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Rezensionen verfasst von
Sir Francis Drake

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Riemser Pharma Bite Away, Stichheiler
Riemser Pharma Bite Away, Stichheiler
Preis: EUR 22,49

4.0 von 5 Sternen Die Alternative zum kratzen, 16. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Aufgrund eines zweiwöchigen Urlaubs im Süden, wo man täglich von Stechmücken geplagt wird, habe ich mir den Stichheiler zugelegt.

Grundsätzlich hält das Gerät was es verspricht: wird die Einstichstelle sofort behandelt, bleiben Schwellung und Juckreiz fast vollständig aus.

Viele Stichen bemerkt man aber zu spät, z.B. wenn man im Schlaf gestochen wurde. Erfolgt die Behandlung entsprechend verspätet, werden die Symptome zumindest etwas reduziert, allerdings kehrt der Juckreiz nach einer Weile zurück. In diesen Fällen habe ich die Stiche mehrfach behandelt; ob die Hitze dann noch ihre eigentliche Wirkung tut, bezweifle ich zwar, zumindest bildet (auch wenn das auf den ersten Blick jetzt komisch klingen mag) der Schmerz der Anwendung eine Alternative zum Reiz durch das übliche kratzen. Daher kam ich diesmal ohne einen einzigen aufgekratzten und entzündeten Stich wieder nachhause.

Für kleine Kinder ist das Gerät weniger geeignet, da bis zu einem Gewissen Alter der Nutzen zum Preis einiger Sekunden Schmerz einfach nicht hinreichend vermittelbar ist. Für Erwachsene ist die Behandlung tolerierbar, wenn auch nicht wirklich angenehm, aber deutlich besser als als sich tagelang die Haut vom Leib zu kratzen.

Etwas negativ an dem Gerät ist mir aufgefallen, dass es gelegentlich nicht auf die Tasten reagiert (ich musste dann das Batteriefach öffnen und wieder schließen) bzw. die Temperatur nicht erreicht und eine Batteriewarnung ausgibt, obwohl die Batterien noch OK sind. Im Übrigen aber eine klare Kaufempfehlung!


Gardena 2415-20 Elektro-Bodenhacke EH 600/36
Gardena 2415-20 Elektro-Bodenhacke EH 600/36
Wird angeboten von kleinemaeuse
Preis: EUR 204,58

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kleiner Kraftzwerg, 4. Mai 2014
Ich habe mir die Elektro-Bodenhacke ursprünglich zugelegt, um zu versuchen, einen großen, eingewachsenen Erdhügel (ca. 30m³) in meinem Garten abzutragen und zu verteilen, nach dem Motto: wenn sie dafür nicht taugt, kann man ja wenigstens noch die Beete damit umgraben. Leider liegt die Amazon-Lieferzeit derzeit bei 1-2 Monaten, daher habe ich anderweitig bestellt.

Meine Erwartungen an das Gerät für das relativ kleine Geld waren nicht groß, wurden aber alles andere als enttäuscht.
Den Hügel habe ich mit der Elektrohacke, einer Schaufel und einem Schubkarren in einem Tag etwa zur Hälfte abgetragen und eingeebnet. Ein vielfaches der Arbeitsleistung, die zuvor allein von Hand möglich war! Hier spielt gerade das geringe Gewicht einen großen Vorteil gegenüber einer "richtigen" Fräse aus, die gerne mal einen Zentner wiegt, und irgendwie auf den Hügel hätte gehievt werden müssen. Die Erde wurde damit wunderbar krümelig, und ließ sich ohne große Mühe schaufeln.

Etwas schwieriger gestaltete sich ein großes Gemüsebeet, das seit zwei Jahren brach lag, und ziemlich verkrautet war. Die Hacke frisst sich auch hier recht gut in die Erde hinein, allerdings wickeln sich längere Gräser relativ schnell in die Messer und verstopfen diese. Daran trägt aber die Hacke keine Schuld - es handelt sich eben nicht um einen Unkrautjäter, sondern um eine Bodenhacke. Entsprechend musste ich die Messer alle paar Meter vom Kraut befreien, dennoch war die Zeitersparnis enorm. Normale Beete, die nicht zugewuchert sind, sind überhaupt kein Problem.

Den Härtetest erfuhr die Hacke mit einer alten, zu entfernenden Fichtenhecke. Üblicherweise hat man die Wahl zwischen Pickel und Schaufel oder einen Minibagger. Im einen Fall benötigt man hinterher neue Knochen, im anderen sieht der Garten wie ein Schlachtfeld aus, und noch schlimmer: der Boden ist total verdichtet, wo der Bagger gefahren ist. Die Alternative war die Bodenhacke, mit der ich die anstrengenden Grabarbeiten um die Fichtenstämme herum erledigt, die Seitenwurzeln mit einer Astschere gekappt und die Stämme dann umgebrochen habe. 20m doppelreihige Hecke waren so in einem Arbeitstag komplett verschwunden! Auch hier müssen die Messer immer wieder von dünneren Wurzeln befreit werden, die sich um die Messer wickeln, aber das war zu erwarten. Dass ich mit nur 600W überhaupt in Wurzelnähe graben konnte, finde ich dagegen recht erstaunlich!

Was Gardena bei diesem Produkt richtig gut gemacht hat, ist die Wahl des Motors und der Übersetzung. Die Hacke wird auch bei längerem Betrieb kaum warm, und ist dabei erfreulich leise. Die in der Anleitung angegebenen 92 dB(A) sind meines Erachtens viel zu hoch gegriffen, meine Küchenmaschine dürfte lauter sein. Ich bin froh, mich nicht für eines der anderen Geräte im gleichen Preissegment, aber der doppelten Leistungsaufnahme entschieden zu haben. Es hilft niemandem, wenn das Teil mit über 1000W dröhnt wie ein Düsenjäger (man kann auch ein paar hundert Watt in Schall umsetzen; hierfür bevorzuge ich aber eine Hifi-Anlage) oder man damit den Garten beheizen kann. Bei der Gardena-Hacke scheint wirklich der Großteil der 600W in nutzbare, mechanische Leistung gewandelt zu werden. Genau so soll es sein.

Das einzige, was ich an dem Kauf bereue, ist dass ich ihn nicht schon früher getätigt habe...


4 Paare 3D Brillen Clip on - Aufsatz für Brillenträger - passiv für RealD kompatibel mit Cinema 3D von LG, Easy 3D von Philips und RealD Kinos - zirkular polarisiert
4 Paare 3D Brillen Clip on - Aufsatz für Brillenträger - passiv für RealD kompatibel mit Cinema 3D von LG, Easy 3D von Philips und RealD Kinos - zirkular polarisiert
Wird angeboten von Easy peasy online store
Preis: EUR 17,50

5.0 von 5 Sternen Einwandfrei (abgesehen von der Kurzbeschreibung), 4. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zwar habe ich an den vier Clips vergeblich nach der polarisierten "Achse mit stummellenker Frames für Rezept-Glas-Träger" gesucht, und konnte auch keinen "Weitwinkel-Objektiv-Blick" feststellen, aber Ihren Zweck erfüllen die Clips genau so gut wie die original LG-Brillen, die meinem TV-Gerät beilagen, nur zu einem Preis, für den andere Anbieter einen einzigen Clip verkaufen.

Die Halterung ist aus Kunststoff gefertigt, und wird sicher keine Jahrzehnte halten, das geht für das kleine Geld in Ordnung. Die Halteklammer ist gummiert, so dass die Brillengläser nicht verkratzt werden. Abgesehen von der Übersetzung (auch das beiliegende Infoblatt ist ähnlich lustig zu lesen) also prima Ware.


Lust Extrem!: 35 befriedigende Kurzgeschichten
Lust Extrem!: 35 befriedigende Kurzgeschichten
von Linda Freese
  Broschiert

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen grundsätzlich OK, aber..., 13. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die 35 Kurzgeschichten bedienen vor allem die Bereiche S/M, Natursekt, Fisting, Klinik. Das ist nicht jedermanns Sache, aber das weiß man ja (hoffentlich) vor dem Kauf.

Grundsätzlich sind die Geschichten OK, teilweise aber schon etwas arg kurz geraten. Viele Dialoge wirken dadurch ziemlich hölzern und unglaubwürdig, es geht zu schnell "zur Sache" - hier hätte ich mir gewünscht, dass man entweder ein paar Seiten mehr spendiert, oder das "Vorgeplänkel" gleich komplett weggelassen hätte.

Ziemlich störend finde ich in einigen Punkten die Wortwahl; ich vermute, dass hier ein Übersetzer/eine Übersetzerin alle Geschichten - in diesem Fall: überflüssigerweise - abgeglichen hat. Erfreulicherweise werden die Dinge hier zwar direkt beim Namen genannt, und keine verkrampften Kunstgebilde wie "Mausi", "Liebesgrotte" und "mein Schatzkästchen" wie bei Lisa Stern verwendet, aber wenn ich nochmal die Worte "Body" (gemeint ist nicht das Kleidungsstück, sondern schlicht und ergreifend: der Körper), "Labien" und "Klit" lesen muss, bekomme ich die Krise.


Robomow RL2000
Robomow RL2000
Wird angeboten von ALITEC GmbH
Preis: EUR 1.660,00

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Monster aus Stahl (naja: Plastik), 22. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Robomow RL2000 (Werkzeug)
Um die lästigen Mäharbeiten in meinem Garten automatisch erledigen zu lassen, habe ich mehrere Mähroboter, darunter den RL2000, für den ich mich letztendlich auch entschieden habe, getestet.

=== Hardware/Mechanik ===
Das Gerät macht im Wesentlichen was es soll. Positiv hervorzuheben ist die Hardware: drei kraftvolle Schnittmotoren sorgen für eine Schnittbreite >50cm, und haben auch mit höherem Gras keinen Kummer. Es sind keine rasierklingenartigen Messerchen verbaut, sondern solide Messer, für die auch mit dünnere Äste kein Hindernis sind. Das groß ausgelegte Fahrwerk greift zuverlässig, sofern der Boden nicht komplett ausgetrocknet ist (dann gräbt sich das Gerät leider auch mal fest, und muss befreit werden). Unebenes Gelände ist ebenso kein Thema für den RL2000, allerdings führt ein zu starkes Gefälle dazu, dass der Motor sicherheitshalber abgeschaltet wird (bei der Masse und der Kraft durchaus verständlich). Würde man den Mäher noch mit einem Flammenwerfer ausstatten, könnte man ihn wohl auch zum Brandroden verwenden. Ein klarer Fall für *mehr Power*!

Allerdings hat diese Kraft auch ihren Preis: ein großer Bleiakku, der das Gerät zum Schwergewicht macht. Die Steuerung kann herausgenommen werden, um den Mäher manuell an einem Spiralkabel zu steuern. Das ist kein echtes Feature, es ist schlicht anstrengend, das schwere Gerät herumzutragen, und damit eine Notwendigkeit.

Die Mähfläche muss wie bei den meisten Robomähern mit einem Begrenzungskabel abgesteckt werden, mit dem ein schwaches Magnetfeld innerhalb der Begrenzungsfläche erzeugt wird. Das Gerät orientiert sich anhand des Feldes, fährt zu Beginn im Kantenmodus am Kabel entlang und bewegt sich dann zuverlässig innerhalb der abgegrenzten Fläche.

Hindernisse werden vorn und hinten durch eine gummierte Stoßleiste erkannt. Leider ist nicht das gesamte Gehäuse druckempfindlich (bei den kleineren Modellen bewegt sich das ganze Gehäuse und betätigt einen Kollisionssensor, wahrscheinlich ist das aufgrund der Massenträgheit des großen Gerätes nicht möglich), so dass Hindernisse oberhalb der Leisten (z.B. Äste) nicht sofort erkannt werden. Das Gerät merkt trotzdem nach kurzer Zeit, wenn die Räder durchdrehen, und korrigiert den Kurs.

Beim eigentlich Mähvorgang sorgt ein elektronischer Kompass dafür, dass die Fläche wahlweise in (einigermaßen) parallelen Bahnen, in bestimmten Winkeln oder zufällig bearbeitet wird. Anders als viele kleinere Mäher legt der RL2000 bei Kontakt mit einem Hindernis oder der Begrenzung den Rückwärtsgang ein, und mäht ohne Wendevorgang einfach rückwärts weiter.
Auch größere Flächen werden dadurch und aufgrund der Schnittbreite in verhältnismäßig kurzer Zeit gemäht.

Die mechanische Verarbeitung ist solide, die Leistungselektronik im Inneren sieht zumindest dem optischen Anschein nach hochwertig und robust aus.

Hierfür volle 5 Sterne!

=== Bedienung/Mähvorgang/Software ===
Ganz anders als beim vorhergehenden Punkt sieht es mit der Bedienung und der Software aus. Die Bedienung erfolgt über 4 Tasten (und einer Stop-Taste, um den Mäher anzuhalten) auf einem zweizeiligen, nicht besonders gut abzulesenden LCD-Display. Die Anzahl der Menüs/Untermenüs hält sich zwar in Grenzen, dennoch ist man recht lange am herumklickern. Die Tasten sind schlecht entprellt, man muss relativ lange drücken, bis sie reagieren. Das ist besonders nervig bei der Code-Eingabe bei aktiviertem, noch nervigeren Diebstahlschutz.

Letzteren halte ich für sinnvoll und notwendig, aber: Wenn der Schutz erst mal aktiv ist, muss man einen vierstelligen Code eingeben, um das Gerät bedienen zu können. Dafür benötigt man aufgrund der trägen Tasten eine gewisse Zeit. Die Zeit, die der Mäher einem gibt, ist aber nicht konstant. Manchmal wird man problemlos fertig, manchmal geht der Alarm schon los, während man die erste Ziffer eingibt (per hoch/runter/weiter-Taste). Vermutlich wurde hier eine fest laufender Timer in der Software verwendet; ist der Timer zu Beginn der Eingabe zufällig gerade neu losgelaufen, hat man kein Problem - ist er bereits kurz vor dem Ablaufen, geht der Alarm vorzeitig los. Ein klassischer Anfängerfehler. Liebe Friendly Robotics-Ingenieure! Sowas lässt man doch nicht in die Serie!

Der Alarm ist ein leises Polizeisirenchen, das in erster Linie den Benutzer abschreckt, aber vermutlich schon beim Nachbarn nicht mehr zu hören ist. Darauf hätte man nun wirklich verzichten können.

Der Zeitpunkt, ab dem das Menü automatisch wieder gesperrt wird, und eine neue Eingabe des Codes erforderlich ist, variiert ebenso wie die Dauer bis zum Alarm, und ist definitiv viel zu kurz ausgelegt.

Möchte man das Gerät von Hand verfahren, kann die Steuerung herausgenommen werden. Zum Vorschein kommt eine Art Cursorkreuz, mit dem vorwärst/rückwärts gefahren und gelenkt werden kann. Die Bedienung ist akzeptabel, schön wäre ein kleiner Joystick gewesen. Nervig: jeder, der schon mal ein Fahrzeug (und sei es nur eine ferngesteuertes Spielzeug) gelenkt hat, ist es gewohnt, dass es beim Rückwärtsfahren in die "falsche" Richtung lenken muss. Beim RL2000 hat man das überflüssigerweise "korrigiert", und dem Benutzer einen Bärendienst erwiesen: das Gerät kehrt die Lenkbewegungen im Rückwärtsgang um, und das Gerät fährt garantiert so, wie man es NICHT erwartet hat. Warum hat man sich da nur so verkünstelt, statt die wirklichen Probleme zu lösen?

Mit einer weiteren Taste kann zwischen zwei Fahrgeschwindigkeiten gewechselt werden, wobei ich mir gerne "normal" und "schnell" statt "normal" und "Schneckentempo" gewünscht hätte. Das Mähwerk kann durch eine weitere Taste angeschalten werden, die aber gehalten werden muss, was alles andere als komfortabel ist, wenn man gleichzeitig mit der anderen Hand das Cursorkreuz bedienen und das Bedienteil halten soll.

Mit der Einstellung der Mähzeiten habe ich mich noch nicht all zu sehr befasst, da ich manuell starte, und sicher bin, dass kein Kinderspielzeug mehr im Gras liegt, allerdings ist auch hier zu erahnen, dass die Einstellung fummelig ist.

Augenwischerei sind die verschiedenen Mähzonen. Zwar können neben der Hauptzone auch weitere Mähzonen eingestellt werden. Festgelegt wird damit in erster Linie aber die Mähzeit in der jeweiligen Zone. Der Mäher fährt nicht automatisch dort hin, sondern muss manuell hingefahren werden; wenn ich das schon machen muss, dann könnte ich, statt die Zone anzugeben, in der ich gerade bin, auch gleich die Mähzeit angeben.

Miteinender durch "Engpässe" verbunden Bereiche kann der Mäher durchaus selbständig anfahren, und bewegt sich entweder per Zufall zwischen den Bereichen, wenn er gerade richtig trifft, oder man kann einen von drei konfigurierbaren "Einstiegspunkten" in so einen Bereich legen, so dass sich der Mäher nach dem Kantenmähen erst mal von der Basis aus am Draht entlang dort hin bewegt, und dort mit dem Mähen beginnt. Gedacht sind die Einstiegspunkte aber eher, um innerhalb der Hauptzone den Startpunkt abzuwechseln. Startpunkt 1 ist immer die Basis selbst, die anderen drei sind einstellbar.

Auch hier habe ich handwerkliche Mängel zu beklagen. Startpunkt n ist manchmal Startpunkt n+1, und das scheint abhängig davon zu sein, ob man von der Basis aus startet, oder aus der Fläche (hier sucht der Mäher erst mal die Basis und beginnt dann)! Da hat wohl der eine Entwickler die Punkte von 0..3 nummeriert, der andere von 1..4. Auch ein Anfängerfehler.

Die Kante wird trotz des hohen Gewichts relativ gut abgefahren, Abweichungen sind jedoch möglich, so dass das Gerät auch mal mit der Wand/Hecke kollidiert, wo beim letzen mal noch alles problemlos lief. Glücklicherweise setzt der RL2000 dann zurück, und umfährt das Hindernis in einer Kurvenbewegung, und findet kurz darauf ein Stück weiter das Begrenzungskabel wieder. Sein kleiner Bruder (RL510) trat in solchen Fällen in Streik, deswegen durfte er bei mir die Heimreise antreten.

Auf der freien Fläche ist das Gerät wirklich Klasse! Es mäht und mäht und mäht, und große Flächen werden in kurzer Zeit gut geschnitten und das Gras fein gemulcht, man findet praktisch keinen Schnittabfall. An engen Stellen tut sich das Gerät dagegen sehr schwer - und das liegt sicher nicht an seinen Möglichkeiten, sondern an der dilettantisch entwickelten Software. An Ecken und schmalen Streifen scheint es die Software kaum zu kümmern, dass es wohl nicht zielführend sein wird, mehrmals vor und zurück zu fahren, nur um erneut mit dem Hindernis/der Begrenzung zu kollidieren, das bereits beim letzten Versuch auch schon da war. Innerhalb eines schmalen Streifens dreht das Gerät dann um 90°, was aber auch nicht zielführend ist. Ich weiß, man sagt das von außen betrachtet immer leicht, aber: wenn ich Sensoren für die Begrenzung UND einen Kompass zur Verfügung habe, sollte es nicht soooo schwierig sein, solche Gegebenheiten zu erkennen, auch mal 45° zu drehen, oder sich am Verlauf des Begrenzungsdrahtes zu orientieren! Es dauert recht lange, bis sich der Mäher dann wieder befreit hat, und scheint eher auf Zufall als auf Können zu beruhen. Kompensieren lässt sich das, indem man der Fläche etwas mehr Mähzeit gibt, schön ist es nicht.

Hat der Mäher an einer Stelle zu große Schwierigkeiten, oder merkt, dass die Schnittmotoren viel Leistung ziehen, schaltet er zunächst ab, um dann im Turbomodus weiterzumachen. Auch hohes Gras hat dann keine Chance. Allerdings kommt es auch hier zu einem (wie ich vermute) Timerproblem analog dem Alarm: die Schnittmotoren schalten ab, und dann kann es schon mal sein, dass der Turbo erst nach gefühlten 30s wieder einschaltet. In der Zeit fährt der Mäher meterweit ohne aktives Schnittwerk. Wann und ob der Turbomodus wieder beendet wird, mutet ebenfalls zufällig an. Nicht selten wird so die Problemstelle daher gar nicht, aber dafür der Rest um sol länger laut dröhnend gemäht.

Ein weiteres Indiz für Schlamperei in der Software: am Ende der Mähzeit schalten die Motoren ab. Der Mäher sollte nun den Begrenzungsdraht suchen, und in die Basis zurückfahren. Oft fährt er aber noch Minutenlang wie im Mähmodus, nur ohne Schnittmotor sinnlos in der Fläche hin und her, und beschließt dann doch irgendwann, endlich zur Basis zu fahren. Scheinbar bekommt der Navigationsteil der Software manchmal nicht mit, dass heimfahren angesagt ist, während das Schnittwerk zuverlässig reagiert.

Das Anfahren der Basis funktioniert dann recht zuverlässig. Gelegentlich trifft er die Basis beim Andocken nicht genau genug, und fährt dann eine weiter Runde um den Garten, was aber nicht dramatisch ist (wie soll er auch sonst die Basis finden: er kartographiert den Garten schließlich nicht, und hat nur die Möglichkeit, sich am Kabel zu orientieren).

Einige Nutzer berichten über ein sporadisch auftretendes Problem, bei dem der Mäher im Parallelmodus die gesamte Mähzeit auf der gleichen Bahn hin und her fährt. Ich hatte den Fall noch nicht, möchte aber nicht wissen wie die Bahn nach 2,5h aussieht!

Alles in allem: schade! Das Gerät an sich hat wirklich viel Potential, das durch Schlamperei nicht ausgeschöpft wird.
Liebe Fa. Friendly Robotics:
- als Softwareentwickler würde ich mich schämen, so eine Software abzuliefern!
- als Produktmanager würde ich mich schämen, so einen Softwarestand freizugeben, und nicht nachzubessern. Ein Update ist nur durch tausch eines EEPROM-Bausteins möglich (nicht unbedingt für Laien geeignet). Allerdings ist die aktuelle Software von 2011, man kann also nicht auf eine Überarbeitung der genannten Mängel hoffen.
- als technisch versierter Kunde werde ich zukünftig Friendly Robotics-Produkte meiden, da mich das Gefühl beschleicht, dass Produkte halbfertig auf den Markt geworfen werden, Motto: läuft ja irgendwie.

Für die miserable Software, die aber trotz allem - und das rettet die Gesamtbewertung - brauchbare Ergebnisse liefert: 2 Sterne

=== Fazit ===
Trotz all der Mängel bereue ich den Kauf nicht. Er mäht, und nimmt mir die lästige Arbeit ab. Der Rasen sieht gut aus, auch wenn ich den eigentlichen Nutzen erst nächstes Jahr sehen werde (ich habe noch viele Lücken, an denen der Boden eingeebnet wurde, und auf dem in der Hitze der letzten Wochen nur spärlich Gras wachsen wollte). Daher auch trotzdem gerade noch insgesamt 4 Sterne (ich würde gerne 3,5 geben) und eine Kaufempfehlung, gerade wenn das Grundstück größer und nicht zu sehr verwinkelt ist.

Wie man ein so gutes Basisgerät mit miserabler Software so versauen, und dann nicht mal nachbessern kann, will mir nicht in den Kopf. Hätte man hier vernünftig gearbeitet, könnte das Gerät einsame Spitze sein - und das erwarte ich von einem Hersteller, der sich auf die Fahnen schreibt, führend in der Branche zu sein. Schämt Euch dafür!


Robomow RM510 Vollautomatischer Rasenroboter
Robomow RM510 Vollautomatischer Rasenroboter

22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts für unebene Flächen, 22. Juni 2013
Auf der Suche nach einem geeignetem Mähroboter für meinen Garten mit ca. 500qm Rasenfläche, die diverse Hinderisse wie Bäume, Beete, Spielgeräte etc. enthält, habe ich einen RM510 getestet. Der Mäher zeichnet sich in der Beschreibung dadurch aus, dass er durch das seitlich liegende Mähwerk Kanten mähen kann, den Grasschitt besser mulcht als andere, und auch mehrere Flächen automatisch mähen kann, indem mehrere Einstiegspunkte definierbar sind. Das klingt alles sehr gut, und das Gerät macht einen soliden, hochwertigen Eidruck.

Wie bei den meisten Mährobotern muss ein Begrenzungsdraht verlegt werden. Ich habe hierzu eine Testfläche "eingezäunt", die freie Fläche, ein Hindernis, eine leichte Steigung enthält, mit einer Kante, die an Betonplatten grenzt, und einer Kante an einer Beeteinfassung. Die Abstände habe ich gemäß der beigelegten Abstandslehre eingemessen. Soweit kein Problem, diese Arbeit fällt bei den meisten Mähern an, und muss nur ein mal gemacht werden. Die Testfläche habe ich zuvor mit dem konventionellen Mäher relativ kurz vorgeschnitten, so dass nicht all zu viel Material zu mähen war.

Doch bereits die Inbetriebnahme war eine Tortur. Das Gerät muss zunächst einmal erfolgreich die Begrenzung abfahren und erfolgreich wieder in der Ladestation andocken. Dies gelang erst nach über zehn Versuchen. Ständig blieb der Mäher hängen. Ursache dafür ist, dass meine Rasenfläche kleine Unebenheiten enthält, die optisch nicht auffallen, aber dazu führten, dass am Mäher ein Rad durchdrehte. Da der Mäher sehr schwer ist, und vorne nur ein klobiges Rad enthält, neigt er sich in solchen Fällen schnell zur Seite, und bleibt mit dem Mähwerk am Boden hängen. Erst mit einer Schnitthöhe > 5cm war eine Umrundung der Begrenzung möglich, aber erst, nachdem ich die Ecken "entschärft" hatte. Und da die Lenkbewegungen des Geräts schon sehr unbeholfen wirken (was vermutlich auch auf das hohe Gewicht zurückzuführen ist), und es dem Draht keineswegs exakt, sondern eher in einem leichten Zickzackkurs folgt, kommt es häufig zu einer Kollision mit der Beeteinfassung, und man muss, zumindest in der Installationsphase, von Hand nachhelfen, und hat eine weitere Runde vor sich. Den Abstand der Begrenzung am Beet musste ich daher _deutlich_ erhöhen. Das Gerät schaft dann die Kante, aber er bleibt Gras stehen (gerade das sollte bei diesem Modell ja nicht passieren!). An den Platten wurde die Kante gut gemäht.

Dann wurde die Ladestation nicht getroffen. Der Draht war exakt mittig unter der Markierung auf der Ladestation geführt, der Mäher führ jedoch immer einige Zentimeter zu weit rechts in die Station, und konnte nicht einfahren. Erst mit einer "falschen" Platzierung kam er einigermaßen in die Station, in der er dann mehrere Sekunden mit der Meldung "Warten..." verharrt und "nachdenkt", bevor er anschließend losfährt und die Fläche bearbeitet. Insgesamt wirkt das Bedienmenü auch sehr träge, hier hat man vermutlich an der Prozessorleistung gespart, bzw. eine Portierung auf eine moderne Plattform gescheut.

Auch in der Fläche bleib das Gerät einige male mit durchdrehenden Rädern stehen. Noch schlimmer: der Mäher ignoriert das! Statt irgendwann zu stoppen (der garten wird ja wohl keinen Kilometer breit sein!), drehen die Räder munter weiter, vermutlich bis der Akku leer ist.

Zum Schnittbild kann ich nichts sagen, ich habe den Test abgebrochen, weil ein störungsfreier Betrieb kaum möglich war.

Es mag sein, dass der Mäher auf einer wirklich ebenen, unkomplizierten Fläche einwandfrei funktioniert, für meine Verhältnisse arbeitet er aber nicht akzeptabel. An dieser Stelle sei angemerkt, dass Geräte anderer Hersteller die beschriebenen Probleme nicht hatten. Ich vergebe dennoch drei Sterne, weil die Verarbeitung einen wirklich guten Eindruck macht, und mein relativ komplizierter Garten wohl nicht als Referenz dienen kann.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 6, 2014 10:09 AM MEST


ADJ BubbleTron Seifenblasenmaschine
ADJ BubbleTron Seifenblasenmaschine
Preis: EUR 63,63

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Seifenblasen ohne Ende (einwandfreies Konzentrat vorausgesetzt!), 3. Juni 2013
Das Gerät produziert durch das Doppelrad unzählige Seifenblasen, ist tadellos verarbeitet, und macht trotz Kunststoffgehäuse einen relativ robusten Eindruck. Die mitgelieferte Fernbedienung kann nur per Kabel angeschlossen werden, aber für den Preis geht das in Ordnung (ich habe NICHT per Amazon Marketplace bestellt; es geht DEUTLICH günstiger als für derzeit 166 (!) Euro). Der Ausstoß ist leider nicht regelbar.

Achtung: die Seifenblasenkonzentrate müssen unbedingt mit destilliertem Wasser angemischt werden, auch wenn das nicht in der jeweiligen Anleitung steht! Ich wusste das bei der Erstinbetriebnahme nicht, und habe daher einen ganzen Kanister Konzentrat unbrauchbar gemacht. Mit stark kalkhaltigem Wasser platzen die Blasen, bevor sie sich aus den Ringen lösen können. Daran ist aber nicht die Seifenblasenmaschine schuld.


Delta Machine (Deluxe Edition)
Delta Machine (Deluxe Edition)
Preis: EUR 13,10

10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle, aber schwere Kost, 14. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Delta Machine (Deluxe Edition) (Audio CD)
Wie bewertet man Musik? Eine sehr schwere Frage, hängt doch so viel vom individuellen Geschmack ab...
Wenn man die vorhandenen Rezensionen so liest, ist es schon befremdlich, wie die einen das Album völlig unreflektiert in den Himmel loben, und andere der Band gar die Freundschaft kündigen. Vermutlich liegt dieser krasse Gegensatz daran, dass DM nun mal nicht den Mainstream bedient, sich auch nicht scheut, sich zu entwickeln und auch nicht auf die alten Tage den Weichspüler einlegt, wie das so viele ehemals gute Bands getan haben, um ohne großen Aufwand Kasse zu machen, obwohl die wirklich kreativen Tage lange vorbei sind.

Bisher gab es noch kein einziges DM-Album, das mir wirklich auf Anhieb gefallen hätte. Jedes einzelne Stück musste ich mühsam verstehen lernen, mich auf die Songs einlassen, Abstand gewinnen, nochmals anhören, ... Und ich habe es bisher nie bereut, auch nicht bei Delta Machine.

Bereits "Heaven" als erste Auskopplung und allgemeinverträglichsten Song aus dem Album hat auf mich erst mal keinen großen Eindruck gemacht, er klang zunächst "zu gewöhnlich". Aber er gewann mit der Zeit; der Refrain als Duett von Dave und Martin ist grandios, und mit jedem Hören kommen neue Details zum Vorschein, die man vorher gar nicht bemerkt hat - und genau dafür liebe ich diese Band. "Heaven" ist einfach großartig!

Das gilt gleichermaßen für die anderen Tracks, die allerdings schwerere, z.T. DEUTLICH schwerere Kost als Heaven sind. Das geht soweit, dass einige sagen, dem Album fehle jegliche Melodie. Hier kann man ich den Hörer beruhigen: die Melodie ist da, man muss nur bereit sein, sie zu suchen! Auch habe ich gelesen, das Album sei einfallslos - aber welchen Anlass gibt es denn für diese Annahme? Keiner der Jungs dürfte finanziell noch in irgend einer Weise auf den Erfolg angewiesen sein. DM hat damit den großen Vorteil, weder der Masse, noch den Fans nach der Nase tanzen zu müssen, sie haben die Freiheit, das zu verwirklichen, was sie wirklich wollen. Das mag manchen Fan auf die Palme bringen, hat er dieser undankbaren Band sein hart verdientes Geld in den Rachen geworfen, und bekommt schon wieder nicht das gewünschte Album, das so klingt wie DM vor 20 Jahren. Aber hat nicht gerade der konstante Drang, sich zu verändern, sich zu entwickeln, DM zu der Band gemacht, die sie ist?

Was ich sofort unterschreibe: das neue Album ist sehr experimentell. Es wirkt im ersten Moment monoton, man findet relativ wenige gängige Tonfolgen und Harmonien. Es ist sehr elektronisch, es kommen sehr viele Vintage-Synths zum Einsatz, die durchaus zunächst mal mit ihrem rohen Klang das Ohr beleidigen können, bis man sich drauf einlässt und den Song versteht. Gerade läuft bei mir im Hintergrund "Always", das Passagen enthält, die klanglich an ein altes Atari-Spiele erinnert. Im Refrain kommen dann wunderschönen, sphärischen Streicherpads zum Einsatz. Einfach genial, wenn man sich mal damit angefreundet hat!

Nachdem man - im Gegensatz zu den meisten anderen Produkten - für Musik keine objektiven Kriterien zur Verfügung hat, und auch keine objektive Meinung abgeben kann, spare ich mir, meine subjektiven Eindrücke Track für Track durchzugehen. Für die meisten aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis wäre es eine Zumutung, meine Musik anhören zu müssen, und das beruht durchaus auf Gegenseitigkeit.

An der Qualität der Mixes habe ich nichts auszusetzen. Er ist detailreich, transparent, gut ausgesteuert, so wie ich es erwarten würde. Aber vielleicht liegt es ja daran, dass ich keine dreifach vergoldeten Digitalkabel verwende (damit die Bits auch schön knackig durch die Leitung wandern), und mir der angebliche Matsch nicht auffällt, den manche hören wollen ;-)

Mein Gesamteindruck: vielleicht kein Meisterwerk, aber ein durchaus gelungenes Album, sehr experimentell, ziemlich synthetisch, das anders ist wie das vorherige, das anders war als dessen Vorgänger, das anders war als dessen Vorgänger, ... aber eben unverkennbar Depeche Mode, mit all den Zutaten, die ich an der Band schätze. Allein, dass Martins E-Gitarre kaum zum Einsatz kommt, finde ich persönlich etwas schade. Auch hätte ich mir mehr von Martin gesungene Tracks gewünscht (hier nur The Child Inside und Always) - aber die waren schließlich schon immer rar. Nebenbei ganz interessant: gerade stolpere ich anderweitig ausgerechnet über einen Kommentar, der Martins Gitarrenspiel als unsägliches Herumgeschrappe, und seinen Gesang als nervtötend bezeichnet. Tja, wer hat nun den "richtigen" Geschmack? ;-)

Wer unschlüssig ist, ob er es kaufen soll: wenn ihr Euch schon mit Sounds of the Universe überhaupt nicht anfreunden konntet, dann werdet ihr keine Freude an Delta Machine haben. Delta Machine setzt das Vorgängeralbum in mancherlei Hinsicht fort, wahrscheinlich gerade in den Punkten, an denen sich manche bereits letztes mal gestoßen haben. Ansonsten, gerade für die langjährigen Fans: bitte bringt Geduld und die Bereitschaft mit, das Album verstehen zu lernen, und werft es nicht gleich nach dem zweiten mal hören beleidigt in die Ecke. Es rentiert sich!

=== Update nach eine halben Jahr ===
Ich erhöhe die Bewertung auf 5 Sterne. Das Album enthält keinen einzigen schlechten, dafür einige wirklich herausragende Tracks. Keines der bisherigen Alben war so vielfältig. Jeder Song ist unglaublich detailreich, man findet innerhalb der Songs kaum einen Takt, der sich nicht durch eine Kleinigkeit unterscheiden würde.

Natürlich gilt weiterhin: Musik ist Geschmacksache. Und meinen Geschmack hat Delta Machine definitiv getroffen.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 22, 2013 11:20 AM MEST


Philips SHS5200 Neckband-Kopfhörer mit Bass Beat
Philips SHS5200 Neckband-Kopfhörer mit Bass Beat

3.0 von 5 Sternen guter Klang, aber unbequem, 13. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
positiv:
- guter Klang für das kleine Geld (wobei man hier beliebig streiten und Dinge hören kann, die man gar nicht hören kann :-) )
- reflektierender Nackenbügel, sicher gut wenn man damit im dunklen Joggen gehen will
- das Kabel ist zugentlastet und mit einer Art Gewebeschlauch umgeben
- relativ leicht
- wertiger Eindruck

negativ:
- die Ohrpolster sind sehr dünn, und zumindest nicht mit meinen Ohren kompatibel. Ihn länger als ein paar Minuten zu tragen, empfinde ich als sehr unangenehm. Schade!

Aus letzterem Grund geht er leider wieder zurück.


Die Olchis. Die schönsten Schmuddel-Geschichten
Die Olchis. Die schönsten Schmuddel-Geschichten
von Erhard Dietl
  Gebundene Ausgabe

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einfach nur dumpf und langweilig!, 8. März 2013
Wir haben das Buch aufgrund der sehr guten Rezensionen für unseren sechsjährigen Sohn gekauft, und uns auf eine lustige, unkonventionelle Geschichte gefreut.

Unkonventionell ist das ganze durchaus: die Olchis rülpsen, stinken, furzen und dreckeln herum was das Zeug hält. Ein paar Seiten lang ist das ja ganz amüsant, aber beim siebenundzwanzigsten "Muffel-Furz-Teufel!" wird es langweilig und eigentlich nur noch nervig. Auf jeder Seite ist von Schlamm, Schleim, Stinkesocken, Rotz, Müllbergen etc. die Rede. Nicht dass das "schlimm" wäre - es ist einfach nur einfallslos und ermüdend. Namen haben die Olchis nicht, nicht mal die Olchi-Kinder, die ständig als "das eine Olchi-Kind" und "das andere Olchi-Kind" bezeichnet werden - auch das ist ziemlich nervig. Am liebsten ernähren sich Olchis von Fahrradöl. Wie lustig. Die Streiche der Olchis sind so harmlos wie belanglos, ihnen fehlt jegliche Originalität.

Und dann noch der Schreibstil: er entspricht dem von Büchern, die normalerweise für Kleinkinder gedacht sind: kurze Sätze, alles im Präsens. Vielleicht hätten tatsächlich Kleinkinder mehr Spaß damit, unser Großer hatte - genau wie wir - nach der Hälfte des Buchs genug davon, und lacht sich jetzt über die Gespensterjäger von Cornelia Funke kaputt. Auch da kommt Schleim vor, jedoch als Bestandteil einer witzigen, auch sprachlich gut gemachten Geschichte, die beim Lesen nicht den Wunsch erzeugt, sein Gehirn zu erwürgen um Schlimmeres zu verhindern.


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