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Rezensionen verfasst von
Caracalla

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Endurance: Shackleton's Incredible Voyage
Endurance: Shackleton's Incredible Voyage

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Größenwahnsinnig oder ein Held ?, 25. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als er 1914 aufbricht, hätten wir ihn aus heutiger Sicht als gescheiterte Existenz betrachtet. Alles was Shackleton bisher begonnen hat, ist mehr oder minder misslungen. Mit einer wohlhabenden Frau verheiratet, ist er selbst mittellos, aber steckt voller Geschäftsideen, zu denen unter anderem die Teilnahme und die Organisation von Reisen in die Antarktis zählen. Aber selbst dort ist er nur Zweiter, seinem Traum, den Südpol zu erreichen, kommt Amundsen zuvor.

1914 unternimmt er deshalb den waghalsigen Versuch, den antarktischen Kontinent zu durchqueren und startet die Endurance-Expedition. Von dieser handelt das vorliegende Buch.

Bereits in den 50er Jahren veröffentlicht, hatte Lansing noch die Möglichkeit mit Zeitzeugen und Expeditionsteilnehmern zu sprechen. Den Rest seiner Informationen hat der Autor den zahlreichen Tagebüchern von Teilnehmern der Expedition entnommen.

Wir erfahren bis ins kleinste Detail und durchsetzt mit sehr persönlichen Schilderungen den Ablauf der Expedition von der Organisation über die Zerstörung der Endurance im Packeis bis hin zur dramatischen Rettung. Das Buch befasst sich nicht mit dem Schicksal des zweiten Teils der Expedition, der Ross Sea Party, die den Kontinent von der gegenüberliegenden Seite in Angriff nehmen und Lebensmitteldepots anlegen sollte.

Auch diese scheitert, hier kostet schlechte Organisation und unfähige Führung allerdings mehrere Männer das Leben.

Obwohl Lansing sich persönlicher Urteile über Shackleton enthält, gewinnt der Leser das Bild eines überehrgeizigen, aber letztendlich unfähigen Menschen, der des persönlichen Erfolgs willen das Leben vieler völlig skrupellos aufs Spiel setzt. Von Anfang an ist die gesamte Expedition überstürzt vorbereitet, schlecht geplant und leidet unter der autoritären aber unfähigen Führungsarbeit Shackletons. Das geht bis hin zum - heute würde man sagen "Mobbing" - einzelner Teilnehmer, bis hin zum Ausschluss von der Verleihung von Auszeichnungen.

Nichtsdestoweniger muss man als Leser vom Optimismus und dem unglaublichen Durchhaltewillen der Expeditionsteilnehmer überwältigt sein. Was diese Männer ausgehalten haben, ist unglaublich und würde manch anderen in den Wahnsinn oder gar den Tod getrieben haben.

Was bleibt ist eine tolle, wenn auch etwas konservativ verfasste, dokumentarische Erzählung, ein wichtiges Zeitdokument und natürlich ein kurzweiliges und spannendes Lese-Erlebnis.


Olympus V652015BW000 PRF-ZD72 PRO MFT Schutzfilter für 40-150 mm Objektiv schwarz
Olympus V652015BW000 PRF-ZD72 PRO MFT Schutzfilter für 40-150 mm Objektiv schwarz
Preis: EUR 68,16

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schutz für die teure Linse, 24. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Man kann über Filter denken, was man will. Seit Jahr und Tag nutze ich sie als Schutz für meine Gläser, das war schon zu Analog-Zeiten so und hat sich auch jetzt nicht geändert. Ich kann die Argumente der "Gegenseite" nachvollziehen, wenn die sich gegen Glasfilter als Objektivschutz ausspricht (optisch wirksame Grenzflächen, Beschädigung der Frontlinse bei Bruch etc.), fühle mich aber einfach wohler, wenn ich einen auf dem teuren Objektiv habe.

Dieser hier zeichnet sich durch eine exzellente Verarbeitung, sehr geringe Bauhöhe und den vergleichsweise günstigen Preis aus. So trägt er kaum auf, auch der Objektivdeckel greift gut ins Gewinde und sitzt fest.

Für das 40-150 PRO aus meiner Sicht ein unverzichtbares Zubehör, Kaufempfehlung und 5*.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 22, 2015 11:13 AM CET


Blue Labyrinth (Agent Pendergast Series Book 14) (English Edition)
Blue Labyrinth (Agent Pendergast Series Book 14) (English Edition)
Preis: EUR 4,39

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Und er stirbt einfach nicht....., 11. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auch im jüngsten Roman der "Pendergast"-Reihe das gewohnte Bild: Pendergast wird in einen mysteriösen Mordfall verwickelt (der dieses Mal seinen eigenen Sohn mit einbezieht), d'Agosta ermittelt in einem anscheinend simplen Tötungsdelikt. Wieder einmal ist das Naturgeschichtliche Museum ("Relic" !) der Brennpunkt der Ereignisse, an dem sich die beiden Handlungsstränge treffen.

Trotzdem treibt es Pendergast und die anderen Protagonisten wieder einmal rund um die Welt, bis sich schliesslich alle wieder am Ausgangspunkt einfinden und der (übliche) Showdown seinen Lauf nimmt.

Diesmal holt Pendergast eine Missetat seiner Vorfahren ein, die ihn fast das Leben kostet. Wie und warum, das ist ausserordentlich kurzweilig und spannend zu lesen. Unerwartete Wendungen, Bezüge zu anderen, oft in der Vergangenheit liegenden Ereignissen lösen einander ab und der Leser erlebt ein Wechselbad zwischen Hoffen und Bangen....

Warum ein Stern Abzug: Pendergast passt nicht in diese Welt. Seine Erlebnisse sind zwar immer spannend, der Leser wähnt sich aber immerzu in einer vergangenen Zeit. Lasst ihn endlich mal an die PS4 und ein MacBook ! Dann gibts auch von mir wieder 5*. 4* fürs Lesevergnügen gibts sowieso.


Olympus M.Zuiko Digital ED 40-150mm 1:2.8 Pro Objektiv (inkl. MC 1.4 Telekonverter) für Micro Four Thirds Objektivbajonett, schwarz
Olympus M.Zuiko Digital ED 40-150mm 1:2.8 Pro Objektiv (inkl. MC 1.4 Telekonverter) für Micro Four Thirds Objektivbajonett, schwarz
Preis: EUR 1.535,47

36 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich da ! Ein Traum...., 11. Dezember 2014
Zur Photokina bestellt - gestern gekommen, heute beim Händler geholt. Ich hatte es zwar schon bei der Roadshow Ende Oktober mal in der Hand, aber es ist schon etwas anderes, dieses Objektiv an der eigenen E-M1 zu haben.

Kurzer Erfahrungsbericht nach erstem Geknipse im Wohnzimmer bei LED/Halogenlicht:

Ich habe das Glas an einer E-M1 ohne Batteriegriff, trotzdem ist das Gewicht handelbar und die Konstruktion nicht zu kopflastig. Es liegt angenehm in der linken Hand, Zoomring genau an der richtigen Stelle, das fühlt sich alles an, als hätte man das schon immer so gehabt.

Der Autofokus ist trotz des schummrigen Lichts pfeilschnell und treffsicher (S-AF, ein AF-Feld (das normale) in der Mitte). Die Abbildungsleistung ist verblüffend, das Bokeh ist butterweich und ohne erkennbare Struktur (9 Blendenlamellen !). Dazu ein Freistellverhalten, gepaart mit einer Naheinstellgrenze, das/die seines/ihresgleichen sucht.

Jetzt mit Konverter; das Ganze wird noch einmal ca. 1.5 cm länger, alles andere ändert sich um Faktor 1.4. Der AF ist jetzt gefühlt langsamer, am Abbildungs-/Freistellverhalten hat sich nichts geändert. Phänomenal. Auch dieses Konstrukt liegt in der Hand, als müsste das so sein.

Die Gegenlichtblende habe ich erstmal nicht verstanden....dann die Erleuchtung: vorne am Bajonett ansetzen, den Ring weiterdrehen und sie rutscht über das Objektiv, verriegelt vorne. Zum Ausziehen, Ring wieder drehen, nach vorne ziehen, bis sie wieder verriegelt. Das war's. Geniale Konstruktion.

Dazu gibts noch den automatischen Fokusring wie beim 12-40/2.8, der, nach hinten gezogen, den AF abschaltet, fortan kann man manuell fokussieren.

Die Verarbeitung und die verwandten Materialien sind dem "Pro"-Anspruch entsprechend erstklassig und hochwertig. Sämtliche Oberflächen (ausser natürlich die Linsen) sind aus mattglänzendem Metall, Fokus- und Zoomring angenehm strukturiert, die Haptik vermittelt Wertigkeit. Staub-, Spritzwasser- und Frostschutz sowohl für das Glas als auch für den Konverter runden den Eindruck ab. Damit wird die E-M1 wirklich zum Allwetter-Arbeitsgerät. Alles läuft seidenweich, Antriebe und Blende sind lautlos, die Bajonette an Objektiv und Konverter rasten leicht und trotzdem satt und passgenau ein.

Das Glas ist parfokal (Fokusebene ändert sich beim Zoomen nicht) und innenfokussierend, d.h. immer von konstanter Länge. Lichtstärke 2.8 und Naheinstellgrenze von 70 cm über den gesamten Brennweitenbereich vervollständigen das Bild.

Sicher, das sind erste Eindrücke. Ich hoffe, das Teil bald mal "ausführen" zu können und es dann richtig auszureizen.
Der Preis ist hoch, aber verglichen mit ähnlichen DSLR-Objektiven eher mässig, das Objektiv ist es in jedem Fall Wert. Im Kit bekommt man den Konverter darüber hinaus für 200 € (statt 349) dazu. Also eigentlich ein "No-Brainer".

Wenn das die Zukunft von mFT ist, kann ich nur sagen: Vollformatler, zieht euch warm an !!!

Update 17.12.2014: Nach einigen Ausflügen bin ich von dem Objektiv noch mehr überzeugt. Grandiose Detailauflösung und ungeheure Schärfe bis ins kleinste Detail. Gegenüber dem 12-40 PRO (und das ist schon gut, aber mit leichten Schwächen bei Offenblende) eine gewaltige Verbesserung. Selbst mit dem Konverter unglaublich gut.

Update 4.05.2016: nach vielen Bildern mit dem 40-150er muss ich mich anderen Rezensenten/Usern anschließen. Bei bestimmten Hintergründen wird das Bokeh sehr unruhig. Das fällt besonders bei Motiven vor einem detailreichen Hintergrund (z.B. vor Buschwerk/Blättern o.ä.) auf. Besser wird es indoor, wenn größere Flächen den Hintergrund bilden. Das ändert zwar nichts an der Abbildungsleistung, schmälert aber den ansonsten tollen Eindruck etwas.
Kommentar Kommentare (11) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 27, 2015 11:49 PM CET


Jordan Olivenöl - nativ extra - 5000ml Kanister
Jordan Olivenöl - nativ extra - 5000ml Kanister

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Derzeit sicher das beste Öl auf dem Markt, 10. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schon lange war ich auf der Suche nach einem wirklich guten Olivenöl. Ausprobiert habe ich viele, vor allem italienische Öle. Mehr oder weniger durch Zufall bin ich dann auf das Jordan-Öl gestossen und war sofort begeistert. Das Öl ist sehr mild, trotzdem ausdrucksstark im Geschmack und von einer herrlichen, hell-goldgelben Farbe.

Nachdem ich es zuerst im gut sortierten Einzelhandel im Literkanister gekauft hatte, habe ich entdeckt, dass es auch direkt bei Jordan oder eben hier bei Amazon auch im 5-Liter-Kanister zu bekommen ist. Der steht nun in der Speisekammer, ab und an wird ein Teil in einen leeren 1-l-Kanister umgefüllt, der griffbereit in der Küche seinen Platz hat. Gerade die Verpackung im Bleckkanister hat den entscheidenden Vorteil, das Öl lichtgeschützt und immer gut temperiert aufbewahren zu können.

Verwendet wird es zu nahezu allem: Dressings, über Caprese, sogar zum Braten lässt es sich Dank des hohen Rauchpunktes gut einsetzen oder einfach pur zu frischem Bauernbrot.

Es ist ausserdem ein gutes Gefühl, ein solches Produkt direkt beim Erzeuger zu kaufen. Das ist sehr verschieden von italienischen und vor allem spanischen Ölen, die oft über Handels- oder Abfüllunternehmen vertrieben werden. Da bleibt nach den jüngsten Skandalen immer der sprichwörtliche fade Nachgeschmack. Man ist am Ende nie sicher, was wirklich in der (oft teuren) Flasche tatsächlich drin ist.

Man kann nur hoffen, dass die Geschäftsidee Erfolg hat und das Öl noch lange im Markt bleibt. Dafür würde ich auch gerne ein paar Euro mehr bezahlen.


3 x atFoliX Displayschutzfolie Olympus E-PL7 Schutzfolie - FX-Clear kristallklar
3 x atFoliX Displayschutzfolie Olympus E-PL7 Schutzfolie - FX-Clear kristallklar
Wird angeboten von @FoliX GmbH
Preis: EUR 8,99

3.0 von 5 Sternen Schwierige Montage - Super Service, 6. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Folie wurde aufgrund von User-Empfehlungen im Oly-Forum gekauft, um das Display meiner neuen E-PL7 zu schützen. Leider war die Montage nicht ganz einfach.

1. Versuch

Display wie beschrieben gereinigt, wie empfohlen nach längerem Laufenlassen von heissem Wasser. Dann die Folie ausgerichtet, Trägerfolie abgezogen und aufgebracht. Ergebnis: die Folie ist rundherum ca. 1 mm kleiner als das Display, an einer Stelle löste sie sich bereits grossflächig wieder vom Rand. Also wie beschrieben die Folie gereinigt, 2. Versuch mit dem gleichen Ergebnis. Bei näherem Hinsehen hat sich dann herausgestellt, dass die Folie an einer Längskante auf ca. 2 cm verzogen ist.

2. Versuch

Wieder wie beschrieben aufgebracht, diesmal liegt die Folie besser an, aber wieder an der Längskante an der gleichen Stelle wie Folie 1 nicht plan. Da die Stelle aber deutlich kleiner ist, habe ich beschlossen, die Folie auf dem Display zu lassen. Es folgt der Versuch, die karierte Schutzfolie abzuziehen. Geht gar nicht. Wenn man an dem angebrachten Etikett zieht, löst sich die ganze Folie wieder ab. Erst nach viel Rumgefummle gelingt es, die Schutzfolie abzuziehen. Und das obwohl ich wie empfohlen, die Folie schon vor Montage angehoben hatte. Auch das ging nur mit grossen Schwierigkeiten.

Ich hab die 2. Folie da gelassen, wo sie ist.

Das größte Problem dieser Folien scheint das Abziehen der Trägerfolie und die Passgenauigkeit zu sein.

Ein Kontakt mit dem Hersteller/Vertrieb hat mir eine neue Packung mit drei Folien beschert. Das ist ungewöhnlich und sehr positiv. Solch einen Service und eine Reaktion auf Kundenprobleme habe ich selten erlebt.

Ich habe jetzt drei weitere Folien, falls es Probleme geben sollte. Damit kann ich sehr gut leben.

Deshalb Korrektur auf 3* und trotz der ersten missglückten Versuche eine Kaufempfehlung.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 8, 2014 10:14 AM CET


The Liberator: One World War II Soldier's 500-Day Odyssey From the Beaches of Sicily to the Gates of Dachau
The Liberator: One World War II Soldier's 500-Day Odyssey From the Beaches of Sicily to the Gates of Dachau
Preis: EUR 7,27

4.0 von 5 Sternen Geschichte real erlebt..., 4. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Felix Sparks kämpft sich mit den "Thunderbirds", einem US-amerikanischen Infanterieregiment von Sizilien, über Anzio, Südfrankreich und die Vogesen bis nach München und erlebt hautnah den Untergang des 3. Reichs. Im Stil einer Realdoku schildert Kershaw den Weg dieses Regiments abseits der großen Schauplätze (Normandie, Ardennen). Mehrfach erlebt Sparks den kompletten Untergang seiner Einheit, er selbst überlebt, obwohl er als einer der wenigen Kommandeure direkt an der Front führt.

Dass dabei auch die deutsche Seite nicht pauschal in Grund und Boden verdammt wird, ist Kershaw hoch anzurechnen. Er stellt stattdessen überzeugend persönliche Schicksale und Erlebnisse deutscher Soldaten vor dem Hintergrund der Endsiegpropaganda der Nazis dar.

Ergreifend ist die Schilderung der Befreiung Dachaus durch Sparks und seine Einheit. Dass hier Einzelne vor dem erlebten Grauen kapitulieren und Ihrem Entsetzen im Mord an den Bewachern Luft machen, ist nur zu verständlich.

Schlussendlich zeichnet Kershaw den Lebensweg von Felix Spark und einigen seiner Mitstreiter, aber auch einzelner deutscher Zeitzeugen bis in die Gegenwart nach. Wie das Erlebte und Erlittene das Leben dieser Männer und damit den Gang der Geschichte auch nach dem Krieg beeinflusst, ist beeindruckend, wenn auch in der Darstellung etwas kurz und summarisch geraten.

Erwähnenswert ist die Fülle an Kartendarstellungen und sehr seltenem Fotomaterial, die das Erzählte real werden lassen.

Etwas enttäuschend war für mich die Erkenntnis, dass das Buch schon nach ca. 2/3 des angegebenen Umfangs zu Ende war. Den Rest nehmen (seltene und authentische) Fotoaufnahmen und ein umfangreiches Quellenverzeichnis ein.

Trotzdem: für Interessierte ein sehr empfehlenswerter Lesestoff !


Novoflex Objektivadapter Minolta MD an MFT
Novoflex Objektivadapter Minolta MD an MFT
Preis: EUR 119,71

5.0 von 5 Sternen Jetzt weiss ich, was Qualität ist, 28. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Um die Adaption meiner alten MD-Rokkore an modernen Olympus mFT-Kameras zu testen, hatte ich vor einiger Zeit einen Billigadapter gekauft. Der war soweit auch OK, allerdings hat sich jetzt herausgestellt, dass er an meiner E-PL7 (dort besonders) und meiner E-M1 einerseits sehr locker sitzt, andererseits die MD's nur sehr schwer ins Bajonett zu drehen sind. Da ich Bedenken hatte, damit auf Dauer die Kamerabajonette zu beschädigen, habe ich mich nun doch entschieden, tief in die Tasche zu greifen und den Novoflex-Adapter zu kaufen.

Was für ein Unterschied ! Die Fertigungsqualität ist bestechend: schwarz satiniertes Aluminium, keinerlei scharfe Grate, satt und festsitzender Entriegelungsknopf und eindeutige Einraststellung der Objektive, dazu äußerst angenehme Haptik und wertige Anmutung. Auf der Kameraseite hat der Adapter einen sehr passgenauen und festen Sitz an den Bodys. Das Auflagemaß ist so exakt, dass Scharfziehen in allen Entfernungen ist möglich (habe ich aber noch nicht an allen Objektiven ausprobiert).

Die alten "Schätzchen" liefern nun eine unglaubliche Abbildungsqualität bei hoher Lichtstärke. So wird z.B. aus einem 50/1.7 ein KB-Äquivalent von 100/1.7, also eigentlich ein ideales Portraitele, das als mFT sicher unbezahlbar wäre. Natürlich entspricht de Schärfentiefe nicht dieser Blende, sondern rechnerisch dem Doppelten, aber das ist zu verschmerzen. Da mein altes 135/2.8 leider defekt war, habe ich noch für kleines Geld ein gebrauchtes ersteigert, darauf freue ich mich jetzt schon.

Ich bin von dem Adapter und den Möglichkeiten, die ich damit habe, begeistert und bereue die Anschaffung nicht.


Gray Mountain: A Novel
Gray Mountain: A Novel
Preis: EUR 6,07

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der etwas andere Grisham, 22. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gray Mountain: A Novel (Kindle Edition)
Dieser Grisham unterscheidet sich von seinen früheren Büchern in mehrerlei Hinsicht. Zum einen spielt die Handlung nicht in den Südstaaten, sondern im Kohlerevier des US-amerikanischen Ostens und sie dreht sich zum anderen nicht um einen Gerichtsfall, sondern beschreibt die Erlebnisse einer Anwältin aus New York in dieser Region.

Samantha Kofer ist Anwältin in einer großen Sozietät in New York. Sie verliert ihren Job, als es 2008 zur großen Leeman-Pleite und infolgedessen bekanntermaßen zur Wirtschaftskrise kommt. Um die Zeit der Arbeitslosigkeit zu überbrücken, nimmt sie eine Stelle in einer "Legal Clinic" in Brady, Virginia an. Dort bekommen Mittelose kostenfrei juristische Hilfe.....

Grisham gelingt es, in einer Rahmenhandlung die Hoffnungslosigkeit der Menschen in einer vom Kohleabbau und dem Raubbau an der Natur gezeichneten Region bis ins Detail zu schildern. Skrupellose Kohlekonzerne zerstören die Landschaft, vergiften Wasser und Boden und ruinieren die Gesundheit der Menschen. Die sind den Konzernen völlig ausgeliefert, jeglicher Versuch aufzubegehren oder zu seinem Recht zu kommen, wird von ebenso skrupellosen Anwälten zunichte gemacht. Lediglich Donovan, ein lokaler Anwalt und Jeff, sein Bruder stemmen sich dagegen. Als Donovan bei einem Flugzeugunglück unter merkwürdigen Umständen ums Leben kommt, wird klar, dass die Konzerne vor nichts zurückschrecken, um die Wahrheit zu unterdrücken. Samantha verliebt sich in Jeff und wird in den Kampf gegen den übermächtigen Gegner hineingezogen.

Das Ganze ist ein sehr kritischer Blick auf den amerikanischen Kapitalismus, dem nichts heilig ist, weder die Natur noch die Gesundheit oder das Leben der Menschen. Nur der Gewinn zählt. Wer aufbegehrt, wird mit juristischen Mitteln bekämpft und wenn das nichts nützt, einfach beseitigt. Grisham zeichnet dabei ein Bild des amerikanischen Rechtssystems, das nur dem hilft, der über die nötigen Mittel verfügt: todkranke Bergleute und ihre Familien können sich keine Anwälte leisten und sind letztendlich dem System hoffnungslos ausgeliefert. Wer krank wird oder stirbt wird schnell von einem anderen ersetzt, der in dieser abgelegenen Gegend einen Job braucht.

Die Geschichte liest sich gut und ist Grisham-typisch kurzweilig und mit viel Dynamik erzählt. Was mir gefehlt hat, ist die sonst übliche analytische Betrachtung eines mehr oder minder speziellen Gerichtsfalls, der sich sonst wie ein roter Faden durch Grishams Romane zieht. Stattdessen schildert er eine Vielzahl menschlicher Schicksale, ausgebreitet vor dem Hintergrund des Kampfs gegen die Kohlekonzerne und dem Tagesgeschäft in der kleinen "Legal Clinc" in Brady. Es fehlt deswegen vielleicht auch an Höhepunkten, die Handlung verläuft etwas flach und es wird wenig Spannung aufgebaut. Trotzdem ist das Buch lesenswert, schon deswegen, weil es unverhohlen scharfe Kritik am amerikanischen System und der dadurch ausgelösten sozialen Ungerechtigkeit übt.

Das Buch wird die Gemeinde polarisieren. Meine Meinung: zwar nicht der übliche Grisham, trotzdem ein "guter" !


Olympus M.ZUIKO DIGITAL 14-42mm 1:3.5-5.6 EZ Objektiv (elektronik zoom) schwarz
Olympus M.ZUIKO DIGITAL 14-42mm 1:3.5-5.6 EZ Objektiv (elektronik zoom) schwarz
Wird angeboten von Ringfoto Becker
Preis: EUR 279,00

14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Knackiger Winzling, 17. November 2014
Das 14-42 EZ kam bei mir als Kit-Zoom mit der E-PL7. Ich habe kurz geschwankt, ob ich nicht das günstigere manuelle Modell nehmen soll, da es mir aber vor allem auf geringe Größe und Kompaktheit ankam, habe ich mich für diese Variante entschieden.

Das ist wohl auch die Philosophie, die hinter diesem Glas steckt. Extrem flache Bauweise und dabei die gängigsten Brennweiten vom Weitwinkel bis zum Portraittele abdecken scheint hier das Ziel gewesen zu sein. Doch dazu später.

Zunächst zur Haptik und zum Handling. Das Objektiv fasst sich angenehm und wertig an und offenbart im von der Kamera abgenommenen Zustand ein relativ hohes Gewicht.

Bedingt durch die sehr flache Bauweise ist der Zoomring (der hier wie ein Schalter funktioniert) jedoch sehr schmal, mir ist es häufig passiert, dass ich beim Zoomen versehentlich den Schärfering mitgedreht habe. Wenn dann der AF auf S-AF/M steht, verstellt man sich immer wieder manuell den Fokus. Also empfiehlt sich hier eine Kombination aus AF und MF nicht. Man muss sich auch darüber im Klaren sein, dass ein Motorzoom nicht so exakt einzustellen ist wie ein manuelles, das kann man durch eine etwas langsamere Zoomgeschwindigkeit (im Kameramenü einstellbar) teilweise aber kompensieren.

Der Autofokus reagiert ausreichend schnell, gefühlt aber eine ganze Ecke langsamer als ein Pro-Glas an der E-PL7. Der Effekt tritt (natürlich) ausgeprägter bei schlechtem und Kunst-Licht auf, bei Tageslicht relativiert sich das wieder etwas. Dem beim Einschalten ausfahrenden Zoom ist es im Übrigen auch geschuldet, dass die Kamera etwas länger braucht, bis sie vollständig einsatzfähig ist.

Bei schlechtem Wetter, einsetzender Dunkelheit, überwiegend Kunstlicht zeigt das Objektiv bei Offenblende und max. ISO 1600 im gesamten Bereich schon deutliche Schwächen in der Schärfe. Mit dem 12-40 PRO (das ist allerdings eine andere Liga) kenne ich das so nicht. Da ich allerdings bei allen meinen Kameras die Rauschunterdrückung ausgeschaltet habe, trägt das in Verbindung mit dem (gegenüber der E-M1) etwas veralteten Sensor (aus der E-M5) sicher zu diesem Effekt bei. Abgeblendet auf mindestens Blende 5 und ISO 200 liefert das Glas allerdings bis ins Detail eine hohe Schärfe.

Ob man das 14-42 als Portraittele nutzen mag, überlasse ich jedem selbst. Für mich sind die Abbildungseigenschaften und Lichtstärke (5.6) auf der langen Seite einfach zu schwach für diesen Einsatzzweck. Hier greife ich lieber zum 12-40 PRO.

Für mich erfüllt das 14-42 aber zu 100% den Zweck, für den es gedacht war: an der E-PL7 als Backup der E-M1 für die Tasche, besonders wenn die mit einer anderen Brennweite (hoffentlich bald dem 40-150 PRO) bestückt ist, dazu als Immerdabei und Stand-Alone für die klassische Streetfotografie, dabei könnte ich mir auch einen Einsatz an der M1 vorstellen (die PRO-Teles sind dafür einfach zu groß). Es passt aber vor allem hervorragend an die E-PL7, die damit supergriffig und trotzdem unauffällig klein in der Hand liegt.

Für das fummelige Handling gibts einen Stern Abzug, Optik und Abbildeverhalten sind für diese Preisklasse völlig OK, 4* und eine Kaufempfehlung.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 17, 2015 2:34 PM CET


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