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Rezensionen verfasst von
Olaf Schumacher (Rheinland-Pfalz, GER)
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I Was Here for a Moment,Then I...
I Was Here for a Moment,Then I...
Preis: EUR 12,77

5.0 von 5 Sternen Musik zum Träumen, 19. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: I Was Here for a Moment,Then I... (Audio CD)
Dieses Album war für mich eine Zufallsentdeckung, da Maybeshewill als Vorgruppe zu ..And you will know us by the Trails of Dead in Köln zu hören waren.

Der spontane CD-Kauf offenbart dann einen wahren Post-Rock Diamanten, der es schafft sich von den zahlreichen Genre-Kollegen abzuheben durch eine eigenständige Verschmelzung von Piano-Klängen und Gitarren-Wänden. Ihre Stärken sind die eskalierenden Songs, die zwischen ruhigen Passagen und unvermittelten hereinbrechenden Lärmwänden schwanken.

Wer also keine Angst vor Alpträumen hat, kann diese Musik geniessen und sich unsanft zwischen den extremen Herumschubsen lassen!

Wer gerne mal reinhören möchte, sollte sich am Track 10 versuchen.


Rage - Anarchy Edition
Rage - Anarchy Edition
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 14,49

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Etwas mehr als ein neuer EGO-Shooter, 29. Februar 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Rage - Anarchy Edition (Computerspiel)
Vorab sei gesagt, dass dies mein erster EGO-Shooter seit Doom3 ist und ich somit vielleicht das ein oder andere Highlight in diesem Genre übersprungen habe.

Aus meiner Sicht hat ein tolles Spiel mit viel Atmosphäre und bombastischen Szenerien die Hallen von 'id-Software' verlassen.

Eingerichtet hatte ich mich auf matschige Texturen, Ladeverzögerung bei schnellen Bewegungen und eine unspektakuläre, kurze Story ohne das versprochene OpenWorld-Feeling.

Kommen wir zunächst zum letzten Kritikpunkt 'Open World':
Zugegeben ist die Umgebung sicherlich nicht Open-World, d.h. ich kann nicht überall rumlaufen, wo ich möchte. Gut für mich, denn ich will so etwas auch gar nicht. Ich hasse Speilwelten, wo ich nach stundenlangem Rumgesuche immer noch nicht weiss, wo es eigentlich weitergehen soll.

Hier bietet Rage für mich eine tolle Mischung. Ich habe das Gefühl mit meinem Buggy rumeiern zu können, wo ich möchte. Ich kann anhalten auf halbem Weg und aussteigen, um mich umzuschauen, stolpere dabei oft auch über Gegenstände oder Personen am Wegesrand. Aber wenn ich im Dungeon bin, sind die Wege vorgegeben und ich muss nicht ständig im Hinterkopf haben, wo ich noch überall abbiegen konnte.
Auch in der Stadt kann ich tuen und lassen was ich will. Es baut sich sogar ein leichtes Rollenspiel-Ambiente bei mir auf, durch solche Features wie Waren kaufen und verkaufen, Minigames, Fahrzeuge und Gegenstände aufrüsten oder bauen etc. Ich finde dies für einen EGO-Shooter sehr bunt und vielseitig, ohne dass es dem eigentlichen Spiel den Wind aus den Segeln nimmt.

Auch empfinde ich die Aufträge als recht abwechslungsreich. Klar ist es unterm Strich meistens nicht mehr als etwas von A nach B bringen oder einen Bereich von Kreaturen säubern. Wer mehr will ist IMO im falschen Genre unterwegs.

Dass die Story zu kurz ist und evt. abrupt endet mag sein, aber dennoch habe ich viele schöne Stunden am PC verbracht. Der Sammlertrieb war z.B. geweckt, weil ich alle Sammelkarten haben wollte oder meinen Buggy in der besten Ausstattungsvariante fahren wollte.

Grösster Kritikpunkt waren wohl die matschigen texturen und die Nachladeruckler.
Vielleicht bin ich zu spät gekommen oder hatte nur Glück, jedenfalls habe ich nichts davon bemerkt, obwohl ich überaus pingelig bin bei solchen Sachen. Als ich das Spiel im Januar das erste Mal gezockt habe, gab es einen Patch und ich habe nach etwas Googleei in meiner cfg etwas rumgeschraubt. Thats it. No Problems

Fazit:
Aus meiner Sicht ist Rage ein sehr schöner Shooter mit viel Atmosphäre. Dazu tragen die grandiosen Landschaften im offenen Gelände bei, aber auch die kurzweiligen Mini-Games, die Rennen (die mir anfangs so garnicht zu einem Spiel von id-Software zu passen schienen), das Sammeln von Gegenständen und der Kontakt mit den vielen NPC's.
Die Hauptstory ist gut erzählt und die Nebenquests sind ebenfalls eine gute Ergänzung und strotzen vor netten Ideen und einem guten Schuss schwarzen Humors (z.B. die Inszenierung des Mutant-Bash-TVs).
Die klassische Monsterhatz ist gute id-software Standardkost. Clevere Gegner mit witzigen, zynischen Kommentaren, die einem an einigen Stellen hektische Maus- und Tastaturkommandos abfordern.


Abnormally Attracted to Sin
Abnormally Attracted to Sin
Preis: EUR 7,97

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ..das etwas andere Album, 12. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Abnormally Attracted to Sin (Audio CD)
Abnormally Attracted to Sin

Nachdem die CD eingelegt ist und der Player startet, denkt der geneigte Hörer zunächst er hätte ne falsche Scheibe erwischt.
Also mir ging es jedenfalls so! Ich hatte eher an eine neue Portishead gedacht als an Tori Amos. Eine Überraschung im positiven Sinne!

Was manche vielleicht als Konzeptlosigkeit beschreiben ist die Stärke der neuen Musik von Frau Amos.
Sie gleitet zwischen leichten TripHop, Tieftraurigen Balladen und heiteren Rockstücken so hin und her.

Kurz einige Highlights des Albums aus meiner Sicht..

Zunächst sei das eher mainstreamige 'Welcome to England' hervorgehoben.
Sehr ungewöhnliche Art den Song zu singen, fast wie ein Hörspiel.

'Give' der TripHoper unter den Amos-Songs. Geniale Stimmung.

Ebenfalls ein Anpsieltip ist 'Curtain to Call'. Irgendwie verrucht und provozierend gesungen. Hier ist mal wieder zu sehen, wie gut Tori Amos ihre Stimme als Instrument einsetzen kann.

Und die vielen Gesichter des Albums gehen weiter, in dem man sich z.B. bei 'That Guy' zwischenzeitlich leicht an Filmmusik aus alten JamesBond-Filmen erinnert fühlt. Wobei auch dieses Stück schwimmt, sprich sich wandelt und verändert.

Erwähnt sei auch das spährische 'Abnormally attracted to sin', welches im Verlauf durch ein Akkustik-Gitarrensolo aufgelockert wird.

'Ophelia' oder vielleicht auch 'Oscars Theme' sei den Liebhabern des klassischen Amos-Klavier-Stücks empfohlen.

Über allem thront erhaben die unbeschreibliche Stimme von Tori Amos, die
alle Stücke problemlos dominiert und beherscht.

Es gibt auch Ausfälle oder sagen wir mal schwächere Songs, für mich gehört dazu z.B. 'Police Me' oder 'Not dying today'.

Trotzdem bleibt es für mich ein tolles Gesamt(kunst)werk!!
Auch oder vielleicht besonders empfehlenswert für 'Nicht-eingefleischte-Amos-Fans', zu denen ich mich auch zählen würde.


Invaders Must Die
Invaders Must Die
Preis: EUR 12,06

5.0 von 5 Sternen Its the Prodigy...fat and load!, 1. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Invaders Must Die (Audio CD)
Das ist mal nach langer Zeit wieder eine Veröffentlichung, die mich richtig geflasht hat.

Ich kann vieles was die Kritiker des Albums geschrieben haben nachvollziehen, aber hey..
Geht doch einfach mal unvoreingenommen an die Scheibe ran und vergesst alle Sachen die vorher waren.
Klar Poison, Breathe und Firestarter sind Meilensteine und NoGood ist unvergessen, aber dennoch macht dieses Album höllisch viel Spass..auch noch im Jahre 2009!!

Ich hab heute ohne viel Nachdenken die Scheibe in den Player geschoben um sie unterwegs Probezuhören und was soll ich sagen. Voll auf die 12!

Jeder Song kommt super-gewaltig daher und insbesondere wenn das Album von vorne bis hinten durchläuft baut sich eine großartige Spannung auf, bis es mit StandUp etwas ruhiger zum Ende kommt.

Fazit:
Offensichtlich nicht innovativ genug für hippe - junge Leute, die alle coolen Bands der letzten Jahre kennen, aber trotzdem ein geiles Breakbeat-Album, was voll nach vorne geht.


Mord an der Themse
Mord an der Themse
DVD ~ Christopher Plummer
Preis: EUR 10,47

2 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Uncharakteristische Holmes-Variante, 20. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Mord an der Themse (DVD)
Bei diesem Film handelt es sich um eine sehr eigenwillige Verknüpfung der Ripper-Morde mit der Roman-Figur Sherlock Holmes.
Teilweise beschlich mich das Gefühl, daß die Macher die Werke von A.C.Doyle gar nicht gelesen haben, geschweige denn die historischen Vorkommnisse um 1888 im Londoner East End zur Kenntnis genommen haben.

Aber zu den Kritikpunkten im Einzelnen..

Beginnen wir zunächst mit der sehr unglücklichen Beschreibung des Filmes auf der DVD-Rückseite, in welcher bereits der Großteil des gesamten Plots verraten wird.

Die nachträglich wieder eingeführten Szenen erscheinen im englischen Original mit deutschen Untertiteln. Dies ist nicht weiter dramatisch, ein erklärender Hinweis hierzu hätte aber sicherlich nicht geschadet.

Die Darstellung des Sherlock Holmes lässt viele Charakterzüge und Eigenarten der Roman-Figur vermissen. Sei es die ungewöhnliche Emotionalität, das fehlende Analysieren von Hinweisen und Indizien, die uninspirierte Vorgehensweise bei der Ermittlung und nicht zuletzt der etwas verstörende Umgang mit vielen Personen im Film (z.B. die grundlose Tätlichkeit gegen einen behandelnden Arzt, der Umgang mit einem späteren Ripper-Opfer etc.). Am Ehesten kann noch die Rolle des Dr. Watson überzeugen, der nicht wie sonst üblich den etwas trotteligen Assistenten spielt, sondern fast auf gleicher Augenhöhe mit Holmes agiert.

Die Handlung wirkt unlogisch zusammengestrickt und offenbart große Schwächen. Da wird ohne Zusammenhang mit einem Mord ein Graffiti entdeckt, Holmes wird ohne weitere Ermittlungen fast wegen Mordes verhaftet, Watson bekommt von Holmes den Revolver, obwohl Holmes die Verfolgung des Täters aufnimmt und Watson am Tatort zurückbleibt etc.
Diese Liste lässt sich leider beliebig erweitern und die größten Klöpse habe ich wegen Spoiler-Gefahr gar nicht erst aufgeführt.

Hinzu kommt der sehr oberflächliche Umgang mit den historischen Begebenheiten. Hier wird trotz der Länge des Filmes viel Potenzial ungenutzt gelassen (z.B. Darstellung der Situation in Whitechapel zu dieser Zeit, Ripperbriefe - echt oder nicht -, mögliche Täter mit Analyse der Persönlichkeit etc.).
Da mag die Tatsache, dass immer deutlich zu sehen ist, dass die Aufnahmen in immer gleicher Kulisse in einem Studio entstanden sind, schon fast nebensächlich erscheinen.

Fazit:
Es geht mir nicht um die möglichst originalgetreue Umsetzung der Ereignisse. Hier kann und soll künstlerische Freiheit walten. Auch die untypische Darstellung von Holmes ist nicht zwingend notwendig (erinnern wir uns nur an den Film, in dem Holmes ein Schauspieler ist und Watson der große Detektiv), aber aus diesem Ansatz hätte entweder ein toller Sherlock Holmes Film entstehen können oder eine gute Aufarbeitung des Jack the Ripper Themas. Im Idealfall sogar Beides! Leider sind beide Ansätze meiner Meinung nach missglückt.

Wer auf der Suche nach einem guten Werk in Sachen Jack the Ripper ist, dem sei die Michael Caine Verfilmung ans Herz gelegt. In Sachen Sherlock Holmes gibt es unzählige gute Beispiele, die den Namen auch verdienen.


Blood Fire Death
Blood Fire Death
Preis: EUR 18,36

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viel Knüppel mit etwas Viking-Pathos, 6. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Blood Fire Death (Audio CD)
Ja, dies ist definitiv der Anfang von Bathorys Wikinger-Alben, jedoch kann ich mich meinem Vorrezensenten nicht ganz anschliessen.In erster Linie knüppelt und röchelt sich unser Protagonist in altbekannter Black-Metall-Manier durch die Tracks. Lediglich das Intro nebst dem folgenden zweiten Track, sowie der Titeltrack sind die ersten zarten Frühlingsboten in Sachen Fjord-Gefühle. Aber zugegeben, es lohnt schon alleine wegen Quorthons markigen 'For all those who died'-Schreien sich dieses Album zuzulegen. Dass nenn ich doch mal Identifikation mit den Lyrics!
Ob es sich hier um das beste Wiking-Album handelt ist sicherlich Geschmackssache, das Repräsentativste ist es sicherlich nicht!
Fazit:
Wer auf schnellen, urwüchsigen Black-Metall mit einigen harmonischen Einstreuungen steht, soll zugreifen. Die Anhänger des klassischen Wikinger-Stiles sollten eher bei 'Hammerheart' einsteigen und sich über 'Twilight of the Gods' bis zur Nordland-Reihe glücklich kaufen.


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