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Rezensionen verfasst von
Nadir (München)

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Marillion's Script Revisited
Marillion's Script Revisited
Preis: EUR 19,11

4.0 von 5 Sternen Jester on Tour, 5. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Marillion's Script Revisited (Audio CD)
Mick Pointer war Bandmitglied zur Zeiten des 1. Albums von Marillion. Dieses war wegweisend in den weichgespülten 1980ern nach dem verloren geglaubten Genesis-Sound. Derek W. Dick alias Fish der Peter Gabriel Klon schlechthin. Mit letztlich 4 Studioalben und etlichen Maxis räumte die Band vor Fishs Austieg die großen Hallen ab.
Das "Script"-Album - und die damals üblichen Maxis mit ähnlich/anderem Material - waren die Initialzündung. Mit einer erstklassigen Band zelebriert Herr Pointer das Album plus aller zusätzlichen Songs wie u.a. dem Epic "Grendel". Pendragons Nik Barrett an der Gitarre ist ein Brett, Brian Cummins als Sänger eine mehr als gute "Fish-Vertretung". Zusammen bieten sie eine sehr agil dynamische Performance. Auch der Sound ist nicht ganz so dynamik-kastriert wie heute üblich, hält den Vergleich zum Originalalbum aber nicht stand. Die Ausblendungen sind zudem ärgerlich, vermutlich wurde in den Konzerten eine andere Reihenfolge gespielt.
Aber das ist Meckern auf hohem Niveau: diese Liveplatte sei jedem "Jester" sehr ans Herz gelegt.


Clockwork Angels Tour (Live)
Clockwork Angels Tour (Live)
Preis: EUR 15,98

13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wall of Klangbrei, 18. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Clockwork Angels Tour (Live) (Audio CD)
Nach berechtigten Kritiken am Kompressionssound der letzten Studioplatte "Clockwork Angels" sowie der eher (mehr bildtechnisch) mäßigen "Time Machine 2011"-Veröffentlichung, bestand zumindest die Hoffnung auf Besserung. Trotz teilweise neuen Leuten im Mixing-/Produktions- und Mastering-Prozess ist auf der mir vorliegenden CD-Version ein Kompressionsdebakel und Loudness-War aller erster Güte zu Gange.
Drums völlig im Hintergrund, keine Beckenarbeit, kein knorriger Bass (nur Gewaber). Zudem eine Gitarre, die alles zukleistert und Lead Vocals mit dem seltsamen Hall einer Klinkerbadeanstalt. Dazu ist der ganze Mix in den Höhen und Tiefen seltsam aufgehübscht. Fängt ein Stück verhalten an, klingt's ganz ordentlich - wird's dann "eigentlich" lauter, verschwindet "ordentlich" im quillenden Klangbrei.
Audiophil geht anders. Und Rush live auch. "R30" und "Snakes And Arrows Live" sind top. Selbst die "Time Machine 2011" ist tonal ggüber der "CA Tour" eine Ohrenkur.
Wer mehrere dieser Veröffentlichungen besitzt, sollte bitte einfach mal die Stücke die immer dabei sind, objektiv vergleichen. Aber bitte nicht "Rush in Rio" nehmen ...
Der dritte Stern zu dieser VÖ ist Goodwill.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 24, 2013 2:31 PM CET


Live Tales
Live Tales
Preis: EUR 19,98

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Live Tales - Live Failes?, 17. August 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Live Tales (Audio CD)
Als alter Heep-Fan las ich begeistert die Set-List des aktuellen Akkustik-Livealbums von Ken Hensley, dem Komponisten der größten Uriah Heep-Songs. Jetzt in gesetztem Alter solo live ohne doppelten Boden? Wie ist er nur auf diese Idee gekommen? Es ging schief.
Dylan kann's, Hammill kann's, Cohen kann's, Yusuf Islam (Cat Stevens) sicher auch - aber Ken Hensley nicht. Läßt man den Übersänger David Byron mal außen vor, sind KH's Interpretationen zumindest der alten Heep-Songs sehr rudimentär, skelletiert, und leider mit einer wohl altersmäßigen Nichtstimme gewürzt. Zudem läßt die einfache Gitarre/Piano-Instrumentierung doch das sehr simple Gerüst der Songs erkennen. Bedenkt man, daß er (und nicht Byron) damals mit sonorer Stimme den Jahrhunderthit "Lady In Black" eingesungen hat, ist die vorliegende Darbietung doch sehr bescheiden.
Letztlich muß der Künstler wissen, wie er heute auftritt. Und der Fan entscheiden, was er goutiert.


Live at the Nec
Live at the Nec
Preis: EUR 24,37

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Begrenzte Begeisterung, 1. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Live at the Nec (Audio CD)
Dass nach fast 25 Jahren diese komplette Liveaufnahme der ABWH-Tour von 1989 das Licht der Welt erblickt wird bei Fans der Yes-Musik für Begeisterung sorgen. War doch die gekürzte und soundtechnisch minderbemittelte DoCD "An Evening Of Yes Music Plus .." nicht das Gelbe vom Ei. Aber hat sich das Warten gelohnt?
Nach dem starken "Debut"-Album (in der Expanded-Version übrigens erstmals wieder mit seitenrichtigem Cover) und nachfolgenden "Union"-Aktivitäten, vergaß man wohl einen professionellen Mitschnitt der '89iger Worldtour.
Der vorliegende BBC-Mitschnitt ist - mit Verlaub - semiprofessionell. Vor dem ersten Hören schon mit 0 - in Worten "Null" - Infos zu Aufnahme, Produktion und Mastering im Booklet bedacht, überzeugt das Hören eines Schlechteren.
Abgesehen von den teils massiven Dropouts auf Titel 1 (und auch Titel 2) der CD1 sowie das Ausschneiden des 5. Titels der CD2 "Order Of The Universe" nach minutenlanger Pause zu letztem Titel der Disc, erfreut einen doch weitgehend blecherner und kraftloser Sound.
Neben den angesagten No-Go's der 1980iger wie elektronische Drumkits (Bruford) und E-Pianos, die wie Nähmaschinen klingen (Wakeman), sind Yesstärken wie Wucht und Bass (Hand und Pedale - remember Chris Squire?) und Pathos schlichtweg nicht vorhanden.
Die seltsame Setlist mit beginnenden langen Solopassagen aller Bandmitglieder und zweier kompletter Songs mit anschließender Pause + nachfolgendem Bandset hat mich bei dem damaligen München-Konzert schon genervt. Die letzte Zugabe "Vultures In The City" hatten wir dann wohl exklusiv...
Fazit: (3 Sterne für den guten Willen)
1. für Komplettisten ja - sonst ABWH-Studioalbum hören
2. neben den klassischen Live-Alben bessere Yes-Livesets: "Live in Montreux 2003", "Yes Symphonic Live" & "Songs From Tsongas".


Fortyfied
Fortyfied
Preis: EUR 18,67

4.0 von 5 Sternen Feines Jubiläum, 1. April 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fortyfied (Audio CD)
Zum Vierzigsten legen Nektar hier ein feines Bühnenset hin. Verglichen mit der "Live at the London Roundhouse" (remastered & expanded) das nachfolgend Beste. Mittlerweile bewegt man sich allerdings auf Clubtourniveau - diese einfache und rauhe Atmosphäre ist klar auf den Aufnahmen zu hören. Trotzdem ist das Album gut produziert, kraftvoll und hörbar. Und weit entfernt irgend welcher Kompressions- und Glattbügelorgien. Abgedeckt wird (fast) das ganze Schaffensspektrum: Für Liebhaber handgemachter progressiver Rockmusik eine klare Empfehlung.


Turn The Page + The Lost Tracks
Turn The Page + The Lost Tracks
Preis: EUR 18,99

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach outstanding, 11. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Turn The Page + The Lost Tracks (Audio CD)
Schon für das Frühjahr angekündigt, verschob sich die musikalische Aufarbeitung und der Umbruch des Jane-Mutterschiffs bekanntlich durch den Split der "Hungry 4 Live"-Formation im Feb. 2012. Nachdem neue vielversprechende Musiker(innen) gefunden wurden, mag es einerseits befremdlich erscheinen, die bisher eingespielten Spuren beizubehalten - dies ist sicher neben Kostengründen auch als Anerkennung des bisherigen Schaffens an Bass/Drums zu verstehen.
Technisch und musikalisch sind die neuen Studio-Einspielungen aus dem Klaus Hess Live-Backkatalog einfach outstanding. Mehr als erwartet wurden zusätzliche Ideen und Brüche in die Songs integriert, neben Hess und der Band von Gastsänger/Produzent Qusai Zureikat sehr angemessen interpretiert. Gediegen schiebt und drückt der Sound "Mother Jane" ins hier und jetzt. Allein "Nightmare" ist die Reise wert.
Müßig, ein Nichterscheinen eventuell angedachter Songs/Interpreten auf dieser CD zu bedauern, vermisst der Verfasser allein den Song "Emotion" - auf der "Mother Jane Comes Alive" als Epilog zu "Together We Stand" zu finden.


Pno,Gtr,Vox,Box
Pno,Gtr,Vox,Box

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Essenz einer Retrospektive, 3. März 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pno,Gtr,Vox,Box (Audio CD)
Peter Hammill ist einer der wichtigsten/innovativsten musikalischen Künstler unserer Zeit. Sein Genie als Komponist wird nur noch durch seine lyrischen Fähigkeiten und die absolut professionelle Bühnenpräsenz getoppt. Trotz des Wirkens weitab des Mainstreams brachte er es seit 1969 bisher auf (überschaubare) 15 "Van der Graaf Generator" Alben, sowie auf (unüberschaubare) ca. 45 Soloveröffentlichungen. Die Interpretation seiner Stücke variierte stets auch live zwischen Band, reduzierter Band (ohne Drums und/oder Bass) und solo mit Gitarre/Piano.
Mit dieser auf weltweit 2.000 Stück limitierten 7-CD-Box versucht Hammill thematisiert sein Lebenswerk als Soloartist zu katalogisieren. Diese neueren Aufnahmen aus Japan/GB sind mit "What if ..."-Themen überschaubar geordnet und gewährt auch hartnäckigen Hammill-Fans eine gewisse Übersicht. Die CDs sind einzeln jeweils in einem Pappschuber und zusammen mit einem sehr ausführlichen Booklet in einer Hardcover-Box untergebracht.
Braucht man diese Box? Ja und Nein.
Ja: Der Hammill-Fan sowieso, die Soloperformances haben durch die VdGG-Reunion an Intensität nur zugenommen, die thematische Unterteilung machen CDs wie "What if I knew this was the last show I would ever do" oder "What if I played only VdGG/VdG songs?" unverzichtbar.
Nein: Wer sich mit dem kürzlich erschienenem Doppelalbum "PNO GTR VOX" begnügt (diese sind auch hier als CD 1+2 enthalten);
wer bisherige Live-Veröffentlichungen wie "Room Temperature Live" oder "Typical" sein eigen nennt und damit zufrieden ist;
oder wer mit der gebotenen Songauswahl nicht einverstanden ist (z.B. das Album "A Black Box" mit dem Übersong "Flight" ist hier nicht vertreten).
Fazit: Eine klasse VÖ eines Ausnahmekünstlers - retrospektiv, mit Verve gestaltet, und mit dem Mut zur Lücke.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 1, 2013 1:32 AM CET


The Seventh Degree of Separation CD Digi + Bonus DVD
The Seventh Degree of Separation CD Digi + Bonus DVD

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die größte Überraschung 2011, 3. Januar 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Schon das Cover-Artwork zeigt, daß sich Arena 2011 seit dem gewählten Standstill von 2005 verändert hat. War es ein Abnutzen der bisherigen Soundstrukturen der letzten Veröffentlichungen (Contagion, Pepper's Ghost) ggü. den Meisterwerken (The Visitor, Immortal?) oder einfach das Engagement einzelner Bandmitglieder in anderen Projekten, sei dahingestellt.
Arena 2011 präsentieren sich jedenfalls mit neuem (sehr guten) Sänger Paul Manzi sowie Bass-Ikone John Jowitt in gestrafften, sehr eingängig gesangs- und gitarrenbetonten Prog/Rock-Songs. Und diese Songs haben gewaltiges musikalisches Gewicht. Trotz der ungewohnten Kürze treten jederzeit Clive Nolans Keyboardteppiche sowie die typischen Arena-Hooks hervor.
Zeitgemäße Veränderung in Würde ohne Verleugnung der eigenen Wurzeln schaffen nur wenige. Ein gutes Beispiel ist Clive Nolans Zweit-Engagement auf den letzten beiden Pendragon-Alben (Pure, Passion).
Apropos Kürze: Die 13 Titel gehen fast ausnahmslos ineinander über. Zudem sind sie untereinander leicht kombinierbar und bilden in 3er, 5er oder 7er Kombinationen schon fast eigene Longtracks. Somit macht der Titel "The Seventh Degree of Separation" schon fast Sinn ...


Kuxan Suum
Kuxan Suum
Preis: EUR 19,98

5 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mission Impossible, 17. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Kuxan Suum (Audio CD)
Unter einem Konzeptalbum versteht man ein in zusammenhängender Form komplexes Musikstück einer CD. Diese beschäftigt sich auch inhaltlich mit einem bestimmten Thema.
Lose, mit Banaltitel versehene Rockstücke und Keyboard-Füllseln als Maya-Mythologie zu verkaufen, ist aus esoterischer Sicht sicher nicht verkehrt.
Aber das Ganze aber auch noch an die Erfolge einer 70iger Rockinstitution zu hängen und so zu tun, als wäre diese Scheibe eine logische Konsequenz der "Fire, Water, Earth & Air", ist einfach dreist. Wären andere nicht eingeschritten, wäre das hier schlicht unter dem Namen "JANE" erschienen.
Zu betonen ist, daß die Songs gar nicht so schlecht sind. Nur die Intention der gewollten Vermarktung sowie der Bezug auf den originalen Jane-Sound ist hier definitiv nicht gegeben.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 16, 2013 10:54 PM MEST


Journey I-Best of
Journey I-Best of
Preis: EUR 18,62

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Spatz und die Taube ..., 3. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Journey I-Best of (Audio CD)
Die Frage war: Tu' ich's oder tu' ich es nicht? Eine Tribute-Band spielt Klassiker einer Rockinstutition der '70iger in neuem Studiogewand? Klaus Hess als Urheber der Songs ist nicht dabei? Ich habe sie trotzdem gekauft ...
Also muß an den Songs irgend etwas sein, was mehrere Bands beflügelt, diese immer wieder aufzuführen. Schlecht werden sie hier nicht interpretiert: der Klang stimmt, "Out in the Rain" kommt sogar richtig gut. Ein Arndt Schulz oder Charly Maucher taten das bei "Peter Panka's Jane" live in der Form aber auch. Der Namensgeber selbst war dagegen nie ein guter Sänger.
Werner Nadolny mag seine Gründe haben, dies zu veröffentlichen. Komisch nur, daß er Stücke (Lady, Way to Paradise, Windows, Love Your Life) spielen läßt, mit denen er gar nichts zu tun hatte. Und "Back Again" von 2002 hat auf dieser Scheibe (Journey I, Best of '70 - '80) nun gar nichts zu suchen. Muß man jetzt auf "Journey II" warten? Wohl kaum.


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