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Rezensionen verfasst von
petr

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Das fünfte Element (Remastered)
Das fünfte Element (Remastered)
DVD ~ Bruce Willis
Preis: EUR 7,97

5.0 von 5 Sternen Sciencefiction von Luc Besson "Das fünfte Element", 18. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das fünfte Element (Remastered) (DVD)
Für mich ist dieser Film ein moderner Mythus über die Menschheitsrettung
durch eine Göttin. Nicht der Taxifahrer Korben Dallas (Bruce Willis)
rettet den Planeten Erde vor einer totalen Zerstörung, sondern eine ausserirdische
Frau namens Leeloo Minai (die schöne Milla Jovovich). Dallas rettet nur Leeloo
und verliebt sich gleichzeitig in sie. Leeloo dann, erst nach seinem Liebeskuss,
im letzten Augenblick, zerstört durch einen feurigen Blitz, der aus ihrem Körper
ausgestossen wird, die Kugel des unfassbar Bösen, einen gefährlichen Körper
im All. Somit wird sichere Kollision dieser Kugel mit der Erde abgewendet und
die Erde wird gerettet.

Im Mythus unterscheidet sich diese Göttin von unserer christlichen Maria
vor allem durch ihren Eros. Die christliche Maria, aufgrund der physischen
ewigen Jungfräulichkeit, wurde um ihren Eros beraubt. Leeloo kommt
vom Himmel, aus dem All, und trotz ihrer immensen übernatürlichen Macht
bleibt sie im Besitz ihrer Körperlichkeit und Sinnlichkeit. Das verbindet sie
mit den vorchristlichen Göttinen, und der heutigen Frau wird dadurch
die Identifikation mit ihr ermöglicht. Im Internet kann man sich davon
überzeugen. Viele Frauen versuchen Leeloo nachzuahmen, ihre Kleidung,
ihr Benehmen usw., um sich auf diese weise mit ihr zu identifizieren.

Im Film habe ich noch gemerkt, dass im Zimmer des Priesters Cornelius
eine siebenarmige Menora steht. Leeloo wurde dorthin zum Priester Cornelius
und seinem Schüler namens David gebracht, weil nur Cornelius ihre Sprache
verstehen konnte. Später hat David mit einer jüdischen Kippa auf dem Kopf bei
der Rettung der Erde massgeblich mitgewirkt. Diese Symbolik im Film zeigt auf
eine Verbindung mit matriarchalem Israel, denn die Menora ist stilisierter
Baum der Göttin Aschera. Dadurch auch Leeloo knüpft an die Aschera,
welche eigentlich tausende Jahre in Maria weiter lebt.


Maria Magdalena: Apostelin der Apostel
Maria Magdalena: Apostelin der Apostel
von Christa Mulack
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,00

4.0 von 5 Sternen Christa Mulack, "Maria Magdalena", 18. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach Christa Mulack muss ursprünglich die Salbung von Jeschua,
die Anwesenheit unter dem Kreuz und die Zeugenschaft über
die Auferstehung, als Geschichte nur einer und derselben Frau
verstanden werden. Diese Geschichte ist dann in den Evangelien
in unterschiedliche Erzählungen über unterschiedliche
Frauen legendär auseinander gefallen.

Nach Christa Mulack in der Frauenbewegung herum um Jeschua
war nur eine Frau mit ihm intim verbunden, Maria Magdalena.
Diese Beziehung war eine matriarchale, sie war heilig und erotisch
(hieros gamos). Darüber zeugen auch die folgenden Quellen, wie
Legenda Aurea, die apokryphen Evangelien und weitere.

Maria hat Jeschua gesalbt (ha maschiach = der Gesalbte)
gemäss der Art im Matriarchat, denn der König konnte seine
politische und kultische Macht nur von einer Frau erhalten.

Mit der Autorin kann ich aber nicht übereinstimmen darüber, dass
Jeschua ursprünglich patriarchaler Mensch gewesen sein sollte.
Nach ihr hätte er erst durch die Einwirkung der Frauen seine
Gesinnung geändert. Ich meine, Jeschua musste schon seit
seiner Geburt matriarchal gewesen sein. Darüber zeugt doch
Lukas mit dem matriarchalen Mythus der parthenogenen Empfängnis.
Aber auch die Abstammung Jesu aus dem Norden und vor allem
seine wundertätige Persönlichkeit, sein Charisma usw. zeugen
darüber. Kein Mensch kann sich jemals so vollständig verändern
(als Beispiel dient Paulus).


Reinstating the Divine Woman in Judaism
Reinstating the Divine Woman in Judaism
von Jenny Kien
  Taschenbuch
Preis: EUR 22,12

5.0 von 5 Sternen Aschtoret ist keine Göttze!, 10. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Prof. Jenny Kien, Tochter Israel, kämpft wie heute mehrere Frauen um die religiöse Wahrheit über die Frau.

Für mich das alle wichtigste in ihrem Buch war die wissenschaftliche Fesststellung,
dass die Göttin im Israel bis zur Geburt Christi (meine Formulierung!) verehrt wurde.
Die Autorin bemüht sich um die Wiedereweckung der Göttin im Judentum (nicht im
Christentum!). Trotzdem wirft ihre Forschung wahres Licht auch auf Jesus von Nazareth, denn
er gehört religiös dem Norden, wo die Göttin ununterbrochen verehrt wurde.

Wem empfehle ich das Buch? Vor allem allen, die Israel lieben wie Jenny Kien.
Und dann selbstverständlich allen Christen mit solcher religiösen Einstellung wie sie.


Maria - die geheime Göttin im Christentum
Maria - die geheime Göttin im Christentum
von Christa Mulack
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Gottespaar Jeschua und Miriam, 10. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie im alten Israel (Jahwe und Aschtoret), auch das Christentum hat einen Gottespaar Jeschua und Miriam gehabt.
In beiden Fällen hat das System der Kirche die Göttin unterdrückt, in beiden Fällen aber hat das Volk
die Göttin trotzdem bewahren können.

Nicht die Religion hat ein problem mit der Frau, sondern die geschichtlich ziemlich neue Gesellschftsform,
das Patriarchat. Und Christa Mulack hat das richtig erkannt.

Wem will ich das Buch empfählen? Allen, die Zeit und Kraft haben zu lesen! Allen, die sich entwickeln wollen.


Kriminalgeschichte des Christentums: Die Spätantike
Kriminalgeschichte des Christentums: Die Spätantike
von Karlheinz Deschner
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Petr Blaha, 19. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bis jetzt habe ich über die Christentumgeschichte zwar gewusst, dass die Christen sehr gewalttätig waren, mordeten usw.
Auch habe ich gewusst, dass die Macht das alle wichtigste war... Was aber das Buch schildert, ist unvorstellbar, grausam,
schockant und unerträglich! Oft musste ich deshalb aufhören zu lesen. Es gibt anscheinend für mich doch ein Trost, nämlich,
die Existenz der ecclesia universalis (so nennt der Autor die 2000 Jahre verborgene Kirche).


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