Profil für Sir Francis Drake > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Sir Francis Drake
Top-Rezensenten Rang: 2.704
Hilfreiche Bewertungen: 455

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Sir Francis Drake

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3
pixel
4 Paare 3D Brillen Clip on - Aufsatz für Brillenträger - passiv für RealD kompatibel mit Cinema 3D von LG, Easy 3D von Philips und RealD Kinos - zirkular polarisiert
4 Paare 3D Brillen Clip on - Aufsatz für Brillenträger - passiv für RealD kompatibel mit Cinema 3D von LG, Easy 3D von Philips und RealD Kinos - zirkular polarisiert
Wird angeboten von Easy peasy online store
Preis: EUR 17,50

5.0 von 5 Sternen Einwandfrei (abgesehen von der Kurzbeschreibung), 4. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zwar habe ich an den vier Clips vergeblich nach der polarisierten "Achse mit stummellenker Frames für Rezept-Glas-Träger" gesucht, und konnte auch keinen "Weitwinkel-Objektiv-Blick" feststellen, aber Ihren Zweck erfüllen die Clips genau so gut wie die original LG-Brillen, die meinem TV-Gerät beilagen, nur zu einem Preis, für den andere Anbieter einen einzigen Clip verkaufen.

Die Halterung ist aus Kunststoff gefertigt, und wird sicher keine Jahrzehnte halten, das geht für das kleine Geld in Ordnung. Die Halteklammer ist gummiert, so dass die Brillengläser nicht verkratzt werden. Abgesehen von der Übersetzung (auch das beiliegende Infoblatt ist ähnlich lustig zu lesen) also prima Ware.


Lust Extrem!: 35 befriedigende Kurzgeschichten
Lust Extrem!: 35 befriedigende Kurzgeschichten
von Linda Freese
  Broschiert

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen grundsätzlich OK, aber..., 13. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die 35 Kurzgeschichten bedienen vor allem die Bereiche S/M, Natursekt, Fisting, Klinik. Das ist nicht jedermanns Sache, aber das weiß man ja (hoffentlich) vor dem Kauf.

Grundsätzlich sind die Geschichten OK, teilweise aber schon etwas arg kurz geraten. Viele Dialoge wirken dadurch ziemlich hölzern und unglaubwürdig, es geht zu schnell "zur Sache" - hier hätte ich mir gewünscht, dass man entweder ein paar Seiten mehr spendiert, oder das "Vorgeplänkel" gleich komplett weggelassen hätte.

Ziemlich störend finde ich in einigen Punkten die Wortwahl; ich vermute, dass hier ein Übersetzer/eine Übersetzerin alle Geschichten - in diesem Fall: überflüssigerweise - abgeglichen hat. Erfreulicherweise werden die Dinge hier zwar direkt beim Namen genannt, und keine verkrampften Kunstgebilde wie "Mausi", "Liebesgrotte" und "mein Schatzkästchen" wie bei Lisa Stern verwendet, aber wenn ich nochmal die Worte "Body" (gemeint ist nicht das Kleidungsstück, sondern schlicht und ergreifend: der Körper), "Labien" und "Klit" lesen muss, bekomme ich die Krise.


Robomow RL2000
Robomow RL2000
Wird angeboten von ALITEC GmbH
Preis: EUR 1.660,00

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Monster aus Stahl (naja: Plastik), 22. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Robomow RL2000 (Werkzeug)
Um die lästigen Mäharbeiten in meinem Garten automatisch erledigen zu lassen, habe ich mehrere Mähroboter, darunter den RL2000, für den ich mich letztendlich auch entschieden habe, getestet.

=== Hardware/Mechanik ===
Das Gerät macht im Wesentlichen was es soll. Positiv hervorzuheben ist die Hardware: drei kraftvolle Schnittmotoren sorgen für eine Schnittbreite >50cm, und haben auch mit höherem Gras keinen Kummer. Es sind keine rasierklingenartigen Messerchen verbaut, sondern solide Messer, für die auch mit dünnere Äste kein Hindernis sind. Das groß ausgelegte Fahrwerk greift zuverlässig, sofern der Boden nicht komplett ausgetrocknet ist (dann gräbt sich das Gerät leider auch mal fest, und muss befreit werden). Unebenes Gelände ist ebenso kein Thema für den RL2000, allerdings führt ein zu starkes Gefälle dazu, dass der Motor sicherheitshalber abgeschaltet wird (bei der Masse und der Kraft durchaus verständlich). Würde man den Mäher noch mit einem Flammenwerfer ausstatten, könnte man ihn wohl auch zum Brandroden verwenden. Ein klarer Fall für *mehr Power*!

Allerdings hat diese Kraft auch ihren Preis: ein großer Bleiakku, der das Gerät zum Schwergewicht macht. Die Steuerung kann herausgenommen werden, um den Mäher manuell an einem Spiralkabel zu steuern. Das ist kein echtes Feature, es ist schlicht anstrengend, das schwere Gerät herumzutragen, und damit eine Notwendigkeit.

Die Mähfläche muss wie bei den meisten Robomähern mit einem Begrenzungskabel abgesteckt werden, mit dem ein schwaches Magnetfeld innerhalb der Begrenzungsfläche erzeugt wird. Das Gerät orientiert sich anhand des Feldes, fährt zu Beginn im Kantenmodus am Kabel entlang und bewegt sich dann zuverlässig innerhalb der abgegrenzten Fläche.

Hindernisse werden vorn und hinten durch eine gummierte Stoßleiste erkannt. Leider ist nicht das gesamte Gehäuse druckempfindlich (bei den kleineren Modellen bewegt sich das ganze Gehäuse und betätigt einen Kollisionssensor, wahrscheinlich ist das aufgrund der Massenträgheit des großen Gerätes nicht möglich), so dass Hindernisse oberhalb der Leisten (z.B. Äste) nicht sofort erkannt werden. Das Gerät merkt trotzdem nach kurzer Zeit, wenn die Räder durchdrehen, und korrigiert den Kurs.

Beim eigentlich Mähvorgang sorgt ein elektronischer Kompass dafür, dass die Fläche wahlweise in (einigermaßen) parallelen Bahnen, in bestimmten Winkeln oder zufällig bearbeitet wird. Anders als viele kleinere Mäher legt der RL2000 bei Kontakt mit einem Hindernis oder der Begrenzung den Rückwärtsgang ein, und mäht ohne Wendevorgang einfach rückwärts weiter.
Auch größere Flächen werden dadurch und aufgrund der Schnittbreite in verhältnismäßig kurzer Zeit gemäht.

Die mechanische Verarbeitung ist solide, die Leistungselektronik im Inneren sieht zumindest dem optischen Anschein nach hochwertig und robust aus.

Hierfür volle 5 Sterne!

=== Bedienung/Mähvorgang/Software ===
Ganz anders als beim vorhergehenden Punkt sieht es mit der Bedienung und der Software aus. Die Bedienung erfolgt über 4 Tasten (und einer Stop-Taste, um den Mäher anzuhalten) auf einem zweizeiligen, nicht besonders gut abzulesenden LCD-Display. Die Anzahl der Menüs/Untermenüs hält sich zwar in Grenzen, dennoch ist man recht lange am herumklickern. Die Tasten sind schlecht entprellt, man muss relativ lange drücken, bis sie reagieren. Das ist besonders nervig bei der Code-Eingabe bei aktiviertem, noch nervigeren Diebstahlschutz.

Letzteren halte ich für sinnvoll und notwendig, aber: Wenn der Schutz erst mal aktiv ist, muss man einen vierstelligen Code eingeben, um das Gerät bedienen zu können. Dafür benötigt man aufgrund der trägen Tasten eine gewisse Zeit. Die Zeit, die der Mäher einem gibt, ist aber nicht konstant. Manchmal wird man problemlos fertig, manchmal geht der Alarm schon los, während man die erste Ziffer eingibt (per hoch/runter/weiter-Taste). Vermutlich wurde hier eine fest laufender Timer in der Software verwendet; ist der Timer zu Beginn der Eingabe zufällig gerade neu losgelaufen, hat man kein Problem - ist er bereits kurz vor dem Ablaufen, geht der Alarm vorzeitig los. Ein klassischer Anfängerfehler. Liebe Friendly Robotics-Ingenieure! Sowas lässt man doch nicht in die Serie!

Der Alarm ist ein leises Polizeisirenchen, das in erster Linie den Benutzer abschreckt, aber vermutlich schon beim Nachbarn nicht mehr zu hören ist. Darauf hätte man nun wirklich verzichten können.

Der Zeitpunkt, ab dem das Menü automatisch wieder gesperrt wird, und eine neue Eingabe des Codes erforderlich ist, variiert ebenso wie die Dauer bis zum Alarm, und ist definitiv viel zu kurz ausgelegt.

Möchte man das Gerät von Hand verfahren, kann die Steuerung herausgenommen werden. Zum Vorschein kommt eine Art Cursorkreuz, mit dem vorwärst/rückwärts gefahren und gelenkt werden kann. Die Bedienung ist akzeptabel, schön wäre ein kleiner Joystick gewesen. Nervig: jeder, der schon mal ein Fahrzeug (und sei es nur eine ferngesteuertes Spielzeug) gelenkt hat, ist es gewohnt, dass es beim Rückwärtsfahren in die "falsche" Richtung lenken muss. Beim RL2000 hat man das überflüssigerweise "korrigiert", und dem Benutzer einen Bärendienst erwiesen: das Gerät kehrt die Lenkbewegungen im Rückwärtsgang um, und das Gerät fährt garantiert so, wie man es NICHT erwartet hat. Warum hat man sich da nur so verkünstelt, statt die wirklichen Probleme zu lösen?

Mit einer weiteren Taste kann zwischen zwei Fahrgeschwindigkeiten gewechselt werden, wobei ich mir gerne "normal" und "schnell" statt "normal" und "Schneckentempo" gewünscht hätte. Das Mähwerk kann durch eine weitere Taste angeschalten werden, die aber gehalten werden muss, was alles andere als komfortabel ist, wenn man gleichzeitig mit der anderen Hand das Cursorkreuz bedienen und das Bedienteil halten soll.

Mit der Einstellung der Mähzeiten habe ich mich noch nicht all zu sehr befasst, da ich manuell starte, und sicher bin, dass kein Kinderspielzeug mehr im Gras liegt, allerdings ist auch hier zu erahnen, dass die Einstellung fummelig ist.

Augenwischerei sind die verschiedenen Mähzonen. Zwar können neben der Hauptzone auch weitere Mähzonen eingestellt werden. Festgelegt wird damit in erster Linie aber die Mähzeit in der jeweiligen Zone. Der Mäher fährt nicht automatisch dort hin, sondern muss manuell hingefahren werden; wenn ich das schon machen muss, dann könnte ich, statt die Zone anzugeben, in der ich gerade bin, auch gleich die Mähzeit angeben.

Miteinender durch "Engpässe" verbunden Bereiche kann der Mäher durchaus selbständig anfahren, und bewegt sich entweder per Zufall zwischen den Bereichen, wenn er gerade richtig trifft, oder man kann einen von drei konfigurierbaren "Einstiegspunkten" in so einen Bereich legen, so dass sich der Mäher nach dem Kantenmähen erst mal von der Basis aus am Draht entlang dort hin bewegt, und dort mit dem Mähen beginnt. Gedacht sind die Einstiegspunkte aber eher, um innerhalb der Hauptzone den Startpunkt abzuwechseln. Startpunkt 1 ist immer die Basis selbst, die anderen drei sind einstellbar.

Auch hier habe ich handwerkliche Mängel zu beklagen. Startpunkt n ist manchmal Startpunkt n+1, und das scheint abhängig davon zu sein, ob man von der Basis aus startet, oder aus der Fläche (hier sucht der Mäher erst mal die Basis und beginnt dann)! Da hat wohl der eine Entwickler die Punkte von 0..3 nummeriert, der andere von 1..4. Auch ein Anfängerfehler.

Die Kante wird trotz des hohen Gewichts relativ gut abgefahren, Abweichungen sind jedoch möglich, so dass das Gerät auch mal mit der Wand/Hecke kollidiert, wo beim letzen mal noch alles problemlos lief. Glücklicherweise setzt der RL2000 dann zurück, und umfährt das Hindernis in einer Kurvenbewegung, und findet kurz darauf ein Stück weiter das Begrenzungskabel wieder. Sein kleiner Bruder (RL510) trat in solchen Fällen in Streik, deswegen durfte er bei mir die Heimreise antreten.

Auf der freien Fläche ist das Gerät wirklich Klasse! Es mäht und mäht und mäht, und große Flächen werden in kurzer Zeit gut geschnitten und das Gras fein gemulcht, man findet praktisch keinen Schnittabfall. An engen Stellen tut sich das Gerät dagegen sehr schwer - und das liegt sicher nicht an seinen Möglichkeiten, sondern an der dilettantisch entwickelten Software. An Ecken und schmalen Streifen scheint es die Software kaum zu kümmern, dass es wohl nicht zielführend sein wird, mehrmals vor und zurück zu fahren, nur um erneut mit dem Hindernis/der Begrenzung zu kollidieren, das bereits beim letzten Versuch auch schon da war. Innerhalb eines schmalen Streifens dreht das Gerät dann um 90°, was aber auch nicht zielführend ist. Ich weiß, man sagt das von außen betrachtet immer leicht, aber: wenn ich Sensoren für die Begrenzung UND einen Kompass zur Verfügung habe, sollte es nicht soooo schwierig sein, solche Gegebenheiten zu erkennen, auch mal 45° zu drehen, oder sich am Verlauf des Begrenzungsdrahtes zu orientieren! Es dauert recht lange, bis sich der Mäher dann wieder befreit hat, und scheint eher auf Zufall als auf Können zu beruhen. Kompensieren lässt sich das, indem man der Fläche etwas mehr Mähzeit gibt, schön ist es nicht.

Hat der Mäher an einer Stelle zu große Schwierigkeiten, oder merkt, dass die Schnittmotoren viel Leistung ziehen, schaltet er zunächst ab, um dann im Turbomodus weiterzumachen. Auch hohes Gras hat dann keine Chance. Allerdings kommt es auch hier zu einem (wie ich vermute) Timerproblem analog dem Alarm: die Schnittmotoren schalten ab, und dann kann es schon mal sein, dass der Turbo erst nach gefühlten 30s wieder einschaltet. In der Zeit fährt der Mäher meterweit ohne aktives Schnittwerk. Wann und ob der Turbomodus wieder beendet wird, mutet ebenfalls zufällig an. Nicht selten wird so die Problemstelle daher gar nicht, aber dafür der Rest um sol länger laut dröhnend gemäht.

Ein weiteres Indiz für Schlamperei in der Software: am Ende der Mähzeit schalten die Motoren ab. Der Mäher sollte nun den Begrenzungsdraht suchen, und in die Basis zurückfahren. Oft fährt er aber noch Minutenlang wie im Mähmodus, nur ohne Schnittmotor sinnlos in der Fläche hin und her, und beschließt dann doch irgendwann, endlich zur Basis zu fahren. Scheinbar bekommt der Navigationsteil der Software manchmal nicht mit, dass heimfahren angesagt ist, während das Schnittwerk zuverlässig reagiert.

Das Anfahren der Basis funktioniert dann recht zuverlässig. Gelegentlich trifft er die Basis beim Andocken nicht genau genug, und fährt dann eine weiter Runde um den Garten, was aber nicht dramatisch ist (wie soll er auch sonst die Basis finden: er kartographiert den Garten schließlich nicht, und hat nur die Möglichkeit, sich am Kabel zu orientieren).

Einige Nutzer berichten über ein sporadisch auftretendes Problem, bei dem der Mäher im Parallelmodus die gesamte Mähzeit auf der gleichen Bahn hin und her fährt. Ich hatte den Fall noch nicht, möchte aber nicht wissen wie die Bahn nach 2,5h aussieht!

Alles in allem: schade! Das Gerät an sich hat wirklich viel Potential, das durch Schlamperei nicht ausgeschöpft wird.
Liebe Fa. Friendly Robotics:
- als Softwareentwickler würde ich mich schämen, so eine Software abzuliefern!
- als Produktmanager würde ich mich schämen, so einen Softwarestand freizugeben, und nicht nachzubessern. Ein Update ist nur durch tausch eines EEPROM-Bausteins möglich (nicht unbedingt für Laien geeignet). Allerdings ist die aktuelle Software von 2011, man kann also nicht auf eine Überarbeitung der genannten Mängel hoffen.
- als technisch versierter Kunde werde ich zukünftig Friendly Robotics-Produkte meiden, da mich das Gefühl beschleicht, dass Produkte halbfertig auf den Markt geworfen werden, Motto: läuft ja irgendwie.

Für die miserable Software, die aber trotz allem - und das rettet die Gesamtbewertung - brauchbare Ergebnisse liefert: 2 Sterne

=== Fazit ===
Trotz all der Mängel bereue ich den Kauf nicht. Er mäht, und nimmt mir die lästige Arbeit ab. Der Rasen sieht gut aus, auch wenn ich den eigentlichen Nutzen erst nächstes Jahr sehen werde (ich habe noch viele Lücken, an denen der Boden eingeebnet wurde, und auf dem in der Hitze der letzten Wochen nur spärlich Gras wachsen wollte). Daher auch trotzdem gerade noch insgesamt 4 Sterne (ich würde gerne 3,5 geben) und eine Kaufempfehlung, gerade wenn das Grundstück größer und nicht zu sehr verwinkelt ist.

Wie man ein so gutes Basisgerät mit miserabler Software so versauen, und dann nicht mal nachbessern kann, will mir nicht in den Kopf. Hätte man hier vernünftig gearbeitet, könnte das Gerät einsame Spitze sein - und das erwarte ich von einem Hersteller, der sich auf die Fahnen schreibt, führend in der Branche zu sein. Schämt Euch dafür!

=== Update ===
Nach eine Jahr RL2000 habe ich das Gerät stillgelegt, und bin auf einen Husqvarna Automower umgestiegen. Ein echtes Aha!-Erlebnis. Die softwareseitigen Mängel, die ich beim Robomow zu beklagen hatte, sind hier nicht vorhanden. Wären diese nicht so ausgeprägt (auch mit dem stundenlange hin- und herfahren auf der gleichen Bahn hatte ich zwischenzeitlich das Vergnügen), wäre der RL2000 mein klarer Favorit gewesen. Rückblickend erscheinen mir die ursprünglich vergebenen 4 Sterne daher zu hoch gegriffen, wenn ich ihn mit meinem neuen Mäher vergleiche.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 20, 2015 11:17 PM MEST


Robomow RM510 Vollautomatischer Rasenroboter
Robomow RM510 Vollautomatischer Rasenroboter

23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts für unebene Flächen, 22. Juni 2013
Auf der Suche nach einem geeignetem Mähroboter für meinen Garten mit ca. 500qm Rasenfläche, die diverse Hinderisse wie Bäume, Beete, Spielgeräte etc. enthält, habe ich einen RM510 getestet. Der Mäher zeichnet sich in der Beschreibung dadurch aus, dass er durch das seitlich liegende Mähwerk Kanten mähen kann, den Grasschitt besser mulcht als andere, und auch mehrere Flächen automatisch mähen kann, indem mehrere Einstiegspunkte definierbar sind. Das klingt alles sehr gut, und das Gerät macht einen soliden, hochwertigen Eidruck.

Wie bei den meisten Mährobotern muss ein Begrenzungsdraht verlegt werden. Ich habe hierzu eine Testfläche "eingezäunt", die freie Fläche, ein Hindernis, eine leichte Steigung enthält, mit einer Kante, die an Betonplatten grenzt, und einer Kante an einer Beeteinfassung. Die Abstände habe ich gemäß der beigelegten Abstandslehre eingemessen. Soweit kein Problem, diese Arbeit fällt bei den meisten Mähern an, und muss nur ein mal gemacht werden. Die Testfläche habe ich zuvor mit dem konventionellen Mäher relativ kurz vorgeschnitten, so dass nicht all zu viel Material zu mähen war.

Doch bereits die Inbetriebnahme war eine Tortur. Das Gerät muss zunächst einmal erfolgreich die Begrenzung abfahren und erfolgreich wieder in der Ladestation andocken. Dies gelang erst nach über zehn Versuchen. Ständig blieb der Mäher hängen. Ursache dafür ist, dass meine Rasenfläche kleine Unebenheiten enthält, die optisch nicht auffallen, aber dazu führten, dass am Mäher ein Rad durchdrehte. Da der Mäher sehr schwer ist, und vorne nur ein klobiges Rad enthält, neigt er sich in solchen Fällen schnell zur Seite, und bleibt mit dem Mähwerk am Boden hängen. Erst mit einer Schnitthöhe > 5cm war eine Umrundung der Begrenzung möglich, aber erst, nachdem ich die Ecken "entschärft" hatte. Und da die Lenkbewegungen des Geräts schon sehr unbeholfen wirken (was vermutlich auch auf das hohe Gewicht zurückzuführen ist), und es dem Draht keineswegs exakt, sondern eher in einem leichten Zickzackkurs folgt, kommt es häufig zu einer Kollision mit der Beeteinfassung, und man muss, zumindest in der Installationsphase, von Hand nachhelfen, und hat eine weitere Runde vor sich. Den Abstand der Begrenzung am Beet musste ich daher _deutlich_ erhöhen. Das Gerät schaft dann die Kante, aber er bleibt Gras stehen (gerade das sollte bei diesem Modell ja nicht passieren!). An den Platten wurde die Kante gut gemäht.

Dann wurde die Ladestation nicht getroffen. Der Draht war exakt mittig unter der Markierung auf der Ladestation geführt, der Mäher führ jedoch immer einige Zentimeter zu weit rechts in die Station, und konnte nicht einfahren. Erst mit einer "falschen" Platzierung kam er einigermaßen in die Station, in der er dann mehrere Sekunden mit der Meldung "Warten..." verharrt und "nachdenkt", bevor er anschließend losfährt und die Fläche bearbeitet. Insgesamt wirkt das Bedienmenü auch sehr träge, hier hat man vermutlich an der Prozessorleistung gespart, bzw. eine Portierung auf eine moderne Plattform gescheut.

Auch in der Fläche bleib das Gerät einige male mit durchdrehenden Rädern stehen. Noch schlimmer: der Mäher ignoriert das! Statt irgendwann zu stoppen (der garten wird ja wohl keinen Kilometer breit sein!), drehen die Räder munter weiter, vermutlich bis der Akku leer ist.

Zum Schnittbild kann ich nichts sagen, ich habe den Test abgebrochen, weil ein störungsfreier Betrieb kaum möglich war.

Es mag sein, dass der Mäher auf einer wirklich ebenen, unkomplizierten Fläche einwandfrei funktioniert, für meine Verhältnisse arbeitet er aber nicht akzeptabel. An dieser Stelle sei angemerkt, dass Geräte anderer Hersteller die beschriebenen Probleme nicht hatten. Ich vergebe dennoch drei Sterne, weil die Verarbeitung einen wirklich guten Eindruck macht, und mein relativ komplizierter Garten wohl nicht als Referenz dienen kann.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 6, 2014 10:09 AM MEST


ADJ BubbleTron Seifenblasenmaschine
ADJ BubbleTron Seifenblasenmaschine
Wird angeboten von Rhino Stores
Preis: EUR 59,00

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Seifenblasen ohne Ende (einwandfreies Konzentrat vorausgesetzt!), 3. Juni 2013
Das Gerät produziert durch das Doppelrad unzählige Seifenblasen, ist tadellos verarbeitet, und macht trotz Kunststoffgehäuse einen relativ robusten Eindruck. Die mitgelieferte Fernbedienung kann nur per Kabel angeschlossen werden, aber für den Preis geht das in Ordnung (ich habe NICHT per Amazon Marketplace bestellt; es geht DEUTLICH günstiger als für derzeit 166 (!) Euro). Der Ausstoß ist leider nicht regelbar.

Achtung: die Seifenblasenkonzentrate müssen unbedingt mit destilliertem Wasser angemischt werden, auch wenn das nicht in der jeweiligen Anleitung steht! Ich wusste das bei der Erstinbetriebnahme nicht, und habe daher einen ganzen Kanister Konzentrat unbrauchbar gemacht. Mit stark kalkhaltigem Wasser platzen die Blasen, bevor sie sich aus den Ringen lösen können. Daran ist aber nicht die Seifenblasenmaschine schuld.


Delta Machine (Deluxe Edition)
Delta Machine (Deluxe Edition)
Preis: EUR 9,99

10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle, aber schwere Kost, 14. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Delta Machine (Deluxe Edition) (Audio CD)
Wie bewertet man Musik? Eine sehr schwere Frage, hängt doch so viel vom individuellen Geschmack ab...
Wenn man die vorhandenen Rezensionen so liest, ist es schon befremdlich, wie die einen das Album völlig unreflektiert in den Himmel loben, und andere der Band gar die Freundschaft kündigen. Vermutlich liegt dieser krasse Gegensatz daran, dass DM nun mal nicht den Mainstream bedient, sich auch nicht scheut, sich zu entwickeln und auch nicht auf die alten Tage den Weichspüler einlegt, wie das so viele ehemals gute Bands getan haben, um ohne großen Aufwand Kasse zu machen, obwohl die wirklich kreativen Tage lange vorbei sind.

Bisher gab es noch kein einziges DM-Album, das mir wirklich auf Anhieb gefallen hätte. Jedes einzelne Stück musste ich mühsam verstehen lernen, mich auf die Songs einlassen, Abstand gewinnen, nochmals anhören, ... Und ich habe es bisher nie bereut, auch nicht bei Delta Machine.

Bereits "Heaven" als erste Auskopplung und allgemeinverträglichsten Song aus dem Album hat auf mich erst mal keinen großen Eindruck gemacht, er klang zunächst "zu gewöhnlich". Aber er gewann mit der Zeit; der Refrain als Duett von Dave und Martin ist grandios, und mit jedem Hören kommen neue Details zum Vorschein, die man vorher gar nicht bemerkt hat - und genau dafür liebe ich diese Band. "Heaven" ist einfach großartig!

Das gilt gleichermaßen für die anderen Tracks, die allerdings schwerere, z.T. DEUTLICH schwerere Kost als Heaven sind. Das geht soweit, dass einige sagen, dem Album fehle jegliche Melodie. Hier kann man ich den Hörer beruhigen: die Melodie ist da, man muss nur bereit sein, sie zu suchen! Auch habe ich gelesen, das Album sei einfallslos - aber welchen Anlass gibt es denn für diese Annahme? Keiner der Jungs dürfte finanziell noch in irgend einer Weise auf den Erfolg angewiesen sein. DM hat damit den großen Vorteil, weder der Masse, noch den Fans nach der Nase tanzen zu müssen, sie haben die Freiheit, das zu verwirklichen, was sie wirklich wollen. Das mag manchen Fan auf die Palme bringen, hat er dieser undankbaren Band sein hart verdientes Geld in den Rachen geworfen, und bekommt schon wieder nicht das gewünschte Album, das so klingt wie DM vor 20 Jahren. Aber hat nicht gerade der konstante Drang, sich zu verändern, sich zu entwickeln, DM zu der Band gemacht, die sie ist?

Was ich sofort unterschreibe: das neue Album ist sehr experimentell. Es wirkt im ersten Moment monoton, man findet relativ wenige gängige Tonfolgen und Harmonien. Es ist sehr elektronisch, es kommen sehr viele Vintage-Synths zum Einsatz, die durchaus zunächst mal mit ihrem rohen Klang das Ohr beleidigen können, bis man sich drauf einlässt und den Song versteht. Gerade läuft bei mir im Hintergrund "Always", das Passagen enthält, die klanglich an ein altes Atari-Spiele erinnert. Im Refrain kommen dann wunderschönen, sphärischen Streicherpads zum Einsatz. Einfach genial, wenn man sich mal damit angefreundet hat!

Nachdem man - im Gegensatz zu den meisten anderen Produkten - für Musik keine objektiven Kriterien zur Verfügung hat, und auch keine objektive Meinung abgeben kann, spare ich mir, meine subjektiven Eindrücke Track für Track durchzugehen. Für die meisten aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis wäre es eine Zumutung, meine Musik anhören zu müssen, und das beruht durchaus auf Gegenseitigkeit.

An der Qualität der Mixes habe ich nichts auszusetzen. Er ist detailreich, transparent, gut ausgesteuert, so wie ich es erwarten würde. Aber vielleicht liegt es ja daran, dass ich keine dreifach vergoldeten Digitalkabel verwende (damit die Bits auch schön knackig durch die Leitung wandern), und mir der angebliche Matsch nicht auffällt, den manche hören wollen ;-)

Mein Gesamteindruck: vielleicht kein Meisterwerk, aber ein durchaus gelungenes Album, sehr experimentell, ziemlich synthetisch, das anders ist wie das vorherige, das anders war als dessen Vorgänger, das anders war als dessen Vorgänger, ... aber eben unverkennbar Depeche Mode, mit all den Zutaten, die ich an der Band schätze. Allein, dass Martins E-Gitarre kaum zum Einsatz kommt, finde ich persönlich etwas schade. Auch hätte ich mir mehr von Martin gesungene Tracks gewünscht (hier nur The Child Inside und Always) - aber die waren schließlich schon immer rar. Nebenbei ganz interessant: gerade stolpere ich anderweitig ausgerechnet über einen Kommentar, der Martins Gitarrenspiel als unsägliches Herumgeschrappe, und seinen Gesang als nervtötend bezeichnet. Tja, wer hat nun den "richtigen" Geschmack? ;-)

Wer unschlüssig ist, ob er es kaufen soll: wenn ihr Euch schon mit Sounds of the Universe überhaupt nicht anfreunden konntet, dann werdet ihr keine Freude an Delta Machine haben. Delta Machine setzt das Vorgängeralbum in mancherlei Hinsicht fort, wahrscheinlich gerade in den Punkten, an denen sich manche bereits letztes mal gestoßen haben. Ansonsten, gerade für die langjährigen Fans: bitte bringt Geduld und die Bereitschaft mit, das Album verstehen zu lernen, und werft es nicht gleich nach dem zweiten mal hören beleidigt in die Ecke. Es rentiert sich!

=== Update nach eine halben Jahr ===
Ich erhöhe die Bewertung auf 5 Sterne. Das Album enthält keinen einzigen schlechten, dafür einige wirklich herausragende Tracks. Keines der bisherigen Alben war so vielfältig. Jeder Song ist unglaublich detailreich, man findet innerhalb der Songs kaum einen Takt, der sich nicht durch eine Kleinigkeit unterscheiden würde.

Natürlich gilt weiterhin: Musik ist Geschmacksache. Und meinen Geschmack hat Delta Machine definitiv getroffen.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 22, 2013 11:20 AM MEST


Philips SHS5200 Neckband-Kopfhörer mit Bass Beat
Philips SHS5200 Neckband-Kopfhörer mit Bass Beat
Wird angeboten von DIGITALGUY INTERNATIONAL, INC
Preis: EUR 28,05

3.0 von 5 Sternen guter Klang, aber unbequem, 13. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
positiv:
- guter Klang für das kleine Geld (wobei man hier beliebig streiten und Dinge hören kann, die man gar nicht hören kann :-) )
- reflektierender Nackenbügel, sicher gut wenn man damit im dunklen Joggen gehen will
- das Kabel ist zugentlastet und mit einer Art Gewebeschlauch umgeben
- relativ leicht
- wertiger Eindruck

negativ:
- die Ohrpolster sind sehr dünn, und zumindest nicht mit meinen Ohren kompatibel. Ihn länger als ein paar Minuten zu tragen, empfinde ich als sehr unangenehm. Schade!

Aus letzterem Grund geht er leider wieder zurück.


Die Olchis. Die schönsten Schmuddel-Geschichten
Die Olchis. Die schönsten Schmuddel-Geschichten
von Erhard Dietl
  Gebundene Ausgabe

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einfach nur dumpf und langweilig!, 8. März 2013
Wir haben das Buch aufgrund der sehr guten Rezensionen für unseren sechsjährigen Sohn gekauft, und uns auf eine lustige, unkonventionelle Geschichte gefreut.

Unkonventionell ist das ganze durchaus: die Olchis rülpsen, stinken, furzen und dreckeln herum was das Zeug hält. Ein paar Seiten lang ist das ja ganz amüsant, aber beim siebenundzwanzigsten "Muffel-Furz-Teufel!" wird es langweilig und eigentlich nur noch nervig. Auf jeder Seite ist von Schlamm, Schleim, Stinkesocken, Rotz, Müllbergen etc. die Rede. Nicht dass das "schlimm" wäre - es ist einfach nur einfallslos und ermüdend. Namen haben die Olchis nicht, nicht mal die Olchi-Kinder, die ständig als "das eine Olchi-Kind" und "das andere Olchi-Kind" bezeichnet werden - auch das ist ziemlich nervig. Am liebsten ernähren sich Olchis von Fahrradöl. Wie lustig. Die Streiche der Olchis sind so harmlos wie belanglos, ihnen fehlt jegliche Originalität.

Und dann noch der Schreibstil: er entspricht dem von Büchern, die normalerweise für Kleinkinder gedacht sind: kurze Sätze, alles im Präsens. Vielleicht hätten tatsächlich Kleinkinder mehr Spaß damit, unser Großer hatte - genau wie wir - nach der Hälfte des Buchs genug davon, und lacht sich jetzt über die Gespensterjäger von Cornelia Funke kaputt. Auch da kommt Schleim vor, jedoch als Bestandteil einer witzigen, auch sprachlich gut gemachten Geschichte, die beim Lesen nicht den Wunsch erzeugt, sein Gehirn zu erwürgen um Schlimmeres zu verhindern.


iRobot Roomba 780 Staubsaug-Roboter
iRobot Roomba 780 Staubsaug-Roboter

67 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nie wieder ohne!, 9. Dezember 2012
Ich besitze u.a. einen Roomba 780 seit mehreren Monaten, und möchte nun meine Erfahrungen als Rezension niederschreiben.

1. Energieversorgung
Der Roomba wird mit einem NiMH-Akku betrieben. Die Ladezeit liegt bei etwa 3h (ca. 12h beim Roomba, wenn der Akku tiefentladen war - kommt normalerweise nicht vor). Das Gerät fährt zum Laden autonom eine Ladestation an, und wird relativ zuverlässig gefunden. Nur gelegentlich muss ich das Gerät „nachhause“ tragen.

Leider besitzt der Roomba keinen Hauptschalter, und muss daher immer in der ans Netz angeschlossenen Ladestation stehen, oder bei längerer Nichtbenutzung der Akku ausgebaut werden. In der Praxis möchte ich den Sauger ohnehin aber spätestens jeden zweiten Tag laufen lassen, also habe ich damit kein wirkliches Problem. iRobot hätte da dennoch einen einfachen Schalter spendieren dürfen!

2. Navigation
Der Roomba 780 fährt im Automatikmodus nach einem Algorithmus, der relativ zufällig anmutet (aber nicht nicht vollständig zufällig ist!), durch die Wohnung. Wenn er auf ein Hindernis stößt, folgt er den Konturen erstaunlich präzise. Irgendwann dreht er ab, und fährt wieder kreuz und quer durch den Raum, bis er wieder eine Kontur findet.

Wände und Hindernisse werden mit Hilfe eines im Stoßfänger verbauten Sensorkranzes aus Infrarotsender-/Empfängerpaaren detektiert. Die Auflösung der Erfassung ist dadurch natürlich begrenzt, dennoch werden Hindernisse in den allermeisten Fällen zuverlässig erkannt und *nicht* hart angerempelt; der Roomba bremst kurz vorher ab, berührt das Hindernis relativ sanft mit seinem Stoßfänger, und entscheidet über die weitere Fahrt. Stuhlbeine und ähnliches werden sauber umrundet. Nachdem er die Räume nicht kartographiert, fährt er viele Stellen auch mehrfach ab - was die Reinigungszeit erhöht, und vielen Benutzern missfällt. Zumindest überfährt er so aber recht zuverlässig wirklich jede Stelle, auch nachts im Dunklen (einige andere Produkte benutzen zur Orientierung eine Kamera, die im dunklen blind ist). Stärker verschmutzte Stellen erkennt er über einen Sensor, und reinigt sie besonders gründlich, idem er mehrfach leicht versetzt vorwärts und rückwärts über die Stelle fährt.

Abgründe (z.B. Treppen) werden zuverlässig erkannt, der Roomba fährt sofort in Gegenrichtung, um einen Absturz zu vermeiden. Bei mir gibt es keine offen zugänglichen Treppen, aber ich lasse gelegentlich das Sofa und den Tisch absaugen. Ich habe gehört, dass einige Nutzer Probleme mit sehr dunklen Teppichen haben, die auch als Abgrund erkannt werden; meine dunkelbraune Fliesen im Flur stellen aber kein Problem für den Roomba dar.

Auf Teppiche fährt der 780 problemlos auf, und passt die Bodenfreiheit angeblich dem Teppich an (ich kann keine sichtbare Veränderung beobachten, aber auch keine Probleme - er fährt und reinigt auf dem Teppich einwandfrei).

Um größere Bereiche zu reinigen, grenzt man die Räume durch sog. Lighthouses ab, die drei Infrarot-Lichtkegel in den Raum strahlen. Der Roomba fährt dann Bereich für Bereich ab, und reinigt jeweils ca. 30 Minuten lang. Alternativ kann ein Lighthouse als "Virtual Wall" benutzt werden, um den Roomba dauerhaft auszusperren.

Zwar werden die Lighthouses automatisch ein- und abgeschaltet, aber sie benötigen dennoch Batterien (zwei Babyzellen). Das ist lästig, besser benutzt man hier Akkus, ggf. mit einem entsprechenden Adapter. Kinder und Haustiere lieben die kleinen Kästchen mitunter, und so kann man sich gelegentlich auf eine spannende Suche danach "freuen". Auch funktioniert das Konzept nicht immer hundertprozentig, manchmal scheint der 780 die Lighthouses nicht richtig zu registrieren, lässt auch mal einen Raum aus, und findet ggf. auch nicht mehr zur Ladestation zurück. Das passiert aber recht selten, bei der nächsten Reinigung ist dann wieder alles OK.

Geht während der Reinigung der Akku in die Knie, ist der Roomba nicht in der Lage nachzuladen, da er die Wohnung ja nicht kartographiert. Entsprechend darf die zu reinigende Gesamtfläche nicht zu groß sein, aber die angegebenen 80qm packt er locker.

Im sog. Spotmodus wird gezielt ein lokal begrenzter Bereich spiralförmig abgefahren. Das ist meiner Meinung nach mehr Spielerei, da bin ich mit einem normalen Sauger deutlich schneller - schließlich muss der Saugroboter auch erst mal geholt oder hergefahren oder hergetragen werden. Außerdem reinigt der konventionelle Sauger natürlich gründlicher. Die Stärke der Saugroboter liegt allgemein definitiv in der regelmäßigen, konstanten Reinigung.

Ebenfalls ist die Steuerung per Fernbedienung eher ein recht nutzloses Gimmick. Wer das machen möchte, kauft sich besser ein ferngesteuertes Auto.

3. Kehrsystem
Der Roomba besitzt zwei gegenläufige Bodenbürsten und eine Seitenbürste, mit der auch die Ecken gut gereinigt werden. Gelegentlich werden Krümel von der Seitenbürste nicht der Bodenbürste zugeführt, sondern in den Raum geschleudert; das wirkt sich aber nicht aus, nachdem alle Stellen prinzipbedingt ja mehrfach überfahren werden. Die Schmutzaufnahme ist beim Roomba durch die untere Doppelbürste wirklich gut, auch auf Teppichen. Ich habe eher Bedenken, dass er zuviel macht, und den Teppich mit der Zeit abträgt.

Eine Besonderheit ist beim Roomba der Umgang mit Kabeln. Kommt eines in die Bürste, kehrt er die Drehrichtung um, und spuckt es wieder aus (vorausgesetzt, das Kabel liegt nicht einfach komplett lose herum, dann wickelt es sich um die Bürste, und man muss es von Hand entfernen). Das gilt ähnlich auch für die Seitenbürsten.

4. Lautstärke
70 dB sind nicht wirklich leise, Fernsehen ist aber zur Not dennoch möglich, wenn der Roomba läuft (bei meinem konventionellen Sauger wäre das undenkbar). Ich lasse das Erdgeschoß nachts vom Roomba reinigen, und höre im Schlafzimmer im Obergeschoß davon nichts, obwohl das Treppenhaus offen ist, und bis zur Treppe hin gesaugt wird. Für lärmempfindliche Menschen könnte das aber störend sein.

5. Staubbehälter und Filter
Das Gerät ist mit einem entnehmbaren Staubbehälter mit Hepafiltern ausgestattet, der seitlich entnommen wird. Das ist etwas fummelig, und der Dreck starrt einen am Einlasschlitz offen an. Für Allergiker sicher nicht optimal, mir macht das nichts aus, andere Hersteller lösen das aber besser.

6. Zeitsteuerung
Beim Roomba kann für jeden Wochentag eine Startzeit viertelstundengenau programmiert werden, bzg. die Reinigung deaktiviert werden, so dass z.B. nur an 3 Tagen pro Woche automatisch gereinigt wird.

7. Design und Verarbeitung
Das Geräte ist schön anzusehen und wirkt robust. Über die Monate hat es ein paar Schrammen im Lack bekommen, die Mechanik funktioniert aber noch immer wie am ersten Tag.

8. Bedienung und Anleitung
Der Roomba ist intuitiv per Touchoberfläche sowie per IR-Fernbedienung bedienbar, dadurch kein Dreck, der sich im Laufe der Zeit an Tasten sammelt. Er verfügt über eine Sprachausgabe (mehrsprachig), Probleme werden direkt im Klartext mitgeteilt (auch eher ein nettes Gimmick, eine entsprechende Anzeige im Display hätte es auch getan.)

Die Anleitung des 780 ist gut übersetzt, aber sehr dürftig. Dass die "..."-Taste der Fernbedienung die Dockfunktion aktiviert, muss man selbst herausfinden (zumindest habe ich keine Erklärung in der Anleitung gefunden), der Absatz über die Spracheinstellung ist recht gut versteckt. Auch die Umstellung der Zeitanzeige (12 oder 24h) ist nicht einfach zu finden, und dass der Spotmodus konfigurierbar ist (Spiralbahnen oder vorwärts/rückwärts), wird an keiner Stelle erwähnt.

Ein normalintelligenter Benutzer sollte aber kein Problem mit der Bedienung beider Geräte haben, auch wenn die Anleitung nicht gelesen wird.

9. Reinigung und Wartung.
Die Sensoren sollten gelegentlich abgewischt, die Bürsten von Haaren und ähnlichem befreit, und natürlich der Staubbehälter geleert und gereinigt werden. Der Aufwand hält sich sehr in Grenzen. Filter und Bürsten können einfach entnommen, und ggf. bei Verschleiß ersetzt werden. Wie lange die Bürsten halten, weiß ich noch nicht, bisher bemerke ich keine große Abnutzung.

10. Service und Reparatur
Bisher hatte ich keinerlei Defekte am Roomba, weiß aber, dass der Sevice, der in Deutschland von Klein Robotics übernommen wird, nicht besonders schnell, dafür aber sehr kulant und zuverlässig ist.

Vor kurzem wollte ich den Roomba einfangen, und in einen anderen Raum tragen. Dummerweise hatte ich gerade ein Getränk in der Hand. Kenne Sie die Reisewaschmittelwerbung, in der jemand mit einem Cocktail in der Hand nach der Uhrzeit gefragt wird? Genau so was ist mir leider passiert. Das Getränk war über dem Sauger verteilt, der das nicht besonders gut fand, und nicht mehr funktionieren wollte.

Da das mein Fehler war, konnte ich keine Garantieleistung erwarten, und habe mich selbst an die Reparatur gemacht. Ich muss sagen: so einen sauberen, modularen Aufbau sieht man heute wirklich nur noch selten. Alles lässt sich mit wenigen Schrauben problemlos zerlegen und wieder zusammenbauen. Auch die Elektronikkomponenten sind vorbildlich und modular aufgebaut. In meinem Fall hat das Getränk einen hauchdünnen Flüssigkeitsfilm unter der Displayfolie der Anzeige hinterlassen, und die Touchsensoren gestört. Also abgetrocknet und wieder zusammengebaut, Problem gelöst.

Ein Diagnosemodus erleichtert ggf. die Fehlersuche. Er ist in der Anleitung nicht dokumentierter, aber im Internet findet man alles Notwendige.

Ich rate dennoch ungeübten Personen davor ab, das Gerät selbst zu zerlegen. Die Reparaturkosten durch Fachpersonal halten sich auf jeden Fall in Grenzen, weil das Gerät äußerst wartungsfreundlich gebaut ist.

Fazit
Der Roomba erleichtert mein Leben enorm! Meine Böden sind sauber wie noch nie, ich habe inzwischen zwei Roombas (je einen Pro Etage) und eine Scooba im Einsatz, der die Hartböden wischt. Nie wieder ohne!

Dass die iRobot-Geräte dabei chaotisch fahren, mag befremdlich wirken, aber das sind nun mal kein Menschen, sondern Maschinen, die eben eine andere Strategie verfolgen. Ich habe auch andere Geräte mit „echter“ Navigation (optische Bilderfassung, Kartographierung der Räume, ...) getestet, die zwar schneller waren, aber viel Dreck zurückgelassen und andere Mankos hatten.

Die Lautstärke und Reinigungsdauer ist mir persönlich nicht so wichtig, ich möchte morgens einfach eine saubere Wohnung sehen, und dieses Anliegen erfüllt der Roomba zu meiner absoluten Zufriedenheit.

(Eigentlich) selbstverständlich funktioniert die Reinigung am besten, wenn der Boden frei, Stühle hochgestellt sind etc. Doch es gibt tatsächlich Kunden, die sich darüber beschweren; hat denn jemand ernsthaft erwartet, dass der Roomba auch noch aufräumt? Wer dazu nicht bereit ist, sollte besser in eine gute Putzfrau investieren (zu entsprechenden laufenden Kosten). Für uns ist das Aufräumen sehr schnell zur allabendlichen Routine (zehn Minuten) geworden, ein - wie ich finde - sehr positiver Nebeneffekt. Noch nie war mein Haus dauerhaft so sauber! Meinen konventionellen Sauger benutze ich nur noch, um gelegentlich Spinnweben an der Decke zu entfernen. Der Roomba ist jeden Cent wert, den ich dafür ausgegeben habe.

Wer eine Wohnung mit weniger Fläche besitzt, die nicht so arg verschachtelt ist, sollte sich ggf. einen 770er, oder die deutlich günstigere 500er Serie ansehen. Auch da sind die Ergebnisse sehr gut (Rezension eines 565 Pet, den wir als Weihnachtsgeschenk angeschafft haben, folgt demnächst)

---------------------
UPDATE: 1 Jahr Roomba

Wir besitzen den Roomba jetzt über ein Jahr, und die 5-Sterne Bewertung kann ich guten Gewissens beibehalten.
Ärger mit den Leuchttürmen gibt es kaum noch, nachdem die richtige Platzierung gefunden ist.
Verschleiß am Sauger:
- nach ca. 6 Monaten bei täglich zweistündigem Einsatz ließ die Reinigungsleistung recht abrupt nach, man merkt also, wann ein Tausch fällig ist. Dem Gerät liegt ein Satz Ersatzbürsten bei. Danach muss man nicht zwingend Originalteile kaufen, es gibt auch deutlich günstigere, kompatible Bürsten im Handel.
- der Akku meistert die vollen zwei Stunden noch immer problemlos
- das Gehäuse hat ein paar Macken und Kratzer abbekommen, aber nicht das kleinste Anzeichen, dass hier in absehbarer Zeit etwas getauscht werden müsste.

Vor kurzem hatte ich leider einen Defekt des Bürstenmoduls zu beklagen (Bürste drehte nicht mehr). Es scheint allgemein anfällig zu sein, üblicherweise bricht hier wohl eine Lötstelle, die man - Lötkolben vorausgesetzt - problemlos selbst nachlöten kann. In meinem Fall war leider der Antriebsmotor defekt. Ärgerlich, aber eine e-mail mit Fehlerbeschreibung und Seriennummer an den Kundenservice (zentral durch Klein Robotics, siehe oben) und drei Tage später war der Ersatz da (kostenfrei versteht sich). Hier sieht man den Vorteil der durchgängig modularen Bauweise des Geräts: der Tausch des Moduls ist in 2 Minuten erledigt, wenn man nicht gerade zwei Linke Hände besitzt.

Also nach wie vor: klare Kaufempfehlung!


Samsung NaviBot SR8897 Silencio Staubsauger-Roboter / Virtual Guard / 7 Anti-Kollisions-Sensoren / rot
Samsung NaviBot SR8897 Silencio Staubsauger-Roboter / Virtual Guard / 7 Anti-Kollisions-Sensoren / rot

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, 8. November 2012
Als Besitzer eines Roomba 780, der mein Erdgeschoß reinigt, habe ich nach einer preisgünstigen Alternative für das Obergeschoß gesucht, das deutlich weniger Fläche besitzt, und den Roomba deutlich unterfordern würde. Meine Wahl fiel auf den Navibot 8897, auf die genauen technischen Details und Zubehör gehe ich hier nicht ein, sie sind gut in der Produktbeschreibung erklärt.

Anders als die Roombas geht der Navibot systematisch vor, d.h. er orientiert sich mittels Kamera und anderer Sensoren im Raum, und kartographiert diesen. Dadurch erfolgt die Reinigung prinzipiell deutlich schneller, aber leider hat das nicht nur einen Haken:
- nicht aufgenommener Dreck, oder Dreck, der in bereits geputzte Bereiche geschleudert wurde, bleibt liegen. Der Navibot fährt die meisten Bereiche ja nur ein mal ab, somit geht das an sich gute, systematische Reinigungskonzept leider nicht auf.
- die Reinigung erfolgt immer in Bahnen, und zwar parallel zur Richtung, in der das Gerät gestartet wurde, am Ende wird jeweils gewendet. Leider ändert er seine Ausrichtung auch nicht, wenn er in einen langen Gang fährt. Wurde das Gerät (in einem anderen Raum) quer zum Gang gestartet, säubert es auch den Gang in unzähligen Querbahnen (das dauert durch die vielen Wendevorgänge erheblich länger), statt in wenigen Längsbahnen. Je nach Wohnung kann man das vermeiden, hat man aber zwei rechtwinklig angeordnete Gänge, muss man es hinnehmen.
- im Standardbetrieb hält der Navibot Abstand von allen Ecken und Kanten, dadurch bleiben die Ränder ungereinigt. Stuhlbeine kann er nur ungenügend erfassen, und rammt sie meist.
- Zur Kantensäuberung gibt es das "Edge-Programm". Dabei rempelt er Wände, Gegenstände etc. leicht an (wie der Roomba) - das ist kein Manko, sondern eine Notwendigkeit, um ganz an die Wand zu kommen. Aber leider folgt der Navibot nicht einfach allen Konturen, sondern zieht auch hier sein stures Bahn-für-Bahn Programm durch. Um Möbel herum ist die Reinigung daher alles andere als optimal.
- Der Navibot ließ (zumindest bei mir) meist Bereiche aus, und zwar keineswegs nur kleine Flächen wie eine Nische zwischen Schrank und Wand, sondern durchaus auch mal die halbe Wohnung. Eine Komplettreinigung war bei mir die Ausnahme, und das Vergessen von Flächen die Regel.
- Wird die Reinigung unterbrochen (z.B. weil sich etwas in der Bürste verfangen hat, er irgendwo hochgeklettert ist und abgeschalten hat), vergisst der Navibot, was bereits gereinigt wurde, und beginnt nach dem Neustart auch die gesamte Reinigung von neuem.

Leider geht die Mängelliste auch an anderer Stelle weiter:
- der Navibot hat Kabel aller Art zum Fressen gern. Im Wohnzimmer verlaufen ca. 20cm Lautsprecherkabel am Boden, und verschwinden dann unter einem Teppich. Das Gerät verhedderte sich darin jedes mal, auch fixieren mit Tesafilm half nur temporär, bis die Kabel wieder weggerissen wurden. Mein Roomba lässt die brav liegen.
- Der Navibot ist im Standardprogramm angenehm leise. Leider ist die Reinigungsleistung dann miserabel. Im Turbomodus ist er nur geringfügig leiser als mein Roomba, und das Reinigungsergebnis akzeptabel, aber auch nicht wirklich berauschend. Der Roomba sammelt die doppelte Staubmenge!
- An Läufern verhakt sich das Gerät gelegentlich, wird hochgehoben und schaltet sich ab. An Bügelbrett- und Schreibtischfüßen steigt er gerne hoch, und schaltet sich ab. Ein Abfluss im Keller, der ca. 2 unter Bodenniveau liegt (gut, sowas gibts normalerweise in der Wohnung nicht), wurde erkannt, aber statt ihn zu meiden, versuchte er, sich mehrfach anzupirschen, bis er sich schließlich - na raten Sie mal... - abgeschaltet hat.
- Um zur Basis zurüchzufahren, folgt der Navibot so lange den Wänden (was ich mir für die Kantenreinigung ausdrücklich gewünscht hätte!), bis er direkt in die Nähe der Basis kommt, und dockt dann an (falls er nicht irgendwo hängen bleibt und sich anschaltet...). Das docken funktioniert auch hervorragend, aber eigentlich hätte ich erwartet, dass der Sauger weiß, wo die Basis steht - schließlich kartographiert er doch die Wohnung?!

Insgesamt muss ich leider sagen: das überzeugt mich trotz des moderaten Preises nicht ganz.
Dass Bereiche ausgelassen werden ist noch verzeihlich, am nächsten Tag erwischt er die dann, das mittelt sich aus. Das umständliche heimfahren macht mein Roomba auch nicht besser, und letztendlich ist es auch egal, wie lange er dazu braucht. Für mich kommt es auf das Reinigungsergebnis an, das ist im Standardmodus schlecht, aber im Turbomodus OK, der Lärm stört mich nicht. Aber dass er Kabel frisst, häufig irgendwo hochsteigt, abschaltet und nach dem Neustart alles nochmal reinigt, finde ich doch sehr lästig.

Ich werde ihn daher nicht behalten, und mir doch einen zweiten Roomba zulegen. Der ist zwar teurer, aber deutlich gründlicher und bei weitem nicht so störanfällig.


Seite: 1 | 2 | 3