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Beiträge von rosa mund
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Rezensionen verfasst von
rosa mund

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Die Tore der Welt: Roman
Die Tore der Welt: Roman
von Ken Follett
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

3.0 von 5 Sternen nicht schlecht, 26. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Tore der Welt: Roman (Taschenbuch)
"die säulen der erde" hat mich mehr berührt, fand ich viel spannender und nie zu lang. die forstsetzung hier hätte durch straffung viel gewonnen. ich ziehe den hut vor der leistung des autors, ein so buntes mittelalter-panorama zu schaffen, sex und crime inbegriffen. bloß scheint er mir übers ziel hinausgeschossen zu sein. es gibt die starken figuren, es gibt die bösewichte, es gibt die naturereignisse, krieg und krankheit und auch wieder die architekurkunde. bloß gefesselt hat mich das buch nicht, meines erachtens ist zu viel verzettelung dabei, manchmal auch recht unglaubwürdiges, wie aus mantel -und degen- geschichten (z.b. zwei nonnen wandern in männerkleidung von england nach frankreich, um dem englischen könig, der gerade einen krieg vom zaun gebrochen hat, eine petition zu überbringen, und sie finden ihn sogar! unbeschadet!). die auflösung des sich durch das ganze buch ziehende unglaubliche geheimnis fand ich auch ein wenig dürftig.

fazit: ein buch, das unterhält, bei dem man aber viele seiten überblättern kann, ohne den faden zu verlieren.


Hartland: Zu Fuß durch Amerika
Hartland: Zu Fuß durch Amerika
von Wolfgang Büscher
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen völlige enttäuschung, 22. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Hartland: Zu Fuß durch Amerika (Taschenbuch)
aus diesem thema hätte man viel machen können. der autor hat es meiner meinung nach nicht geschafft. nach den vollmundigen lobeshymnen hab ich mich an das buch herangewagt- und bleibe enttäuscht zurück, werde mir auch kein andres dieses schreibers zulegen. abgesehen davon, dass es eine derbe täuschung ist, einen 3500km langen fußmarsch anzukündigen und dann doch mehr oder meist mit einem automobil unterwegs zu sein (trampen nach süden wäre ein besserer untertitel gewesen) ist der stil des autors eher zum komischen tendierend als klasse. da triieft das pathos regelrecht aus den seiten, man kann richtig miterleben, wie der wanderer nach methaphern sucht, nach gezwirbelten begriffs-schöpfungen, der text kommt manchmal so dermaßen melodramatisch rüber, dass es nicht bloß zum lachen, sondern eher lächerlich ist.

z.b.zitat(seite 273):noch einer hockte auf der bank, der verhockteste von allen, der letzte.nur die nackte gitarre in der hand, war er von der straße hereingekommen, kein mensch, kein lebender mehr, ein nachtmahr in schwarz, ausgeburt eines wüsten traums. strähnen seines dünnen, pechschwarz gefärbten haares hingen herab, ab und zu fuhr seine knochige hand hoch, um den flor zu richten....als er fertig war, war es, als sei die nacht explodiert und sinke und schwebe als nachtstaub auf uns noch immer benommene herab...

dann liest man sachen wie---so viele eichen, so viele zeichen--, und---omaha würde heilen, was ich in fremont angerichtet hatte und fremont in mir---ach, ich könnte noch weitere lustige stellen anführen. es fiel mir schwer, bis zum ende durchzuhalten. und dann war ich froh, dass es vorbei war. tut mir leid. bin kein fan davon geworden.


Familienbande
Familienbande
von Michael Degen
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr gelungen, 22. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Familienbande (Taschenbuch)
michael degen ist offensichtlich einer der wenigen deutschen schauspieler, die in der lage sind, wirklich gute bücher zu schreiben. und nun gar einen richtig guten roman, eine romanbiografie über ein mitglied der vielleicht populärsten deutschen schriftstellerfamilie. hier ist ein nicht nur gut recherchiertes, sondern auch sehr gut lesbares buch über michael mann und sein eigentlich grauenvolles leben. keine biografie im eigentlichen sinn, sondern eine lebensgeschichte, die so unglaublich ist, wie man sie eigentlich nicht erfinden kann. der leser wird mitgenommen auf die lebensreise des jüngsten der kinder des genialen schriftstellers thomas mann. es ist das bild eines erbarmungswürdigen lebens unter den blicken eines unglaublich versagenden elternpaares und später der stete abstieg eines von schlimmer kindheit und jugend geprägten musikalischen genies, psychopathen, liebesunfähigen familienvaters und ehemanns, dem das leben eine qual und dem der tod am ende gnädig war. sehr gut lesbar ist das buch, ich habe manche träne verdrückt. und es ist nichts erfunden, nichts beschönigt, eher geglättet. das buch über einen sehr zerrissenen menschen aus einer bedauernswert zerrissenen familie- michael mann ist der einzige der familie am grab von klaus mann, michael mann schlägt seiner frau noch am tag des begräbnisses seines vaters ein auge blau...

einziger kritikpunkt-- auch wenn es bei familie mann ohne kosenamen nicht ging, nervt es doch etwas, fast ausschließlich vom mielein und pielein und eissi und medi und vor allem bis ins mannesalter vom bibi zu lesen. da wäre weniger mehr gewesen.

dank dem autoren für ein wunderbares, wirklich berührendes buch. soweit ich weiß gibt es über michael mann sonst keines.


Daisy Sisters: Roman (dtv Fortsetzungsnummer 20)
Daisy Sisters: Roman (dtv Fortsetzungsnummer 20)
von Henning Mankell
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,95

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen leider nein, 5. September 2012
mankell kann wallander (obwohl, der allerletzte war auch nicht mehr der bringer). alles, was ich sonst von ihm las, hat mich überhaupt nicht begeistert, in keinster weise. die "daisy sisters" reihen sich da auch ein. der anfang geht ja noch, man kommt schnell in die geschichte rein und freut sich darauf, wie es weitergeht.
danach kommt nur noch langeweile, endlose psychologisch und pseudopolitisch überfrachtete seiten, die "daisy sisters" bleiben eigentlich völlig auf der strecke. es geht nur noch um einen ableger dieser schwestern, und aus dem entwickelt sich nur langweiliges unheil. es hat mich nicht berührt, mich nicht traurig gemacht, sondern eher wütend.
nein, ein mankell ohne wallander (einschränkung siehe oben), das ist nichts, ich glaube, das wird auch nichts mehr.


Bob Dylan - The 30th Anniversary Concert (2 DVD)
Bob Dylan - The 30th Anniversary Concert (2 DVD)
DVD ~ Bob Dylan

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gespalten..., 27. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...sind hier die meinungen in mir. das konzert selbst finde ich grosse klasse, darüber muß ich hier nichts sagen. die bildqualität entspricht einer schlechteren vhs-aufnahme. ich denke, hier wurde das videoband einfach auf dvd kopiert. so ist das bild undeutlich und also qualitativ minderwertig. wer aber das konzert auf scheibe möchte, hat keine alternative, bisher.
alles zusammen drei sterne nur.


Der kleine Freund: Roman
Der kleine Freund: Roman
von Donna Tartt
  Taschenbuch

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine klasse für sich, 25. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Der kleine Freund: Roman (Taschenbuch)
ich gebe fünf sterne, weil das buch mich gefesselt hat, weil es sehr gut geschrieben ist, weil hier kein reisserischer schund sondern wirkliche literatur geboten wird, weil die atmosphäre hier so plastisch geschildert wird, dass ich sie fühlen kann usw.usf.
man solltze sich doch hüten, von einem autoren immer dasselbe zu erwarten. dies buch hier ist so geschrieben, wie ich mir einen modernen südtaatenroman vorstelle- die familie in ihrem schmerz und in ihrer dumpfen existenz ist da, die tumben typen in der nachbarschaft, die mit einem pickup durch die gegend cruisen. ein finsteres geheimnis ist da, ein kleines mädchen, das licht ins trübe bringen will. ich finde, das alles ist großartig geschrieben und verwoben und gelöst worden. keine minute war mir langweilig- meine erwartungen wurden sogar übertroffen. also, warum soll ich da keine volle punktzahl geben?
kann das buch nur empfehlen.


Erika Mann<br /> Eine jüdische Tochter: Über Erlesenes und Verleugnetes in der Familie Mann-Pringsheim (Literatur)
Erika Mann
Eine jüdische Tochter: Über Erlesenes und Verleugnetes in der Familie Mann-Pringsheim (Literatur)
von Viola Roggenkamp
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen irreführend, 25. Juni 2012
dies buch ist nicht das, was es meines erachtens vorgibt zu sein, nämlich ein biografisches werk über erika mann. es ist im wesentlichen mehr oder weniger eine abhandlung über zwei wesentliche themen; erstens über das jüdische in der familie thomas manns; zweitens über das vater-tochter-verhältnis thomas-erika.

die autorin beklagt im ersten teil des buches seite für seite, dass es im hause der familie mann nie thema war und nie sein sollte und immer verleugnet wurde, dass die mütterliche seite jüdisch war, die kinder also halbjuden und so weiter.
die autorin läßt sich darüber lange aus, teilweise auch recht polemisch, versucht,für diese tatsachen erklärungen zu finden und kritisiert stellenweise auch recht salopp andere buch- oder filmautoren, die in ihren werken andere schwerpunkte setzten (von der lühe, jens, breloer). manchmal kommt da beim lesen ein ungutes gefühl der peinlichkeit auf, auch, wenn zum beispiel eine trennlinie in der mann- familie zwischen homosexualität und judentum konstruiert wird (die autorin will vielleicht provozieren, aber ich meine, es ist sehr weit hergeholt, wenn sie thomas mann eine erotische verbindung zum jesus am kreuz- weil der halb nackig und ein mann- herstellen will).

erika mann erfährt dann als handelnde person im zweiten teil mehr aufmerksamkeit, in dem sie als tochter zur stimme und sachwalterin ihres vaters dargstellt wird. hier wird fleißig ein werk der psychoanalyse zu rate gezogen, um offensichtliches zu erklären. als wiederum sehr konstruiert beispielsweise finde ich, wenn aus dem satz erikas "die familiengeschichte der manns stand uns nicht sehr nahe" (s.227) abgeleitet wird, dass dies etwas damit zu tun habe, dass die manns eben im gegensatz zu den pringsheims nicht jüdisch war, und der jüdische teil sich eben untereinander besser stand.

nun ja. im großen und ganzen vielleicht eine neue nuance im mann- familie- canon, vielleicht aber auch nicht. ich fand dies buch entbehrenswert.


Heile Welt: Roman
Heile Welt: Roman
von Walter Kempowski
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,00

5.0 von 5 Sternen literarisch unterhaltsam, 19. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Heile Welt: Roman (Taschenbuch)
natürlich ist die welt nicht heile, in die der neue dorfschullehrer kommt, der hier einen neuen lebensabschnitt nun endlich ganz nach seinen vorstellungen beginnen will. da gibt es skurile personen und finstere gestalten, die aus der neuen und die aus der alten zeit(die handlung ist anfang der 1960er jahre in der lüneburger heide)sonderlinge unter pastoren und lehrern und natürlich auch liebe und arbeit und kinder, denen in der dorfschule was fürs leben beigebracht werden soll. nicht hinter jeder hübschen fassade findet man freundliche worte, und in so manchem gemäuer lauert noch alter spuk. guckt man hinter die kulissen, ist noch manche wunde offen.

kempowski plaudert hier auch ein wenig aus seiner eigenen zeit als lehrer in dieser gegend dort in der zeit, als er aus der ddr ausgesiedelt war. seine eigene vergangenheit bleibt nur vage angedeutet, umso konkreter sind seine eindrücke von der neuen, vermeintlich heilen welt. der stil ist hervorragend, handlich, leicht aber nicht trivial, erinnert mich immer wieder einen leichteren thomas-mann-stil.

alles in allem ein amüsantes, gut zu lesendes buch eines der bedeutendsten deutschen nachkriegsautoren.


Ich war immer verärgert, wenn ich ein Mädchen bekam: Die Eltern Katia und Thomas Mann
Ich war immer verärgert, wenn ich ein Mädchen bekam: Die Eltern Katia und Thomas Mann
von Andrea Wüstner
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine schreckliche familie, 16. Juni 2012
schonungslos wird hier zusammengefaßt, was die welt schon wußte. aber hier komprimiert und umfassend zu lesen ist die geschichte der familie mann noch viel gruseliger. es tun sich abgründe auf, die einmal mehr glauben machen, dass genie und normalität einfach nicht zusammen passen. tragisch- traurig die geschichte der mann- kinder, schon vielfach beschrieben, aber hier in diesem buch wirkt alles noch schlimmer. mir persönlich neu waren die berichte über den unkontrolliert zornigen michael und über das elende lebensende von golo (nun wurd mir viel klarer, warum er nicht im familiengrab liegen mochte)...

die autorin schreibt sehr gut lesbar, nicht trivial oder gar voyeuristisch. sie häkt sich an die offensichtlichen tatsachen, hält auch ihre persönliche sicht der dinge oft nicht zurück, wenn auch nur andeutungsweise oder durch das setzen von frage- oder ausrufezeichen.

wer sich für das familienelend der familie thomas mann übersichtsweise interessiert, der ist mit diesem buch sehr gut beraten. und wird froh sein, kein kind dieser familie gewesen zu sein.


Das Hamlet-Komplott: Roman
Das Hamlet-Komplott: Roman
von Robert Löhr
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen so lala, 16. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Hamlet-Komplott: Roman (Taschenbuch)
das erlkönig-manöver hat mich glänzend unterhalten, es war witzig, spritzig, eine klamotte eben. dies buch hier fand ich einige grade schlechter. die idee selbst ist wieder sehr schelmisch-lustig. aber die umsetzung fand ich eher fahd, langatmig, insgesamt nicht gut. ich hab dies buch im sommerurlaub gelesen- wenns ein anderer zeitpunkt gewesen wär, mit weniger freizeit, so hätt ich's weggelegt.

ch fand es nur sehr bemüht witzig (die stael und der schelling im dauerclinch als einziger halber lichtblick). sonst "lebt" die geschichte von zu langen philosophierereien, dialogen, monologen. und trockenen beschreibungen. nicht mal bei der ansich hübschen idee eines fahrenden komödiantenstadls kam leben ins geschehen. auch die dispute über das hamlet-stück erschienen mir recht leblos, wie auch die person goethes (im gegensatz zum erkönig-buch) und irgendiwe ging mir am ende der kleist mit seinem endlosen zwanghaften geschwafel über das glorreiche preußentum auf den keks, mit verlaub.
sprachlich scheint mir das erlkönig-buch deutlich besser gelungen.

habe mir letztendlich mehr von diesem buch versprochen und werde mich zukünftig wieder anderen autoren widmen.


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