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Beiträge von housemeister71
Top-Rezensenten Rang: 2.727
Hilfreiche Bewertungen: 226
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Rezensionen verfasst von housemeister71
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
London 2012: Verbrechen, Finanzen und gescheiterte Existenzen. Ein brutaler Mix.l, 31. Juli 2012
Also zuerst einmal muss ich dem Autor Oliver Harris für die Einführung des verruchten und trotzdem sympathischen Polizisten Nick Belsey danken. Fernab von streamgelinten smarten Agenten ist der Protagonist in diesem Buch genau das Gegenteil. Die Frauen laufen ihm nicht in Schaaren zu, Geld ist auch nicht vorhanden und die Karriere ist an einem Scheidepunkt angekommen, da ein Disziplinarverfahren droht. Das sind eigentlich keine guten Voraussetzungen für einen spannenden Plot. Aber genau das Gegenteil trifft zu. Über einen Zufall entdeckt Nick Belsey die Leiche eines russischen Oligarchen, der ermordet in seiner feinen Londoner Stadtvilla aufgefunden wird. Über diesen Toten kommt der Polizist mit einer ganz anderen Welt in Berührung, bei der Clubmitgliedschaften, goldene Kreditkarten und Porsche zum Alltag gehören. Aber auch in dieser Liga gibt es die gleichen Probleme, nur die Summen sind etwas größer. Der Clou ist aber die Welt aus Lügen, Betrug und Vertuschung, die den Charme dieses Buchs ausmacht. Irre Typen, heruntergekommene Speilunken und die Londoner City am Abgrund der weltweiten Finanzkrise. Ein wahrhaft tödlicher Mix. Man muss immer aufpassen, wer gut oder böse ist. Einer neuer Typ von Ermittler ist geboren. Hoffentlich hören wir noch mehr von Oliver Harris.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Der Beginn einer großartigen Geheimdienstreihe, 31. Juli 2012
Dieser Roman ist der Beginn der Reihe um Agent George Smiley, der hier gekonnt eingeführt wird. Man lernt sofort, wie der Protagonist lebt und zum Geheimdienst gekommen ist. Ganz anders als James Bond wird hier das richtige Agentenleben in seinen teilweise bizarren Stilblüten geschildert. Das Geschehen spielt nicht auf exotischen Südseeinseln, sondern im grauen London der Nachkriegszeit. Aber genau das zeichnet John Le Carré aus, er beschreibt das Milieu detailreich und spannend. Denn wir lernen, der triste Agentenalltag ist eigentlich gar nicht langweilig und man hat es mit durchaus intelligenten Gegnern zu tun. Schließlich kennt der Autor das Agentenleben aus eigener Erfahrung. Das beschreibt der Autor in einer klaren Sprache, die fast literarisch anmutet. Außerdem wird die Handlung nicht so ewig in die Länge gezogen, sondern über 176 Seiten auf den Punkt gebracht. Von den etablierten Kriminalautoren der Gegenwart ist John Le Carré mit Sicherheit der intellektuellste. Die Gesamtausgabe wurde vom List Verlag liebevoll gestaltet und editiert.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Jede Region bekommt den Kommisar, den sie verdient., 14. Juli 2012
Früher gab es Kommissare in England. Danach kamen die skandinavischen Länder dazu. Inspektor Brunetti ermittelt bereits zum 20. Mal. Mit Bruno gibt es bereits einen neuzeitlichen sympathischen Kommissar, der auch bereits zum 4. Mal ermittelt. Mal abgesehen von weiteren Ermittlern auf dem europäischen Kontinent. Da stellt sich automatisch die Frage: braucht Frankreich einen weiteren Kommissar? Diese Frage hat Jean-Luc Bannalec aus meiner Sicht noch nicht vollständig geklärt. Das Buch ist eine absolute Liebeserklärung an die Menschen, die an der bretonischen Küste leben. Die Charakteristika der Personen und der ganzen Umgebung werden exzellent dargestellt und auch Lebensart und Kultur (Gauguin!) kommen nicht zu kurz. Die Kriminalgeschichte an sich ist ganz nett, reist aber niemanden so ganz vom Hocker. Es wirkt doch teilweise etwas konstruiert, was da auf gut 300 Seiten passiert. Auch kommen die persönlichen Momente des Kommissar Dupin etwas zu kurz. Insgesamt wird sich zeigen, falls es noch einen weiteren Fall gibt, ob bei einem zweiten Roman die Figur des Kommissars etwas detaillierter beschrieben wird und die Gesamthandlung vielleicht dann einen etwas verschlüsselteren Lauf nimmt, als bei dem aktuellen Buch. Ich stehe einem 2. Buch aufgeschlossen gegenüber.
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5.0 von 5 Sternen
Auch 2012 in Top Form. Die derzeit hochwertigste Lounge Reihe!, 8. Juli 2012
Man muss den Machern dieser Compilation wirklich gratulieren. Auch in der 10. regulären Version wird wieder ein bezaubernder Musikmix geboten, der eigentlich so gar nicht zu der momentanen tristen Wetterphase im Sommer 2012 passt. Beginnend mit dem loungigen "Schwindelig" kommt mit dem zuckersüßen "Inside my love" von Mimmie Rperton gleich ein erster Classic Highlight. Das vielfach abgesampelte Lied ist ein absoluter Burner und setzt die Tradition von guten Soul und Funk Klassikern in dieser Reihe fort. Dann wird es wieder etwas loungiger, bis mit dem genialen Classic "Real Love" von Driza Bone ein perfektes Break kommt. Das war einer der Club Klassiker der frühen 90er Jahre. Hammer! So einen Song in den Lounge Mix mit einzubauen, dass verlangt schon Mut und absolute Stilsicherheit. Danach geht es über etwas elektronischer angehauchte Beats hin zu deepem beswingtem House, der perfekt dahingleitet und in Richtung einer virtuellen oder realen Tanzfläche bewegt. Das ist auch eines der Differenzierungsmerkmale dieser Lounge Sampler Reihe. Es geht nicht nur in eine stupide vorgegebene Musikrichtung, sondern alle möglichen Musikeinflüsse fliessen in ein Sound Desgin der Extraklasse mit ein. Es bleibt nur zu hoffen, dass auch im nächsten Jahr wieder eine neue Compilation rauskommt. Ich besitze alle 10 CD's und gebe keine ab!
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5.0 von 5 Sternen
Vor Käufen der Platten in den Originalversionen wird gewarnt., 24. Juni 2012
Wer zu den Sammlern im Bereich Boogie und Disco gehört, wird mit Entzücken zu dieser Compilation greifen. Die Originale auf Schallplatte sind teilweise unbezahlbar! Das ist eine exzellente Zusammenstellung von Interpreten aus den End 70er und Anfang 80er Jahren. Teilweise sehr spezielle und unbekannte Interpreten. Bis auf so Ausnahmen wie zum Roy Ayers. Die Titel sind entweder schnelle und einprägsame Disco Tunes oder eher sehr funkig angehaucht. Da sind entsprechende Basslines obligat. Es knarzt und grooved überall. Aber auch das bekannte Thema "Afternoon Of A Fault" von Walter Murphy, welches hinlänglich gesampelt wurde, passt zu der zusammenstellung. Diese Nummer hätte im Sinne der Anordnung der Stücke nur als Abschlussstück platziert werden sollen. Aber das sind zu vernachlässigende Faktoren. Hoffentlich kommen die Macher auf den Geschmack und bringen Volume 2 heraus.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Hammer Soul Compilation., 24. Juni 2012
Wer auf den nicht so mainstreamigen Soul steht, wird mit dieser Zusammenstellung zu 100% bedient. Das fängt mit der super deepen Housenummer "Give Your Love A Chance" an und verdeutlicht mit der swingigen "Greatest Love" Nummer von Heston das Konzept. Es geht nicht nur um 2-Step Soul, sondern verschiedene Spielarten des souligen Grooves, zu dem Housemusic auch gehört. Aber das ist bei weitem noch nicht alles, was diese überragende Compilation zu bieten hat. Die beiden Stücke von Rahsaan Patterson und They erinnern an das gute 80's Feeling, als Soul noch einen anderen Stellenwert hatte. Surface und andere Vorbilder lassen grüßen. Zum Ende wird sogar der gute klassische Jazz-Funk mit dem groovigen "Messing" von Sarah Fonteyne kurz berührt. Es gibt also neben Incognito durchaus noch weitere Vertreter dieser musikalischen Spielart. Mit den beiden abschließenden Tracks geht die Reise dann noch einmal in Richtung deeper Housmusic. "Feeling High" in einer instrumentalen Version erinnert sogar an die guten alten Disco und Boogie Zeiten. Wer bei den vielen Zitaten und Vergleichen von mir denkt, dass die Musik nur abgekupfert ist, der irrt. Das sind alle eigenständige und hochwertige Produktionen ohne nennenswerte Schwächen. Im Gegenteil. Hier ist das momentane Who-is-who versammelt und erspart den Kauf von so manchem Album oder 7". Diese Serie besticht seit vielen Jahren durch eine ausgewogene Auswahl an hochwertigen Stücken und kann durchgehen weiterempfohlen werden.
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5.0 von 5 Sternen
Beswingter Bossa Nova aus Italien. Außergewöhnlich gur!, 24. Juni 2012
Das Italien nicht nur Lebenskultur und gute Fußballer hervorgebracht hat, beweist seit vielen Jahren das Irma Label, das sich auf gute Jazz, Funk und Dance Veröffentlichungen spezialisiert hat. Das Debütalbum "Rhythm Of Life" besticht durch die gute Laune, die sich durch alle Lieder zieht. Da gibt es den swingigen Titel, eine wunderschöne Lounge Version von "Crazy" und ein Uptempo Jazzstück wie "E La Chiamano Estate". Das musikalische Spektrum ist schon beindruckend. Hier jagt ein Höhepunkt den Nächsten ohne das Langeweile aufkommt oder der rote Faden verloren wird. Das schöne an diesem Happy Sound ist, dass die Melodien und Grooves in Erinnerung bleiben. Das mehrmalige Durchhören ist unbedingt zu empfehlen. Vor allem gibt es immer wieder dezente Ruhepausen, die aber gut platziert sind. Schließlich möchte man ja nicht nur stumpf zu einem monotonen Groove mitwippen. Hinter diesem Album steht schon ein richtiges Konzept. Aus meiner Sicht ist es eine kleine Weltreise über Europa, die USA bis hin zu den schönen Stränden der Copacabana. Alles fliesst leichtfüssig daher und als Hörer kann man sich das ein oder andere Grinsen nicht verkneifen. Somit haben die Produzenten alle richtig gemacht mit diesem ansprechenden und außergewöhnlichen Album. Das schreit nach mehr! Hochgenuss pur.
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5.0 von 5 Sternen
Hammer Jazz-Funk, 17. Juni 2012
Das ist eine absolute Perle in dem großen Reservoir an guten Platten, die Roy Ayers in seiner großen Karriere veröffentlicht hat. Der Titeltrack ist ohne Worte. Einfach toller Sound, der auch heute noch für eine gute Atmosphäre sorgt. Auch die spärlich eingesetzten Vocals von Chicas sind super passend. Aber teilweise geht es hier auch sehr puristsich in Richtung Jazz-Funk los, wenn es wirklich nur auf ideal abgestimmte Arrangements von Instrumenten ankommt. Die Mitspieler von Roy Ayers sind allesamt in der Top Liga vertreten und machen dieses Album zu einem Klassiker, den man gerne auch mehrfach hört.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Upfront Elektro Hymne mit Gänsehautfeeling, 17. Juni 2012
Also wer bei diesem Track nicht Gänsehaut bekommt und direkt auf die Tanzfläche geht, dem ist wohl nicht mehr zu helfen. Das ist der absolute Wahnsinn. Ein infektiöser Beat mit einem tollen Elektrosample. Perfekt.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Spannender grooviger Sommerhit, 10. Juni 2012
Im letzten Jahr hat uns Jennifer Lopez mit einer Houseversion von Lambada überrascht. Jetzt ist der Beat nicht ganz so schnell, aber ob mit oder ohne Pitbull hat die Latina Queen wieder den richtigen Groove für schöne Sommerpartys gefunden. PERFEKT.
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