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Rezensionen verfasst von
Edler Ritter

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...Like Clockwork
...Like Clockwork
Preis: EUR 9,99

34 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Josh Homme feat. Trent Reznor, QOTSA und Co., 10. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: ...Like Clockwork (Audio CD)
Diese Band war für mich stets der Garant für rohe, dreckige Musik, die meine Gebeine in tiefe Schwingungen versetzt oder mir das Gefühl gibt, ich würde mit abgetretenen Stiefeln und engen Jeans irgendwo in der Wüste meine Hüften schwingen.
Die teilweise hypnotische Musik von QOTSA geht mir regelrecht durch den Korper, zwingt diesen zum mehr oder weniger kontrollierbaren Tanz und zaubert mir jedes Mal ein leichtes Lächeln ins Gesicht. QOTSA hat sich für mich sozusagen zu einem Lebensgefühl entwickelt. Daran hat sich in all den Jahren nichts geändert, kein Album wurde mir je zu langweilig und ich könnte nicht sagen, welches mir mehr oder weniger gefällt. Wie sich der Name Queens Of The Stone Age auf ... Like Clockwork verirrt hat, bleibt mir allerdings ein Rätsel, denn es ist für mich 15% QOTSA und 85% Various Artists unter der Führung von Josh Homme. Oder anders ausgedrückt: Es scheint mir wie ein experimentelles Werk von Homme, auf dem neben Elton John auch QOTSA eine Gastrolle innehaben und all jenen Herren die Ehre gebührt, Hommes Ideen in die Tat umzusetzen, die er jahrelang in seinem Notizblock mit sich herum trug.

Dass der Selbstverwirklichungsdrang des "Ich habe Feuer gemacht"-Homme scheinbar über ihn selber hinaus wächst, hatte ich schon bei “Them Crooked Vultures“ vermutet. Nachdem ich jenes Werk ein paar Mal durch hatte, war es bereits ausgelatscht wie die Stiefel, die mein Geist seit X Jahren beim Tanzen an hat, wenn ich QOTSA höre. Sowas passiert mir meistens bei der Sorte Musik, die mir das Gefühl vermittelt, die Interpreten seien zu sorgfältigen Ingenieuren geworden und hätten ihr Werk im Streben nach Fortschritt und Perfektion zur reinen Kopfsache gemacht. Da können die Gitarren noch so im Rhythmus donnern, es fehlt mir das "MOJO", dieses Etwas, das dem Ganzen Leben einhaucht. Ich bevorzuge eben einen gut gereiften, gerne auch komplexen Wein, der geschmacklich hier und da aneckt aber von einem winzigen Weingut aus einer besonderen Region stammt, gegenüber einem Laborerzeugnis, das den höchsten Ansprüchen eines wahren Gourmets gerecht zu werden vermag. Solchen Laborwein gibt es tatsächlich und er schneidet bei Experten ausgesprochen gut ab, so wie auch Musikstücke, in denen Hobby-Analytiker aufwertende Einflüsse von Pink Floyd, David Gilmour, Nosferatu und anderen Geistern entdeckt haben wollen. Man sollte sich sogar "ausgiebig mit Pink Floyd beschäftigt haben...", um, wie in diesem Falle, "...Like Clockwork wertschätzen und verstehen zu können."

Nun, ich habe keinen Bezug zu Pink Floyd, aber ich traue mir zu, Musik anhand dessen zu bewerten, was sie mit mir macht und nicht anhand von irgendwelchen musikalischen Zitaten und musikhistorischen Rückblicken. Jedenfalls vermisse ich beim neuen QOTSA-Album im Gesamten die Roheit, die Würze, diese raue Beschaffenheit, die ich mit der Band seit jeher verbinde. Dabei hat mir "Keep Your Eyes Peeled" das Versprechen gegeben, dass mich ein spannendes Abenteuer erwartet, das der jahrelangen Warterei ein Ende bereitet.
Das neue Album wirkt auf mich zum Großteil so, als wäre Homme samt seiner Gefolgsleute in den glamourösen Himmel der (studio)technischen Perfektion aufgefahren, wo sogar die letzen Dreckreste und die letzte wüstige Trockenheit in deren Musik von höchster Güte zu sein hat - durchdacht, bis ins Detail geplant, veredelt. Die einstige animalische, rohe Kraft ist dem unausstehlichen Pomp gewichen, den Chören, den x-fachen Überlagerungen von Stimmen und Instrumenten.

Es macht für mich einen großen Unterschied, ob ich Musik spüre und in ihr versinke, oder ob ich dabei zuhöre, wie mir der Interpret mit Händen und Füßen zu erklären versucht, wie sich sein Werk theoretisch anzufühlen hat. "My God Is The Sun" wäre ein Beispiel hierfür, mit dem die Band übrigens schon in einer deutschen Comedy-Sendung aufgetreten ist und sich dabei gegeben hat, als würde sie sich selbst parodieren. Das besagte Musikstück wirkt extrem hastig auf mich, noch ehe sich bei mir irgendeine Stimmung auftut, rattert der Refrain stürmisch über mich hinweg, aber keineswegs effektiv. Der Song nimmt mich nicht mit, lässt mich irgendwie kalt, erschüttert nicht mein Rückenmark, obwohl er mir mit Händen und Füßen zu erklären versucht, dass das jetzt eigentlich ein solider Brocken aus dem QOTSA-Massiv sein soll. Ich kaufe es dem Song aber nicht ab. Als ich ihn das erste mal gehört hatte, kam mir zuerst irgendein Homme-Projekt in den Sinn, von dem ich bisher noch nichts wusste, bevor ich wahrhaben wollte, dass ich hier nach etlichen Jahren der Stille das erste aktuelle Ding von QOTSA höre.

“I Appear Missing” beispielsweise verbreitet zunächst eine Athmosphäre, die mir durchaus gefällt. Vor allem die Bassgitarre weiß mich zufrieden zu stellen. Im Laufe des Songs entwickelt sich das Ganze aber einmal mehr zu einer pompösen Show, mit immer mehr Stimmen, Gitarren, Hall, in Full HD und 7.1 und überhaupt... Auf älteren Alben liegt die Kraft dieser Band in rauchigen Gitarrenriffs, die regelrecht die Erde aufwühlen. Auf ...Like Clockwork hat man zu einem beträchtlichen Teil ein anderes Rezept gewählt. Überwältigung durch flächendeckende Beschallung mittels Effekten, Gedudel, Gedaddel und Kopfstimmen.

Dass ich trotz meiner offensichtlich ausbleibenden Begeisterung 3 Sterne vergebe, liegt daran, dass ich das Album nicht schlecht finde. 3 Sterne bedeuten "nicht schlecht", ein schlechtes Album hört sich anders an. Ich finde es aber auch nicht gut. Wäre es das für mich, würde ich nicht bereits jetzt die CD neben mir liegen sehen, ohne das Bedürfnis zu verspüren, sie noch einmal ins Laufwerk zu legen. Das ist mir bei QOTSA noch nie passiert!

Mit diesem Werk hat sich Homme vielleicht ein Denkmal errichtet und es sorgfältig poliert und eingelassen.
Ich bin jedenfalls daran abgeperlt, denn für mich hat es hat den Lotuseffekt. Ende meiner ganz persönlichen und überaus subjektiven Einschätzung des Albums.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 17, 2013 12:42 AM MEST


Dell U2713HM 27 Zoll TFT Monitor, 2560x1440 IPS-Panel (VGA,DVI,HDMI, DisplayPort, Kontrastverhältnis 1000:1, Reaktionszeit 6ms) schwarz
Dell U2713HM 27 Zoll TFT Monitor, 2560x1440 IPS-Panel (VGA,DVI,HDMI, DisplayPort, Kontrastverhältnis 1000:1, Reaktionszeit 6ms) schwarz

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Meine Zufriedenheit hält sich in Grenzen..., 29. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich arbeite im Bereich Grafik und Animation und wie ein idealer Bildschirm für dieses Tätigkeitsfeld aussehen soll, muss hier nicht noch einmal erwähnt werden. Die Kaufentscheidung fiel auf den U2711, weil er erschwinglich ist und in diversen Tests recht gut abgeschnitten hat, vor allem was Farbtreue und Homogenität betrifft. 100% sRGB, 97% Adobe RGB, sehr hohe Auflösung, Kalibrierung ab Werk, 0 Pixel Garantie von Dell und das zu dem Preis - da griff ich gerne zu. Nach den ersten Praxisstunden stellte sich aber Ernüchterung ein.

Die Bildfläche ist für meine Ansprüche ideal. Die Reaktionszeit gefällt mir ebenfalls gut, für den Fall, dass sich zwischendurch ein wenig Zeit für ein Spiel findet. Der Bildschirm wirkt stabil und auch sonst konnte ich am Gerät selber keine Mängel ausmachen.
ABER das Bild dämpft meine Freude gewaltig. Ein sanfter Gelbstich zieht sich vom Zentrum des Bildschirms bis hin zum unteren Rand. Die zwei oberen Ecken wirken bläulich. Bei monotonen Hintergründen bin ich mir oft gar nicht sicher, ob ich es hier mit einem gewollten Verlauf zu tun habe, oder ob mein Bildschirm für den Effekt verantwortlich ist. Nicht extrem auffällig, aber doch sichtbar. Was nun also das "echte" weiß des Bildschirms ist, kann ich nicht sagen. Ist das Zentrum zu gelb oder sind die Ecken zu blau? Keine Ahnung. Hier eine Kalibrierung vorzunehmen würde nichts an dieser ungleichmäßigen Farbtemperatur ändern.

Als ich diesen bitteren Beigeschmack Amazon mitteilte, wurde mir sofort ein Ersatzgerät geschickt. Ich wollte zwei Monitore der gleichen Sorte vor mir haben, um wenigstens vergleichen zu können. Nun, der Vergleich hat sich vor 2 Stunden erledigt, nachdem ich bei 20 Pixelfehlern aufhörte zu zählen und ich kein Freund von helleren und dunkleren Flecken im Bild bin. Also zurück in die Verpackung...

Das "ältere" Modell steht also noch vor mir, völlig frei von Pixelfehlern, aber mit diesem Gelbstich. Gerade beim Tippen dieses Textes auf der größtenteils weißen Oberfläche fällt er mir auf. Konzentriere ich mich auf das Zentrum wirken die oberen Ecken blau, stelle ich meine Augen auf die besagten Ecken ein, ist das Zentrum gelb und etwas dunkler. Egal wie lange der Bildschirm in Betrieb ist, dieser gelbliche Schleier verschwindet einfach nicht.

Fazit: Ich werde wohl damit leben müssen, denn es gibt für mich keine sinnvolle Alternative in der Preisklasse. Entweder muss ich auf den großen Farbraum verzichten oder bei der Qualität Abstriche machen. Ansonsten bleibt eben nur die extrem teure Oberklasse.
Wäre dieser Gelbstich nicht, hätte ich wohl ein unschlagbares Gerät vor mir. Nun aber werde ich mit diesem kurzen Erfahrungsbericht abschließen, denn ich merke gerade, wie mir von der "glitzernden" Beschichtung etwas schwindlig wird. Die lasse ich aber nicht in meine Bewertung einfließen, denn man findet sie bei so ziemlich allen IPS-Panels und vielleicht gewöhne ich mich ja noch daran.

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UPDATE: Ich habe mich mit Dell in Verbindung gesetzt und von der Garantie Gebrauch gemacht. Bei Amazon erhielt ich ja doch nur einen unüberprüften Rückläufer mit zahlreichen Mängeln, denn das "Siegel" der Verpackung war bereits offen. Tatsächlich war das Austauschgerät von Dell am nächsten Tag da und ich konnte keinerlei Pixelfehler entdecken. Einen Gelbstich kann ich auch nicht ausmachen. Es ist zwar auch bei diesem Exemplar eine Farbverschiebung auszumachen (links mehr Grün, rechts mehr Rot), aber sie stört mich nicht mehr so sehr wie dieser Gelbstich beim vorherigen Gerät. Was ich nun also vor mir habe ist ein Bildschirm mit sehr großem Farbraum und einer riesigen Arbeitsfläche zu einem attraktiven Preis. Da die glitzernde Beschichtung einfach furchtbar ist, der Bildschirm ordentlich viel Strom aus der Steckdose zieht und eine weiße Fläche noch immer nicht durchgehend als gleichbleibendes Weiß erscheint, bleibe ich bei den 3 Sternen. Der Dell-Support hat jedenfalls gute Arbeit geleistet und ich bin sehr zufrieden mit dem schnellen Austausch.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 19, 2012 9:31 PM CET


Isochronic Kung Tone
Isochronic Kung Tone
Preis: EUR 1,29

5.0 von 5 Sternen Einfach schön..., 30. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Isochronic Kung Tone (MP3-Download)
Ich bin ganz tief in diese Musik eingetaucht und habe mich dabei richtig wohl gefühlt. Die Musik kann ich mit Worten nicht beschreiben, sie wirkt auf mich einfach. Wer sich auf sie einlässt, wird verstehen was ich meine.


Creative Zen X-Fi MP3-Player mit Wireless LAN 16 GB schwarz
Creative Zen X-Fi MP3-Player mit Wireless LAN 16 GB schwarz

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So muss für mich ein MP3-Player sein!, 15. April 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich verwende den Zen X-Fi 16GB seit einigen Tagen und ich bin mehr als zufrieden mit dem Gerät! Folgende Eigenschaften gefallen mir besonders gut:

+ Einfache Bedienbarkeit: ich habe mich sofort nach der ersten Inbetriebnahme auch ohne Bedienungsanleitung zurecht gefunden.

+ Super Klang: der X-Fi Crystalizer ist bei mir fast immer aktiviert, weil er wirklich einiges aus komprimierten Musikdateien heraus holen kann. So ist in den meisten Musikstücken das Schlagzeug besser hörbar und alles wirkt im Gesamten etwas klarer, zumindest empfinde ich das so.
Die Einstellung X-Fi Expand benutze ich jedoch nie, weil sie meiner Meinung nach den Klang verschlechtert. Anstatt ein Musikstück räumlicher klingen zu lassen, bewirkt die Expand-Funktion scheinbar genau das Gegenteil.

+ Preis: 131€ für einen 16GB Player von Creative finde ich super.

+ Diktierfunktion: habe ich bereits oft verwendet und war für mich einer der Kaufgründe. Die Aufnahmequalität halte ich für gut, zudem werden alle Aufnahmen automatisch in einem eigenen Ordner gespeichert.

+ Eingebauter Lautsprecher: kommt auch fast täglich zum Einsatz, vor allem wenn ich den Zen X-Fi als Wecker benutze.

+ Alarmfunktion und Organizer

+ FM-Radio

+ SD-Karten Erweiterung: war auch ein Kaufgrund für mich, weil ich Filme und Fotos lieber auf der SD-Karte speichere, um auf dem integrierten Hauptspeicher mehr Platz für Musik schaffen zu können. Dass auf die SD-Karte extra über das Menü zugegriffen werden muss, stört mich nicht.

+ Mitgelieferte Creative-Kopfhöhrer: kosten normalerweise um die 30€ und haben eine sehr gute Klangqualität.

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Es gibt aber auch Dinge, die mir nicht gefallen:

- Zu kurzes USB-Kabel: das mitgelieferte Kabel ist nur ca. 12cm lang! Was hat sich Creative dabei gedacht?

- Energiesparfunktion: bei vielen MP3-Playern schaltet sich automatisch nach einer bestimmten Zeit das Display aus, um Energie zu sparen. Dies ist beim Zen X-Fi leider nur bei aktivierter Hold-Funktion der Fall. So muss man nach jeder Bedienung den Hold-Schieberegler aktiveren, wenn man die Akkulaufzeit verlängern möchte.

- Es ist mir zwar erst einmal passiert, dass sich der Player "aufgehängt" hat und sich nicht mehr bedienen ließ, aber vielen Besitzern des Zen X-Fi ist das bereits öfter passiert. Das Problem lässt sich aber schnell lösen, indem man einfach mit dem spitz zulaufenden Stecker der Kopfhörer auf den kleinen Reset-Knopf drückt. Dass dafür eine Büroklammer nötig wäre, wie viele Leute behaupten, ist Unsinn.

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Fazit: Ich würde sofort wieder einen Zen X-Fi kaufen, wenn ich meinen verlieren würde. Der Klang hat mich überzeugt und die vielen nützlichen Funktionen machen ihn zum vielseitigsten MP3-Player (oder besser gesagt Mulimedia-Player) den ich bis jetzt hatte. Schon allein wegen der Alarmfunktion hat dieser Player bei mir einen guten Eindruck hinterlassen!


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