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Re(i)mbrandt

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Die größten Fälschungen der Geschichte: Was nicht in unseren Schulbüchern steht
Die größten Fälschungen der Geschichte: Was nicht in unseren Schulbüchern steht
von Frank Fabian
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lügen der Geschichte: Und sie kommen doch ans Licht!, 3. Mai 2013
Bewusste Falschaussagen sind seit eh und je so eng mit der Geschichtsschreibung verflochten wie die Mafia mit Sizilien. Warum sind sie eigentlich so brandgefährlich, diese ständigen Lügen der Geschichte? Die Antwort liefert ein Bonmot, das ein unbekannter Autor bei Facebook gepostet hat: »Nur wer die Vergangenheit verstanden hat, kann die Zukunft für sich entscheiden.«

»Geschichtsfälschungen beginnen schon mit dem Weglassen oder der gezielten Falschbewertung geschichtlicher Fakten«, betont Frank Fabian. Kein Wunder also, dass die Lügen der Geschichte in Fabians jüngstem Buch nicht in einem schrillen, auffälligen Gewand daher kommen. Nein, der Autor stellt klar: Es ist vor allem die Summe der vielen kleinen, scheinbar unbedeutenden, gerne mal übersehenen Lügen der Geschichte, die summa summarum ein geradezu desaströses Gesamtbild der offiziellen Geschichtsschreibung zeichnen. Ein Zerrbild, das von Schulen sträflich ungeprüft weitergegeben wird.

Wo also beginnen die Lügen der Geschichte? Laut Frank Fabian schon dann, wenn sich unsere Geschichtsbücher hartnäckig darüber ausschweigen, wie groß das latente Erbe Ägyptens und Persiens auf unsere christlichen Wurzeln tatsächlich ist. Wer hätte gedacht, dass die christliche Lehre des Jüngsten Gerichts samt und besonders von indischen, ägyptischen und persischen Einflüssen abgekupfert worden ist? Anders gesagt: Die Lügen der Geschichte offenbaren sich in diesem Fall darin, dass sich eine Weltreligion mit über zwei Milliarden Gläubigen in essenziellen Punkten mit fremden Federn schmückt. Denn sogar der Gedanke eines Heilands, die Jungfrauengeburt und andere Dreh- und Angelpunkte unserer Kirchenlehren wurden eins zu eins aus der persischen Mythologie übernommen. Das Christentum ist daher gewissermaßen ein Religions-Döner, ein aus vielgründigen Mythologie-Fleischfetzen zusammengepresstes Stück Heilslehre ohne geschichtliche Originalität.

Auch die Französische Revolution, beweist uns Frank Fabian, entpuppt sich als Schlangengrube voller Lügen der Geschichte. Denn der Autor kann glasklar nachweisen, dass beispielsweise der als spontaner Volksaufstand verbrämte Sturm auf die Bastille in Wahrheit einer Handvoll Geheimbündler zuzurechnen ist – und zwar generalstabsmäßig vorbereitet und gezielt ins Rollen gebracht. Dieser Geheimbund ist heute noch aktiv; die Gefahr weiterer Lügen der Geschichten steht damit im Raum.

Frank Fabian listet in seinem Werk Seite um Seite folgenschwere Lügen der Geschichte auf, die Zigmillionen Tote gekostet haben. Genannt seien etwa die Lügen der Geschichte, die Kommunismus, Marxismus, Leninismus und Maoismus auf ihr Gewissen geladen haben. Aber auch der Nationalsozialismus hat das düstere Kapitel namens Lügen der Geschichte unheilvoll bereichert. Frank Fabian belegt das an dem bis heute höchst populären Fälschungs-Bestseller »Die Protokolle der Weisen von Zion«. Dieses Pamphlet lieferte Hitler und seinen Helfern handfeste Gründe für die Judenpogrome.

Sogar die naturwissenschaftliche Entwicklungsgeschichte der Gattung Homo sapiens platzt beinahe vor Unwahrheiten. Das, was uns heute als Evolutionstheorie verkauft wird, stimmt nämlich vorn und hinten nicht. Wenn es um unsere biologischen Vorfahren geht, leisten sich die Nachfahren von Darwin & Co. bis heute so faustdicke Lügen der Geschichte, dass sich die Ammoniten biegen.

Kurz vor Buchesschluss schlägt Frank Fabian einen Bogen zum 2003er-Irakkrieg der USA. Der war – das belegt Fabian glasklar – das Produkt einer plumpen Beweisfälschung. George »Dabbeljuh« Bush und seine Ölräuber-Clique haben sich einer riesigen Lüge der Geschichte schuldig gemacht. Wer zwischen den Zeilen zu lesen vermag, versteht, dass es wahrscheinlich nicht die einzige Lüge der Geschichte war, mit der die USA einen Krieg gerechtfertigt haben. Denn diese Supermacht ist seit ihren ersten Tagen regelrecht süchtig nach kriegerischen Beutezügen.

Alles in allem liefert Frank Fabian, wie es seine Art ist, ein kontroverses Werk ab. Er bekämpft die Lügen der Geschichte gewissermaßen mit deren eigenen Mitteln – durch klare, provokante, zugespitzte Aussagen, eingegossen in eine virtuose, faszinierende Sprache mit wohltuendem stilistischem Reichtum. Hetzer werden unmissverständlich als Hetzer gebrandmarkt, Schmierfinken als Schmierfinken. Punktum. Gerade weil es dergestalt auf die unerträgliche, puddingweiche »Political correctness« unserer Tage pfeift, ist Frank Fabians Buch ein wertvoller Beitrag zur geschichtlichen Wahrheitsfindung.


i-Talk24 Mehr Umsatz mit Human Touch
i-Talk24 Mehr Umsatz mit Human Touch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn Sie Weihnachten was anderes vorhaben …, 4. März 2013
Rezension bezieht sich auf: i-Talk24 Mehr Umsatz mit Human Touch (CD-ROM)
Meine anfängliche Skepsis ist in Begeisterung umgeschlagen: i-talk24 ist wirklich ein geniales Werkzeug, das mir meinen Arbeitsalltag enorm erleichtert.

Warum ich anfangs so zögerlich war? Weil ich eigentlich mehr ein Text-Typ bin. Die Menschen sind halt unterschiedlich, und ich bin es von Schulkindesbeinen an gewöhnt, mich hauptsächlich der Schrift zu bedienen.

Aber sogar ein Text- und Schreibfetischist wie ich stößt angesichts der heutigen E-Mail-Springfluten an seine Grenzen. Wie um alles in der Welt soll man diesen Himalaya an unbeantworteten, aber wichtigen E-Mails abtragen, wenn man sie einzeln schriftlich beantwortet? Ich habe Weihnachten was anderes vor …

In dieser Bredouille war i-talk24 meine Rettung. Denn 80 bis 90 % meiner E-Mails kann ich per Sprachnachricht in einem Viertel der bisher benötigten Zeit beantworten. So habe ich am Tag locker eine ganze Stunde mehr Zeit, produktiv zu werden – oder mir mal etwas mehr Freizeit zu gönnen.

Noch ein Effekt: So eine Sprachnachricht kommt bei meinen Kunden ungeheuer gut an – deutlich besser als eine simple Schriftbotschaft. Der Wow!-Effekt ist enorm. So trägt schon die alltägliche Korrespondenz zu einer Steigerung der Kundenbindung bei. Dazu braucht man ab jetzt gar keinen »besonderen Anlass« mehr.

Außerdem muss ich mich outen – als technischen Idioten. Viele Programme überfordern mich schlichtweg. Aber ich will mich nicht erst wochenlang in ein Programm einarbeiten – ich will es installieren, einschalten und einfach nur benutzen. Punktum. Und genau das kann ich mit i-talk24: Ich muss nur einmal meinen Web-Zugang zu diesem Portal freischalten lassen – schon kann ich meine Nachrichten einfach in ein Mikrofon sprechen und mit einem simplen Mausklick an jeden verschicken, der einen E-Mail-Account besitzt.

Mein Fazit: i-talk24 ist eine unverzichtbare Investition für jeden Menschen, der beruflich oder geschäftlich der immer höher werden Zahl an Business-E-Mails Herr werden muss. Einfacher und schneller lässt sich elektronische Post nicht beantworten.


Zehn Goldene Regeln für dein Glück: Dein Glück ist jetzt!
Zehn Goldene Regeln für dein Glück: Dein Glück ist jetzt!
von Thomas Damran Landsberg
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,95

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu Ihrem Glück gibt’s dieses Büchlein!, 6. Februar 2013
Ist es nicht verrückt?

Sie und ich, wir hätten bei unserer Geburt in eine jener geschichtlichen Epochen verschlagen werden können, denen die Chronisten von heute gern mal den Stempel »ziemlich finster« aufdrücken. Oder Sie und ich, wir könnten unser Dasein in diesem Moment in einem jener nicht wenigen Elendsviertel, Kriegsgebiete, Diktaturen oder Hungerzonen dieser Welt fristen, deren bloße namentliche Erwähnung schon reicht, damit sich die Durchschnittsdeutschen mit einer Mischung aus Schaudern, unbehaglich schlechtem Gewissen und Nicht-wahr-haben-Wollen abwenden.

Aber Sie und ich, wir leben im Hier. Und im Jetzt.

Also, da weilen wir gemeinen Mitteleuropäer in einer Region aus Raum und Zeit, die sich - gerade mit wachem Blick für die kontrastreichen geschichtlichen und geografischen Alternativen - zutiefst glücklich schätzen könnte, ja geradezu müsste: Uns drohen akut kein Krieg mehr und keine Hungersnot. Im eisigen Winter sitzen wir gemütlich im Warmen. Im Sommer gönnen wir uns Klimaanlagen, Urlaub, Fernreisen und jede Menge Halligalli. Der Fernseher füttert uns an 365 Tagen im Jahr von 0 bis 24 Uhr mit Ablenkung und (zugegeben, man muss schon danach suchen!) sogar mit Sendungen mit nennenswertem kulturellen Gehalt oder geradezu Bildungsanspruch. Computer sind derweil so günstig geworden, dass sie uns mit Informationen und Unterhaltung aus dem Internet versorgen, was der Router hergibt; zum größten Teil sogar zum Nulltarif. Und wenn’s mal irgendwo zwischen Schädeldecke und Zehenregion knirscht, ziept und reißt, verlassen wir uns auf eine medizinische Versorgung, die extrem hohen Ansprüchen genügt und hie und da sogar so etwas vollbringen kann wie ein Wunder.

Und doch: Gehen Sie mal auf die Straße. Schauen Sie dem Volk aufs Maul. Was sehen Sie? Miesepetrige Gesichter noch und nöcher, die derart chronisch lang sind, dass die Kinnladen fast schon in Kompaniestärke übers Trottoir geschleift werden. Autsch! Nein, glücklich sehen diese Menschen ganz gewiss nicht aus, oder?

Also, noch mal zurück zur Eingangsfrage: Ist das nicht verrückt?

Denn wenn man allein die äußeren Umstände betrachtet, müsste nahezu jedem Einzelnen von uns Deutschen das pure Glück schier aus allen Poren triefen. 90 Prozent aller Erdbewohner der Gattung Homo sapiens wären schließlich heilfroh und wähnten sich im Paradies, wenn sie nur einen Zipfel dessen ergattern könnten, was wir Errungenschaften der Zivilisation nennen: sauberes Trinkwasser, eine geregelte und gesicherte Nahrungsversorgung, eine größtenteils funktionierende staatliche Ordnung, keine Epidemien, keine Leichenberge auf den Straßen, kein plündernder Mob, keine tückischen Tretminen, keine vergewaltigende und brandschatzende Soldateska ... Was wir für selbstverständlich halten und als nicht sonderlich erwähnenswert (v)erachten, wäre für diese besagten neun von zehn Glücklichen (!) bereits der Himmel auf Erden. Und wenn wir geschichtliche Rückschau halten, zementiert sich dieser Eindruck: Was hätten unsere eigenen Vorfahren wohl darum gegeben, keinen Krieg erleben zu müssen und keine Hungersnot! Und dazu brauchen wir in unseren Breiten wirklich nur ein, zwei Generationen zurückzublicken.

Was sagt uns diese Moralpredigt?

Nun, das, was wir so wolkig als »Glück« bezeichnen, lässt sich offenbar keineswegs an materiellen Dingen, Umständen und Äußerlichkeiten festmachen. Aus dem Bauch heraus wissen wir das schon längst. Doch schon die reine Logik bestätigt uns, dass das Glück per se nicht außerhalb des Alltags liegen kann. Denn letztlich ist jede Minute unseres Lebens »Alltag«; wir entkommen zeitlebens niemals unserer Haut oder unserem Jetzt - nicht für eine Sekunde. Eine uralte Weisheit bringt das Dilemma auf den Punkt: Wer nicht mit dem zufrieden ist, was er bereits hat, kann zwangsläufig nie mit dem zufrieden sein, was er jemals haben könnte. Klingt schlüssig, finden Sie nicht auch?

Wenn andere Menschen, beispielsweise aus der »Dritten Welt« das, was wir als »alltäglich« gering schätzen, zu ihrem höchsten Glück erheben (wenn sie es denn nur hätten) - dann müssten wir »deutschen Eingeborenen« doch alle, jede und jeder Einzelne von uns, vor lauter kollektivem Glück derart strahlen, dass es sogar nachts nicht mehr dunkel werden würde. Warum aber tun wir es nicht? Warum ist das beliebteste Totemtier der modernen Germanen ausgerechnet der Brummbär?

Einer hat sich diese tiefsinnigen Frage gestellt: Thomas Damran Landsberg. Uns daran zu erinnern, dass das wahre Glück tatsächlich nirgendwo anders liegen kann als in unserem Alltag und wir ihm nicht anderswo nachjagen sollten - diese Empfehlung zieht sich durch sein gesamtes, in höchstem Maße lesenswertes Büchlein »Zehn Goldene Regeln für dein Glück. Dein Glück ist jetzt!«

Es geht also um den »Wert des Alltags«, doch im landläufigen Sinne Alltägliches hat Thomas Damran Landsberg keineswegs zu Papier gebracht. Die fortwährende Botschaft, die sich in vielfältigen Schattierungen durch die gesamten 120 Seiten dieser bemerkenswerten kleinen Schrift zieht, ist ebenso einfach wie wahr: Du darfst dein Glück nicht suchen - du musst es finden! Und zwar in dir, exakt in dieser Sekunde!

Diese Erkenntnis befreit uns von dem Zwang, dem Glück nachzustellen. Diese tief greifende Befreiung, die durch diese höchstens auf den ersten Blick banale Botschaft ausgelöst wird, ist ungeheuerlich; ist erschütternd in einem positiven Sinne. Denn durch den geänderten Blickwinkel erscheint das Glück nicht länger wie ein unfassbares Phantom, dessen wir niemals habhaft werden können - so, wie ein Hund niemals seinen eigenen Schwanz »erwischt«, solange er ihm, blindwütig rotierend, hinterherjagt.

Nein - umgekehrt wird ein Schuh daraus! Es liegt ausschließlich an uns, an unserer inneren Einstellung, wie viel Glück wir in unserem Leben wirksam werden lassen. Wenn wir das erst einmal verstanden haben, liegt das Ausmaß an Glück, dessen wir uns bewusst werden, nicht länger von nicht beeinflussbaren Äußerlichkeiten ab. Wir selber erhöhen uns dann zum Schöpfer unseres Glücks. Oder um dieser Aussage kräftigere Konturen zu geben: Wir sind nicht Schöpfer; wir sind Verdeutlicher, Wertschätzer, Entdecker. Uns wird niemals Glück »zuteil«, nein, vielmehr teilen wir uns das Glück selber zu - wissentlich oder unwissentlich. Und wer da einen Mangel an Glück verspürt, sollte seinen inneren Verteilerschlüssel neu einstellen. Und genau dabei leistet dieses Buch perfekte Hilfestellung.

Um mal im Bild zu bleiben: Thomas Damran Landsberg gibt uns gewissermaßen Schaufel und Kompass an die Hand, um in uns selbst nach dem Glück zu schürfen, das unter einer Geröllschicht aus sträflicher Missachtung verborgen liegt. Dem Autor gelingt das zum Glück (!) auf eine Weise, die nichts mit den üblichen, seichten Lebenshilfe-Broschüren gemeinsam hat.

Wer sich auf dieses Buch einlässt, findet sich rasch auf einem Holzweg wieder, wenn er eine seichte Bettlektüre erwartet hat. Natürlich kann man die zehn Goldenen Regeln für das persönliche Glück gerne im Urlaub lesen oder auf der Fahrt zur Arbeit - aber Unterhaltungslektüre ist es keineswegs. Denn jede dieser Zeilen fördert den Leser zwar, aber sie fordert ihn auch. Sprich: Die Erkenntnisse, gedanklichen Anstöße und Inspirationen dieses Buches werden vom Autor nahezu unverdünnt weitergegeben. Hier hat jeder Satz Gewicht, ausgesprochen erhebliches Gewicht sogar. Ein Page-Turner, wie die Amerikaner leicht verschlingbares Lesefutter bezeichnen, ist dieses Büchlein ganz gewiss nicht. Dann kann man ihm schon eher den Charakter eines Lehrbuches zusprechen - eines Lehrbuches allerdings, das - lässt man sich erst mal auf den hohen Gehalt ein - durchaus genussvoll zu lesen ist. Eine gelungene Kombination aus Anspruch und Lese-Labsal, gewissermaßen. Im Dschungelcamp-Zeitalter eine wohltuende Seltenheit.

Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen! Und ich kann jedem Leser ebenfalls nur empfehlen, sich pro Tag immer nur ein paar Seiten zu Gemüte zu führen, diese aber dann auch sehr intensiv sacken zu lassen, diese Passagen bei Bedarf immer wieder neu zu lesen und sich auf den außergewöhnlich kompakten und hochwertigen Inhalt einzulassen.

Thomas Damran Landsberg hat jedes Wort sorgfältig abgewogen. Da spürt man unentwegt, dass der Autor als spiritueller Lehrer, holistischer Berater und Heilpraktiker große Erfahrung hat und sich den Themen Glücklichsein und Sinn des Lebens mit viel Liebe zu seinen Mitmenschen gewidmet hat. Ich selbst habe selten ein derart konzentriertes Substrat aus Lebenserfahrung, Weisheit und praktischer Hilfestellung lesen dürfen. Wie schon mal gesagt: Der Autor fordert uns, ja, aber er überfordert uns nie. Dieses Kunststück gelingt es dem Autor souverän, trotz des hohen Anspruchs, den sein Buch verfolgt.

Fazit: Wer sich selbst ein Geschenk machen möchte, wird mit dem Kauf dieses Buches einen der vielleicht wichtigsten Schritte zu seiner spirituellen Weiterentwicklung nehmen. Und wer anderen eine Freude machen möchte - nur zu! Dieses Buch ist eines jener Buchgeschenke, die garantiert nicht achtlos weggelegt werden.

Denken Sie daran: Je mehr Glück Sie verschenken, desto glücklicher werden Sie sein!


Die Steuer-Tyrannei: Auf welche Weise die Deutschen mit astronomischen Steuern unterdrückt werden und wie Sie persönlich der Steuerfalle entgehen ... der Steuerpolitik - was kann getan werden
Die Steuer-Tyrannei: Auf welche Weise die Deutschen mit astronomischen Steuern unterdrückt werden und wie Sie persönlich der Steuerfalle entgehen ... der Steuerpolitik - was kann getan werden
von Frank Fabian
  Taschenbuch

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Steuererhöhung? Nein, danke!, 15. November 2012
Irrwitziger geht es kaum: Früher hefteten sich modemeinungsbewusste Gutmenschen gern mal ein »Atomkraft? Nein, danke!« ans Revert. Heute scheinen treudoofe Staatsbürger die »Atomkraft« auf dem Button durch »Steuersenkungen« ersetzt zu haben. Glaubt man nämlich Westdeutschem Rotfunk und anderen ferngesteuerten Hofberichterstattern, lechzen deutsche Michel und Michelinen am liebsten nach einem: noch viel mehr zur Kasse gebeten werden als jetzt - und ohne Murren so viele Steuern blechen, bis landauf, landab keine deutsche Zunge mehr »Piep!« sagen kann.

Ob‘s wirklich so ist? Sind wir Deutschen wirklich derart dämlich, masochistisch und selbstzerstörerisch? Sind brutale Steuererhöhung angesichts leerer Kassen buchstäblich »alternativlos«, wie uns der rückgratlose Bundeshosenanzug aus der Uckermark uns immer wieder gebetsmühlenartig einhämmert? Der Bestsellerautor sowie Historiker Frank Fabian und seine Co-Autorin, die Unternehmerin Petra Riechert, melden da so ihre massiven Zweifel an der Notwendigkeit astronomisch hoher Steuern an.

Und das mit Fug und Recht.

»Die Steuern müssen runter!« Frank Fabian und Petra Riechert entfachen hier ein leidenschaftliches Plädoyer wider den alltäglichen Steuererhöhungs-Irrsinn in Serie, der Deutschland nachweislich in den Zusammenbruch würgen wird. Die Autoren nehmen uns zunächst mit auf einen höchst aufschlussreichen Ausflug in die Geschichte: Paradebeispiel Römisches Reich - immer, ausnahmslos immer ging dort alles den Tiber runter, sobald die Steuerschraube in unerträgliche Höhen gedreht wurde (Parallelen zur aktuellen Fiskal-Idiotie in Deutschland sind unübersehbar). Umgekehrt: Sobald kluge Herrscher wie die Kaiser Augustus und Trajan trotz leerer Staatskassen die Steuern massiv senkten, blühte die Wirtschaft nicht nur im Schatten des Colosseums schlagartig auf - und alle Geld-Probleme im Reich lösten sich quasi über Nacht von selbst.

Derselbe Steuersenkungssegen würde auch im heutigen Deutschland wahre Wunder wirken. Leider Gottes sind hier zu Lande nicht nur die Kassen gähnend leer, sondern auch die Schädel der politisch Verantwortlichen. Lehren aus der Steuergeschichte ziehen? Igitt - das macht ja Denkarbeit und stört beim Diätenkassieren! Wer es heute als Abgeordneter ins Parlament schafft, braucht nur ein paar Monate rumzukriegen - und hat danach finanziell ausgesorgt. Wozu also nachhaltig oder gar gewissenhaft mit den Abgaben der hart arbeitenden Bevölkerung umgehen?

Und wer sich als steuerleidgeprüfter Bundesbürger überdies ausmalt, welche Terrorherrschaft Deutschland blüht, wenn ab 2013 der skrupellose Bilderberger Steinbrück und der überzeugte Kommunist Trittin gemeinsam das staats- und steuerpolitische Ruder übernehmen - der wird sich spätestens dann bemüßigt fühlen (müssen), Frank Fabians und Petra Riecherts geniale, aber zugleich auch praktikable Vorschläge für Auswege aus dieser ewigen Steuertyrannei näher zu prüfen. Denn, wie das Autorenduo überzeugend darlegt: Es gibt in der Tat noch eine klitzekleine Chance, Deutschlands Sturzflug in die endgültige Steuer-Katastrophe zu verhindern …

Wenn nämlich möglichst viele Bundesbürger endlich Nein sagen zur fortwährenden Steuertyrannei und sich von diesem korrupten Scheindemokraten-Gesindel in Berlin nicht willfährig das allerletzte Hemd wegnehmen lassen; wenn sich Steuerzahler vielmehr klug wehren und den Fiskus mit seinen eigenen schäbigen Waffen schlagen; wenn sie notfalls bereit wären, diesem todgeweihten Deutschland entschlossen den Rücken zu kehren und den gierigen Fiskus mangels einziehbarer Steuer-Masse einfach verhungern zu lassen - dann könnte es noch klappen mit der dringend notwendigen Kurskorrektur in Sachen Steuern. Aber wirklich nur dann. Bislang steht es hier Spitz auf Knopf.

Fazit: Dieses Buch war überfällig. Es zeigt jedem Steuerpflichtigen (allein diese finanzamtliche, offizielle Bezeichnung für Menschen deutscher Staatsangehörigkeit ist schon vielsagend genug), dass er aktuell deutlich zu viel Steuern und Abgaben entrichtet. In der Schweiz etwa sind die Abgabenlasten deutlich niedriger als bei uns - und der Lebensstandard dennoch wesentlich höher. Es geht also. Und vor allem: Es geht auch in diesem unserem Lande - wenn die Deutschen endlich Ihre verschleimte Untertanenhaltung aufgäben, gegen »die da oben« und ihren geisteskranken Steuerirrsinn rebellierten und mit Hilfe der cleveren Vorschläge, die in diesem Buch unterbreitet werden, endlich dieser perversen deutschen Steuertyrannei ein Ende setzten.

Dieses Werk hat fast keine Schwachstellen: Es ist mitreißend geschrieben, kommt ohne Fach-Chinesisch aus und überzeugt durch fundierte Quellen. Für meinen Geschmack ist es allerdings viel zu zahm formuliert - so viele stilistische Samthandschuhe hätten nicht sein müssen; die ruchlosen Steuerverbrechen, denen sich die Politik in Deutschland seit Jahrzehnten schuldig macht, hätten auch eine wesentlich härtere Sprache verdient. Aber sei es drum - sogar als »Verbal-Smoothy« ist »Die Steuertyrannei« eine absolute Pflichtlektüre für alle, die unter dem skandalösen BRD-Steuerjoch zu leiden haben.

Unbedingt lesen – und danach handeln!!!!


Das Urknall-Experiment
Das Urknall-Experiment

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wertvoll und spannend, 6. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Urknall-Experiment (Kindle Edition)
Wer von den Nichtwissenschaftlern weiß schon, dass ein Experiment im Gange ist, das uns alle vernichten könnte? Mich hat schon beim Lesen die Vorstellung eines solchen Desasters unendlichen Ausmaßes zum wiederholten Gruseln gebracht.

Das LHC Experiment betrifft uns alle und wird doch von vielen übersehen. Aber hier zeigt uns ein spannender Thriller die Gefährlichkeit dieses zurzeit laufenden gewagten Abenteuers. Das Buch erweckt nicht den geringsten Anschein, als wolle es die Wissenschaft behindern, aber man spürt den Hinweis auf einige Gefährlichkeiten, wie sie selbst bei der Erprobung der Atombombe nicht berücksichtigt wurden.

Sollte das Unerwartete auftreten, wird ein bis jetzt vielleicht winziges schwarzes Loch dabei sein sich gefräßig über die Erde her zu machen. In zunehmender Geschwindigkeit könnte es uns alle vernichten. Auf diese Gefahr weist der Roman hin.

Was mich aber besonders faszinierte ist die Art der Darstellung und Spannungserzeugung. 'Das Urknallexperiment' ist mehr als die Vorstellung des Unabweisbaren. Es ist eher ein Thriller, der von Liebe, Aufopferung, Mut und Hass, von Mord und rücksichtslosem Gewinnstreben und von wissenschaftlichem Versagen aus Eigennutz handelt. Fangen Sie an zu lesen, und Sie werden das Buch erst wieder aus der Hand legen können, wenn Sie fertig sind.


Livid - Das Blut der Ballerinas (Uncut)
Livid - Das Blut der Ballerinas (Uncut)
DVD ~ Chloé Coulloud
Wird angeboten von Movie-Star
Preis: EUR 11,98

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Balla, balla, 15. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Livid - Das Blut der Ballerinas (Uncut) (DVD)
Dieser Film hat was von einem Porno: Die Rahmenhandlung trägt nur bis zu jedem Zeitpunkt, an dem es an genretypische Eingemachte geht - danach reiht sich eine vorhersehbare Standard-Einstellung an die andere, die man alle so oder so ähnlich schon mal gesehen hat und sich in einer absolut sinnfreien Umgebung tummeln. Zudem ist der Film weder Fisch noch Fleisch: Ohne die Schlitzer-Szenen und mit etwas mehr Handlungsstringenz und Grips hätte er ein wunderschöner Mystery-Beitrag werden können. Dann hätte das Surreale, Unerklärliche und Mystische diesen Film sogar gutgetan. So aber ist er für einen »märchenhaften« Film zu blutig und zu hart - für einen Gore-Beitrag wiederum ist er zu unspektakulär. Ausstattung und Musik allerdings sind wirklich gelungen; deshalb zwei Punkte.


Touchpoints: Auf Tuchfühlung mit dem Kunden von heute. Managementstrategien für unsere neue Businesswelt
Touchpoints: Auf Tuchfühlung mit dem Kunden von heute. Managementstrategien für unsere neue Businesswelt
von Anne M. Schüller
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre für Unternehmen UND Kunden: Web 2.0 In A Nutshell!, 12. April 2012
So, jetzt oute ich mich mal: Wenn es ums viel zitierte Web 2.0 geht, um Social Media, also ums Liken, Plussen & Co., komm ich mir so dämlich vor wie drei Liter Ahoi-Brause. Manchmal, jedenfalls. Liegt wahrscheinlich an meinem Baujahr. Klar, unsereins nutzt »das« Web, lässt sich bei Xing, Facebook und Google-Plus blicken; jagt vielleicht den einen oder anderen Tweed um die halbe die Welt; lädt Filme bei YouTube hoch; vergibt mehr oder weniger Sternchen bei Amazon; spickt mal in ein, zwei Blogs; würde sich zwar nie ein Bildtelefon zulegen, lässt seinen Rechner aber via Skype zu genau solch einem Un-Ding mutieren; googelt mal rasch, wie andere ein Angebot bewerten, auf das man als Kunde ein Auge geworfen hat; versackt stundenlang im Rausch der Hyperlinks, wenn man bei Wikipedia mal wieder einen über den Wissensdurst getrunken hat ... ' Aber mal Hand aufs Herz: Wer blickt bei all diesen Fantastillionen von Möglichkeiten und Fallgruben unserer schönen, neuen Social-Media-Welt eigentlich noch durch? Wer behält da den Überblick, trennt die Spreu vom Weizen? Und wenn es um die existenzielle Frage geht, wie sich die Chancen und Gefahren dieser totalen, weil inzwischen sogar mobilen Online-Vernetzung sinnvoll ins eigene Marketing einbinden lassen - wer übernimmt dann die Lotsen-Rolle?

Anne M. Schüller. Wer sonst?

Bekanntlich sollte man großkalibrige Lob-Munition ja sparsam einsetzen, aber für ihr Buch »Touchpoints« kann ich wirklich guten Gewissens die Dicke Bertha unter den Komplimenten in Stellung bringen: »Touchpoints« ist eine echte, echte Offenbarung - und eine Pflichtlektüre für alle, die im Web-2.0-Zeitalter Erfolg haben wollen. Als Unternehmen oder Unternehmer. Oder als Kunde.

Auf die Details des Buches will ich hier gar nicht näher eingehen; da haben meine Vorrednerinnen und Vorredner dankenswerterweise schon bestens geliefert. Es gibt eigentlich nichts, was an diesem Buch nicht mindestens fünf Sterne verdient hätte. Für mich persönlich gießen besonders zwei Punkte Öl ins Feuer der Begeisterung:

1. Dieses Buch bietet alles inklusive: Es liefert eine treffende, detaillierte Bestandsaufnahme dieses unglaublich vielseitigen, schillernden Molochs namens Web 2.0 und gibt parallel dazu konkrete Hilfestellungen, wie man das Beste für sich herausholen kann. Ich bin beileibe kein »Digital Native«, aber selbst die (etwa meine eigenen halbwüchsigen Söhne) nutzen im Einzelfall immer nur einen vergleichsweise engen Teilbereich des Alle-machen-mit-Netzes. Anne M. Schüller kommt das gar nicht hoch genug einzuschätzende Verdienst zu, einen Überblick über das ganze weite Feld namens Social Media zu liefern - einschließlich der Möglichkeiten und Gefahren, die dieses weltverrückende Phänomen für Unternehmen jedweder Größe heutzutage mit sich bringt. Und ich bin fassungslos, dass sich laut Aussage der Autorin in vielen Chefsesseln tatsächlich noch WWWeltferne Dinosaurier räkeln, die das Internet und erst recht seine revolutionäre Untergattung namens Web 2.0 als relativ unbedeutenden Faktor für das eigene Marketing verkennen. Da werden noch immer bedenkenlos Abermillionen für öde One-Way-Imagewerbung in TV und Print verjubelt - und gleichzeitig die Aktivitäten der Web-2.0-Gemeinde unterschätzt oder übersehen, die das eigene Image im Social-Media-Bereich gerade munter zu Grunde richten. - Ertappt? Na, dann legen Sie sich hurtig dieses Buch zu - und lernen Sie, mit welch vergleichsweise einfachen und kostengünstigen Mitteln Sie sich im Web-2.0-Zeitalter einen Namen machen, empfohlen werden und damit Ihren wirtschaftlichen Erfolg langfristig sichern.

2. Apropos einfach: Die meisten deutschen Marketing-Fachbücher sind derart trocken abgefasst, dass einem beim Lesen dieser Gehirnwindungs-Töter zehn Jahre Zwangsarbeit im Steinbruch wie ein Erholungsurlaub vorkommen. Danken wir dem Schicksal, dass Anne M. Schüller es komplett anders macht: Dieses Buch bereitet durch und durch Lesefreude durch zwanglose Fabulier-Fähigkeiten, ohne auch nur für eine einzige Zeile das hohe sachliche Niveau zu verlassen. Die Kunst, Menschen von einem Wimpernschlag zum anderen in den Bann zu ziehen, beweist Anne M. Schüller bei jedem ihrer Live-Vorträge; mit Fug und Recht wird sie zu den »Excellent Speakern« gezählt. Gibt's eigentlich auch einen »Excellent Writer«-Preis? Falls nicht - für Frau Schüller und speziell dieses Buch müsste er ins Leben gerufen werden. Ich jedenfalls konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Und: Ich habe auch alles problemlos verstanden.

Warum sich Unternehmer und Unternehmen dieses Kompendium unbedingt zulegen sollten, dürfte klar sein: Nur wer als »Anbieter« weiß, welche Macht Kunden heute dank des mobilen Web 2.0 innehaben, kann sicherstellen, dass er auch morgen Erfolg hat. Gerade für KMU und Einzelunternehmer wirkt es ungeheuer motivierend, »Touchpoints« zu lesen - und zu erkennen, dass man als David dank Web 2.0 beste Chancen hat, so manchen selbstge- und schwerfälligen Branchen-Goliath zu Fall zu bringen. Oder ihm zumindest gehörig was wegzunehmen vom Kundenkuchen. Social Media macht dieses Wunder möglich!

Warum aber sollten sich auch »Kunden wie du und ich« unbedingt mit diesen Touchpoints beschäftigen? Weil man logischerweise nur jene Register ziehen kann, die man überhaupt kennt. Eine der Kernthesen Anne M. Schüllers (nicht nur in »Touchpoints«) lautet nicht von ungefähr: Empfohlen wird im Web 2.0 nur der, der wirklich empfehlenswert ist, weil er Empfehlenswertes leistet oder anbietet. Je mehr Menschen in ihrer Funktion als »allmächtige« Kunden derart qualitätssteigernd auf Unternehmen - Einzelkämpfer wie Großkonzern - einwirken können (und die Chancen dazu standen nie so günstig wie jetzt), desto schneller landen Abzocker, Blender und andere Schmuddel-Unternehmen auf dem Müllhaufen der Marktwirtschaft. Klasse, oder? Deshalb: Kunden an die Macht - »Touchpoints« zeigt euch die schnellsten Wege dorthin!


Slaves and Masters
Slaves and Masters
Preis: EUR 6,99

4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Purplebow, 6. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Slaves and Masters (Audio CD)
Die Scheibe klingt, als hätten Deep Purple versucht, einen auf Rainbow zu machen. Eigentlich sind die Songs auf der Melodieseite gar nicht mal so übel ... hätte dabei nicht dieser André Rieu unter den Rocksängern, dieser Hardrock-Heintje namens JLT, erst den Textstift und danach das Mikro vergewaltigt. Wahrscheinlich musste die bedauernswerte Putzfrau nach jeder Ausfnahmesession erst mal 30 Kilo Schmalz vom Studioboden wischen.

Wenn man beherzt den schnellen Vorlauf drückt, sobald dieser Gesanges-Gollum sein Stimmchen erhebt, um unsere Gehörgänge und Gehirnwindungen mit seinen vorpubertären Schmonzetten zu veröden, lässt sich das Album halbwegs anhören. Denn wenigstens die anderen vier verstehen was von Musik, und das hört man selbst auf dieser aalglatten Scheibe durch.


Hilfe - ich komme immer zu früh!: Wie SIE garantiert das Problem des vorzeitigen Samenergusses überwinden!
Hilfe - ich komme immer zu früh!: Wie SIE garantiert das Problem des vorzeitigen Samenergusses überwinden!
von Nick Grossenbacher
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,90

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurz! Knapp! Klar!, 4. Januar 2012
Der große Vorteil dieses Buches: Es walzt das Thema nicht unnötig aus. Was der Vorredner als Manko ankreidet '- und als »Büchelchen« abwertet -', ist in Wahrheit sein großer Vorzug: In einer fast schon ironisch zu nennenden Umkehrung dessen, was er auf medizinischem Gebiet eigentlich erreichen will, kommt der Autor hier ganz, ganz schnell zur Sache. Ohne langes fachliches Vorgeplänkel. In einer verständlichen und zugleich verständnisvollen Sprache. Wer sich lieber 14 Tage lang nonstop durch einen entsprechend dicken Wälzer quälen will, liegt hier in der Tat völlig falsch. Wer aber rasche Resultate will, sollte unbedingt zugreifen. Denn so wie dieses Buch muss schnelle, wirkungsvolle Hilfe sein!


Live In Stuttgart 1993
Live In Stuttgart 1993
Preis: EUR 9,99

2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Irgendwo im Mittelfeld, 29. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Live In Stuttgart 1993 (MP3-Download)
Mal ehrlich - Deep Purple, das sind für mich ganz persönlich vor allem die Herren der MK-II-Formation. Von dieser unvergleichlichen Magie, die dieses Quintett in den zwei, vielleicht drei Jahren während der frühen Siebziger aufbringen konnte, zehrten die Nachfolge-Mark-Soundsos ebenso wie die Halbgötter selbst, als sie sich Mitte der Achtziger zur ersten Reunion zusammenfanden - um doch, trotz ihres Ausnahme-Könnens, all die Jahre danach irgendwie immer nur ein Schatten ihrer selbst zu bleiben. Wobei, das ist klar, dieser Schatten immer noch so manches andere aus dem Rock-Business locker in denselbigen stellen konnte. Aber die unverwechselbare Frische und herzklopfensteigernde Wucht des Siebziger-Sounds lässt sich eben nicht so einfach in ein anders Jahrzehnt herüberretten. Sie ist ebenso auf ewig und unwiederbringlich dahin wie das Feeling der bemannten Mondlandungen damals.

Von daher hängt »Live in Stuttgart« irgendwo im Mittelfeld der Rock-Tabelle fest: Ist dieses Album für einen Hörer vielleicht sogar der erste Berührungspunkt mit DP, wird es ihn bestimmt begeistern. Aber es wirkt doch enttäuschend für alle, bei denen sich »Made in Japan« aus besagten besseren Siebziger-Zeiten des Öftern im CD-Player tummelt. Ist es unfair, die beiden Live-Mitschnitte zu vergleichen? Ich denke nicht, denn DP müssen sich an den Meilensteinen messen lassen, die sie selbst gesetzt haben.

Auf »Live in Stuttgart« klingt durch, dass diese zweite MK-II-Reunion ihre Existenz wohl vor allem den vielen, vielen Dollars zu verdanken hatte, die die Todfeinde Blackmore und Gillan ein paar Monate zuvor dazu gebracht hatten, doch noch mal ein durchwachsenes Studioalbum zusammenzuschustern und dann live damit auf Tour zu gehen. Kein Wunder, dass Blackmore dann irgendwann die Saiten hingeschmissen hat.

Von daher kann ich auch nicht mehr als 3 Sterne geben.
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