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Rezensionen verfasst von
Christian Platz "Chrissigorn" (Siegen)
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Nikon D700 SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live View, Vollformatsensor) Gehäuse
Nikon D700 SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live View, Vollformatsensor) Gehäuse

22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zuverlässig und professionell - ein kurzes Resümee nach 3 Jahren, 3. Oktober 2012
Ich habe die D700 mehrere Jahre lang besessen und fast täglich benutzt. Über 40.000 Bilder habe ich mit ihr gemacht. Bis zum Tage ihres Verkaufs konnte ich mich stets auf diese Kamera verlassen, es gab nie Ausfälle, Problemmeldungen oder andere "Ermüdungserscheinungen" seitens Gehäusequalität, Knöpfen, Belederung oder anderen Teilen, die bei billigen Kameras gerne mal verschleißen. Die D700 ist meiner Meinung nach ein Profiwerkzeug und Nikon hat sich damals selbst ins Bein geschossen, als der Hersteller fast sämliche Profifunktionen in ein kleineres Gehäuse packte und die Kamera zur Hälfte des Preises der D3 anbot.

Die Bildqualität ist bis heute kaum erreicht. Zwar lösen D800 und Konsorten höher auf, die Qualität der Detailwiedergabe der D700 wird aber kaum erreicht (von der D800E schon). Zwar sind Schärfe und Tonwertabstufungen auf den ersten Blick (und skaliert) sehr ähnlich, doch bei genauerer Betrachtung offenbart die D700 eine enorme Grundschärfe auch mit etwas weniger hochwertigen Linsen. Gut erkennen kann man das, wenn man die Abgrenzung der einzelnen Pixel in 1:1-Darstellung (100%-Ansicht) vergleicht. Die sehr großen Pixel der D700 lassen sich tonal sehr fein voneinander trennen. Natürlich! - Das ist Pixelpeeperei, aber ich möchte damit sagen, dass die Qualität des Sensors sehr hoch ist. Mit sehr guten Linsen wie den mikrokontraststarken Zeisslinsen erhöht sich der Schärfeeindruck noch mehr. Ich finde bei sauberer Arbeitsweise die Bildqualität bei 70%-Vergrößerung noch so ansprechend, dass ich mir Ausdrucke bis DinA2 davon machen lassen würde - und das obwohl die effektive Auflösung nur noch etwa 3 MP betrüge.

Ich hatte erwartet, dass die aktuellen Kameras nach fünf Jahren Entwicklungszeit ein deutlich besseres Rauschverhalten als die D700 bieten würden, doch das tun sie absolut gesehen nicht. Eine D800 oder D600 rauscht etwa genauso wenig wie die D700 - zwar bei dreifacher bzw. doppelter Pixelmenge, aber was bringt mir das, wenn ich gerne eine Kamera hätte, die bei ISO 3200 rauschfrei ist? Herunterskalieren auf 12MP ist nicht drin, dafür gebe ich nicht so viel Geld aus. Ich hoffe, Nikon bringt noch einen richtigen D700-Nachfolger raus, der die Rauscharmut einer D3s aufweist und dafür meinetwegen auch "nur" 18 MP wie die D4 hat. Ein würdiger D700-Nachfolger hat einen moderaten Pixelzuschlag bei signifikant weniger Rauschen in 100%-Ansicht. D800 bzw. D600 sind sehr gute Kameras, aber zu speziell, um als echte Nachfolger der D700 zu gelten. Die D700 ist eine Allround-Kamera für alle Gelegenheiten und gut in jeder Disziplin. D600 und D800 schwächeln jeweils in der ein oder anderen Kategorie, während sie in anderen Spitze sind. Hier ist das Gleichgewicht eher unausgewogen.

Die D700 ist eine ausgereifte Kamera. Es gibt keine Kinderkrankheiten wie bei der D800, sie ist ein Instrument, welches einfach funktioniert wie es soll! Ein moderner Klassiker. Zwar ist die Kamera heute nicht mehr up-to-date was die Features angeht, aber wenn man sich auf das Wesentliche bei der Fotografie - nämlich auf die Fotografie - beschränkt, dann gibt es derzeit kaum eine bessere Kamera. Für die allermeisten Menschen dürften 12 MP ausreichend sein. Vor allem wenn man einen großen Bereich mit hochwertigen Zoomobjektiven abdeckt, dürfte man immer mit der Auflösung klar kommen, da man keine Crops machen müsste.

Ich möchte etwa die D800 nicht schlecht reden. Sie wird vielleicht meine nächste Kamera sein. Aber sie ist nicht der Nachfolger der D700 und leider im Zeitalter eines neuen Produktmanagements (schnell produzierte Ware, die der Consumer selbst auf Fehler überprüfen und dann in den Internetforen dieser Welt diskutieren und dem Hersteller mitteilen muss) geboren.

Einige Kleinigkeiten finde ich an der D700 bisweilen störend:
1. Der Blitz klappert ein wenig (aber immerhin hat sie einen!!)
2. Das Kartenfach öffnet sich manchmal, wenn man die Hand zurückzieht
3. Der Akku könnte für mehr Bilder reichen
4. Der Live-View-Modus ist noch etwas unausgereift (gewesen)
5. Der Sucher deckt nicht 100% des Sichtfeldes ab (man muss immer noch etwas "Rand" dazudenken)
6. keine Tastenbeleuchtung (hat bisher aber leider kaum eine Kamera)
7. Die JPG-Engine ist sehr schlecht -> immer RAW fotografieren!
8. Der Autofokus bei schlechtem Licht könnte ein klein wenig treffsicherer sein (könnte aber auch an den Objektiven liegen)

Ich konnte inzwischen auch die 5D Mark II testen, das damalige Konkurrenzmodell. Im Vergleich siegt die D700 mEn haushoch. Es sind viel mehr nützliche Funktionen eingebaut (Intervallaufnahme, Mehrfachbelichtung, Aufklappblitz!!), der Belichtungsmesser ist viel genauer und im Detail sind viele Spezifikationen einfach professioneller, was man deutlich merkt (auch bei der Verarbeitungsqualität). Ich persönlich kann mit der 5D II nicht vernünftig fotografieren. :)
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 12, 2013 5:00 PM CET


Final Cut Pro X - Das umfassende Training
Final Cut Pro X - Das umfassende Training
Preis: EUR 46,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Didaktisch sehr gut für Anfänger und Fortgeschrittene aufbereitet, 28. Mai 2012
Die Lern-DVD hilft mir, schnell zu guten Ergebnissen zu kommen. Dazu trägt die ruhige Erzählerstimme bei und die übersichtliche Aufbereitung des Stoffs. Man findet immer schnell die passende Stelle und kann sich - wenn man ein Detail vergessen hat - rasch die notwendige Information wiederfinden. Es werden viele praktische Shortcuts genannt, die die Navigation und den Schnitt doch ziemlich beschleunigen. Die einzelnen Kapitel werden zügig durchgearbeitet, ohne die Hälfte auszulassen. Am Ende ergibt sich ein wirklich rundes Bild (selbstverständlich kann niemand verlangen, dass auf jeden Menü-Unterpunkt eingegangen wird - sonst wäre das Training 30 Stunden lang und würde 100 Euro kosten).
Einen kleinen Kritikpunkt habe ich trotzdem: Wenn man ein Lesezeichen erstellt hat und merkt, dass man beispielsweise versehentlich einen Shortcut falsch notiert hat, gibt es keine Möglichkeit (?) das Lesezeichen anzuklicken und zu verändern.

Insgesamt handelt es sich bei dieser Lern-DVD aber um ein sehr empfehlenswertes Produkt für alle, die sich neu in das Schnittprogramm einarbeiten wollen oder sich schnell Informationen in Erinnerung rufen möchten. Die 45 Euro sind, finde ich, gut angelegt. Immerhin hat man lange was davon.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 29, 2012 12:42 PM MEST


Tamron AF 70-300mm 4-5.6 Di SP VC USD digitales Objektiv für Nikon
Tamron AF 70-300mm 4-5.6 Di SP VC USD digitales Objektiv für Nikon
Preis: EUR 329,00

47 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Leistung - aber Unterbelichtung!, 21. Dezember 2010
Hallo,

ich nutze das Tamron an einer Nikon D700. Meine Ansprüche an eine hohe Bildqualität sind aufgrund meiner ansonsten ausschließlichen Nutzung guter Festbrennweiten extrem hoch. Insgesamt gefällt mir das Tamron 70-300mm VC sehr gut. Folgende Gründe führen zu diesem Urteil:

1. Bildstabilisator: dieser funktioniert großartig. Ohne Probleme kann ich bei 300mm noch mit einer 30stel Sekunde belichten und das Bild verwackelt nicht.

2. Autofokus: Er ist nicht der schnellste, aber - zumindest bei meinem Exemplar - allen Anschein nach sehr exakt und treffsicher, auch bei schlechteren Lichtverhältnissen

3. Brennweitenbereich: Dies ist zwar eine sehr individuelle Sache, aber ICH finde den Brennweitenbereich sehr gut! Der Unterschied zwischen 70 und 300mm ist schon gewaltig, zwischen 200 und 300mm tut sich nicht arg viel. Ein Zoom bietet sich im Telebereich einfach an, da man mit längeren Festbrennweiten immer unflexibler wird.

4. Bildschärfe: Natürlich kommt die Bildschärfe nie an die einer guten Festbrennweite heran. Der 12-MP-Sensor der D700 scheint zu keinem Zeitpunkt voll aufgelöst zu werden. ABER: Die Bildschärfe ist auch bei Offenblende schon sehr brauchbar (besonders bei 300mm!), abgeblendet kann man wirklich ziemlich gute Ergebnisse hinbekommen.

Die Verarbeitung ist absolut ok. Störend ist die große Sonnenblende.

Doch was verwehrt dem Objektiv die 5-Sterne-Bewertung?
Die Belichtung.

Ich weiß nicht warum, aber ich muss etwa eine 2/3 Blende länger belichten als bei meinen anderen Objektiven, um dieselbe Bildhelligkeit bzw. eine ausgewogene Belichtung zu erhalten. Wenn der Strich auf der Belichtungsskala in der Mitte steht, ist das Bild deutlich unterbelichtet.
Das finde ich sehr ärgerlich, weil man von nun an ständig darauf achten muss, dass man auch ja etwas mehr belichtet. Man kann zwar einfach die Belichtungskorrektur der Kamera dafür benutzen, aber spätestens bei konstrastreichen Szenen muss die Spotmessung ran oder gezielte Akzentuierungen der Belichtung sind nötig. Das Tamron mit seiner Unterbelichtung erschwert dieses Vorhaben. Dafür ein Stern Abzug.

Die Verzeichnung nimmt von 70 bis 300mm stetig zu und erfordert bei Architekturaufnahmen eine Korrektur. Dramatisch ist diese Verzeichnung aber nicht.

Fazit: Wäre die Unterbelichtung nicht, würde das neue Objektiv von Tamron volle fünf Punkte verdienen. Es ist scharf, hat einen tollen Bildstabilisator und fokussiert zuverlässig. Dazu geht der Preis in Ordnung.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 15, 2011 1:06 PM CET


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36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Schritt nach vorn in die Vergangenheit, 21. Oktober 2009
Ich besitze das Carl Zeiss Distatgon 35/2 seit knapp 10 Tagen und nutze es an meiner Nikon D700. Die Brennweite entspricht mit 35mm der klassischen Reportagebrennweite, bzw. dem sogenannten "gemäßigten Weitwinkel". Folgende Beobachtungen habe ich gemacht:

Verarbeitung:
Göttlich! Ich habe nie etwas mechanisches in der Hand gehalten, das sich hochwertiger anfühlt. Das Objektiv besteht aus Metall und Glas, billiges Plastik sucht man hier vergeblich.

Haptik:
Wunderbar! Das Zeiss ist für seine Größe relativ schwer, lässt sich aber sehr gut bedienen. Der Fokusring dreht sich extrem sanft und ist perfekt gedämpft!
Es erfordert zwar etwas Übung den Blendenring zu greifen, weil dieser sehr dicht am Gehäuse liegt, mit etwas Übung funktionierts aber problemlos.

Abbildungsleistung:
Von den Bildern, die ich bisher gemacht habe, musste ich keines nachbearbeiten. Die Farben kommen unglaublich realistisch rüber, sämtliche Bilder sind zudem gestochen scharf! Das Bokeh ist butterweich und sieht einfach nur toll aus. Dass die Zeiss-Objektive angeblich einen besonderen Touch haben, kann ich nun bestätigen. Obwohl man alles (bis natürlich auf die Belichtung) selbst einstellen "muss", nimmt das Objektiv einen sofort gefangen, der Suchtfaktor ist riesig! Ich will es am liebsten nicht mehr abschrauben von meiner Kamera (muss ich ja auch nicht, hihi)! :)
Eine leichte Verzeichnung stellt den einzigen kleinen Negativpunkt dar, doch diese Verzeichnung ist problemlos mit gängiger Software zu beseitigen.

Von mir gibts eine klare Empfehlung! 5/5 Sterne, 10/10 Punkte, Note 1

Von mir gibts
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 3, 2012 2:48 AM CET


Samsung T200 Wide 50,8 cm (20 Zoll) Wide Screen TFT-Monitor Rose Black
Samsung T200 Wide 50,8 cm (20 Zoll) Wide Screen TFT-Monitor Rose Black

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Samsung Syncmaster T220, 25. Dezember 2008
Ich habe mir den Bildschirm zu Weihnachten gegönnt.
Bisher hatte ich einen 17"-TFT-Bildschirm mit Analoganschluss.
Mit meinem neuen Bildschirm bin ich bisher sehr zufrieden. Und zwar auf folgenden Gründen:

-Schriften sind sehr scharf, Farbübergänge schön fließend ohne Artefakte
-Treppeneffekte tauchen in Fotos kaum noch auf (liegts vllt. nur an der höheren Auflösung? Oder doch an der digitalen Übertragung?)
-bisher habe ich keine Bildfehler entdeckt
-horizontal kann man bis zu einem hohen, seitlichen Blickwinkel alles erkennen
-Kontrast und Farbdarstellung kommen gut rüber

Wehrmutstrophen habe ich bisher keine entdeckt, aber weil ich immer etwas kritisiere, kritisiere ich mal das hier:

-ist der Bildschirm dunkel, zeichnen sich knapp unterhalb des oberen Randes und knapp oberhalb des unteren Randes hellere Stellen ab.
Stört aber eigentlich nicht. Ich sitze nur selten vor grauen, bildschirmfüllenden Fotos ;)

-Das Panel ist ein wenig in den Rahmen eingelassen, wodurch sich das Bild etwas an den inneren Einlassungsrändern spiegelt. Andererseits wirkts aber auch edel...;)

Mein Fazit: Einer der lohnensten Einkäufe des Jahres.


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