wenig nachgezogen werden, damit in der Spülmaschine kein Wasser in den Deckel läuft.

Die 2 Einkerbungen, sozusagen vorne und hinten am Topf, sind eigentlich ganz praktisch. In Verbindung mit den Sieblöchern im Deckel lassen sich Kartoffeln oder Nudeln bequem abschütten. Die Sieblöcher sind unterschiedlich groß, d.h. auf der einen Seite des Deckels größere Löcher (ca. 0,6 cm Durchmesser), auf der anderen Seite kleinere (ca. 0,3 cm). Die Seite mit den größeren Löchern ist dabei deutlich praktischer, das Nudelwasser lässt sich einfach schneller abschütten.

Gleichzeitig erweisen sich die Kerben im täglichen Gebrauch aber eher als unpraktisch, denn es gibt so 2 Öffnungen für den Dampfaustritt. Das mag bei einem Topf nicht stören, bei mehreren gleichzeitig auf dem Herd wird es schon schwieriger. Ich hatte 3 Töpfe in Benutzung, jeder dampfte aus 2 Löchern vor sich hin. Da wird es schon gefährlich heiß, wenn man die Deckel anheben will, man muss schon aufpassen, dass man sich nicht verbrennt. Insgesamt liegen die Deckel nicht sehr fest auf, sondern wackeln leicht hin und her, schließen aber dennoch ausreichend ab.

Die Innenskalierung ist praktisch (in Liter und qt.), ich nutze sie in der Praxis aber eher selten. In der Stielkasserole sind die Nieten des Griffes innen zu sehen; es können sich dort schon mal Speisereste absetzen, die aber beim Spülen in der Spülmaschine gut weggehen. Wie alle Edelstahltöpfe zerkratzen die Töpfe innen recht schnell. Unschöne Kalkflecken oder bläuliche Verfärbungen durch Nudelwasser kann man sehr gut entfernen, indem man Zitronensaft mit etwas Wasser aufkocht.


Nikon Coolpix S9900 Digitalkamera (16 Megapixel, 30-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) OLED-Display, USB 2.0, bildstabilisiert) silber
Nikon Coolpix S9900 Digitalkamera (16 Megapixel, 30-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) OLED-Display, USB 2.0, bildstabilisiert) silber
Preis: EUR 261,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gute Alltagskamera,…, 4. Mai 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
…schnell einsetzbar, handlich, perfekt für unterwegs. Mit dem optischen 30-fach Zoom werden auch weit entfernte Motive nah herangeholt; bei Tageslicht gelingen mit der Nikon Coolpix S9900 fast durchweg perfekte Aufnahmen. Bei schlechteren Lichtverhältnissen lässt die Bildqualität allerdings etwas nach. Dennoch ist die Kamera mit der Ausstattung (hervorzuheben: dreh- und schwenkbarer Monitor, schnelle Verbindung zum Smartphone, integrierte GPS-Funktion) und den üppigen Kreativprogrammen, manuellen Einstellmöglichkeiten und dem schnellen Automatikprogramm für mich perfekt für jeden Tag, nicht nur für den gelegentlichen Einsatz im Urlaub.

Im Einzelnen:

Die Kamera wiegt ca. 295 g (mit Akku + Speicherkarte) und passt auf Grund ihrer Größe und ihres Gewichts in fast jede Handtasche, selbst noch in die Jackentasche. Ich habe sie bereits bei 2 Konzerten und Sportveranstaltungen problemlos mitgenommen. Es mag für die Gelegenheiten deutlich kleinere und leichtere Modelle geben, aber den sehr guten Zoombereich und den schwenkbaren Monitor finde ich einfach fantastisch. Gerade der dreh- und schwenkbare LCD-Monitor hilft ungemein, wenn man weiter hinten steht oder kleiner ist. Mit 3 Zoll (7,5 cm) ist er ausreichend groß und hat eine sehr gute Auflösung. Allerdings kein Touchscreen; wäre eine nette Ergänzung, vermisse ich im täglichen Gebrauch aber eher nicht. Ein elektronischer Sucher ist nicht vorhanden; bei Aufnahmen bei starker Sonne helfen aber das Drehen des Monitors und die 6-stufige Helligkeitsregelung.

Für einen sicheren Halt ist die schwarze gummierte Grifffläche an der Seite der Kamera sehr praktisch (vorne breiter, hinten ausreichend für den Daumen), auch große Männerhände sollten damit zurecht kommen. Optisch stört es allerdings aus meiner Sicht ein wenig den Gesamteindruck des silberfarbenen Modells (ist aber Geschmacksache).

Ein Plus der Nikon Coolpix S9900 ist die einfache Handhabung, selbst Anfänger werden keine Schwierigkeiten haben, schnell gelungene Fotos zu machen. Im Automatikprogramm kann man dank des schnellen Autofokus Schnappschüsse machen, auch Tieraufnahmen gelingen gut. Die verschiedenen Kreativprogramme sind vielfältig, für den Profi wahrscheinlich überflüssig, ermöglichen aber nette Effekte, ohne die Aufnahmen am Computer durch irgendwelche Softwareprogramme nachbearbeiten zu müssen. Ich habe im Scene-Programm (Motivautomatik) mit den Effekten Pop, Selektive Farbe oder Monochrome sehr schöne Aufnahmen von einem Osterfeuer in Norddeutschland gemacht, eine wirklich nette Spielerei. Gut anwendbar auch bei Porträtaufnahmen, wer es mag auch in Sepia (Nostalgie-Effekt). Wird die Motivautomatik gewählt, erkennt die Kamera automatisch das optimale Programm (z.B. Porträt, Nachtaufnahme, Gegenlicht) und nimmt die entsprechenden Einstellungen für die Aufnahme vor. Manuelle Einstellmöglichkeiten (Blenden-, Zeitautomatik, manuell) für den Hobbyfotografen sind natürlich auch vorhanden.

Um die vielfältigen Motivprogramme und Effekte entsprechend zu nutzen, empfiehlt es sich, das Handbuch herunterzuladen. Die mitgelieferte Schnellstart-Anleitung genügt lediglich für die ersten Schritte. Umfangreiche Handbücher in Papierform gibt es heute leider nicht mehr, gerade bei Kameras mit umfangreichen Funktionen empfinde ich das spontane Durchblättern immer als ganz hilfreich.

Die Nikon Coolpix S9900 macht überwiegend gute bis sehr gute Aufnahmen, bei der Bildqualität ist aber noch Luft nach oben. Aufnahmen mit guten Lichtverhältnissen gelingen perfekt, sie sind kontrastreich, auch im Telebereich noch recht scharf. Meine Aufnahmen vom Osterfeuer sind gestochen scharf, man sieht fast das Knistern des Feuers. Nahaufnahmen, insbesondere bei gutem Licht, sind sehr detailreich. Ich habe Orchideenblüten fotografiert, die Struktur kommt wunderbar heraus, auch die Farben sind naturgetreu. Innenaufnahmen, gerade bei schlechteren Lichtverhältnissen, wirken leicht verwaschen. Schaltet man den sehr lichtstarken Blitz ein (manuell mit Schalter), der bequem ein großes Zimmer ausleuchten kann (Blitzreichweite 6 m), wirkt das Bild schnell ein wenig zu hell. Das Umschalten in die manuellen Programme brachte bei meinen Versuchen häufig bessere Ergebnisse.
Insgesamt kann man deutliches Rauschen ab ISO 800 feststellen. Die Aufnahmen verlieren an Schärfe, es sind weniger Details erkennbar. Die Fotos werden im JPEG-Format abgespeichert, RAW-Format ist nicht möglich.

Praktisch finde ich die schnelle Anbindung an ein Smartphone oder Tablet (Koppelung auch per NFC), mit der passenden App (Nikon WMU) werden die ausgewählten Aufnahmen per WLAN schnell und einfach übertragen, direkt in der Fotogalerie gespeichert. Aber Vorsicht: Die Kamera geht zum Übertragen der Bilder komplett an und fährt das Objektiv heraus, selbst wenn man die Bilder vorher nur im Wiedergabemodus (bei ausgeschalteter Kamera) ausgewählt hat; d.h. sie sollte nicht zu nah an der Tischkante liegen, da sie sich beim Öffnen leicht bewegt. Ansonsten kann man die App auch als Fernauslöser benutzen; Zoomen und Auslösen (auch Selbstauslösemodus) sind möglich, weitere Einstellungen können nicht vorgenommen werden.

Positiv bei der 1. Inbetriebnahme: Der Akku ist halb geladen und die Kamera verfügt über einen internen Speicher von ca. 473 MB, genügend für eine Menge Probeaufnahmen.


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