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Rezensionen verfasst von
ludivina

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La lisière - Am Waldrand (OmU)
La lisière - Am Waldrand (OmU)
DVD ~ Melvil Poupaud
Preis: EUR 15,99

3.0 von 5 Sternen schöne düstere Athmosphäre - unfertige Handlung, 13. September 2014
Rezension bezieht sich auf: La lisière - Am Waldrand (OmU) (DVD)
Mir hat die dunkle Athmosphäre des Films gefallen. Dazu führten die dunklen Hintergrundfarben, die düstere Mimik der Darsteller, besonders von Cedric, die angedeuteten Szenen im Wald etc. Besonders die Musik hat mir sehr gefallen und blieb mir noch Tage später im Ohr.

Jedoch hatte auch ich vergeblich auf eine Aufklärung der Ereignisse gewartet. Was passiert dort im Wald?
So flachte die Spannung zunehmends ab.
Daher vergebe ich drei Sterne für die in sich gut aufeinander abgestimmten Details, die zu der Atmosphäre beitragen. Zwei Sterne Abzug für die fehlenden aufklärenden Handlungen.


Das Kartengeheimnis
Das Kartengeheimnis
von Jostein Gaarder
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,90

5.0 von 5 Sternen tolles philosophisches Buch, 13. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Kartengeheimnis (Taschenbuch)
Das Buch ist unterhaltsam, man wird als Leser portionsweise mit dem philosophischen Inhalt vertrat gemacht.

Ich konnte es nicht so schnell lesen, weil ich oft über die Dinge, die dort standen nachdenken musste.
Aber das ist ja auch beabsichtigt.

Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen! Aber es muss schon eine Offenheit für das Thema da sein!


Séraphine
Séraphine
DVD ~ Yolande Moreau
Wird angeboten von zoreno-deutschland
Preis: EUR 8,14

5.0 von 5 Sternen ruhiger aber faszinierender Film, 19. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Séraphine (DVD)
Eine Meisterleistung, erstklassige Schauspielerin, wunderschöne Filmmusik

Dies ist keine übliche Biografie über irgendeine Künstlerin, sondern eine Darstellung in leisen aber eindringlichen Bildern und Klängen einer außergewöhnlichen Person, die die Welt und besonders die Natur in viel stärkerer Weise wahr zunehmen vermochte als die meisten anderen Menschen.
Ihre Bilder spiegeln genau diese kindliche unverfälschte Direktheit und gleichzeitig eine Tiefgründigkeit wider.

Ein großes Lob an den Regisseur, der es mehr als nur einmal geschafft hat, mich glauben zu lassen, dass ich den Wind spüren konnte, gemeinsam mit Seraphine.


Johnny English
Johnny English
DVD
Preis: EUR 2,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 90 min gelacht :-), 17. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Johnny English (Amazon Instant Video)
Also ich hatte nicht so sehr viel erwartet aber dann im Endeffekt die ganze Zeit gut gelacht. Die Pointen waren, im Gegenteil zu den meisten Komödien, unvorhersehbar und wirklich lustig! Die Schauspieler alle sehr gut, besonders der "schlimme" Franzose :-)
Die Engländer beweisen mal wieder ihren schwarzen Humor (Beerdigungsszene) und dass sie sich selbst und die Queen auf den Arm nehmen können.
Ich kann diesen Film auf jeden Fall weiter empfehlen und werde ihn mir sicher noch mal ansehen.


Frühstück bei Tiffany
Frühstück bei Tiffany
DVD ~ Audrey Hepburn
Preis: EUR 6,99

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ganz ok, 5. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Frühstück bei Tiffany (DVD)
Ich dachte immer, ich hätte etwas verpasst, da ich DIESEN Film noch nie gesehen hatte. Nun habe ich ihn mir also endlich angesehen.
Erstmal war ich überrascht, dass er in Farbe ist, da ich immer dachte, er sei in schwarzweiß :-) Muss an den vielen Schwarzweiß-Fotos von Audrey Hapburn liegen.

Also was mich ein wenig gestört hat, war, dass mir der Film so lang vorkam. Mit fast zwei Stunden fand ich ihn extrem lang und denke, 90 Minuten hätten locker gereicht.

Nun zu den Charakteren: Holly ging mir mit ihrem quitschigem Geplapper ziemlich auf die Nerven. Klar ihr Outfit und Styling ist super, aber wer wacht schon komplett geschminkt und toupiert auf?

Sie lässt ziemlich schnell fremde Männer zu sich in die Wohnung rein und ist auch relativ schnell in den Schlafzimmern fremder Männer (Beispiel Nachbar). Meiner Meinung nach ist das schon ein extremes Eindringen in die Privatsphäre einer anderen Person...

Paul alias Fred ist eigentlich ganz sympatisch und kompensiert gut Hollys aufgedrehte kindische Art und bildet in ihrer Lebenssituation einen Ruhepol.
Holly ist eine Frau, die sich von Reichtum und reichen Männern angezogen fühlt. Ansonsten scheint sie außer Träumereien keinen Lebensinhalt oder gar eine Tätigkeit zu haben.

Obwohl sie sehr verträumt und romantisch ist, will sie sich später die Gefühle für Paul aber nicht eingestehen. Stattdessen offenbart sie ihm eiskalt, dass sie sich zu einem weiteren alten Mann begeben will und für diesen ihre Freiheit und ihr Leben in New York aufgeben will.

Damit verfliegt auch endgültig der Eindruck einer selbstbewussten modernen Frau, die selbstbestimmt leben möchte. Nein, sie begibt sich, freiwillig in die Abhängigkeit eines reichen Mannes, den sie nicht liebt, und das obwohl sie bereits einmal aus einer Ehe geflohen ist und sich als "Wildfang" bezeichnet.

Warum sie so handelt, kann ich nicht beurteilen, denn ich habe in den 60ern nicht gelebt. Die Marilyn-Monroe-Filme jedenfalls sind vom Thema ähnlich: Frauen sind naiv, Männer sind reich und haben Macht, und irgendeiner hat dann aber doch ein gutes Herz und rettet das Dummchen.

Als Holly dann die Katze in den strömenden Regen verscheucht, ist bei mir alle restliche Emphatie verschwunden.

Gut, am Ende gesteht sie sich doch ihre Liebe für Paul ein, und sucht die Katze. Was nun aber aus dem Pärchen geworden ist, wissen wir nicht, aber ich würde mir wünschen, dass Holly auch mit weniger Geld aber dafür im Herzen glücklich geworden ist!


The Moth Diaries - Die Sehnsucht der Falter: Roman (Fischer FJB (allgemein))
The Moth Diaries - Die Sehnsucht der Falter: Roman (Fischer FJB (allgemein))
von Rachel Klein
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

5.0 von 5 Sternen Spannend, düster, toll geschrieben und lässt viel Raum für eigene Interpretationen, 28. Juli 2014
Zufällig hatte ich vorher den Film "The Moths' Diary" gesehen und war gleichfalls gefesselt, dass ich beschloss, das Buch zu lesen.

Ich konnte es keine Minute aus der Hand legen!

Ich verstehe schon, dass es für einige verwirrend ist, dass hin und wieder Fantasie und Realität miteinander verschmelzen aber ich habe es so verstanden, dass diese seltsamen unwirklichen (Fantasy-)Ereignisse nur die Gedanken von Rebecca waren. So zu sagen ihre "Horrorfantasien".

Ich fand es ebenfalls gerade interessant, dass das Buch als Tagebuch nur aus einer Perspektive geschrieben wurde und zugleich so spannend ist. Das hat die Autorin wirklich toll hingekriegt!

Auch finde ich es sprachlich hervorragend geschrieben. Man konnte es so leicht und flüssig lesen und doch gab es immer wieder sehr schöne Sätze mit Gedankenassoziationen, Metaphern und Zitaten aus der Literatur, dass ich wirklich beeindruckt von der Autorin bin und beim Lesen jeden Satz für sich habe wirken lassen.

Leider habe ich über die Autorin im Internet wenige Informationen gefunden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sehr viel von ihr in Rebecca steckt und dass sie vielleicht so etwas ähnliches erlebt hat. Anders hätte sie (so glaube ich) niemals das Internat mit allen Details und die Gefühlswelt von Rebecca so beschreiben können.

Es gab hin und wieder einige Stellen, an denen ich mir auch etwas mehr Handlung gewünscht hätte, da sich die Gedanken der Rebecca zu wiederholen beginnen und lange Zeit nichts weiter passiert.

Ich denke, dass das Buch mit seinen - wie viele hier kritisiert haben - unbeantworteten Stellen, extra und beabsichtigt Raum offen lässt und zur Interpretation einlädt.

Ich persönlich denke, der Kern der Geschichte ist die Angst vor dem Leben (Beispiel Rebeccas Vater) und zugleich die Angst der Mädchen vor dem Erwachsenwerden = dem Leben.

"Selbst wenn es um Ideen und Bücher ging, interessierten wir uns nur für das, was uns selbst wiederspiegelte. Es wäre einfach, der Schule mit ihrer hermetischen Atmosphäre die Schuld daran zu geben, oder der Tatsache, dass die meisten von uns eine unglückliche Kindheit hatten, aber das erklärt nicht alles."

Wenn man ein oberflächliches, nettes Buch zur Unterhaltung sucht, wird man mit zu viel Tiefgründigkeit konfrontiert. Wenn man aber etwas düstere Literatur mit einem Hang zu Fantasy und Drama mag, dann hat dieses Buch auf jeden Fall eine Chance verdient!


Anna - Schritt für Schritt ins neue Leben
Anna - Schritt für Schritt ins neue Leben
von Justus Pfaue
  Gebundene Ausgabe

3.0 von 5 Sternen eher ein Drehbuch, 25. Juni 2014
Ich bin selber ein großer Ballett-Fan und tanze schon seit meiner Kindheit. Daher mochte ich Anna auch immer sehr und habe diese Bücher als Kind gelesen.

Vor kurzem habe ich zufällig erneut das Buch Anna von Justus Pfaue gelesen und hatte das Gefühl, dass hier einfach das Drehbuch abgedruckt wurde. So las es sich jedenfalls. Als Kind war mir das so nicht aufgefallen beim Lesen. Nach meiner Recherche kam auch erst die Serie raus und später das Buch. (Bin mir da aber nicht 100%tig sicher.) Jedenfalls würde es das erklären.

Mir hat persönlich die TV-Serie besser gefallen als das Buch. Ansonsten ist die Geschichte sehr schön.


True Blood - Die komplette erste Staffel [5 DVDs]
True Blood - Die komplette erste Staffel [5 DVDs]
DVD ~ Anna Paquin
Preis: EUR 9,97

2 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ...gruselig schlecht, 24. Juni 2014
Ich wollte mir diese Serie ansehen, da ich mit The Vampire Diaries durch war und etwas Weiteres zu diesem Thema sehen wollte.

Ich hatte mir extra keine Rezensionen vorher durchgelesen, um mir ein eigenes Bild zu machen.

Leider hat mir an TrueBlood einfach gar nichts gefallen. Schon der Text auf der Rückseite hat mir nichts gesagt, der Vorspann hat mir ebenfalls nicht gefallen.
Als die Folge dann losging hatte ich erwartet, dass die Personen dem Zuschauer vorgestellt werden, was aber nicht so richtig der Fall war.
Es folgen relativ am Anfang mehrere ausführliche Sex-Szenen, sorry aber mit extrem unansehnlichen Schauspielern, dass ich es kaum fassen konnte, was ich da sehe.

Auch in den anderen Szenen waren nur eklige Typen zu sehen, und wie sich irgendwann rausstellte und ich dann auch nachgelesen habe (während die DVD lief) handelte es sich hier schon um die Hauptfiguren. Auch ging mir der extreme Südstaatenakzent so was von auf die Nerven, dass es richtig in den Ohren weh tat. Die Dialoge waren so, dass man eigentlich auch auf stumm schalten konnte...

Zu den Charakteren kann ich nicht so viel sagen, da ich kaum noch auf das Gebrabbel gehört habe. Und als dann die ersten Vampirzähnchen rauskamen, dachte ich, es sei ein Scherz!
Der Vampir übrigens in den sich Sookie dann auch noch verliebt (wie ich gelesen habe) ist alles andere als was man von Vampiren so kennt (edel, geheimnissvoll, attraktiv) er sieht aus wie ein Alkoholiker auf Entzug.

Also bei mir war eigentlich schon gleich am Anfang klar, dass das niemals meinen Geschmack treffen kann. Ich habe zwar diese eine Folge dann noch zu Ende gesehen (mehr oder weniger hingeschaut) und dann entschieden, dass ich es sich nicht lohnt weiter zu sehen. Wie ich hier auch in den anderen Rezensionen gelesen habe, geht es vielen so.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 27, 2015 6:02 PM MEST


Die Poison Diaries: Band 2
Die Poison Diaries: Band 2
Preis: EUR 12,99

1.0 von 5 Sternen Vielversprechender Anfang (Teil 1) - am Ende Flop! (Teil 2), 29. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Poison Diaries: Band 2 (Kindle Edition)
Ich hatte zuerst Teil 1 gelesen und war sehr gespannt, wie es in Teil 2 weitergeht. Ich bin leider enttäuscht worden.

Die Geschichte fing eigentlich spannend an und es gab zu Beginn (Teil 1) viele Geheimnisse (z.B. den verbotene Garten, den geheimnissvollen Weed, den dunkle Oleander-Prinzen etc.) doch es kam nichts Interessantes dabei am Ende (Teil 2) heraus.

Mich hat vor allem die Situation genervt, dass Jessamine die ganze Zeit in einer fremdbestimmten Welt lebt, erst durch den Vater und dann durch Oleander. Lernen wir nicht bereits in Kinderbüchern, dass Selbstbestimmung cool ist und man die Welt immer selbst hinterfragen sollte? (Beispiel: Pippi Langstrumpf, Ronja Räubertochter etc.)

Dass Jessamine dann plötzlich den Vater umbringt, davon reist, um eigentlich Weed zu suchen, dabei aber die ganze Zeit einer fremden Stimme folgt und rumhurt, macht die Sache nicht besser. Im Gegenteil, sie bleibt eine Marionette.

Den Vater als Figur fand ich unangenehm, falsch und hinterhältig. Ich wäre da schon längst abgehauen. Ok, er ist neugierig auf Pflanzenwirkungen, aber was will er damit eigentlich? Das Heilen hat er ja nicht aus gutem Willen gemacht, sondern weil er an den Geistesgestörten Gifte ausprobieren wollte. Aber wozu? Nur damit er weiß, wieviel Saft von welcher Pflanze man braucht um jemanden umzubringen?

Die Liebesbeziehung zwischen Jessamine und Weed konnte ich am Anfang noch einigermaßen nachvollziehen und sie war der einzige Hoffnungs-Lichtblick in der öden Welt. Doch in Teil 2 ging es nur noch theoretisch darum, dass sie sich gegenseitig anziehen, schließlich fahren sie beide durch die Gegend um den anderen zu finden. (Auch nachdem Jessamine eigentlich schon nicht mehr Herr Ihrer eigenen Sinne war und anderen Zielen folgte.)

Bei Weed hat mich gestört, dass man über ihn kaum etwas erfahren hat. Das hat sich auch nicht geändert, als plötzlich die Geschichte in seiner Ich-Form geschrieben war. Man weiß nichts über ihn und warum er diese besonderen Fähigeiten hatte. Z.B. warum er am Anfang keine Pflanzen essen wollte oder so sonderbar war. Ich dachte erst, er sei so eine Art Mischwesen halb Pflanze, halb Mensch oder so, aber nix.

Als er dann auch noch so leichtfertig unschuldige Menschen und Tiere ermordet, war er für mich unten durch. Auch er wird zur Marionette, nämlich die der bösen Pflanzen.

Diese Verharmlosung der Morde finde ich, ehrlich gesagt, besonders grenzwertig. Es scheint die ganze Zeit nur darum zu gehen. Was wollte die Autorin damit bezwecken? Sollen wir auch anfangen Gifte zu mischen und so ein bißchen zu morden oder gar selbstmorden? Wir wissen ja jetzt wie es geht mit den Belladonna-Samen. Dieses Buch wird ja immerhin als Jugendliteratur verkauft.

Da von meiner anfänglichen Neugier nur noch Kopfschütteln zurückgeblieben ist, sinkt meine Bewertung von den eigentlich 5 Sternen, die ich nach Teil 1 zu geben bereit, war auf 1 Stern den ich hier nun vergebe.


Die Selbstmord-Schwestern
Die Selbstmord-Schwestern
von Jeffrey Eugenides
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

3.0 von 5 Sternen Interessante Thematik, die an einer Überladung von Details erstickt, 22. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Selbstmord-Schwestern (Taschenbuch)
Erstmal zum Positiven: Mir gefällt der sehr kreative Schreibstil des Autors. Durch die vielen Kleinigkeiten, die beschrieben werden, bekommt alles eine schöne und verträumte Note. Auch gut ist, dass alles aus einer Perspektive der Ferne erzählt wird und mit einzelnen Aussagen anderer Personen angereichert wird. Das Thema selbst ist melancholisch, was mir persönlich gut gefällt.

Das Negative ist, dass es ab ca. Seite 67 etwas langatmig wird, da viele Passagen voll gestopft sind mit ganz vielen Kleinigkeiten und eigentlich wenig Handlung passiert. Etwas später wird es dann wieder besser, da wieder Handlungen stattfinden. Dennoch bleibt bis zum Schluss das Problem, das hier schon andere kritisiert haben, dass man von den vielen Beschreibungen "übersättigt" ist und man endlich mal vorankommen möchte mit dem Buch.

Ein weiterer Kritikpunkt sind auch die Personen. Ich meine damit speziell die Lisbon-Mädchen. Es wurde nur am Anfang Cecilia hervorgehoben, dass sie Tagebuch schrieb usw. Dann später wird Lux gut beschrieben, aber über die anderen 3 habe ich bis zum Schluss kein Bild in Bezug auf die Charaktere. Es bleibt dann im Endeffekt alles nur an der Oberfläche, weswegen bei mir auch keinerlei Gefühl entstand. Auch nicht als sie sich das Leben nahmen oder eingesperrt waren.

Ich muss sagen, dass ich erst den Film gesehen habe und dann das Buch lesen wollte, da der Film viele Fragen offen lässt und ich gehofft hatte, in dem Buch die Antworten zu finden. Dem ist nicht so. Man weiß z.B. nicht, was die Eltern die ganze Zeit gemacht haben und warum die Mutter nicht mehr gekocht hat und warum der Vater ebenso das Haus hat zerfallen lassen. Die Eltern scheinen ja das große Problem gehabt zu haben und nicht die Töchter.
Aber das wird auch nicht von dem Erzähler hinterfragt.

Deswegen kann ich zusammenfassend nur sagen, dass das Buch eigentlich ein interessantes Thema behandelt, eine eigentlich dramatische und mysteriöse Handlung und Personen hat (was ich sonst sehr mag) und der Schreibstil gut gewählt wurde, das Buch jedoch insgesamt Qualität verliert durch seine abschweifende Überladung von Beschreibungen unwichtiger Kleinigkeiten.

Da es aber das erste Buch war, das der Autor herausgebracht hat, werde ich trotzdem seine Weiteren lesen.


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