earlybirdhw2015 Hier klicken mrp_family lagercrantz Cloud Drive Photos Professionelle Fotografie2 Learn More praktisch Siemens Fire HD 6 Shop Kindle Sparpaket Autorip SummerSale
Profil für gl > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von gl
Top-Rezensenten Rang: 915.298
Hilfreiche Bewertungen: 0

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
gl

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Tableau Numero 20
Tableau Numero 20
von Est Em
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,42

5.0 von 5 Sternen Extraordinary drawings, unique storytelling!, 13. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tableau Numero 20 (Taschenbuch)
Est Em's short stories are masterpieces.

Tableau Numero 20 is labelled as a collection of Boys Love shorts, yet I believe it is rather an analysis of memories, change and love. The prime focus lies on the atmosphere and the inner conflicts the characters face. Cute romance or superficial sex is not exploited as much.
Aside the beautiful drawing style, the author's most remarkable trait is the point of view and storytelling. What the characters say, what they show or choose not to show, their perspective - everything is convincing and deeper than it seems at first.


Otomen, Band 1
Otomen, Band 1
von Aya Kanno
  Taschenbuch
Preis: EUR 5,95

5.0 von 5 Sternen Urkomischer Shoujomanga, besonders für Fans dieses Genres!, 13. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Otomen, Band 1 (Taschenbuch)
Beim ersten Band der Reihe Otomen handelt es sich um ein Meisterwerk des Shoujo Genres.

Der erste Teil lässt den Leser schon direkt in die Welt des Shoujo eintauchen. Was anfangs wie ein typischer Beginn einer Schul-Liebesgeschichte wirkt, stellt sich als komplett absurd, urkomisch und völlig unerwartet heraus. Alle vorgestellten Charaktere erscheinen wie Stereotypen aus Shoujo Manga, und sind in Wahrheit doch ganz einzigartig. Der Humor Aya Kannos ist außergewöhnlich; hinzu kommt ihr schöner Zeichenstil, der sämtliche Otome-Kriterien erfüllt.
Bei Otomen übrigens besonders bemerkenswert: Nicht nur werden unzählige Klischees aufgegriffen und auf den Arm genommen, auch die romantischen Szenen haben es gewaltig in sich. Zwar wird die Liebesgeschichte immer mit einem lustigen Unterton erzählt, doch an vielen Stellen bekommt man beim Lesen selbst Herzklopfen - genau wie unser Protagonist auch.


Alles nur geklaut: 10 Wege zum kreativen Durchbruch - Am Puls der Zeit - New York Times Bestseller -
Alles nur geklaut: 10 Wege zum kreativen Durchbruch - Am Puls der Zeit - New York Times Bestseller -
von Austin Kleon
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 8,00

4.0 von 5 Sternen oberflächlich und dennoch lesenswert, 13. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Obwohl Austin Kleon öfters Vorgänge beschreibt, die jeder in der Branche der Kreativen längst kennt, gelingt es ihm dennoch, diese amüsant zu erklären. Seine Weisheiten sind uns bekannt, doch seine Ausführungen dazu, die witzigen Skizzen und Notizen, lassen sie uns nochmal verinnerlichen. Und diese Bestätigung tut gut.
Sicherlich kein Meisterwerk, bestimmt jedoch ein ganz guter Anstoß aus einem Tief, leichte Unterhaltung und Motivation.


Ich, Adrian Mayfield
Ich, Adrian Mayfield
von Floortje Zwigtman
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,90

2.0 von 5 Sternen Niemals ein Dickens oder Wilde, 14. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Ich, Adrian Mayfield (Gebundene Ausgabe)
Nach dem Lesen von "Ich, Adrian Mayfield" bin ich enttäuscht. Obwohl der Roman so viel positives Feedback erhalten hat, hat er mich nicht gefesselt.

Die Handlung und die Motive des Protagonisten sind für mich teilweise gänzlich unverständlich. Mir ist eine Identifizierung mit Adrian nicht gelungen. Dies gipfelt in seinem Ausflug in die Prostitution. Adrian zweifelt und hasst sich selbst für seine Taten, beschließt jedoch trotzdem, sich zu prostituieren - obwohl er noch eine andere Wahl (!) hat. Der Leser denkt jedoch nicht "Tu das nicht!", sondern viel eher "Wieso tust du das?". Die Verlockung, der Beweggrund, überzeugt nicht. Man fragt sich: Welche Ansprüche durfte jemand aus der Unterschicht zu jener Zeit stellen? Und welches Selbstwertgefühl besitzt der Junge?
Adrians Ansichten und Motivation wirken leider überhaupt nicht wie aus einem früheren Jahrhundert. Seine Charakterentwicklung ist ebenfalls nicht glaubwürdig. Dies könnte daran liegen, dass viele Beschreibungen und Darstellungen sehr oberflächlich sind. Auch das Verhältnis zwischen Unterschicht und Adel bzw. Bohéme ist romantisiertes Wunschdenken. Adrian wird zwar als "Naturtalent" bezeichnet, doch realistisch betrachtet zweifelt man doch sehr an seiner Aufnahme im Freundekreis, zumal nichts an Wortgewandheit oder Geistesreichtum bei ihm zu erkennen ist.

Der Behauptung, dass der Schreibstil einer Verschmelzung Charles Dickens und Oscars Wildes gleichkäme, muss ich vehement widersprechen. "Ich, Adrian Mayfield" kann weder mit der satirischen, humorvollen Art Dickens, noch mit Wildes einprägsamen, wundervoll poetischen Ansichten bestechen. (Die einzige Gemeinsamkeit ist der Zeitraum, in dem die Geschichte spielt, und dies hat wenig mit Stil zu tun.)
Der ein oder andere möge da einwerfen, dass dies auf die Ich-Perspektive zurückzuführen sei. Adrians Herkunft und sozialer Stand rechtfertigen zwar einen offenen, umgangsprachlichen Wortgebrauch - nicht jedoch seine plötzlichen pseudo-intellektuellen Gedankenausflüge und Reflexionen über Gesellschaft, Träume und Liebe. Allgemein ist der Lesefluss nicht flüssig. Nach einer Weile hat mich der Satz "O...hell!" schon derartig gelangweilt und genervt, dass ich kurzzeitig überlegt habe, das Buch wegzulegen.

Wenn man wirklich gute (Jugend-)Literatur lesen möchte, ist man hier nicht an der richtigen Stelle.


Klick: Zehn Autoren erzählen einen Roman
Klick: Zehn Autoren erzählen einen Roman
von David Almond
  Gebundene Ausgabe

4.0 von 5 Sternen Gelungenes Projekt, 4. Dezember 2011
"Klick: Zehn Autoren erzählen einen Roman" ist ein empfehlenswertes Buch und ein interessantes Projekt. Mich faszinierte von Anfang an die Idee, dass so viele Schriftsteller an einem einzelnen Werk gearbeitet hatten; außerdem leitet die Geschichte in verschiedene Kulturen und Länder, welches ich ebenso als ansprechend empfand.
Ich war besonders von den verschiedenen Schreibstilen, die im Roman vereint sind, angetan. Natürlich ist durch diesen Aspekt kein allzu flüssiger Lesefluss zu erwarten - dennoch ist es auf keinen Fall ein Kritikpunkt. Ganz im Gegenteil. Ich persönlich fand gerade diese Unterschiede und die direkte Gegenüberstellung der Kapitel besonders anziehend, zumal es auch äußerst gut zu den einzelnen Charakteren der Geschichte passt; so entsteht das Gefühl, einen richtigen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der jeweiligen Figuren zu erhalten.
Besondere Leistungen erbrachten Deborah Ellis und Ruth Ozeki - sie schrieben meine zwei Lieblingsparts des Buches, die in Russland und Japan spielen.
Das gesamte Buch verfolgte ich aufmerksam, das Ende jedoch ist meiner Meinung nach nicht so gelungen wie die Kapitel davor. Natürlich hatte der Autor des letzten Teils die schwierige Aufgabe, alle vorangegangenen Texte miteinzubinden, zusammenzufügen und zu einem Abschluss zu bringen, welches ihm nicht schlecht gelungen ist. Dennoch ist es im Vergleich zu anderen Passagen etwas enttäuschend.


Seite: 1