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Rezensionen verfasst von
Boris Drenkov "borisdrenkov" (München)

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Postcolonial Literatures in English
Postcolonial Literatures in English
von Tobias Döring
  Broschiert
Preis: EUR 14,95

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein absolutes Muss, 24. April 2008
Das Handbuch zur postkolonialen Literatur aus der Reihe 'Uni-Wissen Anglistik/ Amrikanistik' verschafft einen hoch interessanten und zugleich fundierten Überblick über die Methoden, Forschugskapazitäten und den theoretischen Kanon der postkolonialen Literatur auf Englisch. Tobias Döring ist einer der größten deutschen Spezialisten auf dem Gebiet und die Art, auf die er den komplizierten Stoff darstellt, ist absolut verständlich und prägnant. Ich, selber ein Anglistik-Student, habe mich mit dem Thema aus reinem Interesse auseinandergesetzt und habe gerade mit diesem Buch meine Einarbeitung in das Thema angefangen. Meine Entscheidung erwies sich als durchaus richtig - der Autor vermittelt die verschiedenen Theorien in ganz verständlicher Form und kann aber gleichzeitig für die weitere und tiefer gehende Lektüre der Werke aus dem sog. postkolonialen Zentrum begeistern. Meine anfängliche Angst vor dem Gebiet ist schnell verschwunden und wurde von einer Neugier ersetzt. Alles in allem: Höchst empfehlenswertes Buch.


Verdi, Giuseppe - Otello [2 DVDs]
Verdi, Giuseppe - Otello [2 DVDs]
DVD ~ José Cura
Preis: EUR 37,31

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine herrliche Desdemona, 8. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Verdi, Giuseppe - Otello [2 DVDs] (DVD)
Dieser Otello ist ein Erlebnis der Sonderklasse durch und durch. Die Inszenierung von Willy Decker entscheidet sich für ein sehr gefährliches Spiel mit einer langen Reihe verschiedener Symbole - Bilder, Figuren, Farben, Gesten, Äußerungen - das aber sich doch als ganz erfolgreich zum Schluss ergibt. Vor allem im letzten Akt schafft er eine sehr packende Lesung seines Noten- und Textmaterials. Cura gehört heutzutage zu den führenden Interpreten der Rolle weltweit und hier enttäuscht er auch nicht. Seine Darstellung des psychisch unstabilen, erfolg besessenen, eifersüchtigen und selbst unsicheren Kriegers ist äußerst bewegend und realistisch, wozu auch seine musterhafte Stimmführung beiträgt. Der große Star hier ist allerdings die Desdemona von Krassimira Stoyanova. Sie beginnt die Aufführung eher bescheiden, doch erreicht in den letzten zwei Akten eine der bemerkenswerten Interpretationen dieser Parade-Rolle aus dem Lirico-Fach. Das Weiden-Lied und die Ave Maria sind zweifelsohne der Höhepunkt dieses Mittschnittes, der wirklich zu empfhelen ist. Attanelli's Jago kann gerade mal mit dem hohen Niveau der anderen Sänger mithalten, doch mangelt es ihm manchmal an I spiration und Dramatik.


Ich bin Sam
Ich bin Sam
DVD ~ Sean Penn

3 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu viele Klischees, 8. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Ich bin Sam (DVD)
Leider kann mich den mehrzähligen Lobeshymnen zu diesem Film nicht anschliessen. "Ich bin Sam" erzählt eine ganz klischeehafte Geschichte, die den Drehbuchautoren anscheinend nichts bedeutete. Die Charaktere sind unlogisch gebildet und die Story bietet einige unbegründete Wenden und viel zu durchsichtige Schwächen. Man kommt nicht umhin, die wahre Absicht der Filmemacher zu enthüllen: Der Film ist als ein Star-Vehikel für Pfeiffer, aber vor allem auch für Sean Penn gedacht. Tatsächlich bietet dieses Werk nichts anderes als eine Two-Men-Show, die wahrscheinlich zu einem Oscar-Gewinner avancieren wollte. Penn's Leistung ist sicherlich verdienstvoll - die Figur des psychisch-kranken Vaters steht ihm wie auf den Leib geschnitten. Doch diese Liebe zu der Tochter, die sich am Schluss als so grandiös ergeben soll, bleibt vor der Kamers, im Zuschauerraum nicht wirklich bewiesen. Die richtig gute Schauspielerin ist einmal mehr Pfeiffer, die äussersst überzeugend die Gestalt einer automatisierten Rechtsanwältin darstellt, die nun auch die Wirkung der wundervollen Liebe auf sich erleben wird. Alles in allem ist der Film sehenswert vor allem wegen den Top-Stars. Doch nach mehr als nur Display der Schauspielkunst wird man vergebens suchen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 29, 2010 5:08 PM MEST


Tief wie der Ozean
Tief wie der Ozean
DVD ~ Michelle Pfeiffer
Wird angeboten von Movie-Star
Preis: EUR 15,99

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen And the Oscar goes to ... Pfeiffer, 6. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Tief wie der Ozean (DVD)
"Tief wie der Ozean" blieb von der Oscar-Jury unbemerkt und das zu Unrecht. Die Geschichte ist etwas abgedroschen, doch immer noch bewegend dargestellt, damit es nie langweilig wird. Die Nebendarsteller sind von inadäquat bis akzeptabel. Doch von mir gibt es fünf Sterne und das ist weder großzügig noch unfair. Der Film ist als tour des force für den großen Talent von Michelle Pfeiffer gedacht und als solcher lässt er wirklich keine Wünsche offen. Pfeiffer gestaltet ihre Rolle äußerst packend, psychologisch begründet und triumphiert als eine der schönsten und bewegendsten Schauspielerinnen ihrer Generation. Offensichtlich wird es, dass sie sich hier auf die Schauspiel-Schule von Stanislawsky verlässt, damit sie die volle Palette an Emotionen, die ihr die Figur der Mutter, die ihr Kind verliert und dann wiederfindet, anbietet, völlig entfalten kann. Dieses Kino-Theater wird zu einem der besten künstlerischen Erlbnissen der neusten Filmgeschichte.


Sophie's Choice [UK Import]
Sophie's Choice [UK Import]

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Stück Filmgeschichte, 6. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Sophie's Choice [UK Import] (DVD)
Wenige Filme in der Filmgeschichte sind so packend wie "Sophie's Choice." Basierend auf dem Roman von Styron, ist er, wie es doch sehr selten passiert, zum Teil besser als die chaotische, verwirrende und viel zu lange Lektüre der Literaturvorlage. "Sophie's Choice" ist keine Holocaust- Geschichte, sondern viel mehr ein psychologisches Drama. Es analysiert die Folgen eines extremen Ereignisses auf der menschlichen Psyche und wie der Mensch, in diesem Falle eine polnische Frau, damit umzugehen lernt, oder eben auch nicht. Die KZ-Episoden sind ein Bruchteil von dem volüminösen Narrativ des Filmen und werden viel mehr als Impulse oder Argumente für die Gestaltung der Charaktere zum jetzigen Zeitpunkt gegeben. Vor allem gewinnt der Film durch die beispielsohne Schauspielkunst von Meryl Streep, die mit diesem Film ihren Durchbruch schaffte und die zurecht auch mit einem Oscar gekrönt wurde. Ihre Heroine stellt sie so packend, glaubwürdig, logisch und sentimentell dar, dass man, als Schauspieler unvergleichbare Momente des Mitleids, der Katarsis, gar des Miterlebens durchgehen muss, die ich zumindest sonst beim Zuschauen keines anderen Filmes erlebtt habe. Eine der wahnsinnigsten Episoden ist die Szene der Wahl, die erst zum Ende des Filmes auftaucht. Auch der Zuschauer wird in diese wahrscheinlich größte menschliche Tragödie mitgerissen und mit den größten Emotionen erfüllt. Alles in allem, ein unvergleichbares Erlebnis der ganz besonderen Kunst.


Bellini: Norma / Gruberova: Garanca
Bellini: Norma / Gruberova: Garanca
Preis: EUR 35,21

5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Norma - die Hausfrau im Morgenmantel, 3. September 2006
Gruberovas Norma an sich ist sehr gut. Technisch perfekt gesungen, mit einigen gut kalkuliert, wie immer, dramatischen Passagen. Ihre Norma ist eine ganz normale Frau, eine Frau aus dem Alltag, verbittert von den täglichen Schwierigkeiten, als alleinerziehende Mutter, als eine Frau, die wegen einer anderen verlassen wurde. Gruberovas Norma ist keine Pristerin, die fasziniert, inspiriert oder Respekt provoziert, sie ist menschlich, zerbrechlich, neurotisch bis hin zu hysterisch. Ihre Emotionen sind erschöpft oder irgendwo hängengeblieben zwischen den Aufgaben einer weiblichen Halbgöttin, einer Hausfrau und Mutter und einer verliebten, aber ungerecht verlassener Frau. So klingt auch ihre Stimme. Mit perfekter bis zu dem letzten Vokal Diktion, die aber zu dem ermüdeten Timbre kontrstiert, macht sich Gruberova den Weg zum Finale. Der größte Fehler von Gruberova ist der Mangel an Dramatik. Ihr Gesang ist beispielsohne, was die Bel Canto- Tradition vielleicht betrifft, sie vergisst aber, dass Norma keine reine Bel Canto-Partie ist, sondern der Stolperstein zum späten Verdi und sogar Verismo. Wenn man sich die Partitur anschaut, dann fällt es einem sofort ein, dass das Material wenig mit Donizetti oder Rossini zu tun hat - die Melodie leistet ihr Reverance der Dramatik, des dramatischen Erlebnises dieser ungerechten, blutigen Realität, dieser Diskrepanz zwischen des heiligen und des weiblichen Wesens Normas. Und bitte schön - Maria Callas ist eben die intelligenteste Sängerin aller Zeiten, egal was Gruberova zu vermuten vermag, weil sie eben gerade in den letzten Jahren ihrer Karriere auf die Partie der Norma aufgegriffen hat. Da hört man wieder das ermüdete Timbre, aber auch eine gereifte Dramatik, eine erwachsene Explosion der Emotionen. Gruberovas Norma findet mit Sicherheit ihre Fans, wahrscheinlich unter den Liebhabern der älteren Barock-Klassiker, des fühen Donizettis und Rossinis, weniger bei den Anhängern Wagners, Verdis, Puccini, Strauss.
Fridrich Heider bietet eine interessante Interpretation der Partitur, die der Gruberova selbstverständlich nahe liegt. Eine magere Orchestrierung, ungerade Tempi und immer wieder diese Komplexe von Heider eine Partitur von ihrer glänzenden, triumphierenden, Maßstäben setzenden Seiten zu zeigen. Wer sich die richtigen Ausmaßen der Bellinis Musik anhören will, ist viel besser mit Serafin, Levine, Cillaro, aber vor allem Bonynge geraten.
Der Rest der Besetzung ist von enttäuschend bis profillos. Vor allem Alastair Miles ist eine äußerst schwache Entscheidung für die Schlüssel-Partie des Orovesos.
Garanca bietet zweifelsohne eine interessante Adalgisa, vor allem stimmlich. An Profil mangelt es ihr allerdings auch, insbesondere wenn man ihre sonstigen Afnahmen bedenkt.
Als Zusammenfassung, würde ich diese Aufnahme trotz allen Kritikpunkten weiterempfehlen, vor allem wegen des interessanten Gesichtspunktes, der gewollt oder nicht von Gruberova und Heider hier geboten wird. Bellini- Anfänger nehmen lieber doch Callas (egal welche von den beiden, obwohl Corelli auf der zweiten Aufnahme ein Höhepunkt an sich ist) sogar Sutherland, als großer Fan von Caballe empfehle ich selbstverständlich auch die Aufnahme mit Cillaro, alle bei amazon erhältilich!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 7, 2007 5:50 PM CET


Die Zauberflöte (Ga)
Die Zauberflöte (Ga)

35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toll, 8. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Zauberflöte (Ga) (Audio CD)
Das ist, nach meiner Meinung die beste Aufnahme der Oper auf dem Markt- sehr amüsant, sehr unkonventionell, perfekte Tonqualität. Harnoncourt ist nicht erste Sahne in Mozart und hier ist er auch punktuell unbegründet kitschig- die Papageno- Arien, z. B., aber schafft ein tolles Gesamtbild und die beliebten Melodien klingen sehr frisch und inspiriert, phantastisch gespielt vom Züricher Orchester. Die Besetzung ist klare erste Wahl, geführt von Bonney und Salminen. Die Krone gehört aber der Gruberova- für mich die beste Königin der Nacht auf CD und wahrscheinlich auf der Bühne. Es ist unvorstellbar, was sie von dieser plakativen, todesschwirigen Koloraturpartie an Interpreation herausarbetitet. Ihre Stimme klingt bei jeder Phrase mit einer neuen Nuance und schliesslich ist der Eindruck unvergesslich.


La Traviata. Gesamtaufnahme. (Limited Digipak)
La Traviata. Gesamtaufnahme. (Limited Digipak)

43 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Opernabsurd, 8. Dezember 2005
Jede Aufnahme vo La Traviata in dem jetzigen Zustand der Aufnahmeindustrie wird scheitern. Die Oper ist eine der beliebtesten und man kennt sie bis ins kleinste Detail. Daher hat jeder auch seine eigene Vorstellung von den Hauptdarstellern, die selten mit den Sängern, die der Markt zu bieten hat, verglichen werden kann. Noch ein Minus- Punkt ist natürlich die Tatsache, dass jede Interpretin der Violetta mit den unvergesslichen Interpretinnen der Rolle im 20sten Jahrhundert verglichen sein wird- Callas, Sutherland, Caballe, Te Kanawa, Scotto, Tetrazzini, Melba usw. Von allen Seiten sieht es eine falsche Entscheidung die Partie als eine Premiere auf dem schwierigen Feld der Gesamtaufnahmen zu nehmen. Ich wollte wirklich eine tolle Aufnahme in dieser von Netrebko finden, bedauerlich war das eine sehr grosse Enttäuschung. Hier ist auch warum: ihre Stimme mag wohl frisch und jung klingen, für mich ist sie aber farbenlos. Diese Farbenlosigkeit kann man mit zwei Dingen kompensieren- eine gute, unkonventionelle Phrasierung oder starke Charakterdarstellung. Zum ersten ist Netrebko bei weitem nicht fähig- sie hat eine der miserablesten Diktionen aller Sängerinnen, die ich je gehört habe- es gibt keine, aber wirklich keine Laute ausser O oder A, ab dem Gis lediglich nur etwas dazwischen, und eine Phrase wird zuerst aufgrund einer guten Diktion gebildet. Sie findet schon interessante Momente in der Partitur und irgendwann konnte es sich zu einer guten Partie entwickeln, aber im Moment ist sie sehr weit davon- jeder Eindruck wird von diesem einzigen Vokal , etwas zwischen a und o, auch keine Konsosnanten gedämpft. Einen starken Charakter besitzt die Russin auch nicht, im Leben wahrscheinlich, als Violetta, weit nicht- wenige Farben, kaum Nuancen sind in ihrer Interpretation zu erkennen, fast keine Entwicklung in der Gestaltung der Figur. Zu leicht macht sie es sich. Die anderen Darsteller sind auch nicht in Bestform- Villazon ist kin Belcantosänger, mit sehr wenig Präsenz und mehr Clicheemässige Darstellung, nicht zu erwähnen seine hörbare Anstrengung bei der Stimmproduktion, was wahrscheinlich noch mehr auf dem DVD stören wird. Thomas Hampson verliert immer mehr von seinem Baritonalen Timbre und klingt ähnlich einem dramatischen Tenor ohne hohe Töne. Das Dirigat ist interessant, die Tempi sind unkonventionell und daher sehr bewegend, aber das auch nur punktuell. Tonaufnahme verdient hier den einen Stern- die Ingeneure von Deutsch Gr. beweisen noch ein Mal, dass sie die führenden in der Branche sind. Alles in allem erscheint diese Aufnahme als eine grosse Enttäuschung für die Opernkenner. Für Anfänger empfehle ich das auch nicht, da eben nicht den richtigen Eindruck vom Werk abgewinnen kann.


Halévy, Jaques F. - La Juive [2 DVDs]
Halévy, Jaques F. - La Juive [2 DVDs]
DVD ~ Neil Shicoff
Preis: EUR 22,13

16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine tolle Aufführung, 11. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Halévy, Jaques F. - La Juive [2 DVDs] (DVD)
Diese Aufnahme von La Juive ist beinahe die beste die der Opernmarkt zur Zeit anbieten kann. Krämer interpretiert das Stück modern, wobei er den Blickwinkel auf den Hauptdiskurs wechselt- das Ergebnis ist äusserst bewegend. Neil Shicoff mag nicht jedem gefallen- mein Liebling ist er nicht- meiner Meinung nach übertreibt er ein bisschen, das Drama das er erlebt auf der Bühne mag auch ein bisschen überspielt wirken. Gelegentlich ist er auch intonatorisch unsauber- und nun ist er bewegend. Es geling ihm etwas psychologisch Kompaktes aus dieser riesigen Partie zu schaffen und der Efekt ist inspirierend. Der richtige Star des Abends und der wirkliche Grund der 5 Sterne von mir ist aber seine Rachel- Krassimira Stoyanova. Die bulgarische Sopranistin ist mittlerweile zum Wiener Liebling geworden und hier ist auch warum. Ihre Gesangstechnik ist so frei und natürlich, ihr Stimmklang so schön und bewegend, dass sich ihr Porträt zu einem künstlerischen Bild verwandelt- vollkommen und konstant, anlysierend und inspirierend. Sie hat die Statur einer grossen Primadonna. Die weiteren Sänger singen auch gut- das Orchester unter Jurowski ist ein weiteres Plus und das Bühnenbild ist überwältigend- alles in allem ein Muss für jeden Fan und etwas sicherlich Sehenswertes für das breite Publikum.


Computerkolleg Musik Gehörbildung. CD-ROM: Das interaktive Lernprogramm für Anfänger und Fortgeschrittene. Kurse: Intervalle, Skalen, Rhythmen, Akkorde, Kadenzen, Melodien
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Teueres Vergnügen, 11. Mai 2005
Das Softwrare hilft nicht so sehr die Intervalen richtig in Griff zu kriegen- der Sound ist irgendwie von schlechter Qualität, auf theoretische Ansätze muss man total verzichten. Ich fand es einen guten bis mittelmäsigen Übungsstoff und einen schlechten Lernstoff. Für das Hochschulniveau kaum geeignet. Alles in allem finde ich dass der Preis nicht der Qualität entspricht.


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